Sportplätze in Oberwengern und am Harkortberg für Ballspiel-Nutzung gesperrt

Wetter(Ruhr) – Der Sportplatz Oberwengern und der Turmplatz am Harkortberg sind aufgrund mangelnder Verkehrssicherheit ab sofort für die Ballspiel-Nutzung gesperrt. Es darf daher weder ein Trainings- noch ein Spielbetrieb durchgeführt werden. Die Vereine und das Geschwister Scholl Gymnasium wurden von der Stadt informiert. Entsprechende Hinweisschilder sind aufgestellt.

Gewerkschafterinitiative unterstützt Demonstration am Samstag in Berlin

Für kommenden Samstag ruft ein breites bundesweites Bündnis unterschiedlicher Organisationen und Persönlichkeiten zu einer Demonstration zur Solidarität mit Griechenland und für ein soziales und gerechtes Europa auf. Die Initiative „GewerkschafterINNen für Frieden und Solidarität“, die sich zu Beginn des Jahres in der Region gegründet hat und bereits am 9. Mai mit einer Demonstration in Bochum aktiv geworden ist, ruft dazu auf die Demonstration in der Bundeshauptstadt zu unterstützen. Für den Sprecherkreis der Initiative wird es immer wichtiger alles daran zu setzen eine gemeinsam tragbare Lösung zwischen der griechischen Regierung und den verantwortlichen politischen Kräften in Europa zu finden. DGB-Geschäftsführer Jochen Marquardt, einer der Sprecher der Initiative, fasst die Gründe für den Aufruf in aller Kürze zusammen: „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die bereits vorhandene humanitäre Katastrophe für das griechische Volk weiter verschärft wird. Und wir müssen alles daran setzen, um eine vernünftige Lösung für die weitere Entwicklung in Europa zu finden. Die liegt nicht im Ausschluss von Griechenland, dessen Folgen unabsehbar sind, sondern in einem neuen Pfad solidarischer und verantwortungsbewusster Politik aller Beteiligten.“

Die Demonstration beginnt am Samstag, 20. Juni um 13 Uhr am Oranienplatz Berlin und führt dann zum Brandenburger Tor. Unter dem Titel: „Europa. Anders. Machen. – demokratisch – solidarisch – grenzenlos“ sprechen dort u.a. der Journalist Jakob Augstein und der Regisseur Nikolas Stemann.

Pina stellt Einbrecher

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Foto Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund – Diensthund Pina hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwei Einbrecher in der Blücherstraße (Dortmund) gestellt.
Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte gegen 4 Uhr die Polizei zur
Blücherstraße. Er hatte verdächtige Geräusche aus dem Gebäudekomplex
nebenan gehört.    Die Polizeibeamten durchsuchten mit Unterstützung der
Schäferhündin das Gebäude. Augenscheinlich versteckten sich die Täter
vor der Polizei im Objekt. Jedoch hatten die Einbrecher die Rechnung
ohne die geschulte Hundenase von Pina gemacht. Routiniert führte die
Hündin die Beamten in ein Büro. Die Einbrecher versteckten sich unter
einem Schreibtisch. Sichtlich unerfreut über den tierischen
Spurenleser leistete das Duo erheblichen Widerstand. Ein Täter trat
dabei gegen den Kopf des Schäferhundes. Pina wurde dadurch verletzt.
Nach ambulanter tierärztlicher Behandlung konnte sie ihren Dienst
aber wieder aufnehmen.    Die Beamten nahmen die Täter (20 und 26 Jahre alt) fest. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen mussten die beiden Dortmunder entlassen werden.

Die Gewinner der „26. Schul- und Jugendtheatertage“

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Am 15. und 16. Juni 2015 fanden ganztägig im Theater Hagen (im Großen Haus, Lutz und Opus) die „26. Schul- und Jugendtheatertage“ statt. Es wurden insgesamt 11 Stücke gezeigt, beteiligt waren 7 Schulen sowie 3 außerschulische Einrichtungen aus Hagen, Dortmund, Bochum und Unna.

Die sechsköpfige Jury verlieh 1. Preise und Förderpreise an:
Grundschulen:

1. Preis: GS Volmetal („Die Fische, die keine mehr sein wollten“)
und
1. Preis: Erwin-Hegemann GS („Federn, Fell und Schuppenkleid“)
Sek I: 1. Preis: Albrecht-Dürer-Gymnasium („Momo“)
Förderpreis: AWO Jugendcafé Real („Ohne dich“)
Sek II: 1. Preis: Rudolf-Steiner-Schule („Antigone“)
Förderpreis: Hildegardis-Schule („Hotel zu den zwei Welten“)

Als Preise erhielten die Gewinner Theaterkarten.
Die „27. Schul- und Jugendtheatertage“ im Theater Hagen finden am 6. und 7. Juni 2016 statt.

Cemile Giousouf am Tag der Kleinen Forscher

Hagen – Am kommenden Dienstag besucht die CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf die Hagenschule in der Lützowstr. und erforscht gemeinsam mit den Mädchen und Jungen das Werk des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Die Hagenschule beteiligt sich mit diesem Hundertwasserprojekt am Forscherjahr 2015 der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und geht mit Kindern auf Entdeckungsreise in der Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. In diesem Jahr dreht sich alles um das Leben in der Zukunft unter dem Motto: „Wie wollen wir leben – in der Stadt und auf dem Land?“ Dabei steht bei den Schülerinnen und Schülern die Wohn- und Arbeitswelt der Zukunft im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren am „Tag der kleinen Forscher“ Werke, auf die sie seit rund zwei Monaten hingearbeitet haben. So entwickelten Justus und Felix die „Garage der Zukunft“ und Sophie und Chiara die „Garage der Fantasie“. Lilou und Melina bauten den „Turm des Lebens“. Die Exponate zeugen vom Einfallsreichtum der Schüler und beeindrucken ganz im Sinne von Friedensreich Hundertwasser durch ihre farbliche Gestaltung.

