Stadtmarketing lädt ein zur Kirchenführung in Volmarstein

Wetter(Ruhr) – Der Stadtmarketing für Wetter e.V. lädt am Freitag, 24. Juli zur zweiten von insgesamt fünf Kirchenführungen nach Volmarstein ein. Treffpunkt ist die Evangelische Dorfkirche in Wetter-Volmarstein, Pfarrhof 1, Dauer ca. 1 Stunde.
Gästeführer Herbert Pösel möchte mit den Teilnehmern einen Blick in unsere Wetteraner Kirchen werfen und dabei vermitteln, dass die Kirchen in ihrer kirchengeschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung auch als Kulturdenkmäler wahrgenommen werden. Während der Führungen wird Herbert Pösel nicht nur über Kirchenarchitektur, bemerkenswerte Innenausstattungen oder Kuriositäten informieren, sondern ebenfalls auf die Geschichte des jeweiligen Ortes sowie auf die anderen Wetteraner Kirchen eingehen und sicherlich auch die ein oder andere Anekdote erzählen.

Weitere Führungen durch unsere Wetteraner Kirchen finden an folgenden Terminen statt:

Evang.-Reformierte Kirche Altwetter Freiheit Freitag, 7. August
Evang.-Lutherische Kirche Altwetter Freitag, 4. September
Katholische Kirche St. Peter und Paul, Altwetter Freitag, 23. Oktober

Kostenbeitrag 3 Euro pro Person

Weitere Infos und Anmeldungen bitte unbedingt vorab beim Stadtmarketing für Wetter e.V. unter der Rufnummer 02335 802092 oder per e-mail kontakt@stadtmarketing-wetter.de

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Geschlechterkampf im Theater an der Volme

Noch nichts vor heute Abend? Im Theater an der Volme geht der Geschlechterkampf in die erste Runde!

Sie glauben, über das Thema Männer und Frauen sei schon alles gesagt? Vielleicht haben Sie Recht, aber es macht trotzdem enorm viel Spaß, darüber zu reden. Dass Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können oder dass Männer Bier trinkend die Sportschau anschauen, während Frauen lieber shoppen gehen, sind nur zwei der gängigsten Klischees. Begegnen Sie noch vielen anderen in Liedern, Gedichten und Geschichten, die eindeutig beweisen, dass Männer und Frauen nicht mit-, aber eben auch nicht ohne einander können.

Mit: Indra Janorschke und Dario Weberg

Aufführungsdauer: ca 90 Minuten, eine Pause

Termine: 17.07. (Premiere), 29.07., 07.08., 12.09., 16.09., 01.10., 30.10., 26.11., 30.12., 17.01.

Ennepe-Ruhr-Kreis – Polizei geht gegen Handynutzung am Steuer vor

Ennepe-Ruhr-Kreis. Am Donnerstag, in der Zeit von 08:00 Uhr
bis 16:00 Uhr, führt die Polizei EN einen Schwerpunkteinsatz zur
Bekämpfung der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen durch
Fahrzeugführer in den Kommunen Hattingen, Wetter, Herdecke und
Gevelsberg durch. Die Verkehrsüberwachung wird sowohl offen, als auch
mit zivilen Beobachtungsposten durchgeführt. Insgesamt werden 26
Verstöße gegen das Handyverbot geahndet. Ferner stellen die Beamten
46 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht und 12 weitere diverse
Verkehrsverstöße fest. „Die Ablenkung am Steuer, insbesondere durch
die Nutzung von Mobiltelefonen, stellt ein immer größer werdendes
Problem bei der Beteiligung am Straßenverkehr dar. Die betroffenen
Verkehrsteilnehmer gefährden sich und andere durch solche
Verkehrsverstöße,“ stellt Polizeioberrat Dirk Happe, Leiter der
Direktion Verkehr, nachdrücklich fest. „Die Ergebnisse unserer
Schwerpunkteinsätze machen deutlich, dass wir auch weiter verstärkt
Maßnahmen, auch mit zivilen Beobachtungsposten, gegen die
Handynutzung am Steuer treffen werden.“

