Letzte Führung durch die Ausstellung „Technisches Spielzeug“

Eisenbahn schwarz IMG05764Hagen – Am kommenden Sonntag, 21. Juni, raucht im , Eilper Straße 71-75, um 15 Uhr eine Dampfmaschine. Im Rahmen der Ausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ wird dieses Spielzeug, mit dem sich Generationen von Kindern beschäftigt haben, angeheizt und in Betrieb gesetzt. Zuvor gibt es noch einen interessanten Rundgang durch die Ausstellung mit zahlreichen Informationen zu Eisenbahn, Autos, Baukästen und Co. So kann sich der Betrachter in den Bann des historischen Spielzeugs ziehen lassen. Mit dem Charme der Miniatur und seiner Detailtreue fasziniert es immer wieder aufs Neue Groß und Klein. Da das Stadtmuseum in den Sommerferien vom 29. Juni bis 14. August geschlossen wird, ist die Führung noch einmal eine gute Gelegenheit die schöne Spielzeugausstellung zu besichtigen. Die Ausstellung zeigt technisches Spielzeug aus dem letzten Jahrhundert. Eisenbahnen, Autos, Dampfmaschinen und Metallbaukästen sind die wesentlichen Gruppen, aus denen die exquisiten Exponate stammen. Aber auch Schiffe und Flugzeuge sind zu sehen. Besonders die zahlreichen montierten Baukastenmodelle aus Metall sind in dieser Zusammenstellung sicherlich einmalig und sonst nirgendwo zu sehen. Riesige Kräne, Brücken, Schiffe und sogar ein Nachbau des Riesenrades im Wiener Prater sind zu bewundern. Eisenbahnspielzeug der Spur II, I und 0 lässt die Zeit der Dampflokomotiven wieder lebendig werden. In zahlreichen Vitrinen sind wertvolle Lokomotiven zu bestaunen, die nicht nur das Herz eines jeden Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Einzigartig ist auch der viergliedrige Triebwagen von 1937, der unter dem Namen „Fliegender Hamburger“ bekannt wurde. Unter den zahlreichen Modellautos sind die drei Alfa Romeo P2 in verschiedenen Farben die absoluten Stars. Dieser 53 cm lange ab Mitte der 1920er Jahre gebaute Modellrennwagen gilt unter Experten als das schönste Spielzeugauto, das je hergestellt wurde. Wenn man die drei prächtigen Rennwagen in ihrer Vitrine sieht, kann man sofort nachvollziehen, warum das so ist.  Viele Kinder werden beim Betrachten der schmucken Ausstellungsstücke sicherlich Lust bekommen, selbst zu spielen. Mit den wertvollen alten Spielzeugen ist dies verständlicherweise nicht möglich. Darum lädt eine Spielecke in der Ausstellung zum Spielen mit heutigem Spielzeug ein. Die Führung mit Vorführung der Dampfmaschine kostet für Kinder 1,50 € + 2 € Eintritt und für Erwachsene 3 € + 3,20 € Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltung zeigt Unternehmen Wege der Nachwuchsgewinnung

