Integrative Kontrolle der Autobahnpolizeiwache Freudenberg mit dem Zoll Siegen und dem Eichamt Hagen

Am Dienstag führte die Autobahnpolizei Freudenberg
eine Großkontrolle auf dem Rastplatz „Eisernhardt“ der BAB A 45
durch. Hierbei wurde speziell auf die Verkehrssicherheit von LKW
sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und
technische Mängel geachtet.

Das Ergebnis am Ende der Kontrolle zeigte, dass mehr als die
Hälfte der gezielt kontrollierten LKW (mit nationaler und auch
internationaler Zulassung) Mängel aufwiesen, die teilweise eine
weitere Teilnahme am Straßenverkehr unmöglich machten.

Insgesamt wurde zehn LKW-Fahrern die Weiterfahrt untersagt; allein
sieben LKW hatten einen zu hohen Aufbau und durften wegen
Überschreitung der zulässigen Höhe ihre Fahrt nicht fortsetzen. Ein
LKW Fahrer musste seine Ladung erst nachsichern, bevor er
weiterfahren durfte. Bei zwei Sprintern mit Anhänger waren die
Auflaufbremsen defekt. Auch diese Fahrer durften ihre Fahrt erst
fortsetzen, nachdem die Bremsen nachgestellt waren. Wegen Verstößen
gegen die Lenk- und Ruhezeiten wurden 26 Anzeigen gefertigt.

Ein tschechischer LKW-Fahrer, dem zuvor die Weiterfahrt wegen
eines zu hohen Aufbaus untersagt worden war und der nach Herabsetzung
des Aufbaus weiterfahren konnte, musste im weiteren Verlauf seiner
Fahrt erneut angehalten werden, diesmal hatte er mit seinem Handy
telefoniert.

Insgesamt wurden 54 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, und
vier Verwarnungsgelder erhoben.

Der Zoll richtete sein Augenmerk auf Schwarzarbeit und illegale
Beschäftigung. Gegen mehrere Verdächtige wurde ein
Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Durch das Eichamt Hagen fand eine Überprüfung von Tankfahrzeugen
statt.

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Kurt Gerstein – Glaub-würdiges Handeln?

Foto: Stadt Hagen
Foto: Stadt Hagen

Hagen. Auf Anregung des Pfarrers Dr. Mathias Hoof haben sich 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Luise-Rehling-Realschule Hagen zusammen mit ihrer Lehrerin Manuela Gördes eineinhalb Tage in der Jugendbildungsstätte Berchum mit der Person Kurt Gersteins (1905-1945) auseinandergesetzt. Als junger Mann lebte Gerstein mit seiner Familie in Hagen und engagierte sich bei den Schülerbibelkreisen in Berchum. Sein christlicher Glaube und sein Einsatz für die Bekennende Kirche brachten ihn mehrmals in den Konflikt mit dem NS-Regime. Trotzdem trat er in die Waffen-SS ein und war am Holocaust beteiligt. Als Gerstein die Totalität des Systems in den Vernichtungslagern deutlich vor Augen trat, wandelte er sich vom Anhänger zum radikalen Kritiker der NS-Ideologie und christlich motivierten Widerstandskämpfer.

Das Projekt „Glaub-würdiges Handeln?“ war ein Kooperationsprojekt der eSw Ev. Schülerinnen- und Schülerarbeit (BK) e.V. mit dem Historischen Centrum Hagen und der Luise-Rehling-Realschule. Mit Texten und Bildern haben die Jugendlichen einen eigenen Zugang zur Person Kurt Gerstein, seinem Leben und Tod und seiner bis heute umstrittenen Vorgehensweise erarbeitet. Sie haben sich besonders mit den Widersprüchen im Leben von Kurt Gerstein auseinandergesetzt und sich auch mit der Frage befasst, was an Gersteins Verhalten für junge Menschen heute vorbildlich sein könnte. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben Sie künstlerisch umgesetzt und erläuternde Texte dazu verfasst. Die Bilder und Texte sowie weitere Arbeitsergebnisse aus dem Projekt werden im Stadtmuseum gezeigt.

Historischer Stadtteilrundgang Haspe – ein Archivprojekt

Foto: Stadt Hagen
Foto: Stadt Hagen

Hagen. Damit Schülerinnen und Schüler die Geschichte des Stadtteils, in dem sie zur Schule gehen und auch häufig selbst wohnen, besser kennenlernen, wurde das archivpädagogische Projekt „Historischer Stadtteilrundgang“ entwickelt. Mittlerweile schon im dritten Jahr erforschen Schülerinnen und Schüler die Geschichte ihres Stadtteiles und präsentieren die Ergebnisse in Form einer Ausstellung und eines Leporellos.

Dieses Jahr wurde das beachtenswerte Projekt von der Klasse 7c mit den Lehrerinnen Kerstin Scheffler und Petra Groß von der Gesamtschule Haspe fortgeführt. Am Beginn des Projektes stand ein Besuch des Stadtarchivs Hagen. Hier nahm die Klasse an einer Archivführung teil und lernte das Stadtarchiv besser kennen und erfuhr, welche Dokumente zur Stadtgeschichte dort aufbewahrt werden. Sie recherchierten nach Unterlagen, Karten und Fotos zu den wichtigsten Gebäuden und Denkmälern in Haspe. Aus den gesammelten Informationen verfassten sie dann später Texte zur Geschichte der Gebäude. Neben der allgemeinen Geschichte zu Haspe und dem Hasper Stadtwappen im Besonderen haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem ehemaligen Ernst-Meister-Gymnasium – heute ein Teil der Gesamtschule Haspe, der Hasper Hütte, dem Hasper Löwen, dem alten Stadtbad, dem Ehrenmal auf der Büddinghardt, dem evangelischen Krankenhaus und der Firma Brandt befasst. Bei mehreren Stadtteilrundgängen erkundeten sie die Gebäude und Denkmäler vor Ort und machten Fotos davon. Im Vergleich mit historischen Aufnahmen wurden so die Veränderungen im Stadtteil dokumentiert. Die Texte sowie ausgewählte Fotos wurden zu einem Stadtteilrundgang zusammengefasst.

Die Ausstellung im Stadtmuseum Hagen präsentiert die Ergebnisse des Projektes auf neun Roll-up-Displays und als Leporello. In dieser Form können auch andere Menschen von den Forschungsarbeiten der Klasse 7c zu Haspe profitieren.

