Hier wird an diesem Samstag in Hagen geblitzt:

Am Karweg

Prioreier Straße

Hohenlimburger Straße

Eppenhauser Straße

Alexanderstraße

Zur Hünenpforte

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„Vanessa“ zum letzten Mal im Theater Hagen

Fotograf: Klaus Lefebvre.
Fotograf: Klaus Lefebvre.

Hagen – Am Mittwoch, 24. Juni 2015 mit Beginn um 19.30 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die selten zu erlebende Oper „Vanessa“ von Samuel Barber (in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln) im Theater Hagen zu besuchen. Für die Inszenierung zeichnete Roman Hovenbitzer verantwortlich, für die Ausstattung Jan Bammes. Die Gesangspartien gestalten Marilyn Bennett, Ks. Horst Fiehl, Kristine Larissa Funkhauser, Richard Furman, Katrina Sheppeard und Ilkka Vihavainen. Es singt der Chor des Hagener Theaters, es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat GMD Florian Ludwig.

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Grüner Haken dran

1506 Grüner Haken_Hans Grünewlad Haus 1
Foto Quelle: Ev.Krankenhaus Volmarstein

Volmarstein – Das Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team in Gevelsberg. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Das Hans-Grünewald-Haus erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Hans-Grünewald-Haus, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

Erhöhte Aktivität von „Antänzern“ – Polizei warnt vor dreisten Taschendieben

Die Polizei Dortmund warnt eindringlich vor einer aktuellen
Spielart des Taschendiebstahls, nämlich dem „Antanzen“.

Die Ermittler der Ermittlungskommission „Tasche“ der
Kriminalpolizei Dortmund, verzeichnen wieder vermehrt Sachverhalte,
bei denen sich ( meist nordafrikanische ) junge Männer auf der Straße
oder in Diskotheken scheinbar scherzhaft an ausgewählte Opfer
„herantanzen“, sie so ablenken, um dann Geldbörse oder Handy zu
entwenden.

Die Opfer sind sowohl männlich, als auch weiblich und zumeist
alkoholisiert. Durch das „Herantanzen“, Dribbeln mit einem imaginären
Ball oder Nennen von namhaften Fußballspielern und ähnlichen
Ablenkungsmanövern suchen einzelne oder mehrere Tatverdächtige
Körperkontakt (High Five, Abklatschen, Bein einhaken, etc.), der von
den überraschten Opfern zugelassen wird. In Fällen, in denen Opfer
nicht auf Annäherungsversuche eingingen oder den Diebstahl ihres
Eigentums bemerkten, kam es vereinzelt zu körperlichen Angriffen.
Momentan verzeichnen die Ermittler vor allem im Dortmunder
Innenstadtbereich sowie dem nördliche Bahnhofsbereich (Münsterstraße,
Cinestar, Keuningpark, etc) einen Großteil der Delikte.

In diesem Zusammenhang rät ihre Polizei:

Diebinnen und Diebe nutzen sorgloses und unachtsames Verhalten
oder die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus. Durch Aufmerksamkeit und
gesunde Skepsis können Sie sich vor Schäden durch Taschendiebe
wirksam schützen.

Bleiben sie misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten angesprochen
werden – mit welchem Anliegen auch immer.

Führen Sie nur so viel Bargeld mit, wie sie brauchen. Tragen Sie
Wertsachen und Dokumente am besten in verschlossenen Innentaschen
ihrer Oberbekleidung.

Nehmen Sie nur die Dokumente und Wertsachen mit, die sie auch
wirklich brauchen.

Polizisten auf Krokodiljagd

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

Hagen. Krokodile in Hagen gibt´s nicht? Gibt´s doch. Und zwar am Höing.
Einige Kinder Donnerstagnachmittag gegenüber der Markuskirche dieses
Prachtexemplar in einem Gebüsch. Schnell war eine Polizeistreife an
Ort und Stelle. Auf der Fahrt zum Einsatzort gingen den Beamten
sofort Schlagzeilen aus Australien wie „Polizei findet menschliche
Überreste in erlegtem Krokodil“ oder „Polizei erschießt geflüchtetes
Krokodil“ durch den Kopf. Ganz so schlimm kam es dann aber doch
nicht. Bei dem aufgefundenen Reptil handelte es sich um ein völlig
ungefährliches ausgestopftes Exemplar. Nun sitzt es in unserer
dunklen Asservatenkammer und harrt den Dingen die da kommen. Hinweise
zum rechtmäßigen Eigentümer bitte unter der 02331 – 986 2066.

