Frau nach Brand in Hagen tot aufgefunden

Hagen. Am Donnerstagnachmittag waren Feuerwehr und Polizei in der Boeler Straße eingesetzt. Dort war es in einem Mehrfamilienhaus zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Gegen 14.10 Uhr trafen die Rettungskräfte ein und fanden in einem Raum auf der Zwischenetage des Treppenhauses eine weibliche Leiche, die Brandverletzungen aufwies. Unmittelbar nach Eintreffen konnte der Brand schnell gelöscht werden. Da Auffindesituation und Todesursache bislang unklar sind, ist eine Mordkommission der Kripo Hagen eingesetzt.

A2 Richtung Hannover Erstmeldung – Verkehrsunfall – Drei LKW beteiligt

Heute Nachmittag, 15.38 Uhr, prallten auf der A2 in Richtung Hannover, kurz nach der Anschlussstelle Dortmund Lanstrop, drei LKW aus bisher unbekannter Ursache aufeinander. Den ersten Informationen nach sollen sich mehrere Personen verletzt haben. Über den Grad der Verletzungen liegen noch keine Erkenntnisse vor. Der rechte Fahrstreifen in Richtung Hannover ist gesperrt. Hinter der Unfallörtlichkeit staut sich der Verkehr zurück.

Lob für Wetteraner Innenstadt

unnamedWetter(Ruhr) – Menschen mit Sehbehinderung finden sich in der Wetteraner City gut zurecht. Um das durch eine entsprechende Bauweise zu erreichen, nutzte die Stadt auch den Sachverstand der NRW-weit aktiven „Agentur Barrierefrei“. Deren Träger ist das Forschungsinstitut für Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein, das u.a. an der barrierefreien Gestaltung der Kaiserstraße beteiligt war. „Die Stadt ist auf einem guten Weg – und weiter als andere Kommunen“, so das Fazit von Josef Schwietering, Leiter des Arbeitskreises Soziales von Pro Retina Deutschland, der Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenrationen. Der Ennepetaler Schwietring (57), hochgradig sehbehindert, machte den Praxistest bei einem Rundgang mit Axel Fiedler, städtischer Beauftragter für Menschen mit Behinderung, und FTB-Mitarbeiter Rainer Zott. Mit seinem Blindenlangstock ertastete Schwietering problemlos die weißen Noppenfelder auf den Gehwegen. Die „Sprache“ der neu verlegten Steine auf dem Boden wies ihm z.B. den Weg zu einem Zebrastreifen. Am Bahnhofsvorplatz lobte er die Infotafel für Sehbehinderte und das Blindenleitsystem des Busbahnhofs. Auf seinem Rundgang sprach er aber auch einige potenzielle Stolperfallen für Sehbehinderte an – so zum Beispiel Fahrradständer auf dem Bürgersteig und Werbeaufsteller vor Geschäften. „Wir haben interessante Anregungen für weitere Verbesserungen bekommen“, so das Fazit von FTB-Mitarbeiter Rainer Zott nach dem Rundgang.

Reifenklau auf Discounter-Parkplatz

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

Hagen. Auf einem Discounter-Parkplatz an der Altenhagener Straße wurden
zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen alle vier Reifen eines
Mercedes geklaut. Der unbekannte Täter stellte das Auto mit den
Bremsscheiben auf Steinblöcken ab. Die Polizei informierte den Halter
über den Vorfall.  Der Schaden beläuft sich auf ca. 500EUR. Zeugen
melden sich bitte unter der 02331/ 9862066

Feuer in Asylbewerberunterkunft: Kein fremdenfeindlicher Hintergrund!

Gevelsberg. Am Donnerstag Morgen, gegen 05.45 Uhr, wird durch eine Zeitungsbotin in einer kommunalen Unterkunft für Asylbewerber an der Wittener Straße Rauchentwicklung im Hausflur festgestellt. Das Feuer kann zunächst mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wird die Feuerwehr hinzugezogen. Die Bewohner der Unterkunft bleiben unverletzt. Die Staatsschutzdienststelle Hagen wird informiert und übernimmt die Ermittlungen. Nach mittlerweile abschließenden Erkenntnissen, ist im Vorflur des Erdgeschosses eine Mülltonne mit Papier in Brand geraten. Augenscheinlich entstand der Brand durch das Einwerfen einer brennenden Zigarettenkippe. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund kann ausgeschlossen werden.

