Es gibt noch Ausbildungsplätze in Hagen

Die Veranstaltergemeinschaft der Ausbildungsmesse Hagen 2015 ist mit dem Verlauf und dem Erfolg der Messe sehr zufrieden. Mit 120 Ausstellern und einem Besuchervolumen von ca. 3.000 Personen seien die gesteckten Ziele der Messe erreicht worden.

Besonders im Nachmittagsbereich seien deutlich mehr Besucher auf dem Gelände gewesen als in den Jahren zuvor. Insbesondere seien auch mehr Eltern zu Gesprächen an den Ständen gewesen. Ihre Rolle im Berufswahlprozess ihrer Kinder sei sehr groß, so dass diese Entwicklung sehr positiv zu sehen sei. Diese Rolle müsse man weiterhin stärken und die Eltern gezielt ansprechen.

Katja Heck, Agentur für Arbeit Hagen, die die Messekosten von rund 75.000 Euro zur Hälfte finanziert, hob noch einmal hervor, dass eine solche Veranstaltung nur mit einem großen finanziellen und organisatorischem gemeinsamen Engagement aller Beteiligten zu bewerkstelligen sei. Der Arbeitsagentur sei die Messe ein großes Anliegen, weil sie die Möglichkeit böte, den Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten der Region zu zeigen. Aktuell seien noch 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Dr. Michael Plohmann, Kreishandwerkerschaft Hagen, betonte, dass das Handwerk sich auch in Zukunft aktiv an der Messe beteiligen werde. Die vertretenen Handwerksbetriebe und –innungen seien im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Interesse der Besucher gewesen. Plohmann: „Bei der Messe geht es nicht nur um den konkreten Abschluss von Ausbildungsverträgen, auch der reine Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern ist als Erfolg zu sehen.“

Auch aus Sicht der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer geht es bei der Messe erst einmal darum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Thomas Haensel: „In den nächsten zwei bis drei Wochen laufen noch Gespräche mit Bewerbern für dieses Jahr. Wenn die Jugendlichen sich einen Ruck geben, können sie auch in diesem Jahr noch eine Ausbildungsstelle finden. Da geht noch was.“ Er appellierte an die Jugendlichen, sich nicht nur auf bestimmte Berufe zu fixieren, sondern zu sehen, ob es nicht auch verwandte Berufsbilder gäbe, auf die man sich bewerben könne. Bei den Veranstaltern sowie bei der Agentur für Arbeit gäbe es Ansprechpartner, an die die Jugendlichen sich bei Fragen wenden könnten.

Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, die die Messe organisiert hat, verwies darauf, dass die Messe ein wichtiger regionaler Baustein im NRW-Übergangssystem Schule-Beruf sei. Die neuen Veranstaltungsformate, „Ausbildungsupdate“ für Lehrkräfte und Vorträge für Schüler zu den Themen Duales Studium und Ausbildungsvergütung, seien gut angenommen worden und eine Bereicherung des reinen Messeangebots.

Organisiert wird die Ausbildungsmesse Hagen gemeinsam von der agentur mark GmbH, der Kreishandwerkerschaft Hagen, dem Märkischen Arbeitgeberverband und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Die Durchführung der Messe wird durch die finanzielle Förderung der Agentur für Arbeit in Hagen ermöglicht. Die Märkische Bank  und das Versorgungsunternehmen ENERVIE – Südwestfalen Energie und Wasser AG unterstützen die Messe durch ein Sponsoring.

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