Hintergrund:

Am 23. Juni 2015 feiert die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ den Höhepunkt des Forscherjahrs – den „Tag der kleinen Forscher“. Die Stiftung lädt zum gemeinsamen Forschen mit Kindern ein. Passend zum Wissenschaftsjahr 2015 „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dreht sich am „Tag der kleinen Forscher 2015“ alles um unsere Lebensräume in der Stadt und auf dem Land und darum, wie sie sich in Zukunft verändern. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006.

für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützt das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten.

Die 2012 gestartete HagenSchule, die in diesem Jahr erstmalig am Tag der kleinen Forscher teilnimmt,  ist eine ökumenische Ersatzschule für die Primarstufe und die Sekundarstufe I. Sie hat derzeit fünf Lerngruppen im gebundenen Ganztag (bis 16.00 Uhr) in den Klassen 1 bis 10. Insbesondere berufstätige Eltern können das Betreuungsangebot ab 7.00 Uhr bis 17.30 Uhr nutzen. Ein vielfältiges Angebot für musikalische, fremdsprachliche und sportliche Bildung ermöglicht einen rhythmisierten Tagesablauf mit Phasen der Konzentration/Anspannung und Bewegung/Entspannung. Nach dem Abschluss der Klasse 10 wird eine ab 2017 geplante Oberstufe das Abitur ermöglichen. Für Ihr besonderes Lernkonzept wurde die HagenSchule mit dem Südwestfälischen Wissenspreis 2014 ausgezeichnet.

Verkehrsunfall mit 2 verletzten Personen

Foto:  "Feuerwehr Ennepetal"
Foto: „Feuerwehr Ennepetal“

Ennepetal – Am Donnerstag, den 18.06.2015 wurde der Rüstzug der Feuerwehr Ennepetal, bestehend aus einem Einsatzleitwagen, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen und einem Rettungswagen um 08:44 Uhr zur B483 höhe Schlagbaum gerufen. Dort war ein PKW mit einem
Kleintransporter zusammengestoßen. In der Folge dessen kam der PKW von der Fahrbahn ab und prallte frontal mit einem Baum zusammen. Die beiden Fahrzeugführer wurden rettungsdienstlich versorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. Aufgrund der Tatsache, dass
kein bodengebundener Notarzt zur Verfügung stand, war ein
Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr unterstützte bei der Versorgung der Patienten, sicherte die Einsatzstelle gegen Brandgefahr, klemmte Batterien ab und nahm ausgelaufene
Betriebsmittel auf. Während der Einsatzmaßnahme war die Bundesstraße gesperrt und der Verkehr musste umgeleitet werden.

Verkehrssicherheitsveranstaltung im Bereich des Ruhr-Rad-Wanderweges

Wetter – Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis gehört
seit Jahren konstant zu den Behörden mit der geringsten
Verunglücktenhäufigkeit in NRW. Bei genauer Betrachtung der einzelnen
Verkehrsunfälle ist eine leichte Steigerung unter Beteiligung von
Fahrrädern festzustellen. Als eine Ursache sind hier u.a. falsches
Verhalten auf gemeinsamen Rad-/ und Fußwegen auszumachen. Am Sonntag,
05.07.2015, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr,  beabsichtigen
die Verkehrssicherheitsberater der Direktion Verkehr eine
Veranstaltung „Rund um das Fahrrad“ auf dem Seeplatz in Wetter
durchzuführen. Es ist beabsichtigt, die Zielgruppe „Fahrradfahrer“
über das Thema „Fahrradsicherheit“ zu informieren. Folgende Themen
sind ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung: –  Das verkehrssichere
Fahrrad –       Der Fahrradhelm ( Helme werden ausgestellt und erklärt ) –
Benutzungspflicht ausgewiesener Fahrradwege –   Verhalten auf
gemeinsamen Rad- / Fußwegen –   Gegenseitige Rücksichtnahme –
Bußgeldvorschriften für Radfahrer –     Präsentation der
Behördenfahrräder ( E-Bike, Mountain-Bike ) Radbekleidung Polizei –
Anlassbezogen „toter Winkel“ bei LKW und KOM Interessierte Bürger
sind herzlich eingeladen.

Smolensker Auszubildende zu Gast in Hagen

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Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen

Hagen – Bei einem Besuch im Hagener Rathaus am Mittwochnachmittag (17. Juni) überreichte Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer als Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Auszubildenden aus Hagens Partnerstadt Smolensk einen Scheck im Wert von 300 €, um deren Aufenthalt in der Volmestadt finanziell zu unterstützen. Die jungen Männer, welche in ihrer Heimat alle eine Ausbildung im Bereich Automechanik absolvieren, sammeln zurzeit bei einem zweiwöchigen Praktikum in Hagener Betrieben Eindrücke und Erfahrungen am deutschen Arbeitsmarkt. Der Städtepartnerschaftsverein unterstützt diesen Auslandsbesuch auf unterschiedlichen Ebenen: Im Rahmen des insgesamt dreiwöchigen Aufenthalts lernen die Besucher aus Russland bei einem umfangreichen Freizeitprogramm Hagens Umgebung, die Nachbarstädte und das Ruhrgebiet kennen. Bürgermeister Dr. Fischer schlüpfte bei dem Besuch im Rathaus spontan in die Rolle des Fremdenführers und führte die russischen Gäste mit Informationen über die Hagener Politik und Stadtgeschichte durch den Ratssaal.

Bücher- und Spielebasar der Klamottenkiste

Mehrgenerationenhaus150Hagen –  Für alle Schnäppchenjäger hat der Second-Hand-Shop „Klamottenkiste“ des Kinderschutzbundes ein tolles Angebot. Am Samstag, den 27.06.2015 findet in der Innenstadt, direkt vor der Galeria Kaufhof, von 10.00 bis 18.00 Uhr ein großer Bücher- und Spiele-Ausverkauf statt. Zu kleinen Preisen darf nach Herzenslust gestöbert und gekauft werden. Tolle Kinder- und Jugendbücher sowie ein großes Angebot an Gesellschaftsspielen für alle Altersklassen warten auf neue Besitzer. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten gern und freuen sich über zahlreichen Besuch.

 

 

Rundgang durch Wehringhausen

Hagen – Im Rahmen des diesjährigen Urlaubskorbs lädt Bezirksbürgermeister Arno Lohmann am Montag, 29. Juni, um 16 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem historischen Rundgang durch Wehringhausen ein. Die Teilnehmer werden gemeinsam mit dem in Wehringhausen aufgewachsenen Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mitte und unter sachkundiger Führung von Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff ihren Blick auf geschichtsträchtige Gebäude, Plätze und Winkel in diesem Ortsteil richten. Das Quartiersmanagement Wehringhausen begleitet diesen Rundgang und informiert über aktuelle Projekte im Rahmen der „Sozialen Stadt“. Für diese etwa zwei Stunden dauernde und kostenlose Führung sind noch Plätze frei. Interessierte melden sich bitte in der Geschäftsstelle der Bezirksvertretung Mitte an unter Telefon 02331/207-5708 oder -5751 oder per E-Mail bv-mitte@stadt-hagen.de. Treffpunkt ist der Wilhelmsplatz.

Spielplatz Rissestraße – Ungewöhnliche Kletterwand

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Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Er ist ein Hingucker, der neue Kinderspielplatz an der Rissestraße. Nicht nur, weil das Hanggelände ohnehin gut einsehbar ist. Sondern vielmehr, weil hier pfiffig aus der Not eine Tugend gemacht und die notwendige Befestigung für das abschüssige Gelände als riesige Kletterwand gestaltet wurde, wie man sie nicht oft zu sehen bekommt. „Anderenfalls hätten wir an diesem Hang kaum eine Chance gehabt, einen vernünftigen Spielplatz hinzubekommen“, sagt Winfried Heckrodt, Leiter der Fachgruppe „Grün“ beim Wirtschaftsbetrieb Hagen. Für die Azubis im Garten- und Landschaftsbau war die Gestaltung der ungewöhnlichen Anlage eine besondere, aber auch sehr lehrreiche Herausforderung. Entstanden ist nun im unteren und mittleren Bereich des terrassierten Geländes ein eher unspektakulärer Bereich für die Kleineren mit Sandmulde, Kletterturm, Rutsche, Schaukel und Sandwerk. Die älteren Spielplatz-Benutzer freilich dürften sich eher für den oberen Bereich interessieren, auf dem die drei Meter hohe Kletterwand den Höhenunterschied zur Straße abfängt. Der Unterbau besteht aus Betonfertigteil-Stützen, für die zunächst das Erdreich ausgeschachtet werden musste. Sie wurden mit Stahlgitternetzen bedeckt und mit Styropor-Teilen modelliert, so dass die Oberfläche nach dem Auftragen von Spritzbeton so unregelmäßige Formen hat wie ein gewachsener Fels mit Vorsprüngen. Das Ganze wurde nach dem Trocken dann noch mit Farbe nachbehandelt und sieht nun ziemlich echt aus. Am Fuß der Kletterwand wurde ein Fallschutz aus Rindenmulch angeschüttet, und die DEKRA hat die Anlage abgenommen.
Am Dienstag (16. Juni) informierte sich eine Kommission der Bezirksvertretung Mitte im Rahmen einer Bereisung über die fertiggestellte Spielanlage. „Es ist die erste Kletterwand, die wir so bauen“, stellte Winfried Heckrodt den neuen Spielplatz vor. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte sind zufrieden mit der Planung und auch mit der Arbeit der Auszubildenden des Wirtschaftsbetriebes. Bezirksbürgermeister Arno Lohmann: „Es ist genauso geworden, wie wir es uns erhofft haben.“ Alle sind gespannt, wie der neue Spielplatz angenommen wird.

Trotz Absage stehen die Bürgermeister weiter hinter den Projekten

Wetter(Ruhr) – Im Dezember 2014 haben sich die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Sprockhövel und Wetter mit großem Engagement zu einer Region zusammengefunden und innerhalb eines kurzen Zeitraumes eine Bewerbung für den NRW-Wettbewerb der Regionen (LEADER Förderprogramm) auf den Weg gebracht. Hierbei haben sich weite Teile der Bevölkerung, zahlreiche Vereine, Institutionen und auch Unternehmer aus der Region eingebracht. In insgesamt vier Regionalforen wurden die Themen Tourismus und Naherholung, Natur, Energie, Klima und Mobilität sowie Dorferneuerung und Dorfentwicklung vielseitig diskutiert. Das Ergebnis ist ein Konzept mit verschiedenen Projekten, die nicht nur die Regionen als Ganzes zusammenwachsen lassen sollen, sondern auch lokale Ideen mit kleinem Wirkungskreis bei der Umsetzung unterstützen soll. Die Ideenvielfalt geht vom Dorfladen, gemeinschaftlichen Wohnprojekten, E-Bike-Verleih, kulturellen Veranstaltungen, Orte für gemeinsames Lernen, Dorfgemeinschaftshäusern, Netzwerk für ehrenamtliches Engagement bis hin zu Touristik und einer Vernetzung im Wirtschaftsleben. Insbesondere für die lokalen Projekte ist ein vielfaches ehrenamtliches Engagement erforderlich, zu dem sich die Bürgerinnen und Bürger aus den beteiligten Kommunen zahlreich und mit viel Begeisterung bereit erklärt haben.
Für ihre Mithilfe und kreativen Beiträge bedanken sich die Bürgermeister bei allen beteiligten Bürgerinnen und Bürgern.
Nun hat der Umweltminister Johannes Remmel vom Land NRW der Förderung dieser LEADER-Region eine Absage erteilt, wobei nicht auszuschließen ist, dass die LEADER Region im Nachgang noch die Normalförderung erhält. Gleichzeitig weist er auf weitere Fördermöglichkeiten für einzelne Projektideen hin. Das schafft neuen Mut, sich weiterhin für den Ort und die Region einzusetzen.
Die Bürgermeister von Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Wetter und Sprockhövel setzen sich weiterhin für die Region und gemeinsame Projekte ein. Es soll nun überlegt werden, welche Projekte eventuell mithilfe anderer Fördermittel realisiert werden können.

