Oldtimer-Treffen lockt auch in diesem Jahr nach Alt-Wetter

Wetter(Ruhr) – Wenn am 7. Juni der verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto „SommerWetter“ nach Alt-Wetter lockt, dann kommen auch die Oldtimer-Freunde wieder voll auf ihre Kosten. Liebhaber schnurrender Motoren und liebevoll gestalteter Karosserien können von 11 bis 18 Uhr am Bahnhofsplatz durch ein Stück Automobilgeschichte flanieren.
Beim mittlerweile dritten Oldtimer-Treffen am 7. Juni können ordnungsgemäß zugelassene und versicherte Fahrzeuge bis Baujahr 1985 teilnehmen, Motorräder und Traktoren sind ebenfalls willkommen. Für alle Teilnehmer spendet der Einzelhandel am Empfang (Bahnhofsplatz / Bahnhofstraße 19) Verpflegungsgutscheine, die ersten 50 Teilnehmer erhalten ein Erinnerungsfoto, die ersten 100 zusätzlich ein Überraschungspaket. Der Oldtimer mit der weitesten Anreise wird dann am 7. Juni um 15 Uhr prämiert, das älteste Fahrzeug um 16 Uhr. Die Sieger erhalten einen Pokal und einen Preis zur Erinnerung. Die Veranstaltung wird durch den MSC Wengern und den Lions Club Wetter (Ruhr) unterstützt. Eine Jazzband sorgt für Stimmung, die teilnehmenden Geschäfte sind am verkaufsoffenen Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Bereich der Kaiserstraße zwischen dem Ruhrtal Center und dem Kreuzungsbereich Friedrichstraße / Ruhrstraße wird an diesem Tag (von 9 bis 20 Uhr) für den Verkehr gesperrt. Die Einzelhändler locken am Sonntag mit verschiedenen Aktivitäten zum entspannten Shoppen ein. So ist etwa neben „Italy-Shopping“ und der Hopfendolde auch das neue Modehaus „Cruse Fashion“ ist mit einigen Aktionen mit von der Partie.
Unter dem Motto „Hilfe, die unter die Haut geht“ bietet der Verein B.A.C.A.A (Motorradfahrer gegen Kinderpornografie und Missbrauch e.V.) Tätowierungen an (Orbit Voodoo Kaiserstraße 92). Auch auf der Kaiserstraße zu erleben: „Lissy`s Eventmassagen“ (bekannt vom Festival Wacken).
Während des verkaufsoffenen Sonntags können sich die natürlich auch die Kinder auf verschiedene Aktionen freuen: Im Ruhrtal Center zeigt „Ball-O-Nelli“ seine kreativen Künste. Im Bismarck Quartier öffnet der Kinderschutzbund seinen Kleiderladen und verkauft Waffeln, Kaffee und Kaltgetränke zugunsten der Spielplätze in Wetter. Gewinnen kann man am 7. Juni übrigens auch und zwar beim Oldtimer-Gewinnspiel. Die Besucher notieren auf einem Teilnahmeschein das Nummernschild ihres motorisierten Oldtimer-Favoriten und werfen den vollständig ausgefüllten Schein dann in die Gewinnbox im Ruhrtal Center. Wer nicht mit dem Auto oder per pedes in die Innenstadt möchte, kann den Bürgerbus nutzen, der an diesem Tag zwischen 12.30 und 18.30 Uhr stündlich verkehrt.

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

Ersatzhaltestellen:
Linie 541 (Ausstieg), 553 und 555 in Richtung Volmarstein und 593 Richtung
Haßlinghausen halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Volmarstein.

Linie 541 Richtung Hagen, 553 und 555 Richtung Herdecke halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Hagen/Herdecke

Linien SB 38, 591, 592, 593 und 595 halten in der Wasserstraße.

Hinweis für Linie 593/595:
Die Haltestellen „Rusche, An der Kirche, und RuhrtalCenter“ können nicht angefahren werden. Ersatzhaltestellen befinden sich auf der Königstraße Ecke Bornstraße/ Königstraße, Fahrtrichtung Freiheit, und auf der Kaiserstraße gegenüber Stadtsaal, Fahrtrichtung Ruhrstraße.

