Schwerer Reitunfall in Breckerfeld

Breckerfeld (hb) Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu Landeplatzsicherung für einen Rettungshubschrauber angefordert. Ein Mädchen war in der Ortschaft Bühren von ihrem Pferd gestürzt und hatte Schmerzen im Rückenbereich. Sie wurde von der Rettungswagen-Besatzung aus Breckerfeld, einem Notarzt aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Notarzt vom Rettungshubschrauber Christoph Dortmund vor Ort erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld sicherten die Einsatzstelle, sowie den Landeplatz für den Rettungshubschrauber. Der Einsatz endete nach etwa 50 Minuten.

Ausschreibung der Intendanten- und GMD-Positionen am Theater Hagen

In der letzten Sitzung des Aufsichtsrates der Theater Hagen gGmbH wurde beschlossen, sowohl eine Findungskommission für die Suche nach einem neuen Intendanten/einer Intendantin als auch eine nach einem neuen Generalmusikdirektor/ einer Generalmusikdirektorin für das Theater Hagen ab der Spielzeit 2017/18 einzurichten.

Die Kommissionen haben unter der Leitung von Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Söhnchen bereits ihre Arbeit aufgenommen und sich darauf verständigt, noch vor der Sommerpause des Theaters Ende Juni 2015 die Positionen öffentlich auszuschreiben.

„Wir wollen damit rechtzeitig die Weichen für eine Fortsetzung der hervorragenden und erfolgreichen Arbeit von Norbert Hilchenbach und Florian Ludwig stellen“, so Sven Söhnchen.

Die Amtszeit des derzeitigen Intendanten Norbert Hilchenbach endet mit Ablauf der Spielzeit 2016/17, der dann in den Ruhestand tritt. Generalmusikdirektor Florian Ludwig verlässt das Haus zu demselben Zeitpunkt.

Sehen Sie dazu auch das Video:

Grüner Haken dran

Foto: Ev. Stiftung Volmarstein
Foto: Ev. Stiftung Volmarstein

Hagen. Das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Eilpe ist mit dem Grünen Haken ausgezeichnet worden. Dabei handelt es sich um ein eingetragenes Markenzeichen für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit. Verliehen wird dieses Gütesiegel von der gemeinnützigen Heimverzeichnis GmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter.
„Von einem guten Seniorenheim wird heutzutage mehr erwartet als nur gute Pflege“, so Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski. Der Leiter des Geschäftsbereichs Seniorenhilfe der Ev. Stiftung Volmarstein ist stolz auf sein Team in Eilpe. Bei der freiwilligen Prüfung wurden rund 120 Kriterien unter die Lupe genommen. Ermittelt wurde etwa, mit wie viel Respekt die Bewohner betreut werden, ob deren Privatsphäre und Würde respektiert werden, wie die Mahlzeiten ablaufen und wie das Essen schmeckt. „Die Begutachtung der Altenheime orientiert sich an der ‚Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen‘ der Weltgesundheitsorganisation“, erklärt der Professor. „Sie stellt die Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde der Bewohner in den Mittelpunkt. Ergibt die Begutachtung, dass mindestens 80 Prozent der Kriterien in jeder der drei Dimensionen erfüllt sind, wird dem Heim Verbraucherfreundlichkeit bescheinigt.“
Die Prüfung beinhaltete unter anderem ein ausführliches Gespräch mit der Leitung sowie dem Bewohnerbeirat, der die Bewohner vertritt, dazu eine Haus- und Zimmerbesichtigung und ein gemeinsames Mittagessen mit den Bewohnern. Das Dietrich-Bonhoeffer-Haus erhielt eine Urkunde und wird auf der Internetseite http://www.heimverzeichnis.de mit einem grünen Haken gekennzeichnet. 10.000 Altenpflegeeinrichtungen haben sich bundesweit bereits in dem Verzeichnis registrieren lassen. Verbraucherfreundlichkeit ist bisher 850 Einrichtungen attestiert worden.
„Mit ihrem Tun und Wirken füllen Sie das Haus mit Liebe“, sagte Pfarrer Jürgen Dittrich, Vorstandsprecher der Ev. Stiftung Volmarstein. Mit der Auszeichnung würdige das Projekt Heimverzeichnis deshalb die hohe Lebensqualität im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, so Pfr. Dittrich.
Im Unterschied zu den Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stellt die Begutachtung für das Heimverzeichnis die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt. Das Heimverzeichnis unterscheidet sich damit von anderen Verzeichnissen, die lediglich Leistungen, Preise oder Prüfergebnisse zur Pflegequalität veröffentlichen.

Florian Ludwig bleibt bis 2017 Generalmusikdirektor in Hagen

Florian Ludwig bleibt bis 2017 Generalmusikdirektor des Theaters Hagen. Ludwig, der von der Hochschule für Musik Detmold zum Professor für Dirigieren und Orchesterleitung berufen worden ist, möchte die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Intendanten Norbert Hilchenbach bis zum Ende dessen Vertrages fortsetzen.
Damit kann mit Beginn der neuen Intendanz zur Spielzeit 2017|18 auch ein neuer Generalmusikdirektor berufen werden.
„Die Arbeit von Florian Ludwig wird in Hagen allseits außerordentlich geschätzt. Sein Einsatz für das Orchester und das Musiktheater insgesamt ist beispielhaft. Ludwig ist seit Jahren einer der wichtigsten Kulturbotschafter Hagens, der sowohl sein Publikum in der Oper wie in den Konzerten regelmäßig begeistert “, betont der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater gGmbH, Sven Söhnchen.
Auch Florian Ludwig freut sich über die weitere Tätigkeit in Hagen: „Das philharmonische orchesterhagen ist ein besonderer, traditionsreicher Klangkörper, den seine ungeheure Musizierfreude, Neugierde und Einsatzbereitschaft auszeichnet.“
An der bisherigen Aufgabenstellung ändert sich nichts: Ludwig wird wie bisher in jeder Spielzeit drei Einstudierungen im Bereich des Musiktheaters übernehmen und mindestens die Hälfte der Konzerte im sinfonischen Bereich sowie Sonderkonzerte dirigieren.
Der Generalmusikdirektor leitet das philharmonische orchesterhagen seit der Saison 2008/2009 und ist zudem musikalischer Oberleiter des Theaters.