Der Gesangsworkshop im AllerWeltHaus

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© Foto: Peter Jung

Hagen – Mit Vokal-Coach Peter Jung. Für alle, die einfach und unkompliziert singen lernen bzw. ihre Stimme trainieren möchten. Am kommenden Samstag findet im AllerWeltHaus wieder der beliebte Gesangsworkshop „Feel Your Voice“ mit dem Vocal-Coach Peter Jung statt. Die TeilnehmerInnen lernen in diesem Workshop, ihre Stimme wieder neu zu entdecken, sie zu spüren und zu erleben. In der gemeinsamen Arbeit, die sich an die Methode des Gesangs-Professors Peter K. Elkus anlehnt, geht es im Wesentlichen um das Singen aus dem Körpergefühl heraus. Der Workshop verzichtet auf komplizierte Gesangs-Techniken um sich ganz auf die eigene Stimme konzentrieren zu können. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Aufgrund der sehr intensiven Arbeit sollte das Mindestalter bei ca. 14 Jahren liegen. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.

Sa 20. Juni 2014      ***   11 – 18 Uhr   *** Der Gesangsworkshop   ***   Feel Your Voice   ***

Bitte mitbringen:

Lied-Texte (müssen nicht mit Noten sein), eine kleine Lieder-Sammlung ist auch vorhanden. Verpflegung für den Tag – alternativ bietet auch das Bistro Café Mundial im AllerWeltHaus Speisen und Getränke an.

Teilnahmegebühr: 12,- Euro.

Anmeldung: Peter Jung, Tel.: 0160-6808012

Mail: gesangstraining@yahoo.de

 

Neue Schwimmkurse im Sport- und Freizeitbad Oberwengern

Wetter(Ruhr) – Ab dem 14.Juli 2015 starten wieder neue Schwimmkurse im Sport- und Freizeitbad Oberwengern.. Die Kurse umfassen zehn Einheiten und finden jeweils dienstags bis donnerstags in der Zeit von 15 bis 15.45 Uhr statt. Die Kurse kosten 50 Euro und werden für Kinder ab dem fünften Lebensjahr angeboten. Anmeldungen sind ab sofort im Hallenbad möglich. Weitere Auskünfte erteilen die Schwimmmeister unter Tel.: 02335 66043.

Zehntes Sinfoniekonzert in der Stadthalle

Hagen – Mit einem ganz besonderen Filmmusikkonzert unter dem Titel „Film ab!“ beschließt das philharmonische orchesterhagen die Konzertsaison 2014/15 am 23. Juni 2015 um 20 Uhr in der Stadthalle. Die Soundtracks aus vielen berühmten Filmen lassen beinahe zwangsläufig die gewaltigen Bilder großer Filmepen im Kopf des Publikums entstehen. Wohl jeder kennt berühmte Melodien, wie aus „Spiel mir das Lied vom Tod“, wo die Musik bereits im Titel des Filmes steckt. Auch in Fellinis Meisterwerk „La Strada“ wird reichlich musiziert, was den Komponisten Nino Rota zu einer seiner größten Filmmusiken inspirierte. Des weiteren stehen Ausschnitte aus zu „Der Leopard“, „Der Pate“, „Cinema Paradiso“ und „The Mission“ auf dem Programm. Die Musik ist in all diesen Klassikern so packend und hervorragend komponiert, dass sie auch im Konzertsaal zur Geltung kommt. Schließlich steht noch eine Uraufführung des Komponisten für Hagen, Dimitri Terzakis, auf dem Programm. In seiner „Musik zu einem imaginären Film“ evoziert er auch ohne konkrete Filmvorlage große Emotionen. Überzeugen Sie sich selbst davon und lassen Sie beeindruckende Kinobilder in Ihrem Kopf entstehen.

„Klangrede“
Zu diesem Sinfoniekonzert findet am 21. Juni um 11.30 Uhr die „Klangrede“ im Kulturzentrum Pelmke statt. GMD Florian Ludwig spricht mit Dimitri Terzakis über die Besonderheiten und kompositorischen Herausforderungen von Filmmusik und präsentiert kleine Appetizer aus dem Konzertprogramm. Der Eintritt hierzu ist wie immer kostenlos.

__________________
Karten unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, bei allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Geführte Bustour – Zeitgeschichte und Geologie

