Rohrbruch in Herdecke

Herdecke. Ein massiver Rohrbruch ereignete sich am Montag gegen 16:51 Uhr in einem Garten der Bruchstraße. Das Wasser lief abwärts in Richtung eines tiefer liegenden Gebäudes (Mehrfamilienhaus). Dort stand das Wasser vor den Kellerschächten. Zunächst wurde das bedrohte Gebäude durch die Feuerwehr mit einer

Foto: Christian Arndt, Feuerwehr
Foto: Christian Arndt, Feierwehr

Tauchpumpe gesichert. Parallel wurde die Wasserleitung über einen Absperrschieber abgedreht. Die Feuerwehr war mit Einsatzleitwagen, Löschfahrzeug und Gerätewagen 45 Minuten im Einsatz. Die Dortmunder Energie und Wasser war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Sommerfeeling im Volkspark

Foto Quelle: Band
Foto Quelle: Band

Hagen – Die diesjährige „Funkhaus Europa Odyssee“ startet am Mittwoch, 8. Juli, um 20 Uhr im Hagener Volkspark mit „Doctor Krapula“. Amazonien ist die Heimat und die große Liebe von „Doctor Krapula“. Kein Wunder, dass das kolumbianische Polit-Kollektiv ihr letztes Album „Ama-Zonas“ der Rettung des Amazonasgebiets gewidmet hat. Die fünf Musiker transportieren ihre politischen Botschaften mit Hilfe von Rockgitarren und Ska-Rhythmen, angereichert mit Melodien der Amazonasbewohner – starke Texte treffen auf extrem tanzbare Rhythmen. Gerade erst sind sie für zwei Latin Grammys nominiert worden.

Foto Quelle: Yuriy Ogarkov
Foto Quelle: Yuriy Ogarkov

Der Support „Banda Senderos“ ist die Global-Pop-Gang aus Essen. Bei den neun Musikern aus Chile, Kongo und Deutschland trifft Reggae mit Sonnenscheinfaktor auf lateinamerikanische Rhythmen und fette Bläsersätze – und all das wird mit elektronischen Beats und Bässen druckvoll für den Dancefloor abgemischt. Gesungen wird dazu auf Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Lingala, der kongolesischen Muttersprache von Sänger Dan Brown Matweta.

Los geht es zwar erst um 20 Uhr, aber bereits ab 19 Uhr ist wie immer für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt.

Zeichenkurse im Rahmen des Urlaubskorbs

IMG-20150423-WA0003Hagen – Unter dem Motto „Wenn Künste sich begegnen“ finden zwei aufeinander abgestimmte Zeichenkurse zu Flamenco am Dienstag, 4. August, in der Volkshochschule Hagen in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt .

Der Dienstagmorgen bietet ab 9.45 Uhr einen Zeichnen-Schnellkurs (Kursnummer 2025) für Anfänger mit Grundübungen zur zeichnerischen Umsetzung von Bewegungen unter der Leitung von Dozentin Cornelia Regelsberger. Auf großen Formaten entstehen so Skizzen und Übungen.

Beim Nachmittagskurs mit der Kursnummer 2216 ab 14 Uhr zeigt die Flamencotänzerin Antinéa Euler den Flamenco in Bewegung sowie gehaltene Positionen und gibt den Teilnehmern somit die Möglichkeit, direkt am Vorbild frei oder mit Unterstützung durch die Dozentin zu arbeiten. Eine gemeinsame Bildbesprechung rundet den Kurs ab.

Die Dozentinnen Cornelia Regelsberger aus Dortmund und Antinéa Euler aus Berlin bilden ein perfektes Team aus Tanz- und Zeichenkunst. Mitzubringen sind Skizzenblöcke, Zeichenbrett, Papier in DinA3 und DinA4, Stifte und Pinsel. Die Kurse können auch unabhängig voneinander gebucht werden. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Flamenco-Kurs im Urlaubskorb

IMG-20150423-WA0003Hagen – Im Rahmen des Urlaubskorbs bietet die Volkshochschule Hagen einen dreitägigen „Tango Flamenco“-Kurs von Montag, 3. August, bis Mittwoch, 5. August, jeweils zwischen 10 und 13 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an.

