Der Vorverkauf für alle Produktionen im Freiverkauf & die Musicals beginnt

Theater1Hagen – Rund 30 Premieren und Wiederaufnahmen im Musiktheater, Schauspiel, Ballett und dem Kinder- und Jugendtheater lutz werden in der Spielzeit 2015/16 zur Aufführung kommen, und viele Konzerte wird das philharmonische orchesterhagen spielen. Dazu kommen zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Auf ein paar Neuproduktionen und Veranstaltungen sei im Folgenden hingewiesen: Den Premierenreigen eröffnet das Musical „Avenue Q“ von Robert Lopez und Jeff Marx am 5.9., ein freches und sehr unterhaltsames Broadway-Puppen-Musical, in welchem Puppen und Menschen gemeinsam in Aktion sind – eine witzige, lebensfrohe Show mit rasanten Songs – für junge Menschen und Erwachsene. Sodann steht eine Neuinszenierung einer der beliebtesten Opern auf dem Spielplan: Mozarts „Die Zauberflöte“ kann man ab dem 26. 9. besuchen. Nach längerer Pause kehrt „Richard O´Brien´s The Rocky Horror Show“ mit Guildo Horn als Riff Raff auf die Hagener Theaterbretter zurück (Wiederaufnahme: 26. 1.). Ebenfalls gibt es ein Wiedersehen mit den „Comedian Harmonists“, die wieder unter dem Titel „Teil 2 – Jetzt oder nie“ ab dem 9. 9. auftreten. Die Reihe der Sonderveranstaltungen eröffnet Bastian Pastewka, der einer der größten Fans des berühmten Detektivs Paul Temple und seines Erfinders Francis Durbridge ist. Der Schauspieler und Komiker führt, gemeinsam mit dem philharmonischen orchesterhagen, an zwei Abenden (28. und 29.9.) in einem Live-Hörspiel ein in den Temple-Kosmos und präsentiert den „Fall Gregory“. Auch bei der Veranstaltung „Big Band Siegfried“ mit den Bäckström Brothers (17.4.) sowie bei dem Tim-Fischer-Abend „Drei Sterne“ (24. 6.) ist das Hagener Orchester mit dabei. Die erste Premiere im balletthagen findet am 24.10. statt: „Tanz in drei Sätzen“ wird drei Uraufführungen vorstellen, die erste Premiere im Lutz wird eine Uraufführung sein: „Krähe und Bär“ von Martin Baltscheit (27.9.). Ein schon traditioneller Gast ist Guildo Horn mit seiner Weihnachtsshow (17. 12.). Das Hauptwerk im ersten Sinfoniekonzert (8.9.) unter dem Titel „Gipfelstürmer“ ist das beeindruckende programmatische Stück „Eine Alpensinfonie“ von Richard Strauss.

Theater Hagen:  am 16. Juni 2015

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Mann übergoss sich mit brennbarer Flüssigkeit

Dortmund. Heute Nachmittag, gegen 15.00 Uhr, versuchte sich
in Dortmund-Huckarde, an der Huckarder Straße, ein 40 -Jähriger aus
Syrien, mit einer brennbaren Flüssigkeit zu übergießen und sich
anzuzünden.

Der 40-Jährige war kein Teilnehmer der Versammlung von syrischen
Flüchtlingen an der Huckarder Straße. Er wurde vor Ort von
Versammlungsteilnehmern überwältigt und fixiert. Der Mann blieb
körperlich unversehrt.

Ein Rettungswagen brachte den Mann zur ärztlichen Behandlung in
ein Krankenhaus.

Polizeipräsident Gregor Lange zeigte sich als Augenzeuge des
Geschehens sehr betroffen. Für die Ängste der syrischen Demonstranten
um ihre Familien in Syrien äußerte der Polizeipräsident großes
Verständnis.

Sperrung im Bereich Hegestraße 23

Wetter(Ruhr) – Aufgrund der Kanalbauarbeiten im Bereich Hegestraße 23 und Hagener Straße / Ecke Hauptstraße gegenüber Hausnummer 177 ist eine Vollsperrung am Montag, 15. Juni, im Bereich der Hegestraße 23 erforderlich. Die Anfahrt von unten über die Hagener Straße bzw. von oben über die Osthausstraße / Von-der-Recke-Straße ist bis zur Baustelle möglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Tankstellenräuber festgenommen

Hagen. Am Freitagnachmittag gelang der Polizei die Festnahme des Tankstellen-Räubers vom 09.06.2015. Der 58-jährige, in Hagen aufgewachsene, Dortmunder überfiel am vergangenen Dienstag eine Tankstelle an der Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Aufgrund einer Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern einer Überwachungskamera erhielt die Polizei zahlreiche Hinweise der Bevölkerung. Dadurch konnte die Identität des Täters durch die Hagener Kriminalpolizei schnell geklärt werden. Diese nahm den Räuber heute in seiner Wohnung in Dortmund fest. Der 58-Jährige ist in vollem Umfang geständig. Die Ermittlungen dauern an.

Tote bei Brand in Boele: Keine Fremdeinwirkung

Hagen. (TV58.de) Die 39-jährige Frau, die gestern bei einem Brand in Boele ums Leben kam, ist höchstwahrscheinlich einem Unglück zum Opfer gefallen. Jedenfalls gibt es keine Anzeichen auf ein Fremdschulden.Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag Mittag mit. Die Frau war von Feuerwehrleuten bei dem Löscharbeiten im Treppenhaus gefunden worden.

DIE (letzte) Chance für „Ball im Savoy“

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Foto: Theater Hagen

Hagen – theaterhagenTag: Stark vergünstigte Tickets für die schwungvolle Operette „Ball im Savoy“.Am 17. Juni 2015 (Beginn 19.30 Uhr) besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, die unterhaltsame und mitreißende Operette „Ball im Savoy“ von Paul Abraham im theaterhagen in der Inszenierung von Roland Hüve, der Ausstattung von Siegfried Mayer, der Choreographie von Andrea Danae Kingston und unter der musikalischen Leitung von David Marlow zu erleben. Auf der Bühne singen, spielen und tanzen solistisch: Marilyn Bennett, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Bernhard Hirtreiter, Johannes Rosenzweig, Richard van Gemert und Johannes Wollrab. Ferner wirken der Chor und Extrachor sowie das Ballettensemble des theaterhagen und das philharmonische orchesterhagen mit. Das theaterhagen schenkt seinen Besuchern diesen Operettenabend zu einem stark ermäßigten Preis, denn es ist mal wieder theaterhagenTag! Alle Plätze kosten an diesem Tag für diese Aufführung im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.
Der theaterhagenTag wird in unregelmäßigen Abständen ausgerufen und erfreut sich stets großer Beliebtheit.

theaterhagenTag am 17. Juni 2015
„Ball im Savoy“ | Operette von Paul Abraham | 19.30 Uhr, Großes Haus

Karten sind ab sofort an der Theaterkasse, unter 02331-207-3218 und an allen Hagener Bürgerämtern erhältlich.