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Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen – Eine geführte Bustour mit einer guten Mischung aus Erd- und Industriegeschichte sowie Kultur bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Samstag, 27. Juni. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Café am Marktplatz Hohenlimburg, Lohmannstraße 12. Nach einer Fahrt zum Wasserschloss Werdringen beginnt das Programm dort mit einer Führung durch das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Gezeigt werden regionale Funde von der Urzeit bis ins Mittelalter. Unter den zahlreichen Fossilien, von denen die ältesten 470 Millionen Jahre alt sind, sind die Insektenfunde aus dem Steinbruch der ehemaligen Ziegelei aus Hagen-Vorhalle besonders eindrucksvoll. Anschließend begibt sich die Gruppe auf eine kleine Wanderung rund um den Kaisberg, um Industriedenkmäler und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu entdecken sowie anhand der örtlichen Gegebenheiten die zuvor erörterte geologische Situation aufzuzeigen. Das dort vorkommende Flöz gehört zu den ältesten Kohleflözen des Ruhrgebiets. Relikte des ehemaligen Kohleabbaus weisen auf die beginnende Industrialisierung des Ruhrgebiets im 18.Jahrhundert hin. Weiter geht es zum Steinbruch der ehemalige Ziegelei in Hagen-Vorhalle, der 2006 zum Nationalen Geotop erklärt worden ist. Es ist eine Lokalität von international bedeutendem Rang. Sie wurde als die reichhaltigste Fundstelle für Pflanzenfossilien des unteren Oberkarbons ausgewiesen. Darüber hinaus wurden hier fossile Spinnentiere und Insekten entdeckt. Entlang des Weges am Schiffswinkel steht die Vorstellung der natürlichen Gegebenheiten in der Karbonzeit mit der Ausbildung von Meereslagunen, ersten tropischen Flüssen und kohleführenden Schichten im Vordergrund. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen im Schlossrestaurant Werdringen. Bei der kurzweiligen Tour wird vielerlei Spannendes und Interessantes über die Geschichte, die Geologie und die Region einst und jetzt erzählt. Eine kleine Verpflegung während der Tour wird auch angeboten. Die Tour dauert etwa vier bis fünf Stunden. Teilnehmergebühr: 19,50 € plus Erwachsene 3,20 € und Kinder 1,80 € für den Museumseintritt. Anmeldungen unter Telefon 02331-51692 oder E-Mail selter@geotouring.de

Mülltonnen brannten in Hinterhof – Polizei sucht Hinweisgeber

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Bild Quelle: Polizei Dortmund

Dortmund  –  Unbekannte verursachten am Mittwoch (17. Juni) in den frühen Morgenstunden einen Brand von mehreren Mülltonnen in einem Hinterhof
in der Haydnstraße in Dortmund. Nun sucht die Polizei Hinweisgeber. Zeugen hörten gegen 1.30 Uhr einen lauten Knall im Hinterhof des Mehrfamilienhauses und bemerkten die brennenden Mülltonnen. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern
und die Müllcontainer löschen.    Nun bittet die Polizei um ihre Mithilfe! Haben Sie verdächtige Beobachtungen auf der Haydnstraße zwischen der „Kleine Burgholzstraße“ und der Flotowstraße gemacht? Können Sie Hinweise auf die Täter geben? Melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst der
Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231- 132- 7441

Notbremse bei 160 km/h – „Zug war mir zu schnell“

Foto: Bundespolizei Dortmund
Foto: Bundespolizei Dortmund

Dortmund. Vermutlich benebelt vom Drogenkonsum betätigte heute Nacht (18. Juni) ein 47-jähriger Reisender die Notbremse in einem Regionalexpress. Bei einer Geschwindigkeit von 160 Km/h wurde der Regionalexpress gestoppt.

Gegen 00:12 Uhr nutzte der 47-Jährige aus Herzebrock-Clarholz
(Kreis Gütersloh) den RE 6 in Richtung Dortmund. Im Bereich
Scharnhorst betätigte er dann die Notbremse in seinem Abteil. Sofort
wurde der Zug abgebremst bis er zum Stehen kam.

Durch einen Bahnmitarbeiter wurde der 47-Jährige auf sein
Verhalten angesprochen. Seine Antwort:“ Der Zug fuhr mir zu schnell,
ich wollte mit dem Triebfahrzeugführer darüber sprechen.“

Nach circa drei Minuten konnte der Triebfahrzeugführer die Fahrt
wieder aufnehmen. Mit einer Verspätung von drei Minuten erreichte der
Regionalexpress den Dortmunder Hauptbahnhof. Dort nahmen
Bundespolizisten den 47-Jährigen in Empfang.

Der Mann aus Herzebrock-Clarholz, der nach eigenen Angaben Drogen
konsumiert hatte, erklärte auch den Bundespolizisten, dass ihm der
Zug zu schnell gefahren sei.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits polizeibekannten
47-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von
Nothilfeeinrichtungen ein.

Nach ersten Erkenntnissen kam durch die Schnellbremsung keine
Reisenden im Zug zu Schaden.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Rauchen ist auch schlecht für Täter – Polizei nimmt zwei mutmaßliche Straßenräuber fest +++ Ennepetal: Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Ennepetal +++ Dortmund: Brand im „Cinestar“ – Täter ermittelt und in Untersuchungshaft +++ Ennepetal: Schwerer Unfall auf der B 483-Hubschrauber eingesetzt +++  Ennepetal: Drei Kleineinsätze für die Feuerwehr +++ Hagen: Motorradfahrer bei Parkmanöver schwer verletzt +++ Dortmund: Bewaffneter Raub auf Spielhalle +++ Hagen: Auto in Haspe geklaut +++ Hagen: Werkzeugklau aus Sprinter +++ MK: Frontalzusammenstoß auf B 229 +++ Ennepetal:  Firmeneinbrüche scheitern +++ Herdecke: Raubüberfall auf dem Leinpfad +++ Gevelsberg: Wohnungseinbruch im Mehrfamilienhaus +++ Wetter: Sachbeschädigung an Wohnmobil +++ Wetter:  Pkw verliert Vorderreifen +++ Wetter: Diebstahl aus Lkw +++ Wetter:  Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Wetter (Ruhr) +++ MK: Kies Lkw umgekippt +++  MK: Mobiltelefone geklaut +++ MK: Tankfahrzeug mit 26000kg Schwefelsäure macht Pause auf Standstreifen +++

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Sichere und dauerhafte Behebung des Bruchs

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Foto Quelle:Krankenhaus Haspe

