Spielcasino Hohensyburg: Bombenattrappe für Kindergeburtstag löste Polizeieinsatz und Räumung aus

Spaziergänger fanden heute Nachmittag, gegen 15.30 Uhr, im
Bereich der Spielbank Dortmund-Hohensyburg einen erdächtigen
Gegenstand auf einem Weg unterhalb der Spielbank.

Die beiden Zeugen riefen sofort die Polizei, da ihnen der
Gegenstand mehr als komisch vorkam. Die eintreffende
Streifenwagenbesatzung fand eine Tüte vor, in der sich
augenscheinlich mehrere mit Kabelbinder verbundene Rollen aus Papier oder Pappe befanden. An diesen Rollen befand sich eine Platine mit mehreren Kabeln und digitalen Ziffern, die offenkundig aufwärts zählten. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Beamten nicht ausschließen, dass es sich bei diesem Gegenstand möglicherweise um eine Art Sprengvorrichtung handeln könnte.

In Absprache mit den Verantwortlichen der Spielbank wurde diese umgehend geräumt und der Spazierweg sowie der Nahbereich der Spielbank abgesperrt. Gleichzeitig wurde ein Entschärfer durch die Polizei angefordert.

Während der Sperrmaßnahmen meldete sich dann eine Frau, eine 26-Jährige aus Dortmund, die sich als Veranstalterin eines
Kindergeburtstages zu erkennen gab. Sie gab den erleichterten Beamten gegenüber an, dass sie im Rahmen eines Detektivgeburtstages die Tasche kurz zuvor auf dem Spazierweg sicher versteckt habe. Vorsichtshalber habe sie die Tasche noch mit einem Zettel „Kindergeburtstag“ versehen. Der Inhalt sei „harmlos“. Es würde sich um einen Wecker und leere Papierrollen handeln.

Die Überprüfung bestätigte dies glücklicherweise.

Trotzdem sei an dieser Stelle angemerkt dass der Polizei und auch dem Personal der Spielbank zeitweilig nicht unbedingt nach
Kindergeburtstag zu Mute war.

Auf die Kinder des Geburtstags wird der Einsatz möglicherweise
jedoch durchaus Eindruck gemacht haben. Diese Kindergeburtstagsidee wird von der Polizei jedoch ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person

feuerwehr-gevelsberg-fw-en-verkehrsunfall-mit-einer-verletzten-personGevelsberg –  Die Kreisleitstelle alarmierte am Dienstag um 10:07 Uhr die Feuerwehr Gevelsberg zu einem Verkehrsunfall auf der Rosendahler Str. Daraufhin rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug mit drei Einsatzkräften aus. Ein PKW war in den Gegenverkehr geraten und ist frontal mit einem LKW kollidiert. Durch die Feuerwehr wurde zunächst die PKW-Fahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Anschließend wurde die Batterie abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Die verletzte Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr war bis 11:03Uhr im Einsatz.

„gerne anders!“ in Hagen

Hagen – Mitarbeiter_innen aller Hagener Jugendeinrichtungen haben sich die Zeit genommen um sich mit den Themen schwul‐ lesbische Jugendliche, sexuelle Vielfalt, Homophobie und Heterosexismus in der
Jugendarbeit auseinanderzusetzten. Im Gespräch wurde sehr schnell deutlich, dass die Zielgruppe der
jungen Lesben und Schwulen, mit ihren besonderen Bedürfnissen und Herausforderungen, noch nicht in
den Blick genommen wurde. Oft ist es Mitarbeitenden gar nicht bewusst, dass sich nicht‐heterosexuelle
Jugendliche besonderen Herausforderungen stellen müssen, dass sie im Alltag kaum Berücksichtigung
finden. Die Teilnehmer_innen beschäftigten sich mit einem Input über die Lebenswelten von schwulen und lesbischen Jugendlichen, den Verlauf eines Coming‐Outs, den spezifischen Angeboten in NRW und den zusätzlichen Belastungsfaktoren, die schwul‐ lesbische Jugendliche in ihrer Jugend bewältigen. Durch
interessierte Nachfragen kam es immer wieder zu anregenden Gesprächen und Diskussionen.