Podium MINT RSHagen –  Neue Wege, um mehr Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen, präsentierten am 09.06.2015 das Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH, der Unternehmensverein Technikförderung Südwestfalen und das zdi Netzwerk technik_mark. In den Räumen der Thiele GmbH & Co. KG in Iserlohn luden sie ein zur „MINT Road Show Märkischer Kreis“. Die Veranstaltung sollte Unternehmen aktivieren, offensive Nachwuchswerbung zu betreiben. Besonderes Augenmerk galt dabei den Mädchen und jungen Frauen, die in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen immer noch unterrepräsentiert sind. Christoph Brünger, bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer für Standortpolitik zuständig und für die SIHK im Verein Technikförderung aktiv, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort. Gerade die Neugründung des Technikzentrums in Lüdenscheid, flankiert von den zdI-Netzwerken Ennepe-Ruhr und technik_mark eröffne neue Möglichkeiten, den Jugendlichen spannende MINT-Angebote in Kooperation mit den heimischen Unternehmen anzubieten. Landrat Thomas Gemke zeigte sich in seinem Grußwort begeistert von der Veranstaltung: „Nur durch solche Initiativen und einen Schulterschluss von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren kann der Märkische Kreis den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels langfristig begegnen. Von diesen Aktivitäten wünsche ich mir mehr, um unseren bedeutenden Industriestandort zu sichern.“ Dies betonte auch Dr. Günther Philipp, Geschäftsführer der gastgebenden Thiele GmbH & Co. KG. Die Unternehmen des Märkischen Kreises müssten sich der Herausforderung stellen und neue Wege, auch in der Nachwuchsförderung, gehen. Hierzu gehöre auch das verstärkte Werben um weibliche Nachwuchskräfte für gewerblich-technische Berufsfelder. Mit einem Anteil von über 23 % junger Frauen in der MINT-Ausbildung hat das Unternehmen hier bereits eine Vorreiterrolle. Wie es gelingen kann, mehr junge Männer und Frauen für MINT-Berufe zu begeistern, beschrieb Michael Hanschmidt, Büro für Zukunft aus Köln, anschließend in seinem Impulsvortrag „Schule ist eine befristete Stelle: Neue Wege zur Gewinnung von jungen Frauen und Männern für die MINT-Ausbildung“, in dem er von Erfahrungen aus seiner langjährigen Arbeit mit Jugendlichen, Schulen und Unternehmen berichtete. „Für die Unternehmen heißt das, dass sie sich in Zukunft bei den Jugendlichen als attraktive Arbeitgeber bewerben müssen. Dieser Wettbewerb erfordert auch die Suche nach passenden Wegen für die Ansprache. Dabei sind Geschichten und das Ermöglichen eigener Erlebnisse für die Mädchen und Jungs bei der Berufsorientierung sehr wichtig.“ Im Anschluss an den Vortrag lud die Roadshow zur Podiumsdiskussion „MINT Nachwuchs für die Region“ mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und Auszubildenden ein. Andreas Kemper, Ausbilder bei der Thiele GmbH & Co. KG, hob die gute Willkommenskultur als wichtigen Grund für die Attraktivität der Firma bei Bewerberinnen hervor. Ines Wilke, Leiterin des Personalwesens bei der Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co. KG in Iserlohn, nannte die Mitwirkung im Verein Technikförderung Südwestfalen, enge Kooperationen mit benachbarten Schulen, der Einsatz von Azubis zur Beratung ausbildungsinteressierter Jugendlicher und Berufsfelderkundungen bzw. Betriebspraktika als wichtige Faktoren bei der Nachwuchsgewinnung. Eine Vorbildfunktion besonders für Mädchen und junge Frauen könnte Nina Rodriguez, Mechatronikerin und technische Ausbildungskoordinatorin bei der Albrecht Jung GmbH & Co. KG in Schalksmühle zukommen. Sie lobte ausdrücklich, dass ihr das Unternehmen immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung eingeräumt habe. „Wenngleich wir aktuell auch keine Mädchen in der MINT-Ausbildung beschäftigen, sind wir offen und bieten ein Betriebsklima, wo das durchaus möglich ist.“  Die Initiatorinnen Tharsika Sivalingam und Bettina Schneider vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Sie sind sich einig, dass die Nachwuchssicherung im MINT Bereich für die Unternehmen in den nächsten Jahren eine der großen Herausforderungen werden wird. Hier müssten insbesondere Strategien zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte gefunden werden. Schneider unterstrich, dass es nicht um Konkurrenz zwischen Mädchen und Jungen gehe, sondern es müssten Hürden für die Mädchen aus dem Weg geräumt werden, die das Potenzial für eine MINT-Ausbildung mitbringen. Hier müsse das Elternhaus ebenso in den Blick genommen werden wie die Schule und die Unternehmen. „Es gilt, lange gewachsene Einstellungen und Kulturen zu ändern und das braucht Zeit. Doch nur durch ein Drehen an all diesen Rädchen wird sich die Berufsorientierung der Mädchen zukünftig ändern können“, so Schneider.

