Verleihung des Prädikats Familienfreundliches Unternehmen 2015

Foto: agentur mark
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Hagen. Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer eröffnete am Dienstagabend die feierliche Verleihung des „Prädikats Familienfreundliches Unternehmen“ im Theater an der Volme. Elf Unternehmen aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis wurden vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH mit dem Prädikat dafür ausgezeichnet, dass sie bereits familienfreundliche Maßnahmen umsetzen oder sich im Laufe des Zertifizierungsprozesses auf den Weg gemacht haben.

In seinem Grußwort bezog sich Bürgermeister Fischer auf ein Zitat des Altbundeskanzlers Helmut Kohl, wonach eine gesunde Familie das Fundament eines gesunden Staates sei. Das Prädikat sei ein Zeichen der Wirtschaft, sich der gesellschaftlichen Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stellen. Dies sei gerade für unsere Region wichtiger denn je und er sei gespannt auf die vielfältigen Lösungen, die die Unternehmen im Zertifizierungsprozess entwickelt haben.

Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der HAGENagentur, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus mbh, appellierte an die 50 Gäste, größtenteils Vertreter regionaler Unternehmen: „Wir sind eine Region, die besonders vom Rückgang betroffen ist. Unsere Arbeitgeber müssen versuchen, die Fachkräfte an sich zu binden und in der Region zu halten. Gerade bei der Vielzahl familiengeführter Unternehmen sehe ich hier ein großes Potenzial.“

Im Vergleich zu Wettbewerben in anderen Regionen bewerben sich in Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis auffällig viele gewerblich-technische Unternehmen um das Prädikat für Familienfreundlichkeit. Diese kleinen und mittelständischen Unternehmen mit meist nur geringem Frauenanteil zeigen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch Pflege und Beruf für alle Beschäftigten ein Thema ist. „Sogar in der Produktion mit Schichtbetrieb sind pragmatische Lösungen möglich“, betonte die Auditorin Alexandra Wachendorfer, ar priori, Bonn.

Alle zertifizierten Unternehmen bieten verschiedenste Modelle flexibler Arbeitszeiten, wie z.B. Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Jahresarbeitszeitkonten. Außerdem gibt es diverse Home Office Lösungen, die sich gerade bei der Pflege von Angehörigen als hilfreich erweisen. Hinzu kommt eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen wie Begrüßungsgeld zur Geburt, betriebliche Ansprechpartner zum Thema Pflege oder die Vermittlung zu diversen Beratungsstellen rund um Sucht, Schulden oder psychische Belastungen. Auch Mütter und Väter in Elternzeit werden systematisch eingebunden und zu Schulungen sowie unternehmensinternen Veranstaltungen eingeladen. Der sukzessive Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist in fast allen Fällen möglich.

Im Vergleich zum ersten Zertifizierungsprozess 2014 wurde deutlich, dass sich der Schwerpunkt der Familienfreundlichkeit zunehmend von der Kinderbetreuung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verlagert. Hier besteht nach wie vor Handlungsbedarf, denn das Thema Pflege ist mit vielen Tabus und Ängsten besetzt, die nur durch eine offensive, transparente Kommunikation durch die Unternehmensspitze aufgeweicht werden können. Einige der Preisträger 2015 setzen hier bereits Maßstäbe.

Premiumpartner 2015 sind die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH, der Märkische Arbeitgeberverband e. V. sowie die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen. Weitere Partner aus der Region, bestehend aus Arbeitsagenturen, Gewerkschaft, Verbänden und Kammern, unterstützen die Initiative.

Unternehmen, die Interesse am Prädikat 2016 haben (Start Spätherbst 2015), können sich direkt bei Bettina Schneider melden, Tel. 02331-488 78 40, competentia.schneider@agenturmark.de

Ansprechpartnerin für die Presse: Marlene Hildebrand, 02331 / 4 88 78 – 41, competentia.hildebrand@agenturmark.de

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

Giousouf (CDU): Begegnungen im Ramadan zeigen Zusammenhalt und Dialog

Am Donnerstag, dem 18. Juni, beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Dazu erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagfraktion und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hagen und Ennepe-Ruhr I, Cemile Giousouf:

„Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime eine besondere Zeit der Besinnung und Einkehr. In diesem Jahr begehen die Muslime vom 18. Juni bis 17. Juli den Fastenmonat, der mit dem dreitätigen Ramadanfest seinen Höhepunkt findet. Auch viele Muslime in Deutschland fasten. Neben dem Fasten vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang sowie der Zuwendung zum Gebet, empfinden viele den Ramadan als eine Zeit der Begegnung mit Familie, Freunden und den Gemeinden.

In Deutschland hat sich mittlerweile die schöne Tradition entwickelt, dass in vielen Städten Muslime und Nicht-Muslime zusammenkommen, um gemeinsam das Fasten zu brechen. Diese Begegnungen sind ein wichtiges Zeichen und zeigen den Zusammenhalt in unserer vielfältigen Gesellschaft.

Für viele Muslime wie etwa im Irak oder Syrien ist der Fastenmonat mit der großen Hoffnung auf Frieden und Sicherheit verbunden. Viele können den Ramadan nicht im Kreise ihrer Familie und Freunde begehen. Ihre Familien wurden auseinandergerissen. Sie sind Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung. Insbesondere ihnen und allen, die gemeinsam allabendlich das Fasten brechen, wünsche ich einen gesegneten Fastenmonat Ramadan: Ramadan Karim!“

Heilpädagogischer Kindergarten feiert Sommerfest

Hagen. Der Heilpädagogische Kindergarten Hagen feiert an diesem Samstag sein Sommerfest und lädt hierzu herzlich ein. Von 14 bis 17 Uhr gibt es unter dem Motto „Zirkus Kunterbunt“ ein abwechslungsreiches Programm von Hüpfburg bis hin zu Spiel- und Bastelangeboten für Kinder. Die Kinder der Einrichtung der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen haben zudem für 15 Uhr eine Aufführung einstudiert! Auch alle ehemaligen Eltern der Einrichtung sind herzlich zum mitfeiern in den Heilpädagogischen Kindergarten (An der Egge 4a) eingeladen.