„Städtepartnerschaftsverein Hagen unterstützt Treffen der Feuerwehren aus Hohenlimburg und Bruck an der Mur“

unnamedHohenlimburg – Die Freiwillige Feuerwehr Hohenlimburg organisiert in diesem Jahr im Mai das jährlich stattfindende Freundschaftstreffen mit den Feuerwehrkameraden aus Bruck an der Mur. Das Treffen findet immer im Wechsel in Hohenlimburg oder in der österreichischen Partnergemeinde Bruck an der Mur statt. Der Städtepartnerschaftsverein Hagen e.V. unterstützt diese vorbildlich gelebte Partnerschaft seit längerem. Der Vereinsvorsitzende, Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer, überreichte in diesem Jahr einen symbolischen Scheck in Höhe von 300,00 €.

Schülerkonzert in der Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Am kommenden Samstag, 30. Mai, räumt die Stadtbücherei auf der Springe ihre Musikbücherei für besondere Gäste. Um 11 Uhr spielen 25 Schülerinnen und Schüler aus der musikalischen Grundausbildung und aus dem JeKi-Projekt der Max-Reger-Musikschule unter der Leitung von Barbara Majewski ein Konzert mit Blockflöten und Akkordeons. Das Konzert dauert etwa 45 Minuten, der Eintritt ist frei.

Christina Borrmann zieht Bewerbung für die Geschäftsführung des Jobcenters zurück

Hagen. Mit großem Bedauern hat Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur Kenntnis nehmen müssen, dass Christina Borrmann trotz eines klaren Votums seitens des Rates der Stadt Hagen am 7. Mai ihre Bewerbung für die Stelle der Geschäftsführerin des Jobcenter Hagen nicht weiter aufrecht erhalten wird. „Frau Borrmann hat mir in einem Brief mitgeteilt, dass sie nach langer, reiflicher Überlegung zu eben diesem Entschluss gekommen ist“, so Schulz.
Begründet wird dieser Schritt von Christina Borrmann explizit mit dem Verhalten des neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, Herrn Marcus Weichert, der in einem Schreiben vom 13. Mai 2015 an den Oberbürgermeister, Zitat: „…die aktuelle kommunale Bewerberin Frau Borrmann als nicht geeignet für diese herausfordernde Stelle…“ beschrieben hatte. Wörtlich heißt es in dem Anschreiben von Frau Borrmann an OB Schulz: „Die gegenüber der Stadt Hagen schriftlich geäußerte Ablehnung meiner Person, gekrönt durch die erfolgte bundesweite Ausschreibung der Geschäftsführerposition durch die BA, wirkt auf die entstandene Dissonanz derart eskalierend, dass aus meiner Perspektive kein Raum für eine vertrauensvolle und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, insbesondere Herrn Weichert, verbleibt.“
Dessen Vorgehen kritisiert auch der Hagener Oberbürgermeister ausdrücklich – Erik O. Schulz: „Herr Weichert ist zu keinem Zeitpunkt vorurteilsfrei der städtischen Bewerberin für die Geschäftsführung des Jobcenter Hagen gegenübergetreten. Im Gegenteil. Bereits vor (!) seinem ersten Gespräch mit Frau Borrmann – und damit in völliger Unkenntnis der Person – hat er mir unmissverständlich mitgeteilt, dass er Frau Borrmann als Geschäftsführerin des Jobcenter Hagen für ungeeignet hält und folglich kategorisch ablehnt. Dieses vorgefasste Urteil hat Herr Weichert durch seine Gesprächsführung bei dem Zusammentreffen mit Frau Borrmann am 11. Mai in meinem Büro im Beisein der zuständigen Beigeordneten, Frau Margarita Kaufmann, nachhaltig untermauert.“
Die im Hagener Rat vertretenen Fraktionen und Einzelvertreter informierte OB Schulz am Dienstagnachmittag über die Entscheidung von Frau Borrmann – zeitgleich mit Marcus Weichert als Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. Zudem teilte er ihm mit, dass es jetzt einer Entscheidung seitens des Rates der Stadt Hagen bedürfe, wie mit der Besetzung der Geschäftsführung des Jobcenter Hagen weiter verfahren werden soll. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Ratsbeschlusses vom 7. Mai 2015, in dem der klare Auftrag formuliert worden war, das kommunale Vorschlagsrecht bei der Stellenbesetzung durchzusetzen.
Über das weitere politische Vorgehen soll nun zunächst im Rahmen der anstehenden Ältestenratssitzung am kommenden Donnerstag gesprochen werden.