Vorlesespaß mit „Max im Krankenhaus “

Max im Krankenhaus 18.6.Hagen – Zu einem gemütlichen Nachmittag auf der Lesetreppe in der Stadtbücherei Hagen zum Thema „Max im Krankenhaus“ sind alle Kindergarten- und Vorschulkinder im Rahmen des Vorlesespaßes am Donnerstag, 18. Juni, um 16 Uhr eingeladen. Auweia! Max hat sich beim Toben gestoßen. Jetzt tut alles weh. Und plötzlich wird ihm ganz schlecht. Deswegen soll Max zur Sicherheit ins Krankenhaus. Dort wird er gründlich untersucht und seine Hand sogar geröntgt. Zum Glück ist nichts gebrochen, aber Max muss eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Gut, dass Papa bei ihm übernachten darf! Die Vorlesepatin erzählt diese anrührende Geschichte und zeigt den kleinen Zuhörern in einem großen Buch die passenden Bilder. Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen, welches dann in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Urlaubsaktion in der Stadtbücherei: „Bücher-Blind Date“

Urlaubsaktion StadtbüchereiHagen – Ein kleines Abenteuer für den Urlaub gefällig? Die Stadtbücherei Hagen ist immer für eine Überraschung gut: Mitten in den Räumen auf der Springe hat das Bücherei-Team eine Sonnenliege, Sonnenschirm und Badehandtücher aufgebaut und rund herum in braunes Packpapier eingewickelte Bücher ausgelegt, die jeweils nur mit dem ersten Satz des Buches gekennzeichnet sind – der einzige Hinweis für oder gegen eine Kaufentscheidung, gewissermaßen ein „Bücher-Blind Date“. Das Abenteuer beginnt Zuhause beim Auswickeln des Buches. Hat man einen Krimi erwischt oder eher einen Liebesroman? In jedem Fall tritt man seinen Urlaub nicht allein an und hat einen günstigen Reisebegleiter gefunden. Last Minute und all inclusive für 50 Cent – so kann der Urlaub beginnen.

Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt in Lüdenscheid

Hagen. Die Öffentlichkeitsfahndung der Hagener Polizei nach
einem 40-jährigen Mann aus Lüdenscheid wegen des dringenden Verdachts
eines versuchten Tötungsdelikts führte am Montagnachmittag zum
Erfolg. Wie bereits berichtet, geriet der mutmaßliche Täter in den
Abendstunden des 06.06.2015 mit einem 58-jährigen Mann in dessen
Wohnung in Lüdenscheid in Streit. Im weiteren Verlauf schlug der
40-Jährige zunächst mit einem metallischen Gegenstand auf den Kopf
seines Opfers. Als dieses auf dem Boden lag, zog der Täter ein Messer
und stach zu. Dabei fügte er dem wehrlosen 58-Jährigen eine zirka
sieben Zentimeter lange Schnittwunde im Halsbereich zu, die sich
zunächst als lebensbedrohlich darstellte. Aufgrund einer noch
rechtzeitigen notärztlichen Behandlung konnte das Opfer gerettet
werden. Nach der am 08.06.2015 erfolgten Öffentlichkeitsfahndung
gingen gezielte Hinweise bei der Hagener Kriminalpolizei zum
Aufenthaltsort des Täters ein. Dieser konnte Montagnachmittag durch
Kripo-Beamte in der Nähe des Bahnhofs von Altena widerstandslos
festgenommen werden.