Stadtmuseum Hagen zeigt Schulprojekte

Foto: Stadt Hagen
Foto: Stadt Hagen

Jedes Jahr werden tausende von Schülerinnen und Schülern von der Museumspädagogik des Historischen Centrums Hagen im Stadtmuseum Hagen, im Museum Wasserschloss Werdringen und im Stadtarchiv Hagen museums- bzw. archivpädagogisch betreut. Neben den regelmäßig buchbaren Angeboten und Programmen für Schulklassen verwirklicht die Archiv- und Museumspädagogik des Historischen Centrums Hagen jedes Jahr auch unterschiedliche Projekte mit Schulklassen. Die Ergebnisse der letzten Projektarbeit werden vom 2. bis 21. Juni mit der Präsentation „Schule@Museum“ im Stadtmuseum Hagen gezeigt. In der Ausstellung werden zwei unterschiedliche Projekte präsentiert, die im Schuljahr 2014/15 durchgeführt wurden.

Mit den Schulprojekten erfüllt das Historische Centrum Hagen einen Teil seines Bildungsauftrags und ermöglicht den Schulen wertvolle Projekte, die von den Schulen alleine nicht zu tragen sind. Die Projektarbeit mit Schülerinnen und Schülern ist ein wichtiges Aufgabenfeld der Archiv- und Museumspädagogik. Die Projektarbeit fördert die Lernkompetenzen wie Kooperieren und Recherchieren sowie kulturelle und soziale Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus wird die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

Die Projekte verbinden Schule und Museum bzw. Schule und Archiv enger miteinander und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern häufig auch einen Blick hinter die Kulissen. Mitunter sind auch noch weitere Partner beteiligt, wie in diesem Jahr die eSw Jugendbildungsstätte Berchum, was die Projekte noch mehr bereichert.

Die Archiv- und Museumspädagogik ist auch in Zukunft offen für weitere, neue Projekte. Wege und Methoden können dabei vielfältig gestaltet werden. Offenheit für Alles ist oberstes Leitziel. In diesem Sinne sind alle Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen, gemeinsam mit der Archiv- und Museumspädagogik Projekte innovativ und kreativ zu planen und zu gestalten. Auch für die Fortsetzung des Projektes „Historischer Stadtteilrundgang“ können sich Schulklassen melden, die den Stadtteil rund um ihre Schule erforschen wollen.

Es gibt noch Ausbildungsplätze in Hagen

Die Veranstaltergemeinschaft der Ausbildungsmesse Hagen 2015 ist mit dem Verlauf und dem Erfolg der Messe sehr zufrieden. Mit 120 Ausstellern und einem Besuchervolumen von ca. 3.000 Personen seien die gesteckten Ziele der Messe erreicht worden.

Besonders im Nachmittagsbereich seien deutlich mehr Besucher auf dem Gelände gewesen als in den Jahren zuvor. Insbesondere seien auch mehr Eltern zu Gesprächen an den Ständen gewesen. Ihre Rolle im Berufswahlprozess ihrer Kinder sei sehr groß, so dass diese Entwicklung sehr positiv zu sehen sei. Diese Rolle müsse man weiterhin stärken und die Eltern gezielt ansprechen.

Katja Heck, Agentur für Arbeit Hagen, die die Messekosten von rund 75.000 Euro zur Hälfte finanziert, hob noch einmal hervor, dass eine solche Veranstaltung nur mit einem großen finanziellen und organisatorischem gemeinsamen Engagement aller Beteiligten zu bewerkstelligen sei. Der Arbeitsagentur sei die Messe ein großes Anliegen, weil sie die Möglichkeit böte, den Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten der Region zu zeigen. Aktuell seien noch 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Dr. Michael Plohmann, Kreishandwerkerschaft Hagen, betonte, dass das Handwerk sich auch in Zukunft aktiv an der Messe beteiligen werde. Die vertretenen Handwerksbetriebe und –innungen seien im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Interesse der Besucher gewesen. Plohmann: „Bei der Messe geht es nicht nur um den konkreten Abschluss von Ausbildungsverträgen, auch der reine Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern ist als Erfolg zu sehen.“

Auch aus Sicht der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer geht es bei der Messe erst einmal darum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Thomas Haensel: „In den nächsten zwei bis drei Wochen laufen noch Gespräche mit Bewerbern für dieses Jahr. Wenn die Jugendlichen sich einen Ruck geben, können sie auch in diesem Jahr noch eine Ausbildungsstelle finden. Da geht noch was.“ Er appellierte an die Jugendlichen, sich nicht nur auf bestimmte Berufe zu fixieren, sondern zu sehen, ob es nicht auch verwandte Berufsbilder gäbe, auf die man sich bewerben könne. Bei den Veranstaltern sowie bei der Agentur für Arbeit gäbe es Ansprechpartner, an die die Jugendlichen sich bei Fragen wenden könnten.

Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, die die Messe organisiert hat, verwies darauf, dass die Messe ein wichtiger regionaler Baustein im NRW-Übergangssystem Schule-Beruf sei. Die neuen Veranstaltungsformate, „Ausbildungsupdate“ für Lehrkräfte und Vorträge für Schüler zu den Themen Duales Studium und Ausbildungsvergütung, seien gut angenommen worden und eine Bereicherung des reinen Messeangebots.

Organisiert wird die Ausbildungsmesse Hagen gemeinsam von der agentur mark GmbH, der Kreishandwerkerschaft Hagen, dem Märkischen Arbeitgeberverband und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Die Durchführung der Messe wird durch die finanzielle Förderung der Agentur für Arbeit in Hagen ermöglicht. Die Märkische Bank  und das Versorgungsunternehmen ENERVIE – Südwestfalen Energie und Wasser AG unterstützen die Messe durch ein Sponsoring.