Auschwitz-Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend

Hagen –  Insgesamt 1000 Jugendliche, darunter 9 Jugendliche aus Hagen, werden ab dem 17. Juni an einer Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend nach Oswiecim (Auschwitz) teilnehmen. Bis zum 21. Juni beschäftigen sich die Delegierten von Jugendverbänden aus Israel, Österreich und Deutschland mit der Geschichte der Shoa und mit der Frage, wie die Erinnerung an die Millionen Opfer wach gehalten werden kann. Auch ein Treffen mit Esther Bejarano ist geplant. Bejarano ist eine der letzten Überlebenden der Vernichtungslager Auschwitz und Ravensbrück. Anlass der Gedenkstättenfahrt ist der 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.  „Wir gedenken der vielen Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Wir, die junge Generation, setzen uns ein gegen Rassismus, für Demokratie, Gleichberechtigung und für ein respektvolles Miteinander. Wir müssen die Erinnerung wach halten, damit sich Auschwitz nie wiederholen kann. Diskriminierung, Vorurteile und Rassismus dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“, sagt DGB-Jugendsekretär Tim Ackermann.  Für den Geschäftsführer der DGB-Region Jochen Marquardt ist die Fahrt nach Ausschwitz von besonderer Bedeutung. „Ich freue mich darüber, dass mehr als 30 junge Menschen aus unserer Region an der Reise teilnehmen und sich vor Ort über die schrecklichen Verbrechen informieren können. Ich bin sicher, dass Jugendliche, die die Geschichte kennen zu denen zählen werden, die sich aktiv dafür einsetzen Demokratie und eine gerechte Welt zu verteidigen.“  Zu dem von der Gewerkschaftsjugend initiierten Jugendbündnis gehören: der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Jusos in der SPD, Naturfreundejugend Deutschlands, SJD – Die Falken, linksjugend [’solid], Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Jugendwerk der AWO, Grüne Jugend, DIDF, Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und der israelische Gewerkschaftsbund sowie die israelische Gewerkschaftsjugend (Histadrut und HaNoar HaOved VeHaLomed).

Zwei Wissenschaftler der FernUniversität rocken das Campusfest

Foto_Alfred_EndresHagen – Beim Campusfest der FernUniversität in Hagen am 19. Juni erwarten die Besucherinnen und Besucher besondere Programmpunkte. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums hat das Programm eine universitäre Note: Ab 16 Uhr präsentiert ein „Campus Comedy Mix“ in der Mensa die Universität aus anderer Perspektive.  Anschließend werfen zwei Wissenschaftler der FernUniversität einen unterhaltsamen sozialwissenschaftlichen Blick auf Rock- und Popmusik: Prof. Dr. Alfred Endres und Prof. Dr. Frank Hillebrandt sind ab 16.45 Uhr ,live on stage‘ in der Mensa an der Universitätsstraße zu erleben. Der Vortrag des Soziologen Hillebrandt gibt Antworten darauf, wie die immense Wirkung von Rock und Pop seit den 1950er Jahren überhaupt möglich wird. Hillebrandt spürt dabei dem Soundtrack des Lebens nach – den Songs, die in bestimmten Lebensphasen wichtig waren. Der Wirtschaftswissenschaftler Endres, der bereits seit den 1960er Jahren selbst Beatmusik macht, tritt dazu live und stimmgewaltig auf.  Parallel dazu läuft von 16 bis 22 Uhr ein Fest für die ganze Familie mit Kinderunterhaltung, Bücherflohmarkt und einem sommerlichen Musikprogramm. Das ausführliche Programm steht unter: http://blog.fernuni-hagen.de/40jahre/campusfest/

Muschelsalat 2015 – Kultursommer in Hagen

Cia-La-Tal_TitelHagen – Sommer und Kultur – längst ein etabliertes Wortpaar im Hagener Veranstaltungskalender! Auch 2015 und zum 29. Mal lädt das Kulturbüro im Fachbereich Kultur Hagen zu einem bunten und abwechslungsreichen Hagener Kultursommer ein. Dank der verlässlichen Unterstützung der langjährigen Hauptsponsoren Sparkasse Hagen und Mark-E, dem treuen Publikum, zahlreichen Besuchern, die sich inzwischen als Muschelsalatretter e.V. organisiert haben sowie den Bezirksvertretungen liefert der Muschelsalat vom 1. Juli bis zum 12. August zahlreiche kulturelle Impulse und Höhepunkte in Hagen – und das wie immer mittwochs umsonst und draußen.

Das Programm
Zum Auftakt am Mittwoch, 1. Juli, beglücken drei begnadete Musiker und waghalsige Sänger, unverbesserliche Rampensäue und wahre Entertainer unter dem Namen „The Bombastics“ mit ihrer Lust am clownesken Spiel und an der Improvisation ab 20 Uhr die Besucherinnen und Besucher im Hameckepark. Bei der einzigartigen Mischung aus Balkanblues, Punkabilly, Italoswing und Clownbeat bleibt kein Platz für schlechte Laune – eigenwillig instrumentiert, mitreißend interpretiert und fetzig dargeboten, wird die Bühne gerockt.
Ergänzt wird der Auftritt des Trios durch das Straßentheater „Cia La Tal“: 150 Jahre nach seiner Premiere kehrt das Stück „The Incredible Box“ auf die Bühne zurück. Die Produktion war in der Vergangenheit weltweit sehr erfolgreich, aber ist mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Heute versuchen der Urenkel des Gründers und zwei andere außergewöhnliche Assistenten den früheren Glanz der Show wieder zu beleben.