A45: Rastanlage „Brüner Höhe“ wird ausgebaut

(strassen.nrw). Die Rastanlage „Brüner Höhe“ an der A45 in Fahrtrichtung Dortmund südlich von Wilnsdorf wird ausgebaut und deswegen bis zum Ende der Bauarbeiten im Sommer nächsten Jahres gesperrt. Im Zuge der Arbeiten wird die Rastanlage mit bislang sieben Lkw-Stellplätzen auf 44 Parkplätze für Lkw und 28 für Pkw erweitert. Außerdem wird die Rastanlage beleuchtet und mit einer WC-Anlage ausgestattet. Für die Ableitung des Regenwassers wird eine Regenwasserbehandlungsanlage unter der Talbrücke Ottfingen gebaut. Zum Bau der Rastanlage werden etwa 100.000 Kubikmeter Boden abgetragen, der für für den Bau eines Lärmschutzwalles an der A45 in Fahrtrichtung Frankfurt in der Höhe der Ortschaft Wenden-Ottfingen verwendet wird. Für die Vorbereitung der Baumaßnahme wurden die notwendigen Holzfällarbeiten bereits zu Beginn dieses Jahres ausgeführt. Mit den Arbeiten zum Schutz der Vegetation im Umfeld des Baufeldes und Einrichtung der Baustelle wurde bereits begonnen.

Für die zu erwartenden Behinderungen und Belastungen durch den Baustellenverkehr bittet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. Straßen.NRW investiert in den Ausbau der Rastanlage „Brüner Höhe“ sowie die Lärmschutzanlage für die Ortschaft Ottfingen etwa 4,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

FernUniversität in Hagen lädt am 19. Juni zum Campusfest ein

Campusfest2010Hagen – Comedy in der Mensa, Musik auf dem Roten Platz, eine Führung über den Campus und ein Tag der offenen Tür im MiniCampus: Mit einem Programm für die ganze Familie lädt die FernUniversität in Hagen am Freitag, 19. Juni, zum Campusfest an der Universitätsstraße ein. Von 16 bis 22 Uhr wird im Jubiläumsjahr „40 Jahre FernUniversität“ mit einem Programm für die ganze Familie gefeiert, das sich sowohl an die Hagener Bevölkerung als auch an Beschäftigte, Studierende und Alumni der FernUniversität richtet.  Am Nachmittag wird es zunächst Informationen und Beiträge rund um die Universität sowie ein Kinderprogramm im und um den MiniCampus geben. Ein Bücherflohmarkt lockt von 16 bis 18 Uhr in die Universitätsbibliothek. Um 16, 17 und 18 Uhr werden Campusführungen angeboten; Treffpunkt ist jeweils vor dem AVZ. Über das Studienangebot der FernUniversität können sich Interessierte von 16 bis 19 Uhr im Foyer des TGZ informieren.  In den Abendstunden steht dann das Beisammensein vor musikalischer Kulisse bei Getränken und Speisen im Vordergrund.

Das Bühnen-Programm im Überblick:

16 bis 18 Uhr in der Mensa:

  • 16 Uhr: Campus Comedy Mix – Universität einmal anders
  • 16.45 Uhr: Keep on rocking! Rock und Pop in sozialwissenschaftlicher Perspektive (und live on stage)

18 bis 22 Uhr auf dem Roten Platz:

  • 18.10 Uhr The Hunkey Dorys
  • 19 Uhr Begrüßung durch Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer
  • 19.15 Uhr A 5 Richtung Wir
  • 20.15 Uhr Nightshift

Das Bundeskriminalamt warnt vor Betrug am Telefon

Die Tat beginnt mit einem Telefonanruf: Angebliche BKA-Beamte bitten Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe bei der Verbrechensbekämpfung. Sie bringen ihre Gesprächspartner mit ausgeklügelten Geschichten dazu, ihnen mehrere tausend Euro zu überweisen. Die Betrüger geben eine Mobiltelefonnummer an und halten ihre ausgedachten Identitäten über viele Tage und Wochen aufrecht. Manche Opfer überweisen mehrfach größere Summen. Der Kontakt reißt irgendwann ab – das Geld ist weg.

Diese Vorgehensweise ist kein Einzelfall. „Das BKA geht aufgrund der Masse der Fälle und der Professionalität der Täter davon aus, dass die Taten banden- und gewerbsmäßig begangen werden“ sagt ein BKA-Experte für Telefonbetrug. Der Name des Experten wird an dieser Stelle nicht genannt – die Täter reagieren derart schnell auf polizeiliche Präventionsmaßnahmen, dass es möglich wäre, dass sein Name bei der nächsten Betrugswelle mit Bezug auf diese Warnmeldung missbräuchlich verwendet werden würde.