Bauspielplatz wird zu „Bollywood City“

 Foto: privat
Foto: privat

Wetter(Ruhr) – Wenn die 300 kreativen Kids aus Wetter in den ersten drei Wochen der Sommerferien (29. Juli bis 16. Juli, jeweils von 10-16 Uhr) wieder auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes an der Grünewaldstraße in Volmarstein aktiv sind, dann wird der traditionelle Bauspielplatz zu „Bollywood City.“ Dort können sich die Kinder zwischen sieben und 13 Jahren auf eine faszinierende und abenteuerliche Zeit freuen. Das konkrete Programm haben die über 50 „Teamer“ beim Vorbereitungswochenende ausgefeilt: Die gutmütige Elefantendame Elvira war im letzten Jahr aus „Woodcity“ ausgebüxt, um ihre Familie in Indien zu suchen. Klar, dass die Kids mit Hilfe der Betreuer in diesem Jahr ein indisches Dorf errichten, damit Elvira zurück kommt und sich heimisch fühlt. Die Bauspielplatz-Kids in den sieben Gruppen „Färberei“, Schneiderei, Musik, Tanz, Tempel, Souvenirladen, Schmuck und Kopfbedeckung werden die einzelnen Hütten des indischen Dorfes gestalten.
Der diesjährige Bauspielplatz startet am Montag, 29. Juni, um 10 Uhr mit einer großen Begrüßungsshow in der Turnhalle am Brasberg. Zum bewährten und beliebten Programm des Bauspielplatzes gehören natürlich auch der „Hütten-TÜV“ des THW (8. Juli), das Richtfest (8. Juli, 14 Uhr) und das Fußballturnier (15. Juli). Am 10. Juli wird die Eröffnung der Bollywoodcity mit der Eisausgabe des Bürgermeisters gefeiert. Am 16. Juli findet die Abschlussfeier „Hoolyfestival“ statt. Mit der Nähe zum Hochseilgarten der ESV können sich die Kinder auch auf einige Kletterangebote freuen. Die Gruppen dafür werden täglich bestimmt.
Eltern, die ihre Kinder zum Bauspielplatz bringen, werden gebeten, auf dem Parkplatz 1 am Berufsbildungswerk zu parken und zu Fuß zum Gelände des Bauspielplatzes zu kommen. Eine Beschilderung wird aufgestellt.

„SPD-Fraktion überzeugt im Rat mit Anträgen“

Hagen. (Andreas Reitmajer, SPD Hagen) >>Hoch erfreut ist die SPD-Fraktion darüber, dass der Rat der Stadt nun endgültig entschieden hat, den Eltern ihre Kindergartenbeiträge ab dem 11. Streiktag zurückzuerstatten. Eine rückwirkend geltende Satzungsänderung macht dies auch für den aktuellen Streik der Erzieherinnen und Erzieher möglich. Ebenfalls auf Antrag der SPD-Fraktion stimmte der Rat einer Änderung der Elternbeitragstabelle zu. Damit werden rund 200 Hagener Familien mit geringem Einkommen beitragsfrei gestellt.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner machte in diesem Zusammenhang im Rat noch einmal deutlich, dass Erzieherinnen und Erzieher für ihre beständig geleistete Arbeit mehr Wertschätzung und Anerkennung und damit auch eine gerechtere Entlohnung verdienten. Damit Hagen sich das leisten kann, müsse der Bund für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen sorgen.
Die SPD-Fraktion brachte in der letzten Sitzung vor der Sommerpause weitere wichtige Entscheidungen auf den Weg. Auf Initiative von Jörg Meier, stellvertretender Vorsitzender im Stadtentwicklungsausschuss, wird sich die Verwaltung in Zukunft verstärkt um den Lärmschutz entlang der Autobahnen kümmern. Flüsterasphalt, Lärmschutzwände und Temporeduzierungen sind die Maßnahmen, die die Verwaltung bei den zuständigen Behörden einfordern soll.
Nicht akzeptieren konnte die SPD-Fraktion die erst am Mittwoch angekündigte Schließung der Bürgerämter aufgrund von Personalmangel für vier Wochen. „Das kann und darf nicht sein. Das ist doch eine Bankroterklärung“, wetterte Dietmar Thieser. Mit einem Eilantrag, den die Bürger für Hohenlimburg ebenso unterstützen wie die Piraten wurde der bürgerunfreundliche Plan der Verwaltung im Rat wieder gekippt. Die Bürgerämter in Hohenlimburg, Haspe und Boele werden nun im Rahmen eines Notfallplans an mindestens zwei Tagen in der Woche die Türen öffnen.
Als nicht akzeptabel stufte die SPD-Fraktion auch die von der Verwaltung vorgeschlagene Schließung des Lehrschwimmbeckens in Eckesey ein. „Nur, weil wir hier Geld für eine Reparatur in die Hand nehmen müssen, schließen wir doch kein Lehrschwimmbecken“, fasste der schulpolitische Sprecher der Fraktion, FriedrichWilhelm Geiersbach, die konzeptlose Vorlage der Verwaltung zusammen und forderte den Rat auf, sich nicht an solchen Schließungsszenarien zu beteiligen. Mit Erfolg! Das Lehrschwimmbecken bleibt in Eckesey erhalten und soll neben den Schülern auch von anderen Vereinen genutzt werden.
„Eine weitere Entscheidung ist uns sicher nicht leichtgefallen. Aber nach den positiven Zukunftsperspektiven zur ENERVIE ist es nur folgerichtig, dass wir unserem heimischen Energieversorger zur Seite stehen.“ Mit diesen Worten kommentierte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Werner König das Votum des Rates, als Anteilseigner mit 29,82 Millionen Euro für das Unternehmen zu bürgen. So erhielt bereits das Schlusswort von Dietmar Thieser nach einer ausführlichen Diskussion im Rat der Stadt am Donnerstag viel Beifall: „Wir haben als Stadt viele Jahre von der Ausschüttung des Unternehmens profitiert. Jetzt, wo die ENERVIE in Schwierigkeiten gekommen ist dürfen wir uns nicht abwenden, sondern müssen helfen. Das sind wir den Mitarbeitern und dem Unternehmen schuldig.“
„Ich bin mit den Ergebnissen unserer politischen Arbeit sehr zufrieden. Wir haben deutlich gemacht, dass wir uns um die Anliegen der Menschen in unserer Stadt kümmern und dabei soziale Schwerpunkte setzen. Wir haben auch gezeigt, dass wir überzeugen können. Denn alle unsere Anträgen hat der Rat mit großer Mehrheit zugestimmt“, resümierte Fraktionsvorsitzender Mark Krippner.<<