Volmarstein – Patientenforum im Ev. Krankenhaus Haspe. „Beim Vorliegen eines Narbenbruches besteht stets die Operationsoption“, so Dr. Richard Klatt. „Ist ein Bruch aufgetreten, wird eine Operation aus Angst oder Unkenntnis über die potentielle Gefahr häufig verschleppt“, weiß der Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Ev. Krankenhauses Haspe. „Aber es kann lebensgefährlich werden, wenn sich Baucheingeweide im Bruch einklemmen“.
Der Narbenbruch war das Thema beim Patientenforum im Krankenhaus am Mops. Dass das Problem immer häufiger nach Operationen auftritt zeigt die große Zahl der Besucher. Etwa jeder fünfte Patient erleide nach einer größeren offenen Bauchoperation einen Narbenbruch, berichtete der Experte. „Eine Operationsnarbe ist immer eine Schwachstelle im Gewebe. Ist die Bauchwand nicht fest genug, kann im Bereich der Narbe eine Bruchpforte entstehen. Das ist eine Lücke in der Bauchwand, durch die sich die Baucheingeweide nach außen vorwölben können.“ Meist trete die Narbenhernie dabei innerhalb des ersten Jahres nach der OP auf. Sie kann wenige Millimeter bis 30 Zentimeter groß sein.
„Es gibt keine nachhaltig bessere Lösung als eine rasche und schonende Operation“, betont der Referent. Denn wer zu lange warte, habe ein wachsendes Problem und lebe gefährlich: Der Bruch vergrößert sich, die Gefahr einer Einklemmungssituation steigt. Wird eine nach außen durchgebrochene Darmschlinge abgeklemmt und mit ihr die Durchblutung, bestehe sogar Lebensgefahr. „Dann haben Sie noch vier Stunden, bevor Darmgewebe abstirbt.“
Der Oberarzt aus Haspe betonte, dass es ihm nicht darum gehe, Panik zu schüren. „Aber verglichen mit einer Notoperation ist die geplante Operation eines Bruchs ist in der Regel ein gut beherrschbarer Eingriff mit nur wenigen Komplikationen. Ein akut eingeklemmter Bruch ist dagegen eine echte Notsituation.“ Die Chirurgische Abteilung am Mops ist ein zertifiziertes „Kompetenzzentrum Hernienchirurgie“. Zu den Qualitätskriterien gehören eine hohe Anzahl von Operationen, das Qualitätsmanagement, die Durchführung aller modernen OP-Verfahren, spezielle Sprechstunden, das Schmerzmanagement, die hohe Kompetenz bei Ultraschalluntersuchungen und die laparoskopischen Operationen sowie eine geringe Gesamtkomplikationsraten. „Die Verschließung der Bruchpforte operativ mit einem Netz bedeutet derzeit die sicherste und dauerhafteste Behebung des Bruchs“, betont Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Viszeralchirurgie am Mops.

AKH-Beschäftigte beteiligen sich an Demo

Am Mittwoch, dem 24. Juni werden sich bundesweit 162.000 Beschäftigte vor den Krankenhäusern an der bislang größten Demonstration im Gesundheitswesen beteiligen. Genau zehn Minuten lang werden sie den existierenden Pflegenotstand in der Bundesrepublik aufzeigen. Nach einem von ver.di durchgeführten Personalcheck fehlen in den Krankenhäusern 162.000 Kolleginnen und Kollegen. Dieser Fehlbedarf wird an diesem Tag durch das Hochhalten aller 162.000 Einzelnummern symbolisiert, die während der letzten Wochen auf die einzelnen Krankenhäuser der Republik aufgeteilt wurden. Mehr Hintergrundinformationen auch unter http://www.der-druck-muss-raus.de/

Die zehnminütige Aktion findet bundesweit um Punkt 13:00 Uhr statt, die Beschäftigten werden damit demonstrieren: „Jetzt schlägt’s 13!“ Dadurch entsteht ein flächendeckender Protest über die gesamte Bundesrepublik hinweg. Alleine in NRW werden sich 36.841 Demonstranten vor den Krankenhäusern aufstellen.

Veranstaltung zeigt Unternehmen Wege der Nachwuchsgewinnung

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Foto Quelle: agentur mark

Hagen –  Neue Wege, um mehr Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen, präsentierten am 09.06.2015 das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH, der Unternehmensverein Technikförderung Südwestfalen und das zdi Netzwerk technik_mark.

