Hagen zeigt Flagge

Seit Mittwoch weht am Hagener Rathaus die Flagge der internationalen Bewegung „Bürgermeister für den Frieden“. Hagen ist damit eine von 6706 Städten in aller Welt, die mit dieser Aktion zur atomaren Abrüstung aufrufen.

Foto Quelle: Ruth Sauerwein
Foto Quelle: Ruth Sauerwein

Oberbürgermeister Erik O. Schulz betonte beim Hissen der Fahne, dass es immer wieder wichtig sei, auf die Gefahren der atomaren Bedrohung hinzuweisen, auch wenn sich viele Menschen dieser Gefahr nicht mehr bewusst seien. Das sei in den achtziger Jahren anders gewesen. Er erinnerte sich an die Aktivitäten der Friedensbewegung vor Ort im Jahr 1984 rund um den Beschluss des Rates, Hagen zur atomwaffenfreien Zone zu erklären. „Natürlich werden wir dieses Problem nicht auf kommunaler Ebene lösen. Aber gemeinsam mit vielen anderen Städten ein Zeichen zu setzen, hat schon Bedeutung.“

Dr. Christian Kingreen vom Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN erinnerte an den Anlass des Flaggentags: Am 8. Juli 1977 urteilte der Internationale Gerichtshof, dass der Einsatz von Atomwaffen, ja, bereits die Androhung eines solchen Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt. „Städte weltweit weigern sich, zu Zielscheiben von Atomwaffen zu werden. Sie appellieren regelmäßig an die Atomwaffenstaaten, das Atomwaffenarsenal bis 2020 endgültig abzubauen.“ In diesem Zusammenhang wies er auf die „Humanitäre Initiative“ von über 100 Staaten hin, die ebenfalls die Atomwaffenstaaten zur Abrüstung aufrufen. Das HAGENER FRIEDENSZEICHEN erwartet von der Bundesregierung sich dieser Initiative anzuschließen. Gerade 70 Jahre nach dem Atomwaffenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki seien Schritte zur atomaren Abrüstung überfällig.

Halbzeit der Sprachreise ohne Koffer

„Tanja Knopp, DRK-Kreisverband Witten e.V.“.

Witten – Bereits seit Montag vergangener Woche sind unsere elf jungen Sprachreisenden aus sechs Nationen in Witten unterwegs und erkunden ihr neues Zuhause Halbzeit der Sprachreise ohne Koffer weiterlesen

DGB: „Griechenland und unsere Kommunen brauchen ein Ende der Kürzungsdiktat“

(DGB Hagen) Der DGB in Hagen zeigt sich tief beeindruckt vom Ergebnis des Referendums in Griechenland. Mehr als 60 Prozent der Griechen haben sich gegen eine weitere Kürzungs- und Austeritätspolitik entschieden. Gleichzeitig haben die Regierung und die politischen Parteien im griechischen Parlament ein deutliches Bekenntnis zu einem Verbleib in der Euro-Zone formuliert. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass die verabreichte „Spar-Medizin“ nicht nur keinen Erfolg brachte, sondern zu einem humanitären Desaster und dem Einbruch der Wirtschaftskraft um rund 25 % geführt hat. Millionen Menschen sind durch die Kürzungspolitik in Armut gedrängt worden, haben ihren Arbeitsplatz verloren und mussten tiefe soziale Einschnitte hinnehmen. Die medizinische Versorgung für rund 3 Millionen Menschen ist nicht mehr gesichert. Gleichzeitig wurden tarifliche Rahmenbedingungen zerschlagen und rund die Hälfte der Jugendlichen ist erwerbslos.

Obwohl es große mediale und politische Anstrengungen aus den Kreisen der EU und den meisten griechischen Medien gegeben hat, die Griechen von einem Nein zur gescheiterten EU-Politik abzubringen, hat die übergroße Mehrheit bekundet diese Politik nicht weiter ertragen zu wollen. „Dafür gebührt den Menschen unser Respekt“, so Jochen Marquardt für den DGB in Ruhr Mark. „Die politisch Verantwortlichen in Deutschland und bei den so genannten Institutionen stehen jetzt vor der Aufgabe gemeinsame Auswege mit und für Griechenland zu finden. Ein „weiter so“ darf es nicht geben – Griechenland braucht Zeit um die Probleme im Land zu lösen und die Griechen benötigen Unterstützung um die Wirtschaft wieder in Gang zu setzen und den Kampf gegen Korruption und Vetternwirtschaft führen zu können. Die aktuellen Entwicklungen sind nicht unter der neuen Regierung entstanden, sondern nachweislich von den vorherigen Regierungen zu verantworten.“