Ein weiteres Problem: Nur etwa jeder fünfte bis siebte Fall von Telefonbetrug wird bei der Polizei angezeigt. Viele Opfer schämen sich, dass sie auf die Masche hereingefallen sind.

Das Bundeskriminalamt warnt und rät eindringlich: Mitarbeiter deutscher Strafverfolgungsbehörden würden sich niemals mit einer direkten Geldforderung zur Unterstützung ihrer Arbeit telefonisch, schriftlich oder persönlich an Sie wenden. Lassen Sie sich also nicht auf Forderungen ein und leisten Sie keine Zahlungen. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt und Ihnen mögliche staatliche Konsequenzen angedroht werden, sollten Sie sich nicht verunsichern lassen. Notieren Sie sich Name, Rufnummer und Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten und wenden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Polizeidienststelle, um Anzeige zu erstatten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BKA (www.bka.de, Stichwort „Betrug“ oder „Callcenter-Betrug“), den Informationsseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (www.polizei-beratung.de) sowie bei jeder Polizeidienststelle.

Raubüberfall auf Emst

Hagen. Eine 31-jährige Mitarbeiterin einer Tankstelle auf Emst wurde am Dienstag gegen 19:00 Uhr überfallen.

Der bisher unbekannte Täter betrat die Tankstelle mit einer Waffe in der Hand. Die Verkäuferin war zunächst hinter dem Verkaufstresen beschäftigt und bermerkte den Mann nicht. Plötzlich stand er mit der Waffe vor ihr und forderte: „Kasse auf, Geld her.“ Nachdem sie dem Mann versicherte, dass kein Bargeld vorhanden ist, griff dieser selbstständig in die Kasse. Dabei konnte er nur Münzgeld entwenden. Der Täter flüchtete mit einem Mazda in unbekannte Richtung.

Zeugen werden gebeten sich unter folgender Nummer zu melden: 02331/ 9862066

Raub in Hagener Innenstadt

Hagen. Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Raub am
Friedrich-Ebert-Platz. Um 15.32 Uhr meldete sich eine Frau
telefonisch bei der Leitstelle der Polizei Hagen. In einem Hausflur
sei sie soeben überfallen worden. Ihr Begleiter habe leichte
Verletzungen durch Pfefferspray erlitten, welches der Täter
einsetzte. Sie selbst sei während der Tat gestürzt. Der unbekannte
Räuber entkam mit zwei Tragetaschen. Aufgrund vieler aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger erhielt die Polizei detaillierte Zeugenaussagen. Die Beamten griffen wenig später zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 30 Jahren auf. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen, welche Angaben zur Tat oder zu verdächtigen Personen machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331 / 986 2066 entgegen.

Sparpolitik der Kommune führt zu Verdoppelung der Schulden

(DGB Hagen) >>Die aktuellen Schuldenzahlen des Hagener Haushalts und eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung sind für den DGB in der Stadt Anlass seine Forderungen nach einer Neuausrichtung der Finanz- und Steuerpolitik ein weiteres Mal in die Diskussion zu bringen. In den Jahren 2004 bis 2014 wurde in der Stadt ein so genanntes „Sparpaket“ nach dem anderen beschlossen. Folge waren Kürzungen in vielen Bereichen der Daseinsversorgung und ein Rückbau der Personalstrukturen in der Stadt.

In Zahlen ist der Schuldenstand von 2004 bis 2014 um mehr als 650 TD€ auf über 1.4 Mrd. Euro angestiegen. Pro Kopf in der Stadt haben sich die Schulden verdoppelt und stiegen von 3.796 € auf 7.601 € an. Allein anhand der Zahlen wird deutlich, dass die Kürzungsbemühungen keinen Erfolg gebracht haben und eine weitere Verabreichung der falschen Kürzungsmedizin keine überzeugende Basis dafür bildet, die Schuldenlage der Stadt nachhaltig in den Griff zu bekommen. Parallel mit der Kürzungspolitik kam es zu Einschnitten bei Angeboten in der sozialen Versorgung und bei öffentlichen Angeboten. Und auch im Personalbestand hat die Stadt in den vergangenen 10 Jahren mehr als 600 Stellen reduziert. Trotz alledem konnten die Schulden nicht zurück gefahren werden. Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung verweist darauf, dass die Sozialabgaben der Kommunen ungebremst steigen. Besondere Verantwortung liegt in stetigen Verletzungen der Konnexität, die zu ständig wachsenden Ausgaben führen und der gleichzeitig wirkenden steuerpolitischen Fehlentscheidungen, die für die fehlenden Einnahmen der Städte und Kommunen verantwortlich sind. Neben den negativen Auswirkungen der Finanzlage werden durch diese Politik die Gestaltungsmöglichkeiten der kommunalen Politik immer mehr begrenzt. Für Jochen Marquardt vom Hagener DGB eine fatale Entwicklung. „Wir entfernen uns immer weiter von den Möglichkeiten die Stadt durch eine sinnvolle Investitions- und Entwicklungspolitik zu gestalten und wir nähern uns in der Arbeit der städtischen Politik in Rat und Bezirksverwaltungen zu einer Ausrichtung, die die demokratischen Entscheidungsprozesse auf reine Rechenlogik reduziert.“

Der DGB fordert dazu auf diese Politik endlich zu beenden und den Druck auf die verantwortlichen Politiker in Land und Bund konsequent im Interesse der Lebensbedingungen für die Menschen und die Entwicklungsperspektiven für die Wirtschaft zu erhöhen. Dazu zählen unter anderem Forderungen nach einer Gemeindewirtschaftssteuer, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer sowie die Einhaltung der Konnexität, d.h. wenn Land und Bund Leistungen von der Stadt einfordern, müssen sie auch die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.