In den Räumen der Thiele GmbH & Co. KG in Iserlohn luden sie ein zur „MINT Road Show Märkischer Kreis“. Die Veranstaltung sollte Unternehmen aktivieren, offensive Nachwuchswerbung zu betreiben. Besonderes Augenmerk galt dabei den Mädchen und jungen Frauen, die in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen immer noch unterrepräsentiert sind.
Christoph Brünger, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer für Standortpolitik zuständig und für die SIHK im Verein Technikförderung aktiv, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort. Gerade die Neugründung des Technikzentrums in Lüdenscheid, flankiert von den zdI-Netzwerken Ennepe-Ruhr und technik_mark eröffne neue Möglichkeiten, den Jugendlichen spannende MINT-Angebote in Kooperation mit den heimischen Unternehmen anzubieten.
Landrat Thomas Gemke zeigte sich in seinem Grußwort begeistert von der Veranstaltung: „Nur durch solche Initiativen und einen Schulterschluss von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren kann der Märkische Kreis den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels langfristig begegnen. Von diesen Aktivitäten wünsche ich mir mehr, um unseren bedeutenden Industriestandort zu sichern.“
Dies betonte auch Dr. Günther Philipp, Geschäftsführer der gastgebenden Thiele GmbH & Co. KG. Die Unternehmen des Märkischen Kreises müssten sich der Herausforderung stellen und neue Wege, auch in der Nachwuchsförderung, gehen. Hierzu gehöre auch das verstärkte Werben um weibliche Nachwuchskräfte für gewerblich-technische Berufsfelder. Mit einem Anteil von über 23 % junger Frauen in der MINT-Ausbildung hat das Unternehmen hier bereits eine Vorreiterrolle.
Wie es gelingen kann, mehr junge Männer und Frauen für MINT-Berufe zu begeistern, beschrieb Michael Hanschmidt, Büro für Zukunft aus Köln, anschließend in seinem Impulsvortrag „Schule ist eine befristete Stelle: Neue Wege zur Gewinnung von jungen Frauen und Männern für die MINT-Ausbildung“, in dem er von Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit Jugendlichen, Schulen und Unternehmen berichtete. „Für die Unternehmen heißt das, dass sie sich in Zukunft bei den Jugendlichen als attraktive Arbeitgeber bewerben müssen. Dieser Wettbewerb erfordert auch die Suche nach passenden Wegen für die Ansprache. Dabei sind Geschichten und das Ermöglichen eigener Erlebnisse für die Mädchen und Jungs bei der Berufsorientierung sehr wichtig.“
Im Anschluss an den Vortrag lud die Roadshow zur Podiumsdiskussion „MINT Nachwuchs für die Region“ mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und Auszubildenden ein.
Andreas Kemper, Ausbilder bei der Thiele GmbH & Co. KG, hob die gute Willkommenskultur als wichtigen Grund für die Attraktivität der Firma bei Bewerberinnen hervor.
Ines Wilke, Leiterin des Personalwesens bei der Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co. KG in Iserlohn, nannte die Mitwirkung im Verein Technikförderung Südwestfalen, enge Kooperationen mit benachbarten Schulen, der Einsatz von Azubis zur Beratung ausbildungsinteressierter Jugendlicher und Berufsfelderkundungen bzw. Betriebspraktika als wichtige Faktoren bei der Nachwuchsgewinnung.
Eine Vorbildfunktion besonders für Mädchen und junge Frauen könnte Nina Rodriguez, Mechatronikerin und technische Ausbildungskoordinatorin bei der Albrecht Jung GmbH & Co. KG in Schalksmühle zukommen. Sie lobte ausdrücklich, dass ihr das Unternehmen immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt habe. „Wenngleich wir aktuell auch keine Mädchen in der MINT-Ausbildung beschäftigen, sind wir offen und bieten ein Betriebsklima, wo das durchaus möglich ist.“
Die Initiatorinnen Tharsika Sivalingam und Bettina Schneider vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Sie sind sich einig, dass die Nachwuchssicherung im MINT Bereich für die Unternehmen in den nächsten Jahren eine der großen Herausforderungen werden wird. Hier müssten insbesondere Strategien zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte gefunden werden. Schneider unterstrich, dass es nicht um Konkurrenz zwischen Mädchen und Jungen gehe, sondern es müssten Hürden für die Mädchen aus dem Weg geräumt werden, die das Potenzial für eine MINT-Ausbildung mitbringen. Hier müsse das Elternhaus ebenso in den Blick genommen werden wie die Schule und die Unternehmen. „Es gilt, lange gewachsene Einstellungen und Kulturen zu ändern und das braucht Zeit. Doch nur durch ein Drehen an all diesen Rädchen wird sich die Berufsorientierung der Mädchen zukünftig ändern können“, so Schneider.

Der Bürgerverein Wesselbach e.V. lädt ein

Hagen – Der Bürgerverein Wesselbach e.V. lädt ein   zum Stadtteilbesuch in Eilpe am Samstag, 27. Juni 2015. Anmeldungen werdne gern bis Montag, 22. Juni 2015, entgegen genommen.

www.buergerverein-wesselbach.de                         mailto:info@buergerverein-wesselbach.de

Drei Bands spielen beim Sommerfest

Volmarstein – Die Ev. Stiftung Volmarstein lädt zum großen Sommerfest ein: Es steigt am kommenden Mittwoch, 24. Juni, ab 14 Uhr im Zentralbereich der Stiftung. Dort gibt es für die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm. Drei Bands sorgen für flotte Musik – das „Duo Monteverde“, „UnWetter mit Aresst und DZUMA“ sowie „Nettle River“. Den Auftakt macht um 14.30 Uhr das „Duo Monteverde“ mit deutschen Schlagern. Anschließend spielen die Lokalmatadore von „UnWetter mit Aresst und DZUMA“, die Hiphop präsentieren (16 Uhr). Zum Abschluss tritt die Country-Band „Nettle River“ auf (18 Uhr). Es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fotobox, Luftgitarren-Wettbewerb, Bastelaktion und Tombola.