Vortrag „Elitekämpfer“ oder Kriegsverbrecher?

beerdigung_meyer_delstern_19611228Hagen – Die Waffen-SS war ein militärischer Verband, der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aus der SS-Verfügungstruppe gebildet wurde. Bis heute ist die Waffen-SS von unterschiedlichen Legenden und Deutungen umgeben. Dr. Jan Erik Schulte von der Gedenkstätte Hadamar gibt bei seinem Vortrag am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr im Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1, einen Einblick in die Entwicklung dieses Verbandes und seine Funktion während des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig geht Dr. Schulte der Frage nach, in wieweit die gängigen Deutungen und Vorstellungen von der Waffen-SS überhaupt richtig sind. Eine weitere Fragestellung ist das Bild der Waffen-SS in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft bis zur Gegenwart. In rechtsextremen Kreisen werden die Waffen-SS und ihre Führungskräfte als Helden einer militärischen Elite glorifiziert. Auf der anderen Seite zeigt die geschichtswissenschaftliche Forschung, dass die Waffen-SS ein heterogen zusammengesetzter Verband war, der im Kriegsverlauf sein elitäres Selbstbild zwar behielt, aber nicht zuletzt auch wegen der hohen Verluste mehr und mehr ins Hintertreffen geriet. Die aktive Beteiligung an Kriegsverbrechen, die personelle Einbeziehung in das System der Konzentrationslager und die rücksichtslose, menschenverachtende Kampfführung unterschied die Waffen-SS deutlich von der Wehrmacht. Dennoch sahen sich die SS-Veteranen nach dem Zweiten Weltkrieg als „Soldaten wie andere auch“. In der Stadt Hagen hatte seit 1933 die 69. SS-Standarte „Sauerland“ ihren Sitz. Sie war für das Stadtgebiet und die umliegenden Stadt- und Landkreise zuständig. Die der Allgemeinen SS zugehörige Einheit stellte auch für die Waffen-SS zahlreiche Soldaten. Wie der 1890 in Haspe geborene Albert Schuch, der während des Kriegs als SS-Offizier in der „Leibstandarte Adolf Hitler“ und ab 1943 Chef des Kommandostabs der 12. SS-Panzerdivision „Hitlerjugend“ war. Der Divisionskommandeur, Fritz Witt, war ebenfalls aus Hagen. Witt wurde bereits im März 1933 zur „Leibstandarte“ abgeordnet, um am Aufbau dieses „Eliteverbands“ mitzuwirken. Als SS-Brigadeführer und Generalleutnant der Waffen-SS fand er im Juni 1943 im nordfranzösischen Invasionsraum den Tod. Sein Nachfolger als Kommandeur der SS-Division „Hitlerjugend“, Kurt Meyer („Panzermeyer“), fand nach seiner Haftentlassung 1954 an der Andreas-Brauerei im Stadtteil Haspe eine Anstellung als Vertriebsleiter. Von Hagen aus organsierte er bis zu seinem Tod 1961 als Bundessprecher die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) aus ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Meyer repräsentierte nicht nur den Typus eines unbelehrbaren ‚Nazis‘, sondern gilt bis heute als Sinnbild eines fanatischen, brutalen und rücksichtslosen SS-Soldaten, er war an zahlreichen Kriegsverbrechen aktiv beteiligt. Der Referent Dr. Jan Erik Schulte zählt auch international zu den führenden Experten für die Geschichte und Struktur der SS und Waffen-SS. Eintritt: 5 Euro an der Museumskasse.