Supermarkt in Eckesey überfallen

Hagen. Zwei Unbekannte haben am Donnerstagabend einen Supermarkt in Eckesey überfallen. Gegen 22.10 Uhr wollten drei Mitarbeiter durch den Personaleingang das Geschäft an der Schwerter Straße verlassen, als sie von zwei vermummten Gestalten mit einer Schusswaffe zurückgedrängt wurden. Ein Tätermöglicherweise mit einem Elektroschocker ausgerüstet, forderte die beiden weiblichen Angestellten im Alter von 46 und 53 Jahren auf, sich auf den Boden zu legen und fesselte jeweils ihre Hände. Der zweite Räuber zwang einen 33-jährigen Mann, den Tresor zu öffnen, ihm die Tageseinnahmen sowie mehrere Rollen mit Münzgeld auszuhändigen und in einen schwarzen Rucksack zu packen. Anschließend fesselte der Räuber auch den männlichen Mitarbeiter und versetzte ihm noch einen Tritt in die Rippen. Anschließend flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung, eine der Angestellten konnte sich nach kurzer Zeit die Fesselung abstreifen, ihre Kollegen befreien und sie lösten den Alarm aus. Eine erste Fahndung nach den Räubern verlief ohne Erfolg. Zwei Angestellte, der 33-Jährige und seine Jahre alte Kollegin, trugen von dem brutalen Vorgehen der Täter Verletzungen davon und mussten ambulant behandelt werden. Die Höhe der Beute ist bislang nicht genau bekannt. Bei den beiden Tätern handelt es sich nach ersten Vernehmungen der Geschädigten um zwei etwa 1,80 Meter große und schlanke Männer, die jeweils eine schwarze Skimaske trugen und dunkel gekleidet waren. Einer führte eine schwarze Handfeuerwaffe mit, der anderer möglicherweise einen Elektroschocker. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen, Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an die 02331-986 2066.

Das Mädchen aus der Blätterhöhle

 (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)
(Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Hagen – 5600 Jahre alte Hagenerin erhält ihr Gesicht zurück. Der Name der jungen Frau und die Ursache ihres frühen Todes sind nicht bekannt. Doch seit heute (17. Juli) können wir ihr wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Dank moderner Gesichtsrekonstruktion erhielt die 5600 Jahre alte Hagenerin ihr Gesicht zurück.

Ihr Körper wurde in einer Höhle an einem Felsmassiv im engen Flusstal der Lenne bestattet. Von ihren Verwandten? Aus einem bestimmten Grund? Jedenfalls war die Tote in den weithin erkennbaren Kalksteinklippen des Felsmassivs nicht allein – über Jahrhunderte hinweg wurden immer wieder Verstorbene dort niedergelegt. In der Blätterhöhle im Hagener Stadtteil Hohenlimburg entdeckten Höhlenforscher 2004 schließlich den Schädel der jungen Frau sowie zahlreiche weitere Skelettreste. Die Kriminalpolizei und Gerichtsmedizin wurden eingeschaltet. Doch schnell war klar: der Fund ist ein Fall für die Archäologen.

Seit zehn Jahren werden die Funde der Blätterhöhle von Archäologen und Naturwissenschaftlern untersucht. Bereits wenige Monate nach der Entdeckung stand das Alter der Skelettreste unter anderem der jungen Frau fest. Die C14-Labore der Universitäten zu Kiel und Oxford erbrachten eine ziemlich genaue Radiokarbon-Datierung der von ihrer Substanz sehr gut erhaltenen Knochen. Sie starb vor rund 5600 Jahren im Jungneolithikum, in der späten Jungsteinzeit. Die ihrem Skelett wohl zugehörigen Überreste und der Schädel gaben Hinweise darauf, dass sie 17 bis 22 Jahre alt geworden war – aus heutiger Sicht ein Teenager auf der Schwelle zum Erwachsenenalter. Im Labor für Paläogenetik der Universität Mainz gelang 2013 schließlich die Entschlüsselung der in den Knochen enthaltenen DNA der jungen Frau.

Es stellte sich heraus, dass sie sich vorwiegend von Wild und Fisch ernährt hatte. Die junge Frau aus der Blätterhöhle in Hagen gehörte damit zu einer Gruppe von Menschen, die es nach der bis dahin geltenden Lehrmeinung in der Jungsteinzeit eigentlich nicht mehr geben durfte: Jäger und Sammler. Rund 2000 Jahre vor dem Tod der jungen Frau hatte sich Europa durch die so genannte Neolithische Revolution grundlegend verändert. Ackerbau und Viehzucht sowie sesshafte Bauern in festen Siedlungen lösten damals die weitgehend mobil lebenden Jägergruppen der Mittelsteinzeit ab. Dass noch vor 5600 Jahren im südwestfälischen Sauerland die Überreste von Wildbeuter entdeckt wurden, ist eine Sensation. Es handelte sich um die „Urbevölkerung“ Europas vor der über den Balkanraum einwandernden jungsteinzeitlichen Bauern.