An drei Terminen zwischen dem 8. Juli und 22. Juli finden im Rahmen der Konzertreihe „Funkhaus Europa : Odyssee“ jeweils mittwochs um 19.30 Uhr Konzerte in der Konzertmuschel im Volkspark statt. Mit von der Partie sind begleitet von ihren Support-Bands „Doktor Krapula“, „Bukahara“ und „Sierra Leone`s Refugee All Stars“.

Anschließend übernimmt das Straßentheater „NN Theater“ am Mittwoch, 29. Juli, um 20.30 Uhr die Bühne auf dem Bleichplatz in Eilpe mit ihrer Inszenierung von Fritz Langs „Metropolis“. „Metropolis“ war der erste sozialkritische Science-Fiction-Film, welcher auf seine Weise vor Ausbeutung, Unterdrückung und Überwachung mahnte. Sind der mittlerweile 90 Jahre alte Stoff und seine Mahnungen auch heute relevant? Das „N.N. Theater“ beantwortet diese Frage auf der Bühne – ernsthaft, aber auch unterhaltsam und humorvoll

Am Mittwoch, 5. August, führt der Muschelsalat seine Besucherinnen und Besucher um 20.30 Uhr auf die Springe, wo die Tanztheater-Company „South Paw Dance“ unter Leitung von Robby Graham eine moderne Version von Goethes „Faust“ inszeniert. Die Geschichte wird durch intensiven, darstellenden Ausdruckstanz erzählt, der die besondere Note der „Bad Taste Company“ ist. „Faust“ präsentiert eine einzigartige Verschmelzung von Breakdance, Lindy hop, Charleston und Swinging Big Band Musik aus den wilden Zwanzigern – getanzt von Gangstern, Glücksspielern, Schwarzhändlern, Angebern und coolen Typen dieser Zeit.
Abgerundet wird der Auftritt der Tanzcompany von zwei weiteren Acts: Das Trio „Souk-Bab-el-Louk“, dessen Musik von Reisen durch Ägypten, die Türkei und den Balkan inspiriert ist und bereits auf vielen internationalen Bühnen wie zum Beispiel auf dem Glastonbury Festival UK, WOMAD Festival UK, Bergen Festival in Norwegen und vielen mehr Beiklang gefunden hat sowie von den Comedy-Jongleuren von „Drauf & Dran“. Dahinter stecken Rolf Neuendorf und Sven Stutzenberger, welche mit ihrem Stück „Galongo!“ eine Mischung aus visuellem Theater und perfekt auf die Musik abgestimmte Jonglagen, gewürzt mit schrägen Kostümen und feinem Humor liefern.

Ganz unter dem Stern der Hagener Musikszene in den 1970er und 1980er Jahren steht der Abschluss des Muschelsalat 2015 am Mittwoch, 12. August, ab 21.30 Uhr im Fritz Fritz-Steinhoff-Park Emst. „Extrabreit“ live auf der Bühne in einer Multi-Media-Show von John McGeoch in Zusammenarbeit mit Heike Wahnbaeck und Maren Lueg lassen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Sinne werden.
„Komm nach Hagen, werde Popstar, mach Dein Glück!“ – Neben Namen der „Neuen Deutschen Welle“ wie „Grobschnitt“ und „Nena“ tauchen auch „Extrabreit“ ab 1980 mit deutscher Rockmusik und kritischen Texten in Deutschlands Musiklandschaft auf und begeistern ihre Fans bis heute.
Der Schotte John McGeoch ist sowohl künstlerischer Leiter des „Arts in Motion“, einer Multi-Künste-Gesellschaft in den schottischen Highlands, als auch Projektions- und Animationskünstler. Seine aktuellen Arbeiten reichen von Video-Sets für Theater über Animationsfilme und Workshops bis hin zu Live- und Gebäudeprojektionen auf Veranstaltungen. Seine Projektion zum „Extrabreit“-Konzert findet auf der Rückseite der Sporthalle im Fritz-Steinhoff-Park statt und verwandelt die Fassade während des Auftritts in eine künstlerische Collage der Hagener Musikszene der 70er und 80er Jahre.

Vielseitige Unterstützung
Auch 2015 ist das umfangreiche Programm nicht zuletzt dem großen Engagement der Sparkasse und der mark-E zu verdanken. Darüber hinaus unterstützen die Bezirksvertretungen Eilpe, Mitte und Nord die jeweiligen Veranstaltungen in ihren Stadtteilen. Und nicht zu vergessen sind auch die Muschelsalatretter, welche das sommerliche Kulturprogramm seit einigen Jahren erhalten und mitfinanzieren. Ohne dieses Engagement könnte das Kulturbüro die Besucherinnen und Besucher nicht zu solch hochkarätigen Konzerten und Theaterproduktionen einladen.

Alle Infos auf einen Blick
Wie gewohnt ist eine umfangreiche Broschüre mit dem gesamten Muschelsalatprogramm ab sofort an den bekannten Auslagestellen und im Kulturbüro erhältlich. Unter http://www.muschelsalat.hagen.de kann das Programm online abgerufen werden.