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung

Foto: Clara Berwe
Foto: Clara Berwe

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich heute (2. Juni) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stefan Keßen, Leiter vom Fachbereich Personal und Organisation, und Thomas Köhler vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Verabschiedet wurden Habiba Tajjiou (GWH), Wolfgang Schewe (Fachbereich Finanzen und Controlling), Dagmar Beyer (GWH), Barbara Breker (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Jan Gombik (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Volker Hallmann (Fachbereich Jugend und Soziales), Edelgard Linnestruth (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Argiro Michoglou (GWH), Karin Brensing (Fachbereich Kultur), Monika Hermes (Fachbereich Finanzen und Controlling), Roswitha Szczypior (GWH), Siglinde Cramm, Susanne Neuhaus (GWH), Bernd Linnestruth (GPR), Sabine Schreiner (GWH), Annette Ebenhardt, Ingrid Leder (GWH), Clodine Scheer (GWH), Peter Maier (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Gerd Winter (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Lothar Henn (GWH), Hans-Joachim Schilling (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz) und Karin Bazyli (Fachbereich Bauverwaltung und Wohnen).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Martina Michels (Fachbereich Jugend und Soziales), Kirstin Stephan (Fachbereich Bildung), Ilona Schramm (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Dirk Finke (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Reiner Rosga (Vorstandsbereich 3), Monika Riemer (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Ulrike Kreuzburg (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Nicola Raiolo (Zentrale Dienste), Frank Hermes (Zentrale Dienste), Manfred Sacher (GWH), Monika Voß (Fachbereich Personal und Organisation), Martin Petermann (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Sabine Sacher (Fachbereich Bildung), Burkhard Müller (Fachbereich Jugend und Soziales), Hans-Jürgen Reddig (Fachbereich Bauverwaltung und Wohnen), Birgit Trussner (GWH), Annette Hölmer (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Norbert Six (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Heike Thurn (Umweltamt) und Bertram Schmidtke (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz). Bereits ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten Michael Wortmann (HABIT), Ralf Brümann (GWH) und Erich Schäfer (Amt für Brand- und Katastrophenschutz). (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Funkhaus Europa : Odyssee garantiert ausgelassene Festivalstimmung

Hagen – Wenn die Funkhaus Europa : Odyssee vom 8. bis 25. Juli wieder durch das Ruhrgebiet rollt, setzt sie eine langjährige Tradition fort. Zwölf Open-Air-Konzerte legen den Fokus auf brandaktuelle, tanzbare Sounds von Berlin bis Kolumbien, von Essen bis Sierra Leone, von Kongo bis Chile. Drei Wochen lang kommen die Fans globaler Sounds auf ihre Kosten mit einem furiosen Mix aus Folk und Pop, Gipsy, Blues, Reggae, Beatbox, Ska und traditionellen afrikanischen wie arabischen Klängen.
Dabei finden in diesem Sommer Musik und Politik in aufregender Weise zueinander. Flüchtlinge verschiedener Herkunft gehen gemeinsam mit deutschen Musikern in den Probenraum und mixen ihre ganz besonderen Erfahrungen zu neuen Sounds. Kolumbianische Musiker finden begeisternde Rhythmen und Lieder für ihren Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas. Die Veranstalter (Bahnhof Langendreer, Ringlokschuppen Ruhr, Stadt Recklinghausen und Pelmke Hagen) schaffen gemeinsam mit WDR Funkhaus Europa eine Plattform für hochkarätige Konzerte: ambitioniert, engagiert, erdig – urbane Musik für alle Sinne. Und wie immer umsonst und draußen.

Künstler& Termine im Überblick
Beginn aller Konzerte: 19.30
+ Doktor Krapula, Support: Banda Sendero
8.7. Hagen, 9.7. Recklinghausen, 10.7. Mülheim, 11.7. Bochum
Der Amazonas ist die Heimat von Doctor Krapula (www.doctorkrapula.net) und er ist ihre große Liebe. Kein Wunder, dass das Kollektiv aus Kolumbien ihr letztes Album „Ama-Zonas“ der Rettung des Amazonasgebiets gewidmet hat. Aktuelle Sounds treffen auf Ahnengesänge indigener Stämme. Als Vorband Banda Senderos (www.senderosmusic.de) aus Essen: Reggae mit Sonnenscheinfaktor trifft auf lateinamerikanische Rhythmen, fette Bläsersätze und elektronische Beats.

+ Bukahara, Support: Riders Connection
15. 7. Hagen, 16. 7. Recklinghausen, 17.7. Mülheim, 18.7. Bochum

Bukahara (www.bukahara.com) sind eine Sensation in der Poplandschaft: weltläufig, entspannt, raffiniert. Vier Musikstudenten aus Köln und Berlin mischen Balkansounds, Folk und Einflüsse aus Arabien, als wären sie jahrelang in der Welt unterwegs gewesen. Das Trio Riders Connection (https://de-de.facebook.com/ridersconnection) aus Berlin mit Straßenmusikbackground mischt Blues-Einflüsse und Reggae-Off-Beats zu folkigen Songs mit Beatbox-Rhythmen.

+ Sierra Leone`s Refugee All Stars & Heinz Ratz´ Strom & Wasser Project
22.7. Hagen, 23.7. Recklinghausen, 24.7. Mülheim, 25.7. Bochum

Eine der bekanntesten Bands aus Afrika, die Sierra Leone`s Refugee All Stars (www.sierraleonesrefugeeallstars.com) entstand in einem guineischen Flüchtlingscamp. Ihre erdverbundene, engagierte Musik zeugt vom Sieg der Töne über das Trauma des Bürgerkriegs. Gemeinsam mit dem Musiker und Aktivisten Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser (www.strom-wasser.de) sowie einigen nach Deutschland geflüchteten MusikerInnen werden neue Stücke für die Odyssee entwickelt – aktueller geht’s nicht!.

Die Auftrittsorte im Überblick:
58095 Hagen (Konzertmuschel im Volkspark, Körnerstraße/Karl-Marxstraße),
45657 Recklinghausen (Stadtgarten am Ruhrfestspielhaus, Otto-Burrmeister-Allee 1),
45479 Mülheim an der Ruhr (Open-Air-Bühne am Ringlokschuppen, Am Schloß Broich 38),
44866 Bochum (Freilichtbühne BO-Wattenscheid, Parkstraße).

Die Förderer:
2014 zählte der Veranstalterkreis über 20.000 Besucher, was die Funkhaus Europa : Odyssee zu einem der begehrtesten Festivals des Landes macht. Das Roadfestival wird gefördert von der regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen durch die LAG Soziokultureller Zentren NW, weiterhin von den beteiligten Städten sowie den Sparkassen Recklinghausen und Mülheim.

Zehntes Kammerkonzert

ESM 3Hagen – Am Sonntag, 7. Juni 2015 um 11.30 Uhr findet im Auditorium im Kunstquartier Hagen unter dem Titel „Farewell“ das Zehnte Kammerkonzert statt. Im zehnten und damit in dieser Spielzeit letzten, von Mitgliedern des Philharmonischen Orchester Hagen musizierten Kammerkonzert am 7. Juni 2015 (Beginn: 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier, steht ein personeller Abschied an: Andreas Mirschel, langjähriger Solo-Oboist in diesem Orchester, wird zum letzten Mal im Kammerkonzert zu erleben sein. Zusammen mit Magdalena Rozanska, Olga Rovner, Hindenburg Leka und Barbara Schorling spielt er ein höchst abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm mit Werken für Oboe und Streichquartett von Gaetano Donizetti, Arnold Bax und Wolfgang Amadeus Mozart.