Die regionalen Gewerkschaften begrüßen ein Schreiben von 20 europäischen Spitzengewerkschafterinnen und –gewerkschaftern an die EU-Staats- und Regierungschefs, die EZB, die Eurogruppe und den IWF in dieser Situation nicht auf rein technische Lösungen zu setzen. Sie fordern eine verantwortungsbewusste politische Lösung ein.

Für Marquardt muss es aktuell darum gehen die katastrophale Lage für die Menschen zu verbessern und einen Weg einzuschlagen, der für Griechenland Lösungen eröffnet und gleichzeitig Perspektiven für ein soziales, gerechtes und demokratisches Europa verbessert.

Darauf kommt es in der aktuellen Situation an und dazu müssen sich alle Beteiligten bewegen. Gleichermaßen sollten wir die Erfahrungen auf die eigene Lage beziehen. Wie in Griechenland hat die Kürzungspolitik auch in unserer Stadt keinen Erfolg gezeigt. Marquardt: „Viele soziale Angebote und Leistungen wurden zurückgefahren oder eingestellt. Die Kulturlandschaft wird vom Rotstift regiert und Personal in unserer Stadt wurde abgebaut. Trotzdem hat sich die Schuldenhöhe zwischen 2004 und 2014 verdoppelt. Erforderliche Investitionen in die Infrastruktur und die Ausstattung der öffentlichen Hand stehen unter Finanzierungsvorbehalt. Menschen verlassen die Stadt und Hagen verliert für Wirtschaft und Bevölkerung an Attraktivität. Wer weiterhin auf „Sparen und Kürzen“ setzt, verspielt die Zukunft.“

Der DGB wünscht sich eine ehrliche Debatte vor dem Hintergrund der realen Erfahrungen und vorhandenen Ergebnissen. Auf einer solchen Basis müssen Ursachen und Symptome analysiert und vor allem über eine neue Ausrichtung der Politik mit und für die Menschen diskutiert werden.

89-Jährige um 10.000 Euro beklaut

Hagen. Ein angeblicher Staubsaugervertreter hat einer
89-Jährigen am Mittwoch gegen 14:00 Uhr 10.000 EUR Bargeld aus ihrer
Wohnung am Hüttenplatz geklaut. Der Unbekannte gelangte in die
Wohnung der 89-Jährigen, da diese wirklich einen Staubsauger der
angebotenen Marke besitzt. Er überredete sie daraufhin ein neues Teil
zu kaufen. Dafür holte die Rentnerin 230 EUR aus einer Metalldose in
ihrem Schlafzimmer. Sie bekam das Zubehör und der Vertreter schrieb
in der Küche die Rechnung. Plötzlich wollte er noch Staubsaugerbeutel
für die 89-Jährige aus dem Auto holen und verließ die Wohnung. Als
der Vertreter nach längerer Zeit nicht zurückkam, bemerkte die Frau,
dass die Rechnung vom Küchentisch verschwunden war und auch das
restliche Bargeld aus der Metalldose im Schlafzimmer fehlte. Dabei
handelt es sich um rund 10.000 EUR. Die 89-Jährige beschreibt den Mann
als circa 50-jährigen, 1,60m großen Mann. Sie gab an, ihn
wiederzuerkennen, da er bereits im Vorjahr bei ihr geklingelt, sie
ihn aber nicht in die Wohnung gelassen habe. Die Polizei bittet um
Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/ 986 20 66.

