FÜHRUNG IM RIEMERSCHMID-HAUS

Bildnachweis: Riemerschmid-Häuser im Wasserlosen Tal, Foto: Thomas Seuthe, Hagen
Bildnachweis: Riemerschmid-Häuser im Wasserlosen Tal, Foto: Thomas Seuthe, Hagen

Hagen. Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung am Mittwoch, den 5. August um 16 Uhr durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort, Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“

Hagen. Am Sonntag, den 2. August findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

WORKSHOP MIT BARBARA WOLFF

  Foto: Nuri Irak, Hagen
Foto: Nuri Irak, Hagen

Hagen. Die Hagener Künstlerin Barbara Wolff lädt mit dem Workshop „Fensterbilder – Malerei auf Folie. Ein Fenster zum Meer“ am Samstag, den 1. August von 11.30 bis 13.30 Uhr zu einem Workshop ins Jungen Museum ein. Auf stabilen Folien wird ein Fensterbild mit Acrylfarben gestaltet. Die Farben der Fische, schwungvolle Gräser, aber auch Korallen und Muscheln laden zum Tieftauchen in leuchtende Farbtöpfe ein.  Und am Dienstag, den 4. August geht es dann um „Farbe und Material“. Nach einem kurzen Rundgang durch das Emil Schumacher Museum dienen die intensiven Farben des Malers als Inspirationsquelle. Mit Gouachefarben und verschiedenen Materialien wie Sand, Rupfen und Pappe werden kleine Materialcollagen auf Papier und Leinwand erstellt. An dem Workshops können jeweils maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740

WORKSHOP „REISE NACH CHINA“

Hagen. Am Freitag, den 31. Juli findet von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr eine Eltern-Kind-Führung und Workshop mit Cornelia Regelsberger im Rahmen der China 8-Ausstellung statt. Die globalen Wirtschafts- und Geldströme haben in den letzten 20 bis 30 Jahren auch in China Lebensverhältnisse deutlich verändert. In der Ausstellung zeigt die junge KünstlerInnengeneration Chinas, wie Tradition und Moderne verbunden werden kann, aber auch welche Verluste entstehen. Im Workshop braucht man keine künstlerischen Vorkenntnisse – er wendet sich an Menschen, die meinen nicht malen zu können und die Lust haben, einmal etwas auszuprobieren. Eine Reise nach China – mit einem Koffer voller Bilder, einer selbsterstellten Landkarte, Farben und Buntstiften und natürlich mit ordentlich viel Geld. An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

FÜHRUNG IM HOHENHOF UND AM STIRNBAND

Bildnachweis: Der Hohenhof, Foto: Willy Moll, Hagen
Bildnachweis: Der Hohenhof, Foto: Willy Moll, Hagen

Am Mittwoch, den 29. Juli, findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband statt. Frau Dr. Elisabeth May erläutert die Besonderheiten der Jugendstil-Villa und informiert über Bewohner, Erbauer und bedeutende Künstler wie Ferdinand Hodler und Henri Matisse, die ihre Werke teilweise speziell für das als Gesamtkunstwerk geplante Gebäude schufen. Ein Rundgang am Stirnband zu den Lauweriks-Häusern und der Villa Cuno von Peter Behrens schließt sich an.
Der Eintritt in Höhe von 3 € sowie die Teilnahmegebühr von 6 € sind an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Zu einer Führung rund um die Arbeit des Architekturbüros der Gebrüder Ludwigs vom Jugendstil zum Expressionismus mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 6. August, von 11 bis 12 Uhr ein.

Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie die heutige Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und der Moderne bis in die 1930er Jahre sind dort zu entdecken.

Der Treffpunkt für die vielseitige Führung ist an der Hassleyer Straße 14. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 € und wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet unter der Kursnummer 1105 um eine rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/2073622.