Programm:
Gaetano Donizetti: Sonate (Concertino) F-Dur für Oboe und Streichquartett
Arnold Bax: Quintett für Oboe und Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett c-Moll KV 406 für Oboe und Streichquartett

Ausführende:
Oboe: Andreas Mirschel, Violine: Magdalena Rozanska, Violine/Viola: Olga Rovner, Viola: Hindenburg Leka, Violoncello: Barbara Schorling

Vor Beginn des Konzertes besteht die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung zu den Reisebildern von Emil Schumacher teilzunehmen. (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers Hagen).

Kombiticket (Führung und Konzert) 9,60,- Euro, Konzertkarte 6,60,- / 3,30,- Euro

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Polizei Hagen freut sich auf ihren „Tag der offenen Tür“

Foto: Polizei Hagen
Foto: Polizei Hagen

Hagen. Polizeipräsident Wolfgang Sprogies freut sich zusammen mit seinen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Tradition des „Tages der
offenen Tür“ bei der Hagener Polizei nach mehrjähriger Pause wieder
aufnehmen zu können.

Am Samstag, den 13.06.2015, wird den Besucherinnen und Besuchern
im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Gelände des
Polizeipräsidiums Hagen (Hoheleye 3, 58093 Hagen) ein vielfältiges
und spannendes Programm geboten, in denen sich zahlreiche
Dienststellen der Polizei, aber auch viele befreundete Organisationen
mit ihrer täglichen Arbeit vorstellen.

Crashsimulationen, Diensthunde, Polizeipferde, Landesturnriege,
Polizeiorchester, viele aktuelle und historische Polizeifahrzeuge,
Polizei-Maskottchen, Verkehrspuppenbühne sowie Überschlagsimulator
und Gurtschlitten sind nur einige der zahlreichen Programmpunkte.
Besonders auch für die Kleinsten wird so einiges geboten. Natürlich
ist ebenfalls für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Das
Gesamtprogramm mit Uhrzeiten ist dieser Meldung als Anlage mit
beigefügt.

Darüber hinaus haben am Polizeiberuf interessierte Besucherinnen
und Besucher die Möglichkeit, sich umfangreich von unseren
Personalwerbern beraten zu lassen.

Die Hagener Polizei freut sich schon jetzt auf hoffentlich
zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Da am Veranstaltungstag die Parkplätze rund um das
Polizeipräsidium sehr begrenzt sein werden, bitten wir darum mit
öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Alternativ besteht die
Möglichkeit den kostenlosen Shuttleservice der Polizei zu nutzen.
Dieser pendelt im Zeitraum von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zwischen
Polizeipräsidium und Otto-Ackermann-Platz (Kirmesplatz Höing, Am
Sportpark 1).

Kita-Streik: Plätze in Notgruppen erhöht

Hagen. Angesichts der zunehmenden Belastung für Familien durch den seit über drei Wochen andauernden Kita-Streik hat sich der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen erfolgreich bemüht, die Anzahl der Plätze in den Notgruppen zu erhöhen. Mittlerweile können in drei Einrichtungen Notgruppen für insgesamt 200 Mädchen und Jungen, was einer Versorgung von rund 12 Prozent entspricht, angeboten werden. Mit Beginn des Streiks am 11. Mai waren es 150 Plätze. Im Vergleich zu den Nachbarkommunen weist Hagen damit bei der Anzahl der Plätze einen der besten Werte auf. Die acht Notgruppen stehen in der Kindertagesstätte am Quambusch, in der Kita an der Konkordiastraße und in der Kita Eckesey zur Verfügung. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Rücksprache mit der jeweiligen Kindertagesstätte, in der das Kind angemeldet ist. Priorität wird berufstätigen Alleinerziehenden sowie Elternpaaren, bei denen beide berufstätig sind und die keine alternative Betreuungsmöglichkeiten haben, eingeräumt. Ansprechpartner für die Notversorgung sind die jeweiligen Einrichtungen sowie Uwe Leicht (Telefon 02331/207-4441) beim Fachbereich Jugend und Soziales.

Kino Mal(l) Anders!

Anzeige_VOS_02_Nov_WAZ_18x20cm_2014_finalVolme Galerie präsentiert zusammen mit Filmriss Projektkino Hagen kurzweilige Kinoreihe in der Ladenstraße

Während die Modernisierungsarbeiten der Volme Galerie weiter auf Hochtouren laufen, nutzt die Werbegemeinschaft der Volme Galerie die einmalige Gelegenheit, die der Umbau bietet: sie verwandelt die Aktionsfläche im Erdgeschoss in ein Kino der besonderen Art, mitten in der Ladenstraße.

Unter dem Motto „Die Volme Galerie präsentiert: Das Beste in Hagen“ startet am 05. Juni die Aktionsreihe „Kino Mal(l) Anders“ in Kooperation mit dem „filmriss projektkino Hagen“ und dem Cafe & Bar Celona, bei der Kunden und Besucher der Volme Galerie zwei Leidenschaften miteinander verbinden können: Shoppen und Popcornkino – und letzteres sogar kostenlos!

Für die vierwöchige Kinoreihe wurden 4 der besten Kinderfilme sowie 4 der besten Komödien der letzten Kinosommer ausgewählt, die alle Hagener Familien und ihre Freunde herzlich dazu einladen, jeden Freitag im Juni einen entspannten Nachmittag in der Volme Galerie zu verbringen. Dank des gastronomischen Angebots von Cafe & Bar Celona auf der Aktionsfläche im Erdgeschoss, können sich Besucher bei den kostenlosen Filmvorführungen um 16 und 18 Uhr mit leckeren Nachos oder Popcorn stärken.

Centermanager Markus Scheer freut sich: „Mit der Reihe Kino Mal(l) Andres ist es uns erneut gelungen eine Kooperation mit einem weiteren Hagener Akteur der lokalen Kulturszene einzugehen. So können wir unseren Kunden auch in Zeiten des Umbaus eine Aktion anbieten, die ihren Einkauf um einen besonderen Spaßfaktor erweitert: denn bei unserem Kinoprogramm für klein und groß darf herzlich gelacht werden!“.