Dr. Constanze Niess ist Rechtsmedizinerin in Frankfurt am Main. Sie gibt Verstorbenen ihr Gesicht zurück. Auf dem Gebiet der Gesichtsrekonstruktionen zählt sie international zu den Experten. Ihre Auftraggeber sind nicht nur Staatsanwaltschaften bei ungeklärten Todesfällen und Mord, sondern immer öfters auch Archäologen und Museen. Constanze Niess fertigte 2014 für das LVR-Landesmuseum in Bonn die Gesichtsrekonstruktion der beiden rund 14000 Jahre alten Eiszeitjäger aus dem Doppelgrab von Oberkassel an. Auch dem vor 1400 Jahren in Morken bei Bedburg bestatteten merowingischen Mann gab Dr. Niess sein Gesicht zurück. Ihr jüngster Auftrag war die junge Frau aus der Hagener Blätterhöhle.

Am 5. September 2015 wird im LVR-Landesmuseum in Bonn die Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der Schädel der jungen Frau aus der Blätterhöhle zählt zu den Highlights dieser Großausstellung. Dank einer großzügigen Spende der Sparda Bank in Bonn und Hagen ist es möglich, auch diesem Menschen rund 5600 Jahre nach seinem Tod das Gesicht wiederzugeben.

Heute fand im Foyer des Kunstquartiers in Hagen die Premiere statt. Direkt aus der Werkstatt von Dr. Constanze Niess kommend, wurde die Gesichtsrekonstruktion der jungen Frau erstmalig den Medien und interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert. Beim Blick in das Gesicht des vor rund 5600 Jahren verstorbenen „Steinzeitmädchens“ werden sich viele Fragen aufdrängen, die Dr. Constanze Niess vor Ort beantwortete.

Die Gesichtsrekonstruktion wird zusammen mit dem Originalfund des Schädels vom 5. September 2015 bis zum 3. April 2016 in der Archäologischen Landesausstellung im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen sein. Nach der Beendigung dieser Großausstellung verbleibt die Gesichtsrekonstruktion aufgrund der großzügigen Spende der Sparda-Bank auf Dauer im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen, um dort zusammen mit den Originalfunden präsentiert zu werden.

Hintergrundinformationen
Als die Höhlenforscher vom Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. im Frühjahr 2004 in eine Höhle im Felsmassiv des Weißensteins am Rande des Lennetales bei Hagen-Holthausen zahlreiche menschliche Skelettreste und Schädelteile entdecken, ahnten sie und die daraufhin hinzu gezogenen Archäologen nicht, welche Bedeutung die so genannte Blätterhöhle und ihre Funde einmal erlangen würden. Denn nach C14-Radiokarbon-Datierungen war schnell klar, dass es sich um Überreste aus der frühen Mittelsteinzeit vor derzeit bis zu 11.300 Jahren sowie aus der späten Jungsteinzeit zwischen 5.800 bis 5.000 Jahren handelte.

Die Stadt Hagen finanzierte ab 2004 für fünf Jahre sowie in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Regionalverband Ruhr, dem Neanderthal-Museum in Mettmann, der Universität zu Köln und weiteren Kooperationspartnern die Ausgrabungen und Erforschung der Blätterhöhle unter der Leitung des Archäologen Dr. Jörg Orschiedt von der Freien Universität zu Berlin. Ab 2010 übernahm die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Finanzierung der weiteren Untersuchungen, die bis heute längst noch nicht abgeschlossen sind. Obwohl die ursprünglich große, mit bis zu sieben Metern Sediment aufgefüllte Höhle schon viele Geheimnisse preisgegeben hat, liefern die laufenden Grabungen und Forschungen immer neue und teilweise auch sensationelle Ergebnisse. Es handelt sich um eine der wenigen durch frühere Ausgrabungen nicht gestörte archäologische Höhlenfundstellen in Deutschland und darüber hinaus.

Mit einem Alter von derzeit über 11000 Jahren liegen aus der Blätterhöhle die frühesten Menschenreste aus der Nacheiszeit in Europa vor. Diese Funde geben auch Hinweise auf mutmaßlich kultische Bestattungen von menschlichen Überresten in der frühen Mittelsteinzeit. Vor der Höhle lagerten während der Alt- und Mittelsteinzeit immer wieder Jägergruppen. Sie hinterließen Feuerstellen, Reste ihrer Jagdbeute, zahlreiche Steinwerkzeuge und Waffenprojektile. Den Archäologen gelang es bei ihren Grabungen, zum ersten Mal im Mittelgebirgsraum nördlich der Alpen eine datierbare Schichtenabfolge von der frühen bis zur späten Mittelsteinzeit auszugraben – rund 5000 Jahre Besiedlungsgeschichte. Besonders interessant wird es, wenn die laufenden Grabungen in eiszeitliche Schichten vorstoßen und dabei auch wichtige Hinweise zur Klimageschichte in der Region geben können.