Kettenreaktion: Fünf Autos kollidieren, drei Verletzte

Hagen. Bei einem Verkehrsunfall in Ambrock zogen sich am
Mittwochnachmittag drei Beteiligte leichte Verletzungen zu. Gegen
15.15 Uhr befuhr ein 42-jähriger Volvo-Fahrer den abschüssigen und
engen Ambrocker Weg in Richtung Hamperbach. Als ihm im bereits wieder
flacheren Teilstück ein Hyundai entgegenkam, musste er hinter einen
am rechten Fahrbahnrand parkenden KIA anhalten, da die Fahrbahn zu
schmal für den Begegnungsverkehr war. Zeitgleich befand sich ein
39-jähriger Audi-Fahrer hinter dem Volvo, erkannte die Situation auf
der regenfeuchten Straße zu spät und trat dann versehentlich statt
auf die Bremse auf das Gaspedal. Er rammte das Heck des Volvos, sein
Wagen stellte sich quer und prallte mit dem entgegenkommenden Hyundai
zusammen. Gleichzeitig wurde der Volvo auf den parkenden KIA
geschoben und der wiederum auf einen davor stehenden Motorroller. Die
71-Jahre alte Fahrerin verletzte sich und musste anschließend mit
einem Rettungswagen ins Krankenhaus, sowohl der Volvo-, als auch der
Audi-Fahrer zogen sich ebenfalls leichte Verletzungen zu und wollten
nach der Unfallaufnahme einen Arzt aufsuchen. Ihre drei Autos waren
nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schäden an
den beiden parkenden Fahrzeugen waren weniger schwer, der
Gesamtschaden liegt über 10000 Euro. Da die Fahrbahn durch
ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten und Fahrzeugteile erheblich
verschmutzt war, setzte die Feuerwehr ein Reinigungsfahrzeug ein.

SPD: „Kioske brauchen keine Ladenöffnungszeiten“

Die SPD-Fraktion fordert im Streit um die Öffnungszeiten Rechtssicherheit für die Kioskbesitzer ein. Am Dienstag stellten SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner (2.v.l.) und Hagens SPDParteivorsitzender Timo Schisanowski (r.) dem Kioskbetreiberehepaar Klimek-Herrmann und Helmut Reinhardt ihren Antrag an die Verwaltung vor.
Die SPD-Fraktion fordert im Streit um die Öffnungszeiten Rechtssicherheit für die Kioskbesitzer ein. Am Dienstag stellten SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner (2.v.l.) und Hagens SPDParteivorsitzender Timo Schisanowski (r.) dem Kioskbetreiberehepaar Klimek-Herrmann und Helmut Reinhardt ihren Antrag an die Verwaltung vor.