Verantwortlich für Inhalt und Text ist die SPD-Ratsfraktion Hagen

Kripo Hagen stellt gesuchten Straftäter

Hagen. Am Donnerstag, gegen 16:45 Uhr, befanden sich Fahnder des Einsatztrupps der Kripo Hagen auf Zivilstreife in Wehringhausen. In der Augustastraße erkannten sie

einen 21-jährigen Mann, der mit einem Haftbefehl des Amtsgerichts Dellbrück zur Festnahme ausgeschrieben war. Als der Gesuchte die Zivilbeamten erkannte, ergriff er sofort die Flucht. Die Polizisten waren jedoch schneller und konnten den 21-Jährigen auf der Langestraße/ Gutenbergstraße einholen. Der Flüchtige wehrte sich zwar noch, letztendlich klickten aber die Handschellen. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnten neun Verkaufseinheiten mit Marihuana, eine Feinwaage und diverse Verpackungsmaterialen aufgefunden werden. Außerdem führte er eine Busfahrkarte mit sich, die auf einen fremden Namen ausgestellt war. Daher wurden gegen den 21-Jährigen neue Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die noch zu verbüßende Restfreiheitsstrafe von 600 Tagen aus dem Haftbefehl des AG Dellbrück dürfte sich daher noch erhöhen. Die Fahnder führten den Gesuchten nach Abschluss der Ermittlungen der Justizvollzugsanstalt Hagen zu.

Spaziergang mit Stadtmarketing „auf den Spuren Gustav Vorstehers“

Wetter(Ruhr) – Am Sonntag, 28. Juni um 13 Uhr lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. zur Teilnahme an einem Spaziergang „auf den Spuren Gustav Vorstehers“ durch Alt-Wetter ein. Unter der fachkundigen Leitung von Herbert Pösel folgt die ca. 3-stündige Tour den sichtbaren Zeichen Vorstehers Schaffens und im Besonderen seinen Stiftungen und Schenkungen. Wer hat nicht schon einmal was vom großen Gönner und Ehrenbürger der Stadt Wetter gehört? Am 6. Januar 1836 in Wetter geboren, wuchs er unter einfachsten Verhältnissen auf. Es gibt nur wenige schriftliche Zeugnisse seines Lebens und Wirkens. Alles was an den großen Wohltäter Gustav Vorsteher erinnert, sind die gestifteten Gebäude sowie die mündlichen und schriftlichen Überlieferungen der heimischen Bevölkerung. Die größte Schenkung Gustav Vorstehers an seine Stadt war das 1909 erbaute Rathaus, wohl als Dank für die Ehrenbürgerschaft zu seinem 70. Geburtstag. Gustav Vorsteher starb am 5. Dezember 1914 und fand auf dem alten Friedhof an der Bornstraße seine letzte Ruhestätte. Treff- und Ausgangspunkt der Tour ist der Freibad-Parkplatz in der Gustav-Vorsteher-Straße 36.