Personalbestand 31.12.2003: 2.865   Personalbestand: 31.12.2014: 2.214 Entwicklung: – 22,5 % <<

Installateur bei Brand schwerst verletzt

Herdecke. Am Mittwoch Vormittag, gegen 09.45 Uhr, kommt es zu einem Brand in einem metallverarbeitenden Betrieb an der Gahlenfeldstraße. Nach bisherigen Ermittlungen sind Installateure einer Elektrofirma mit Arbeiten an einer Unterverteilung beschäftigt, als ein Lichtbogen entsteht. Ein 28-jähriger Herdecker wird dabei schwerst verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Duisburger Spezialklinik geflogen. Lebensgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Ein 51-jähriger Wetteraner wird mit Verdacht auf Rauchvergiftung in das Herdecker Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Feuerwehren aus Wetter und Herdecke können den Brand löschen. Im Bereich des Straßenzuges kommt es vorräubergehend zu einem Stromausfall.

Zwei Personen bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Herdecke – Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke ist gegen 9:48
Uhr mit Unterstützung der Feuerwehr Wetter am heutigen
Mittwochvormittag zu einem Einsatz in die Herdecker Gahlenfeldstraße
ausgerückt. Es wurde stadtweiter Sirenenalarm ausgelöst.

Gemeldet wurde ein „Stromunfall in einem metallverarbeitenden
Betrieb mit anschließendem Brandereignis“. Bei Eintreffen war eine
Lagerhalle sehr stark verraucht. Zunächst waren zwei Personen
vermisst. Diese konnten sich jedoch bei Eintreffen des Einsatzleiters
eigenständig aus dem verrauchten Gebäude retten. Hierbei handelte es
sich um Elektriker einer Fremdfirma (Herdecker Unternehmen). Die
beiden Personen waren schwer verletzt. Eine 28-jährige Person aus
Herdecke wies massive Brandverletzungen auf und die 51-jährige Person
aus Wetter hatte eine schwere Rauchvergiftung. Umgehend wurden beide
von einem Notarzt und vom Rettungsdienst behandelt. Zudem wurde ein
Rettungshubschrauber (Christoph 9 aus Duisburg) für die Person mit
den Brandverletzungen angefordert. Der Hubschrauber landete im
Wendehammer der Straße „Am Kalkheck“. Die brandverletzte Person wurde
nach der intensiven Erstversorgung in eine Duisburger Spezialklinik
geflogen. Lebensgefahr ist nicht auszuschließen. Die weitere
schwerverletzte Person (Rauchgasvergiftung) wurde in das Herdecker
Krankenhaus transportiert. Auch die leitende Notärztin aus Schwelm
und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus Witten waren im
Einsatzabschnitt Rettungsdienst im Einsatz.

Die Brandbekämpfung wurde zunächst nur im Außenangriff
vorgenommen. Eine Sicherheitsmaßnahme für die Einsatzkräfte. Eine
Rauchgasdurchzündung konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein großer
Elektroraum brannte in voller Ausdehnung. Der dichte Rauch breitete
sich auf die weitere Hallen (ca. 2.500 m²) aus. Im weiteren Verlauf
wurde das brennende Kellergeschoss von außen mit einem Schaumangriff
geflutet. Abschließend wurden Lüftungsarbeiten mit mehreren
Hochdrucklüftern durchgeführt.

Zehn Betriebsangehörige, die den Unfall teilweise mit ansehen
mussten, wurden vor Ort von zwei Notfallseelsorgerinnen betreut.
Hierfür wurde ein Betreuungsplatz eingerichtet.

Insgesamt waren drei Löschzüge (ein davon der Löschzug
Alt-Wetter), der Rettungsdienst mit mehreren Kräften sowie die
Kreisfeuerwehrzentrale an der Einsatzstelle. Es waren 75
Einsatzkräfte vor Ort. Der stellv. Kreisbrandmeister Mario Rosenkranz
sowie die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, Katja Strauß-Köster,
ließen sich von Einsatzleiter und Wehrführer Hans-Jörg Möller über
die Einsatzlage informieren. „Ich bedanke mich bei allen
Einsatzkräften und wünsche den Verletzten und Angehörigen alles Gute
und viel Kraft“, so Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster.

Vorübergehend war das Gewerbegebiet Gahlenfeld durch den Unfall
stromlos. Der zuständige Energieversorger erschien an der
Einsatzstelle um das Problem zu lösen. Für den Einsatz war die
Zufahrt in die Gahlenfeldstraße nicht möglich. Die Polizei
unterstützte bei den Einsatzmaßnahmen. So wurde unter anderem der
Verkehr abgeleitet.

Die Kriminalpolizei erschien zur Ursachenermittlung an der
Einsatzstelle. Hier wird auf die OTS Meldung der Polizei verwiesen.
Hierzu kann die Feuerwehr keinerlei Angaben machen. Auch die
Bezirksregierung (Abteilung betrieblicher Arbeitsschutz) erschien an
der Einsatzstelle.