Vorlesespaß mit „Klara schreibt mit blauer Tante“

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Die Vorlesepatin der Stadtbücherei auf der Springe erzählt allen erwartungsvollen Kindergarten- und Vorschulkinder am Donnerstag, 30. Juli, um 16 Uhr die lustige Geschichte von Klara, deren Schule in einem ganz besonderen Land, dem Land der rasenden Vokale, liegt. Da werden die „As“, „Os“, „Is“, „Es“ und „Us“ einfach ausgetauscht und es entstehen witzige Quatschgeschichten. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, ein Bild zu der Geschichte zu malen, welches in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Eine besondere Ferienaktion für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Museum Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring am Sonntag, 2. August, von 11 bis 14 Uhr an, um den kindliche Wissensdrang rund um das Thema Steine zu fördern. Die kleinen Teilnehmer werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen.

Steine gibt es überall: im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen, welche oft ihre ersten Forschungsobjekte werden. Die Entdeckungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, wo Groß und Klein gemeinsam auf Fossilien- und Mineralienjagd gehen.

Die Begleitung durch einen Erwachsenen ist für die kleinen Teilnehmer erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs benötigt wird, muss jedes Kind einen Fahrradhelm mitbringen, die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Nachtwächterführung mit der VHS

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Zu einer Nachtwächterführung mit dem Gästeführer Rainer Scholz laden die Volkshochschule Hagen und die Schloss Hohenlimburg gGmbH am Freitag, 7. August, von 21.30 bis 23 Uhr ein. Der Treffpunkt ist auf dem Parkplatz vor dem Schlossgelände.

Pünktlich zum Sonnenuntergang startet die spannende Zeitreise durch die ca. 800 Jahre alte Geschichte der Limburg. Die Teilnehmer erleben den Wandel des Schlosses von einer Ritterburg in eine fürstliche Residenz im Schein der Nachtwächterlaterne und erfahren viel über die wechselvolle Geschichte der Burg, ihre Bewohner sowie die Sagen und Mythen, die man sich noch heute in Hohenlimburg erzählt. Das dunkle Geheimnis der Limburg wird im Bergfried gelüftet, wo der Nachtwächter spannende Geschichten und Anekdoten erzählt. Anschließend führt der Rundgang durch die Gartenanlage des Schlosses.

Empfehlenswert ist das Tragen von wetterfester Kleidung und festem Schuhwerk. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 € und wird vor Ort bar kassiert. Anmeldungen unter der Kursnummer 1151 nimmt die VHS unter Telefon 02331/2073622 entgegen.

Zauber-Workshop für Ferienmäuse

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Im Rahmen der Ferienmaus findet in der letzten Ferienwoche vom 3. bis 7. August täglich von 8 bis 16 Uhr die kreative Workshopaktion „Zauberei und Jonglage“ im Kinder- und Jugendtreff Eilper Welle statt. Es stehen kurzfristig noch wenige Plätze zur Verfügung. In dieser Ferienwoche werden den Teilnehmern in einer Anfangsshow von Künstlern von „Zirkus & Variéte pompitz“ die Zirkusregeln erklärt, um danach an den weiteren Tagen das Jonglieren mit Tüchern, Bällen, Tellern und Ringen und noch viel mehr zu lernen. Darüber hinaus findet ein Ausflug zum Westfalenpark in Dortmund statt. Im dortigen Kindermuseum „mondo mio!“ nehmen die Kinder an der Aktion „Hexen und zaubern“ teil. Ein weiterer Ausflug führt zum Erlebnispark nach Gevelsberg. Am letzten Tag des Workshops wird alles Erlernte nochmal in einer Generalprobe zusammen geübt, damit beim großen Auftritt im Rahmen des Abschlussfestes der Ferienmaus-Saison am Sonntag, 9. August, in der Konzertmuschel im Volkspark alles klappt. Der Workshop kann nur wochenweise beim Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen gebucht werden und kostet 70 Euro. Darin enthalten sind die pädagogische Betreuung und Programmgestaltung, die beiden Ausflüge, Materialkosten und die gesamte Verpflegung inclusive einem täglichen Frühstück und Mittagessen. Weitere Informationen sind unter Telefon 02331-2073668 bei Bezirksjugendarbeiterin Anke Kämper zu erhalten.