Ein Erfolgsmodell wird fortgeführt

Hagen – Bereits seit 2007 arbeitet das Gymnasium Hohenlimburg kontinuierlich mit der Stadtbücherei Hagen in den Bereichen „Leseförderung“ und „Vermittlung von Recherchekompetenz“ zusammen. Die immer auf zwei Jahre angelegte und schriftlich fixierte Kooperation geht nun in die fünfte Runde – zum dritten Mal unter Beteiligung der Universitätsbibliothek Hagen und der Bibliothek der Fachhochschule Südwestfalen. In den letzten beiden Jahren haben die 5. Klassen des Gymnasiums die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, die 8. Klassen die Stadtbücherei auf der Springe und die 10. Klassen die Universitätsbibliothek Hagen oder die Bibliothek der Fachhochschule Südwestfalen besucht – eine „Bibliothekslaufbahn“, die sich nachhaltig auf die Schullaufbahn auswirkt. Dies sieht auch Schulleiter Horst Witthüser so: „Lesen als grundlegende Kulturtechnik spielt auch in der modernen Medienwelt weiterhin eine große Rolle. Und die Vermittlung von Recherchekompetenz legt wichtige Basiskenntnisse für eine erfolgreiche gymnasiale Schullaufbahn.“ Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken sind also ideale Partner der Schulen, wenn es darum geht, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Büchern und anderen Medien zu ermöglichen, ihnen Lesefreude und Lesemotivation zu vermitteln,
mit ihnen die Medien- und Bibliotheksnutzung einzuüben und sie schließlich zur selbständigen Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen zu befähigen. In der Kooperation Gymnasium Hohenlimburg – Inforaum Hagen hat sich das oben geschilderte „Bausteinsystem“ bewährt und wird in den nächsten beiden Jahren weitgehend so fortgeführt.  Die Bibliotheksleiterinnen Karin Michalke, Ingrid Tönges und Andrea Steffes sind sich einig: „Die systematische Einführung in unsere Bibliotheken ist für die Schülerinnen und Schüler des Hohenlimburger Gymnasiums ein echter Mehrwert. Sie erhalten die notwendigen Kenntnisse für einen selbständigen und kritischen Umgang mit dem rasant wachsenden Medien- und Informationsangebot – und lernen außerdem die Hagener Bibliotheken als wichtigen außerschulischen Lernort kennen. Ein Erfolgsmodell, das wir gern fortführen.“