Aylienz-Dreiergespann auf der Rennstrecke in Rheins

10. drei AylienzDrei Mitglieder des Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen fuhren am Sonntag, dem 07.06.2015 in einem hochkarätig besetzten Fahrerfeld hervorragende Ergebnisse ein. Neben dem Dänischen Meister und der Kasachischen Naionalmannschaft, sowie der Rekordteilnehmeranzahl von 1204 weiteren Fahrern starteten drei Hagener Mountainbiker beim 16. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon in Rheins, einem malerischen Dorf zwischen den Mündungen von Rhein und Mosel gelegen. Drei unterschiedliche Streckenlängen von 30, 50 oder 80 km konnten die meist aus Süddeutschland oder dem Ruhrpott angereisten Profi- und Amateurfahrer wählen. Die drei Aylienz hatten sich ganz spontan erst in der vorangegangenen Woche zu diesem Marathon entschieden und angemeldet. Ihr Rennen sollte zusammen mit 425 weiteren Fahrern die Kurzdistanz mit 30 km Länge und anstrengenden 700 Höhenmetern werden.
Merlin Spranz, dem das trockene, heiße Wetter und die staubige Strecke aufgrund seiner Rennerfahrungen in seinem Heimatland Australien sehr gelegen kamen, ging leistungstechnisch sofort ab dem Start voll an sein Limit. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 km/h auf der Gesamtstrecke erreichte er auf dem schotterigen Untergrund Top-Geschwindigkeiten bis zu 44 km/h und wurde letztlich für seine Leistung mit einem Podiumsplatz belohnt. Als Drittplatzierter der Herren Elite 19-29 Jahre finishte er diesen Marathon nach 1:13:06 h.
Auch seine Lebensgefährtin Ann Lohmann glänzte mit einem 22. Altersklassenplatz nach einer gefahrenen Zeit von 2:14:38 h. Lohmann fährt erst seit kurzem Rennen und hatte sich im vergangenen Jahr mit enormen Ehrgeiz und durch gemeinsames Training mit Spranz das fahrerische Können erarbeitet, in diesem technisch-anspruchsvollem Rennen mithalten zu können.
Vereinskollege Daniel Jankov war ebenfalls erfolgreich auf der Marathonstrecke, die fast alle Höhenmetern auf den ersten lang gezogenen, stetig bergauf führenden 15 km mit steilen Rampen vereinte, um auf der zweiten Hälfte überwiegend technische Bergab-Passagen mit hohem Tempo zu bieten. Auch Jankov, der als Endurofahrer auf diesem seinem erst zweiten Marathon wenig Erfahrung aufweisen konnte, startete in der Herren Elite 19-29Jahre mit insgesamt 85 Mountainbikern und auch er fuhr mit einem 14. Altersklassenplatz eine überzeugende Leisutung nach 1:28:30 h.
Die Fahrer des Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen loben den angenehmen, familiären Charakter dieses Rennens, das nicht allein auf Leistung ausgerichtet war. Die nette Atmosphäre und den dörflichen Charakter sowie die sehr gute Organisation der Veranstaltung erwähnen alle begeistert.
Für Merlin Spranz geht das Renn-Spektakel am kommenden Wochenende bei Deutschlands spektakulärsten Mountainbike-Rennen, dem Bike Festival in Willingen weiter. Dort wird er am Samstag und am Sonntag die rund 10 Vereinskollegen der Enduro-Fraktion, das junge Gravity-Team der Aylienz bei ihren Starts unterstützen und selber am Samstag bei einem weiteren Marathon auf der Strecke zu sehen sein.
(Weitere Informationen zum Verein Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen finden sich auf der homepage unter: http://www.mtb-hagen.de)

Containerstandort an der Gartenstraße wird umgestaltet

Wetter(Ruhr) – Am Standort an der Gartenstraße waren die Container für die Altpapier- und Flaschenentsorgung in den letzten Tagen überfüllt. Zudem wurde offensichtlich Restabfall illegal abgelagert. Der Stadtbetrieb fährt diesen Standort regelmäßig zweimal pro Woche für die Leerung an. Aktuell konnten die Container allerdings nicht entleert werden, da falsch parkende Autos dies verhinderten. Die Reinigung des Standortes erfolgt dreimal pro Woche. In Abstimmung mit der Stadt Wetter (Ruhr) wird der Stadtbetrieb diesen Standort jetzt umgestalten, so dass das Parkproblem gelöst ist. Bei Kapazitätsengpässen können die Bürgerinnen und Bürger alternativ auch den nächsten Standort an der Bergstraße nutzen. Entsorgte Windeln und anderer Restmüll stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden bei entsprechenden Hinweisen geahndet.

Der Stadtbetrieb Wetter unterhält im Stadtgebiet flächendeckend 40 Containerstellplätze in verschiedenen Größen und Ausführungen. Bestückt sind sie mit Papier, Glas und Altkleider- Containern. Von diesen 40 Stellplätzen können fünf (Humboldstraße, Oberwengern Hoffmann-von-Fallersleben-Straße, Ringplatz, Heilkenstaße, Köhlerwaldstraße) aufgrund ihrer Ausführung und Lage als Zentralstellen bezeichnet werden. Die Stellplätze werden alle zwei Tage, teilweise sogar täglich gereinigt. Die Papiercontainer werden ein- bis zweimal wöchentlich geleert.
Neben den Containern stehen den Bürgern noch haushaltsnahe Papiertonnen und die umfangreichen Entsorgungsmöglichkeiten im Wertstoffland des Stadtbetriebes Wetter sowie an den Umladeanlagen des EN- Kreises in Witten und Gevelsberg zu Verfügung.
Infos zu Entsorgungsfragen erhalten sie auf der Internetseite des Stadbetriebes unter http://www.stadtbetrieb-wetter.de oder unter der Servicenummer 840600.

Boys Club – nur für Jungs

Hagen – Am Donnerstag, 18. Juni, können im Rahmen des Boys Club nur Jungs im Alter von acht bis elf Jahren an Bord eines Piratenschiffes kommen und die Lesetreppe in der Kinderbücherei der Stadtbücherei auf der Springe entern. „Pirat“ Leif Kramps geht zusammen mit den jungen Seefahrern auf große Fahrt über die Meere, liest eine spannende Piratengeschichte vor und seine wagemutigen Piraten übernehmen das Kommando und bestimmen selber, wie das Abenteuer weitergeht. Aber Vorsicht: wer sich falsch entscheidet begibt sich in große Gefahr. Im Anschluss an die Geschichte können die Seeleute ihre eigene Piratenflagge gestalten. Anmeldung werden bis zum 15. Juni gerne auch telefonisch unter 02331-2073591 erbeten. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Dörkenpreis für sechs Kollegschüler