Kinoprogramm:
FREITAG, 05. JUNI , 16 Uhr: „FÜNF FREUNDE 3“, Deutschland 2014
FREITAG, 05. JUNI, 18 Uhr: „WIR SIND DIE NEUEN“, Deutschland 2014
FREITAG, 12. JUNI , 16 Uhr: „DER KLEINE NICK“, Frankreich 2009
FREITAG, 12. JUNI, 18 Uhr: „ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND“, Deutschland 2013

FREITAG, 19. JUNI, 16 UHR: „DIE SCHLÜMPFE 2“, USA 2013
FREITAG, 19. JUNI, 18 UHR: „MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER“, Frankreich 2014

FREITAG, 26. JUNI, 16 UHR: PADDINGTON, Kanada, Frankreich, Großbritannien 2014
FREITAG, 26. JUNI, 18 UHR: „FACK JU GÖTHE“, Deutschland 2013

DGB-Hagen: „Nach den Osterferien und vor dem Sommerloch“

(DGB Hagen) >>Die Arbeitslosenzahlen im Mai des Jahres sind nach den Informationen der örtlichen Agentur nach Ostern wieder besser geworden. Festgestellt wird ein Rückgang von 125 und somit einer Gesamtzahl von unter 10.000 Menschen in Hagen. Diese positive Entwicklung bleibt für den DGB in Hagen weit hinter den Erfordernissen zurück und steht bereits in den nächsten Wochen durch die anstehenden Sommerferien wieder zu Disposition. Für Jochen Marquardt ist vor allem der Stillstand bei den 15 – 20-Jährigen und bei den Erwerbslosen über 55 Jahren auffällig. Hier gibt es kaum Veränderungen zum Vormonat. Bei den neuen Stellen handelt es sich vor allem um Beschäftigungen im Einzelhandel. Der Aufbau von weiteren Teilzeitstellen und die Zunahme bei der Leiharbeit sind ebenso ein deutliches Zeichen für einen Arbeitsmarkt, der hinter den Anforderungen zurück bleibt. Bemerkenswert für den DGB die Entwicklungen im Hinblick auf den Mindestlohn. „Offensichtlich laufen die Prophezeiungen der Arbeitgeber, der Mindestlohn würde Arbeitsplätze vernichten, allesamt ins Leere“, so Marquardt.<<

Razzia am Hagener Bahnhof

Hagen. Ein Dutzend Polizisten in Zivil und Uniform ging am Montagnachmittag bis in die frühen Abendstunden im Bereich Innenstadt und Bahnhof gezielt gegen verschiedene Kriminalitätsformen vor. Die Beamten der Innenstadtwache, des Schwerpunktdienstes und des Einsatztrupps legten ihren Schwerpunkt auf Kontrollen in den Bereichen Drogenhandel, Glückspiel, Prostitution und Trinkerszene. Letztlich erstatteten sie elf Straftaten wegen des Besitzes oder Handels mit Drogen und stellten in acht Fällen kleinere Mengen der Betäubungsmittel sicher. Vier Personen nahmen sie vorläufig fest und lieferten sie ins Polizeigewahrsam, hier dauern die Ermittlungen an. Gegen zwei Männer aus der Trinkerszene sprachen sie Platzverweise aus, bevor es zu Straftaten kam.

Wohnung in Brand gesteckt

Hagen. Ein 40-Jähriger Mann hat am Montagmittag gegen 11:50 Uhr seine Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Bergstraße in Brand gesetzt und flüchtete danach. Er war erst am selben Tag in die Wohnung eingezogen. Die Straße wurde für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt. Dadurch kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Schaden beläuft sich auf 40.000EUR. Im Anschluss an den Brand erschien der 40-Jährige selbst auf der Wache in Hohenlimburg und gestand die Brandstiftung. Der Mann steht unter Betreuung. Er wurde von der Polizei vernommen und soll nun dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

„Demografie-Monitor“ – Metropole Ruhr veröffentlicht Datenbasis im Netz

Hagen – Der sogenannte demografische Wandel ist in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem zentralen gesellschaftspolitischen Thema geworden. Die Dienststellen von Statistik und Stadtforschung zwölf ausgewählter Städte der Metropole Ruhr haben sich daher entschlossen, gemeinsam eine Datenbasis zur Beobachtung und Beurteilung des demografischen Wandels zu schaffen und diese der Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung zu stellen. Der demographische Wandel beschreibt die Veränderung der Bevölkerung in Größe und Zusammensetzung durch Einflüsse wie steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten, Zu- und Abwanderungen sowie veränderte Lebensformen. Es ist zu erwarten, dass diese Entwicklungen regional unterschiedlich verlaufen und die Kommunen und Regionen dementsprechend mit unterschiedlichen Handlungsstrategien und Maßnahmen reagieren müssen. Die Beobachtung und Analyse von demografischen Entwicklungen ist eine zentrale Aufgabe der Statistik-Dienststellen. Mit dem Ziel, eine vergleichbare Berichterstattung auf kommunaler Ebene zu schaffen, haben sich die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten auf eine arbeitsteilige Zusammenarbeit geeinigt.
Aus einem vom Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt) zusammengestellten Merkmals- und Indikatorenkatalog wurde eine Auswahl von Kriterien getroffen, die sich einerseits als aussagekräftig und vergleichbar einstufen lassen und andererseits von der Mehrheit der beteiligten Städte mit vertretbarem Arbeitsaufwand bereitgestellt werden konnte. Die Auswahl der Bevölkerungsmerkmale wie Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Zuzüge, Fortzüge und innerstädtische Umzüge bietet dabei ein breites Beurteilungsspektrum. Darüber hinaus haben alle Städte Daten über Privathaushalte und Haushaltestrukturen ermittelt. Die Sammlung und Prüfung der Daten sowie die Berechnung von Kennzahlen und Indikatoren erfolgte zentral.