AWO VORHALLE bittet zum Waffelnachmittag

Hagen – In ihrer Begegnungsstätte im Vorhaller Stadtteilhaus bittet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am kommenden Mittwoch, 17. Juni 2015, zum großen Waffelnachmittag. Herzlich willkommen sind alle Gäste, die sich für das reichhaltige Programm der AWO interessieren – unterhaltsame Nachmittage, informative Begegnungen und vielfältige Kulturveranstaltungen für alle Generationen gehören ebenso zu der reichhaltigen Palette der Arbeiterwohlfahrt, wie hauptamtliche Kindergärten und Senioreneinrichtungen. Diese Bandbreite stellt die Vorhaller AWO-Vorsitzende Steffi Bastians und ihr Team an dem Nachmittag sehr gerne vor und lädt dabei zum frischen Kaffee und noch frischeren Waffeln. Im Rahmen der deutschlandweiten AWO-Aktionswoche  „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ hat die Ortsvereinskassiererin Gisela Jarazcewski die Schatulle geöffnet und spendiert Waffeln, Eis, Sahne, Kirschen und Kaffee. Interessierte kommen ab 14:00 h gerne in die Begegnungsstätte im Stadtteilhaus an der Vorhaller Strasse.

Revier-Festival „Funkhaus Europa : Odyssee“

Pressefoto Banda Senderos co Yuriy OgarkovHagen – Den 8. Juli sollten sich Tanzwütige und Freunde globaler Sounds schon mal notieren: Denn dann rollt die Funkhaus Europa : Odyssee bis 25. Juli 2015 durch das Ruhrgebiet und heizt mit zwölf Open-Air-Konzerten in Hagen, Recklinghausen, Bochum und Mülheim den Fans brandaktueller globaler Musik kräftig ein. Los geht es am Mittwoch, 8. Juli, um 19.30 Uhr in der Konzertmuschel im Volkspark mit „Doctor Krapula“ aus Kolumbien. Von Berlin bis Kolumbien, von Essen bis Sierra Leone, von Kongo bis Chile reicht der Fokus der diesjährigen Odyssee. Der furiose Mix aus Folk und Pop, Gipsy, Blues, Reggae, Beatbox, Ska und traditionellen afrikanischen wie arabischen Klängen ist diesmal gepaart mit engagierten politischen Texten – eine aufregende Mischung, die das Thema Flucht und Vertreibung ebenso in den Fokus rückt wie Umweltzerstörung. Die Veranstalter (Bahnhof Langendreer, Ringlokschuppen Ruhr, Stadt Recklinghausen und Pelmke Hagen) schaffen gemeinsam mit WDR Funkhaus Europa eine Plattform für hochkarätige Konzerte: ambitioniert, engagiert, erdig – urbane Musik für alle Sinne. Und wie immer umsonst und draußen.

Künstler & Termine im Überblick
Beginn der Konzerte jeweils um 19.30 Uhr

Doktor Krapula, Support: Banda Sendero
8.7. Hagen, 9.7. Recklinghausen, 10.7. Mülheim, 11.7. Bochum

Amazonien ist die Heimat und die große Liebe von Doctor Krapula. Kein Wunder, dass das kolumbianische Polit-Kollektiv ihr letztes Album „Ama-Zonas“ der Rettung des Amazonasgebiets gewidmet hat. Die fünf Musiker transportieren ihre politischen Botschaften mit Hilfe von Rockgitarren und Ska-Rhythmen, angereichert mit Melodien der Amazonasbewohner – starke Texte treffen auf extrem tanzbare Rhythmen. Mit ihrem ehrgeizigen Amazonas-Projekt kommt Doktor Krapula 2015 wieder auf Europa-Tour. Grade erst sind sie für zwei Latin Grammys nominiert worden.
Banda Senderos sind die Global-Pop-Gang aus Essen. Bei den neun Musikern aus Chile, Kongo und Deutschland trifft Reggae mit Sonnenscheinfaktor auf lateinamerikanische Rhythmen und fette Bläsersätze – und all das wird mit elektronischen Beats und Bässen druckvoll für den Dancefloor abgemischt. Gesungen wird dazu auf Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Lingala, der kongolesischen Muttersprache von Sängerin Dan Brown Matweta.

Bukahara, Support: Riders Connection
15. 7. Hagen, 16.7. Recklinghausen, 17.7. Mülheim , 18.7. Bochum

Bukahara sind eine Sensation in der deutschen Poplandschaft. Vier Musikstudenten aus Köln und Berlin mischen Balkansounds, Folk und Einflüsse aus Arabien als wären sie jahrelang auf den Straßen und in den Kneipen der Welt unterwegs gewesen. So entsteht eine weltläufige, entspannte, aber dennoch raffiniert gespielte Popmusik, die in Deutschland selten geworden ist.
Riders Connection, ein Trio aus Berlin mit Straßenmusikbackground mischt Blues-Einflüsse und einen leichten Reggae-Offbeat in ihre folkigen Songs. Dazu kommt Beatbox als Rhythmusgeber für ihre flockigen Popsongs. Ihr über Crowdfunding finanziertes Debütalbum haben sie in Südafrika aufgenommen und im Zuge der Aufnahmesessions auch gleich noch eine zweimonatige Tour durch Südafrika absolviert.