2VolmarsteinHagen – Es ist eine besondere Auszeichnung für soziales Engagement und Hilfsbereitschaft im Alltag: Sechs Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein haben den Dörkenpreis bekommen. Mit diesem Preis würdigt die „Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung“ alljährlich Schüler des Volmarsteiner Berufskollegs und der Realschule Herdecke. „Der Preis ist nicht für Schüler gedacht, die überall mit der Note eins stehen“, erklärte Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Dörken-Stiftung. Manche frühere Preisträger hätten die Urkunde in ihre späteren Bewerbungs-Unterlagen aufgenommen, berichtete Dr. Plaßmann, ehe er gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik jedem Preisträger gratulierte. Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Nancy Müller, Kai-Sheng-Tang, Marian Pasrsiegla, Phillip Loch, Baris Akyüz und Jan Wittmaack, die im Werner-Richard-Saal in Herdecke ausgezeichnet wurden. Für die Untermalung mit klassischer Musik sorgte am Klavier Marcel Lüling, ebenfalls ein Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs. Dessen Leiter Christof Hoffmann und sein Stellvertreter Ernst Schumacher würdigten die sechs Volmarsteiner Schüler. Die hatten den Tag gemeinsam verbracht: Dabei stand zunächst gemeinsames Backen in einer Bäckerei auf dem Programm, ehe nachmittags der offizielle Teil folgte. Die jungen Preisträger waren von Lehrern, Ausbildern und Internats-Mitarbeitern vorgeschlagen worden. Es war die mittlerweile 21. Verleihung des Dörkenpreises an Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs. Deshalb bedankte sich Christof Hoffmann ausdrücklich für diese langjährige Unterstützung. „Die Schul-Etats sind begrenzt“, erklärte er, „darum sind wir froh, dass wir solche Unterstützer wie Sie an unserer Seite haben.“ Dr. Plaßmann bot daraufhin eine zusätzliche Möglichkeit an, um Schüler besonders auszuzeichnen – nämlich Karten für ein Spiel von Borussia Dortmund. „Sagen Sie uns Bescheid“, sagte er kurz und knapp.

SPD-Delegation knüpfte Kontakte auf dem Städtetag in Dresden

Foto: SPD Hagen
Foto: SPD Hagen

Hagen. (Andreas Reitmajer) Mit einer „Dresdner Erklärung“ ging am Donnerstag der Deutsche Städtetag in der sächsischen Landeshauptstadt zu Ende, an dem auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner als ordentliches Mitglied für die SPD-Ratsfraktion und als Gäste der SPD-Ratsherr Günter Stricker sowie Fraktionsgeschäftsführer Andreas Reitmajer teilnahmen.
Die SPD-Delegation begrüßte die Erklärung, in der sich die Städte in Deutschland für den sozialen Zusammenhalt und gerechte Teilhabechancen ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Sie appellieren an Bund und Länder, gleichwertige Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik zu sichern und bei der Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen finanzielle Gestaltungsspielräume für alle Städte zu schaffen. „Wir sehen doch gerade hier in Hagen ganz deutlich, was passiert. Trotz guter Konjunktur und unserer Konsolidierungsbemühungen wachsen die Unterschiede zwischen finanzstarken und finanzschwachen Kommunen und Regionen weiter. Wir konsolidieren und der Schuldenberg wird trotzdem größer. Wir dürfen aber den Anschluss nicht verlieren. Das gilt für den Arbeitsmarkt ebenso wie für Bildung, Kultur, Sport und soziale Angebote in unserer Stadt.“ Daher sei die Forderung, dass Bund und Land Verantwortung für strukturschwache Städte zeigen und sie gezielt fördern müssen, nur folgerichtig. Das Treffen von mehr als 1000 Delegierten und Gästen stand unter dem Motto „Wachsendes Gefälle zwischen den Städten – Entwicklungschancen für alle sichern.“
Am Rande der Veranstaltung knüpfte der SPD-Fraktionsvorsitzende erste Kontakte zu Münchens Altbürgermeister Christian Ude, der in Dresden zum Ehrenmitglied des Deutschen Städtetages ernannt wurde. Ude sprach sich in seiner Rede vor der Vollversammlung für intensivere Kontakte und Partnerschaften zwischen deutschen und türkischen Städten aus. Ude war in Dresden in Begleitung seines türkischen Freundes Ali Kilic, der lange in München gelebt hat und kürzlich zum Bürgermeister des Istanbuler Stadtteils Maltepe gewählt wurde. Gemeinsam laden die beiden Politiker im Oktober zu einer „deutsch-türkischen Kontaktbörse“ ein. „Da Hagen auf der Suche nach einer türkischen Partnerstadt ist, habe ich natürlich gleich mit Christian Ude und Ali Kilic gesprochen und Interesse angemeldet. Auch Maltepe, ein Stadtteil mit 500 000 Einwohnern auf der asiatischen Seite von Istanbul, hat bislang noch keine Partnerstadt.“
In Hagen, so Krippner, lebten fast 8000 Bürger mit türkischer Staatsangehörigkeit. Damit bilden sie die größte Nationalitätengruppe. „Daher ist es an der Zeit, dass wir möglichst bald eine türkische Partnerstadt finden“, so Mark Krippner.

Demokratie als Verlierer?

IMG-20150423-WA0004Hagen –  Bei den Départementswahlen im März in Frankreich ist es zu einer deutlichen Verschiebung nach Rechts gekommen. Dieses Ergebnis wird am Mittwoch, 17. Juni, um 19 Uhr Thema des Diskussionsabends in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, sein. Um das Ausmaß der Kräfteverschiebung besser einschätzen zu können, ist es sinnvoll, die Ergebnisse auch im Vergleich mit vorherigen Wahlen zu analysieren. Dennoch scheinen die Rechtspopulisten an vielen Stellen in Europa immer mehr Anhänger zu gewinnen. Diese Entwicklung geht einher mit einer sinkenden Wahlbeteiligung, die oftmals unter 50 Prozent liegt – eine dramatische Entwicklung für die Demokratie! Ist der Vertrauensverlust an die herrschende Politik so groß? Fehlt es an den richtigen Alternativen? In seinem Vortrag wird sich Bernhard Sander, Redakteur der Zeitschrift „Sozialismus“, nach einer Analyse der Wahlergebnisse in Frankreich und einer Einordnung in europäische Trends mit den Ursachen der Rechtsentwicklung und Demokratieverdrossenheit beschäftigen und diese Thesen diskutieren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

Hagener „Diamanten-Werkstatt“

IMG-20150423-WA0004Hagen –  Am Freitag, 31. Juli, startet von 17 bis 19.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, der VHS-Kurs 5048, in dessen Rahmen Interessierte auf eine neue und faszinierende Art entdecken können, wie sie einen zufällig gefundenen Stein zu neuem „Leben“ verhelfen werden. Die Teilnehmer umwickeln den Stein oder den Kristall mit Draht oder Garn und kreieren ein „Hagener Diamantenkollier“ mit einer farblich passenden Kordel und Verschluss. So entsteht ein schönes und sehr persönliches Schmuckstück. Interessierte bringen bitte Häkelnadeln und gegebenenfalls eigene Steine mit. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Fitz-Lange-Fußball-Turnier

Hagen –  Am Freitag, 19. Juni, findet auf dem Kunstrasenplatz am Höing, Am Sportpark 16 a, das diesjährige Fitz-Lange-Turnier statt. Veranstalter ist die Drogentherapeutische Ambulanz der Stadt Hagen. Wie auch im vergangenen Jahr treten Mannschaften aus verschiedenen Drogenhilfe-Einrichtungen NRWs gegeneinander an. Das Turnier beginnt um 10 Uhr und wird gegen 15 Uhr mit der Pokalverleihung enden. Diese übernimmt der Schirmherr der Veranstaltung und langjähriger Leiter der Kommunalen Drogenhilfe Friedhelm Lange. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Alle Teilnehmer des Turniers würden sich über reges Interesse und den Besuch sportbegeisterter Hagener Bürgerinnen und Bürger freuen.