Um auf einer verlässlichen Informationsgrundlage die Planung von Strategien und Maßnahmen aufgrund der Herausforderungen zu bewältigen, die durch den demographischen Wandel entstehen, haben sich die teilnehmenden Städte auf eine gemeinsame Veröffentlichungsreihe zum Thema „Demografiemonitoring“ verständigt. Diese einzigartige Datenbasis, die aus den Verwaltungsregistern der Kommunen entstanden ist, wird zukünftig in regelmäßigen Abständen unter http://www.demografiemonitor-ag-ruhr.de als „Demografie-Bericht“ und „Demografie-Atlas“ veröffentlicht. Im Demografie-Bericht werden die ausgewählten Indikatoren mit prägnanten Texten, Grafiken und Tabellen untermalt. Zudem sind Sonderberichte für bestimmte Zielgruppen wie zum Beispiel „Ältere Menschen ab 65 Jahren“ vorgesehen. Der Demografie-Atlas als interaktive Informationsquelle liefert interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kartografische Aufbereitung der Daten sowie eine in Diagrammform. Die interkommunale Zusammenarbeit der beteiligten Städte der Metropole Ruhr entwickelt somit nicht nur qualitativ hochwertige und überaus interessante Produkte, sondern ist auch einzigartig in Deutschland und liefert mit der einheitlichen Datenbasis neue Möglichkeiten für kleinräumige Analysen innerhalb einer Stadt sowie für Vergleiche zwischen verschiedenen Städten.

Vorlesestunde in der Stadtteilbücherei Haspe

Hagen – Keine Zeit für Langeweile heißt es bei der Vorlesestunde für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Dienstag, 9. Juni, um 16 Uhr, wenn das Buch „Ferkel und Huhn und die Flaschenpost“ vorgelesen wird. Ferkel hat einen Traum – von einer Flasche, die im Fluss schwimmt, ganz bestimmt eine Flaschenpost. Ferkel weckt seine beste Freundin Huhn, denn so aufregende Sachen erlebt man besser nicht allein, und gemeinsam schleichen sie zum Wasser. Was sie dort finden, erfahren interessierte Kinder ab vier Jahren bei der kostenlosen Vorlesestunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anschließend wird noch ein Bild zur Geschichte gemalt. Die Vorlesestunde findet immer am zweiten Dienstag im Monat um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei Haspe statt.

AUSSTELLUNG „CHINA 8“ & ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

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Foto: Thomas Seuthe, Hagen

Hagen – ÖFFENTLICHE FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „CHINA 8“
Am Sonntag, den 7. Juni findet um 11.15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung CHINA 8 statt. Im Rahmen der Ausstellung zeigt das Osthaus Museum Paradigmen der Kunst: Installationen und Objekte die den Alltag „bereichern“ und Lebenshaltungen beeinflussen können. Die Kunst fungiert hier als „Dissident“ – nicht im politischen, sondern im ästhetischen Sinne. Sie provoziert, sie kombiniert Bilder und sie generiert neue Zusammenhänge, wo hergebrachte Gesetzmäßigkeiten nicht funktionieren. Die Ausstellung zeigt sechzehn Positionen, darunter Arbeiten von Kum Chi Keung. Seine Vogelkäfige versprechen eine Freiheit, die so nicht existiert. Ebenfalls Paradoxa schaffen die Künstlerin Huang Min mit ihren erotischen Porzellanarbeiten oder auch der Künstler Lu Jianhua, indem er Porzellanobjekte gestaltet, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind. Die Künstlerin Yin Xiuzhen wählt alltägliche Materialien wie getragene Kleidung und formt daraus Rauminstallationen und Objekte. Die Kleidung wird dabei zum Stellvertreter des Menschen und seiner Zeit. Die Künstler suchen den Paradigmenwechsel, wohl wissend, dass er durch die Kunst alleine nicht erfolgen, jedoch befördert werden kann.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG ZU DEN GEBÄUDEN DER GEBR. LUDWIGS
Am Mittwoch, den 10. Juni findet um 16.00 Uhr eine öffentliche Führung zu den Häusern der Gebrüder Ludwigs statt. Zwischen 1909 und 1938 verwirklichten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sie intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander. Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken. Rund ums Stirnband sind acht Gebäude der Gebr. Ludwigs entstanden, die  davon zeugen. Der einstündige Rundgang mit Dr. Elisabeth May startet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen an der Haßleyerstraße 14. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten, eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich.

Mitmach-Workshop im AllerWeltHaus

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© Fotos: AllerWeltHaus Hagen e.V.

Hagen – Jugendliche entdecken im AllerWeltHaus westafrikanische Kultur „hautnah“ . Ibrahim Ndiaye und Adama Traoré begeisterten letzten Freitag im AllerWeltHaus Schüler und Schülerinnen der Realschuler Emst für die Kultur Gleichaltriger in Westafrika. Traditionelle Trommelrhythmen, spannende überlieferte Märchen und authentischen Einblicke in das Alltagsleben von Senegalesen und Ivorern standen im Mittelpunkt dieses etwas anderen Schultages. Schnell sprang der Funke über, als sich der Autor, Schauspieler und Musiker Ibrahim Ndiaye ( Ibo ) aus dem Senegal den Schülern und Schülerinnen von der Realschule Emst humorvoll mit fast schon kabarettistischer Manier vorstellte und damit begann, unter anderem die geografische Lage, kulturellen Gepflogenheiten, alltäglichen Umgangsformen, Sehenswürdigkeiten und die teilweise harte Lebenswirklichkeit der meisten Menschen in seiner Heimat Senegal vorzustellen. Zusammen mit dem Hagener Musiker Adama Traoré, der in der Elfenbeinküste aufgewachsen ist und nun seit vielen Jahren in Hagen lebt, brachte Ibo den Jugendlichen zeitgenössische und traditionelle westafrikanische Trommelrhythmen sowie einfache Tanz- und Gesangsübungen bei, um ihnen einen sinnlichen Zugang zur westafrikanischen Musik und Kultur zu ermöglichen. Danach wurden zauberhafte senegalesische Märchen vorgelesen und zum Leben erweckt, als die Jugendlichen sie mit viel Witz und Motivation auf der Bühne aufführten. In den nächsten eineinhalb Wochen werden zwei weitere Workshops folgen mit dem Ziel, Trommelrhythmen und Tanzeinlagen zu erlernen, die dann am 13. Juni auf dem Hagener „Vielfalt Tut Gut-Festival“ im Dr. FerdinandDavidPark am AllerWeltHaus vor großem Publikum aufgeführt werden. Der Workshop „Afrika hautnah erleben“ wurde gefördert aus dem Programm „Kulturrucksack“ des Landes NRW.

Brand in Flüchtlingsunterkunft – Kein fremdenfeindlicher Hintergrund

Hagen. Bei dem Brand in der gemeinsamen Unterkunft für Obdachlose und Flüchtlinge in Neunkirchen bei Siegen in den frühen Morgenstunden liegt kein fremdenfeindlicher Hintergrund vor.