A45: Nächtliche Fahrbahnsanierung auf der Talbrücke Sterbecke

Die Fahrbahn der A45-Talbrücke Sterbecke in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord wird von Donnerstag (28.5.) um 19 Uhr bis zum Freitag (29.5.) um 6 Uhr saniert. Betroffen sind insgesamt rund 130 Quadratmeter der rechten und mittleren Fahrspur. Dem Verkehr steht während der Bauarbeiten nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Fahrbahnübergänge der Brücke – Stahlkonstruktionen, die das Ausdehnen der Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten – werden ebenfalls Donnerstagnacht überprüft. Die Brücke war durch einen LKW-Brand am vergangenen Freitag (22.5.) beschädigt worden. Bereits am vergangenen Samstag (23.5.) wurden 188 Meter Schutzplanken ausgetauscht.

Frühlingsfest und offenes Haus

Neues BildEnnepetal – Das Ev. Feierabendhaus Schwelm begrüßt den Frühling mit einem Fest! Am Samstag, 30. Mai, von 10.00 bis 17.00 Uhr sind Besucher herzlich in die Döinghauser Str. 23 eingeladen. Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst. Bei stündlichen Führungen Uhr können die Gäste ab 11.00 einen Einblicke in das Haus gewinnen und sich informieren lassen. Ab 12.00 Uhr steht der legendäre Eintopf bereit, ab 13.00 Uhr locken Grillspezialitäten zum Genießen, um 14.00 Uhr gibt es Waffeln und Kuchen für den süßen Zahn. Der Schwelmer Akkordeonclub lädt um 15.00 Uhr zum Platzkonzert ein. Aufführungen der Musik- und Gymnastikgruppe des Feierabendhauses folgen bevor ein Konzert des Petersburger Newa-Ensembles den geselligen Tag beschließt.
Ev. Feierabendhaus Schwelm Döinghauser Str. 23, 58332 Schwelm

 

In Hagen werden die unbefristeten Streiks ausgeweitet

Solidaritätsveranstaltung am 27.05.2015

Die unbefristeten Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst gehen heute in die dritte Woche. Ab jetzt sind in  alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bei der Stadtverwaltung Hagen aufgerufen, unbefristet zu streiken.

Die überwiegende Anzahl der Hagener Kitas bleibt weiterhin geschlossen. Soziale Dienste arbeiten stark eingeschränkt.

Am Mittwoch(27.5.) hat ver.di landesweit zu einem „Tag der Solidarität“ mit Erzieherinnen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen und Kinderpflegerinnen aufgerufen. In vielen Städten wird es „aktive Mittagspausen“ und Aktionen von Kommunalbeschäftigten, sowie Mitarbeiter/innen von kirchlichen und anderen freien Trägern im Sozial-und Erziehungsbereich geben.

Vor Ort findet am morgigen Mittwoch im Rahmen einer „aktiven

Mittagspause“ ab 12.00 Uhr eine Solidaritätskundgebung im Dr.

Ferdinand-David-Park statt. Alle kommunalen Beschäftigten sind

hierzu herzlich einladen.