„Der Narbenbruch: Tipps und Tricks diesen zu vermeiden“

1309 Klatt PortraitHagen – „Neue Volkskrankheit: Der Narbenbruch“ ist der Titel des nächsten Patienten-Forums, zu dem das Evangelische Krankenhaus Haspe am Dienstag, den 16. Juni um 18.00 Uhr, in den Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20, einlädt. Den Vortrag hält Dr. Richard Klatt, Leiter des Kompetenzzentrums Hernienchirurgie am Mops. Er erläutert Tipps und Tricks den Narbenbruch zu vermeiden oder rechtzeitig zu behandeln und berichtet von den Erfahrungen des Hernienzentrums.
„Eine Operationsnarbe ist immer eine Schwachstelle im Gewebe“, so Dr. Klatt. „Ist die Bauchwand nicht fest genug, kann im Bereich der Narbe eine Bruchpforte entstehen. Das ist eine Lücke in der Bauchwand, durch die sich die Baucheingeweide nach außen vorwölben können.“ Etwa jeder fünfte Patient erleide nach einer größeren offenen Bauchoperation einen Narbenbruch, berichtet der Experte vom Mops. Meist trete die Narbenhernie dabei innerhalb des ersten Jahres nach der OP auf. Sie kann wenige Millimeter bis 30 Zentimeter groß sein.
„Ist ein Bruch aufgetreten, wird eine Operation aus Angst oder Unkenntnis über die potentielle Gefahr häufig verschleppt“, berichtet Dr. Klatt. „Aber das kann lebensgefährlich werden.“ Der Oberarzt erklärt: „Es gibt keine nachhaltig bessere Lösung als eine rasche und schonende Operation.“ Denn wer zu lange wartet, hat ein wachsendes Problem und lebt gefährlich: Der Bruch vergrößert sich in der Folge, die Gefahr einer Einklemmungssituation steigt. Wird hierbei eine nach außen durchgebrochene Darmschlinge mitsamt ihrer Durchblutung abgeklemmt, besteht sogar Lebensgefahr.
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 350.000 Hernien-Operationen durchgeführt. In den rund 30 zertifizierten Referenz- und Kompetenzzentren, zu denen die Chirurgische Abteilung am Mops auch gehört, wird die Patientensicherheit und Versorgungsqualität in der Hernienchirurgie stetig kontrolliert und verbessert. Um „Kompetenzzentrum Hernienchirurgie“ zu werden, musste das Krankenhaus in Haspe hohe Voraussetzungen erfüllen: Eine hohe Anzahl von Operationen, Qualitätsmanagement, die Durchführung aller modernen OP – Verfahren, spezielle Sprechstunden, perioperatives Schmerzmanagement, hohe Kompetenz bei Ultraschalluntersuchungen und den laparoskopischen Operationen sowie geringe Gesamtkomplikationsraten. „Für Patienten unterstreicht diese Zertifizierung den hohen Stellenwert und die herausragende Qualität der Behandlung von Brüchen“, betont Dr. Claas Brockschmidt, Chefarzt der Viszeralchirurgie am Mops. Für Fragen bleibt genügend Zeit. Der Eintritt ist frei.

Blitzfotografie – das kreative Spiel mit dem Licht

Hagen – Am Sonntag, 28. Juni, von 10 bis 17Uhr, ist in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, der VHS-Kurs 5021 geplant, in dem Interessierte von dem professionellen Fotografen Thomas Bocian erfahren, was ein Blitz wirklich ist und wozu er dient. So einfach die Frage klingen mag, der richtige Blitz-Einsatz birgt viel Potenzial, um das Beste aus einem Motiv herauszuholen. Weitere Themen sind die Synchronzeit, die Farbtemperatur, der Einsatz von Farbfolien, das Stroboskop, das entfesselte Blitzen und der interne Blitz. Das Erlernte wird an verschiedenen Locations sowohl drinnen als auch draußen je nach Wetter angewandt. Außerdem steht ein professionelles Model in verschiedenen Outfits zur Verfügung, um gemeinsam Lichtszenarien umzusetzen. Ziel ist es, durch den richtigen Blitz-Einsatz möglichst authentische Fotos zu schaffen. Die Teilnehmer bringen bitte ihre vorhandenen Blitzgeräte mit. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

2015-06-11 Gebr. Ludwigs Hassleyer Str. 14_ b © Dieter FaßdorfHagen – Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 25. Juni, von 11 bis 12 Uhr zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom „Jugendstil zum Expressionismus“ mit Dr. Elisabeth May ein. Treffpunkt ist an Hassleyer Straße 14; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nr. 1046B (Telefon 02331/207-3622).
Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken.