Der Brandherd lag in einer Wohnung im Keller in dem nicht von Flüchtlingen bewohnten Bereich des Gebäudes. Hier hatte ein Sofa Feuer gefangen. Wodurch der Brand ausgelöst wurde, ist noch nicht bekannt. Die mögliche Ursache wird nun von einer Kommission ermittelt.

Zwei erwachsene Bewohner und ein Kleinkind trugen eine leichte Rauchvergiftung davon, der Sachschaden durch das Feuer und die Rauchentwicklung liegt nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Bereich. Im Verlauf des Tages werden Schadstoffmessungen durchgeführt, wenn die Werte unbedenklich sind, soll das Gebäude wieder freigegeben werden.

Verletzter Enterich gerettet

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-verletzter-enterich-gerettetIserlohn –  Eine Streife der Iserlohner Wache war heute bei Einsetzen der Morgendämmerung auf der Baarstraße unterwegs. In Höhe der Einmündung zum Tannenweg, machten die Beamten am Kreisverkehr eine ungewöhnliche
Entdeckung. Eine Ente saß auf der Mittelinsel und hatte sichtlich mit sich zu kämpfen.  Die Beamten näherten sich vorsichtig dem Tier und bemerkten, dass sich der Erpel scheinbar am Flügel verletzt hatte. Flugunfähig saß er nun im Gras und war sichtlich erschöpft von den Strapazen seiner vergeblichen Startversuche.
Die herbeigerufene Verstärkung brachte einen Karton vorbei.
Selbigen statteten die Polizisten mit Grün aus und setzten das Tier hinein. In der Zwischenzeit verständigten die Kollegen der Wache die Tierhilfe in Lüdenscheid. Die Ersthelfer brachten den Enterich schließlich nach Feierabend dorthin. Er wird nun medizinisch betreut und ist hoffentlich bald wieder auf den Beinen –  ähm – wir meinen natürlich Flügeln!

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Einbruch bei sozialer Einrichtung in Dortmund-Marten +++ Hagen: Eisdiebstahl in Vorhalle +++ Hagen: Diebstahl aus Parkscheinautomat +++ Hagen: Ladendetektiv entdeckt Diebin +++ Hagen: Versuchter Diebstahl in Juweliergeschäft +++ Herdecke: Ölspur und Unfall verursacht +++ Ennepetal: Streitigkeiten unter Asylbewerbern +++ Ennepetal: Feuerwehr Herdecke am Montag im Dauereinsatz +++ MK: Werkzeuge gestohlen +++ Ennepetal: Betriebsmittelspuren +++ MK: Tresor aufgeflext +++ MK: Einbrecher ließen Computer mitgehen   +++ MK: Dacheinbrecher gescheitert +++ MK: Firmeneinbruch +++ MK: Dringend Zeugen gesucht +++ Dortmund: Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

Brand in kommunaler Flüchtlingsunterkunft

Hagen  – Bei einem Brand in einer kommunalen
Flüchtlingsunterkunft in Neunkirchen bei Siegen wurden in der Nacht
von Montag auf Dienstag drei Personen durch Rauchgas leicht verletzt.
Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr trafen um 01.13 Uhr an dem
mehrstöckigen Gebäude ein und evakuierten die Bewohner.
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer aus in einer Wohnung im
Keller des von 46 Menschen bewohnten Hauses. Der dabei entstandene
Rauch durchzog das gesamte Gebäude und es musste evakuiert werden.
Die Bewohner kamen zunächst in einem bereitgestellten Bus unter.
Das Gebäude ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Es gibt bislang keine
Erkenntnisse über die Brandursache. Vorsorglich hat der Staatsschutz
des Polizeipräsidiums Hagen die Ermittlungen übernommen.

Grüne zu Kita-Streik in Hagen aus jugendpolitischer Sicht

„Dieser Streik ist anders als andere“, sagt die grüne Sozialpolitikerin und Ratsfrau Ruth Sauerwein: „Bei diesem Streik geht es nicht um eine normale Tariferhöhung, sondern vielmehr um die Bewertung von Qualifizierungen und Anforderungen in erzieherischen Berufen. Gleichzeitig ist es auch ein Ringen um eine bessere Bezahlung für Berufe, die überwiegend von Frauen ergriffen werden und in denen insgesamt nach wie vor weniger bezahlt wird als in technischen und kaufmännischen Berufen. Und nicht zuletzt geht es auch um verbesserte Personalausstattung in den Einrichtungen.

Die Solidarität der meisten Eltern ist bewundernswert und bedeutend: Trotz massiver Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitssituation von Familien über einen so langen Zeitraum hinweg stehen sie zu ihren Erzieherinnen und Erziehern. Dies spricht für eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit der Qualität unserer Kita-Betreuung und eine starke Partnerschaft zwischen den Eltern und den ErzieherInnen und ebenso für die Anerkennung der Forderungen. Dieser Streik geht uns alle an. Die Stadtverwaltung, Arbeitgeber und Unternehmen sollten alles in ihrer Macht stehende tun, um die betroffenen Eltern zu unterstützen.

Die Stadt tut viel, um die Situation der Eltern bei weitergehendem Streik zu erleichtern: Sie bietet Notdienstgruppen an. Über eine Satzungsänderung, die die Erstattung der Kita-Beiträge ab dem 10. Streiktag ermöglichen soll, wird beraten und am 18.06. im Rat entschieden.

Eine familienfreundliche Stadt unterstützt ihre Eltern – und sie braucht genügend und qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher. Wir erwarten von beiden Tarifpartnern, aufeinander zuzugehen, auch wenn wir wissen, dass höhere Personalkosten die Stadt Hagen zusätzlich belasten werden. Aber über die Bezahlung von guter qualifizierter Arbeit darf nicht nach Kassenlage entschieden werden.“