Hagen. (Andreas Reitmajer, SPD Hagen) Hagens Kioskbesitzer dürfen bei der Gestaltung ihrer Öffnungszeiten nicht durch eine fragwürdige Duldungspraxis der Stadtverwaltung eingeschränkt werden. So lautet der klare Appell der SPD-Fraktion, der jetzt mit einem entsprechenden Antrag an den Hauptausschuss unterstrichen wird. In dem Antrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, die Hagener Kioske entsprechend dem „Kölner Modell“ nicht mehr als Verkaufsstellen, sondern als Trinkhallen und damit als „erlaubnisfreie Schankwirtschaften“ einzustufen. Der Vorteil: Die Kioske unterliegen bei dieser Einstufung nicht dem Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten. SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner und Hagens SPD-Parteivorsitzender Timo Schisanowski nutzten am Mittwoch auf dem Boeler Markt die Gelegenheit, den Kioskbesitzern ihren Antrag vorzustellen und ernteten durchgehend Zustimmung. „Es ist gut, dass sie uns helfen und damit Rechtssicherheit für uns geschaffen wird“, sagte Rita Klimek-Herrmann. Die Kioskbesitzerin aus Boele hatte sich nach der Ankündigung des Ordnungsamtes, die Öffnungszeiten zukünftig besonders an den Wochenenden (samstags nur bis 22 Uhr und sonntags nur für fünf Stunden) überprüfen zu wollen, an die Spitze der Protestbewegung gestellt. Am Mittwoch überreichte sie gemeinsam mit weiteren Kioskbesitzerinnen über 3200 Protestunterschriften an Oberbürgermeister Erik O. Schulz und betonte dabei: „Wir hätten noch viel, viel mehr zusammengetragen, wollten aber nicht mehr Zeit verstreichen lassen.“
„Die Protestaktion ist nicht nur richtig, sie ist auch beeindruckend. Allerdings haben die Kioskbesitzer nichts damit gewonnen, dass der zuständige Rechtsdezernent Thomas Huyeng nach der unsinnigen Haudrauf-Aktion nun zurückrudert und angekündigt hat nur noch dann Kontrollen durchführen zu wollen, wenn Beschwerden vorliegen. Das ist doch quasi eine Aufforderung zum Denunziantentum. Mit unserem Antrag wollen wir so etwas auf jeden Fall verhindern und eine rechtskonforme Regelung herbeiführen, die sowohl den Unternehmern als auch den Kunden entgegenkommt“, so Mark Krippner.
Denn entgegen der Darstellung von OB Schulz, die Verwaltung habe einen Fehler gemacht und ihn auch erkannt, mussten einige Kioskbesitzer andere Erfahrungen mit dem Ordnungsamt machen. Kioskinhaber Helmut Reinhardt nahm auf dem Marktplatz kein Blatt vor den Mund: „Ich habe im Amt angerufen und wollte ganz freundlich wissen, wie denn nach dem hin und her die Regelung jetzt aussieht und auf was ich mich einstellen muss. Sofort wurde ich dumm angemacht. Ich wüsste doch, dass ich mich an die Gesetze zu halten hätte. Der Ton war dabei unterste Sohle.“
Hagens SPD-Parteivorsitzender Timo Schisanowski fasst das Meinungsbild in seiner Partei wie folgt zusammen: „Wir haben aus Tradition eine lebendige Kiosk-Landschaft, die Hagen bereichert und zum festen Bestandteil unseres Stadtbildes gehört. Das soll nach dem Willen der SPD auch so bleiben. Allen Beteiligten ist entscheidend geholfen, wenn endlich Rechtssicherheit geschaffen wird. Diese fordern wir jetzt mit unserem Antrag ein, und das möglichst unternehmer- und kundenfreundlich.“
Die SPD-Fraktion hat diesen Antrag bereits offiziell gestellt. Zumal in einem Gespräch mit dem Kölner Gewerbeamt deutlich wurde, dass es sich nicht um eine spezielle Kölner Regelung handelt. Denn auch in Hagen bieten die Kioske beispielsweise alkoholfreie Getränke, belegte Brötchen oder Frikadellen zum direkten Verzehr an und könnten somit als Trinkhallen eingestuft werden, die nebenbei Zubehör wie Flaschenbier, Zigaretten, Zeitungen, Süßigkeiten etc. verkaufen. In Köln, so die dortige Behörde, habe es mit dieser Regelung noch nie Probleme gegeben.

Wespen am Haus oder im Garten?

Sommerzeit – Wespenzeit: Mit den heißen Temperaturen tauchen die unbeliebten Gäste wieder vermehrt in Biergärten, Kuchentheken sowie Heim und Hof auf. Das Umweltamt der Stadt Hagen klärt über den Umgang mit Wespen beziehungsweise ihren Nestern am Haus und im Garten auf.

Umgang mit Wespennestern

Beachtet man einige Verhaltensregeln in der Nähe von Wespennestern stellen diese keine Gefahr für den Menschen dar, denn nur bei Störungen im unmittelbaren Nestbereich (Umkreis von circa 4 m) reagieren die Tiere aggressiv. Als Störungen gelten längeres Verstellen der Flugrichtung, hektische Bewegungen, Erschütterungen des Wabenbaus, Manipulationen am Flugloch oder am Nest und das direkte Anatmen der Tiere.

Entdeckt man ein Wespennest auf seinem Grundstück, ist folgendes zu beachten: Jede Wespe genießt zunächst wie alle wild lebenden Tiere den allgemeinen Schutz nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Danach dürfen auch die Lebensstätten dieser Tiere nicht ohne vernünftigen Grund beeinträchtigt oder zerstört werden. Seltene Wespenarten sind besser geschützt, weshalb jede Störung, die ein bewohntes Nest betrifft, vorher von der Landschaftsbehörde genehmigt werden muss. Bei Beeinträchtigung ohne „vernünftigen Grund“ oder Schädigung besonders geschützter Arten drohen erhebliche Bußgelder.

Als vernünftiger Grund für ein Vorgehen gegen ein Wespennest wird zum Beispiel eine nachgewiesene Allergie angesehen. Liegt diese vor, ist das schonendste Mittel zur Entfernung des Nestes zu wählen, das heißt Umsiedlung rangiert vor jeder stärkeren Maßnahme. In einigen Fällen kann es sogar ausreichen, durch Anbringen von Brettern die „Anflugschneise“ zu verlegen.