Letzte Vorstellung von „Fidelio“

Fidelio1293Hagen – Ein letztes Mal besteht am Sonntag, 21. Juni 2015 (Beginn 18 Uhr) die Möglichkeit, Beethovens einzige Oper „Fidelio“ mit der Textfassung von Jenny Erpenbeck in dieser Spielzeit zu besuchen. Regie führte Gregor Horres, das Bühnenbild und die Kostüme kreierte Jan Bammes. Die Solopartien interpretieren Richard Furman, Sabine Hogrefe, Egidijus Urbonas, Maria Klier, Harriet Kracht (Schauspielerin), Kenneth Mattice, Matthew Overmeyer, Rolf A. Scheider, Keija Xiong und Rainer Zaun. Es dirigiert GMD Florian Ludwig. Karten an der Theaterkasse, unter 02331-207-3218, bei allen Hagener Bürgerämtern sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Renner“ und neue Formate: VHS Hagen stellt Programm vor

VHS Programm_copyright Clara BerweHagen – Auch für das Studienjahr 2015/16 bietet die Volkshochschule Hagen in über 900 Kursen ein breit gefächertes Kursangebot. Bisherige „Renner“ werden wieder aufgenommen und um neue Formate erweitert. „Wir stellen uns ganz bewusst auf die Wünsche der Kunden ein“, so VHS-Leiterin Bianca Sonnenberg bei der Vorstellung des neuen Programms. So wurden die Kurse für Wechselschichtler ausgebaut, Kleingruppenseminare oder Kurse mit Durchführungsgarantie eingerichtet. Mit Erfolg: Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Anmeldezahlen um 20 Prozent gesteigert werden. Die ehemalige Winterwerkstatt wird mit neuem Konzept stattfinden. Dabei wurde der Wunsch der VHS-Teilnehmer aufgegriffen, kreativ in das neue Jahr zu starten. Vom 4. bis 6. Januar 2016 öffnet die Villa Post unter dem Label (W)Intermezzo ihre Türen, um Digitalfotografie, Tanzen, Yoga oder englische Teatime in den Fokus zu stellen. Um interessierten Eltern während dieser Schulferientage die Teilnahme zu ermöglichen, werden parallel auch Angebote speziell für Kinder stattfinden. Zu Beginn des Jahres 2015 wurde im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt –Wehringhausen“ das Projekt „Garten.Reich!“ auch im Außengelände um die Villa Post auf dem Weg gebracht. Das Projekt hat die Einbeziehung und Aktivierung von Bürgern sowie den Integrationsgedanken zum erklärten Ziel und deckt sich mit den Ideen von „urban gardening“ und Färbergärten. Es wurden Pflanzbehälter selber gezimmert und in einer Gemeinschaftsaktion mit Anwohnern mit Kräutern und Färberpflanzen bepflanzt. Diese dienen zur eigenen Weitergestaltung und zur Nutzung zum Beispiel durch VHS-Kochkurse. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird die VHS nach der Einrichtung der VHS-App Ende 2014 auch mit einem eigenen Facebook-Auftritt im neuen Studienjahr vertreten sein.

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt und Kooperationen mit örtlichen Partnern. In der Rubrik Hagen und Region wird es wegen der starken Nachfrage noch einmal deutlich mehr Rundgänge und Führungen in den Sommerferien geben, die auch den Hagener „Urlaubskorb“ bereichern werden. So hat sich neben Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer auch Bürgermeister Horst Wisotzki bereit erklärt, mit Interessierten das Hagener Rathaus zu erkunden. Hinzu kommen Themen wie City- und Stadtteilrundgänge, Jugendstilschätze wie Hohenhof und Krematorium, Weltreise Altenhagen, eine Nachtwächter-Tour in Zusammenarbeit mit der Schloss Hohenlimburg gGmbH und insbesondere wegen des Interesses vieler Mitbürger und langer Warteliste einmal monatlich eine Bunker-Tour durch die Hagener City. Fortgesetzt werden die Arbeitskreise „Emst einst und jetzt“ sowie „Hoasper Platt“, in Kooperation mit der Stadtbücherei die Reihe „Hagen <w>örtlich“, unter anderem mit einem Vortrag zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Hagen. Die Kooperations-Reihe mit dem Kinderneurologischen Zentrum des AKH, die im laufenden Studienjahr eine sehr positive Publikumsresonanz fand, wird fortgesetzt.
Im Rahmen der bewährten Veranstaltungsreihen, zum Beispiel mit dem Erzählcafé in Wehringhausen oder mit dem AllerWeltHaus, sowie bei den Kooperationen mit der Deutsch-Griechischen und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft sind im nächsten Studienjahr wieder viele interessante Themenabende sowie ein Tagesausflug und mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft eine Ausstellung im Osthaus Museum mit Begleitveranstaltungen im Programm.

Der VHS-Studienbereich Kunst und Kultur bietet in den Semestern 2015/2016 circa 100 kreative Kursangebote mit einem vielfältigen künstlerischen Angebot in den klassischen Bereichen Malen und Zeichnen, autobiographisches Schreiben und Literaturkurse, Tanz und Theaterkurse bis hin zu Angeboten des Kunsthandwerks.

Ein dreitägiger, kunsthandwerklicher Workshop und Bildungsurlaub im LWL Freilichtmuseum und in Kooperation mit dem LWL lockt die Teilnehmer an einen der reizvollsten Orte der Region, um mit und in der Natur zu arbeiten. Die Themen Goldschmieden, Bildhauerei und Aquarellmalerei umfasst dieser Workshop und wird mit einer gemeinsamen Ausstellung im Museum enden.
Begegnungen und Workshops mit Künstlern aus Hagen und der Region in ihren Ateliers und „Meisterkurse“ der Malerei für Fortgeschrittene in der Villa Post erweitern das künstlerische Angebot.
Ein neuer Schwerpunkt des aktuellen Programms liegt auf Do it Yourself- und Upcycling Angeboten, die unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Handlungsorientierung geplant wurden. Selber machen und weiterverwerten statt kaufen ist hier das Motto!
So werden in Designkursen aus überflüssigen Gegenständen des Alltags selbstgebaute Designobjekte, in den Nähkursen entstehen zum Beispiel Abiturball-Kleider nach eigenen Entwürfen.
Fortgeführt wird die Zusammenarbeit mit lokalen Musikern, dem Kultursekretariat NRW und der landesweiten Initiative „Soundtrips NRW“. Im ehemaligen Musiksalon der Villa Post konzertieren international renommierte Ensembles der zeitgenössischen Improvisationsmusik.
Zum unverzichtbaren Klassiker gehören mittlerweile die Auftritte des Hagener Improvisationstheaters „Kulturbeutel“. Im Herbst und Frühjahr locken sie ein zahlreiches Fanpublikum in die Villa Post. Theatergruppen aus der Region treffen auf die Hagener Kulturbeutel und es entsteht ein amüsanter und unterhaltsamer Theaterabend, an dem das Publikum Teil der Performance wird.

