Tödliche Ferienspiele

Foto Quelle: Bundespolizei
Foto Quelle: Bundespolizei

Dortmund –  Nach zwei gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr konnten Einsatzkräfte der i gestern (07. Juli) drei Jugendliche ermitteln. Diese könnten für die beiden Eingriffe am Vortag
verantwortlich sein.     Bereits am Montag (06. Juli)  stellte die Bundespolizei zwei gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr fest. Diese ereigneten sich im Bereich der Bahnanlagen am Bahnhof Scharnhorst. Dort hatten Unbekannte gegen 14:40 Uhr Schottersteine auf die Schienenköpfe gelegt, die von einem Zug überfahren wurden. Gegen 19:30 Uhr wurden erneut Schottersteine, Ziegelsteine und Äste durch einen Zug überrollt. Personen wurden in beiden Fällen nicht angetroffen. Die Bundespolizei leitete zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen
Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Gestern stellten die Bundespolizisten dann drei Jugendliche fest,
die unterhalb des Brückenbauwerks der B236 spielten. Auf Vorhalt erklärte einer der Jungen, zusammen mit einem weiteren 11-Jährigen, für die beiden Eingriffe verantwortlich zu sein. Die aus Dortmund stammenden Jungen wurden in Gewahrsam genommen und aus den
Gleisanlagen geführt. Anschließend wurden sie über die tödlichen
Gefahren des Bahnverkehrs aufgeklärt. Auch die Erziehungsberechtigten
wurden über das lebensgefährliche Treiben ihrer Schützlinge
informiert.
In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf das
lebensgefährliche „Ferienspiel“ in den Gleisen hin. Bahnanlagen sind
keine Spielplätze!
Immer wieder stellt die Bundespolizei fest, dass Bahnanlagen
beliebte Aufenthaltsorte für Kinder darstellen. Besonders beliebt
sind:
– „Mutproben“ im Gleisbereich vor heranfahrenden Zügen
– Auflegen von Steinen und anderen Gegenständen
– Steinwürfe auf Züge und Signaleinrichtungen
– Klettern auf Masten und abgestellte Wagons
Erläutern Sie daher Ihrem Kind die Gefahren auf dem Gebiet der
Bahnanlagen und….
– Achten Sie darauf, wie und wo ihr Kind seine Freizeit verbringt!
– Erklären Sie ihm, welche Folgen das Spielen auf dem Bahngebiet
haben kann
– Erziehen Sie es zu mehr Gefahren- und Unrechtsbewusstsein!
– Halten sie es dazu an, Hilfe zu holen, wenn Andere in Gefahr
sind!
Nachfolgende Hinweise sollen Ihnen als Eltern und
Erziehungsberechtigte helfen, Ihren Kindern die Gefahren, die vom
Eisenbahnbetrieb ausgehen, bewusst zu machen.

– Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung
erst sehr spät wahrgenommen werden!
– Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und
abgestellten Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche
Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn; dieses steht unter
einer Spannung von 15.000 Volt! -Nicht nur das Berühren der
Oberleitung mit dem Körper oder mit Gegenständen aller Art,
sondern schon die bloße Annäherung ist lebensgefährlich.

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