Sierra Leone`s Refugee All Stars & Heinz Ratz´ Strom & Wasser Project
22.7. Hagen, 23.7. Recklinghausen, 24.7. Mülheim, 25.7. Bochum

Die Sierra Leone´s Refugee Allstars und Heinz Ratz & Strom & Wasser – ein neuer Sound, ist berauschend schön und ambitioniert politisch! Eine der bekanntesten Bands aus Afrika , die Sierra Leone`s Refugee All Stars, entstand in einem guineischen Flüchtlingscamp. Ihre erdverbundene, engagierte Musik zeugt vom Sieg der Töne über das Trauma des Bürgerkriegs. Hier treffen sich viele Musiktraditionen Westafrikas: das Gitarrenspiel des Highlife, der Rhythmus der Soukous, der westafrikanischen Rumba und der Groove von Baskeda, dem lokalen Pendant zum Reggae.
Der Musiker und Aktivist Heinz Ratz & Strom & Wasser engagieren sich für Flüchtlinge. 2011 lernte Heinz Ratz in Flüchtlingsunterkünften Musiker kennen, mit denen seine Band Strom & Wasser auf Tour ging. Dabei ist ihre Musik ein Amalgam: Punk trifft auf Polka, Walzer trifft auf Ska und lateinamerikanische Rhythmen.
Beide Bands treffen einmalig für die Odyssee im Probenraum in Bochum zusammen. Gemeinsam mit einigen nach Deutschland geflüchteten Musikern werden neue Stücke für die Odyssee entwickelt – aktueller geht’s nicht.

Die Auftrittsorte im Überblick:
58095 Hagen (Konzertmuschel im Volkspark, Körnerstraße/Karl-Marxstraße),
45657 Recklinghausen (Stadtgarten am Ruhrfestspielhaus, Otto-Burrmeister-Allee 1),
45479 Mülheim/ Ruhr (Open-Air-Bühne am Ringlokschuppen, Am Schloß Broich 38), 44866 Bochum (Freilichtbühne BO-Wattenscheid, Parkstraße).

Die Förderer:
2014 zählte der Veranstalterkreis über 20.000 Besucher, was die Funkhaus Europa : Odyssee zu einem der begehrtesten Festivals des Landes macht. Das Roadfestival wird gefördert von der regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen durch die LAG Soziokultureller Zentren NRW, weiterhin von den beteiligten Städten sowie den Sparkassen Recklinghausen und Mülheim/Ruhr.

Die Stadt Hagen im Wandel der Zeit

Foto: Michael Kaub
Foto: Michael Kaub

Hagen  – Die Stadt Hagen blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. 1746 zur Stadt geworden, ist der Raum Hagen schon lange davor aus dem Dunkel der Historie herausgetreten. Am Sonntag, 14. Juni, bietet das Stadtmuseum Hagen, Eilper Straße 71-75, um 15 Uhr eine spannende Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte Hagens an. Von 380 Millionen Jahre alten, versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Hagens Aufstieg zur Großstadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert wird ebenso erläutert, wie der Wandel von der Industriestadt zur Stadt von Bildung und Dienstleistungen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller aus den 1950er Jahren sowie etliche historische Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Das etwa einstündige Programm kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Brustschmerzen: Nicht immer ist es das Herz“

1506 Dr. Peter Lüsebrink 1Hagen/Schwelm – Drücken, Brennen oder Stechen in der Brust – da kommt erst einmal Panik auf. Viele Menschen denken sofort an einen Herzinfarkt. „Aber nicht immer ist es das Herz“, betont Dr. Peter Lüsebrink. Der Chefarzt der Medizinischen Klinik im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe erklärte bei einem Vortrag im Feierabendhaus mögliche andere Ursachen. „Dahinter stecken häufig Störungen der Speiseröhre oder des Magens, die als Herz-Symptome fehlgedeutet werden können.“ In Deutschland gehören Brustschmerzen neben Bauchschmerzen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten notfallmäßig zum Arzt gehen.
Ist eine Herzerkrankung erst einmal ausgeschlossen, beginnt die Suche nach dem Auslöser. Häufig sind Störungen des oberen Verdauungstraktes für die Beschwerden verantwortlich. Als „oberer Verdauungstrakt“ wird der Abschnitt vom Mund über die Speiseröhre bis hin zum Magen bezeichnet. Vermehrter Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre (Reflux) kann ebenso der Grund für die Symptome sein wie zum Beispiel der sogenannte Reizmagen. Auch Entzündungen der Speiseröhre durch Infektionen, spezielle Immunreaktionen, Speiseröhrentumore oder auch mal Tabletten, die nicht bis in den Magen transportiert wurden, können diese Beschwerden verursachen. Die 25–28 cm lange schlauchförmige Speiseröhre liegt im Brustraum in unmittelbarer Nähe zum Herzen, weshalb sich Speiseröhrenerkrankungen oft in Form von Brustschmerzen äußern. Diese können über mehrere Jahre anhalten und so die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken.
Eine Mögliche andere Ursache kann in Störungen des Bewegungsapparats liegen. „50 Prozent der Patienten, die mit Brustschmerzen zum Arzt gehen, haben Veränderungen im Knochenbau“, erklärt der Chefarzt. Bei Erkrankungen der Brustwirbelsäule könnten zum Beispiel Rippennerven betroffen sein, die zu Brustschmerzen in der Herzregion führen. „Wo der Schmerz ist, sagt noch nichts aus über seine Ursache“, so Lüsebrink. „Wichtig ist aber, dass Sie mit Brustschmerzen immer sofort den Arzt aufsuchen.“

Gesundheitsforum im Ev. Feierabendhaus Schwelm
Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe
Medizinische Klinik
Chefarzt Dr. P. Lüsebrink
Tel. 0 23 31 / 476 27 01