In der Höhle entdecken die Archäologen neben den Skelettresten der jungen Frau auch zahlreiche weitere menschliche Überreste aus der Jungsteinzeit. Es handelt sich dabei um Menschen beiderlei Geschlechts sowie unterschiedlichen Alters, auch Kleinkinder und Greise. Datierungen nach dem C14-Radiokarbon-Verfahren lieferten eine zeitliche Einordnung in die späte Jungsteinzeit. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurden zwischen 3900 und 3000 v. Chr., also über mehrere Jahrhunderte, immer wieder Menschen in der Höhle bestattet.
Unter den in der Blätterhöhle entdeckten menschlichen Überresten aus der Jungsteinzeit fanden sich nach genetischen Untersuchungen sowohl als Jäger und Sammler lebende als auch Ackerbau und Viehzucht treibende Bevölkerung. Die Forschung ging bislang davon aus, dass überwiegend jägerisch lebende Gemeinschaften in Mitteleuropa zu Beginn der Jungsteinzeit vor rund 7500 Jahren verschwunden waren. Die Befunde in der Blätterhöhle weisen das nördliche Sauerland als eine Region aus, in der es noch 2000 Jahre nach der „Neolithischen Revolution“ immer noch überwiegend von der Jagd und vom Fischfang lebende Gemeinschaften gab. In der Hagener Blätterhöhle wurden solche Befunde weltweit zum ersten Mal direkt und im Fundzusammenhang nachgewiesen. Offenbar lebten im nördlichen Mittelgebirgsraum – im heutigen Stadtgebiet Hagen – Gemeinschaften, die sich vorwiegend als Jäger und Fischer ernährten, daneben aber auch eine landwirtschaftlich lebende Bevölkerung. Ob gleichzeitig oder aber in unterschiedlichen Zeitabschnitten, müssen künftige Untersuchungen klären. Interessant sind auch Fragen nach verwandtschaftlichen Beziehungen und den Geburts- und Lebensorten der Toten aus der Blätterhöhle.

Wie viele Tote überhaupt in der Höhle bestattet wurden, lässt sich derzeit weder für die Mittelsteinzeit noch für die Jungsteinzeit sagen. In künstlich angelegten Steinkammergräbern der späten Jungsteinzeit, die in etwa zeitgleich mit den Bestattungen in der Blätterhöhle zum Beispiel in Nordhessen und Ostwestfalen angelegt wurden, fanden sich die Überreste von dutzenden bis zu hunderten Menschen.
Hinweis zu den Fotos: Dr. Constanze Niess mit der Gesichtsrekonstruktion und einer Nachbildung des gefundenen Schädels.

Brandstiftung – Zeugen gesucht

Foto Quelle: Polizei MK
Foto Quelle: Polizei MK

Menden –    Am Oeseufer kam es am 07.07.2015 zum Brand an einer Garage. Hierbei entstand etwa 1000 Euro Sachschaden. Nach bisherigen
Ermittlungen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Am
Entstehungsort des Brandes wurde eine Flasche Lampenöl aufgefunden.
Bisher konnte die Herkunft der Flasche nicht geklärt werden.
Möglicherweise stammt diese aus einem bisher nicht angezeigten
Einbruchdiebstahl. Wer kann Angaben zur Herkunft der abgebildeten Flasche machen? Wem wurde diese oder eine ähnliche Flasche entwendet? SachdienlicheHinweise nimmt die Polizei Menden unter der Rufnummer 02373/9099-5116oder 9099-0 entgegen.

Gastfamilien für Schüleraustausch gesucht

Der Bundestag hat im Juni mit einem Beschluss seine Unterstützung für den internationalen Schüleraustausch zugesichert und damit dessen große Bedeutung für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verdeutlicht. Die Stärkung der Willkommenskultur ist dabei ein wesentliches Ziel, das auch der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel unterstützt. Zusammen mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS sucht er weltoffene Gastfamilien in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis, die ihr Zuhause ab September für ein halbes oder ganzes Jahr mit einem Gastkind teilen möchten.
Etwa 18000 deutsche Jugendliche gehen jährlich mit einem Schüleraustausch ins Ausland. Im Gegenzug kommen nur knapp 2700 ausländische Schülerinnen und Schüler nach Deutschland. Der Grund: Es gibt zu wenige Gastfamilien, weiß Röspel: „Dabei profitieren die Familien ebenso wie die jungen Leute von dem Austausch, indem sie eine andere Kultur auf ganz persönliche Weise kennenlernen.“ Gleichzeitig setzen sie mit ihrem Engagement ein Zeichen: „Wer sein Zuhause für einen Jugendlichen aus einem anderen Land öffnet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Willkommenskultur und prägt damit auch das Bild, das andere Staaten von Deutschland haben“, unterstützt Röspel die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Der Verein sucht für die Hälfte seiner 460 Schüler, die im Herbst kommen, noch ein zweites Zuhause auf Zeit. Ein Gastkind aufnehmen können Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paare und Alleinstehende, die sich für ein gastfreundliches Deutschland engagieren wollen. Wichtig sind Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, sich einem jungen Menschen und seiner Kultur zu öffnen. Vorbereitet und begleitet werden sie von AFS-Mitarbeitern direkt in der Region. Auch Willkommens- oder Übergangsfamilien für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden gesucht.
Weitere Informationen gibt es unter www.afs.de/gastfamilie. Interessierte können sich mit dem Hinweis „Willkommenskultur“ direkt an AFS wenden unter Telefon 040/39922290 oder E-Mail gastfamilie@afs.de.