Roter Stern trifft StoryTeller

Roter Stern FußballplatzHagen – Am Sonntag, dem 07. Juni 2015 ab 13 Uhr ist der letzte Fußball-Spieltag dieser Saison auf dem schönen Hagener Waldlust-Sportplatz des Vereins ‚Roter Stern Wehringhausen‘ an der Deerthstraße. Idyllisch gelegen mitten im Wald – in unmittelbarer Nähe des Wildgeheges.
Fußball ist  – neben Badminton, Basketball und Parcours – das Kerngeschäft des ‚Roter Stern Wehringhausen‘. Diesem Anspruch wird der Verein mit drei Mannschaften gerecht:
Einer Herrenmannschaft (Training: immer Dienstags und Donnerstags auf der Waldlust ab 19h), einer Damenmannschaft (Training: Dienstags und Donnerstags ab 18h) und der F Jugend (Training: Dienstags und Donnerstags ab 18h). Der sportliche Anspruch ist dabei nicht so genau definiert, denn eines ist dort wichtig: Spielen muss Spaß machen! Der Verein sucht übrigens noch neue Mitglieder, z. B. für das Fußballtraining am Dienstag und Freitag für 5- bis 11-jährige.
Besonders ist am Sonntag einmal, dass beide Teams (13 Uhr Damenfußball und 15 Uhr Herrenfußball) auf dem Sportplatz Waldlust antreten. Noch toller ist, dass an diesem Tag das Projekt ‚StoryTeller – Koch- und Erzählworkshops mit Zuwanderern in Hagen‘ zu Besuch ist. Internationale Gäste, die die schöne Umgebung Hagens für sich und ihre Familien kennen lernen wollen und sich über die Angebote des ‚Roter Stern Wehringhausen‘ informieren möchten.
Die ‚StoryTeller‘ werden dabei leckere Sachen aus ihren Herkunftsländern mitbringen und anbieten. Also, seien Sie herzlich eingeladen dazu und bringen Sie Hunger und Neugierde mit, es wird bestimmt ein spannender Tag. Nicht nur wegen den sportlichen Ereignissen …

Wegbeschreibung zum Sportplatz:

Mit dem Auto: ab Hbf. 2. Möglichkeit nach links auf den Bergischen Ring (Richtung Allgemeines Krankenhaus), an der 2. Ampel nach rechts auf die Buscheystrasse; weiter ca. 800 m. Die Straße führt in eine kleine Senke. Danach die erste links am ‚Ollen Dreisch‘ in die Gutenbergstrasse. Die Richtung ‚Klinik Deerth‘ ist ab dort ausgeschildert. Die Gutenbergstrasse wird zur Pelmkestrasse: man fahrt links an einer Kleingarten-Siedlung vorbei in den Wald hinein, das Restaurant links liegen lassen, Parkmöglichkeiten dann vor dem Fußballfeld auf der linken Straßenseite.

Mit dem Bus/zu Fuß: z. B. ab Hagen Stadtmitte um 12.45 Uhr mit der Linie 525 (Niederflurbus), Ausstieg bei Haltestelle BACHSTRASSE um 12.54 Uhr. Über die Fußgängerampel links in die Bachstraße, immer gerade aus durch ein Wohngebiet mit Baumallee. Die Straße mündet in dem Hagener Stadtwald, rechts ist der Wehringhauser Bachlauf. Weiter gerade aus (Steigung), auf der rechten Seite befindet sich die Waldgaststätte Waldlust, weiter geradeaus den Schildern Richtung Wildgehege folgen. Der Sportplatz befindet sich dann auf der linken Seite der dann wieder asphaltierten Straße.
Gesamtlänge Fußweg ab Bushaltestelle: ca. 1,5 km

Weitere Infos und News zum Projekt ‚Story-Teller‘ gibt es unter: http://www.soroptimist-international-hagen.de/STORYTELLER.html
facebook / Story-Teller

Der Arbeitsmarkt im Mai 2015: Aufwärtsbewegung setzt sich fort

„Obwohl sich das Wirtschaftswachstum zuletzt
etwas abgeschwächt hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin
günstig.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für
Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der
monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Mai: -81.000 auf 2.762.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -120.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 6,3
Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit Die Zahl
der arbeitslosen Menschen ist von April auf Mai um 81.000 auf
2.762.000 zurückgegangen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist
die Arbeitslosigkeit im Mai um 84.000 oder 3 Prozent gesunken.
Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um
6.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 120.000 Menschen
weniger arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch
Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in
kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt
um 3.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im
Mai 2015 auf 3.634.000 Personen. Das waren 165.000 weniger als vor
einem Jahr. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen
Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im April 2,03 Millionen
und die Erwerbslosenquote lag bei 4,9 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung Im Bereich der
Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Mai 815.000 Menschen
arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Mai 2014 ergibt sich ein
Rückgang von 77.000. Insgesamt 797.000 Personen erhielten im Mai 2015
Arbeitslosengeld; 48.000 weniger als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende Die Zahl der
Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung für
Arbeitsuchende (SGB II) lag im Mai bei 4.429.000. Gegenüber Mai 2014
war dies ein Anstieg von 3.000 Personen. 8,3 Prozent der in
Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind
hilfebedürftig. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende waren
1.946.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 43.000 weniger als vor einem
Jahr. Ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher ist nicht
arbeitslos. Das liegt daran, dass diese Personen mindestens 15
Wochenstunden erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige
pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind
saisonbereinigt weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept)
im April saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 21.000 gestiegen.
Mit 42,65 Millionen Personen fällt sie im Vergleich zum Vorjahr um
208.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von Februar
auf März saisonbereinigt um 78.000 zugenommen. Mit 30,47 Millionen
Personen liegt die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 537.000 im
Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiter
aufwärtsgerichtet. Im Mai waren 557.000 Arbeitsstellen bei der
Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 75.000 mehr als vor einem Jahr.
Saisonbereinigt liegt die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 9.000
im Plus. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den
Berufsfeldern Metallerzeugung, Mechatronik, Energie- und
Elektrotechnik sowie Verkauf. Es folgen Berufe in Verkehr und
Logistik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik und Gesundheitsberufe. Der
Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für
die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im Mai 2015
um einen Punkt auf 187 Punkte. Die Aufwärtstendenz der letzten Monate
setzt sich damit fort.

Ausbildungsmarkt

Die Zahl der Bewerber, die für den Herbst 2015 eine duale
Ausbildung anstreben und sich von Oktober 2014 bis Mai 2015 bei der
Ausbildungsvermittlung gemeldet haben, fällt mit 464.000 Bewerbern um
10.000 niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der
gemeldeten Berufsausbildungsstellen liegt, mit einem Plus von 2.500,
leicht über dem Vorjahr bei 454.000 Ausbildungsstellen. Damit
übersteigt die Zahl der Bewerber die Zahl der gemeldeten
Berufsausbildungsstellen nur noch leicht. Der Ausgleich wird
allerdings erheblich erschwert durch regionale, berufsfachliche und
qualifikatorische Disparitäten. Derzeit ist der Ausbildungsmarkt noch
in Bewegung; für eine weitergehende Bewertung ist es deshalb noch zu
früh.