Von Met und Magd – eine kulinarische Zeitreise ins Mittelalter

Met+MagdHagen – Exotische Früchte aus aller Welt – kein Problem, gibt es im Supermarkt um die Ecke. Die tägliche Verfügbarkeit von noch so ausgefallenen Obst- oder Gemüsesorten ist für uns heute selbstverständlich. Im Mittelalter sah es da ganz anders aus. Es konnte nur das gegessen werden, was in der Natur gerade reif war und für den Winter mussten rechtzeitig Vorräte angelegt werden. Mehr über die Speisen und Getränke sowie das Leben im Mittelalter erfährt man am Samstag, 20. Juni, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang um das idyllische Wasserschloss. Dabei erfährt man vieles über die spannende Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg. Auch das Geheimnis, was sich hinter dem „heimlich Gemach“ verbirgt, wird gelüftet. Außerdem wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt. Im Museum lassen dann interessante Funde aus der Umgebung die große Zeit Hagener Burgen sowie der tapferen Ritter und holden Burgfräulein wieder auferstehen. Die im Museum befindliche Ritterfigur mit ihrer authentischen Rüstung aus der Zeit um 1250 darf bei der interessanten Führung natürlich nicht fehlen. Hier besteht auch die Gelegenheit, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter. Danach geht es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung. Bei einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters kann Gebäck aus dieser Zeit gekostet werden. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht. Die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden und kostet pro Person 10 € zuzüglich Eintritt. Im Preis ist alles enthalten: Führung, Vortrag mit Bildern, mittelalterliches Gebäck und Met. Anmeldungen werden bis Montag, 15. Juni, unter Telefon 02331/207-2740 entgegengenommen.

Die Geheimnisse der Fossilien

Mädchen mit Fossil IMG06469Hagen – Die spannenden Geheimnisse der Fossilien im Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle werden am Sonntag, 14. Juni, gelüftet. Die interessante Führung durch über 450 Millionen Jahre Erdgeschichte Westfalens beginnt um 15 Uhr. Was genau sind eigentlich Fossilien? Woher weiß man, wie alt Fossilien sind? Wie kommen sie in die Gesteine, und was kann man von ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Erde lernen? Die Führung bietet eine breite Spannweite. Von den geheimnisvollen Lebewesen, die vor über 450 Millionen Jahren das Hagener Urmeer bevölkerten, über die ersten Wälder der Erdgeschichte und die einmaligen Insektenfossilien aus Hagen-Vorhalle bis zu den Dinosauriern im Sau(ri)erland reicht die Führung durchs Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen. So wird anhand zahlreicher Objekte die wechselvolle und oft von gewaltigen Umwälzungen begleitete Evolution des Lebens im Wasser, zu Lande und in der Luft erläutert. Die Gesteine und Fossilien im Untergrund Hagens eröffnen dabei einzigartige Einblicke in vergangene Welten, die oft wie von einem anderen Planeten anmuten. Die etwa 90-minütige Führung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Museumseintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder bzw. 7 € für die ganze Familie.

„Von zwölf bis zwei dabei“

Ab Freitag dieser Woche heißt es in der Emster Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wieder „Von zwölf bis zwei dabei“.Das Ehepaar Kitzig, zeitgleich im Vorstand der Emster AWO tätig, bittet wieder zu Tisch. Zum Einstieg nach dem Urlaub gibt es am 12. Juni 2015 ein fischiges Schlemmerfilet mit Buttererbsen und Kartoffeln.Zur bundesweiten AWO-Aktionswoche „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ wird es in der kommenden Woche (19.06.2015) ein besonderes 3-Gang-Menü geben. Mit Vorsuppe und Dessert wartet ein Teufelshähnchen auf hungrige Gäste. Gerade hier wird um telefonische Voranmeldung (02331 57064) gebeten. Der Preis für das Mittagessen kostet jeweils 5, – Euro – einem alkoholfreiem Getränk inbegriffen.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
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DGB ruft zur Demonstration am Samstag auf

Nach dem ver.di und die kommunalen Arbeitgeber in die Schlichtung gegangen sind, rufen die Gewerkschaften dazu auf die Solidarität mit den Beschäftigten in den sozialen und erzieherischen Berufen aufrecht zu erhalten. Am kommenden Samstag wollen sie unter dem Motto „Aufwerten jetzt – Wir bleiben dran!“ in Köln demonstrieren.

DGB-Geschäftsführer Jochen Marquardt bittet die Mitglieder der Gewerkschaften, Eltern und interessierte Bürger darum sich anzuschließen. „Nach vier Wochen Streik und Arbeitskampf bleiben wir bei unserer Solidarität mit den Beschäftigten. In der Schlichtung muss nun ein Ergebnis erreicht werden, dass die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen aufgreift. An der Aufwertung der Berufe geht kein Weg vorbei und das werden wir am Samstag deutlich machen.“

Die Demonstration beginnt um 11.15 Uhr an der Deutzer Werft und zieht in die Kölner Innenstadt. Auf dem Heumarkt wird zwischen 12 und 14 Uhr eine Kundgebung stattfinden. Als Hauptredner sprechen Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender des DGB NRW), Achim Meerkamp (ver.di-Vorstandsmitglied), Dorothea Schäfer (Vorsitzende der GEW NRW) sowie Andreas Kossiski (DGB Köln-Bonn). Für die humoristische Unterhaltung sorgt Comedian Lisa Feller.

Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, erklärt dazu: „Die Arbeit am Menschen muss aufgewertet werden. Seit Wochen kämpfen die Beschäftigten der sozialen und erzieherischen Berufe für die längst überfällige Anerkennung ihrer Arbeit. Dabei geht es auch um gerechte Bezahlung in typischen Frauenberufen. Am Samstag zeigen wir unsere Solidarität mit diesem Arbeitskampf. Wir wollen jetzt eine Aufwertung!“

Ab Hagen werden Busse nach Köln fahren. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am Parkplatz Ischeland-Stadion.