Schließung der Stadtverwaltung Hagen

Hagen – Die Hagener Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 5. Juni, dem Brückentag nach Fronleichnam, geschlossen. Dies gilt auch für die Samstags-Öffnungszeiten des Zentralen Bürgeramtes (Bürgerservice Mitte) am 6. Juni. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon im Vorfeld zu erledigen oder für die folgenden Werktage einzuplanen. Ab dem 8. Juni stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im vollen Umfang zur Verfügung. Insbesondere an den ersten Werktagen nach der Verwaltungsschließung ist aufgrund des Kundenandrangs mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Personalkosten realisiert, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung an dem Brückentag Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen müssen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt. Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbüchereien haben wie gewohnt geöffnet.

Ausbildungsmesse: DGB übt Kritik am Arbeitgeber Bundeswehr

Hagen. (TV58.de / HL.) Unter dem Motto: „Kein Werben fürs Sterben“, wirft die Hagener DGB-Jugend einen kritischen Blick auf die Teilnahme der Bundeswehr als Aussteller auf der Ausbildungsmesse Hagen. Tim Ackermann, DGB-Jugendbildungsreferent in einer schriftlichen Stellungsnahme an die Presse: „Wir wollen gute und duale Ausbildungen in Betrieben mit Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Ein Arbeitgeber, der in weltweiten Kriegseinsätzen involviert ist bietet das nicht.“ „Für die DGB – Jugend Hagen sollen Jugendliche auf der Berufsbildungsmesse die Möglichkeit erhalten, sich ein klareres Bild über ihre beruflichen Perspektiven zu machen und sich über verschiedene Möglichkeiten ihrer Zukunftsplanung zu informieren. Die Werbung durch den potentiellen Arbeitgeber Bundeswehr ist dabei keine wie jede andere. Junge Menschen haben ein Recht auf eine gute Ausbildung und ein gutes Leben sowie auf eine Zukunft ohne Krieg und auf ein gemeinsames Leben in Frieden. „Wir verwehren uns gegen eine zweckgeleitete Propaganda der Bundeswehr auf unseren Berufsbildungsmessen und auch an unseren Schulen“, so Tim Ackermann, „Bundeswehr ‘ bedeutet auch möglicher Kriegseinsatz. Dieser Aspekt fällt in den geschönten Werbeauftritten oft hinten runter.“ schreibt die Hagener DGB-Jugend in ihrer Mitteilung.
Die Hagener DGB-Jugend beruft sich ferner auf einen Beschluss des Hagener Jugendrings: Auf der Vollversammlung am 21.10.2014 sei einstimmig beschlossen worden, dass die Werbung der Bundeswehr für ihre Ausbildungsberufe bei Minderjährigen kritisch gesehen wird. Die Vollversammlung der Hagener Jugendverbände forderte einstimmig die Veranstalter auf, die Bundeswehr ihre Ausbildungsberufe nicht mehr als Aussteller bewerben zu lassen. „Leider sind die agentur mark und die Stadt Hagen der Einschätzung der Hagener Jugendverbände nicht gefolgt und lassen die Bundeswehr wieder bei Minderjährigen werben. Die DGB-Jugend Hagen und der Hagener Jugendring werden dafür eintreten, das Werben fürs Sterben zu unterbinden“, so Ackermann.
Auch die DGB-Jugend selbst ist an diesem Freitag mit einem Stand auf der Ausbildungsmesse vertreten. Am Stand werde es in erster Linie darum gehen Jugendlichen Unterstützung und Hilfe bei Fragen zur Berufswahl anzubieten sowie über Rechte und Pflichten in der Ausbildung zu informieren. „Und“, so Ackermann, „wir bieten auch die Diskussion über unsere Haltung über die Beteiligung der Bundeswehr an der Messe an.“

Auf Anfrage der TV58.de-Redaktion teilt Dagmar Pröhl von der agentur mark folgendes mit:
„… nehmen wir wie folgt Stellung:
Die Bundeswehr, grundgesetzlich verankert, beschäftigt in der Bundeswehrverwaltung und in den Streitkräften aktuell rund 90.000 zivile Fachkräfte. Sie ist damit einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Die Karriereberatung der Bundeswehr in Hagen hatte sich rechtzeitig im Januar zur Messe angemeldet. Diese Anmeldung wurde von uns bestätigt. Im März kontaktierte der Vorsitzende des Jugendrings Hagen e.V., Herr Frank Fischer, die Geschäftsführerin der agentur mark, Kirsten Kling, um ihr den Beschluss der Vollversammlung des Jugendrings Hagen vom 21.10.2014 zur Kenntnis zu geben, und sie aufzufordern, die Bundeswehr bei der kommenden Messe nicht mehr als Aussteller für ihre Ausbildungsberufe zuzulassen. Die Geschäftsführung informierte die Vertreter der Veranstaltergemeinschaft (agentur mark GmbH, Kreishandwerkerschaft Hagen, Märkischer Arbeitgeberverband und Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen) über diesen Beschluss. Wegen ihrer Bedeutung als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb beschloss die Veranstaltergemeinschaft, die Bundeswehr auch in diesem Jahr als Aussteller zur Ausbildungsmesse Hagen zuzulassen.“