Einschränkungen bei den Bürgerämtern und im Fundbüro

Hagen. Krankheitsbedingt können in den städtischen Bürgerämtern in dieser Woche die normalen Sprechzeiten nicht aufrecht gehalten werden. Das Bürgeramt Boele hat diese Woche nur am Mittwoch von 8 bis 12 Uhr geöffnet; das Bürgeramt Haspe hat am Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Bürgeramt Hohenlimburg hat am Dienstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Fundbüro steht in dieser Woche lediglich am Dienstag und am Donnerstag und in der nächsten Woche am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils 8 bis 12 Uhr zur Verfügung.

Blutkonserven beim DRK waren beinahe aufgebraucht!

DRK bittet auch zum Ferienende zur Blutspende

Hagen. Mitte Juli waren die Blutkonservenvorräte geschmolzen. Die vielfältigen Gründe hierfür lagen teilweise beim Sommerwetter, das viele genutzt haben um im Freibad oder Biergarten zu entspannen. Hinzu kamen die Ferien in Nordrhein-Westfalen, in denen viele Stammspender in den wohlverdienten Urlaub gefahren sind und somit ihren Blutspendetermin nicht besuchen konnten. Zudem hatte das DRK im Vorfeld der Ferien nicht die Chance, seine Lager zu füllen, da der mehrwöchige Poststreik auch große Auswirkungen auf das Blutspendewesen hatte. Blutspender haben durch den Poststreik ihre Einladungen zu spät oder gar nicht erhalten. „Hoffentlich erreichen wir mit diesem Aufruf möglichst viele Bürger!“ wünscht sich Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin Hagen. „Vielleicht nutzen ja einige Urlaubsrückkehrer die verbleibenden Ferientage zur Blutspende und helfen so, die Versorgung mit Blutprodukten wieder zu sichern“.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West gGmbH im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspendedienst-west.de oder unter www.facebook.com

Der nächste Blutspendetermin findet statt:

August 2015 / KW 32

Mo        03.        Mittelstadt        12:30 – 18:30 Uhr
Di        04.        Mittelstadt        12:30 – 18:30 Uhr
                Volme Galerie, Friedrich-Ebert-Platz 3
                im Blutspendemobil

Mi        05.        Hohenlimburg        16:00 – 19:30 Uhr
                DRK-Haus, Jahnstr. 17

Schlägereien in der Hagener City

Hagen. Auf dem Museumsplatz ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Schlägerei zwischen vier 20- bis 49-Jährigen gekommen. Ein 21-Jähriger wollte einen 22-Jährigen und weitere Freunde dort abholen. Daraufhin kam es plötzlich zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem 20-Jährigen und seinem 49-jährigen Vater, die schließlich in einer wechselseitigen Körperverletzung endete. Als die Polizei eintraf, hatten sich die Beteiligten bereits entfernt, konnten aber von der Polizei im Bereich der Hochstraße/ Kampstraße angetroffen werden. Einige der Schläger sind zuvor bereits in einer Discothek in den Elbershallen aufgefallen. Aufgrund von Streitigkeiten verwies das Sicherheitspersonal die Täter der Lokalität. Die Ursache des Streits ist noch nicht bekannt. Die Prügelnden erlitten nur leichte Verletzungen und konnten selbstständig einen Arzt aufsuchen.

Hagen. Am Samstag, um 03.15 Uhr gingen drei 22- und 23-jährige Männer über den Johanniskirchplatz zum Märkischen Ring, als sie den Streit eines Pärchens mitbekamen. Das Pärchen war zusammen unterwegs mit einer fünfköpfigen Gruppe. Daraufhin wurde ihnen aus der Gruppe heraus lauthals verdeutlicht, dass sie weitergehen sollten. Das taten sie zunächst auch. Plötzlich wurden sie von einigen aus der Gruppe angegriffen. Es folgten Fausthiebe, woraufhin einer der Opfer zu Boden fiel und sich am Ellenbogen verletzte. Ein anderes Opfer erlitt Verletzungen im Mundbereich. Es flog eine Glasflasche, der man aber ausweichen konnte. Mehrfach wurde mit einem Schlüsselbund gegen eine Schulter geschlagen. Eine klaffende Platzwunde war die Folge. Die eingesetzten Beamten nahmen eine Anzeige auf.