Ausweisung neuer Zonen für Windenergie

Hagen –  Ziel der Landesregierung ist es, den Anteil des Stroms aus Windkraft von drei auf 15 Prozent zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen auch auf Hagener Stadtgebiet neue Konzentrationszonen für Windenergie ausgewiesen werden. Die Stadt Hagen lädt daher zu einer Bürgerinformationsveranstaltung am Donnerstag, 25. Juni, von 19 bis 21.30 Uhr in die Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums, Voswinckel 1, ein, auf der Vorschläge zur Ausweisung potentieller neuer Konzentrationszonen vorgestellt werden. Laut Koalitionsvertrag sollen künftig zwei Prozent der Landesfläche der Windenergie zur Verfügung gestellt werden. Der Rat der Stadt Hagen hat mit dem Beschluss, einen sachlichen Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ aufzustellen, die Verwaltung beauftragt, das Stadtgebiet in Hinblick auf mögliche Potentialflächen für weitere Windenergieanlagen (WEA) zu untersuchen. Damit soll die räumliche Verteilung dieser Anlagen planerisch gesteuert werden, da außerhalb dieser vom Rat zu beschließenden Konzentrationszonen keine WEA errichtet werden dürfen. Der sogenannten „Verspargelung der Landschaft“ durch die ungesteuerte Errichtung von WEA soll dadurch Einhalt geboten werden. Anhand computergestützter Analysen wurden insgesamt zehn Zonen ermittelt. Diese Bereiche wurden den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt. Die Veranstaltung am 25. Juni dient der frühzeitigen Information der Bürger. Die vorgebrachten Hinweise und Anregungen der Bürger sowie die Ergebnisse der dann vorliegenden Artenschutzprüfung sollen den politischen Gremien nach ihrer Sommerpause zur Beratung vorgelegt werden. Im weiteren Verfahren des sachlichen Teilflächennutzungsplans „Windenergie“ werden die Bürger dann ein weiteres Mal um ihre Meinung gebeten, wenn der Plan zur Offenlage vom Rat der Stadt Hagen beschlossen wurde. Das Ricarda-Huch-Gymnasium ist mit dem ÖPNV aus allen Stadtbezirken sehr gut zu erreichen. Bushaltestellen sind „Stadtmitte“ und „Emilienplatz“.

VHS Sommerakademie – Tastschreiben

Hagen – Im Juli finden in den Räumlichkeiten der VHS Hagen im Stadteilhaus Vorhalle, Vorhaller Straße 36, zwei Tastschreibkurse statt: Für ältere Leute am Mittwoch, 1. Juli, und Donnerstag, 2. Juli, täglich von 9.15 bis 13 Uhr der Kurs 4902 und für alle Interessenten am Mittwoch, 15. Juli, und Donnerstag, 16. Juli, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr der Kurs 4906.
Während bei der herkömmlichen Lernmethode überwiegend die linke Gehirnhälfte (logisches, analytisches und abstraktes Denken) angesprochen wird, aktiviert dieses Trainingsprogramm zusätzlich die rechte Gehirnhälfte (Kreativität, Bilder, Träume und Gefühle). Dabei werden Sprache und Musik harmonisch miteinander verbunden, mit den Bildern des abstrakten Lehrstoffes verknüpft und vor dem geistigen Auge visualisiert. Dieser Vorgang wird als „Lernen mit Assoziationen“ bezeichnet. In diesen Kursen lernen die Teilnehmer das Zehn-Finger-System mit Spaß und wenig Zeitaufwand.
Informationen unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Aktion „Hagen barrierefrei“