Dieser heitere spanische Tanz im 4/4-Takt sorgt für sommerliche Gefühle: Im Workshop wird neben einem Aufwärmtraining ein vollständiger Tanz erarbeitet, welcher die beste Grundlage für einen weiterführenden Flamencokurs liefert. Mitzubringen sind gut sitzende Schuhe mit Blockabsatz und für die Damen ein weiter Sommerrock. Die Dozentin Antinéa Euler aus Berlin ist Tanzpädagogin, Profitänzerin und Referentin für Tanzmedizin. Infos und Anmeldung für den Kurs 2215 unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

WIR-Akademie erhält DW-Zukunftspreis

Die kooperative Personalentwicklungsmaßnahme für Nachwuchstalente des Vereins WIR – Wohnen im Revier e.V. zu dessen zwölf Mitgliedern die kommunale Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH (ha.ge.we) gehört, hat vor wenigen Tagen in Garmisch-Patenkirchen den diesjährigen DW-Zukunftspreis erhalten. Der Preis wird jährlich vom IT-Dienstleister Aareon und dem Branchenmagazin „DW – Die Wohnungswirtschaft“ verliehen und gilt als „Institution der Branche“ (GdW-Präsident Axel Gedaschko). Neben zwei anderen Preisträgern konnte das Format, das die kommunalen Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet gemeinsam entwickelt haben, in diesem Jahr die Jury überzeugen.

v.l.n.R: Axel Gedaschko, Präsident GdW; Dirk Miklikowski, Vorstand Allbau AG / WIR – Wohnen im Revier; Tanja Hahn, Allbau AG / Leiterin Arbeitskreis Personal + Prozesse WIR; Prof. Dr. Hansjörg Bach, Vorsitzender der Jury des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft  (Foto Quelle: ha.we.ge.
v.l.n.R: Axel Gedaschko, Präsident GdW; Dirk Miklikowski, Vorstand Allbau AG / WIR – Wohnen im Revier; Tanja Hahn, Allbau AG / Leiterin Arbeitskreis Personal + Prozesse WIR; Prof. Dr. Hansjörg Bach, Vorsitzender der Jury des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft (Foto Quelle: ha.we.ge.