Gedenken an verstorbene Drogenabhängige

Hagen – Am Dienstag, 21. Juli, ist der Nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. Auch in diesem Jahr gedenken bundesweit in über 40 Städten Eltern, Angehörige und Freunde der Menschen, die an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit gestorben sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalen Drogenhilfe der Stadt Hagen werden am Dienstag von 10 bis 14 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz vor der Volme-Galerie mit der Ausstellung eines Objekts der Drogentoten in Hagen gedenken. Für interessierte Hagener Bürgerinnen und Bürger liegt an einem Stand Informationsmaterial zum Thema Sucht und Drogen bereit.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Hagen – Die Volkshochschule Hagen lädt im Rahmen des Urlaubskorbs für Donnerstag, 30. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr, zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Der Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1100 (Telefon 02331/207-3622).

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur. Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

VHS-Führung durch die Liebfrauenkirche Vorhalle

Foto: Dieter Faßdorf
Foto: Dieter Faßdorf

Hagen –  Die Volkshochschule Hagen lädt für Mittwoch, 29. Juli, um 16 Uhr zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche in der Liebfrauenstraße 21 in Hagen-Vorhalle. Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911/12 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist somit eine Kirche des ausklingenden Historismus, aber mit Hinwendung zum Jugendstil. Gebäude und Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934-36 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Die Führung durch die Kirche übernimmt Benno Schmolke, Kunstlehrer i. R. und Gründungsmitglied der Künstlergruppe Sepia14-TeamART. Die Liebfrauenkirche ist mit den Buslinien 541, 591 und SB 71 (Haltestelle „Vorhalle Mitte“) sowie mit den Linien 516, 521 (Haltestelle „In der Imke“) zu erreichen. Informationen zu einer rechtzeitigen Anmeldung unter der Kursnummer 1170 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Tanz und Zeichnen – Wenn sich Künste begegnen

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Flamenco und Zeichnen treffen sich in zwei aufeinander abgestimmten Kursen der VHS Hagen am Dienstag, 4. August, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Der Dienstagmorgen bietet einen Zeichnen-Schnellkurs für Anfänger mit Grundübungen zur zeichnerischen Umsetzung von Bewegungen. Auf großen Formaten entstehen so Skizzen und Übungen. Am Nachmittag zeigt die Flamencotänzerin Antinéa den Flamenco in Bewegung und gehaltenen Positionen.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, frei zu arbeiten und sich bei Bedarf durch die Dozentin unterstützen zu lassen. Eine gemeinsame Bildbesprechung rundet den Kurs ab. Die Dozentinnen Cornelia Regelsberger, Dortmund, und Antinéa, Berlin, bilden ein perfektes Team aus Tanz und Zeichenkunst. Bitte mitbringen: Skizzenblöcke, Zeichenbrett, Papier in DinA3 und DinA4, Stifte und Pinsel. Die Kurse können auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Informationen zur Anmeldung für die Kurse 2025 und 2216 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Bücherei to go

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Rund um die Uhr kostenlos eBooks entleihen: Die „Onleihe“ der Stadtbücherei Hagen macht es möglich. Wer mehr über dieses Angebot erfahren möchte, kann am Dienstag, 21. Juli, um 10 Uhr an einer kostenlosen Schulung zur Nutzung der „Onleihe“ in der Stadtbücherei auf der Springe teilnehmen. Sie ist besonders geeignet für Einsteiger und jene, die sich einfach über die neue Möglichkeit der Ausleihe informieren möchten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

A40: Nächtliche Verkehrsbehinderungen

 Dortmund/Bochum (straßen.nrw) – Von Dienstagabend (21.7.) um 20 Uhr bis Mittwochmorgen (22.7.) um 5 Uhr bessert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr auf der A40 in Fahrtrichtung Essen im Bereich der Anschlussstelle Dortmund-Kley den Straßenasphalt aus. Den Verkehrsteilnehmern in der Zeit in Fahrtrichtung Essen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Da die Schadstellen im Bereich der Abfahrt Bochum-Kley liegen, muss diese ebenfalls im genannten Zeitraum gesperrt werden. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Straßen.NRW nutzt für diese Arbeiten bewusst die verkehrsärmeren Nachtstunden.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Foto Quele:Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quele:Ev.Stiftung Volmarstein