IMAG1832Hagen – Meinhard Wirth, Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen, konnte nun gleich zwei Apotheken auf einmal auszeichnen: die Jupiter J-Apotheke im Stadtfenster und die Germania J-Apotheke am Hauptbahnhof.
Nach dem Motto „hinkommen – reinkommen – klarkommen“ signalisiert der weiße Pfeil auf gelbem Grund Kunden und Besuchern, dass sie willkommen sind. Und weil Barrierefreiheit nicht nur für Rollstuhlfahrer gut ist, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit Rollator und für viele andere auch, wurde nicht ein Rollstuhlsymbol als Auszeichnung gewählt, sondern der weiße Pfeil auf gelbem Grund. Ziel der Aktion „Hagen Barrierefrei“ ist es, in Hagen für Barrierefreiheit zu werben.
Der Apotheker Friedrich Wassermann hat schon lange erkannt, dass Barrierefreiheit auch ein Wettbewerbsvorteil sein kann. Denn Menschen mit Handicap kaufen lieber dort ein, wo sie ohne Probleme reinkommen und sich gut zurechtfinden. So hat Friedrich Wassermann bereits vor einiger Zeit gemeinsam mit seinem Vater Gustav Wassermann die Johannes J-Apotheke am Boeler Markt so umgebaut, dass Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen die Apotheke durch einen zweiten Eingang problemlos aufsuchen können.
Barrierefreiheit soll es aber auch für sehbehinderte Menschen geben. Und so werden auf Anraten des Beirates demnächst noch die Treppenstufen vor der Apotheke markiert. Insgesamt gibt es in Hagen fünf J-Apotheken. Zwei davon sind bereits heute komplett barrierefrei, so dass sie von Meinhard Wirth am Montag, 15. Juni, ausgezeichnet werden konnten.
In Hagen werden Gebäude und Einrichtungen mit dem Signet ausgezeichnet, wenn sie barrierefrei sind. Barrierefrei heißt, dass zum Beispiel ein Geschäft ohne Stufen zu erreichen ist, dass die Türen breit genug sind und dass man gefährliche Treppenstufen rechtzeitig erkennen kann.
Die Stadt Hagen möchte gerne noch weitere Geschäfte, Restaurants und andere Einrichtungen mit dem Signet auszeichnen. Interessenten, die an der Aktion „Hagen barrierefrei“ teilnehmen möchten, können sich bei Martina Gleiß, Telefon 02331-2072895, Martina.Gleiss@stadt-hagen.de, melden.

Bücherei to go

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Rund um die Uhr kostenlos eBooks entleihen: Die „Onleihe“ der Stadtbücherei Hagen macht es möglich. Am Montag, 22. Juni, findet um 16 Uhr in der Bücherei auf der Springe eine Schulung zur Nutzung der Onleihe statt. Sie ist besonders geeignet für Einsteiger oder andere, die sich einfach über die neue Möglichkeit der Ausleihe informieren möchten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wittener Pflegeschüler zu Besuch in Volmarstein

1506_pflegeseminarVolmarstein – Wie sieht das Pflegekonzept aus? Welche Arbeitszeitmodelle gibt es? Solche konkreten Fragen stellten 24 Schülerinnen und Schüler des Fachseminars für Altenpflege Witten beim Besuch der Ev. Stiftung Volmarstein. Die angehenden Fachkräfte, die derzeit in verschiedenen Einrichtungen im Ruhrgebiet ausgebildet werden, sehen in Volmarstein eine interessante berufliche Perspektive. „Beide Seiten haben von diesem Treffen profitiert“, so das Fazit von Anja Schleiden, Leiterin des Hans-Vietor-Hauses, am Ende des Besuchs. Neben dieser Einrichtung, in der Menschen mit schwersten Behinderungen gepflegt werden, sahen sich die im Haus Bethanien um. Dort leben vorwiegend Menschen mit Morbus Huntington und ältere Menschen mit teilweise schweren Behinderungen. Im Haus Bethanien stießen die Schüler zufällig auf den Bewohnerchor des Hauses, der vom Wittener Musiktherapeuten Prof. Dr. Lutz Neugebauer geleitet wird. Besucher und Bethanien-Bewohner sangen gemeinsam „Mein kleiner grüner Kaktus“. Eine Bewohnerin lud die Gruppe in Ihr Zimmer ein und erzählte von der fürsorglichen Pflege, die sie erfährt.
Im Hans-Vietor Haus sahen sich die Schüler einen kürzlich modernisierten Bereich an. In diesem Haus, das wurde schnell klar, geht es um individuelle Pflege von Menschen mit mehrfachen Behinderungen – und zwar mit hoher Professionalität. Dazu gehört auch eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Pflegepersonal und Bewohner, so der bleibende Eindruck, bilden eine große Familie.