Tradition nimmt neue Konturen an

946582_477343922346144_1502939091_nHagen –  Zum letzten Mal in seiner bestimmt hundertjährigen Geschichte traf sich am vergangenen Mittwoch der Eckeseyer Ortsverein der SPD. Nach der Sommerpause wird gemeinsam mit den Vorhaller Genossen ein neuer Ortsverein gegründet, nachdem zuvor beide Gruppierungen sich formal auflösen. Auch wenn es nur ein formeller Akt ist, so nutzten die Eckeseyer Sozialdemokraten den letzten Abend der Ortsvereinszusammenkünfte für einen Rückblick auf die Jahrzehnte des politischen Engagements im Arbeiterstadtteil Eckesey- „Wir kennen leider nicht die genaue Historie, aber wir haben Informationen darüber, dass unser Ortsverein zu den Ältesten in Hagen gehört“, so der Vorsitzende Sven Söhnchen. Leider sind belegbare in den unzähligen Ordnern nicht mehr aufzutreiben. Aber auch ohne Gründungsurkunden und 100-Jahr-Feierlichkeiten waren die „Roten“ seit je her die Ansprechpartner für alle Bürger im Quartier. „Als ich vor über 25 Jahren in die Partei eingetreten bin, gab es zur SPD in Eckesey überhaupt keine wahrnehmbare Alternative“, erinnert sich Söhnchen. Mit Anfang 20 und als damals jüngstes Hagener Ratsmitglied übernahm Söhnchen den SP>D-Ortsvereinsvorsitz von Helmut Peters. „Wenn man die Zeit Revue passieren lässt, so ist es schon erstaunlich, dass man bisher selber ein Viertel der Historie einer Stadtteilpolitik begleiten durfte und langjährige Genossen  wie Brigitte Eggert, Wolfgang Warnck, Gustav Elsen, Renate Mielke oder das Ehepaar Otting blicken auf noch viel mehr Jahre Eckeseyer Sozialdemokratie zurück. Die SPD war immer der Ansprechpartner für Sorgen und Nöte der Mitmenschen im Stadtteil – und das wird auch in Zukunft so bleiben.“, ist sich der scheidende Eckeseyer SPD-Vorsitzende Söhnchen sicher. Nach der Sommerpause 2015 geht es im Hagener Norden als SPD-Ortsverein Vorhalle-Eckesey (oder Eckesey-Vorhalle) weiter – mit denselben Gesichtern und der gleichen Leidenschaft. Auch zukünftig werden sich die Genossinnen und Genossen regelmäßig in ihrem Domizil am Lukaspark treffen und freuen sich auf Gespräche, Meinungen, Anregungen, Diskussionen und gerne auch mal Zuspruch von interessierten Bürgern. Eine Anekdote über die Eckeseyer Sozialdemokratie würde Sven Söhnchen gerne noch klären: die Gerüchteküche erzählt immer von einem Auftritt Willy Brandts auf dem Wielandplatz in Eckesey. Bereits befragte Stadthistoriker können hierzu keine Auskunft geben – „aber schön fürs sozialdemokratische Herz wäre diese Geschichte schon“, schwelgt Söhnchen in nicht erlebten Erinnerungen.

Piratenvorlesestunde für Jungen

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Zu einer spannenden Vorlesestunde über Piraten lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle Jungs zwischen acht und elf Jahren am Donnerstag, 18. Juni, um 17 Uhr auf die Lesetreppe in die Kinderbücherei ein.
Im Rahmen der Vorlesestunde geht der Pirat Leif Kramps zusammen mit den jungen Seefahrern auf große Fahrt über die Meere und liest eine spannende Piratengeschichte vor, bei der seine wagemutigen Piraten das Kommando übernehmen und selbst bestimmen, wie das Abenteuer weitergeht. Aber Vorsicht: Wer sich falsch entscheidet, begibt sich in große Gefahr. Im Anschluss an die Geschichte können die kleinen Seeleute ihre eigene Piratenflagge gestalten. Eine Anmeldung wird bis Montag, 15. Juni, unter Telefon 02331/2073591 entgegengenommen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

„Bike ma anders 2015“

Dortmund – Spaß mit ausgefallenen Funktionsrädern und designten Unikaten. Der Aktionstag „Bike ma anders 2015“, bei dem Besucher verschiedenste Funktionsräder sowie neu designte Unikate an
Fahrrädern testen können, findet dieses Jahr am 20. Juni 2015 von 10 bis 16 Uhr statt. Die Reha- und Behindertensport-Gemeinschaft Dortmund 51 (RBG Dortmund 51) sowie die Polizei Dortmund richten den Aktionstag dieses Jahr wieder an der Gesamtschule Gartenstadt in Dortmund (Hueckstraße 25-26) aus. Neben angebotenen Handbikes, Liegebikes, Dreirädern, Tandem-Rädern und Rollern wird in diesem Jahr erstmals auch ein Anbieter für „normale“ Fahrräder dabei sein – Inklusion einmal anders herum!
Kinder und Jugendliche, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, können an diesem Tag einen Handbike-Führerschein „(er)fahren“. Daneben bieten Verkehrsexperten der Dortmunder Polizei geführte Radtouren und Rennen in den unterschiedlichen Vergleichsklassen an.