Anmeldungen und weitere Infos beim Stadtmarketing für Wetter e. V. unter der Tel. 02335 802092 oder per E-Mail an kontakt@stadtmarketing-wetter.de
Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person

SPD: „CargoBeamer geht – Freizeitgebiet Hengstey kommt“

Hagen. (Andreas Reitmajer) Die SPD-Fraktion und der Ortsverein Boele-Kabel begrüßen die Entscheidung des Unternehmens CargoBeamer, sich nicht am Ufer des Hengsteysees ansiedeln zu wollen. „Wir haben uns immer für die innovative Technik aber gegen diesen Standort ausgesprochen, weil wir dort für die Menschen unserer Stadt ein besseres Entwicklungspotenzial sehen. Ein Verladebahnhof passt einfach nicht in das Freizeitgebiet“, ist sich SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner sicher.
Es wäre immer wieder zu Interessenskonflikten gekommen. Jetzt sei der Weg endlich frei für die Überplanung des Geländes. „Durch die zögerliche Haltung des Unternehmens, das seine Entscheidung immer wieder hinausgeschoben hat, ist uns schon viel Zeit verloren gegangenen. Dennoch haben wir schon vor Monaten mit dem Regionalverband Ruhr erste und fruchtbare Gespräche geführt. Damals wurde uns bereits signalisiert, dass der RVR das Seegebiet gerne überplanen würde, um für die Menschen in der Region ein attraktives Naherholungsangebot zu schaffen,“ so Mark Krippner
Für die SPD-Fraktion und den Ortsverein sei mit dem Rückzug des CargoBeamers jetzt die Chance gekommen, ein einmaliges Projekt entlang beider Seen (Harkort- und Hengsteysee) auf Hagener Stadtgebiet anzuschieben. „Wir sollten jetzt nicht nur einseitig über das Seegelände in Bathey nachdenken. Es würde sich doch anbieten, von Bathey aus über Hengstey mit seinem Freibad bis hin nach Brockhausen mit dem Wasserschloss Werdringen für die Bürger einen attraktiven Grüngürtel zu gestalten, der über einen Rad- und Spazierweg erschlossen werden kann“, so Andreas Schumann, stellvertretender Bezirksbürgermeister im Hagen Norden.
Die beiden SPD-Politiker erwarten jetzt von der Stadtverwaltung eine klare Positionierung zu diesem einmaligen Projekt. „Die Rahmenbedingungen haben sich positiv verändert. Jetzt müssen wir gegenüber dem Landschaftsverband auch schnell deutlich machen, dass wir als Stadt Hagen ein großes Interesse an einer entsprechenden Gestaltung des Areals haben“, so Andreas Schumann.

Rechte Politik gefährdet die Demokratie – einfach ablehnen reicht aber nicht

Hagen. Am Mittwochabend informierte der Politikwissenschaftler und Autor Bernhard Sander in der Villa Post über die Entwicklungen des Franc National (FN) in Frankreich. An der Spitze der rechten Partei hat Marie Le Pen ihren Vater und bisherigen Vorsitzenden Jean Marie Le Pen an die Seite gedrängt und gibt den Rechtsaußen eine moderne Prägung. Bei den letzten Wahlen konnte die FN in einer Reihe von französischen Städten ihre Sitze erkennbar ausbauen und stellt nun an mehreren Orten die Bürgermeister. In ihren inhaltlichen Ausrichtungen konzentrieren sich die französischen Rechtspopulisten auf Fremdenfeindlichkeit und versuchen die Unzufriedenheiten vieler Franzosen mit der herrschenden Politik für sich zu nutzen. Besonderen Zuspruch versuchen sie von Gruppen zu finden, die gesellschaftlich ausgegrenzt sind und von Menschen aus den Mittelschichten, indem sie auf deren Abstiegsängste eingehen. Für Sander eine Situation, die erleichtert wird durch eine Politik des Sozialabbaus und einer sogenannten Reformpolitik, wie sie in vielen Ländern Europas angelegt ist. Der Referent verwies in seinem Vortrag darauf, dass die Entwicklungstendenzen nach Rechts auch in anderen europäischen Ländern zu erkennen sind und die demokratischen Kräfte aufgerufen sind, rechten Parolen mit mehr als reiner Ablehnung zu begegnen. So gelte es stärker über die Grundprobleme von sozialen Abstiegsängsten und kulturellen und religiösen „Fremdheiten“ als Konkurrenz zu diskutieren. Diese Probleme sind nach Auffassung des Redakteurs der Zeitschrift „Sozialismus“ in wachsender Ungleichheit erkennbar und würden durch Erwerbslosigkeit und einer immer stärker wirkenden Armut in immer Staaten der europäischen Union befördert. Für die Mitveranstalter des Abends von Arbeit und Leben, VHS und dem örtlichen DGB wies DGB-Vorsitzender Jochen Marquardt darauf hin, dass dazu ein Politikwechsel in der EU hin zu einem sozialen und gerechten Europa von zunehmender Bedeutung wird. Unter anderem rief Marquardt dazu auf die Diskussionen um die europäische Politik und die Auseinandersetzungen mit rechten Kräften intensiver zu führen.