Vier Mal hat die WIR-Akademie mittlerweile stattgefunden. Seit 2012 legen die mittlerweile zwölf kommunalen Wohnungsunternehmen aus der Kooperation WIR – Wohnen im Revier e.V. diese Maßnahme gemeinsam auf. Jedes Jahr konnten zwischen zehn und fünfzehn Nachwuchs-Cracks der Immobilienwirtschaft diese spezielle Maßnahme in Anspruch nehmen. Teamgeist statt Eigenbrötlerei – dieses Motto stand schon bei Gründung der Kooperation 2007 Pate und prägt auch die WIRAkademie. Dort lernen „young professionals“ aus den Unternehmen, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und auch komplexe Problemstellungen zu bewältigen. Die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen dort aber auch, Ideen zu präsentieren und sich selbst zu reflektieren. Eine Mischung aus Team- und Einzelcoachings fordert und fördert die Auserwählten – und macht sie so fit für zukünftige Aufgaben. Norbert Riffel, Sprecher des Vorstands von WIR – Wohnen im Revier e.V. fasst zusammen: „Wir wollen unseren jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeiten bieten, sich weiterzuentwickeln und natürlich auch ihre vielfältigen Potenziale nutzen. Dafür eignet sich ein Format wie die WIR-Akademie hervorragend!“
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten gemeinsam Konzepte z.B. zu Themen, wie „Nahversorgung im Quartier“, „Corporate Social Responsibility in der Wohnungswirtschaft“ – oder eben auch dem „Kulturübergreifenden Arbeiten“ in der Wohnungswirtschaft. Dabei kommt es nie darauf an, eine vorher gelernte Lösung zu präsentieren. Stattdessen sind Kreativität und Mut gefragt, neue Ideen auszuprobieren und für eine mögliche Umsetzung vorzubereiten.
Ganz nebenbei lernen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Unternehmen kennen und schätzen und stärken so das interkommunale Netzwerk, das sich mit der Kooperation WIR – Wohnen im Revier e.V. seit einigen Jahren etabliert hat. Mark Krippner, Aufsichtsratsvorsitzender der ha.ge.we erklärt: „Entscheidend ist, dass der Kooperationsgedanke des Vereins WIR – Wohnen im Revier e.V. am Beispiel der WIR-Akademie hervorragend in Projektarbeit umgesetzt werden konnte.“
Die Idee für ein gemeinsames Personalentwicklungsformat entstand im Arbeitskreis „Personal und Prozesse“ der Kooperation WIR. Viele der WIR-Unternehmen suchten nach Möglichkeiten, jungen und erfolgreichen Menschen Perspektiven zu bieten und sie mit interessanten und maßgeschneiderten Maßnahmen weiter zu qualifizieren. Doch vor allem für die kleineren Unternehmen innerhalb des Kreises ist die Umsetzung eines solchen Vorhabens fast unmöglich. Also haben die Unternehmen gemeinsam ein eigenes Format kreiert und legen es seitdem jährlich neu auf – mit einem neuen „Patenunternehmen“ in jedem Jahr. Mit großem Erfolg: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind begeistert, die erarbeiteten Analysen und Konzepte überzeugen und eröffnen neue Blicke auf die Herausforderungen der Branche. Den „frischen Wind“ wollen die Unternehmen nutzen und prüfen daher regelmäßig, wie sich die Ergebnisse in die Tat umsetzen lassen.
Organisiert wird die jährliche Akademie vom Arbeitskreis Personal und Prozesse zusammen mit einem wechselnden „Patenunternehmen“. Tanja Hahn, Leiterin des Arbeitskreises erklärt: „Auf diese Weise gelingt uns zu jeder Zeit eine gerechte organisatorische wie finanzielle Verteilung des Aufwands. Darüber hinaus kann sich jedes Mitgliedsunternehmen in und mit seiner Stadt persönlich und umfassend präsentieren.“ Sie ist zuversichtlich, dass auch in den nächsten Jahren erfolgreich weitergearbeitet werden kann: „Die Patenunternehmen für 2016 steht schon fest – das Interesse an der Maßnahme ist weiter groß!“.
Weiterführende Informationen:
http://www.wir-akademie.de
http://www.wir-wohnenimrevier.de

Die Kooperation WIR – Wohnen im Revier wurde 2007 von sieben kommunalen und kommunalnahen Wohnungsunternehmen aus dem Ruhrgebiet gegründet. Von dem Austausch von Knowhow in unterschiedlichen Bereichen vom altersgerechten Wohnen über die energetische Modernisierung bis zu Personalentwicklung und Unternehmensstrategie profitieren heute rd. 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zwölf Wohnungsunternehmen mit rd. 90.000 Wohnungen. Zusammen investierten die Unternehmen in den letzten Jahren rd. 350 Mio. Euro pro Jahr in Neubau und Bestand. Neben der Verbesserung der Wohnqualität im Revier kommt dieses Investitionsvolumen zum bei weitem größten Teil z.B. Handwerksbetrieben aus der Region zugute und sichert somit Arbeitsplätze. 2012 erhielt der Verein WIR – Wohnen im Revier e.V. für seine Arbeit einen Preis im Wettbewerb „Kooperation Ruhr“ des Initiativkreises Ruhr und der RAG-Stiftung. Ebenfalls für den Erfolg der Kooperation spricht die Auszeichnung mit dem „HR Excellence Award“ 2012 und dem DW-Zukunftspreis 2015 für ein gemeinsam umgesetztes Personalentwicklungskonzept.

