Hubschrauberlandung in Obersprockhövel

feuerwehr-sprockhoevel-fw-en-hubschrauberlandung-in-obersprockhoevelSprockhövel –  Zur Absicherung einer Landung des Rettungshubschraubers „Christoph 8“ im Kreuzungsbereich Wuppertaler Straße/Nockenbergstraße rückte die Feuerwehr Sprockhövel am Samstag gegen 11:30 Uhr aus. Hintergrund der Hubschrauberlandung war der Umstand, dass ein schwer erkrankter Patient nach erfolgter notärztlicher Erstversorgung möglichst schonend und zügig in eine weiter entfernte Klinik transportiert werden musste. Für die Dauer des Einsatzes musste der Kreuzungsbereich voll gesperrt werden.

Zwei zweite Plätze bei den French Open

Tim Blaga - FabienHagen/Canteleu – (ktr) Ungeachtet personeller Engpässe haben sich die deutschen Federfußballer bei den French Open im nordfranzösischen Canteleu teuer verkauft. Deutschland 2 belegte in der Besetzung Marcel Scheffel (Flying Feet Haspe), Sven Walter (TV Lipperode), Philip Kühne und Franziska Oberlies (beide Flying Feet Haspe) hinter Sieger SZ Újsász aus Ungarn den 2. Platz, nachdem im Halbfinale Deutschland 1 glücklich mit 3:2 auf Distanz gehalten werden konnte. Hier brachte der dritte Satz im Teamwettbewerb mit 24:22 die Entscheidung. Deutschland 1 mit David Zentarra (FFC Hagen), Max Duchene (Flying Feet Haspe), Christopher Zentarra (FFC Hagen) sowie dem vereinslosen Hagener Tim Blaga (belegte Rang 3 vor Finnland.
Die deutschen Damen mit Sarah Rüsseler (FFC Hagen), Tanja Schlette (TV Lipperode), Lina Marie Kurenbach und Gulia Isabelle Pinnau (beide Flying Feet Haspe) kamen in der Damenwertung auf Rang 2 hinter Sieger Nagykanizsa aus Ungarn und vor dem französischen Vertreter Marseille. Im Gesamtklassement belegten die Damen damit den 12. Rang.

Polizeibericht am Samstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++    Dortmund: Auch in ihrer Freizeit sind Polizisten aufmerksam +++ Dortmund: Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt +++ Dortmund: Sechs Autos in einer Straße zerkratzt – Polizei sucht Zeugen +++ Dortmund: Fahrzeugführer ohnmächtig – Auto prallte gegen geparktes Auto +++ Dortmund: Verkehrsunfall – Honda schleuderte in Gegenverkehr +++ Polizeibericht am Samstag weiterlesen

Kameradschaft fürs Leben

Foto: Löschgruppe Oege
Foto: Löschgruppe Oege

Hagen. (TV58.de / HL.) Viele von uns berührt diese Meldung sicherlich. Eine Kameradschaft, weit über die aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr hinaus; eine Kameradschaft fürs Leben. Für die Kameraden in vielen Löschgruppen, hier insbesondere Mannschaft der Löschgruppe Oege aber ist das eine gelebte Selbstverständlichkeit. Sie zeigen, dass sie nicht nur eine Gemeinschaft von Menschen sind, die bereit sind rund um die Uhr dem Nächsten zu helfen. Sie zeigen auch, dass in einer Zeit die schier von digitaler Kommunikation beherrscht wird, die Menschlichkeit, Nähe und Wärme nicht auf der Strecke bleiben muss.

Seit dem 1. Januar 1961 ist Siegfried Goldammer bei der Freiwilligen Feuerwehr. Von 1983 bis 1987 war er dann als Oberbrandmeister Chef der Oeger Wehrleute. Auch im (Un)Ruhestand war Goldammer stets bei den Veranstaltungen dabei. Auch mit dabei: seine Frau „Käthi“. Dann, vor 15 Jahren, ein Schicksalsschlag. Durch eine schwere Krankheit wurden Siegfried Goldammer beide Unterschenkel anputiert. In seinem Tatendrang für die „Oeger Truppe“ wurde er einfach „ausgebremst“. Unter dem kameradschaftlichen Motto „einer für alle, alle für einen“, wird bei den Oeger Feuerwehrleuten keiner vergessen. Auch nicht Siegfried Goldammer. Die Kameraden lassen ihren Kameraden nicht im Stich. Sie besuchen ihn, auch während der für Goldammer nicht einfachen Krankenhauszeit. „Ich habe jeden Dienstag zwei bis drei Kameraden zu ihm nach Volmarstein geschickt damit er merkt, dass wir ihn nicht im Stich lassen“, erzählt Wolfgang Lenz, Löschgruppenführer der Einheit Oege. „Das ist die Kameradschaft, die ich immer versucht haben den jungen Kameraden Nahe zu bringen“, erwidert voller Stolz daraufhin das „alte Oberkrokodil“ Siegfried Goldammer. Dass es nicht nur beim Versuch blieb, dass sein vorbildhaftes Wesen weiterhin Früchte trägt, das erfuhr Siegried Goldammer nun auch wieder an seinem 88. Geburtstag, an dem ihn nicht nur die „Oeger Truppe“, sondern auch Christian Sommer vom Stadtfeuerwehrverband Hagen besuchten. Bleibt uns, nicht nur Siegfried Goldammer nachträglich zu gratulieren, sondern auch allen Vorbildern in Sachen Menschlichkeit, in diesem Fall den Kameraden der Löschgruppe Oege.