Schließung des Bürgeramtes Vorhalle – vorübergehende geänderte Öffnungszeiten der Bürgerämter Boele, Haspe und Hohenlimburg

Hagen. Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner Sitzung am 18. Juni die vorübergehende Schließung der Bürgerämter in den Außenbezirken abgelehnt und beschlossen, jedes der drei Bürgerämter pro Woche für zwei Tage zu öffnen.

Aufgrund des hohen Andrangs in allen Bürgerämtern bei gleichzeitig stark angespannter Personalsituation verändern sich die Öffnungszeiten der Bürgerämter Boele, Haspe und Hohenlimburg vom 22. Juni bis einschließlich 17. Juli. Das Bürgeramt Boele ist montags von 8 bis 17 Uhr und mittwochs von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Bürgeramt Haspe ist mittwochs von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Bürgeramt Hohenlimburg ist dienstags von 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Zentrale Bürgeramt steht zu den gewohnten Öffnungszeiten montags und dienstags von 8 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Trotz der vorübergehenden Öffnungszeitenänderung der Außenstellen ist damit zu rechnen, dass Wartezeiten in den Bürgerämtern entstehen. Dies sollte bei einem Besuch berücksichtigt werden.

Aufgrund eines Ratsbeschlusses vom 14. März 2013 wird das Bürgeramt Vorhalle ab dem 22. Juni 2015 endgültig geschlossen. Ausweispapiere, die bereits im Bürgeramt Vorhalle beantragt wurden, und zur Abholung bereit liegen, können im Zentralen Bürgeramt, Rathausstraße 11, abgeholt werden.

Auch im Bereich des Fundbüros muss die Öffnungszeit derzeit eingeschränkt werden. Aus diesem Grund können Fundsachen bis einschließlich 17. Juli nur montags von 8 bis 17 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 8 bis 18 Uhr abgeholt werden.

Weltweite Aktionswoche Inkontinenz

Foto Quelle: Krankenhaus Haspe
Foto Quelle: Krankenhaus Haspe

Hagen – Im Rahmen der „World Continence Week“ lädt die Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses Haspe zu einer Informationsveranstaltung über Urinverlust und Senkungsbeschwerden ein. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 23. Juni, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses.

Die weltweite Aktionswoche findet jährlich statt und will die Aufklärung zum Thema Inkontinenz auf der ganzen Welt fördern und das Tabu brechen. Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, informiert in einem Vortrag über die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, über Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, erklärt Kolben. Zusätzlich erläutern Mitarbeiterinnen der krankengymnastischen Abteilung am Mops die Möglichkeiten der Physiotherapie.

Die Frauenklinik am Mops ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski trägt außerdem als einer von wenigen Ärzten in NRW die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle. Hilfe ist möglich, Diagnostik und Therapien bieten heute eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

Ausschuss informiert sich übers BBW

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Foto Quelle: Ev.Stiftung Volmarstein

Volmarstein – Wie sehen die Verantwortlichen einer Einrichtung, in der ausschließlich junge Menschen mit Behinderung eine Berufsausbildung erhalten, die Lage auf dem Ausbildungsmarkt? Antworten bekamen die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) bei ihrer turnusmäßigen Sitzung, die erstmals im Berufsbildungswerk (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein stattfand. „Wir werden daran gemessen, wie viele unserer Absolventen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bekommen“, erklärte Ausbildungsleiter Alfons Schach den Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Schulen aus der gesamten Region, die in diesem SIHK-Ausschuss sitzen. Stolz sei man, so Schach, dass Volmarsteiner Azubis regelmäßig gute Leistungen erbringen. Zuletzt hatte der angehende Technische Produkt-Designer Markus Rodemann sogar als einer der Besten im Kammer-Bezirk abgeschnitten. Gerade für Technische Produkt-Designer, die Bauteile berechnen und entwerfen, um sie anschließend detailliert am Computer zu zeichnen, sind die Perspektiven derzeit bestens. „Die Absolventen werden uns förmlich aus den Händen gerissen“, berichtete Alfons Schach. Nicht ganz so gut sieht es dagegen im Kaufmännischen Bereich aus – und zwar unabhängig von der Behinderung eines Bewerbers: „In diesem Bereich sieht die Wirtschaft die meisten Einsparpotenziale“, so der BBW-Ausbildungsleiter.