Metropole Ruhr im Finale für E-Government Preis

Hagen – Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Geonetzwerk.metropoleRuhr“, welches regionale Geodaten ermittelt und verarbeitet, stehen die Städte und Kreise des Ruhrgebiets im Finale des E-Government-Preises des Bundes. Im Vorfeld kann man den Beitrag schon jetzt bei einem Online-Voting unterstützen und ihn zum Publikumsliebling wählen. Seit dem Jahr 2000 und nun zum 14. Mal wird der E-Government-Preis unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern vergeben. In acht Kategorien können sich Organisationen der Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit innovativen E-Government-Lösungen beteiligen. 2015 hat auch das Gemeinschaftsprojekt „Geonetzwerk.metropoleRuhr “ der elf kreisfreien Städte – darunter auch Hagen – und der vier Kreise der Metropole Ruhr sowie der Regionalverband Ruhr neben zahlreichen Bewerbern aus den drei Ländern in der Kategorie „Erfolgreichstes Kooperationsprojekt 2015“ teilgenommen. Ziel des Geonetzwerkes ist es, Geodaten mit einer regionalen Bedeutung für die Metropole Ruhr zu erschließen, gemeinsam bereitzustellen und der Bevölkerung, der Wirtschaft und den Verwaltungen austausch- und nutzbar zu machen. „Das wir aus dem Stand heraus in die Endausscheidung gelangen, ist für unser Gemeinschaftsprojekt ein toller Erfolg. Es bestätigt das Motto ‚gemeinsam geht gut – gemeinsam geht besser‘“, freut sich Carsten Kamp, Sprecher des Lenkungskreises des Geonetzwerk.metropoleRuhr und stellvertretender Amtsleiter für Geoinformation und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen nach der Vorstellungsrunde der vier besten Projekte in Berlin. Für den Regionalverband Ruhr (RVR) hebt Martin Tönnes als zuständiger Bereichsleiter und stellvertretender Regionaldirektor „den gelungenen Aufbau dieses zukunftsweisenden und wichtigen regionalen Kooperationsprojekts hervor. Unter den besten vier zu sein ist bereits eine fulminante Bestätigung für das finanzielle und personelle Engagement des RVR sowie der bisher geleisteten Aufbauarbeit sämtlicher Kolleginnen und Kollegen.“ Die Amtsleiterin des Amtes für Geoinformation und Liegenschaftskataster Thekla Dietrich merkt an: „Für die Stadt Hagen als Netzwerkpartner ist der Erfolg sicher auch unserer guten Zusammenarbeit und der Vorreiterrolle, die dieses Projekt in der Region und NRW spielen kann, zu verdanken.“
Mit ein bisschen Glück schafft es das Geonetzwerk.metropoleRuhr bei der Preisverleihung am 24. Juni in Berlin dann auch auf das Siegertreppchen. Wer mehr als nur Däumchen drücken möchte, kann unter http://www.egovernment-wettbewerb.de/online-voting/online-voting.html das Projekt zum Publikumsliebling 2015 für das Ruhrpott-Projekt abstimmen.

„Netzwerk Demenz“ in der Stadtbücherei

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Die Mitglieder des „Netzwerk Demenz“ sind am Samstag, 30. Mai, von 10 bis 14 Uhr mit einem Infostand zu Gast in der Stadtbücherei auf der Springe, um Interessierte über ihr vielfältiges Angebot und ihre Arbeit zu informieren. Den Betroffenen und den Angehörigen von Menschen mit Demenz zur Seite zu stehen, ist das Ziel der 25 Träger, die sich mit einem vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsangebot unter dem Dach der Stadt Hagen zusammengeschlossen haben. Sowohl das Beratungs- als auch das Betreuungsangebot werden vor Ort von den Mitarbeitern des Seniorenzentrums Buschstraße vorgestellt, die darüber hinaus auch spezifische Fragen zum Seniorenzentrum beantworten.

Fahrradfahrer beißt Polizisten

Hagen. Ein betrunkener Fahrradfahrer fiel in der Nacht zu
Montag zunächst durch seine Fahrweise auf und bei den folgenden
Maßnahmen verhielt er sich äußerst aggressiv und verletzte einen
Beamten leicht.

Gegen 01.10 Uhr befuhr der augenscheinlich volltrunkene 36-Jährige
die Bahnhofstraße in starken Schlangenlinien und drohte mehrfach zu
stürzen. Als ein Polizist die Fahrt stoppte, ließ der Mann sein Rad
fallen und kam in drohender Haltung sowie laut schimpfend auf ihn zu.
Er wurde immer aggressiver, verweigerte jede Auskunft und so legten
ihm die Beamten für den Transport zur Blutprobe Handfesseln an. Dabei
spuckte und trat der Mann um sich und im Streifenwagen gelang es dem
36-Jährigen, einen der Polizisten in die Hand zu beißen. Da der
Beamte aufgrund der vorangegangenen Situation vorsorglich
Lederhandschuhe trug, zog er sich lediglich eine schmerzhafte
Quetschung davon.

Der Radfahrer musste anschließend trotzdem zur Blutprobe und
anschließend zur Ausnüchterung ins Gewahrsam.

Brand in Hohenlimburg

Hagen. Feuerwehr und Polizei waren am Montagabend in
Hohenlimburg eingesetzt, aus dem Dachgeschoss einer Wohnung eines
Mehrfamilienhauses in der Straße Im Stift drang Rauch und eine
Nachbarin hatte Alarm geschlagen.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell im Griff und während der
Löscharbeiten erschien die Bewohnerin am Einsatzort. Hinweise auf
Fremdverschulden liegen nicht vor, nach erster Durchsicht löste
vermutlich ein technischer Defekt an einer Nachttischlampe den Brand
aus und das komplette Schlafzimmer wurde durch das Feuer erheblich in
Mitleidenschaft gezogen. Die Wohnung blieb dennoch bewohnbar.