Der VHS Studienbereich Gesundheit und Prävention ist mit circa 150 Kursangeboten in den Semestern 2015/16 einer der größten regionalen Anbieter im Bereich gesundheitlicher Prävention.
Resilienz, Achtsamkeit, Entspannung, physische wie mentale Gesundheitsprävention sind die Schwerpunktthemen des aktuellen Angebotes. Die Kurse im Bereich Selbstmanagement reichen von Mediation über Soft Skills bis zu Selbstcoaching.
Zu den neuen Angeboten gehören Bewegungs-und Entspannungskurse in der grünen Umgebung Hagens. Jahreszeitenwanderungen durch den Fleyer Wald sowie Earth Walks an unterschiedlichen Orten Hagens vermitteln Achtsamkeit und Entspannung in der Natur.
Bewegungsangebote wie Yoga, Qi Gong, Tai Chi sind auf allen Leveln, vom Anfänger bis Könner, im Angebot der VHS. Ergänzt wird das Bewegungsangebot durch sportliche Kurse wie Pilates.
In Kooperation mit dem Kunstquartier Hagen sind zwei Yogakurse im Oberlichtsaal des Emil Schumacher Museums geplant. Hier verbinden sich Yogaübungen mit der Meditation zu den schönsten Bildern Schumachers.
Aktualisiert worden ist auch der Ernährungsbereich mit neuen ökotrophologischen Angeboten im Bereich der ayurvedischen Ernährung, der regionalen Küche und der vegetarischen Ernährung.
Kräuterwanderungen und Pilzwanderungen mit erfahrenen Kursleitern führen in die nähere Umgebung Hagens und vermitteln botanische und kulinarische Kenntnisse in der Natur.
In Kooperation mit der Fernuniversität Hagen bietet der Studienbereich ein fortlaufendes Weiterbildungsprogramm im Bereich der Personalentwicklung an.

Die Angebote zu den Soft Skills im Bereich der Beruflichen Bildung mit und ohne Zertifikatsabschluss werden gut nachgefragt. Folglich wurde das bestehende Angebot ausgebaut und aktualisiert. Die „Renner“ sind die Bildungsurlaube Rhetorik I+II, Konflikt- und Moderationstraining sowie die Wochenendseminare ‚Selbstsicherheitstraining‘ und ‚Neurobics‘.
Im Bereich der kaufmännischen Angebote ist das Zertifikat für den Titel ‚Geprüfte Fachkraft Finanzbuchhaltung‘ gut nachgefragt, insbesondere die aus mehreren Kursmodulen kombinierten Angebote, die über 500 € kosten und folglich für den Bildungsscheck eingesetzt werden können.
Das Highlight im EDV- Bereich waren und sind die Angebote mit wechselnden Kurszeiten, die Personengruppen zum Beispiel Wechselschichtler erreichen, die sonst keine Chance haben, Weiterbildungen zu besuchen. Insbesondere das Kompaktangebot, PC-Grundlagen und die Office Anwendungen Word, Excel, PowerPoint und Outlook, kann ebenfalls gut für den Bildungsscheck genutzt werden und dient der persönlichen Qualifizierung oder dem beruflichen Wiedereinstieg.
Auch die nachgefragten Bildungsurlaube zu den Office Anwendungen, insbesondere die für Teilzeitkräfte, sind wieder im neuen Programm enthalten. Neu ist ein ausgewähltes Kursangebot zu EDV- Spezialthemen mit Durchführungsgarantie.
Auszubildende und junge Berufseinsteiger schätzen die unterschiedlichen Tastschreibangebote und die entsprechenden Online-Prüfungsmöglichkeiten. Die so erworbenen Zertifikate nutzen sie für ihre Bewerbungsunterlagen.
Auch die im letzten Programm eingeführten „Bildungshäppchen“ werden gut angenommen: vierstündige lösungsorientierte Kurse zu eingegrenzten Thematiken wie ‚Bewerbungsunterlagen gekonnt erstellen‘, ‚Aushänge und Faltblätter gestalten‘ oder ‚Formulare und Tabellen entwickeln“. Die Palette der „Häppchen“ wurde erweitert um einige Kurse u. a. rund um die Fotografie wie ‚Freistellen von Foto-Objekten‘, ‚HDR, Focus Stacking‘ und Panorama‘ und ‚Digitale Fotos im Raw-Format‘.
Das Angebot zu Android- bzw. Applegeräten, die die Teilnehmer selber mitbringen findet weiterhin großen Anklang. Auf die steigende Nachfrage zu Kursen mit dem Betriebssystem Android reagierte die VHS mit einer entsprechenden Angebotserweiterung unter anderem zum Beispiel zu den Apps.
Darüber hinaus trug die VHS dem demografischen Wandel mit einer breiten Palette von EDV-Kursen für Leute ab 50 und 75 Jahren Rechnung. Auch das Angebot der wöchentlichen Sprechstunde beim E-Doktor, die insbesondere von diesen Zielgruppen- oft mehrfach hintereinander – gerne in Anspruch genommen wird, ist im Jahresprogramm 2015/16 wieder enthalten.

Das Jahr 2015 ist das internationale Jahr des Lichts. Im Fokus steht das Licht als das Phänomen, das die Menschheit immer wieder zu neuen Ideen inspiriert. Das Wort „Fotografie“ ist griechischen Ursprungs und heißt „mit Licht schreiben“. Wer fotografiert, speichert eine situative Ausprägung von Licht. Wer wirklich gelungene Fotos erhalten möchte, setzt Lichtrichtung und Farbtemperatur gezielt und kompetent ein. Vor dem Hintergrund bietet der Studienbereich Technik, Natur und Umwelt eine breite Palette an Veranstaltungen, die fototechnisches Können und eine fotografische (Licht-)Sichtweise erweitern. In den Kursen zur Porträt-, Blitzlicht-, Makro- und People-Fotografie stehen die künftigen Teilnehmer vor ganz anderen Herausforderungen als bei den Fotoexkursionen ins Freilichtmuseum, auf das Schloss Hohenlimburg oder zum Münsteraner Wochenmarkt.
Auch geologische Exkursionen und auch spannende neue Angebote für „kleine Steinmetze“ verbunden mit mikroskopischen Reisen in die Wunderwelt der Kristalle und Edelsteine bietet die VHS im neuen Jahresprogramm an. Praktische Hilfe und konkreten Umweltschutz bieten weiter die Fachvorträge, die in Kooperation mit der Energieagentur NRW stattfinden wie der jährliche „Renner“ ‚Wirksame Maßnahmen gegen Schimmelpilzbildung‘.
Und natürlich fehlt auch in diesem Jahr nicht der Dauerbrenner ‚Imkerei für Anfänger‘, der sich nach wie vor größter Beliebtheit erfreut.