Einsatzreicher Tag in Herdecke

Foto: Christian Arndt, Feuerwehr
Foto: Christian Arndt, Feuerwehr

Herdecke – Die Feuerwehr Herdecke musste am Montagmittag gegen 11:14 Uhr den Rettungsdienst bei einem internistischen Notfall in der Hauptstraße unterstützen. Der verletzte Patient musste behutsam mit der Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Anschließend wurde der Patient dem Rettungsdienst wieder übergeben. Die Hauptstraße war zwischen der Mühlenstraße und der Wetterstraße komplett gesperrt. Nebend er
Feuerwehr, die mit Löschfahrzeug und Drehleiter ausgerückt war, waren ein Notarzt aus Witten sowie ein Rettungswagen aus Wetter im Einsatz. Einsatzdauer: 45 Minuten. Einsatzreicher Tag in Herdecke weiterlesen

Die teuerste Zigarette seines Lebens

Hagen – Ein 22-Jähriger verursachte am Samstagnachmittag
einen Unfall am Spielbrink mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der
Hagener befuhr mit seinem Opel Corsa die Oedenburgstraße. Als er auf
die rote Ampel zufuhr, an der bereits ein 51-Jähriger in seinem
Porsche Boxter und eine 35-Jährige in ihrem Renault Clio warteten,
fiel ihm seine Zigarette in den Fußraum. Um diese aufzuheben,
verschob er den Fahrersitz nach hinten. Der Sitz verschob sich
allerdings nicht nur ein Stück, sondern komplett nach hinten.
Daraufhin erschrak der 22-Jährige so sehr, dass er das Brems- mit dem
Gaspedal verwechselte und auf den Porsche auffuhr. Dieser wurde
dadurch auf den Renault geschoben. Der Porschefahrer klagte über
Schmerzen im Nacken. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus
gebracht und dort ambulant behandelt. Der Opel Corsa des
Unfallfahrers ist im Bereich der Frontstoßstange erheblich
eingedrückt. Der Porsche ist im Bereich der Frontstoßstange zerkratzt
und im Bereich der Heckstoßstange ebenfalls erheblich eingedrückt.
Der Renault Clio ist lediglich im Bereich der Heckstoßstange
zerkratzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 11.000EUR.

Motorradsaison 2015 – Erneute Schwerpunktaktion

Foto Quelle: Polizei MK
Foto Quelle: Polizei MK

Märkischer Kreis –  Auch am vergangenen Wochenende waren Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz. Im gesamten Kreisgebiet führten sie Verkehrskontrollen
mit dem Schwerpunkt auf Motorradfahrer durch. Insgesamt
kontrollierten die Beamten 82 Krad-Fahrer. Davon fuhren zehn zu schnell. Die höchsten Messergebnisse waren in Meinerzhagen auf der L709 (73 bei erlaubten 60 km/h) sowie auf der B54 in Schalksmühle (63 bei 50 km/h) zu verzeichnen. Die Kontrollen werden bis zum Ende der Motorradsaison fortgesetzt.

Süße Ferien für alle SommerLeseClub Mitglieder

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Über 240 Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse sind bereits Mitglieder im diesjährigen SommerLeseClub geworden. Und jetzt gibt es noch einen Grund mehr, an diesem landesweiten Erfolgsrezept für spannende Urlaubserlebnisse teilzunehmen: Jeden Donnerstag spendiert die Stadtbücherei ein Eis vor der Stadtbücherei auf der Springe.

Franco Collato steht dann mit seinem Eiswagen auf der Springe und tauscht Gutscheine gegen Eiskugeln. Die Gutscheine gibt es gegen Vorlage des Clubausweises in der Stadtbücherei. Die Springe liegt normalerweise nicht auf der Tour von Collato: „Für diese engagierten Leseratten fahre ich gerne einen kleinen Umweg.“

Die 600 brandneuen Bücher, nur reserviert für Clubmitglieder, wurden schon sehr rege geliehen, getauscht und bewertet. Dabei müssen nur drei Bücher gelesen worden sein, um das Clubziel zu erreichen. Kaum zu glauben, dass manche Schülerinnen und Schüler schon jetzt acht Eintragungen in ihren Leselogbüchern haben. Alle, die das Clubziel erreichen, werden zur Abschlussfeier ins Kulturzentrum Pelmke zu Kino und Pizza eingeladen und erhalten einen positiven Eintrag im nächsten Schulzeugnis.