Auf eine redaktionelle Anfrage bei der Bundeswehr nimmt Regierungsamtsrätin Corinna Petter, Leiterin der Karriereberatung der Bundeswehr in Hagen, telefonisch wie folgt Stellung:
Frau Petter sieht „Kein Werben fürs Sterben“ als eine bundesweite Bewegung. Im Zuständigkeitsbereich der Karriereberatung Hagen, der Hagen, den EN-Kreis und den Märkischen Kreis umfasse, habe sie bisher noch nie derartige Störaktionen oder entsprechende Aufrufe verzeichnen können. Insbesondere Konfrontationen direkt am Stand habe man hier noch nicht erlebt. Eines sei ganz klar: Der Beruf der Soldatin bzw. des Soldaten sei ein Risikoberuf. Allerdings würden die Soldatinnen und Soldaten bestmöglich ausgebildet. Die Bundeswehr sei eine Parlamentsarmee, die Grundlagen der Bundeswehr seien im Grundgesetz verankert. Ob die Bundeswehr in einen Auslandseinsatz gehe, das entscheide der Bundestag und somit sei dies eine politische Entscheidung. Die Aufgaben seien u.a., Schutz der Bundesbürger, Unterstützung der Bündnispartner im Rahmen der NATO, Konfliktverhütung, Rettung und Evakuierung. In vielen Bereichen sei die Bundeswehr für den Schutz unserer Bürger eingesetzt. Das sei nichts Negatives. Diese Aufgaben müssten erfüllt werden, das sei im Grundgesetz verankert. Jeder habe seine eigene politische Meinung und können für sich für ein Ja oder ein Nein zur Bundeswehr entscheiden. Unterm Strich habe die Bundeswehr wichtige, im Grundgesetz verankerte, Aufgaben. Zudem habe die Bundeswehr rund 50.000 zivil Beschäftigte. Sie selbst sei als Leiterin der Karriereberatung z.B. keine Soldatin, sondern Verwaltungs-Beamtin. Die Bundeswehr sei einer der größten Arbeitgeber in Deutschland, militärisch aber auch zivil. Bei der Bundeswehr gäbe es eben sehr viel unterschiedliche Möglichkeiten. Bei der Messe am Freitag sei auch ein Ingenieur am Stand, der über die Möglichkeiten des Ingenieur-Studiums informiere, dies auch auch Hinblick auf die Wehrverwaltung und -technik.

Hans Leicher.

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Hagen – Eine Wanderung über den neu gestalteten 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein Erlebnis. Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 7. Juni 2015, auf eine kulturelle Entdeckungsreise über den ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet. Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte von Hagen, ihre Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei zum Besten gegeben. Darüber hinaus werden die Aussichtsplattformen des Bismarckturms und des Kaiser-Friedrich-Turms werden während der Wanderung besucht. Mit einem tollen Ausblick auf die Stadtteile und die Umgebung von Hagen wird man hier belohnt – bei gutem Wetter reicht der Blick bis ins Ruhrgebiet.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung tragen.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Die Führung kostet 8 Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00 – 17:00 Uhr, Samstag von 09:30 – 12:30 Uhr) in der Körnerstraße 27, 58095 Hagen, unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 5. Juni 2015 entgegen. Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 7 Personen. Die gleiche Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2015 und am Sonntag, 4. Oktober 2015 erneut statt.

25 Euro für Hunde-Anmeldung

Hagen. Bei der Anmeldung eines Hundes wird in Hagen ab dem 1. Juni eine Gebühr von 25 Euro erhoben. Darauf weist der Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen hin. Hintergrund ist eine Änderung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung für das Land NRW, welche die Städte umsetzen müssen. Anzeigepflichtige Hunde im Sinne des Landeshundegesetzes sind solche, die eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Mindestgewicht von 20 kg erreichen.