Außerdem stellte er klar, dass Azubis mit Behinderung bei Prüfungen keinesfalls besser gestellt sind. Inhaltlich werde das gleiche Wissen wie beim Prüfling ohne Behinderung abgefragt. Hilfestellungen sind im sogenannten „Nachteilsausgleich“ geregelt – etwa für einen Autisten, dem es an Orientierung fehlt. Wenn dieser in einer schriftlichen Prüfung z.B. sechs Fragen innerhalb einer Stunde beantworten soll, bekommt er nach zehn Minuten den kleinen Hinweis, sich die nächste Frage vorzunehmen.

Seit zehn Jahren im Einsatz für Barrierefreiheit

Volmarstein – Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein richtet am kommenden Donnerstag, 25. Juni, eine Veranstaltung in Düsseldorf mit NRW-Sozialminister Guntram Schneider aus. Anlass ist das 10-jährige Bestehen der „Agentur Barrierefrei NRW“, die vom Sozialministerium finanziert und vom FTB betrieben wird. Ziel der Agentur ist es u.a., schrittweise die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bzw. das Bewusstsein dafür voranzutreiben. Dafür hat das Volmarsteiner Forschungsinstitut unter Leitung von Prof. Dr. Christian Bühler in den vergangenen zehn Jahren sein umfangreiches Know-How eingebracht – so u.a. bei Beratungen vor Ort. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Begehung der sechs größten NRW-Flughäfen.
Aktuell steht NRW-weit die Bestandserhebung zur Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude im Mittelpunkt. Dabei wird jedes Gebäude nach einem Katalog von ca. 800 Kriterien erfasst. „Barrierefreiheit ist sehr individuell“, erklärt der stellvertretende FTB-Leiter Wolfgang Schmitz, „beispielsweise kann ein Rathaus sehr gut für Rollstuhlfahrer/innen nutzbar sein, aber noch lange nicht für Menschen mit einer starken Sehbehinderung.“ Die erhobenen Informationen über öffentliche Gebäude werden auf dem vom FTB entwickelten Internet-Portal http://www.informierbar.de zur Verfügung gestellt. Menschen mit Behinderung haben so die Möglichkeit, sich vor einem Besuch zu informieren, inwieweit sie sich in dem jeweiligen Gebäude bewegen können. Die NRW-weite Datenerfassung vor Ort erfolgt vielfach durch ehrenamtliche Helfer und Studierende. Allerdings sind FTB-Mitarbeitende auch selbst im Einsatz – aktuell in Ministerien der NRW-Landesregierung.

Mit der VHS durch die Villa Post

2015-06-18 Villa Post_Eingang_5413 © Dieter Faßdorf
(Foto Dieter Faßdorf)

Hagen –  Im Rahmen des Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen am Dienstag, 30. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Führung durch die Villa Post mit Jochen Becker ein. Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Die Teilnahme ist kostenlos. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung bei ihrem Serviceteam unter der Kurs-Nr. 1070 (Telefon 02331/207-3622).
Die Villa Post wurde 1892 im spätklassizistischen Stil mit Anlehnung an die Renaissance erbaut und diente als repräsentativer Wohnsitz der Familie Post. Bereits 1927 kaufte die Stadt Hagen den kubischen zweigeschossigen Backsteinbau, der danach unterschiedlichste Verwendung fand; von der Nutzung als Museum bis zum Stützpunkt der Volkszählung reichte das Spektrum. 1994 beschloss der Rat, die Villa Post zu restaurieren und der VHS zur Verfügung zu stellen; das von Europäischer Union, Land Nordrhein-Westfalen und Stadt Hagen getragene Investitionsvolumen betrug 7,9 Millionen DM. 1998 wurde dann die restaurierte Villa Post eröffnet. Bei dieser Führung können sich die Teilnehmer selbst ein Bild davon machen, wie Denkmalschutz und neue Funktionalität in ein harmonisches Zusammenspiel gebracht wurden.