Das Angebot der „lebenden“ Fremdsprachen wird beibehalten. Nach dem Motto „Latein ist tot, es lebe Latein“ wird es in diesem Studienjahr erstmalig ein Angebot geben, diese vermeintlich tote Sprache zu erlernen.
Es werden 2015 bei einigen Sprachen zwei Kursmodelle angeboten: einmal die „normalen“ Kurse für 10-18 Teilnehmer, zum anderen ein Kurs für eine Kleingruppe, in der Regel 8-12 Teilnehmer, in dem ein intensiveres Arbeiten möglich ist.
Es wird noch einmal einen Englischkurs mit Online-Begleitung geben – für Teilnehmer, die sich zügig die Fremdsprachenkenntnisse aneignen müssen oder möchten. Der Unterricht ist wie bei den Standardkursen 1 x wöchentlich vor Ort. Zusätzlich steht eine Lernplattform zur Verfügung, die von der Kursleitung betreut wird – mit Übungen, Texten etc. Die Lernplattform des letzten Jahres wurde weiterentwickelt und besser ausgebaut.
Auch die Konversations- und Auffrischungskurse in Englisch sind auf allen Stufen erweitert worden. Da die meisten Menschen inzwischen schon mal Englisch gelernt haben, wurden Konversations- bzw. Auffrischungskurse ausgebaut. Die Anfängerkurse werden fast ausschließlich von Migranten besucht.
Die Prüfungsmöglichkeiten bleiben bestehen und werden gut in Anspruch genommen. Es handelt sich um TOEIC, TOEFL, Cambridge Advanced und alle TELC-Prüfungen. In den Herbstferien gibt es einen 5-tägigen Bildungsurlaub mit Abschluss der TOEIC-Prüfung.
Der Beitrag zur Kooperation mit Volkshochschulen aus der Märkischen Region – „Agentur Mark“ – ist ein Seminar „Interkulturelles Training China“ und für das „(W)Intermezzo“ wird ein Kinderkurs angeboten, sowie „English Tea-Time“.
Die Kooperation mit dem Kino Babylon wird fortgeführt. Die englische Filmreihe wird versuchsweise auch auf einige französische Filme ausgeweitet, sodass abwechselnd ein französischer und ein englischer Film im Original gezeigt werden.
Die Landeskunde wird durch 3 Studienreisen erweitert. In Kooperation mit Arbeit und Leben, Wuppertal geht es nach Schottland, Süd-Norwegen und in das „Nord-Pas de Calais“ in Nordfrankreich. Der englische Vortrag beschäftigt sich in diesem Jahr mit den „British Royals“ – sowohl mit der Geschichte, als auch der Funktionen, warum es noch immer die Monarchie gibt und welche Rolle der „Commonwealth“ spielt.

In den Standardkursen Deutsch als Fremdsprache wird das Angebot im gewohnten Umfang beibehalten. Das Angebot an Integrationskursen umfasst im Programmjahr 2015/16 sowohl allgemeine Integrationskurse, als auch Integrationskurse für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Analphabeten. Auch in diesem Studienjahr werden wieder sechs bis acht Integrationskurse durchgeführt, zusätzlich werden auf Grund der gestiegenen Nachfrage zwei Intensiv-Integrationskurse am Abend speziell für Berufstätige, Eltern und Selbstzahler angeboten.
Sehr nachgefragt ist das Angebot an Deutschkursen für spezielle Zielgruppen, zum Beispiel kostenlose Deutschkurse für Asylbewerber und die Mütter-Elternkurse in verschiedenen Familienzentren.
In Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge werden wieder acht bis zehn Einbürgerungstests durchgeführt.

Der Studienbereich Grundbildung / Schulabschlüsse bietet wieder zwei Lehrgänge zum Erwerb der Fachoberschulreife und einen 2-jährigen Kombilehrgang zum Erwerb der Fachoberschulreife an, in dem im ersten Jahr der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und bei guten Leistungen in einem weiteren Jahr die Fachoberschulreife erworben werden kann.
In Kooperation mit dem Rahel-Varnhagen-Kolleg führt die VHS Hagen zwei Vorkurse zum Erwerb des Hauptschulabschlusses durch.
Weiterhin bietet der Bereich Grundbildung ein vielfältiges Angebot an Kursen zum Erlernen mathematischer und sprachlicher Grundkenntnisse an, das ergänzt wird durch Kurse zum Erlernen der Gebärdensprache. Schüler der gymnasialen Oberstufe haben ebenfalls wieder die Möglichkeit, sich in Abiturvorbereitungskursen intensiv auf die Abiturprüfung 2016 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vorzubereiten. Neu im Programm ist ein Kompaktseminar für Pflegekräfte aus dem Ausland, die noch Probleme mit der Fachsprache haben. Im Rahmen von 5 Modulen werden Deutschkenntnisse zu den verschiedensten Themen im Bereich der Pflege vermittelt.

Die Musikschule bietet in ihrem neuestem VHS-Kursprogramm unter anderem spezielle Kurse wie Rehabilitationsunterricht auf dem Klavier für Alzheimerpatienten an. Ebenfalls neu im Angebot: Der Workshop ALTE MUSIK, Consort-Musik aus dem 17. Jahrhundert. Des Weiteren beginnt ein Notationskurs zum Software-Programm „Finale“ und nicht zu vergessen wird nach den Sommerferien eine spannende und vielversprechende Reihe unter dem Titel „Jazz We Can“ starten, wo neun Dozenten jeweils zu unterschiedlichen Instrumenten Improvisationskurse anbieten werden und das Ganze dann in einer großen Session endet.
Beliebte Formate wie der VHS-Chor, das Weltmusikensemble oder das Angebot „Singen- Entdeckungsreise mit die Seele“ lassen das Musizieren als gemeinsames Erlebnis erfahren.

Kontinuität beim FFC Hagen

Walter-2Hagen – Uwe Walter geht in sein elftes Jahr als Vorsitzender. (ktr) Von Amtsmüdigkeit keine Spur: Seit dem Jahre 2005 steht Uwe Walter nun an der Spitze des FFC Hagen. Jetzt wählten ihn die Mitglieder von Europas ältestem und erfolgreichstem Federfußballverein im Rahmen der Jahreshauptversammlung für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden. Überhaupt wird beim FFC Hagen Kontinuität groß geschrieben. Denn neben Walter wurde der gesamte Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. So fungiert David Zentarra weiter als 2. Vorsitzender sowie Jugendwart, Olaf Völzmann als Kassenwart und Karsten-Thilo Raab als Geschäftsführer sowie Pressewart. Komplettiert wird die Vorstandcrew weiterhin durch Sportwartin Sarah Rüsseler und Schriftführer Christopher Zentarra. Die einzige Veränderung war die Bestellung von Doris Walter zur Kassenprüferin für den turnusgemäß ausgeschiedenen Florian Krick. Zweiter Kassenprüfer ist für ein weiteres Jahr Yvo Rüsseler.
Sportlich konnte der FFC Hagen einmal mehr auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken. Herausragend war hier sicherlich der Gewinn der Europameisterschaft im Einzel durch David Zentarra. Außerdem holte der Ausnahmespieler EM-Silber im Doppel (zusammen mit Sven Walter vom TV Lipperode) sowie im Mixed-Doppel zusammen mit seiner Vereinskollegin Sarah Rüsseler. Letzetere erkämpfte zudem EM-Bronze im Einzel und wurde auch Siegerin bei den Hungarian Open, dem bedeutendsten europäischen Vereinswettbewerb. Für weitere internationale Höhepunkte sorgte David Zentarra mit dem Sieg im Doppel (zusammen mit Sven Walter vom TV Lipperode) bei den Italian Open sowie die FFC-Mannschaft mit David Zentarra, Florian Krick, Stefan Blank und Christopher Zentarra als Zweiter der French Open. Mit Sarah Walter (Damen-Einzel), David Zentarra (Doppel), Arne Twer (B-Jugend-Einzel) und der Mannschaft mit David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra stellte der FFC Hagen jeweils den nationalen Titelträger. Außerdem holten David Zentarra (Einzel) sowie Karsten-Thilo Raab und Uwe Walter (Senioren-Doppel) jeweils DM-Silber, während Sarah Rüsseler und Christopher Zentarra (Doppel), Robin Weber C-Jugend-Einzel). Karsten-Thilo Raab (Senioren-Einzel) und Detlev Stegmann (Senioren-Doppel) jeweils DM-Bronze erkämpften.
Höhepunkte für die laufende Saison werden die erneute Teilnahme an den Hungarian Open vom 18. bis 21. Juli im ungarischen Újszász sowie vom 31. August bis 6. September die Weltmeisterschaft in Rom sein. Mit Sarah Rüsseler sowie den Brüdern David und Christopher Zentarra können sich gleich drei FFC-Nationalspieler berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung machen. Unabhängig davon richtet der FFC Hagen am 22./23. August ein Turnierwochenende mit der deutschen Doppelrangliste und einem Bundesliga-Rundenspieltag in der Käthe-Kollwitz-Halle aus und am 21. November ist der Verein dann an gleicher Stelle Gastgeber der Deutschen Jugend- und Seniorenmeisterschaft.

