Ausgezeichnete FernUni-Absolventin kommt aus Hagen

Hat es ganz nah zum Campus ihrer Uni: Julia Kommritz, Absolventin der FernUniversität aus Hagen
Hat es ganz nah zum Campus ihrer Uni: Julia Kommritz, Absolventin der FernUniversität aus Hagen

Hagen – Julia Kommritz (30) möchte nach herausragenden Leistungen im Bachelor- und Master-Studium Wirtschaftswissenschaft nun eine Promotion anschließen  In der Schule war Mathe ihr Lieblingsfach. „Ich wollte erst Mathe studieren“, erzählt Julia Kommritz, „aber dann war es mir doch zu abstrakt.“ Sie schwenkte um auf Wirtschaftswissenschaft. „Da steckt viel Mathematik drin und ich kann einen Bezug zur Realität herstellen.“ Sie schrieb sich nach dem Abitur als Vollzeitstudentin an der FernUniversität in Hagen ein – an der Universität vor ihrer Haustür. Julia Kommritz (30) kommt aus Berchum. Aus familiären Gründen wollte sie vor Ort bleiben. „Ich bin mit dem Fernstudium super klar gekommen. Ich war schon in der Schule der Selbstlern-Typ“, sagt Kommritz.  Es war die richtige Entscheidung für das Studienfach. Nach ihrem Bachelor-Abschluss mit der Note 1,2 schloss Julia Kommritz den Master-Studiengang an, ebenfalls an der FernUni. Den absolvierte sie im Frühjahr 2015 „mit Auszeichnung“, nun möchte sie eine Promotion anschließen. In der Volkwirtschaftslehre hat sie ihren Schwerpunkt gefunden. „Zunächst war ich nicht so begeistert von VWL“, sagt sie. „Dann habe ich allerdings gemerkt, dass mir die Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen leicht fällt.“ VWL verfestigte sich bereits im Bachelor-Studium als Lieblingsfach und setzte sich bis in die Master-Arbeit zum Thema Steuerwettbewerb durch.   Abitur an der Hildegardis-Schule  Zwischendurch, wenn das Lernen doch mal stockte, spazierte sie aus der Haustür in den nahegelegenen Wald. „Eine Stunde in der Natur tat insbesondere während der Abschlussarbeit gut, auch bei Minusgraden“,  lacht sie. Abitur hat die zierliche 30-Jährige an der Hildegardis-Schule gemacht. Ihrer alten Schule fühlt sie sich immer noch verbunden und verfolgt die derzeitigen Umbauarbeiten an der Zehlendorfer Straße. „Im vergangenen Jahr hatten wir 10-jähriges Abi-Treffen und haben uns im ehemaligen Telekomgebäude am Höing getroffen“, erzählt sie. Zurzeit ist der Unterricht dorthin ausgelagert. „Zwei meiner Klassenkameraden sind inzwischen selbst Lehrer an der Hilde.“  Nähe zur FernUniversität  Die räumliche Nähe zur Uni hatte für Kommritz viele Vorteile, etwa bei den Seminaren, die Bibliothek vor Ort und um ihre Master-Arbeit zu besprechen. „Zum Ende des Studiums habe ich vorwiegend Zeitschriftenartikel benötigt, das ging alles online. Aber die Nähe zum Lehrstuhl war praktisch.“ Mathematische Formeln mit Hoch- und Tiefstellungen in den Modellen lassen sich eben einfacher zeigen, als am Telefon beschreiben. Insgesamt hat sie das klassische Studentenleben nicht vermisst. Sie schüttelt den Kopf auf die Frage: „Wenn mir eine Freundin mal von überfüllten Hörsälen berichtet hat, war ich froh, dass mir das als FernUni-Studentin erspart geblieben ist.“

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