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: A2 Richtung Oberhausen Schwerer Verkehrsunfall zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund Nordwest und der Anschlussstelle Henrichenburg +++ Ennepetal: Nach Fahrzeugkauf Ölspur verursacht +++ Hagen: Einbruchsversuch in Schulcafeteria +++  Hagen: Gut gemeint aber doch aufgeflogen +++ Hagen: Motorradklau in Boele +++ Dortmund: Dreist oder dumm? Autoaufbrecher kehren zum Tatort zurück – Festnahme +++ MK: Raub auf Tankstelle +++ Schwelm: Einbruch scheitert +++ Schwelm: Diebstahl auf Vereinsgelände +++ Schwelm: Verkehrskontrolle auf der Moltkestraße +++ Ennepetal:  Schwarzer BMW beschädigt +++ Gevelsberg:  Raub auf Schulweg +++ Gevelsberg:  In Firma eingebrochen +++ Ennepetal: Einbruch in Firma +++ Herdecke: Sachbeschädigung an Pkw +++ MK: „… das wird teuer…“ +++ Schwerte: Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen – Fußgängerin und Radfahrer zusammengestoßen +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Neuer Fußgänger-Überweg an der unteren Kaiserstraße

Wetter(Ruhr) – Der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger in Wetter wird jetzt realisiert: Auf der Höhe der Sparkasse (in Richtung zur Bismarckstraße) sorgt eine zusätzliche Querungshilfe für Fußgänger für noch mehr Verkehrssicherheit auf der unteren Kaiserstraße. Die Bezirksregierung hat jetzt einen entsprechenden Antrag der Stadt Wetter (Ruhr) bewilligt.
Die Stadt hatte auf diesen vielfach geäußerten Bürgerwunsch hin zugesagt, die Situation vor Ort zu prüfen. Das ist geschehen: Aktuelle Verkehrszählungen der Stadt Wetter ergaben, dass derzeit täglich noch rund 8.800 Autos durch die untere Kaiserstraße fahren. Aufgrund dieser aus Sicht der Stadt noch zu hohen Zahl sei es sehr sinnvoll, an dieser Stelle einen Zebrastreifen anzulegen. Die Ergebnisse der Verkehrszählung teilte die Verwaltung kürzlich der Bezirksregierung mit. „Wir freuen uns über die Bewilligung aus Arnsberg“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Ich möchte mich herzlich für die konstruktiven Ideen der Bürgerinnen und Bürger zur Verkehrssicherung an der unteren Kaiserstraße bedanken. Mit der Einrichtung des Zebrastreifens bieten wir den Fußgängern und Rollstuhlfahrern nun noch mehr Sicherheit in der verkehrsberuhigten Tempo 20-Zone.“ Der Zebrastreifen wird innerhalb der nächsten Wochen aufgetragen. Zudem wird geprüft, ob die Beleuchtung an diesem Standort ausreicht oder noch ein zusätzlicher Leuchtkörper am vorhandenen Mast angebracht werden soll.

Treffen der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Tumoren im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Halsbereich

Hagen. Dank des Fortschritts und den Möglichkeiten der Medizin können heute hoch spezialisierte Mediziner durch Transplantationen und neue Operationstechniken den Betroffenen Hilfe anbieten. Wie aber kommt der Patient nach der Operation, Chemotherapie, Bestrahlung mit den Nebenwirkungen und Folgeschäden der Therapien zurecht? Zum Beispiel können Probleme bei der Nahrungsaufnahme, der Sprache entstehen. „Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe kann eine wichtige Ergänzung und Hilfe bei der Krankheitsbewältigung sein. Es ist ein Ort, an dem offen über Probleme und Erfahrungen gesprochen werden kann. Es ist auch ein Ort, an dem wir uns zurücklehnen können und uns verstanden fühlen“, sagt Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle Hagen, und lädt zum nächsten Treffen der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Tumoren im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Halsbereich ein.
Dies findet statt am Dienstag, 23. Juni, um 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr (Martin-Luther-Str. 9-11).
Das Gruppenangebot richtet sich auch überregional an Betroffene und ihre Angehörigen und findet im Wechsel mal in Gevelsberg und mal in Hagen statt. Die Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr, die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd und der Regionalverband der Kehlkopfoperierten unterstützen das Gruppenangebot. Weitere Informationen gibt es telefonisch 02332/664029 oder 02331/3064621.

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Europäische Polizeikräfte schauen Kollegen über die Schulter

Foto: Polizei Dortmund
Foto: Polizei Dortmund

Dortmund. Mehrere Dutzend Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei, unter
Federführung der Autobahnpolizeiwache Bochum,  sowie mehrere
Kooperationspartner kontrollierten am 17. Juni 2015, bei
Dortmund an der A45 Richtung Frankfurt, auf dem Parkplatz Kirchlinde,
schwerpunktmäßig den Güterkraftverkehr.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern des Zolls, des Bundesamtes
für den Güterverkehr, der Bezirksregierung Arnsberg, dem
Landesbetrieb für Mess- und Eichwesen NRW, einer technischen
Prüforganisation aus Dortmund und Straßen NRW sowie mehrerer
Dienststellen der Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Dortmund
wurden insgesamt 97 Fahrzeuge ganzheitlich kontrolliert.