Während sich die Beamten mit dem Vorfall beschäftigten, mischte sich plötzlich eine sechsköpfige alkoholisierte Gruppe in den laufenden Einsatz grundlos ein. Mehrfach sprachen sie den Männern Platzverweise aus. Doch Worte nützten scheinbar nichts, ein 18-jähriger Beschuldigter kam einem Beamten so nah, dass er mittels körperlicher Gewalt weggedrückt werden musste. Das Aggressionspotential der offensichtlich alkoholisierten Gruppe stieg dadurch an. Der 23-jährige Bruder des jungen Mannes schrie lauthals und beleidigte die Polizisten. Als seine Personalien festgestellt werden sollten, flüchtete er, ohne auf den fließenden Straßenverkehr zu achten, auf eine mehrspurige Straße, konnte aber durch weitere eingesetzte Beamte festgehalten werden. Die Folge war eine Fahrt zum Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung.

Am 26.07.15 kam es am frühen Sonntagmorgen um 04.20 Uhr an der Rembergstraße zu einer weiteren Schlägerei. Ein 25-jähriger Hagener war mit zwei Freunden nach einem Discobesuch in der Innenstadt am Märkischen Ring unterwegs. Ihnen begegnete eine 10-köpfige Gruppe, die plötzlich auf sie einschlug. Trotz leichter Verletzungen konnten die drei flüchten. Die Gruppe nahm die Verfolgung auf. In der Holbeinstraße angekommen, sahen sie zur Abholung bereitgelegten Sperrmüll. Diesen Müll nutzten die drei jungen Männer, nahmen Plastikstöcke heraus und drehten „den Spieß“ herum. Sie rannten der verfolgenden Gruppe damit drohend entgegen. Diese entschloss sich nun, zu flüchten. Ein Mann aus dem Trio wurde leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung lehnte er ab.

Rettungshubschrauber in Herdecke

Jens Schumacher, Feuerwehr
Jens Schumacher, Feuerwehr

Herdecke. Die Feuerwehr Herdecke musste am Montagmorgen gegen 8:08 Uhr die Landung eines Rettungshubschraubers (Christoph Dortmund) absichern. Der Notarzt des Hubschraubers wurde für einen internistischen Notfall im Westender Weg benötigt. Der Hubschrauber landete auf einer nahen Wiese in Kirchende. Der Notarzt begleitete die Patientin im Rettungswagen zum Krankenhaus. Der Hubschrauber setzte anschließend zum Landeplatz des Krankenhauses um. Auch dort sicherte die Feuerwehr. Einsatzdauer: 60 Minuten.

Am Wochenende war die Feuerwehr fünf Mal im Einsatz: Am Freitag musste um 18:41 Uhr ebenfalls die Landung eines Rettungshubschraubers am Gemeinschaftskrankenhauses abgesichert werden.

In der Nacht zu Samstag schlug um 2:29 Uhr die Brandmeldeanlage eines Hotels am Zweibrücker Hof Alarm. Vor Ort wurde ein blinder Alarm festgestellt.

Um 9:58 Uhr meldete am Samstag die Brandmeldeanlage eines Einkaufsmarktes an der Mühlenstraße einen Feueralarm. Dort waren Bauarbeiten Ursache der Alarmauslösung.

Ein umgestürzter Baum wurde am Samstag um 13:19 Uhr von der Wittbräucker Straße gemeldet. Der Baum wurde mit einer Motorsäge zerteilt.