Gemüsehändler in Eppenhausen ausgeraubt

Hagen. Am Donnerstagabend kam es in der Eppenhauser Straße zu einem Raub auf einen Gemüsehändler. Um 18.30 Uhr befand sich der 56-Jährige allein in seinem Geschäft, als plötzlich durch die Hintertür eine Frau den Raum betrat. Die Räuberin hielt eine Pistole in der Hand und forderte den Händler auf, ihr 500 Euro aus der Kasse zu überreichen. Da sich dort kein Geld befand, verlangte die Frau den Inhalt aus der Geldkassette im Hinterzimmer. Mit circa 50 Euro Bargeld entkam die Täterin aus der Hintertür. Dort beobachtete ein Zeuge die Flüchtende, wie sie sich in der Ascherothstraße mit einem Mann traf. Gemeinsam floh das Pärchen in Richtung Haßleyer Straße. Die Täterin konnte wie folgt beschrieben werden: Circa 18-20 Jahre, rote und schulterlange Haare, auffallend kurze und dunkle Hose, dunkles T-Shirt. Der Mann wurde deutlich älter als die Täterin und mit süd- oder südosteuropäischen Aussehen beschrieben. Die Polizeibittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02331 / 986 20 66.

Brand in einer Härterei

feuerwehr-gevelsberg-fw-en-brand-in-einer-haertereiGevelsberg – Am 12.06.15 um 02:54 Uhr wurde die Feuerwehr Gevelsberg mit dem Stichwort „brennt Firma in voller Ausdehnung“ alarmiert. Kurze Zeit später rückten 47 Kräfte der Feuerwehr Gevelsberg zum Einsatzort in
die Teichstrasse aus. Bereits bei der Anfahrt konnte die Feuermeldung bestätigt werden, da meterhohe Flammen aus einer Gewerbehalle schlugen. Die Brandbekämpfung wurde über zwei Angriffswege eingeleitet. Im vorderen Bereich ging die Drehleiter mit dem Wenderohr in Stellung und im rückwärtigen Bereich  wurde ein Innenangriff mit 2C Strahlrohren aufgebaut. Der Brand war im Bereich eines Härteofens ausgebrochen. Die Kernmacherei brannte in einem Bereich von ca. 150qm in voller Ausdehnung. Ein Übergreifen auf angrenzende Gebäudekomplexe konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Der leitende Direktor A. Sassenscheidt sowie Mitarbeiter des Energieversorgers waren an der Einsatzstelle.
Nach ca. einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Gegen 04:50 Uhr war das Feuer aus. Eine Brandsicherheitswache war bis 06.45 Uhr vor Ort.    Es wurde niemand verletzt, Die Brandursache ist ungeklärt Eingesetzt waren 5 Trupps unter Atemschutz mit 2 C-Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter.

Reisenden Befragung zum Thema Taschendiebstahl

bundespolizeidirektion-sankt-augustin-bpold-sta-reisenden-befragung-zum-thema-taschendiebstahl-bundeKöln, Düsseldorf, Dortmund  –  Ein wesentlicher Bestandteil der Präventionsmaßnahmen in Zusammenhang mit dem Thema Taschendiebstahl  innerhalb der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin ist die Sensibilisierung der Reisenden auf dem Gebiet der Bahnanlagen durch Aufklärung über das Deliktfeld. Wenn jeder Reisende ausreichend darüber informiert ist, wie er sich effektiv vor Taschendiebstahl schützen kann bzw. wie er
sich an gefährdeten Orten verhalten sollte und welche
Sicherheitsvorkehrungen durch ihn selbst getroffen werden können, können Tatgelegenheiten reduziert und ggfs. dadurch die Fallzahlen
gesenkt werden.     Hierzu sollen im Rahmen der Befragung bei den Nutzern der Bahn
Erkenntnisse gesammelt werden, inwieweit Reisende sich dem Phänomen
bewusst sind, über welche Kenntnisse sie verfügen und in welchem
Rahmen/ in welcher Form sie über das Deliktfeld informiert werden
möchten, um zukünftig Präventionsmaßnahmen gezielt und nachhaltig
einsetzen zu können.
Dem Deliktfeld Taschendiebstahl wird darüber hinaus auch weiterhin
repressiv durch konsequentes Vorgehen im Bereich der verdeckten
Fahndung und strukturierter Ermittlungsverfahren entgegengewirkt.
Am Mittwoch (17.06.2015) wird in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00
Uhr und von 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr die zuvor beschriebene
Bürgerbefragung der Reisenden an den Bahnhöfen im
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
sowohl stationär in Köln HBF, Düsseldorf HBF und Dortmund HBF als
auch mobil in den Zügen der DB AG der Linien RE 1, RE 5 zwischen Köln
und Dortmund durchgeführt. Hierbei werden auch „Alarm Glöckchen“ als
„Give aways“ an die Reisenden verteilt. Bezwecken sollen die kleinen
Glöckchen, die mit einem Verschluss an der Geldbörse angebracht
werden, dass durch das Klingeln der Glöckchen beim Herausnehmen der
Geldbörse aus der Handtasche sowohl der Täter abgeschreckt als auch
das potentielle Opfer auf den Diebstahlsvorgang aufmerksam gemacht
werden.

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

  +++ Hagen: Katze aus altem Kino gerettet +++ Dortmund: Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Hagen: Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft +++ Hagen: Drei Wohnungseinbrüche in Hagen +++ Hagen: Täter flüchten nach versuchtem Betrug +++ Dortmund: Aufmerksame Zeugin meldet Einbruch in Gaststätte – Fünf Tatverdächtige festgenommen   +++ Hagen: Mit Absperrband auf Hagens Straßen unterwegs +++ Hagen: Zwiebellook bei 23 Grad – Jeansklau aus Bekleidungsgeschäft +++ Dortmund: Überfall im Hausflur: Unbekannter würgt 29-Jährige – Zeugen gesucht +++ Herdecke: Seniorin fällt nicht auf Betrügerei rein +++ Herdecke: Unfall mit Radfahrer +++ Gevelsberg:  Hochwertige Werkzeuge bei Dacharbeiten entwendet +++ MK: Durstige Diebe +++ MK: Brand zerstört Wohnhaus +++ MK: Kippen, Möbel und Reifen geklaut +++ MK: Vandalen an Wasserhütte +++ Schwerte: Wohnungseinbrüche – zwei Wohnungstüren in Mehrfamilienhaus ausgebrochen +++  Dortmund: Dortmund-Eving, Holtkottenweg Brutaler Raubüberfall auf Seniorin – Polizei sucht Zeugen Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Bismarckturm fasziniert Post SV beim Familientag

Foto: Stefan Sieling
Foto: Stefan Sieling

Hagen. Erstmalig fand in diesem Jahr der Familienwandertag der Jugend-Handballabteilung des Post SV Hagen statt. Dabei hatten sich die Organisatoren um Gina Keischgens  gleich etwas Besonderes einfallen lassen: Anlässlich des Bismarckjahres , das in diesem Jahr zu Ehren des ersten deutschen Kanzlers gefeiert wird, war das Ziel der Wanderung der Hagener Bismarckturm auf dem Goldberg.

Auf dem Weg dorthin hatten die Jüngsten der über 50 Personen starken Wandergruppe bei einer Schnitzeljagd vielfältige Aufgaben zu lösen, bei denen sowohl Kreativität als auch motorische Geschicklichkeit gefragt waren. Am Ziel angekommen wartete auf die Kinder und Eltern ein reichhaltiges Buffet, welches fleißige Helfer bereits vorbereitet hatten. Nach der verdienten Stärkung folgte dann der zweite, nicht minder spannende Teil des Tages: In dieser Etappe konnten die Teilnehmer des Familienwandertages die Aussichtsplattform des Turms erklimmen und dort bei bester Sicht auf die Stadt den Ausführungen von Stefan Sieling, Vorsitzender des Fördervereins Bismarckturm Hagen e. V., zur Entstehungsgeschichte des Hagener Kulturdenkmals lauschen.

Wieder unten angekommen zeigten sich alle Teilnehmer begeistert und Jugendwart Daniel Schwebe konnte zusammenfassen: „Angesichts dieser positiven Resonanz auf unseren ersten Familienwandertag wird es sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art bei uns gewesen sein. Durch die Kooperation des Post SV Hagen mit dem Förderverein Bismarckturm konnten wir heute Sport und Kulturgeschichte hervorragend verbinden.“

Osthaus-Preis an Volker Stelzmann

Foto Quelle: Stadt Hagen
Foto Quelle: Stadt Hagen

Hagen. Volker Stelzmann ist der diesjährige Preisträger des Karl Ernst Osthaus-Preises der Stadt Hagen. Der 1940 in Berlin geborene Künstler studierte nach einer Lehre als Feinmechaniker an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war danach als freischaffender Künstler tätig. Ab 1973 nahm er seine Lehrtätigkeit an der Hochschule, an der er studierte, auf und wurde schließlich zum Professor berufen. Nachdem er 1986 die DDR verließ, wurde er nach einer Gastprofessur an der Städelschule in Frankfurt am Main 1988 zum Professor für Malerei an die heutige Universität der Künste in Berlin berufen. 2006 beendete Stelzmann seine Lehrtätigkeit und widmet sich seitdem gänzlich der Malerei. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Mit Verleihung des Karl Ernst Osthaus-Preises an Volker Stelzmann wird das Lebenswerk eines der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Malers gewürdigt. Seit diesem Jahr ist der Preis neu ausgerichtet. Danach wird er alle zwei Jahre an einen Künstler der bildenden Kunst vergeben, der schwerpunktmäßig figurativ arbeitet und eine professionelle Karriere vorweist. Zwar ist der Preis nicht monetär dotiert, jedoch erhält der Preisträger die nicht minder bedeutende Möglichkeit, eine Ausstellung im Osthaus Museum Hagen auszurichten.

Vergeben wird der Preis vom Verein der Freunde des Osthaus Museums Hagen e.V. unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen. Der hochkarätig besetzten Jury zur Verleihung des Preises gehörten in diesem Jahr folgende Persönlichkeiten an: Prof. Dr. Ulrich Krempel, Direktor a.D. des Sprengel Museums Hannover, Dr. Thomas Hirsch, Journalist, Dr. Thomas Weckerle, Vorsitzender (bis Mai 2015) der Freunde des Osthaus Museums Hagen e.V., Thomas Huyeng, Beigeordneter für Kultur der Stadt Hagen und Dr. Tayfun Belgin, Direktor Osthaus Museums Hagen.

Die Stelzmann mit Verleihung des Karl Ernst Osthaus-Preises zugedachte Ausstellung mit dem Titel „Panoptikum“ beginnt am 14. Juni und dauert bis zum 20. August 2016. Anhand einer Auswahl von 90 Gemälden sowie 60 Handzeichnungen wird ein Überblick über das Lebenswerk des Berliner Künstlers von den 1970er Jahren bis in sein aktuelles Schaffen gegeben.

Dabei war Stelzmann nicht immer unumstritten. Seine Rolle im deutsch-deutschen Bilderstreit wurde lange kontrovers diskutiert und von Anfeindungen begleitet. Seine individuelle Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte erzählt er jedoch höchstens versteckt in Parabeln biblischer oder zeitgenössischer Geschichten. Vielmehr interessieren ihn aber die Grundfragen menschlicher Existenz und die Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten menschlichen Miteinanders.

Seine altmeisterlich gemalten Bilder sind geprägt von mannigfaltigen Figurenkompositionen, die aus einem angedeuteten, dunklen, engen Hintergrund heraustreten. Besonders die Körperhaltung der Personen verwundert den Betrachter. Es erscheinen Frauen und Männer, gehend, gebückt oder in ausholender, bewegender Gebärde vor großstädtischen Straßen- und in neutestamentarischen Bibelszenen. Die Passionsgeschichte mit der Darstellung der Kreuztragung oder Abendmahlszenen ist in seinen Werken von besonderem Interesse, da sich in ihr einerseits die philosophische Dimension des Menschseins am deutlichsten stellt und diese dem Künstler andererseits ein weites Feld an kunsthistorischen formalen und ikonographischen Bezügen öffnet.

In seinen zuweilen grotesk wirkenden Bildern ergründet Stelzmann mit der ihm eigenen subtilen Ironie die gesellschaftliche Identität, die in ihr lebenden menschlichen Charaktere mit all ihren Verhaltensweisen. Abwesende Blicke aus überzeichneten, marionettenhaften und sprachlosen Gesichtern enthüllen einsame Seelen der Gesellschaft und geben in faszinierender Weise Stelzmanns schonungsloses, aber immer zugleich humanes Menschenbild wieder, das den Betrachter zu eigenen philosophischen Überlegungen anregt.