Musik im Karree – Fluch der Karibik

SparkassenKarree FrühlingHagen – Am Samstag, 20.06.2015, lädt das Sparkassen – Karree im Rahmen der Reihe „Musik im Karree“ wieder  ein.
Das beliebte Kinderstreichorchester der Max-Reger-Musikschule wird an diesem Vormittag sein erstes Konzert im Forum der Sparkasse geben. Neben wirkungs- und temperamentvollen Melodien aus verschiedenen Zeitepochen beweist das ca. 25-köpfige Ensemble seine Vielseitigkeit u.a. mit einem großen Potpourri aus dem berühmten Film „Fluch der Karibik“. Das Orchester steht unter der Leitung von Doris Hartlmaier. Umrahmt wird das Programm der „Streichmäuse“ u.a. mit Beiträgen von Schülern der Klavierklasse von Udo Hartlmaier. Beide Dozenten werden auch durch das Programm führen.
Das Konzert beginnt um 11.00 Uhr, der Eintritt ist – wie gewohnt – frei.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

 +++ Herdecke: Wohnungseinbruch im Mehrfamilienhaus +++ Hagen: Radfahrer nach Unfall verletzt zurückgelassen – Polizei sucht Zeugen +++ Hagen: Aggressiv, frech und uneinsichtig +++ Hagen: Scheibe an PKW eingeschlagen – Tasche geklaut +++ Hagen: Diebstahl an LKW – 5 Fahrzeuge fahruntüchtig +++ Ennepetal: Sachbeschädigung am ZOB +++ MK: Metalldiebe; Krad gestohlen +++ MK: Einbrecher in Postfiliale +++ MK: Einbrecher in Bäckerei +++ Hagen: 81-jährige Fußgängerin verstarb aufgrund des Unfallgeschehens +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

Schüler im Gynasium ausgeraubt

Hagen. Am Montagnachmittag kam es gegen 17:15 Uhr zu einem Raubüberfall an einem Gymnasium in der Humpertstraße. Drei 15- bis 17-jährige Jungen saßen auf einer Mauer an der Sporthalle als ein unbekannter Täter auf sie zulief und „Los, holt eure Handys raus“, schrie. Danach gab er dem Jüngsten eine Kopfnuss, dem 16-Jährigen zwei Ohrfeigen und stieß den Ältesten von sich weg. Daraufhin waren die Jugendlichen so eingeschüchtert, dass sie ihre Smartphones herausgaben. Eins warf der Täter sofort auf den Boden, verärgert darüber, dass das Display bereits gesprungen war. Durch den Aufprall zersprang das Handy in drei Teile und wurde komplett zerstört. Mit den beiden anderen Smartphones flüchtete der Täter in Richtung Hauptgebäude. Der Schaden beläuft sich auf 700 EUR. Zeugen des Geschehens werden gebeten sich unter folgender Nummer zu melden: 02331/ 9862066

99-Jährige im Heim beklaut

Hagen. Wie Montag bekannt wurde, kam es im Laufe der
letzten Woche im Seniorenheim an der Thünenstraße zu einem
Schmuckdiebstahl in vierstelliger Höhe. Die 99-jährige Seniorin wohnt
im Erdgeschoss des Seniorenheims. Das Zimmer ist über einen sich
hinter einer automatisch öffnenden Tür liegenden Flur zu erreichen.
Die Seniorin gab an, jeden Sonntag ihren Schmuck anzulegen, der den
Rest der Woche im Tresor in ihrem Kleiderschrank liegt. Der Tresor
lässt sich mittels eines Schlüssels öffnen, der sich im Zimmer
befindet. Am vergangenen Dienstag habe eine ihr fremde Person das
Zimmer betreten, um angeblich ihr Hörgerät und die Batterien zu
überprüfen. Eine Mitarbeiterin des Pflegeheims erklärte, dass es
nicht üblich sei, dass Personen das Pflegezentrum aufsuchen, um die
Hörgeräte der Bewohner zu überprüfen. Der Geschädigten wurden eine
Goldkette, ein Armreif, zwei Ringe und ein Glaubenskreuz gestohlen.
Der Wert beläuft sich auf geschätzte 4500EUR. Die 99-Jährige
beschrieb den Mann als klein mit einer stabilen Statur. An andere
Details könne sie sich nicht erinnern. Zeugen werden gebeten sich
unter folgender Nummer zu melden: 02331/ 9862066