Besonders die mit Schädlingsbekämpfung betrauten Firmen sind qualifiziert, die Arten zu unterscheiden und im Bedarfsfall die Untere Landschaftsbehörde zu beteiligen. Bei Beauftragung einer Firma fallen allerdings Kosten an. Das Geld kann man sparen, wenn man Geduld und Ruhe aufbringt: Zum Winter hin stirbt das Volk ab und alte Nester werden nicht wieder besiedelt.

Die Entfernung eines Wespennestes ist bei nüchterner Betrachtung also weitaus seltener sinnvoll, als gemeinhin angenommen wird. Weitere Tricks, um die Tiere vom Tisch und aus den Wohnräumen fernzuhalten, sind unter anderem lockenden Gerüche vermeiden (Deo, Schweiß, Süßes), „Ablenkungsfutter“ wie Weintrauben gezielt platzieren und Fliegengitter vor den Fenstern anbringen. In der wespenreichsten Zeit kann sogar die Gartenkleidung „wespengerecht“ angepasst werden: Weiße T-Shirts finden Wespen ebenso unattraktiv wie die weißen Schutzanzüge der Imker.

Die Wespe als nützlicher Helfer

Alle Wespen sind von großem Nutzen in Gärten und in der Landwirtschaft, denn sie leben räuberisch, das heißt, sie ernähren sich und ihre Brut von Insekten wie Mücken, Bremsen und Schnaken, die sie in großer Anzahl fangen. Daher sind sie dem Menschen bei „wespengerechtem“ Verhalten vielmehr ein willkommener Schutz und ein praktischer Helfer bei der Schädlingsbekämpfung in Haus und Garten.

Laubenbrand in Herdecke

Herdecke. Am Mittwochabend musste die Feuerwehr Herdecke gegen 18:27 Uhr zu einem Laubenbrand am Hegede ausrücken. In einem ca. 70 m von der Straße entfernten kleinen Waldstück brannte eine Gartenlaube. Bereits nach fünf Minuten waren die ersten Einsatzkräfte mit einem Löschfahrzeug vor Ort. Sofort bauten sie einen Löschangriff auf und zwei Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz begannen damit das Feuer zu bekämpfen.

Bernd Elberfeld - Feuerwehr Herdecke
Bernd
Elberfeld – Feuerwehr Herdecke

   Der Brand war aus bisher ungeklärter Ursache in dem mittleren von drei hintereinander liegenden Räumen ausgebrochen und drohte sich auf die anderen beiden Räume auszubreiten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung jedoch verhindert werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, kontrollierten die Einsatzkräfte die gesamte Laube mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Um alle Glutnester ablöschen zu können, mussten sie auch die Dachhaut und zwei Zwischenwände öffnen.

   Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die ehrenamtlichen Blauröcke, die mit fünf Fahrzeugen vor Ort waren, beendet. Die Schutzpolizei und der Rettungsdienst waren ebenfalls mit jeweils einem Fahrzeug vor Ort.

Gegen 22:15 Uhr fuhren die ehrenamtlichen Feuerwehrleute nochmal mit einem Fahrzeug zur Einsatzstelle und führten eine Brandnachschau durch.

Zivilcourage: Passant rettet drei Jungs bei Überfall

Bochum. Drei „Jungs“ (13, 13 und 14) aus Bochum hielten sich am Dienstag, gegen 18 Uhr, in der Bochumer Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofes auf. Plötzlich verlangte ein noch nicht  ermittelter Unbekannter dass die Kinder mitkommen sollen – er wolle ihnen etwas zeigen. Als das Trio verneinte, verlangte er von den Kindern – immer aggressiver werdend – die Herausgabe ihrer Handys. „Seine Leute“ stünden in der Gegend, die bei Hilferufen alle „abstechen würden“. In einem günstigen Augenblick gelang es einem der verängstigten Jungen einen Passanten anzusprechen. Dieser erkannte die Situation, sprach den Täter an und verständigte die Polizei. Daraufhin ergriff der Straßenräuber die Flucht. Das Bochumer Innenstadtkommissariat (KK 31) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234/909-8110 oder -4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise.