Verleihung des Prädikats Familienfreundliches Unternehmen 2015

Verleihung
Foto Quelle: agentur mark

Hagen –  Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer eröffnete am Dienstagabend die feierliche Verleihung des „Prädikats Familienfreundliches Unternehmen“ im Theater an der Volme. Elf Unternehmen aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis wurden vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH mit dem Prädikat dafür ausgezeichnet, dass sie bereits familienfreundliche Maßnahmen umsetzen oder sich im Laufe des Zertifizierungsprozesses auf den Weg gemacht haben. In seinem Grußwort bezog sich Bürgermeister Fischer auf ein Zitat des Altbundeskanzlers Helmut Kohl, wonach eine gesunde Familie das Fundament eines gesunden Staates sei. Das Prädikat sei ein Zeichen der Wirtschaft, sich der gesellschaftlichen Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stellen. Dies sei gerade für unsere Region wichtiger denn je und er sei gespannt auf die vielfältigen Lösungen, die die Unternehmen im Zertifizierungsprozess entwickelt haben. Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der HAGENagentur, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus mbh, appellierte an die 50 Gäste, größtenteils Vertreter regionaler Unternehmen: „Wir sind eine Region, die besonders vom Rückgang betroffen ist. Unsere Arbeitgeber müssen versuchen, die Fachkräfte an sich zu binden und in der Region zu halten. Gerade bei der Vielzahl familiengeführter Unternehmen sehe ich hier ein großes Potenzial.“ Im Vergleich zu Wettbewerben in anderen Regionen bewerben sich in Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis auffällig viele gewerblich-technische Unternehmen um das Prädikat für Familienfreundlichkeit. Diese kleinen und mittelständischen Unternehmen mit meist nur geringem Frauenanteil zeigen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch Pflege und Beruf für alle Beschäftigten ein Thema ist. „Sogar in der Produktion mit Schichtbetrieb sind pragmatische Lösungen möglich“, betonte die Auditorin Alexandra Wachendorfer, ar priori, Bonn. Alle zertifizierten Unternehmen bieten verschiedenste Modelle flexibler Arbeitszeiten, wie z.B. Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Jahresarbeitszeitkonten. Außerdem gibt es diverse Home Office Lösungen, die sich gerade bei der Pflege von Angehörigen als hilfreich erweisen. Hinzu kommt eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen wie Begrüßungsgeld zur Geburt, betriebliche Ansprechpartner zum Thema Pflege oder die Vermittlung zu diversen Beratungsstellen rund um Sucht, Schulden oder psychische Belastungen. Auch Mütter und Väter in Elternzeit werden systematisch eingebunden und zu Schulungen sowie unternehmensinternen Veranstaltungen eingeladen. Der sukzessive Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist in fast allen Fällen möglich. Im Vergleich zum ersten Zertifizierungsprozess 2014 wurde deutlich, dass sich der Schwerpunkt der Familienfreundlichkeit zunehmend von der Kinderbetreuung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verlagert. Hier besteht nach wie vor Handlungsbedarf, denn das Thema Pflege ist mit vielen Tabus und Ängsten besetzt, die nur durch eine offensive, transparente Kommunikation durch die Unternehmensspitze aufgeweicht werden können. Einige der Preisträger 2015 setzen hier bereits Maßstäbe. Premiumpartner 2015 sind die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH, der Märkische Arbeitgeberverband e. V. sowie die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen. Weitere Partner aus der Region, bestehend aus Arbeitsagenturen, Gewerkschaft, Verbänden und Kammern, unterstützen die Initiative. Unternehmen, die Interesse am Prädikat 2016 haben (Start Spätherbst 2015), können sich direkt bei Bettina Schneider melden, Tel. 02331-488 78 40, competentia.schneider@agenturmark.de

Klimamanager stellt sich heute vor

Seit Mai hat auch Hagen einen Klimamanager. Seine Stelle ist auf drei Jahre befristet und seine Aufgabe besteht unter anderem darin, die Maßnahmen aus der Klimaschutzverordnung für Hagen umzusetzen. Dabei kann der Kontakt zu örtlich aktiven Bürgergruppen sehr hilfreich sein, für beide Seiten.

Deshalb haben die klimaschutzaktiven BürgerInnen, Vereine und Initiativen in Hagen den neuen Klimamanager, Andreas Winterkemper, eingeladen sich und seine Arbeit öffentlich vorzustellen und kennenzulernen.

Der BürgerSolarverein, die BürgerEnergieGenossenschaft, Bürgerwind Hagen Süd, die BINSE Berchum, Energiewende Hagen und EcoDrive laden an diesem Donnerstag alle Interessierten ein, um 18 Uhr im AllerWeltHaus (Saal) den neuen Klimamanager zu begrüßen.

Ein Verletzter bei Wohnungbrand

Foto: Jens Herkströter
Foto: Jens Herkströter

Hattingen. Am gestrigen Dienstag wurde die Hattinger Feuerwehr um 23.41 Uhr
zu einem Wohnungsbrand in der Eickener Straße alarmiert. Bei
Eintreffen war bereits eine massive Rauchentwicklung aus der im
Erdgeschoss gelegenen Brandwohnung erkennbar. Sofort setzte der
Einsatzleiter einen Trupp unter schwerem Atemschutz zur
Brandbekämpfung ein. Gleichzeitig wurde die Drehleiter in Stellung
gebracht. Eine Befragung der vor dem Haus versammelten Bewohner
ergab, dass sich niemand mehr im Gebäude befindet. Sicherheitshalber
erkundete ein weiterer Trupp unter Atemschutz das restliche Gebäude
sowie die Rückseite. Hier konnten keine Feststellungen gemacht
werden. In der Brandwohnung wurden noch Glutnester abgelöscht und der
ausgebrannte Raum mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Gleichzeitig setzten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter zur
Entrauchung des Gebäudes ein. Von den Bewohnern wurde eine Person
leicht verletzt und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein
Hattinger Krankenhaus gebracht. An dem einstündigen Einsatz waren
neben den hauptamtlichen Kräften die freiwilligen Einheiten aus
Mitte, Welper, Blankenstein und Bredenscheid im Einsatz.

Gefährliche Granate kontrolliert gesprengt

Hattingen. Im Rahmen der Amtshilfe rückte die Hattinger
Feuerwehr am Dienstagabend um 19 Uhr zum Marker Weg in Elfringhausen
aus. Hier hatte ein Spaziergänger eine an einem Baum stehende Granate
entdeckt. Der alarmierte Kampfmittelräumdienst entschied das
Fundstück nicht mehr zu bewegen und kontrolliert vor Ort zu sprengen.
Zusammen mit der Polizei und dem Fachbereich Ordnung leitete die
Feuerwehr folgende Maßnahmen ein: Absperrung der Einsatzstelle in
einem Radius von 100 Metern, Bereitstellung von Sandsäcken, Sperrung
des Luftraums und Sicherstellung des Brandschutzes. Nach der
erfolgreich durchgeführten Sprengung kontrollierten die Einsatzkräfte
die Einsatzstelle auf etwaigen Funkenflug bzw Glutnester. Da dies
negativ verlief konnten nach zwei Stunden alle Maßnahmen zurück
genommen werden. Die Kräfte der Hauptwache wurden durch die
Freiwilligen Einheiten aus Mitte und Elfringhausen unterstützt.