Aufgrund der heftigen Unwetterwarnung wurde im Zeitraum von 13:30 – 18 Uhr die Feuerwache mit zwei Löschfahrzeugen fest besetzt. Glücklicherweise traf das Unwetter in der vorhergesagten Intensität nicht ein. Die Feuerwehr brauchte zu keinem weiteren Einsatz mehr ausrücken.

Stauprognose für das Wochenende (Video)

Grafik: ADAC
Grafik: ADAC

München – Ganz Deutschland ist nun auf Achse: Mit
Baden-Württemberg und Bayern starten die beiden letzten Bundesländer
an diesem Wochenende in die Sommerferien. Für viele Urlauber in
Nordrhein-Westfalen oder in Skandinavien gehen die schönsten Wochen
des Jahres hingegen schon wieder zu Ende. Staus beherrschen daher
sowohl alle wichtigen Routen in Richtung der Feriengebiete als auch
die Fahrspuren Richtung Heimat. Wer flexibel ist, sollte auf weniger
verkehrsreiche Tage wie Dienstag oder Mittwoch ausweichen.

Die staureichsten Fernstraßen im Überblick:

– A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
– A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berlin
– A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
– A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
– A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
– A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Hamburg – Flensburg
– A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A 9 Berlin – Nürnberg – München
– A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
– A 24 Berlin – Dreieck Wittstock/Dosse
– A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
– A 93 Inntaldreieck – Kufstein
– A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 96 München – Lindau
– A 99 Umfahrung München

Auch im Ausland ist die Verkehrssituation angespannt: Frankreich
steht vor dem verkehrsreichsten Wochenende des Jahres. Staus sind
außerdem in Österreich und Italien zu erwarten.

Wetter (Ruhr) lockt mit „Moonlight Shopping“

Wetter (Ruhr) – Am Samstag, 1. August, sind wieder alle Shopping-Freunde dazu eingeladen, beim „Moonlight Shopping“ einmal ganz entspannt durch die Geschäfte zu flanieren. Von 17 bis 24 Uhr können die Kunden durch die Geschäfte von Alt-Wetter bummeln und die Angebote der Gewerbetreibenden genießen. Highlight in diesem Jahr ist der Monscheintrödelmarkt auf der Kaiserstraße und im Bismarck-Quartier.
Durch den Umbau der Kaiserstraße bieten die neuen breiten Gehwege vor den Ladenlokalen viel Raum, der zur Belebung der Straße genutzt werden kann. Bei diesem reinen Privat-Trödel lädt ein vielfältiges Angebot, von Raritäten über Trödel bis hin zu Kunst und Krempel zum Stöbern und Verweilen in der Innenstadt ein. Dafür wird die Kaiserstraße zwischen Kreisverkehr „An der Kirche“ und Kreuzung Ruhrstraße für den fließenden Verkehr gesperrt, für den Busverkehr und die Anwohner bleibt die Kaiserstraße allerdings geöffnet.
Mit einer Cocktail-Bar und Musik von DJ Klaus Runge ist am 1. August für tolle Stimmung im Center und auf dem Bahnhofsplatz gesorgt. Dort lädt auch wieder die Open Air Tafel zum Picknicken ein. Auf dem Bahnhofsplatz ist die Open-Air-Tafel wieder ein willkommener Anlaufpunkt, um dort kulinarische Leckereien aus den umliegenden Gastronomiebetrieben zu genießen. Das Modern Greek bietet beispielsweise köstliche Mezes an oder Spezialitäten vom Grill. Natürlich darf hier auch „Mitgebrachtes“ verzehrt werden.
Veranstaltet wird das Late Night Shopping am 1. August von der Werbegemeinschaft Alt-Wetter, die die Veranstaltung gemeinsam mit dem Verein WetterWechsel, dem Ruhrtal Center, der Stadt Wetter (Ruhr) und dem Citymanagement vorbereitet hat.