Anmelden können sich Interessierte beim Hagener DGB: anne.sandner@dgb.de oder 02331-386040.

Sommerferienprogramm im Spiel- und Sportpark Emst

Ein Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche bietet der Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33, an. Dieses beginnt am Montag, 29. Juni, mit Völker- und Brennball für Kinder.

Am Dienstag, 30. Juni, können Kinder ihr eigenes Stockbrot backen. Basteln für Kinder heißt es am Mittwoch, 1. Juli. Am Donnersta, 2. Juli, wird eine Spieleolympiade veranstaltet. Am Freitag, 3.Juli, stehen Spiele auf der Schmierseifenbahn an. Die zweite Woche beginnt am Montag, 6. Juli, mit Malspielen für Kinder. Spiele auf der Wiese werden am Dienstag, 7. Juli, angeboten. Am Mittwoch, 8. Juli, wird ein Bobbycarrennen veranstaltet. Am Donnerstag, 9. Juli, können Kinder ihr Geschick bei Erdballspielen unter Beweis stellen. Am Freitag, 10. Juli, stehen wieder Spiele auf der Schmierseifenbahn an. Völker- und Brennball für Kinder findet am Montag, 13. Juli, statt. Am Dienstag, 14. Juli, können Kinder Stockbrot backen und am Mittwoch, 15. Juli, etwas tolles Basteln. Eine Spieleolympiade für Kinder wird am Donnerstag, 16. Juli, und am Freitag, 17. Juli, Spiele auf der Schmierseifenbahn veranstaltet. Am Montag, 20. Juli, stehen Malspiele für Kinder und am Dienstag, 21. Juli, Spiele auf der Wiese auf dem Programm. Am Mittwoch, 22. Juli, wird wieder ein Bobbycarrennen veranstaltet sowie am Donnerstag, 23. Juli, Erdballspiele für Kinder und am Freitag, 24. Juli, Spiele auf der Schmierseifenbahn. Am Montag, 27. Juli, können Kinder Völker- und Brennball spielen und am Dienstag, 28. Juli, Stockbrot backen. Am Mittwoch, 29.Juli, können Kinder etwas schönes Basteln. Am Donnerstag, 30. Juli, wird eine Spieleolympiade und am Freitag, 31. Juli, Spiele auf der Schmierseifenbahn durchgeführt. Die letzte Programmwoche beginnt am Montag, 3. August, mit Malspielen für Kinder. Spiele auf der Wiese werden am Dienstag, 4. August, angeboten. Am Mittwoch, 5. August, geht es wieder rasant beim Bobbycarrennen und am Donnerstag, 6. August, bei den Erdballspielen zu. Letzter Programmpunkt sind am Freitag, 7. August, Spiele auf der Schmierseifenbahn.

Alle Aktionen beginnen jeweils um 15 Uhr. Nähere Informationen zu dem Programm im Spiel- und Sportpark Emst oder unter Telefon 02331/52237.

Gymnasiasten lernen Brandschutz

Foto: Feuerwehr Herdecke
Foto: Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Ehrenamtliche der Feuerwehr Herdecke gemeinsam mit der Chemielehrerin Christina Meyer kürzlich rund 100 Schülern der Jahrgangsstufe 7 die Zusammenhänge rund ums Brennen und Löschen.

In mehreren Vorträgen wurden am ersten Tag die chemischen Vorgänge
bei einem Brand und den Löscharbeiten der Feuerwehr, das richtige
Verhalten im Brandfall sowie das Absetzen eines Notrufes erklärt.
Neben der grauen Theorie stand am nächsten Tag natürlich auch Praxis
auf dem Lehrplan. An einem Feuerlöschtrainer erlernten die Schüler
den richtigen Umgang mit Feuerlöschern. An der Nachbarstation standen
ein Löschfahrzeug und die moderne Schutzausrüstung der Feuerwehrleute
zum Staunen bereit. Zum Abschluss führten die fünf Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr, wie im Chemieunterricht üblich, zwei
eindrucksvolle Versuche vor.

Zunächst wurde die Explosion einer Haarspraydose von den
Brandschutzexperten der Feuerwehr vorgeführt. Einen ohrenbetäubenden
Knall, der auf dem ganzen Schulgelände zu hören war, fuhr durch die
Reihen der Zuschauer. Im Schutze seiner Feuerfesten Kleidung
schüttete ein Feuerwehrmann im Anschluss ein Glas Wasser in einen
Topf mit brennendem Fett. Die riesige, explosionsartige Stichflamme
machte den Zuschauern eindrucksvoll klar, Fettbrände niemals mit
Wasser gelöscht werden dürfen. Es reicht, den Topf einfach mit dem
Deckel oder einer Löschdecke abzudecken.

Einen ganz besonderen Appell hatte die Feuerwehr ebenfalls noch
mit im Gepäck: Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke sucht weiterhin
dringend ehrenamtliche Einsatzkräfte. Aktiv Mitmachen kann man in der
Jugendfeuerwehr ab dem zehnten Lebensjahr sowie in der aktiven Wehr
ab 17 Jahren. Einige Schüler schauten kurz darauf dann gleich mal
beim Dienst der Jugendfeuerwehr vorbei.

Für weitere Fragen zur Mitgliedschaft bei der Freiwilligen
Feuerwehr steht Herr Jens Schumacher unter Tel. (02330) 303-216 gerne
zur Verfügung! Weitere Informationen finden sich auch auf der
Internetseite der Wehr unter www.feuerwehr-herdecke.de