 

Ausgezeichnete FernUni-Absolventin kommt aus Hagen

Hat es ganz nah zum Campus ihrer Uni: Julia Kommritz, Absolventin der FernUniversität aus Hagen
Hat es ganz nah zum Campus ihrer Uni: Julia Kommritz, Absolventin der FernUniversität aus Hagen

Hagen – Julia Kommritz (30) möchte nach herausragenden Leistungen im Bachelor- und Master-Studium Wirtschaftswissenschaft nun eine Promotion anschließen  In der Schule war Mathe ihr Lieblingsfach. „Ich wollte erst Mathe studieren“, erzählt Julia Kommritz, „aber dann war es mir doch zu abstrakt.“ Sie schwenkte um auf Wirtschaftswissenschaft. „Da steckt viel Mathematik drin und ich kann einen Bezug zur Realität herstellen.“ Sie schrieb sich nach dem Abitur als Vollzeitstudentin an der FernUniversität in Hagen ein – an der Universität vor ihrer Haustür. Julia Kommritz (30) kommt aus Berchum. Aus familiären Gründen wollte sie vor Ort bleiben. „Ich bin mit dem Fernstudium super klar gekommen. Ich war schon in der Schule der Selbstlern-Typ“, sagt Kommritz.  Es war die richtige Entscheidung für das Studienfach. Nach ihrem Bachelor-Abschluss mit der Note 1,2 schloss Julia Kommritz den Master-Studiengang an, ebenfalls an der FernUni. Den absolvierte sie im Frühjahr 2015 „mit Auszeichnung“, nun möchte sie eine Promotion anschließen. In der Volkwirtschaftslehre hat sie ihren Schwerpunkt gefunden. „Zunächst war ich nicht so begeistert von VWL“, sagt sie. „Dann habe ich allerdings gemerkt, dass mir die Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen leicht fällt.“ VWL verfestigte sich bereits im Bachelor-Studium als Lieblingsfach und setzte sich bis in die Master-Arbeit zum Thema Steuerwettbewerb durch.   Abitur an der Hildegardis-Schule  Zwischendurch, wenn das Lernen doch mal stockte, spazierte sie aus der Haustür in den nahegelegenen Wald. „Eine Stunde in der Natur tat insbesondere während der Abschlussarbeit gut, auch bei Minusgraden“,  lacht sie. Abitur hat die zierliche 30-Jährige an der Hildegardis-Schule gemacht. Ihrer alten Schule fühlt sie sich immer noch verbunden und verfolgt die derzeitigen Umbauarbeiten an der Zehlendorfer Straße. „Im vergangenen Jahr hatten wir 10-jähriges Abi-Treffen und haben uns im ehemaligen Telekomgebäude am Höing getroffen“, erzählt sie. Zurzeit ist der Unterricht dorthin ausgelagert. „Zwei meiner Klassenkameraden sind inzwischen selbst Lehrer an der Hilde.“  Nähe zur FernUniversität  Die räumliche Nähe zur Uni hatte für Kommritz viele Vorteile, etwa bei den Seminaren, die Bibliothek vor Ort und um ihre Master-Arbeit zu besprechen. „Zum Ende des Studiums habe ich vorwiegend Zeitschriftenartikel benötigt, das ging alles online. Aber die Nähe zum Lehrstuhl war praktisch.“ Mathematische Formeln mit Hoch- und Tiefstellungen in den Modellen lassen sich eben einfacher zeigen, als am Telefon beschreiben. Insgesamt hat sie das klassische Studentenleben nicht vermisst. Sie schüttelt den Kopf auf die Frage: „Wenn mir eine Freundin mal von überfüllten Hörsälen berichtet hat, war ich froh, dass mir das als FernUni-Studentin erspart geblieben ist.“

Dornröschen in der Stadtbücherei

DornröschenHagen – Mit Hilfe einer kleinen Bühne und speziellen Bildkarten erzählt Bibliothekarin Charlotte Lehmann in der Stadtbücherei auf der Springe das beliebte Märchen „Dornröschen“ der Gebrüder Grimm. Wer diese Geschichte nicht verpassen will, kann es sich am Montag, 22. Juni, um 16.30 Uhr wie die Prinzessin im Schloss auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich machen.
Kamishibai heißt diese Art des Geschichtenerzählens, stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet übersetzt Papiertheater. Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit, selber ein Bild für das Kamishibai zu malen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Sommerferienprogramm im Kinder- und Jugendpark Haspe

