AUSSTELLUNG „CHINA 8“ & ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

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Foto: Thomas Seuthe, Hagen

Hagen – ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“
Am Sonntag, den 7. Juni findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG ZU DEN GEBÄUDEN DER GEBR. LUDWIGS
Am Mittwoch, den 10. Juni findet um 16.00 Uhr eine öffentliche Führung zu den Häusern der Gebrüder Ludwigs statt. Zwischen 1909 und 1938 verwirklichten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sie intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander. Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken. Rund ums Stirnband sind acht Gebäude der Gebr. Ludwigs entstanden, die  davon zeugen. Der einstündige Rundgang mit Dr. Elisabeth May startet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen an der Haßleyerstraße 14. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten, eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich.

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