Hagen – Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:
Am Montag den 20. Juli, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U 2, Kinderernährung, Stillen oder Flaschengabe sowie Impfungen und Stoffwechselerkrankungen. Die Frauenklinik im Hasper Krankenhaus kooperiert mit der Kinderklinik des AKH: An jedem Wochentag steht ein Kinderarzt des AKH in der Frauenklinik am Mops zur Verfügung, führt Vorsorgeuntersuchungen durch und leitet bei Problemen die notwendigen Schritte ein. (sjs)

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Drei Leichtverletzte bei Unfall zwischen Rettungswagen und Pkw +++ Ennepetal: Brennt Mülltonne an Bushaltestelle +++ Dortmund: Phoenix-West: 39-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Polizei sucht Zeugen +++ Hagen: Vollbremsung – Businsassen verletzt +++ Hagen: Trickdiebstahl vereitelt +++ Wetter: Versuchter Raub auf 22-jährigen +++ Gevelsberg – Motorradfahrer fährt auf und verletzt sich leicht +++ Hagen: Einbruch in Kindergarten – Zwei jugendliche Täter gestellt +++ Schwerte: Automaten aufgesprengt – Junge Täter steckten Böller in Automaten +++ Dortmund: Ladendiebe flüchten mit gestohlenem Auto +++ Dortmund: Motorradfahrerin bei Verkehrsunfall auf dem Hiltropwall schwer verletzt +++ Dortmund: Polizei stellt mutmaßliche Automaten-Aufbrecher +++  Dortmund: Elfjähriger Junge bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++ Dortmund: Lkw fährt rückwärts: Verkehrsunfall auf der A 2 +++ MK: Kippen zu teuer, Automat geknackt +++ MK: Vandalen aktiv +++ MK: „Sieben auf einen Streich“ +++

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Bauspielplatz – Kids feiern großes Abschlussfest

Bild: Stadt Wetter (Ruhr)
Bild: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter(Ruhr) – Es war toll, es war bunt und es hat riesig Spaß gemacht: Der Bauspielplatz, bereits zum dritten Mal als inklusive Veranstaltung gemeinsam vom städtischen Fachdienst Jugend und der Ev. Stiftung in Volmarstein organisiert, war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

Am Donnerstag zeigten die kreativen Baumeister beim traditionellen Abschlussfest nun ihren Eltern, Großeltern und Freunden, was sie in den zurückliegenden Wochen so alles gezimmert hatten. Und das konnte sich sehen lassen, denn mit der „Bollywood City“ entstand in Volmarstein ein kleines indisches Dorf. Selbstverständlich also, dass die Kids zeigten, was sie auf die Beine gestellt hatten. Begrüßt wurden die Gäste mit einem indischen tanz der Gruppe „Tanz Mahal“. Musikalisch ging es weiter mit der Bauspielplatz-Version des Queen-Klassikers We will rock you: „Wir gehören hier hin.“ Weitere Gruppen präsentierten ihren Eltern, Freunden und Großeltern, was sie selbst in ihren Bauspielplatz – Gruppen gebastelt hatten: indischen Schmuck, indische Kleidung und indische Kleidung.
Der indische Oberguru Rajh bescheinigte des Bauspielplatz-Kids anschließend: „Ich habt ein tolles Dorf auf die Beine gestellt, hier wird sich Elvira bestimmt heimisch fühlen.“ Die gutmütige Elefantendame Elvira war im letzten Jahr aus „Woodcity“ ausgebüxt, um ihre Familie in Indien zu suchen. Und siehe da: Unter lautstarken „Elvira, Elvira“ – Rufen und großem Jubel kehrte Elvira wieder zurück nach Volmarstein.
Bürgermeister Frank Hasenberg war beim Abschlussfest voll des Lobes für die „fantastische Arbeit, die ihr hier geleistet habt“ und dankte auch dem vielköpfigen Betreuerteam rund um Anne-Kathrin Forke von der Stadt Wetter und Daniel Starosta von der ESV: „Hier haben sich alle wohlgefühlt und die Kinder hatten einen Riesenspaß. Ein größeres Lob kann es wohl kaum geben.“ Das Abschlussfest ging dann ganz bunt zu Ende: Denn mit dem Werfen von bunten Farbbeuteln erinnerten die Kids an das bekannte indische „Holifestival.“

FernUniversität kooperiert mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung

Hagen – Universitäre Lehre noch besser zu Beschäftigten und in Unternehmen bringen

Die FernUniversität in Hagen und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) arbeiten künftig bei der „Akademisierung der Berufsbildung“ und der „Qualifizierung des Ausbildungspersonals“ zusammen. Geplant sind in den kommenden fünf Jahren gemeinsame Forschungsprojekte und Veröffentlichungen, die Übernahme von Lehraufträgen sowie die Betreuung von Examensarbeiten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BIBB. Eine erste gemeinsame Lehrveranstaltung soll im kommenden Wintersemester im Regionalzentrum Bonn der FernUniversität stattfinden und mit einem Besuch der Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Bildungswissenschaft“ im BIBB abgerundet werden. Inhaltlich wird die Kooperation mit dem Lehrgebiet Lebenslanges Lernen (Prof. Dr. Uwe Elsholz) im Institut für Bildungswissenschaften und Medienforschung ausgestaltet.

Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, unterstreicht: „Angesichts des bereits bestehenden Fachkräftemangels und des globalen Wettbewerbs kommen auf die deutschen Arbeitgeber wie auf die Beschäftigten weitere Herausforderungen zu. Lebenslanges Lernen wird zukünftig ganz selbstverständlich zum Berufsalltag gehören. Das BIBB ist eine Top-Adresse für die Integration von Lernen ins Berufsleben. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem neuen Partner die universitäre Lehre noch besser zu den Beschäftigten und in die Unternehmen hinein bringen zu können.“

„Wir sehen in der Zusammenarbeit mit Blick auf eine Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung eine strategische Herausforderung und die Chance für eine weitere Profilierung der Berufsbildungsforschung“, betont Prof. Dr. Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB. „Die FernUniversität Hagen ist für uns ein idealer Partner, denn durch die zeitlich flexible Struktur des Studiums über eine Fernlehre in Kombination mit in Regionalzentren angebotenen Lehrveranstaltungen bietet sie gerade Berufstätigen gute Weiterbildungsmöglichkeiten und eröffnet diesen neue Karrierechancen.“

Die FernUniversität in Hagen hat im Jahr 1975 den Lehrbetrieb aufgenommen und ist seitdem Anlaufstelle für alle, die eine akademische Ausbildung anstreben, sich jedoch nicht an einer Präsenzuniversität einschreiben wollen oder können. So sind 80 Prozent ihrer Studierenden gleichzeitig berufstätig. Aktuell hat sie über 77.000 Studierende. Sie ist damit zahlenmäßig die größte Hochschule in Deutschland.

Für das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Vernetzung mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen große Bedeutung, um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern und den akademischen Nachwuchs zu fördern. Aktuell unterhält das BIBB mit 15 Hochschulen in Deutschland entsprechende Kooperationsvereinbarungen. Das BIBB hat zudem im Jahr 2014 an der Universität zu Köln eine Stiftungs-Juniorprofessur für soziologische Berufsforschung eingerichtet.

Muschelsalat mit ambitioniert politischem Sound

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Eine der bekanntesten Bands aus Afrika, die „Sierra Leone`s Refugee All Stars“, sind im Rahmen der diesjährigen „Funkhaus Europa Odyssee“ am Mittwoch, 22. Juli, um 19.30 Uhr im Hagener Volkspark zu sehen.

Entstanden in einem guineischen Flüchtlingscamp, zeugt der erdverbundene, engagierte Sound der politisch engagierten Band vom Sieg der Töne über das Trauma des Bürgerkriegs. Hier treffen sich viele Musiktraditionen Westafrikas: das Gitarrenspiel des Highlife, der Rhythmus der Soukous, der westafrikanischen Rumba und der Groove von Baskeda, dem lokalen Pendant zum Reggae. Als Support betritt der Musiker und Aktivist Heinz Ratz mit Band die Bühne im Volkspark. 2011 lernte Heinz Ratz in Flüchtlingsunterkünften Musiker kennen, mit denen seine Band „Strom & Wasser“ auf Tour ging. Dabei ist ihre Musik ein Amalgam: Punk trifft auf Polka, Walzer trifft auf Ska und lateinamerikanische Rhythmen.

Beide Bands haben sich einmalig für die Odyssee im Probenraum in Bochum zusammengefunden. Gemeinsam mit einigen nach Deutschland geflüchteten Musikern haben sie neue Stücke für die Odyssee entwickelt – aktueller geht’s nicht!

Los geht es um 19.30 Uhr, bereits ab 18.30 Uhr ist wie immer für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt.

Spaziergang mit Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann

Hagen – Zu einem besonderen Spaziergang rund um Flora und Fauna entlang der Volme lädt Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann am Dienstag, 21. Juli, von 12 Uhr bis circa 13.30 Uhr ein. Die Route beginnt an der Marktbrücke und führt entlang der Volme bis zur Kaufmannschule. Ab dem Rathaus geht es dann direkt am Fluss weiter. Christoph Gerbersmann weist während des Spaziergangs auf die vielfältigen Tier- und Pflanzenarten hin, erklärt und zeigt diese auch mit etwas Glück. Treffpunkt ist die Marktbrücke/Märkischer Ring um 12 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird bei der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073266 entgegengenommen.