Wilde Tiere in der Stadt entdecken

Hagen – Hagen hat relativ viele Grünflächen auf Stadtgebiet. Besonders in den Parks kommen die Wildtiere uns Stadtbewohnern relativ nahe.Welche wilden Tiere leben in unseren Grünflächen und Parks?Warum gerade dort? Wovon ernähren sie sich und wie leben sie?

Deshalb laden am Sonntag, den 12.Juli 2015 um 17 Uhr
zum Naturspaziergang im Stadtgarten
Andreas Welzel und Ingrid Klatte vom Nabu e.V. und BUND e.V.
Der Treffpunkt im Hagener Stadtgarten ist am oberen Eingang, am Parkplatz Ende der Christian-Rohlfs-Straße.
Eingeladen sind nicht nur Mitglieder des BUND und Nabu e.V, sondern wer Freude an der Beobachtung von Tieren in der Stadt hat und entdecken will wer außer den Menschen sich noch gerne in den Parks von Hagen aufhält.
Die städtischen Grün-Natur-Inseln sind attraktiv für einige Tierarten.
Hagen 7.7.2015

Der etwas andere Drei-Türme-Weg

Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen für Dienstag, 21. Juli, zu einer Wanderung über den Drei-Türme-Weg mit dem Leiter des Fachbereichs Bildung, Jochen Becker, ein. Der Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Fritz-Steinhoff-Denkmal am Turm des alten Rathauses. Die Teilnahme ist kostenlos. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung bei ihrem Serviceteam unter der Kursnummer 1072 (Telefon 02331/207-3622).

Vom Rathaus aus ist man in wenigen Minuten mitten im grünen Hagen. Durch den Stadtgarten geht es vorbei an der Funcke-Villa den Goldberg hinauf, wo mit dem Bismarck-Turm das erste Ziel erreicht wird. Von dort geht es zunächst talwärts und hinter der „Waldlust“ wieder aufwärts zum Eugen-Richter-Turm. Nach einer kurzen Erinnerung an den liberalen Gegenspieler des Reichskanzlers Bismarck führt der Weg zum Kaiser-Friedrich-Turm, der bei gutem Wetter entsprechende Ausblicke verspricht. Anders als beim „klassischen“ Drei-Türme-Rundweg führt der Weg danach an der Hinnenwiese vorbei durch das Selbecker Bachtal hinunter zur Selbecker Straße, von wo der Bus für den Rückweg zum Rathaus genutzt werden kann.

Die Teilnehmenden sollten „gut zu Fuß“ sein. Es werden wetterfeste Kleidung und Wanderschuhe empfohlen.

Phoenix Hagen startet gegen den MBC und die Bayern

Foto Quelle: Phoenix Hagen
Foto Quelle: Phoenix Hagen

Die Beko Basketball Bundesliga-Saison 2015/2016 beginnt für Phoenix Hagen am 3. Oktober 2015 mit einem Auswärtsspiel beim Mitteldeutschen BC. Am 7. Oktober ist dann Vizemeister FC Bayern München Basketball in der ENERVIE Arena zu Gast. Sprungball wird um 20.30 Uhr sein.

Die 34 Spieltage der Hauptrunde werden zwischen dem 3. Oktober 2015 und dem 1. Mai 2016 ausgetragen. Der Beko BBL ALLSTAR DAY findet am 9. Januar 2016 statt. Das Beko BBL TOP FOUR ist für das Wochenende  am 20. und 21. Februar 2016 geplant. Die Hauptrunde der Beko BBL endet für Phoenix Hagen mit einem Heimspiel gegen Wildcard-Empfänger Crailsheim Merlins am 1. Mai 2016 in der ENERVIE Arena.