Urlaubskorb: Kurzfristige Terminänderung

Hagen – Die Veranstaltung „Der etwas andere Drei-Türme-Weg“ im Rahmen des diesjährigen Urlaubskorbs muss krankheitsbedingt am 7. Juli ausfallen. Als Ersatztermin ist Dienstag, 21. Juli, von 17 bis 20 Uhr geplant. Treffpunkt ist unverändert das Fritz-Steinhoff-Denkmal am Turm des alten Rathauses.

Duo Burstein & Legnani in Altena

Foto Quelle: Tournee- und Pressebüro Cunningham
Foto Quelle: Tournee- und Pressebüro Cunningham

Altena – Klassik und Weltmusik für Cello und Gitarre. Am Donnerstag, 13. August 2015, 20 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Altena in der Stadtbücherei zu Gast. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Stadtbücherei und an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: http://www.tourneebuero-cunningham.com und
Tel. 07852 – 93 30 34. Ariana Burstein & Roberto Legnani präsentieren mit ihrem neuen
Konzertprogramm eine faszinierende Vielfalt aus Klassik und Weltmusik:
leidenschaftliche Melodien, pulsierende Tänze und Rhythmen aus Spanien sowie
keltisch geprägte Eigenkompositionen. Alte Stilelemente erklingen in einem neuen
kunstvollen Gewand: Musik aus dem maurischen Mittelalter, hinführend ins 21.
Jahrhundert. Mit ihren fließenden Grenzen zwischen abendländischer, orientalischer
und jüdischer Kultur geht die musikalische Reise auch in die präkolumbische Zeit
nach Lateinamerika, dem Kontinent der beschwingten Rhythmen.
Zur Aufführung kommen Meisterwerke u. a. von Gaspar Sanz, Enrique Granados,
Agustín Barrios und Isaac Albéniz. Weitere Programmhöhepunkte bilden die
„Tango-Nächte in Buenos Aires“ sowie andalusische Musik „En memoria de Paco
de Lucía“. Im harmonischen Dialog mit den Kulturen verschmelzen die
verschiedenen Epochen und Genres und führen das Publikum in eine magische Welt
der Klänge und Rhythmen. Die Arrangements von Ariana Burstein & Roberto
Legnani verheißen stets ein Konzerterlebnis der besonderen Art.
Zeugnisse hoher Instrumentenbaukunst sind das von Konrad Stoll gebaute Cello
und die preisgekrönten Hopf-Gitarren „Progreso“ & „La Portentosa Furioso“. Die
beiden charismatischen Künstler lassen ihre hochwertigen Instrumente sprechen,
ihre Musik berührt und beglückt zugleich. Das Duo öffnet den Zuhörern eine Pforte
zur faszinierenden Klangwelt: zwei Virtuosen mit Elan und einer Intensität, die in
ihrem Temperament von imponierender Perfektion und überraschender
instrumentaler Rollenverteilung sind. Roberto Legnanis präzises Spiel ist von
höchster eleganter Meisterschaft, während Ariana Bursteins bemerkenswert
geschmeidiger Bogenstrich ein Gefühl der feurigen Hingabe vermittelt.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900

Hagen – Am Mittwoch, den 15. Juli beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

WORKSHOP „REISE NACH CHINA“ mit CORNELIA REGELSBERGER

Hagen – Am Dienstag, den 14. Juli findet von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr eine Eltern-Kind-Führung und Workshop mit Cornelia Regelsberger im Rahmen der China 8-Ausstellung statt.
Die globalen Wirtschafts- und Geldströme haben in den letzten 20 bis 30 Jahren auch in China Lebensverhältnisse deutlich verändert. In der Ausstellung zeigt die junge KünstlerInnengeneration Chinas, wie Tradition und Moderne verbunden werden kann, aber auch welche Verluste entstehen. Im Workshop braucht man keine künstlerischen Vorkenntnisse – er wendet sich an Menschen, die meinen nicht malen zu können und die Lust haben, einmal etwas auszuprobieren. Eine Reise nach China – mit einem Koffer voller Bilder, einer selbsterstellten Landkarte, Farben und Buntstiften und natürlich mit ordentlich viel Geld.
An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM HAGEN

Hagen – Am Sonntag, den 12. Juli findet um 11.15 Uhr eine Einführung in das Werk Emil Schumachers statt. Bei einem Rundgang durch das Museum wird die Werkentwicklung des Künstlers erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950er-Jahre, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Einen Schwerpunkt der Führung bilden die Reisebilder. Auf seinen zahlreichen Reisen durch Nordafrika entdeckte Emil Schumacher die von ihm zuvor frei gezeichnete Bogenform in der Architektur der Marabuts wieder. Diese erfuhr in seiner Malerei eine Transformation und wurde ein wiederkehrendes Motiv in seiner Bildkonzeption.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

WORKSHOPS IM JUNGEN MUSEUM MIT NURI IRAK

  Foto: Nuri Irak, Hagen
Foto: Nuri Irak, Hagen

Hagen – Am Samstag, den 11. Juli lädt die Grafikwerkstatt des Jungen Museums im Osthaus Museum von 14 bis 17 Uhr ein zum „Druck machen!“: Inspiriert von den Druckgrafiken im Kunstquartier werden Lieblingsmotive in eine grafische Arbeit umgesetzt. Dabei wird mit verschiedenen Drucktechniken experimentiert. Am Sonntag, den 12. Juli heißt es dann um 15 Uhr „Aus alt mach neu!“ Nach einem inspirierenden Rundgang durch das Kunstquartier mit den Hagener Künstler Nuri Irak entstehen aus Fundstücken fantasievolle Collagen, Es können Fundstücke gesammelt und mitgebracht werden. An den Workshops können jeweils maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 5 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

Positive Halbjahres-Bilanz

Dortmund – Passagierzahlen steigen auch im zweiten Quartal
Im ersten Halbjahr 2015 nutzten fast eine Million Passagiere den Dortmunder Flughafen (932.103) und somit 6,0 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Auch für das zweite Quartal des Jahres verzeichnet der Dortmund Airport weiter steigende Passagierzahlen. Insgesamt 550.871 Fluggäste und damit 15.045 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres nutzten den Ruhrgebietsflughafen im zweiten Jahresviertel. Das entspricht einem Wachstum von 2,8 Prozent.
Gerade der besonders starke März brachte 8,6 Prozent mehr Passagiere, insgesamt 177.763. Nach 4,0 Prozent (190.713) Wachstum im April trübte lediglich ein gegenüber dem Vorjahresmonat um -3,4 Prozent etwas schwächerer Juni die Bilanz. Mit 182.395 Passagieren lag der letzte Monat des Quartals um 6.398 unter dem Vorjahreswert.
Das Wachstum freut die Flughafenbetreiber vor allem, weil seit März auf der sehr gefragten Strecke nach Palma de Mallorca, nach dem Rückzug von Air Berlin, einige wöchentliche Flüge weniger als im Vorjahr angeboten werden. „Trotz aller Anstrengungen konnten wir bisher die Mallorca-Flüge nicht ganz auf das Vorjahresniveau heben. Das dennoch insbesondere die starke Nachfrage nach Flügen aus Mittel- und Osteuropa nach Dortmund und auch in die Gegenrichtung diese Entwicklung ausgleicht, stimmt mich zuversichtlich. Auch die nun begonnenen Sommerferien werden sich voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die fehlenden Palma-Verbindungen auf das dritte Quartal auswirken“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.
Gleichzeitig wirken sich die steigenden Passagierzahlen auch auf das Dienstleistungsangebot am Ruhrgebiets-Airport aus. Bereits seit Anfang Mai können Fluggäste auf der Website des Flughafens Parkplätze online buchen und nehmen den Service gerne an. Auch das seit einem Monat neue Folier-Angebot für Koffer werde bereits gut genutzt. „Dass unsere Dienstleistungen rund um den Flug so rege genutzt werden, bestärkt uns in der Haltung, dem Passagier hier einen echten Mehrwert liefern zu können“, so Mager.

Zwei Hilfeleistungseinsätze am Abend

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Foto: Jens Herkströter

Ennepetal/Hattingen –  Am gestrigen Abend rückten hauptamtlichen Kräfte der Hattinger Feuerwehr um 18.30 erneut nach Welper aus. An der Marxstraße war die
Baumkrone einer Birke abgebrochen und hing noch im Baum. Da sie auf den Gehweg zu stürzen drohte, brachten die Einsatzkräfte die Drehleiter in Stellung und entfernten die Gefahrenstelle mit der Kettensäge. Im Anschluss ging es zur Isenbergstraße. Dort sollte ein Ast auf der Fahrbahn liegen. Dieser konnte nicht ausfindig gemacht werden. Dafür wurde ein abgebrochener Ast über die Drehleiter aus
einem Baum entfernt. Um 19.10 Uhr konnten die Kräfte den Einsatz wieder beenden.

Leserbrief: „Volksentscheid in Griechenland“

„Das griechische Volk hat gegen das Spardiktat der EU gestimmt. Es war kein Bekenntnis gegen die EU, sondern für eine andere Politik in der EU. Diese Politik hat in den letzten Jahren Griechenland in eine humanitäre Katastrophe gestürzt. Wegen der Auswirkungen dieser Politik hat das griechische Volk Tsipras gewählt und ihm jetzt den Rücken gestärkt. Was Griechenland braucht, ist nicht weiterer Sozialabbau, sondern Zeit, um wirkliche Reformen umzusetzen, die die Vorgängerregierungen in fünf Jahren nicht auf den Weg gebracht haben. Dazu gehören der Aufbau einer effizienten Finanzverwaltung, eine Besteuerung der vermögenden Griechen und ausreichend Finanzbeamte, die das umsetzen können (im ganzen Land gibt es nur noch etwa 100 Steuerprüfer nach den Entlassungswellen der letzten Jahre). Zur Unterstützung könnten die internationalen Finanzmärkte Bankkonten offen legen, auf die Geld außer Landes gebracht wurde. Wichtig wäre ein Schuldenschnitt, den auch der IWF inzwischen fordert. Um der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen, nützen weitere Lohn- und Rentensenkungen nichts. Gezielte Investitionen der EU, die später zurückgezahlt werden können, wären sinnvoller. Ein Umsteuern der EU-Politik wäre auch für die Menschen in Spanien und Portugal, ja, für uns alle, von Vorteil. Denn auch hierzulande geht die Schere zwischen Arm und Reich stetig auseinander, können wichtige soziale Leistungen nicht mehr aufrecht erhalten werden, sind Kommunen unterfinanziert. Das Votum in Griechenland könnte eine Chance zum Umdenken sein.“

Ruth Sauerwein, Hagen

Polizeibericht am Montag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Laubenbrand in Kleingartenanlage- Polizei sucht Zeugen +++ Ennepetal: Drei unwetterbedingte Einsätze +++ Hagen: Nächtlicher Zigarettendiebstahl aus Kiosk +++ Hagen: Zwei Rollerdiebstähle am Wochenende +++ Hagen: Einbruch in Kita am Remberg +++ Hagen: Die teuerste Zigarette seines Lebens +++ Dortmund: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++ MK: Diebe stehlen Firmenwagen und Werkzeuge   +++ Ennepetal: Unfall bei Überholmanöver +++ Breckerfeld: Einbruch in Lotto- und Tabakgeschäft +++ Wetter: Gestohlenes Fahrrad aufgefunden +++ Ennepetal: Unfallflucht auf der Voerder Straße +++ Polizeibericht am Montag weiterlesen