Hagen – Der Kinder- und Jugendpark Haspe, Talstraße 32/40, veranstaltet auch in diesem Jahr ein buntes Programm während der Sommerferien. Am Samstag, 27. Juni, geht es zunächst auf Spurensuche – Geocaching im Stadtwald. Bitte an wetterfeste Kleidung (feste Schuhe, lange Hosen) und Verpflegung für ein Picknick denken. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr im Jugendzentrum, die Rückkehr erfolgt gegen 16.30 Uhr. Das Angebot wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Aktion kostenlos, die Anmeldung jedoch verbindlich!
Am Montag, 29. Juni, wird von 15 bis 17.30 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren auf dem Abenteuerspielplatz (ASP) ein Apfelschnapp-Turnier angeboten, während für Jugendliche ab 14 Jahren von 18,30 bis 21.00 Uhr ein „31“- Turnier im Jugendzentrum stattfindet.
Am Dienstag, 30. Juni, ist der ASP von 15 bis 17. 30 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren geöffnet. Es kann gewerkelt werden und es findet ein spannendes Fußball-Turnier statt. Für Jugendliche ab 14 Jahre wird im Jugendzentrum von 18:30 bis 21 Uhr ein Quizabend angeboten.
Zum Erlebnispark Gevelsberg führt ein Ausflug am Mittwoch, 1. Juli. Kinder von sechs bis 13 Jahren können sich hierzu anmelden. Treffpunkt ist um 10 Uhr im Jugendzentrum, die Rückkehr erfolgt gegen 17 Uhr. Der Kostenbeitrag liegt bei 3,50 Euro.
Der Donnerstag, 2. Juli, steht unter dem Motto „Familientag für „Groß und Klein“ auf dem ASP. Der Abenteuerspielplatz ist von 11 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet und ab 14:30 Uhr starten wir mit Lagerfeuer und Stockbrot.
Einen Ausflug nach Herdecke zum Minigolf spielen und Picknicken ist am Freitag, 3. Juli, von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr geplant. Bitte ausreichend Proviant und Getränke für das Picknick mitbringen. Kinder zwischen sieben und 13 Jahren können sich hierzu anmelden; der Kostenbeitrag liegt hier bei 2 Euro.
Am Montag, 6. Juli, findet ab 15 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren ein spannendes Kubb-Turnier auf dem ASP statt. Für Jugendliche ab 14 Jahren wird im Jugendzentrum von 18.30 bis 21 Uhr ein Jaccolo-Turnier angeboten.
Am Dienstag, 7. Juli, ist das JZ von 15 bis 17.30 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren geöffnet. Dabei lernen die Teilnehmer exotische Früchte kennen und bereiten einen leckeren Obstsalat zu. Für Jugendliche ab 14 Jahre wird im Jugendzentrum von 18.30 bis 21 Uhr ein Quizabend angeboten.
Einen Ausflug ins Freilichtmuseum steht am Mittwoch, 8. Juli, von 10 bis 17.30 Uhr an. Nach einem ausgiebigen Picknick wird die Blaufärberrei besucht. Dort werden die Pflanzen im Färbergarten erkundet und selber Stoffe bedruckt. Das Angebot wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Aktion kostenlos, die Anmeldung jedoch verbindlich.
Der Donnerstag, 9. Juli, steht unter dem Motto „Familientag für „Groß und Klein“ auf dem ASP. Der ASP ist von 11 bis 17:30 Uhr geöffnet und ab 14:30 Uhr wird am Lagerfeuer Stockbrot zubereitet.

Am Freitag, 10. Juli, findet von 12 bis 16 Uhr ein Überraschungstag mit ausgiebigem Brunch statt. Es können sich Kinder von sechs bis 13 Jahren anmelden und der Kostenbeitrag beträgt 0,50 Euro.
Am Montag, 13. Juli. ist der ASP von 15 bis 17:30 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren geöffnet. Es finden spannungsgeladene Wasserspiele statt – bitte unbedingt an Badezeug und Wechselkleidung denken! Für Jugendliche ab 14 Jahren wird im Jugendzentrum von 18:30 bis 21Uhr ein Dart-Turnier angeboten.
Zum Erlebnispark Gevelsberg geht es erneut am Dienstag, 14. Juli. Kinder von sechs bis 13 Jahren können sich hierzu anmelden. Treffpunkt ist um 100 Uhr im Jugendzentrum, die Rückkehr erfolgt gegen 17:00 Uhr. Der Kostenbeitrag liegt bei 3,50 Euro.
Einen Ausflug in den Westfalenpark in Dortmund zum Thema: „Der Boden lebt“ wird am Mittwoch, 15. Juli, von 10 bis 17:30 Uhr unternommen. Die Teilnehmer erforschen dann unter dem Mikroskop Bodentiere, die vorher an geheimen, erdigen Orten des Parks gefunden wurden. Es können sich Kinder zwischen sieben und 13 Jahren anmelden und der Kostenbeitrag beträgt 2 Euro.
Der Donnerstag, 16. Juli, steht wieder unter dem Motto „Familientag für „Groß und Klein“ auf dem ASP. Der Abenteuerspielplatz ist von 11 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet und ab 14.30 Uhr wird Stockbrot gebraten. Für Jugendliche ab 14 Jahre wird im Jugendzentrum von 18:30 bis 21 Uhr ein Quizabend angeboten.
Am Freitag, 17. Juli, backen Interessierte dann einen namibischen Bananenkuchen. Das Jugendzentrum ist von 12 bis 17:30 Uhr für Kinder von sechs bis 13 Jahren geöffnet. Für Jugendliche ab 14 Jahren ist der ASP von 12 bis 17:30 Uhr geöffnet und es wird gegrillt.
Einen Ausflug in den Dortmunder Zoo steht am Samstag, 18. Juli, von 10 bis 17:30 Uhr auf dem Programm. Dort erwartet die Teilnehmer u.a. eine spannende Rallye zu dem Thema „Tierbehausungen“. Es können sich Kinder zwischen sieben und 13 Jahren anmelden; der Kostenbeitrag beträgt 3 Euro.
Anmeldungen weitere Informationen im Kinder- und Jugendpark Haspe, Talstraße 32/ 40, unter Telefon 02331-440601 (Jugendzentrum) oder 02331-41471 (Abenteuerspielplatz).

20-Jähriger brutal zusammengeschlagen

Hagen. Provozierende Blicke von drei jungen Männern (15, 17
und 20 Jahre) in einem Linienbus führten Dienstagmittag, gegen 12.00
Uhr, auf der Kölner Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung.
Das Trio hatte es auf einen 20-jährigen Auszubildenden abgesehen,
indem sie ihn gezielt anstarrten. Zwar wich der junge Mann den
Blicken aus, aber das war für sein Gegenüber offensichtlich nicht
ausreichend. Der 15 und 17-Jährige gingen auf den Azubi zu, packten
ihn und führten ihn an einer Haltestelle aus dem Bus nach draußen.
Dort gingen sie sofort gewaltsam auf den 20-Jährigen los. Dieser
wusste sich nicht anders zu helfen, als sein Pfefferspray zu ziehen
und den Tätern ins Gesicht zu sprühen. Die Beteiligten fielen zu
Boden. Dort schlug man gemeinsam weiter auf den Auszubildenden ein.
Zwischenzeitlich war auch der dritte Täter aus dem Bus ausgestiegen
und trat auf das Opfer ein. Unbeteiligte Passanten gingen dazwischen
und konnten die Auseinandersetzung beenden. Die Kripo ermittelt nun
wegen Körperverletzung.