Der vorläufige Spielplan 2015/2016:

1. Spieltag | 02.-04.10.2015
Mitteldeutscher BC  – Phoenix Hagen

2. Spieltag | 07.10.2015, 20.30 Uhr*
Phoenix Hagen – FC Bayern München

3. Spieltag | 09.-11.10.2015
ratiopharm ulm     – Phoenix Hagen

4. Spieltag | 18.10.2015, 17.00 Uhr*
Phoenix Hagen – GIESSEN 46ers

5. Spieltag | 23.-25.10.2015
s.Oliver Baskets – Phoenix Hagen

6. Spieltag | 31.10.2015, 18.30 Uhr*
Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS

7. Spieltag | 06.08.11.2015
BG Göttingen – Phoenix Hagen

8. Spieltag | 15.11.2015, 17.00 Uhr*
Phoenix Hagen – WALTER Tigers Tübingen

9. Spieltag | 20.-22.11.2015
Brose Baskets – Phoenix Hagen

10. Spieltag |28.11.2015, 18.30 Uhr*
Phoenix Hagen – EWE Baskets Oldenburg

11. Spieltag | 04.-06.12.2015
MHP RIESEN Ludwigsburg – Phoenix Hagen

12. Spieltag | 11.-13.12.2015
Phoenix Hagen – medi bayreuth

13. Spieltag | 18.-20.12.2015
Eisbären Bremerhaven – Phoenix Hagen

14. Spieltag | 23.12.2015
Phoenix Hagen – ALBA BERLIN

15. Spieltag  | 26.-27.12.2015
Crailsheim Merlins – Phoenix Hagen

16. Spieltag | 30.-31.12.2015
Phoenix Hagen – Telekom Baskets Bonn

17. Spieltag | 01.-03.01.2016
Phoenix Hagen – Basketball Löwen Braunschweig

18. Spieltag | 01.-17.01.2016
GIESSEN 46ers – Phoenix Hagen

19. Spieltag | 22.-24.01.2016
medi bayreuth – Phoenix Hagen

20. Spieltag | 29.-31.01.2016
Phoenix Hagen – ratiopharm ulm

21. Spieltag | 05.-07.02.2016
Basketball Löwen Braunschweig – Phoenix Hagen

22. Spieltag | 12.-14.02.2016
Phoenix Hagen – s.Oliver Baskets

24. Spieltag | 26.-28.02.2016
EWE Baskets Oldenburg – Phoenix Hagen

25. Spieltag | 04.-06.03.2016
Phoenix Hagen – Brose Baskets

26. Spieltag | 11.-13.03.2016
Telekom Baskets Bonn – Phoenix Hagen

27. Spieltag | 18.-20.03.2016
Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven

23. Spieltag | 26.-28.03.2016
ALBA BERLIN – Phoenix Hagen

28. Spieltag | 01.-03.04.2016
FC Bayern München – Phoenix Hagen

29. Spieltag | 08.-10.04.2016
Phoenix Hagen – Mitteldeutscher BC

30. Spieltag | 15.-17.04.2016
WALTER Tigers Tübingen – Phoenix Hagen

31. Spieltag | 22.04.2016
Phoenix Hagen – MHP RIESEN Ludwigsburg

32. Spieltag | 24.04.2016
Phoenix Hagen – BG Göttingen

33. Spieltag | 29.04.2016
FRAPORT SKYLINERS – Phoenix Hagen

34. Spieltag | 01.05.2016
Phoenix Hagen – Crailsheim Merlins

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*Terminänderungen aufgrund von TV-Übertragungen oder Europapokalspielen möglich!

Erste-Hilfe-Training für kleine Helden

Witten –  Am   morgigen Freitag   findet   die   nächste   große Aktion   der   Wittener   Rotkreuzler   im   Rahmen   der   42. Ferienspiele der Stadt Witten statt:
Das Deutsche Rote Kreuz in Witten lädt ein
 zum Erste-Hilfe Training für kleine Helden!

„Wer  einen  spannenden  Tag  verbringen  und  lernen  möchte, wie man  den  Notruf  wählt,  nach  einem  Unfall  oder  bei  einer Erkrankung  richtig  helfen  kann,  wie  Verbände,  die  stabile Seitenlage und wie ein Krankenwagen genau funktionieren, der ist bei dieser Ferienspielaktion genau richtig.“, erklärt Ausbildungsleiter Thorsten Knopp.

Bisher  liegen  insgesamt  13  Anmeldungen  von  interessierten jungen      Ferienpassinhabern      vor.      Die      ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbilder um Doris Esser bereiten sich auf ein spannendes, vielseitiges und erlebnisreiches Seminar vor.

Wir laden Sie herzlich ein, die „kleinen Helden“ am 10. Juli 2015     zwischen     10:00     Uhr     und     15:30     Uhr     im Rotkreuzzentrum  in  Witten,  Annenstraße  9,  zu  besuchen und mit den Teilnehmern, Ausbildern und Helfern ins Gespräch zu kommen und über die Aktion zu berichten.