Leserbrief: „Es fehlt ein akzeptables Angebot der Arbeitgeber zur Beendigung der Streiks“

Leserbrief: Auch viele Gewerkschafter wünschen sich ein Ende des KiTa-Streiks! Wir haben Verständnis dafür, dass auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen auf ein Ende des Streiks drängen. Die Versorgung der Kinder ist für viele Eltern und auch für viele Betriebe eine große Herausforderung. Allerdings kann der Streik zügig beendet werden, wenn die Arbeitgeber endlich ein akzeptables Angebot vorlegen. Die Ursache des Streiks liegt in der Haltung der Arbeitgeber. Wer wirklich eine Lösung will, ist aufgerufen die Ursache für die Auseinandersetzung in den Blick zu nehmen und muss deshalb die Solidarität mit den Streikenden verstärken und mithelfen den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Dabei können die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen auf die grundlegende Unterstützung der DGB-Gewerkschaften und ihres Dachverbandes weiterhin bauen. Wir erwarten aber auch, dass die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden, die Stadtspitzen und Räte gleichfalls Druck ausüben, bzw. den Druck erhöhen, um nach 3 Monaten endlich auf die Forderungen der Beschäftigten einzugehen.“

Jochen Marquardt

DGB Stadtverbandsvorsitzender

Hartz IV Sanktionen: Paritätischer begrüßt aktuellen Beschluss

Als möglicherweise bahnbrechend begrüßt der
Paritätische Wohlfahrtsverband den Beschluss des Sozialgerichts
Gotha, das die bestehenden Sanktionsregelungen in Hartz IV für
verfassungswidrig hält und daher in dieser Frage am Mittwoch das
Bundesverfassungsgericht angerufen hat. Der Verband fordert die
Abschaffung der Sanktionen und eine arbeitsmarktpolitische Offensive
zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

„Spätestens mit den massiven Kürzungen bei den Hilfen für
Langzeitarbeitslose seit 2010 und der daraus folgenden
Zweiklassenarbeitsmarktpolitik ist das Prinzip des Forderns und
Förderns von der Bundesregierung aufgegeben worden. Damit ist das
Recht auf Sanktionen verwirkt“, so Ulrich Schneider,
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Angesichts
einer Förderquote von mittlerweile nur noch 9 Prozent und einer
Vermittlungsquote von gerade einmal 14 Prozent seien Sanktionen nicht
länger zu rechtfertigen. „Wenn die Jobcenter den Betroffenen keine
echte Perspektive anbieten können, sind Sanktionen nicht nur sinnlos,
sondern geradezu unredlich. Bei den Sanktionen handelt es sich
keinesfalls um eine Petitesse“, betont Schneider. „Hier werden
Menschen tatsächlich unter die Armutsgrenze gedrückt.“

Der Verband fordert die komplette Abschaffung der Sanktionen und
einen arbeitsmarktpolitischen Kurswechsel. „Statt sinnlose Sanktionen
brauchen wir eine arbeitsmarktpolitische Offensive, die den Menschen
echte Perspektiven eröffnet“, fordert Schneider. Notwendig seien eine
neuerliche Instrumentenreform und eine deutliche Aufstockung des
Eingliederungstitels für Maßnahmen zur Integration
Langzeitarbeitsloser. „Wir brauchen insbesondere mehr
Qualifizierungsmöglichkeiten, die Möglichkeit längerfristiger
Förderung sowie einen Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung“,
so Schneider. Nach Schätzungen des Paritätischen bedürfte es eines
zusätzlichen Finanzvolumens von mindestens drei Milliarden Euro, um
ein entsprechendes Hilfsangebot zu finanzieren.

A45: LKW-Sperrung in der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord

In der A45-Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord wird heute (28.5.) im Laufe des Tages die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund für LKW und Busse über 7,5 Tonnen gesperrt. Eine Umleitung für den LKW-Verkehr wird über die Anschlussstelle Lüdenscheid eingerichtet. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss die Auffahrt in Richtung Dortmund sperren, weil die Talbrücke „Sterbecke“, die sich im Bereich der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord befindet, statische Defizite aufweist. Das hat die zurzeit laufende Nachrechnung im Auftrag des Bundes ergeben. Aus diesem Grund dürfen keine LKW und Busse parallel über die Brücke fahren. Zudem ist für den Verkehr auf der Autobahn ein LKW-Überholverbot vor der Brücke ausgesprochen worden. Gleiches gilt für die Gegenfahrbahn, hier wird außerdem die Anzahl der Fahrspuren von drei auf zwei verringert.