Ferrari auf der A 1 zerlegt

Foto: Polizei Münster
Foto: Polizei Münster

Nur noch Schrottwert hat ein Ferrari nach einem Unfall am
Montagmorgen, um 05:35 Uhr, auf der Autobahn 1. Der 72-jährige
Fahrer verletzte sich leicht. Der Mann aus Bochum war in Richtung
Münster unterwegs. Kurz vor dem Autobahnkreuz Münster-Nord geriet der
Wagen bei einem Überholmanöver aus bislang ungeklärter Ursache ins
Schleudern. Der Sportwagen fuhr über den Grünstreifen, krachte in die
Mittelschutzplanke, driftete über die Fahrbahn und kam entgegen der
Fahrtrichtung zum Stehen. Ein nachfolgender Mercedes wurde durch
umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Rettungskräfte brachten den
72-jährigen Bochumer in ein Krankenhaus. Der Sachschaden liegt im
sechsstelligen Euro-Bereich. Die Autobahn war teilweise komplett
gesperrt und es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit einer
Staulänge von bis zu 10 Kilometern.

Ich mag es, wenn der Fahrtwind meine Schnauze kitzelt

Foto: Polizei MK
Foto: Polizei MK

Märkischer Kreis. Als ich Sonntagmorgen in meinem Körbchen aufgewacht bin und aus
dem Fenster geschaut habe, war mir direkt klar: nach dem Mistwetter
vom Samstag wird es mich nicht viel Überzeugungsarbeit kosten, mein
Herrchen von einer Motorradausfahrt zu überzeugen. Strahlender
Sonnenschein und eine angenehm kühle Brise. Ich bin gleich hoch ins
Schlafzimmer und habe ihm mit meiner feuchten Zunge die Wange
bearbeitet.

Mein Herrchen hat mir erst kürzlich eine super bequeme Tasche für
unsere Ausflüge gekauft. Die wird ganz vorn auf den Bock montiert. So
habe ich beste Sicht und spüre jede Vibration. Dazu hat er mir noch
diese affenscharfe Brille besorgt. Wir hatten es einmal ohne
probiert. Aber die Fliegen habe ich mir noch Wochen später aus den
Augen gepult. Und das Geld für den Tierarzt kann mein Herrchen so nun
in Kauknochen investieren.

Gegen Mittag sind wir endlich los. Ich habe vor Aufregung mein
Futter gar nicht runter bekommen. Quer durch das Sauerland sind wir
schließlich in Meinerzhagen gelandet. Und als hätte ich es nicht
bereits einen Kilometer vorher gegen den Wind erschnüffelt, hüpft
plötzlich so ein Verrückter in blauer Montur hektisch mit einer Kelle
winkend auf der Landstraße rum.

Polizeikontrolle. Ich mag es nicht, wenn unsere sonntäglichen
Ausfahrten so unschön unterbrochen werden. Aber ich sehe ein: Bei den
Bekloppten, die uns mit schöner Regelmäßigkeit geradezu
halsbrecherisch überholen, frage ich mich schon des Öfteren, wo die
Kelleschwinger jetzt wohl gerade sein mögen?

Und davon ab: Über das Biken vergisst mein Herrchen schon mal,
dass ich auch andere Bedürfnisse habe, als den Fahrtwind auf meiner
Schnauze zu spüren. So nutze ich die Kontrolle, um mal kurz mein Bein
zu heben.

„Ich finde es toll, dass Du die Kontrolle ohne Murren und Knurren
hast über dich ergehen lassen!“ meint mein Herrchen hinterher. Der
alte Scherzkeks. Der Belohnungsknochen könnte nächstes Mal aber ruhig
etwas größer ausfallen!

Motorradkontrollen in MK: Schnellster mit 145 bei erlaubten 70 km/h

Foto: Polizei MK
Foto: Polizei MK

Märkischer Kreis. Auch am gestrigen Sonntag ist die Polizei des Märkischen Kreises
wieder konsequent gegen Motorradfahrer vorgegangen, die sich nicht an
die Spielregeln der Straßenverkehrsordnung halten. Hierfür wurden im
gesamten Gebiet Kontrollen durchgeführt.

Besonders an sonnigen Wochenenden sind Motorradfahrer vermehrt im
Kreis unterwegs. Bei den Kontrollen stellt die Polizei immer wieder
fest, dass sich einige der Motorräder nicht in verkehrssicherem
Zustand befinden. Gerade auf dem Land gehen Unfällen zudem meist
Geschwindigkeitsverstöße voraus.

Bei den gestern durchgeführten Überwachungsmaßnahmen,
kontrollierten die Beamten insgesamt 941 Motorradfahrer. Davon waren
109 zu schnell unterwegs. Zehn hiervon werden in Kürze ihren
Führerschein abgeben müssen.

Die traurigen Spitzenreiter gingen den Polizisten an folgenden
Orten ins Netz:

– Balve-Hönnetal, B515 (68 km/h bei zul. 30 km/h)
– Kierspe-Bollwerk, B54 (95 km/h bei zul. 50 km/h)
– Lüdenscheid-Ostendorf, B229 (134 km/h bei zul. 60 km/h)
– Kierspe-Bollwerk/In der Grüne, B54 (145 km/h bei zul. 70 km/h)

Darüber hinaus stellten sie 26 sonstige Verstöße fest, darunter
zum Beispiel Reifen mit mangelhafter Profiltiefe.

Die Polizei wird die Kontrollen – auch in enger Kooperation mit
den umliegenden Behörden des Sauer- und Siegerlandes – fortführen.

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

 +++ Ennepetal: Brandmeldealarm in Verkaufsstätte an der Mühlenstraße +++ MK: Junge läuft bei „Rot“ über die Ampel +++ Schwerte:  Sachbeschädigungen an PKW – in der Nacht zu Samstag wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt +++ Dortmund: Nicht angelegter Gurt überführte Frau aus Warendorf +++ Hagen: Erneuter Einbruch in Kiosk in Karl-Marx-Straße +++ Hagen: Einbruch in Büroräume +++ Hagen: Einbruch in Café am Friedensplatz +++ Hagen: Diebstahl nach Ablenkmanöver +++ Hagen: Jugendliche versuchen Mopeds kurzzuschließen +++ Hagen: Unfallfahrer flüchtet in Kleingarten +++ Hagen: Schlägerei vor Gaststätte +++ Hagen: Mehrere Schlägereien in der Hagener Innenstadt +++ Ennepe-Ruhr-Kreis: Polizei führte am Wochenende Schwerpunktaktion zur Überwachung von Kradfahrern durch +++ Wetter: Seitenscheibe eingeschlagen +++ Wetter: Fahrzeugdiebstahl von Autohausgelände +++ Ennepetal: Hattingen – Einbruch in Imbissstube +++ Ennepetal: Hattingen – Diebstahl aus Pkw +++ Ennepetal: Sachbeschädigung an Linienbus +++ Gevelsberg: Pkw beschädigt +++ Ennepetal: Fahrzeugdiebstahl auf der Ambrosius-Brand-Straße +++ Breckerfeld: Schlägerei in Festzelt +++ Schwelm:  Zwei Verkehrsunfälle mit Verletzten +++ Schwelm: Diebstahl aus Pkw +++ Schwelm: In Verwaltungsgebäude eingebrochen +++ Schwelm: Außenspiegel an Pkw abgetreten +++ MK: Täter bei ihrem Bruch gestört +++ MK: Einbrecher und Brandstifter +++ MK: Dank Zeugin Pkw Dieb gestellt +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen

Altenhagener Brücke halbseitig gesperrt

Hagen. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen wird an der Brücke „Ebene II.“ in Altenhagen von heute, 27., bis morgen, 28. Juli, sowohl Asphaltinstandsetzungsarbeiten als auch Arbeiten an der Entwässerungsleitung durchführen. Um die Arbeiten durchführen zu können muss die Fahrspur in Fahrtrichtung Eckesey für den genannten Zeitraum gesperrt werden. Während der Bauzeit wird der Verkehr vom Märkischen Ring kommend über die Rampe abgeleitet und in Höhe der Altenhagener Straße wieder auf die B54 hochgeführt. Der WBH ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.