Echtes Engagement. Echt leckerer Mittagstisch. Echt AWO

Hagen – Wenn die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in ihrer bundesweiten Aktionswoche „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ in der kommenden Woche die gesamte Bandbreite ihrer Angebote vorstellt, wird auch die Boelerheider Begegnungsstätte in der Overbergstrasse 125 zu der Vielfalt beitragen. Zum wiederholten Mal lädt eine Gruppe von ehrenamtlichen Kräften, unter der Koordination der hauptamtlichen Mitarbeiterin Kirstin Ebeling, zu einem sehr schmackhaften INTERKULTURELLEN MITTAGSTISCH. Am Montag, 15. Juni 2015, wird es in der Zeit von 11:30 h bis 13:30 h ein asiatisches Currygericht geben – selbstverständlich mit einer Frühlingsrolle vorweg und Bananenbällchen mit Vanilleeis zum Dessert. Zum Preis von 4,50 Euro wird hier die echte Vielfalt der AWO auch kulinarisch umgesetzt. Interessierte Gäste melden sich kurz telefonisch an (02331 689397) – gerne auch per Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Wohnungseinbruch in Dortmund Wellinghofen – Polizei sucht Zeugen +++ Dortmund: Wohnungseinbruch in Dortmund Wellinghofen – Polizei sucht Zeugen   +++ Dortmund: Mehrere Brände auf der Halde Gotthelf – Polizei sucht Zeugen +++ Dortmund: Wohnungseinbruch in Dortmund Wellinghofen – Polizei sucht Zeugen +++ Dortmund: 13-jähriger Fahrradfahrer stürzt vom Rad und verletzt sich schwer +++ Breckerfeld: Gullydeckel ausgehebelt Reifen geplatzt +++ Hagen: Roller vermisst +++ Hagen: Nicht nach links und rechts geschaut – 10-Jähriger angefahren +++ Hagen: Einbruch in Gartenlauben +++ Hagen: Mehrere Ladendiebstähle in Hagen +++ Ennepetal: Beim Überholen frontal mit Motorrad kollidiert +++ Wetter:  Einbruch in Einfamilienhaus +++ Herdecke: Einbruch in Mehrfamilienhaus +++ Gevelsberg:Trickdieb bestiehlt Seniorin +++ Gevelsberg: Einbruch in Mehrfamilienhaus +++ Dortmund: 77-jähriger Dortmunder in seiner Wohnung überfallen – Polizei sucht Zeugen +++ MK: Einbruch beim VFL Platte Heide +++  MK: „Verspätung“ mit Blessuren bezahlt +++ MK: Hungrige Diebe +++ MK: Einbruch in Pizzeria +++ Schwerte: Wohnungseinbruch – Bargeld und Schmuck entwendet +++ Schwerte:  Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen – Auffahrunfall +++ Ennepetal: Amtshilfe für die Polizei +++ Wetter – Zwei Einsätze für den Löschzug Alt-Wetter +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

Hagen: 480 Beschäftigte in der Lebensmittelindustrie

Foto: NGG
Foto: NGG

Hagen. Vom Backwarentechniker über den Brauer bis zur Lebensmittellaborantin – rund 480 Menschen in Hagen arbeiten in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. Die Ernährungsindustrie ist damit nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Sie bietet auch gute berufliche Perspektiven für Jugendliche. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin.

Mit Blick auf das neue Ausbildungsjahr, das im August startet, rät die NGG Südwestfalen Schulabgängern, sich über eine Ausbildung in der Lebensmittelindustrie schlau zu machen. „Azubis verdienen hier überdurchschnittlich gut. So bekommt ein angehender Lebensmitteltechniker in der Getränkeherstellung 760 Euro im ersten und 1.076 Euro im dritten Lehrjahr. Und nach der Ausbildung haben Azubis beste Chancen, vom Betrieb übernommen zu werden“, sagt Helge Adolphs.

Der Geschäftsführer der NGG Südwestfalen empfiehlt, einen Blick auf die Job-Palette in der Lebensmittelindustrie zu werfen. „Gerade wer mobil ist, findet in der Branche viele anspruchsvolle Ausbildungsberufe – vom Mechatroniker in der Getränkeherstellung bis zum Laboranten in der Milchwirtschaft“, so Helge Adolphs. Ein besonderer Vorteil sei das überbetriebliche Know-How: „So lernt ein Azubi in der Backindustrie nicht nur etwas über Brot und Backwaren. Er wird gleichzeitig Experte für Fleisch, Getränke und Süßwaren. Und er kann bis zum Industriemeister auf der Karriere-Leiter nach oben klettern“, so Adolphs.