Personen kamen nicht zu Schaden.

Haftbefehle gegen Diebes-Pärchen

Hagen. Bereits am vergangenen Donnerstag konnten
aufmerksame Mitarbeiter eines Sportgeschäfts für die zunächst
vorläufige Festnahme eines diebischen Pärchens sorgen.

Die weiteren Ermittlungen am Freitag führten zu dem Fahrzeug der
25-jährigen Frau und ihrem 38 Jahre alten Mittäter. Das hatten die
beiden unverschlossen auf dem Parkplatz an der Weststraße
zurückgelassen und bei der Durchsuchung des Volkswagens tauchen
weitere Markensportschuhe zum Verkaufspreis von 2500 Euro auf. Somit
besteht dringender Tatverdacht, dass sie offensichtlich professionell
organisiert für über 3000 Euro Waren entwendet hatten, um damit den
Lebensunterhalt zu bestreiten. Aufgrund dieser im Verlauf des
Freitags erlangten Erkenntnisse erließ ein Richter Haftbefehle gegen
das diebische Pärchen, sie kamen vom Polizeigewahrsam aus ins
Gefängnis, weitere Ermittlungen dauern an.

A45: Engpass in Fahrtrichtung Frankfurt auf der Talbrücke „Immecke“ bei Lüdenscheid

Am Mittwoch (27.5.) und Donnerstag (28.5.) wird es jeweils von 9 bis 14:30 Uhr eng auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm prüft die Talbrücke „Immecke“. Der Verkehr wird in einer Fahrspur an der Baustelle vorbeigeführt. Alle sechs Jahre wird die Brücke mit einem Brückenuntersichtgerät überprüft.

Mineraliensuche für Kinder im Steinbruch Hohenlimburg

HKW GeoKids P_DSC_3640Hagen – Ein besonderes Programm für Kinder von vier bis zehn Jahren bietet das Museum Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring am Sonntag, 31. Mai, von 11 bis 14 Uhr an, um den Wissensdrang der Kinder rund um das Thema Steine zu fördern. Die Kinder werden angeregt, gemeinsam naturwissenschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu untersuchen und zu verstehen. Steine gibt es überall: im Garten, auf der Straße, am Strand, im Kindergarten und nicht zuletzt auch in den Hosentaschen der Kinder. Kinder haben oft eine außergewöhnliche Beziehung zu Steinen, welche daher oft ihre ersten Forschungsobjekte werden. Die Entdeckungsreise findet im Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke statt, wo Groß und Klein gemeinsam auf Fossilien- und Mineralienjagd gehen. Dabei ist für die Kinder die Begleitung durch einen Erwachsenen erforderlich. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk (geschlossene Schuhe oder Gummistiefel) sind notwendig, empfehlenswert sind Rucksack oder Tasche für Fundstücke und Verpflegung. Da ein Helm für das Betreten des Steinbruchs notwendig ist, muss für jedes Kind ein Fahrradhelm mitgebracht werden, die Helme für die Erwachsenen werden gestellt. Das Programm kostet für ein Kind ab vier Jahren 8 € und für einen Erwachsenen 12 €. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Emil Schumacher MuseumHagen – Am Sonntag, den 31. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Hagener Rap auf der Ausbildungsmesse

Sivaz & Jackson + Eck & Sey Pressefoto klein - Kopie
Foto:Ertugrul Öztaskin alias Sivaz

Hagen – Die Hagener Rap-Gruppe „Was geht Almaya“ wird am 29. Mai 2015 bei der 3. Ausbildungsmesse im Gewerbegebiet Kückelhausen auftreten. Ihre beiden Kurzauftritte werden nachmittags stattfinden. „Was geht Almanya“ ist eine junge dynamische Rap-Crew aus drei Frauen (Eck & Sey) und zwei Männern (Sivaz & Jackson). Mit ihrer Musik und ihren Texten auf Deutsch sprechen sie sozialkritische Themen an, setzen sich für Emanzipation ein und möchten junge und alte Menschen motivieren und zum Nachdenken anregen. Ihren Schwerpunkt legen die Musiker auf Livekonzerte und den nahen Kontakt zum Publikum. Im April hatte die Gruppe in Berlin anlässlich des Girls‘Days und Boys’Days ihren Song „I have a Dream” aufgeführt, in dem sie Klischees bei der Berufswahl thematisieren und junge Leute auffordern, eigene Prioritäten zu setzen. Die Ausbildungsmesse ist am 29. Mai von 8.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Vortrag über Islamismus und Rechtsextremismus

