Cemile Giousouf ruft Unternehmen und Schulen zur Teilnahme an „Ausbildungs-ASS“ auf

Unternehmen und Initiativen aus Hagen und dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, sollen dafür ausgezeichnet werden, wenn sie sich ganz besonders vorbildlich um die Ausbildung junger Menschen kümmern. Sie können sich ab sofort um den Titel „Ausbildungs-Ass 2015“ bewerben. Mit dem Preis werden Unternehmen, Schulen und Initiativen ausgezeichnet, die sich besonders in der Ausbildung engagieren. Er wird von den Wirtschaftsjunioren Deutschland gemeinsam mit den Junioren des Handwerks und der INTER Versicherungsgruppe vergeben.

„Unser Ziel ist, das jeder Jugendliche unabhängig von Hautfarbe, Religionszugehörigkeit und Elternhaus in unserem Land eine Chance auf eine gute Ausbildung bekommt“, betont Giousouf. „Nur wenn es engagierte Unternehmen, Schule und Initiativen gibt, die sich leidenschaftlich dafür einsetzen, können wir dieses Ziel erreichen. Die Aktion ,Ausbildungs-Ass‘ ist eine gute Möglichkeit, Unternehmen, Initiativen und Schulen auszuzeichnen und bekannt zu machen, die das bei uns in Hagen und im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis vorbildlich
machen. Die Ausbildungsmesse 2015 hat eindrucksvoll deutlich gemacht, dass es in Hagen und im Umkreis viele Unternehmen, Initiativen und Schulen gibt, die den Titel ,Ausbildungs-Ass 2015′ verdient hätten. Deswegen: Bewerben Sie sich um den Titel. Es lohnt sich.“

Der Preis wird zum 19. Mal vergeben und ist mit Preisgeldern von insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmen, Handwerksbetriebe, Schulen und Institutionen, die an außer-, überbetrieblichen oder schulischen Initiativen mitwirken. Bewerbungen sind online bis zum 31. Juli möglich, weitere Informationen  unter www.ausbildungsass.de.

Neue Organisationsstruktur bei Phoenix Hagen

Zum 1. Juli 2015 ändert der Basketball-Klub Phoenix Hagen seine Strukturen. Christian Stockmann, der bereits seit April Geschäftsführer der im Januar gegründeten Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA ist, wird künftig auch die Geschäftsführung der Phoenix Hagen GmbH übernehmen. Oliver Herkelmann, der noch bis zum 30. Juni 2015 Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH ist, wird dem Beko Basketball Bundesligisten ebenfalls erhalten bleiben und als neuer Marketingleiter eng mit der Geschäftsführung zusammenarbeiten.

Christian Stockmann ist ein gelernter Jurist, der sich auf Management-Aufgaben spezialisiert hat. Er verfügt insbesondere über große Erfahrung bei Restrukturierungsmaßnahmen, so wie sie bei Phoenix Hagen derzeit stattfinden. Dass Stockmann nun auch Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH wird, war zunächst nicht vorgesehen. Auf diese Lösung einigten sich die Gremien der Hagener Basketballer erst, als Oliver Herkelmann Anfang Juni aus privaten Gründen um seine Abberufung als Geschäftsführer der Phoenix Hagen GmbH gebeten hatte. Herkelmann übernimmt nun die Position des bisherigen Marketingleiters Justin Jürgens, der bei Phoenix Hagen ausscheidet.

Neuer Sponsoring- und Vertriebsleiter ist ab sofort Martin Degen. Der 28-Jährige war nach einem Sportmanagement-Studium unter anderem in den Vermarktungsteams von Borussia Dortmund und vom 1. FC Köln aktiv. Tätigkeitsschwerpunkt von Degen wird die Akquise von Sponsoren sein. Als neue Mitarbeiterin für die Geschäftsstelle von Phoenix Hagen und für die Spieltagsorganisation konnte zudem Susanna Stockey gewonnen werden, die zuletzt bei der Marketinggesellschaft des Deutschen Basketball Bundes, der BWA GmbH, beschäftigt war. Dort war sie unter anderem an der Organisation von Länderspielen beteiligt und für die Betreuung des VIP-Bereichs verantwortlich. Ausgebaut worden ist in den letzten Monaten auch das Tätigkeitsfeld von Melanie Fischer, die sich um die Finanzbuchhaltung, das Rechnungswesen und das Controlling kümmert und bereits den Prozess der Neugründung eng begleitet hat.

Im Januar 2015 war die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA aus der Taufe gehoben worden, die ab der Saison 2015/2016 die Zukunft von Phoenix Hagen federführend gestalten und für den Spielbetrieb verantwortlich sein wird. Mit dem Know-how und der Finanzkraft des neuen Unternehmens sollen ein verbessertes Geschäftsmodell entwickelt und neue Sponsoren gewonnen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sich die neue Gesellschaft auch für Kleinanleger öffnen und Aktien anbieten. Die Phoenix Hagen GmbH wird derweil mit verändertem Geschäftszweck fortgeführt: Gegenstand des Unternehmens sind künftig Dienstleistungen im Bereich des Spitzensports sowie der Nachwuchsförderung, insbesondere die Gewinnung und Vermittlung von Sponsoren, die Organisation und Durchführung von Sportcamps, Turnieren sowie weiterer vergleichbarer Veranstaltungen.

Schlag gegen Drogenhändler

In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft (StA) Bochum wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Anbaus und Handels mit Betäubungsmitteln wurden heute im Ruhrgebiet und im Rheinland mehrere Objekte durchsucht und insgesamt drei Personen unter Beteiligung von Spezialeinheiten festgenommen. In einem Objekt in Bochum-Wattenscheid wurden u. a. ca. 600 Hanfpflanzen und 16 Kilogramm verkaufsfähiges Marihuana sichergestellt. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen führt die polizeilichen Ermittlungen. Auf Antrag der StA Bochum wurde gegen die Beschuldigten Haftbefehl erlassen

„Jesus Christ Superstar“ zum letzten Mal im Theater Hagen

(Fotograf: Foto Kühle)
(Fotograf: Foto Kühle)

Hagen – Nunmehr zum letzten Mal wird diese gleichermaßen mitreißende wie berührende Rockoper am Samstag, 27. Juni 2015 mit Beginn um 19.30 Uhr im Theater Hagen (in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln) aufgeführt. In der Regie von Thilo Borowczak, dem Bühnenbild und den Kostümen von Lena Brexendorff, der Choreographie von Ricardo Fernando und unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel interpretieren die Hauptrollen Marilyn Bennett (Maria Magdalena), Christian Bindert (Petrus), Werner Hahn (Priester), Sebastian Joest (Priester), Tae-Hoon Jung (Priester), Victor Hugo Santos Barreto (Judas), Rolf A. Scheider (Kaiphas), Tillmann Schnieders (Simon Zelotes), Hannes Staffler (Jesus), Richard van Gemert (Herodes), Keija Xiong (Hannas) und Rainer Zaun (Pontius Pilatus). Mit dabei ist auch der Chor des Hagener Theaters, und es spielt das Philharmonische Orchester Hagen.

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Vorlesespaß mit „Kein Kuss für Bärenschwester?“

Kein Kuss für... 11.6.
Foto Quelle: Stadtbücherei Hagen

Hagen – Einen gemütlichen Nachmittag können Kindergarten- und Vorschulkinder am Donnerstag, 25. Juni, um 16 Uhr auf der Lesetreppe in der Stadtbücherei Hagen beim Vorlesespaß erleben. Kleine Schwestern können ganz schön nerven. Doch als seine Schwester plötzlich verschwunden ist, merkt der kleine Bär, dass es ziemlich schlimm ist, wenn man jemanden vermisst, den man gern hat. Die Vorlesepatin erzählt diese anrührende Geschichte und zeigt in einem großen Buch die passenden Bilder. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, ein Bild zu malen, welches in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Blick ins Regenfass macht schlau

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Woher kommt das Wasser für die vielen Blumen? So lautete eine der pfiffigen Fragen, die 100 Mädchen und Jungen aus Wetteraner Kindergärten und Grundschulen in der Gärtnerei des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stellten. Mit großer Neugier gingen die kleinen Besucher an drei Tagen zwischen den großen Blumenbeeten auf Entdeckungsreise, begleitet von den Gärtnerei-Azubis – junge Leute mit Behinderung, die ihre Ausbildung machen. „Es war echt spannend – die Kinder haben viel gelernt“, meinte Ruthild Zeschky, Erzieherin im Kindergarten „Kinderarche“. Wie topft man beispielsweise eine Tomatenpflanze ein? Als sich die Mädchen und Jungen selbst daran machten, merkten sie: Die zarten Pflanzenstiele können schnell knicken – also Vorsicht beim Festdrücken der Erde! Zwischendurch gab es von der BBW-Hauswirtschaft eine Stärkung mit Waffeln, dazu gelben Feensaft oder grünen Dschungeltrunk. Die Idee, Kinder in die Gärtnerei einzuladen, hatten Fachkoordinatorin Rita Gauer und Ausbilderin Nadine Schwarze-Matschull. „Oft gehen Kinder zur Polizei und zur Feuerwehr – warum sollen sie nicht auch mal zu uns kommen?“ fragten sie sich. Die Einladung stieß auf große Resonanz, denn neben der „Kinderarche“ gab es Zusagen vom Awo-Kindergarten Schmandbruch, Ev. Kindergarten Volmarstein, Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ sowie dem Grundschulverbund Volmarstein-Schmandbruch. Übrigens: Auch die Frage, woher das Wasser für die vielen Blumen kommt, wurde beantwortet. Als Erzieherin Ruthild Zeschky zur Erklärung jedes Kind auf den Arm nahm, damit es über den Rand des mannshohen und gut gefüllten riesigen Regenfasses schauen konnte, staunten alle nicht schlecht: „Ganz schön tief…“

Sozial- und Erziehungsbereich: dbb emphiehlt Annahme des Schlichterspruchs

Die beiden Schlichter Georg Milbradt und Herbert Schmalstieg haben heute in Bad Brückenau eine Empfehlung zur Entschärfung des Tarifkonflikts im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Für deren Annahme haben sich sowohl die Schlichtungskommission der Arbeitgeber als auch der Gewerkschaften ausgesprochen.

„Anders als beim Arbeitgeberangebot von Ende Mai 2015 profitiert von diesem Schlichterspruch der größte Teil der Betroffenen in allen Bereichen des Sozial- und Erzieherbereichs“, sagte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. Nach viertägiger Schlichtung liegt damit ein Kompromissvorschlag vor, der „eine gute Grundlage für die nächste Verhandlungsrunde“ sei, erklärte Hemsing. Diese wird am 24. Juni 2015 in Offenbach beginnen.

Die Gewerkschaften und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandeln bereits seit Februar über eine verbesserte Eingruppierung der Arbeit im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes. Die Schlichtung war vereinbart worden, nach dem auch nach sechs Verhandlungsrunden und einem vierwöchigem Streik kein Ergebnis erzielt werden konnte.

13-Jähriger auf Hasper Kirmes verprügelt

Hagen. Auf der Hasper Kirmes hat am Montag gegen 19:30 Uhr ein unbekannter Täter einen 13-jährigen Hagener verletzt, bedroht und sein Handy beschädigt. Als der 13-Jährige am Abend auf der Hasper Kirmes unterwegs war, kamen plötzlich vier bis fünf Personen auf ihn zu. Eine männliche, etwa 15 Jahre alte Person sprach ihn an, beleidigte, schubste und bedrohte den Jugendlichen. Danach schlug er einige Male auf das Opfer ein. Durch die Schläge zog sich der 13-Jährige eine leichte Verletzung oberhalb der Schläfe zu, sowie eine Verletzung im Mundbereich. Sein Handydisplay ist gesprungen. Der Täter und seine Freunde, die während der Auseinandersetzung die Freunde des Opfers festhielten, flüchteten danach in unbekannte Richtung. Dem Opfer war der Täter flüchtig bekannt, er soll Streit mit seinem Bruder haben. Der 13-Jährige suchte selbstständig einen Arzt auf. Der Schaden des Handydisplays liegt bei ca. 70EUR. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/9862066.

„Es leben die 50er Jahre“

Hagen – Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe lädt ein zur Geselligkeit. „Es leben die 50er Jahre“ heißt es am Freitag den 26. Juni auf der Büddinghardt. Das Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe lädt ein zum Sommerfest, das diesmal ganz im Zeichen von Petticoat und Kellergeister steht. Ab 14.00 Uhr sind Bewohner, Angehörige und die Hasper Mitbürger zu einem schönen Tag in geselliger Runde eingeladen. Bowle, Berliner Weiße, Brause und die entsprechende Musik versetzen die Gäste in alte Zeiten. Natürlich bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenhilfe wie gewohnt ihre leckeren Reibeplätzchen, Kaffee und Kuchen an. Stöbern beim Trödelstand, Dosenwerfen und Torwandschießen sorgen für beste Unterhaltung.

Vorlesen und begeistern

Hagen/Hohenlimburg –  Auch im Juli findet in der Stadtbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, wieder eine Vorlesestunde für Senioren statt. Unter dem Motto „Vorlesen und Begeistern“ eröffnet Veronika Bonefeld die nächste Stunde Donnerstag, 2. Juli, um 15.30 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen fragt sie diesmal: „Kennen Sie die Märchen deutscher Dichter?“ und stellt moderne Märchen von Hermann Hesse, Bertolt Brecht, Sandra Paretti, Erich Kästner vor. Alle Seniorinnen und Senioren, denen das Zuhören Freude macht, sind herzlich eingeladen. Wer möchte, darf sich gern am anschließenden Gedankenaustausch beteiligen. Die Veranstaltung dauert eine Stunde und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unterstützt wird die Lesung durch das Team des Lesecafés des Fördervereins HohenlimBuch.

Das Ferienrezept gegen Langeweile …

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Endlich Ferien, aber (noch) nicht verreist? Wer keine Lust auf Langeweile hat, für den hat die Stadtbücherei auf der Springe das richtige Angebot. Am Montag, 29. Juni, liest eine Vorlesepatin um 16.30 Uhr eine spannende, traurige oder lustige Geschichte vor. Eingeladen sind vor allem Grundschüler, die Lust haben, die Augen zu schließen und in der Phantasie Abenteuer bestehen, kluge Detektive sind oder in ein fernes Land fliegen möchten. Die Geschichtenzeit dauert ungefähr 45 Minuten, ist kostenlos und kann ohne Anmeldung wahrgenommen werden.

Info-Stand – Solidarität mit Griechenland

Hagen- Das Thema Griechenland beherrscht die Medien. Kein Tag vergeht ohne dramatische Meldungen. Aber wie sehen die Positionen der griechischen Regierung wirklich aus? Was passiert in Griechenland? Warum will die EU den Griechen keine Zeit geben, um ein neues Steuersystem aufzubauen, und wirkliche Reformen anzugehen, die mehr als Sozialabbau sind? Zu diesen Themen will Attac-Hagen am Freitag, den 26. Juni, in der Fußgängerzone (Höhe Galeria Kaufhof) informieren und diskutieren. In der Zeit von 15 Uhr bis 18 Uhr wollen die Attac-Mitglieder die neuen Ausgaben vom „Faktencheck HELLAS“ verteilen mit Nachrichten und Hintergrundberichten aus Griechenland. Welche Politik kann Griechenland wirklich retten? Kann eine Abkehr vom Dogma der Kürzungen in den Staatshaushalten helfen, eine neue Politik in Europa einleiten? Weg vom Kaputtsparen öffentlicher Daseinsvorsorge und von Sozialleistungen? Außerdem können Passanten gegen eine Spende Olivenöl-Seife erhalten. Die Seife stellen Beschäftigte einer Fabrik in Griechenland her, die in Konkurs gegangen ist und die sie jetzt in Selbstverwaltung weiter führen. Die Spenden kommen ihnen und ihren Familien zugute.

„Wir spielen jetzt Italienisch…“

Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein
Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Nach jedem Spiel standen sie im Kreis zusammen, spornten sich gegenseitig an, schworen sich neu ein: Hochmotiviert waren die Fußballer des Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein bei der Westdeutschen Meisterschaft für BBW-Teams. Sechs Mannschaften, in denen ausschließlich Spieler mit Behinderung kickten, lieferten sich auf dem Sportplatz des
SuS Volmarstein spannende Spiele. Manches ärgerliche Gegentor mussten die Volmarsteiner hinnehmen. Benjamin Laes, BBW-Freizeitpädagoge und Trainer des Teams, gab daraufhin die Devise aus. „Jungs, wir spielen jetzt italienischen Fußball: Hinten nix zulassen und vorne sehen, was geht…“ Das gelang ansatzweise. Trotzdem hatten die Volmarsteiner ein grundsätzliches Problem: „Man hat gemerkt, dass wir nur Hallenfußball gewohnt sind“, so Benjamin Laes. Durch die längeren Laufwege auf dem größeren Sportplatz ging seinen Spielern schnell die Puste aus. Das BBW Volmarstein und der Sportverein SuS Volmarstein richteten das Turnier gemeinsam aus. Mit dabei war auch der 2. SuS-Vorsitzende Eckhard Kühl, der die Volmarsteiner BBW-Fußballer gelegentlich trainiert. „Vielleicht reicht es ja für Platz drei“, hatte er zwischenzeitlich gehofft. Die ersten Drei qualifizierten sich nämlich für die Deutsche Meisterschaft im bayerischen Aschau am Inn. Doch daraus wurde nichts. Am Ende wurde Volmarstein Letzter — trotz des großen Einsatzes aller Spieler. Es war ein ungemein faires Turnier. Nur eine Gelbe Karte zeigten die beiden Schiedsrichter, die enorme Erfahrung aufs Spielfeld brachten: Hardy Jecksties und Hans Spangenberg aus Lüdenscheid sind beide 78 Jahre alt – und pfeifen jeweils seit über vier Jahrzehnten. Die Platzierungen im Überblick: 1. CJD Dortmund, 2. BBW Neuwied, 3. BBW Brakel, 4. BBW Maria Veen, 5. BBW Wittekindshof, 6. BBW Volmarstein.

Geldtransporter geknackt

Foto Quelle: Polizei MK
Foto Quelle: Polizei MK

Letmathe –  Am heutigen Morgen, 23.06.2015, gegen 01:55 Uhr, wurde ein Geldtransporter geknackt. Die zwei Geldtransportfahrer stellten ihren Peugeot Transporter
auf der mit Flatterband abgesperrten Straße vor dem Bahnhof ab. Während sie die Fahrkartenautomaten in den Zügen leerten, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür von unbekannten Tätern eingeschlagen.     Aus dem Fahrzeug wurden mehrere blaue Taschen mit Bargeld
entwendet.  Die Polizei in Iserlohn (Herr Hindemith Tel.: 9199- 6112) fragt nun: Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen /Fahrzeugen am /im Bahnhofsumfeld machen oder zum Verbleib der blauen Taschen aus dem Peugeot Hinweise geben.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Guten Morgen, ich werde gesucht – 49-Jähriger stellte sich auf der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof +++ Hagen: Starkstromkabel mitgenommen +++ Ennepetal: Diebstahl auf Firmengelände +++ Gevelsberg: Einbruch in Kindergarten +++ Ennepetal: Zwei Einsätze: Tragehilfe und Person hinter Tür +++ Schwerte:  Zwei versuchte Wohnungseinbrüche – Täter mussten ohne Beute wieder abziehen +++ MK: Einbruch in Tabak und Lottogeschäft +++ Schwerte: Einbruch in  Friedhofsnebengebäude – Rasenmäher entwendet +++ Schwerte:  Öffentlichkeitsfahndung nach räuberischem Diebstahl – Herrendüfte aus Parfümerie gestohlen und verduftet +++ Dortmund: Unfall in Dortmund-Grevel: 86-jähriger Lüner schwebt in Lebensgefahr +++

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Bruder-Duell beim Ranglistenfinale

Christopher Zentarra vom FFC Hagen
(Foto Karsten-Thilo Raab)

Hagen – (ktr) Das zweite DFFB-Einzelranglistenturnier der Saison in Lippstadt endete mit einer Premiere: Erstmals kam es im Endspiel zu einem Bruderduell. In Abwesenheit des verletzten Philipp Münzner vom TV Lipperode ließ David Zentarra vom FFC Hagen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass er zum ersten Mal in dieser Spielzeit ganz oben auf dem Treppchen stehen wollte. Entsprechend konzentriert marschierte der Europameister durch die Vor- und Zwischenrunde. Die erste größere Hürde wartete dann im Halbfinale mit seinem Doppelpartner Sven Walter vom TV Lipperode. Im Duell der WM-Teilnehmer behielt David Zentarra mit 21:17, 21:17 die Oberhand und zog souverän ins Endspiel ein. Hier wartete erstmals im Seniorenbereich sein jüngerer Bruder Christopher als Gegner. Nachdem dieser im ersten Satz beim 9:21 nicht den Hauch einer Chance hatte, schien die Partie im zweiten Durchgang kippen zu können. Trotz einer 20:18 Führung vergab David Zentarra den Matchball und musste sich mit 20:22 seinem Bruder beugen. Doch im dritten und entscheidenden Satz hatte Christopher Zentarra dann nichts mehr zuzusetzen und musste mit einer klaren 9:21 Schlappe das Parkett verlassen.
Hinter den beiden Lippstädter Nationalspielern Sven Walter und Philipp Graefenstein schob sich Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen auf den fünften Rang und feierte damit seine beste Ranglistenplatzierung seit gut einem Jahrzehnt. Auf den neunten Rang in der Herrenkonkurrenz landete Detlev Stegmann vom FFC Hagen.
Grund zu jubeln hatte einmal mehr die EM-Dritte Sarah Rüsseler vom FFC Hagen, die erwartungsgemäß die Damenkonkurrenz vor Tanja Schlette vom TV Lipperode für sich entschied. In der weiblichen B-Jugend trug sich derweil Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe in die Siegerliste ein, ebenso wie Robin Weber vom FFC Hagen bei der männlichen C-Jugend. Derweil landete Arne Twer vom FFC Hagen bei der männlichen A-Jugend auf Rang 2 hinter Kai Sauermann vom TV Lipperode.

 

„Madama Butterfly“ zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Fotograf: Klaus Lefebvre
Fotograf: Klaus Lefebvre

Hagen – Am Freitag, 26. Juni 2015 mit Beginn um 19.30 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die berührende und ergreifende Oper „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln) im Theater Hagen in dieser Spielzeit zu besuchen. Erst kürzlich feierte dieses beliebte Werk mit großem Erfolg seine Premiere.
Regie führte Intendant Norbert Hilchenbach, die Bühne gestaltete Peer Palmowski, die Kostüme Yvonne Forster, das Licht Ernst Schießl.
Es singen und spielen: Kristine Larissa Funkhauser (Suzuki), Richard Furman (Pinkerton), Veronika Haller (Cio-Cio-San), Kenneth Mattice (Sharpless), Eva Trummer (Kate), Richard van Gemert (Goro), Keija Xiong (Yamadori), Rainer Zaun (Bonze), Sami Seyhan (Kind) u.a. sowie der Opern- und Extrachor und die Statisterie des Hagener Theaters und das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister David Marlow.

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sommerfest, Hits für Kids und Hip Hop

Wetter(Ruhr) – Am kommenden Freitag, 26. Juni, findet ab 16 Uhr das Sommerfest des Jugendzentrums statt. Es wird gegrillt und parallel findet die Kinderdisco „Hits für Kids“ (16-19 Uhr, Eintritt 50 Cent) statt. Ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) veranstaltet das Team des Jugendzentrums im Rahmen der „Offenen Bühne“ ein Hip Hop – Konzert mit „MCM“ und „Marcimo“. Eintritt: 2 Euro.

Stadt weist auf die gesetzlich zulässigen Öffnungszeiten für Trinkhallen und Kioske hin

Hagen. Aus gegebenem Anlass weist die Gewerbestelle im Fachbereich öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen darauf hin, dass sich die gesetzlichen Vorschriften im Laufe der letzten Jahre verändert haben. Nach dem Wegfall der Erlaubnispflicht nach dem Gaststättengesetz für Trinkhallen unterliegen diese nun den Vorschriften des Ladenöffnungszeiten (Ladenöffnungsgesetz – LÖG NRW) in der zurzeit geltenden Fassung und unterscheiden sich grundsätzlich nicht mehr von allen anderen Einzelhandelsgeschäften oder Kioskbetrieben, die ebenfalls ein normaler Einzelhandel sind.

Das LÖG NRW regelt die Ladenöffnungszeiten für Verkaufsstellen. Zu diesen Verkaufsstellen gehören Trinkhallen und Kioske, die somit nur unter den genannten Voraussetzungen und zu den genannten Zeiten öffnen dürfen. Nach § 4 Abs. 1 LÖG dürfen Verkaufsstellen werktags von montags bis freitags ohne zeitliche Begrenzung und samstags von 0.00 Uhr bis 22 Uhr geöffnet sein.
Darüber hinaus dürfen Verkaufsstellen nach § 5 Abs. 1 LÖG NRW an Sonn- und Feiertagen für die Dauer von maximal fünf Stunden öffnen, wenn deren Kernsortiment aus einer oder mehrerer der Warengruppen Zeitungen und Zeitschriften, Blumen und Pflanzen, Back- und Konditorwaren besteht.
Sofern der 24. Dezember auf einen Sonntag fällt, darf die Verkaufsstelle nach § 5 Abs. 2 LÖG NRW an diesem Tag nicht länger als bis 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem gilt dies Regelung nicht für den Ostermontag, Pfingstmontag und den 2. Weihnachtstag, an diesen Tagen darf die Verkaufsstelle nicht geöffnet werden.
Die Öffnungszeiten müssen deutlich sichtbar an der Verkaufsstelle angebracht sein und sind nicht temporär veränderbar.
Ausnahmen zu den genannten Regelungen gibt es nicht. Entsprechend sind die genannten Öffnungszeiten ohne Ausnahme zu beachten. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Zeiten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen werden im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglichkeiten des Fachbereichs öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen überprüft. Sollten diese Kontrollen ergeben, dass sich nicht an die gesetzlichen Regelungen gehalten wird, müssen die Betreiber der Verkaufsstellen mit der Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Dies bedeutet, dass bei Feststellung von Verstößen eine Geldbuße festgesetzt wird. Der Verstoß kann nach § 13 Abs. 1 Ziffer 1 i. V. m. Abs. 3 LÖG NRW mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Film „Wer rettet Wen“ Kino Babylon

Hagen – Der aggressive Kurs der EU gegenüber der regierenden Syriza in Griechenland spitzt sich weiter zu. Verschiedene Gruppierungen rufen zu einer europaweiten Solidaritätswoche 20.-26.6 auf, in der sich gesellschaftliche und politische Organisationen für ein Ende der Austeritätspolitik einsetzen. Die Initiative „GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität“ und der DGB Stadtverband Hagen werden im Rahmen dieser Woche am Donnerstag, den 25. Juni den Film „Wer rettet Wen?“ im Kino Babylon, Kulturzentrum Pelmke zeigen.  Kein weiterer Euro-Rettungsfilm, sondern ein Film, der aufdeckt, was bei allen „Rettungen“ bis hin zur aktuellen Griechenlandkrise weitgehend verborgen blieb. DGB-Stadtverbandsvorsitzender und Sprecher der Initiative Jochen Marquardt: „Also ein Film für Alle, die hinter die Kulissen schauen und über eine Alternative zur verordneten Sparpolitik nachdenken wollen.“

OB Schulz unterwegs. Sommertour durch die Stadt.

Hagen. „Für mich geht’s um Hagen!“ Mit dieser markanten Aussage und dem damit verbundenen klaren Bekenntnis zu seiner Heimatstadt und den Menschen, die in ihr leben und arbeiten, war Erik O. Schulz in den letztjährigen OB-Wahlkampf gezogen und konnte am Ende über 60% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Am 23. Juni ist Oberbürgermeister Schulz nun ein Jahr im Amt und der unmittelbare Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist ihm verständlicherweise auch weiterhin ein elementar wichtiges Anliegen: „Nur im direkten Austausch mit den Menschen kann ich ungefiltert erfahren, wie die aktuelle Gemütslage in der Stadt ist, wo der Schuh drückt, was verbessert oder verändert werden sollte. Ich höre aber auch, was die Bürger gut finden oder welche Wünsche – auch ganz konkret an mich – sie haben“, so Schulz.
Die in Kürze beginnende Ferienzeit will Hagens Erster Bürger jetzt ausgiebig dazu nutzen, um unter dem Motto „Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterwegs“ zu einer Sommertour durch das Stadtgebiet aufzubrechen. Insgesamt neun Mal wird er dabei Station auf den Hagener Wochenmärkten machen, um jeweils von 11 bis 13 Uhr mit den Bürgerinnen und Bürgern ganz direkt ins persönliche Gespräch zu kommen. Und das jenseits von vorherigen Terminabsprachen, sondern schlicht beim lockeren Plausch und in ungezwungener Atmosphäre unterm blau-gelben Sonnenschirm.
Gestartet wir die Tour durch die Volmestadt bereits am kommenden Dienstag, 30. Juni, auf dem Wochenmarkt in Helfe; der Schlusspunkt wird dann am 13. August auf Emst gesetzt. Bis dahin wünscht sich Oberbürgermeister Schulz vor allem eins: „Viele Begegnungen mit ganz vielen netten Menschen aus meiner Heimatstadt, die Lust auf ein offenes Gespräch mit mir haben!“

Und hier alle Termine (jeweils von 11 bis 13 Uhr) für die Sommertour von Oberbürger­meister Erik O. Schulz auf einen Blick:

Dienstag, 30. Juni, Helfe, Helfer Straße/Ecke Pappelstraße
Freitag, 3. Juli, Wehringhausen, Wilhelmsplatz/ Bismarckstraße
Mittwoch, 8. Juli, Boele, Schwerter Straße/ Dortmunder Straße
Donnerstag, 9. Juli, Haspe, Preußerstraße/ Tillmannstraße
Freitag, 10. Juli, Hohenlimburg, Gaußstraße
Mittwoch, 5. August, Altenhagen, Friedensstraße
Freitag, 7. August, Vorhalle, Vorhaller Straße/ Europaplatz
Samstag, 8. August, Springe, Johanniskirchplatz
Donnerstag, 13. August, Emst, Karl-Ernst-Osthaus-Straße