Betrügerbande aus der Türkei in Hagen unterwegs

Hagen. Die Ermittlungskommission „Finanzagent“ des Kommissariats für Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen hat seit Anfang des Jahres erfolgreich gegen eine Betrügerbande ermittelt, die im Bereich Hagen, Herdecke, Lüdenscheid und Halver aktiv war. Der Kopf der Bande sitzt in der Türkei. Von dort aus wurden telefonisch Blitzüberweisungen bei Banken, vorwiegend aus dem süddeutschen Raum veranlasst. Die Kundendaten waren echt, so dass die Bankmitarbeiter keinen Verdacht schöpften. Diese Daten bekamen die Täter vermutlich aus dem Internet bzw. haben sie rechtswidrig erworben. Geldbeträge von bis zu 5000EUR wurden dann auf die Konten sogenannter Finanzagenten transferiert. Dabei handelt es sich um zumeist junge Leute aus dem Bereich Hagen, Herdecke, Halver und Lüdenscheid, die von hier wohnenden Bandenmitgliedern, sogenannten Residenten, angesprochen wurden. Voraussetzung für den „Job“ des Finanzagenten war die Nutzung des Online Banking.

Wenn Geld auf dem Konto eines Finanzagenten einging, wurden diese durch die hier agierenden Bandenmitglieder angewiesen, das Geld schnellstmöglich abzuheben, um eine Rücküberweisung zu verhindern. Sodann traf man sich in der Nähe der Bank zur Geldübergabe. Der Finanzagent, der sein Konto zur Verfügung stellte, bekam lediglich einen kleinen Teil des Geldes. 50% wurde an die Hinterleute in der Türkei überwiesen und den Rest bekam der Resident. Bei der
Überweisung in die Türkei bediente sich die Bande erneut der Finanzagenten oder aber anderer Unbeteiligter. Die Anzahl der geschädigten Personen und Banken liegt bei 100. Die Schaden beträgt über 100.000EUR. Vier Bandenmitglieder wurden vorläufig festgenommen, gegen eine Person erging ein Haftbefehl. In drei durchsuchten Wohnungen fand man Beweismittel. Auch die jungen Leute, die sich als Finanzagenten betätigten, haben mit empfindlichen Strafen zu rechnen und müssen zudem den von ihnen mitverursachten Schaden ausgleichen. Die Ermittlungen dauern an.

CDU begrüßt Entscheidung von CargoBeamer

„Das Unternehmen CargoBeamer hat mit seiner Entscheidung, einen neuen Standort in Hagen zu suchen, erheblichen Druck aus dem Verfahren genommen“, wie der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses Dr. Stephan Ramrath erfreut bilanziert. „Das Unternehmen zeigt damit außerdem, wie wichtig ihm der Standort ist. CargoBeamer dokumentiert darüber hinaus, dass es sein verkehrspolitisch sinnvolles Projekt mit und nicht gegen die Menschen vorantreiben will. Durch die geplante Verkürzung des künftigen Terminals auf zirka 300 Meter Länge wird es auch städtebaulich leichter sein, einen geeigneteren Standort in Hagen zu finden. All das sind gute Nachrichten!“

Für den CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel beginnt nun das Rennen von vorne: „Die CDU-Fraktion war immer für das Vorhaben, aber immer auch unter der Voraussetzung, dass die örtlichen Verkehrsprobleme im Hagener Norden gelöst werden. Das war offensichtlich nicht möglich. Umso mehr Respekt habe ich vor der Entscheidung des Unternehmens, sich vom mit Priorität betrachteten Standort zu trennen und neue Alternativen in Hagen zu suchen. Verwaltung und Politik müssen CargoBeamer jetzt intensiv dabei unterstützen, einen besseren Standort zu finden, die Realisierungschancen kurzfristig abzuklären und dann in einem verzögerungsfreien und transparenten Verfahren den Weg für das LKW-Verladeterminal frei zu machen. CargoBeamer hat den gordischen Knoten am Hengsteysee durchschlagen, jetzt sind wir dran, um dem Unternehmen an geeigneterer Stelle mögliche Hürden aus dem Weg zu räumen.“

In dasselbe Horn stößt auch der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath: „Als Mitglied in der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr werde ich mich intensiv dafür einsetzen, dass auch der RVR – wo erforderlich – entsprechende Planungen auf geeigneten Hagener Flächen zügig und reibungslos unterstützt. Seit Jahrzehnten reden Verkehrspolitiker in Deutschland davon, Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Jetzt ist eine Lösung für den Wirtschafts- und Logistikstandort Hagen zum Greifen nah. Sehen wir zu, dass wir den CargoBeamer jetzt bestmöglich an den Start bekommen!“

Erfolgsgeschichte Tagesgruppe

20150617_Tagesgruppe_FußballBreckerfeld –  Eigentlich ist die Tagesgruppe für dementiell veränderte Menschen im Altenzentrum St. Jakobus Breckerfeld aus den Umbaumaßnahmen heraus entstanden, doch von Mitte Februar bis heute entwickelte sich hieraus eine echte Erfolgsgeschichte, die auch Leiterin Cornelia Altmann beeindruckt und überrascht! „Alle Teilnehmer der Gruppe haben sich bemerkenswert positiv entwickelt. Wir sind herausforderndem Verhalten mit einer intensiven Betreuung begegnet“, nennt Cornelia Altmann einen Grund hierfür. Der entscheidende sei aber, einen strukturierten Alltag zu bieten. „Die Devise ist, so viel wie möglich selber machen und weniger für den Bewohnern, sondern mit den Bewohnern zu machen.“ Dazu gehört mittlerweile auch das eigenständige Schmieren von Broten, das Eindecken des Tisches oder das gemeinsame Backen von Kuchen.
Als zu Jahresbeginn beschlossen wurde, den Wohnbereich 3 des Altenheims der Diakonie Mark-Ruhr umzubauen, wollte man die Bewohner vom Umbaustress und dem Baulärm verschonen, „da haben wir uns für diese Gruppe entschieden, die den Tag gemeinsam in unserem Erdgeschoss verbringt“, berichtet Petra Toure vom Sozialen Dienst. Permanent begleitet wurden die Gruppenteilnehmer – zwischen 12 und 15 sind es pro Tag – stets von einer Betreuungs- und einer Pflegekraft. „Für alle Seiten waren und sind die Erfahrungen ein echter Gewinn. Wir alle wissen viel mehr übereinander und sind zu einer tollen Gemeinschaft zusammen gewachsen.“ Auch mit dabei ist Breno Ngeshou, der über das Projekt „Café Karawane“ der Kirchengemeinde Breckerfeld im Altenzentrum St. Jakobus vor Ort ist.
Jetzt, wo die Umbaumaßnahmen fast abgeschlossen sind, soll auf die Tagesgruppe nicht verzichtet werden. „Wir führen sie in etwas veränderter Form fort und wollen an den guten Erfahrungen weiter anknüpfen“, so Cornelia Altmann. „Es ist schön wenn wir mit diesem Angebot einen Weg gefunden haben, der ankommt. Und was gibt es Schöneres, als Bewohner, die sich bei uns wohl fühlen und ein Lächeln auf den Lippen haben?“