Hagen – Über die Ursachen, Formen und Symbole für Rechtsextremismus und Islamismus in der Einwanderungsgesellschaft referiert Dr. Kemal Bozay am Dienstag, 2. Juni, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Lobby des Rathauses an der Volme. Rechtsextremismus, Rassismus und Islamismus sind im Einwanderungsland Deutschland sehr verbreitete und bekannte Phänomene. Derartige menschenverachtende, ungleichwertige und antidemokratische Tendenzen und Einstellungen finden sich nicht nur unter Menschen der Mehrheitsgesellschaft, sondern haben auch einen Verbreitungsgrad unter der migrantischen Bevölkerung. In vielen Studien zu Rechtsextremismus und zur antirassistischen Bildungsarbeit bleiben antidemokratische und rassistische Einstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund unberücksichtigt. Dr. Kemal Bozay lehrt als Vertretungsprofessor an der Fachhochschule Dortmund am Institut für Angewandte Sozialwissenschaften und hat verschiedene Praxisfelder der interkulturellen Kinder-, Jugend- und Elternarbeit kennengelernt. Bozay beschäftigt sich seit längerer Zeit mit den Ursachen und Formen von Re-Ethnisierung, Re-Islamisierung und Re-Nationalisierung in der Einwanderungsgesellschaft. In seiner Studie „…ich bin stolz, Türke zu sein! – Ethnisierung gesellschaftlicher Konflikte im Zeichen der Globalisierung“ (Wochenschau Verlag, 2005/2009) geht es um die Ursachen und Faktoren für Re-Ethnisierung und Nationalismus unter Migrationsjugendlichen. Nach dem aufschlussreichen Vortrag besteht die Möglichkeit zur weiteren Diskussion der Thematik im Plenum. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Künstler und Kinder bringen Farbe in Kita Spielbrink

Foto: Diakonie Hagen
Foto: Diakonie Hagen

Hagen. In den zurückliegenden Tagen wurde in der Kita Spielbrink der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen fleißig gepinselt: gemeinsam mit dem Hagener Künstler Uwe Will haben die Kinder den Bistrobereich der Kindertagesstätte aufgepeppt.
„Kita Spielbrink“ ist dort jetzt in großen, bunten Buchstaben zu lesen. Jeder Buchstabe ist jeweils mit einem dazugehörigen Tier versehen, dass sich die Kindergartenkinder zunächst selbst überlegt und dann mit Hilfe von Uwe Will an die Wand gebracht haben. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und hatten ihren Spaß“, berichtet Leiterin Nadja Zecher-Voigt im Nachgang von einem rundum gelungen Projekt!

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Dortmund: Versuchte Vergewaltigung – Polizei sucht dringend Zeugin +++ Dortmund: Zwei Verdächtige nach Einbruch festgenommen +++ Schwerte: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – mögliche Fahrerin verweigert weitere Angaben +++ Schwerte: Zwei Wohnungseinbrüche – Diebesgut noch unbekannt +++ Hagen: Geld aus Kaffeekasse geklaut +++ Hagen: Einbrecher lassen Safe mitgehen +++ Hagen: Einbruch in Firma +++ Dortmund: Immer im Dienst – Polizeibeamter stellt Fahrraddieb in seiner Freizeit +++ Gevelsberg: Versuchter Fahrzeugdiebstahl +++ Gevelsberg: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Dortmund: Polizei immer im Dienst – Verdächtige Personen beim Ausbaldowern erwischt +++ MK: Reichlich Arbeit über Pfingsten +++ Hemer: Einbruch angezeigt –  Straßenschild geklaut +++ MK: Passant stört Einbrecher –  Flucht +++ MK: Mehrere Einbrüche – Polizeibeamte nehmen Täter fest +++ MK: Einbrüche in Tankstelle und Bildungsinstitut +++ MK: Zwei Einbruchsversuche am Friedhofsweg   +++ MK: Drei Einbrüche in Dresel +++ MK: Einbrecher in Büro +++ MK: Werkstatteinbruch +++ MK: Garage aufgebrochen – Motorrad gestohlen +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen