Kein „Urlaubsgeld“ für Taschendiebe

Sommer, Sonne und damit auch volle Bahnhöfe und Züge in
Nordrhein-Westfalen. Mit dem beginn der Sommerferien nutzen auch
viele Urlaubsreisende die Bahn um an ihre Feriendomizile zu gelangen.
Vielfach sind Züge aber auch das Transportmittel um mit der Familie
Kurzausflüge zu unternehmen.

Wenn dann Taschendiebe zuschlagen ist das böse Erwachen groß und
die Urlaubslaune dahin. Damit die Urlaubsreise nicht auf der
Polizeiwache endet, sollten Sie daher einige Verhaltenstipps
beachten!

– Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen
immer eng am Körper. Benutzen Sie dazu verschlossene
Innentaschen.
– Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren
Sie niemals EC-Karte und Pin-Nummer zusammen auf.
– Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum
Körper und vor dem Bauch.
– Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
– Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper. Keinesfalls
gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in
Außentaschen.
– Seien Sie sensibel und achtsam, wenn Sie angerempelt werden und
Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird.
– Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an
Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.
– Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.
– Bei Abhebungen an Geldautomaten lassen Sie sich nicht ablenken
oder in ein Gespräch verwickeln und fordern Sie vor der
Pin-Eingabe umherstehende Personen auf zurück zu treten. Decken
Sie das Tastenfeld bei der Pin-Eingabe ab und stellen Sie sich
unmittelbar vor den Geldautomaten.
– Schauen Sie sich den Geldautomaten genau an. Sollten Sie
Auffälligkeiten feststellen, wie etwa ein gelöstes Eingabefeld,
präparierter Kartenaufsatz oder verdächtige Personen, brechen
Sie den Vorgang ab und informieren Sie sofort die Polizei.

Im Jahr 2014 zählte die polizeiliche Kriminalstatistik bundesweit
rund 157.069 Taschendiebstähle. Wenn Sie auch von einem
Taschendiebstahl betroffen werden, wird es schnell teuer. Neben dem
Personalausweis, Führerschein, Kreditkarten ist auch die
Wiederbeschaffung vom Fahrzeugschein nicht kostenlos. Ohne den
Zeitaufwand kann der Erwerb von neuen Dokumenten schnell 500,- Euro
und mehr kosten.

Deswegen: Lassen Sie sich nicht den Urlaub vermiesen, achten Sie
auf ihre persönlichen Gegenstände!

Nützliche Informationen finden Sie auch unter
www.bundespolizei.de, www.polizei-beratung.de und www.sperr-notruf.de

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