Die Beschleunigungsspur in Fahrtrichtung Dortmund liegt auf der Talbrücke „Sterbecke“. Somit befinden sich die eigentliche LKW-Spur und die Beschleunigungsspur zusammen und parallel auf der Talbrücke. Wie lange diese Sperrung genau dauert, steht noch nicht fest. So genannte Verstärkungsmaßnahmen werden derzeit geplant und sollen bis Herbst nächsten Jahres umgesetzt werden. Im Zuge des A45-Ausbaus soll die Talbrücke Sterbecke ohnehin neu gebaut werden.

Die statischen Defizite der Brücke stehen nicht im Zusammenhang mit dem ausgebrannten LKW in der vergangenen Woche.

Ladendieb schlug Kaufhausdetektiv bewusstlos

Hagen. Ein renitenter Ladendieb beschäftigte am
Mittwochabend in einem Kaufhaus in der Elberfelder Straße mehrere
Polizeibeamte. Der 29-Jährige Hagener steckte sich gegen 20.00 Uhr
einige Parfümflaschen in seine Jacke und wurde dabei von einer
aufmerksamen 16-jährigen Kundin beobachtete. Diese alarmierte sofort
eine Verkäuferin. Ein daraufhin herangeeilter Kaufhausdetektiv sprach
den Dieb an und wurde unmittelbar von ihm angegriffen. Es kam zu
einer Rangelei zwischen den Männern, bei der der 51-Jährige auf den
Kopf fiel und bewusstlos wurde. Zwei mutige Zeugen konnten den Täter
bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei seiner Durchsuchung
stellten die Beamten 25 Parfümflaschen im Wert von rund 1000 Euro
fest. Der 29-Jährige wurde festgenommen und ins Polizeigewahrsam
gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er dem Haftrichter
vorgeführt. Der 51-Jährige Ladendetektiv musste zur ärztlichen
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kripo ermittelt.

Ein Bundespräsident als Ehrenpate

Ehrenpatenschaft Benkenstein
Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Wetter(Ruhr) – Der kleine Simon hat einen ganz besonderen Patenonkel: Bundespräsident Joachim Gauck hat die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Familie Benkenstein übernommen. „Das ist ein schöner Anlass für einen Besuch“, freute sich Bürgermeister Frank Hasenberg, der Mutter Alexandra Benkenstein mit einem Blumenstrauß zur Geburt des kleinen Simon gratulierte. Hasenberg überbrachte neben den Glückwünschen des Bundespräsidenten die Urkunde der Ehrenpatenschaft und ein Geldgeschenk. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

 

Archäologisch-geologische Exkursion

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich, in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen. Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Große Unterstützung für Oberlinschule

DschungelbuchVolmarstein – Helle Freude in der Oberlinschule: Die Förderschule der Ev. Stiftung Volmarstein belegte bei der Spardaspendenwahl den 15. Platz – und das unter über 400 Mitbewerbern! Bei dieser Aktion waren Schulen eingeladen, besondere Kulturprojekte zu präsentieren. Daraufhin war die Oberlinschule mit ihrem aktuellen Dschungelbuch-Projekt ins Rennen gegangen. Dank vieler Volmarsteiner Unterstützer gewann sie nun 3500 Euro. „Das war einfach toll“, freute sich Schulleiterin Annemarie Schünadel. Mitarbeiter der Stiftung, die Grundschule Volmarstein, der Männergesangverein „Einigkeit“ und andere Kooperationspartner hatten dafür gesorgt, dass im Internet 3626 Stimmen für die Oberlinschule abgegeben wurden. Das Dschungelbuch ist ein Projekt für Kinder der Unterstufe mit schwerster Behinderung. Sie lernen die Geschichte von Mogli mit allen Sinnen kennen — durch Ausflüge in den Zoo, das Streicheln von Tierfellen oder das Wahrnehmen von Waldgeräuschen. Zu den Dschungelbuch-Songs gestalten sie einfache Instrumentalbegleitung und tanzen unter Anleitung von Tanzpädagogin Stefanie Katzer. Am Ende wird ein Film entstehen, der zeigt, was Kinder mit schwerster Behinderung erleben und mitteilen können. Mit den gewonnenen 3500 Euro wird die Oberlinschule weitere solcher Kulturprojekte fördern. Dabei ist wichtig, dass die Schüler buchstäblich etwas erleben – also besonderes Unterrichtsmaterial anfassen können oder einen außerschulischen Ort besuchen. „So etwas können wir allein nicht finanzieren“, stellte Annemarie Schünadel klar. Die Spardaspendenwahl ist eine Aktion der Sparda-Bank West, deren Geschäftsgebiet ein Großteil von NRW umfasst.

„HörSäle der Literatur“

Hagen –  Das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft an der FernUniversität in Hagen stellt seine diesjährige „Studienwoche Literaturwissenschaft“ unter das Schwerpunktthema „Literatur – Akustik – Medien“. Im Rahmen der Veranstaltung hält Medienwissenschaftlerin Dr. Cornelia Epping-Jäger von der Ruhr-Universität Bochum einen öffentlichen Abendvortrag. Sie spricht über das Thema „HörSäle der Literatur. Die ,Gruppe 47‘ und das ,Literarische Colloquium Berlin‘“. Interessierte sind am Dienstag, 9. Juni, ab 19.15 Uhr herzlich eingeladen in den Seminartrakt im KSW-Gebäude auf dem Campus der FernUniversität in Hagen, EG (Raum 1-3), Universitätsstraße 33, 58097 Hagen. Der Eintritt ist frei.

Als Ritter im Wasserschloss

HelmaufsetzenHagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen. Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit. Die Erlebnisführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts.

Präsenzmaßnahmen der Polizei in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund –  Bei einem erneuten Polizeieinsatz in der Dortmunder Nordstadt am gestrigen Tag (27. Mai) hat die Polizei im Bereich „rund um die Stahlwerkstraße“ erneut verstärkt Beamte und Beamtinnen für
Kontrollen und Präsenzstreifen eingesetzt.  Die Einsatzkräfte überprüften dabei mehrere Personen und
Fahrzeuge, stellten jedoch keine strafrechtlich relevanten Sachverhalte fest. Die Dortmunder Polizei hält den Kontrolldruck auch weiterhin hoch. Dies betrifft verdeckte und offene Maßnahmen von Präsenzstreifen über gezielte Einsätze in Zusammenarbeit mit Ordnungspartnern bis hin bis zu Verkehrskontrollen.

„Fleißige Helfer“ für Feste

BrandIMGP6237Wetter(Ruhr) – „Helfe gern!“ Rest zu mir! Gib`s mir!“ Mit einem dieser drei Slogans und einem auffallenden Motiv sind neue spezielle Abfalltonnen des Stadtbetriebes beschriftet. Ob Seefest, Kartoffelfest, Rock auf der Burg oder Sommerfest: Neben dem Unterhaltungsprogramm und der Verpflegung sind die Veranstalter auch für die Entsorgung der Abfälle verantwortlich. Die neuen „fleißigen Helfer“ des Stadtbetriebes sollen die zahlreichen Besucher dieser beliebten Außenveranstaltungen zur Nutzung animieren.
Für diese Feste sind ausreichende Abfallbehälter über den Stadtbetrieb als öffentlich-rechtlicher Entsorger rechtzeitig zu bestellen. Darauf weisen auch die entsprechenden Genehmigungen der Stadtverwaltung hin. Der Stadtbetrieb berät hierzu gerne unter seiner Servicenummer 840 600. Damit der Müll am Ende auch dort landet wo er hingehört, bietet der Stadtbetrieb für diese Anlässe jetzt seine „fleißigen Helfer“ an. Ein Gewinn für die Veranstalter und das Stadtbild. Das neue Angebot des Stadtbetriebes ist Teil der Initiative „StandortServicePlus“, zu dem auch der „Tonnen-Hol-Service“ und die „48-Stunden-Sperrgutabfuhr“ gehören.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Dortmund: Verkehrsunfall auf der Baroper Straße: Polizei Dortmund sucht nach Verursacher  +++ Hagen: Auto angefahren und abgehauen +++ Hagen: Navi und Laptop aus Auto geklaut +++ Hagen: Autofahrer bei Unfall verletzt +++ Hagen: Tagsüber in Wohnung eingebrochen und Hochzeitsschmuck geklaut +++ Dortmund: Ein Unglück kommt selten allein +++ Dortmund: Beziehungsstreitigkeit: 42-Jähriger mit Messer angegriffen +++ Schwelm:  Unfallflucht auf Parkplatz +++ Schwelm:  Pkw und Kleinkraftrad stoßen zusammen +++ Gevelsberg: Diebstahl aus Pkw +++ Gevelsberg: Diebstahl vor Wohnhaus +++ Breckerfeld:  Unfall unter Alkoholeinfluss +++ Ennepetal: Rettungshubschrauber landet in Zurstraße +++ MK: Einbruch und Fahren ohne Fahrerlaubnis +++ MK: Mehrere Einbrüche angezeigt +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