Zur  individuellen  Terminabsprache  steht  Ihnen  Kreisrotkreuzleiterin Tanja  Knopp  jederzeit  telefonisch  im  Vorfeld  oder  während  der Veranstaltung unter 0151 162 10 843 zur Verfügung.

Information:   Am letzten  Ferienwochenende  (07.08.  bis  09.08)  sind  Kinder  von  6 bis   12   Jahren   zum   „HELDEN-Trainingscamp“   am   Kanu-Club Witten, In der Lake 7 eingeladen. Weitere Erste-Hilfe Trainings für interessierte Kinder und Jugendliche in den Ferien sind ebenfalls unter www.drk-witten.de ausgeschrieben.  Für die Veranstaltungen sind noch einzelne Plätze   frei,   Anmeldungen   sind   möglich   telefonisch   unter 02302/1666, online auf der Internetseite oder im Rotkreuzzentrum.

Rathausbesichtigung mit Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer

Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Montag, 20. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer Besichtigung des Rathauses mit Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer ein.

Die Bürgerinnen und Bürger können hierbei ihr Rathaus näher kennen lernen. Dem Charakter der Vier-Flüsse-Stadt Hagen entsprechend liegt das neue Rathaus nicht nur an der Volme, Wasser spielt auch eine wichtige gestalterische Rolle im Foyer des Bauwerks. Im ersten Stock können dann die Galerie der Stadtoberhäupter und der Ratssaal erkundet werden. Der Treffpunkt ist vor dem Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1040 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

LIVE – Versuchter Automatenaufbruch

Foto Quelle: Bundespolizei
Foto Quelle: Bundespolizei

Dortmund –  Mit einem 18 cm langen Messer versuchte gestern Nacht (8. Juli) ein 17-jähriger Dortmunder einen Fahrausweisautomaten aufzubrechen.
Es blieb bei einem Versuch.    Gegen 03:30 Uhr wurde die Bundespolizei über einen versuchten
Fahrausweisautomatenaufbruch am Nordeingang des Bahnhofs Dortmund-Dorstfeld informiert. Bahnmitarbeiter beobachteten über eine Überwachungskamera, live, wie sich eine männliche Person an einem
Fahrausweisautomaten zu schaffen machte. Offensichtlich versuchte der Täter das Gerät mit einem Messer zu öffnen.     Sofort fuhren Einsatzkräfte zum Dorstfelder Bahnhof. Dort konnten
Bundespolizisten einen 17-jährigen Tatverdächtigen noch in Bahnhofsnähe vorläufig festnehmen. Das Messer trug er noch bei sich. Am Automaten wurden später leichte Beschädigungen festgestellt.
Gegen den Dortmunder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten schweren Diebstahls eingeleitet. Er wurde noch in der Nacht seiner Mutter übergeben.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund/Hagen:Schlägerei im Regionalexpress – 0,5 Liter Bierflasche vor den Kopf geschlagen  +++ MK: Zeugen nach Unfall gesucht +++ Hagen: Schuldenabbau auf kriminelle Weise +++ Hagen: Autodiebe unterwegs   +++ Hagen: Zeugen gesucht +++ Hagen: Zigarettenklau aus Tankstelle  +++ Hagen: Trickdiebinnen erbeuten Goldringe +++ Dortmund: Auf dem Weg zur Arbeit – „Schwarzfahrer“ rastet aus und greift Bundespolizisten an – Drogen im „Spiel“? +++ Wetter: Einbruch scheitert +++ Gevelsberg: Festnahme bei Verkehrskontrolle +++ Gevelsberg: Zwei Wohnungseinbrüche +++ Ennepetal:  Schwarzer Daimler beschädigt +++ Gevelsberg: Diebstahl in Einkaufsmarkt +++ Ennepetal: Sachbeschädigung an Wohnhaus +++ Ennepetal: In Firma eingedrungen +++ MK: Bargeld geraubt +++ Dortmund: Verkehrsunfall auf der A 1: Fahrzeug überschlägt sich und brennt aus +++ MK: Einbruch in der Mühlenrahmede +++ MK: Baucontainer aufgebrochen +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen