„Das Sauerland ist hervorragend zum Üben für die Rennstrecke in Assen“

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Foto Quelle : Polizei MK

Märkischer Kreis – Dies war die Aussage eines Niederländers, der mit einer Gruppe Motorradfahrer aus der Region Drente das Wochenende im Sauerland zum
Motorradfahren verbrachte. Die Gruppe wurde im Rahmen der Schwerpunktaktion kontrolliert. Trotz des schlechten Wetters wurden insgesamt 240 Motorräder kontrolliert. „Tagessieger“ war allerdings kein Motorradfahrer, sondern ein Pkw- Fahrer mit 129 km/h bei erlaubten 50 km/h in Plettenberg-Ohle, Lennestraße, Fahrtrichtung
Werdohl. Das schnellste Motorrad wurde in Lüdenscheid, auf der L 694 im Bereich Versetalsperre in Fahrtrichtung Herscheid mit einer Geschwindigkeit von 98 km/h bei erlaubten 50 km/h festgestellt. Insgesamt fielen 39 Motorradfahrer durch Geschwindigkeitsverstöße auf. Die Aktion richtete sich nicht nur gegen Raser, sondern auch gegen den von den Motorrädern verursachten Lärm. Im Bereich Balve wurden zwei Motorräder festgestellt, deren Fahrer die sogen. db Eater bzw. db-Absorber ausgebaut hatten. Ein dB-Eater ist ein auswechselbares Bauteil eines Schalldämpfers. Die Aufgabe besteht darin, die Lärmemission zu senken. Eingesetzt werden dB-Eater meist in Motorradsportschalldämpfern. Ohne db-Eater überschreiten die Motorräder deutlich die zulässigen Emissionsgrenzen. Die Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 90,-EUR sowie ein Punkt in Flensburg. Die Schwerpunktaktionen werden fortgesetzt bis zum Ende der Motorradsaison.

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Traumhafte Reise durchs Gehirn mit „Gaks und Giks“

Gaks und Giks 2(TV58.de / HL.) Hagen. Ein paar Besucher mehr hätten es zur Premiere von „Gaks und Giks“ im Lutz, der Jungen Bühne am Theater Hagen, schon sein dürfen. Gut zur Hälfte war das Lutz an diesem Sonntag Vormittag nur verkauft. Dabei wird in der Hagener Inszenierung des Schauspielstücks mit Musik von Thorsten Bihegue eine Menge geboten.

Bereits im Foyer zeigt ein eindrucksvoller Film um was es geht: Ein Professor erklärt  dem Lutzvater Werner Hahn das Gehirn, den Zentralcomputer des Menschen; für jeden verständlich.

Auffällig bunt ist das Bühnenbild. Auch hier wird schnell klar: Es geht um den „Denkkasten“. Übrigens im Verlgeich zu anderen Lutz-Produktionen ein sehr aufwändiges und multifunktionales Bühnenbild, das wieder von Jeremias H. Vondrlik gestaltet wurde.

Die beiden Protagonisten Hardy Karl-I-Bond und Loris Quorai, mit denen „Gaks und Giks“ auskommt, spielen zwei sehr unterschiedliche Professoren, die so unterschiedlich sind, wie die beiden Gehirnhälften. Jeder von ihnen erklärt  das Gehirn auf seine Weise und dabei ergänzen sie sich. Hardy Karl I Bond (bereits aus vorherigen Lutz-Produktionen wie z.B. der „Lucy-Triologie“ bekannt) sticht mit seinen Gags und seiner Komik wieder ab der ersten Minute heraus. Aber auch seine musikalischen Fähigkeiten kann er wieder unter Beweis stellen.

Größenverhältnisse, Aussehen des Gehirns, alles wirkt zum Anfang wie Unterricht. Aber leicht verständlich und mit Humor, so dass der „Stoff“ ganz leicht dahin findet, wo er hingehört: eben ins Gehirn des Zuschauers. Das alles gelingt nicht ohne Musik. Kurze Rapps wirken da wie „Denkzettel“.

Was läuft eigentlich in den verschiedenen Hirnregionen ab, wenn man Angst vor Spinnen hat? Auf gehts: Durch das Auge ab ins Gehirn. Eindrucksvolle Ton- und Lichteffekte machen die Reise durch den Denkapparat annähernd zu einem Traum. Und was da alles so zu finden ist: Alte Erinnerungen und und und…

Ausstatter Jeremias H. Vondrlik und das junge Technik-Team im Hintergrund zeigen in dem Stück wieder einmal, was in ihnen steckt. Erstaunlich, welche Möglichkeiten das Lutz mit seiner kleinen, großartigen Bühne hat.

Kann Testosteron-Überschuss schön klingen? Sind Verliebte krank? Fragen, die Erwachsene genauso bewegen wie Kinder und Jugendliche. Deshalb ist es auch diesmal wieder ein Stück im Jugendtheater aber kein reines Stück für Kinder und Jugendliche.

Wie bereits erwähnt bringen die beiden Protagonisten „Gaks und Giks“ auf allen Ebenen mit großer Professionalität auf die Lutzbühne. Knappe 60 Minuten Abenteuer, Wissenschaft, Schauspiel, Musik, Humor und eine traumhafte Reise durchs Gehirn geben nach unserer Meinung „Gaks und Giks“ im Lutz das Prädikat „Sehr empfehlenswert“. In seiner Gesamtheit hat die Lutz-Inszenierung von „Gaks und Giks“ das Zeug auf große Reise zu gehen. Preisverdächtig!

Weitere Termine in dieser Spielzeit: 23., 24, 25. Juni 2015 – jeweils 10 Uhr

Tickets und Infos: http://www.theaterhagen.de

Straßenraub in der City

Hagen. In der Nacht zum Sonntag, gegen 00:30 Uhr, kam es in der Frankfurter Str., Höhe Hausnummer 13, zu einem Raub auf offener Straße. Die beiden Opfer wurden durch bisher unbekannte Täter angesprochen und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Mobiltelefone und Bargeld aufgefordert. Anschließend schlugen und traten die Beschuldigten auf die 21- und 22-jährigen Geschädigten ein und nahmen die Beute (2 x Mobiltelefon, 2 x Bargeld) an sich. Ein Oper händigte sein Bargeld aus. Die restliche Beute entwendeten die Beschuldigten aus den Hosentaschen der Geschädigten. Nachdem ein Zeuge auf den Vorfall aufmerksam wurde, flüchteten die Täter in Richtung Oberhagen. Eine sofortige Polizeifahndung verlief negativ. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei unter der Tel.-Nr. 02331-986-2066 entgegen.

AWO – Traditioneller Tanztee

Hagen – „Der Kulturhof tanzt in den Sommer“, so ist das Motto bei der Traditionsveranstaltung im Emster Kulturhof (Auf dem Kämpchen 16, 58093 Hagen).  Am Samstag, 27. Juni 2015 spielt der beliebte Alleinunterhalter Egon Müller ab 14:00 h in der rustikalen Begegnungsstätte zum Tanztee auf. Und wenn der Schwung vom Tanz auch hungrig macht, so hat das Team der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit Kaffee, Kuchen und einem herzhaften Abendessen die richtigen Antworten. Alle tanzbegeisterten Hagener sind herzlich willkommen – wie immer, wenn der Kulturhof tanzt…

 

Polizeibericht am Sonntag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Ennepetal: Gleich mehrere Einsätze am Samstag +++ MK: Drei Räuber durch Polizei dingfest gemacht +++ Dortmund: Festnahme nach Manipulation am Geldautomaten +++ Dortmund: Klau Trio festgenommen +++ Dortmund: Hilferufe einer Seniorin schlagen Trio ohne Beute in die Flucht +++ Hagen: Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung +++ Breckerfeld: Pkw prallt gegen Hauswand +++ Schwerte: Firmeneinbruch +++ Schwerte:  Betrunkener Fahrer verursacht Verkehrsunfall +++ Ennepetal: Ausgelöster Kohlenmonoxidmelder +++ Verkehrsunfall in Zurstraße +++ Polizeibericht am Sonntag weiterlesen

„Häusliche Beißerei“ in Wehringhausen

Hagen. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Hagen-Wehringhausen um 02.40 Uhr zu einem Fall von Häuslicher Gewalt. In einer Wohnung in der Bismarckstraße kam es während einer Feier zu Streitigkeiten, nachdem eine 26-jährige Frau von der Katze ihres 39-jährigen Lebensgefährten gebissen worden war. Daraufhin versuchte die Gebissene das Tier zu maßregeln. Nun kam es zwischen der Gebissenen und dem Katzenhalter zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 39-Jährige mehrfach geschlagen und gebissen wurde. Der Verletzte versuchte daraufhin telefonisch polizeiliche Hilfe zu rufen. Dieses wurde jedoch immer wieder von seiner Lebensgefährtin verhindert, in dem sie ihm das Handy aus der Hand riss. Letztendlich gelang es ihm dann doch und die Polizei schritt ein. Der Verletzte wurde zur Behandlung in ein Hagener Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt. Die Täterin wurde auf Grund der Häuslichen Gewalt der Wohnung verwiesen; außerdem wurde gegen sie ein 10-tägiges Rückkehrverbot ausgesprochen. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.