Zwei Verletzte auf der A1

Foto: Feuerwehr Gevelsberg
Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Gevelsberg. Am Dienstag Morgen um 6:40 Uhr wurde die Feuerwehr Gevelsberg zu
einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A1 gerufen. Zwei PKW
waren kurz vor der Ausfahrt Volmarstein verunfallt. Eines der
Fahrzeuge war dabei ins Schleudern geraten und in die Böschung
gefahren. Die zwei verletzten Insassen der beiden PKW wurden vom
Notarzt versorgt und mit zwei Rettungswagen in ein nahegelegenes
Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und
reinigte die Fahrbahn. Auslaufende Betriebsmittel aus den
Unfallfahrzeugen mussten mit Bindemittel abgestreut und aufgenommen
werden. Zeitweise musste die Fahrbahn in Richtung Bremen komplett
gesperrt werden. Im Einsatz waren die Löschzüge 2 und 3, die
Einsatzkräfte der Hauptwache, die Einsatzleitwagengruppe sowie der
Wehrführer vom Dienst. Der Einsatz endete um 7:40 Uhr.

Airport erwartet Ferien-Passagiere

Dortmund. Spätestens mit den am Freitag startenden Sommerferien beginnt am Dortmund Airport die Hoch-Saison. In der heißen Phase des Reiseverkehrs erwartet der Ruhrgebietsflughafen rund 320.000 Passagiere. Damit liegen die Ferienwochen auf Vorjahresniveau.

Wie in den vergangenen Jahren ist auch weiterhin die Balearen-Insel Mallorca das beliebteste Reiseziel ab Dortmund. Die Airlines Germanwings, Garmania und Ryanair bieten die Verbindung nach Palma bis zu fünfzehn Mal pro Woche an.

Die Sonnenziele wie Faro an der Algarve-Küste oder das spanische Malaga (beide mit Ryanair erreichbar) sind ebenso beliebt wie das kroatische Split (mit germanwings) oder Antalya in der Türkei (mit Corendon Airlines, Onur Air und Sun Express). Die katalanische Metropole Barcelona mit ihrem Weltstadtflair und dem berühmten Stadtstrand ist in den Sommermonaten wieder besonders attraktiv für Touristen und wird dreimal wöchentlich von der spanischen Airline Vueling ab Dortmund angeboten. Daneben verbindet die Fluggesellschaft über das Drehkreuz Barcelona Dortmund mit über 100 Flugzielen insbesondere in Europa und Afrika.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens empfehlen die Flughafenbetreiber allen Passagieren eine frühzeitige Anreise zum Flughafen – auch für Geschäftsreisende. Fluggäste sollten sich generell zwei Stunden vor Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Auch Reisenden, die bereits online eingecheckt haben, wird zu einer frühen Anreise geraten.

Bundesweite Protestkette. Auch Hagener Krankenhäuser dabei.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Mittwoch, 24. Juni 2016, die Beschäftigten in Krankenhäusern zu einer bundesweiten Protestkette – von Flensburg bis Kempten, von Görlitz bis Saarbrücken – auf.

Bei der Aktion von 13:00 Uhr bis 13:10 Uhr machen die Menschen die Personalnot sichtbar, indem sie Nummernkarten von 1 bis 162.000 hochhalten. Auch die Beschäftigten der Krankenhäuser in Hagen,. im Ennepe-Ruhr-Kreis und im Märkischen Kreis beteiligen sich. Darunter sind das Allgemeine Krankenhaus für die Stadt Hagen gGmbH, das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und die Paracelsiusklinik in Hemer.

Mit der Aktion machen die Beschäftigten ihrer Enttäuschung über den Gesetzentwurf zur Krankenhausreform Luft, den die Bundesregierung am 11. Juni veröffentlicht hat. „Die Regierung kennt die dramatischen Auswirkungen der Personalnot für Patienten, doch sie handelt nicht“, sagte Cornelia Haupt Gewerkschaftssekretärin des ver.di Bezirks Südwestfalen. „Wir sind entsetzt, dass die Bundesregierung die Gefährdung von Patienten wissentlich in Kauf nimmt.“ Ein Pflegeförderprogramm für 1 bis 3,5 Pflegestellen pro Krankenhaus bringe den Patienten niemals die dringend notwendige Verbesserung der Versorgung.

Eine so breit getragene Aktion hat es bisher im Gesundheitswesen in Deutschland noch nicht gegeben. Am 24. Juni 2015 tagt in Bad Dürkheim/Rheinland-Pfalz die Gesundheitsministerkonferenz der Länder und in Berlin der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. ver.di fordert ein Gesetz zur Personalbemessung in Krankenhäusern und dessen Finanzierung sowie ausreichende Krankenhausinvestitionen durch die Bundesländer.