Die Einsatzkräfte stellten hierbei eine Vielzahl von Verstößen,
insbesondere in den Bereichen Ladungssicherheit, Einhaltung der
Sozialvorschriften und vorschriftsmäßige Technik an
Schwerlastfahrzeugen fest. Insgesamt mussten 11 Straf- und 69
Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben sowie 11 Verwarnungsgelder
ausgesprochen werden. 12 Fahrern/-innen musste die Weiterfahrt
untersagt werden. Hinzu kamen mehrere Sicherheitsleistungen sowie
Kontrollberichte. Insgesamt sechs Gutachten mussten durch
Sachverstände erstellt werden. Begleitet wurde dieser Sondereinsatz
von 40 Kolleginnen und Kollegen aus 15 europäischen TiSPol-Staaten (
Traffic Information System Police ), die in dieser Woche bei der
Polizei Nordrheinwestfalen ( bei LZPD und LAFP ) zu Besuch sind. Die
Kollegen verschafften sich bei sonnigem Wetter einen fachlichen
Eindruck in Puncto kooperative und behördenübergreifenden
Zusammenarbeit bei Verkehrskontrollen auf Autobahnen.

Als besonders auffällig zeigte sich ein niederländischer LKW-Zug.
Das Fahrzeug, bestehend aus einem ziehenden LKW und einem
angekoppelten LKW-Anhänger, war mit Großcontainer-Wechselbehältern
bestückt und auf der A45 unterwegs. Bei der Überprüfung des
Fahrzeuggespanns stellten die Einsatzkräfte fest, dass beide
Container verkehrsunsicher waren, zudem zwei defekte Reifen am
Zugfahrzeug und das Fahrzeug obendrein eine Überbreite (2,80 m
anstatt der zulässigen 2,55 m) aufwies. Der Zug musste umgehend vor
Ort stillgelegt werden. Die Bußgeldandrohung beläuft sich hier bei
uns nach Stand der bisherigen Feststellungen auf insgesamt 135,-
Euro. Einer der Besucher, ein Kollege aus Norwegen der die Kontrolle
beobachtete, geriet ins Schmunzeln als er die Höhe der Geldbuße
vernahm. Sein Kommentar: „Das ist aber sehr günstig. Bei uns kostet
das auf jeden Fall deutlich mehr.“ Fazit der Einsatzkräfte: Unsere
Geldbußen scheinen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern
durchaus bescheiden zu sein!

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Giousouf CDU): Integration schutzbedürftiger Asylbewerber wird verbessert

Am gestrigen Donnerstag fand die Ministerpräsidentenkonferenz der Länder mit der Bundeskanzlerin statt. Themen waren weitere Maßnahmen zur Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen in Deutschland. Dazu erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagfraktion und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hagen und Ennepe-Ruhr I, Cemile Giousouf:

„Bund und Länder haben bei ihrem heutigen Treffen noch einmal bekräftigt, dass angesichts der steigenden Asylbewerberzahlen der Bund seine Hilfe für Länder und Kommunen in diesem Jahr verdoppeln wird. Statt den bisher zugesagten 500 Millionen Euro wird der Bund nun eine Milliarde zur Verfügung stellen. Ab 2016 wird sich der Bund strukturell und dauerhaft an den gesamtstaatlichen Kosten beteiligten. Dazu wird eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Federführung des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chefin und Chefs der Staats- und Senatskanzleien eingesetzt. Diese soll prüfen, wo strukturell Verbesserungen und sinnvolle Veränderungen vorgenommen werden können, die eine strukturelle und dauerhafte Beteiligung des Bundes an den für schutzbedürftige Asylbewerber und Flüchtlinge entstehenden Kosten ermöglichen können.

Sehr begrüße ich die angekündigten Sofortmaßnahmen für Flüchtlinge mit einer sicheren Bleibeperspektive. Wir müssen so früh wie möglich eine Integration ermöglichen, damit diese Menschen schnell auf eigenen Beinen stehen und ihr Leben selbst finanzieren können. Dazu sollen die Integrationskurse geöffnet werden. Der Bund verpflichtet sich, dass Asylsuchende und Geduldete mit einer guten Bleibeperspektive Anspruch auf 300 Kursstunden haben. Nach Anerkennung der Schutzberechtigung erhalten sie einen Integrationskurs von 600 Stunden.“

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Hier wird an diesem Freitag in Hagen geblitzt:

Pappelstraße

Niedernhofstraße

Hammacher Straße

Feithstraße

Minervastraße

Altenhagener Straße

Schälk

Am Berge

Oststraße

Wiesenstraße

Cunostraße

Hochstraße

 

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