VW Bulli nimmt Smart „huckepack“

Foto Quelle: Polizei Dortmund
Foto Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund –   Selbst konstruierte Ladungssicherungen oder spektakuläre Beladungen erleben Polizisten auf den Bundesautobahnen immer wieder.
Auch am Dienstag (14.7.) um 12.30 Uhr traute eine Polizeistreife der Autobahnwache Kamen mal wieder ihren Augen nicht: Vor ihnen fuhr
tatsächlich ein VW Bulli durch das Kamener Kreuz, der einen Smart quasi „huckepack trug“.
Sofort setzten sich die Beamten vor den Bulli-Fahrer und gaben ihm das „Stopp-Zeichen“. Diese Aktion fand große Zustimmung bei anderen Lastwagenfahrern:  Mehrere fuhren am Streifenwagen vorbei, grinsten
und zeigten ihre Daumen hoch.
In der dann folgenden Verkehrskontrolle stellte das Polizei-Team
technische Mängel an der Handbremse, an der Bremsleitung, an den
Stoßdämpfern und dem Unterboden fest. Allem voran stand da aber noch
der Smart auf der Bulli-Ladefläche, der lediglich mit selbst gebauten
„Zurrpunkten“ (siehe Foto 3 und 4) befestigt war. Die Polizisten
untersagten dem 61-jährigen Mann aus Polen die Weiterfahrt und legten
sein großes Auto – geladen mit dem Kleinen – still.
Den Mann erwartet eine Geldstrafe von mindestens 115 Euro. Eines
hat der Bulli-Fahrer aber richtig gemacht: Sein „starker“ VW Bus war
nicht überladen!

DGB fordert Abstimmung für ein Hilfspaket

Mit dem nachfolgenden Anschreiben hat der DGB Ruhr-Mark am Donnerstag die Bundestagsabgeordneten unserer DGB Region aufgefordert bei der heutigen Abstimmung für ein Hilfspaket zu votieren.

>>Sehr geehrte Damen und Herren, das griechische Parlament hat die geforderten „Hausaufgaben“ gemacht, die aus der Vereinbarung der „Brüsseler Nacht“ als Basis für weitere Verhandlungen abverlangt wurden. Damit wurden ein weiteres Mal schmerzhafte Einschnitte beschlossen und es gibt leider damit noch keine Gewähr dafür, dass die humanitären Katastrophen für die Menschen in Griechenland damit gelöst werden können. Gleichzeitig ist das nun im Bundestag und andernorts zu beschließende Hilfspaket notwendige Voraussetzung für dringend erforderliche Investitionen und eine Chance für die Lösung der wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen in Griechenland. Um diesen Neustart zu ermöglichen sind die politischen Kräfte in Deutschland, allen voran die Regierungsparteien, gefordert bei den erforderlichen Abstimmungen mit „JA“ zu votieren. Für den DGB in der Region bleibt es dabei, dass es insgesamt nicht gelungen ist, eine Neuausrichtung zu einem sozialen und demokratischen Europa auf den Weg zu bringen und die Austeritätspolitik zu beenden. Die Veränderung für einen Richtungswechsel bleibt auf der Tagesordnung und wir werden weiter aktiv dafür werben und Solidarität mit all jenen üben, die sich dafür aktiv engagieren. Trotzdem muss es jetzt darum gehen die Weichen für die Hilfen für Griechenland zu stellen. Der DGB der Region ruft alle Bundestagsabgeordneten und die Parteien der Region auf, unseren Aufruf zu unterstützen. Wir wissen um die unterschiedlichen Auffassungen, die aktuell diskutiert werden, wir wissen um die widersprüchlichen Einschätzungen – aber wir sind der Überzeugung, dass es jetzt darum gehen muss dem Land und seiner Regierung die Chance auf Lösungen einzuräumen. Die Haltung der deutschen Politik ist im Zusammenhang mit dem neuerlich beschlossenen Diktat international stark kritisiert worden. Wir schließen uns dieser Kritik an. Sie entspricht nicht den Vorstellungen, die wir als Gewerkschaften in die Debatte eingebracht haben. Darüber werden wir im eigenen Land weiter diskutieren und dazu sind wir aufgerufen Wege für eine Neuausrichtung der politischen Perspektiven zu erarbeiten. In der aktuellen Situation allerdings muss es darum gehen jetzt Verantwortung zu übernehmen und alles zu unternehmen um die humanitäre Krise in Griechenland zu überwinden, die wirtschaftliche Entwicklung zu befördern und international ein Zeichen der europäischen Solidarität zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Marquardt<<