Vorübergehende Schließung der Bürgerämter

Hagen – Aufgrund des hohen Andrangs in allen Bürgerämtern bei gleichzeitig stark angespannter Personalsituation bleiben die Bürgerämter Boele, Haspe und Hohenlimburg vom 22. Juni bis einschließlich 17. Juli geschlossen. Bereits in dieser Woche muss am Donnerstag das Bürgeramt Hohenlimburg und am Freitag das Bürgeramt Haspe geschlossen bleiben. Das Zentrale Bürgeramt steht zu den gewohnten Öffnungszeiten montags und dienstags von 8 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Aufgrund der Schließung der Außenstellen ist damit zu rechnen, dass im Zentralen Bürgeramt Wartezeiten entstehen, die beim Besuch mit einkalkuliert werden sollten.
Aufgrund eines Ratsbeschlusses vom 14. März 2013 wird das Bürgeramt Vorhalle ab dem 22. Juni 2015 endgültig geschlossen. Der letzte Öffnungstag ist somit der 19. Juni 2015.
Ausweispapiere, die bereits in den Außenstellen beantragt wurden, und zur Abholung bereit liegen, können ab sofort im Zentralen Bürgeramt, Rathausstraße 11, abgeholt werden.
Auch im Bereich des Fundbüros muss die Öffnungszeit derzeit eingeschränkt werden. Aus diesem Grund können Fundsachen bis einschließlich 17. Juli 2015 nur montags von 8 bis 17 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 18 Uhr abgeholt werden.

Steinzeitlicher Bogenbau für Kinder

Bogenschießen JungeHagen – Einen richtig tollen Bogen aus hochwertigem Hickoryholz mit zwei Pfeilen können sich Kinder mit Unterstützung von Vater oder Mutter im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle herstellen. Dieser Workshop ist ein schönes Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Schon in der Steinzeit wurden Pfeil und Bogen von den Menschen für die Jagd benutzt. Mit den Basteleien heutiger Kinder hatte diese Waffe jedoch nicht viel gemein. Vielmehr steckte schon damals eine ausgefeilte Technik dahinter. Einen solchen hochwertigen Bogen aus der Jungsteinzeit mit gedrehter Sehne kann jedes Kind unter Anleitung des Prähistorikers Dr. Johann Tinnes herstellen und sofort ausprobieren. Damit der Bogen auch gut wird, ist die Unterstützung durch einen Erwachsenen notwendig, eine richtig tolle Aktion für Vater oder Mutter mit Sohn oder Tochter oder für die Großeltern mit ihren Enkelkindern. Der Workshop ist für Kinder ab sieben Jahren in Begleitung eines Erwachsenen geeignet. Er findet am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 18 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen statt. Pro Kind bzw. Bogen kostet er 99 €. Da passende Rohlinge vorbereitet werden müssen, ist eine Anmeldung bis zum 19. Juni unter 02331/207-2740 erforderlich. Bitte die Größe des Kindes angeben.

Brandmeldealarm und brennender PKW

feuerwehr-ennepetal-fw-en-brandmeldealarm-und-brennender-pkwEnnepetal – Am Dienstag, den 16.06.2015 wurde die Feuerwehr Ennepetal zu zwei Einsätzen alarmiert. Um 18:13 Uhr löste die Brandmeldealarm in einem Seniorenwohnheim aus, der betroffene Bereich wurde kontrolliert,
jedoch wurde kein Schadenfeuer vorgefunden. Die Brandmeldeanlage wurde wieder scharf gestellt und alle Bewohner waren wieder beruhigt.
Die 28 Einsatzkräfte, die mit 5 Fahrzeugen vor Ort waren, rückten um
18:50 Uhr wieder ein. Um 19:58 Uhr brannte ein PKW auf der Kölner
Strasse. Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde der PKW unter
Nutzung des schweren Atemschutzes abgelöscht. Für die Dauer der
Einsatzmaßnahme wurde die B7 durch die Polizei gesperrt. Einsatzende
war um 20:50 Uhr.

Rauchmelder lösten Alarm aus- Schaden blieb gering!

feuerwehr-wetter-ruhr-fw-en-rauchmelder-loesten-alarm-aus-schaden-blieb-geringWetter (Ruhr) –  Die Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage eines
Industriebetriebes in der Schliemannstraße riefen am späten
Montagabend die Feuerwehr Wetter (Ruhr) zum Einsatz.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Verrauchung im
Bereich des Treppenraumes festzustellen. Die Einsatzleiterin setzte
sofort einen Trupp unter Atemschutz und C-Rohr zur genauen Erkundung
der Lage ein. Die Ursache war schnell gefunden: In einem Obergeschoss
hatte ein Deckenlüfter Feuer gefangen und einen Teil der hölzernen
Deckenverkleidung mitentzündet. Die Verkleidung wurde durch den
vorgehenden Angriffstrupp geöffnet und der Lüfter sowie die
Holzverkleidung abgelöscht. Parallel dazu wurde der übrige Bereich
innen und außen durch einen zweiten Trupp ebenfalls unter Atemschutz
mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Danach wurden von der
Feuerwehr noch Belüftungsmaßnahmen durchgeführt um die betroffenen
Räume vom Brandrauch zu befreien. Nachdem sich auch die Polizei ein
Bild des Schadens gemacht hatte, konnte die Einsatzstelle an einen
Verantwortlichen der Firma übergeben werden. Die sechsundzwanzig
ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten nach gut zwei Stunden wieder zu
ihren Standorten einrücken.
Bei diesem Einsatz hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig das
Vorhandensein von Rauchmeldern ist. Durch die frühe Alarmierung und
das somit mögliche, zeitnahe Eingreifen konnte der Brand auf den
Entstehungsraum begrenzt werden! Der Schaden blieb entsprechend
gering!

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – Mischlingsrüde vermutlich im Wald ausgesetzt

kreispolizeibehoerde-unna-pol-un-schwerte-verstoss-gegen-das-tierschutzgesetz-mischlingsruede-vermutSchwerte –  Am Dienstag (16.06.2015) bemerkte in den frühen Morgenstunden ein Hundehalter ein herrenloses Tier im Wald an der Hörder Straße. Gegen 6.30 Uhr fand er einen kleinen, braunen Mischlingshund, der am Wegesrand an einem Baum stand. Neben dem Tier lag etwas Hundefutter.
Der Zeuge verständigte die Polizei, die den Hund an die Feuerwehr übergab. Die brachte das erschöpfte Tier zu einem Tierarzt, der den Hund zunächst behandeln wird. Es soll sich bei dem ausgesetzten Hund um einen älteren, vermutlich kranken Mischlingsrüden handeln. Das Aussetzen eines Tieres stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem
Tierschutzgesetz dar und kann mit bis zu 25 000 Euro geahndet werden.     Hinweise zum möglichen Hundehalter bitte an die Polizei in Schwerte unter der Rufnummer 02304 921 3320 oder 921 0.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
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