Das Hagener Tanzfestival „Farben des Tanzes“

Vom 31. Mai bis 7. Juni 2015 findet im Theater Hagen ein außergewöhnliches Tanzfestival statt, welches sich dem sogenannten mix-abled Tanz widmet, der von Tänzern mit unterschiedlichen Körperlichkeiten präsentiert wird. In England und anderen Ländern hat dieser mix-abled Tanz schon seit Jahrzehnten eine riesige Fangemeinde. Das von Intendant Norbert Hilchenbach und Ballettdirektor Ricardo Fernando initiierte Festival „FARBEN DES TANZES“ zeigt an vier Abenden in Hagen Gastspiele von national und international agierenden mixed-abled-Gruppen. Bei zwei Produktionen wird auch das balletthagen mitwirken.

Zum 20jährigen Jubiläum der von Gerda König geleiteten „DIN A 13 TANZCOMPANY“ entsteht eine Koproduktion mit dem theaterhagen, an der Tänzer des balletthagen sowie Tänzer der „DIN A 13 TANZCOMPANY“ mit körperlichen Besonderheiten aus Kenia, Venezuela und Brasilien beteiligt sind. Diese Zusammenarbeit eines Stadttheaters und einer mixed-abled-Tanzkompanie findet erstmalig in Deutschland statt, hat Modellcharakter und soll weitere Projekte dieser Art anregen. Die Uraufführung dieses Tanztheaterstücks findet am 1. Juni (19.30 Uhr) unter dem Titel „Perfectly Unperfect“ statt. Gemeinsam mit Tänzern des balletthagen erarbeitet auch die deutsche mixed-abled Performancegruppe „DORISDEAN“ eine Uraufführung („Haltung, bitte.“), die am 3. Juni (19.30 Uhr) gezeigt wird. Die renommierte englische mixed-abled „CANDOCO DANCE COMPANY“ präsentiert am 5. Juni (19.30 Uhr) zwei Stücke: „Notturnino“ und „Let’s talk about dis“. Das „BALLET DE CEGOS“, ein Tanzensemble mit Sehbehinderten aus Brasilien, gastiert am 7. Juni (18.00 Uhr) mit Highlights aus klassischen Balletten. Am gleichen Abend ist auch die innovative Tanzkompanie „CULTURE DEVICE DANCE PROJECT“ (ebenfalls aus England) mit „Stop making sense“ zu Gast – das einzige bekannte Ensemble für Tänzer mit Down-Syndrom -, die zudem ein „Dance Karaoke“ veranstalten. Zusätzlich bietet ein Workshop Menschen mit unterschiedlichen Körperlichkeiten die Chance, unter professioneller Anleitung der „CANDOCO DANCE COMPANY“ eine kurze Choreographie zu erarbeiten (vom 1.-4. und am 6. Juni von 12-17 Uhr im Ballettsaal), die dann ebenfalls am 7. Juni gezeigt wird. Alle Aufführungen finden im Opus statt. Eingeleitet wird das Festival am 31. Mai (18.00 Uhr im Lutz-Foyer) von einem „Meet & Greet“ – einem ersten Zusammentreffen von Publikum und Teilnehmern in lockerer Atmosphäre.
Im Anschluss an jede Vorstellung wird ein Publikumsgespräch angeboten.

Karten sind unter 02331-207-3218, an der Theaterkasse und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Eintrittspreise: Vorstellungen am 1., 3., 5. Juni jeweils 20,-/10,- Euro, am 7.6. 25,-/12,50,- Euro.
Festivalticket für alle Vorstellungen: 70,- Euro.