In der Lebensmittelindustrie habe die NGG in den vergangenen Jahren bei den Arbeitsbedingungen und beim Verdienst viel für die Beschäftigten erreicht. „Die Jobs sind eindeutig attraktiver geworden. Und in der Lebensmittelindustrie wird es nie langweilig: Neue Produkte, neue Prozesstechnik, neue Verpackungen – die Lebensmittelbranche lebt ständig von innovativen Ideen“, sagt Helge Adolphs.

Das gelte auch für die Berufe: „Wer einen süßen Start ins Berufsleben sucht, kann sich jetzt sogar zur Fachkraft für Speiseeis ausbilden lassen. Drei Jahre dauert die Ausbildung. Der Azubi kreiert und probiert dabei nicht nur exotische Eissorten, sondern bekommt auch kaufmännisches Know-How. Er lernt im Verkauf und Service“, so der NGG-Geschäftsführer. Der „Eismach-Job“ sei eine „süße Nische“. Aber auch die gehöre zur Lebensmittelherstellung. Wer sich in der Branche orientieren und auf Ausbildungsplatzsuche gehen will, kann dies zum Beispiel auf der „Azubi-Börse“ der Arbeitsagentur tun: www.berufenet.arbeitsagentur.de

Brand in einer Unterkunft für Asylanten in Gevelsberg

Foto: Feuerwehr Gevelsberg
Foto: Feuerwehr Gevelsberg

Gevelsberg. Heute morgen um 5:50 Uhr riefen die Sirenen die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Brandeinsatz in die Wittener Straße. In einem Übergangswohnheim für Asylanten war im Bereich des Erdgeschosses ein Feuer ausgebrochen. Alle 8 Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits beim Eintreffen der Wehr verlassen, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Starker Rauch quoll aus dem Eingangsbereich des Hauses, das komplette Treppenhaus war stark verraucht. Die Feuerwehr bekämpfte mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz das Feuer im Erdgeschoss. Mehrere Türen mussten von den Einsatzkräften geöffnet werden um alle Räume auf einen möglichen Brand zu untersuchen. Entstanden ist das Feuer durch Zeitungen, die im Erdgeschoss brannten. Als Brandursache wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei war mit den Fachkräften zur Brandursachenermittlung vor Ort und ermittelt. Die komplette Einsatzstelle wurde mittels Wärmebildkamera begangen. Im Erdgeschoss mussten seitens der Feuerwehr Teile einer Wandverkleidung entfernt werden, da sich hier noch einzelne Brandnester befanden. Die Bewohner wurden während des Einsatzes von Polizei und Feuerwehr betreut. Die Feuerwehr war mit 35 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen vor Ort. Der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes, die zuständigen Mitarbeiter des Fachbereiches Jugend und Soziales sowie der leitende Direktor und Kämmerer der Stadt Gevelsberg Andreas Sassenscheidt unterstützten die Einsatzkräfte der Wehr und machten sich vor Ort ein Bild von der
Lage. Das Gebäude ist weiterhin bewohnbar und die Bewohner konnten wieder in ihre Unterkunft zurück. Das Einsatzende war laut Einsatzleiter Uwe Wolfsdorff um 8:20 Uhr. Die Einsatzstelle wurde an die zuständigen Stellen der Stadt Gevelsberg übergeben.

Schwelbrand in Breckerfeld

Breckerfeld (hb) Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu einem Brand in einem Industriebetrieb in der Langscheider Straße alarmiert. Bei einem Härteofen kam es zu einer Stichflammenbildung. In einem Kabelkanal über dem Ofen wurden hierdurch Rußablagerungen in Brand gesetzt. Der Schwelbrand wurde zwar durch Mitarbeiter des Betriebs gelöscht, zur Vorsicht wurde dennoch die Feuerwehr hinzugezogen. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera von einer vor Ort befindlichen Hubarbeitsbühne aus. Weitere Maßnahmen waren nicht notwendig und die Einsatzstelle konnte an den Eigentümer übergeben werden. Der Einsatz endete nach etwa 50 Minuten.