Drei Kilometer unter Straßenbahn eingeklemmt – 20-Jähriger in Lebensgefahr

Dortmund. Zu einem tragischen Verkehrsunfall mit schwersten Folgen für einen beteiligten 20-jährigen Dortmunder kam es am Samstag auf dem Brackeler Hellweg in Dortmund.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei und ersten Hinweisen von
Unfallzeugen ereignete sich der Verkehrsunfall wie folgt:

Gegen 23.55 Uhr versuchte ein 20-jähriger Dortmunder an der
Haltestelle „Knappschaftskrankenhaus“ in die Straßenbahn in Richtung
Innenstadt einzusteigen. Die Bahn, welche über zwei zusammenhängende
Wagons verfügte, fuhr in diesem Moment jedoch los.

Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der 20-Jährige und geriet
unter das Führerhaus des 2., angehängten Wagons. Dort wurde er im
Achsbereich eingeklemmt, ohne die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft
zu befreien.

Der Fahrer der U-Bahn setzte seine Fahrt über mehrere Haltestellen
fort, zunächst bemerkte niemand den eingeklemmten Dortmunder. Einige
Fahrgäste gaben später an, sie hätten Hilferufe wahrgenommen, konnten
diese zunächst jedoch nicht lokalisieren.

Es dauerte jedoch noch bis zur Kaiserstraße, als einer der
Fahrgäste schließlich die Notbremse zog und somit die U-Bahn zum
Stillstand brachte. Der Fahrer der Bahn und weitere Zeugen suchten an
dieser Stelle nach der Herkunft der Hilferufe und fanden unter dem
zweiten Wagon den schwerstverletzten 20-jährigen Dortmunder.

Der Verletzte musste mit schwerem Gerät der Feuerwehr befreit
werden, wurde anschließend direkt in ein Krankenhaus gebracht und
notoperiert. Es besteht akute Lebensgefahr.

Der Straßenbahnfahrer und die Fahrgäste erlitten einen Schock und
mussten an der Unfallstelle psychologisch betreut werden.

Die Polizei sperrte für die Dauer der Bergungsarbeiten die
Kaiserstraße in beide Fahrtrichtungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte der 20-jährige Dortmunder von
der Haltestelle „Knappschaftskrankenhaus“ über eine Strecke von rund
drei Kilometern unter der Bahn eingeklemmt gewesen sein.

SCRATCH 2015 mit dem Ensemble Amacord

Foto: Martin Jehnichen
Foto: Martin Jehnichen

Hagen. Bei dem „SCRATCH“-Konzert 2015 zum Thema „Volkslieder“ am Sonntag, 30. Mai mit Beginn um 18 Uhr in der Stadthalle Hagen wirkt das Ensemble Amacord mit, das zu den weltweit besten Vokalensembles gehört. Es ist eine a-capella-Formation, die sich aus ehemaligen Mitgliedern des weltberühmten Leipziger Thomanerchors zusammensetzt und neben ihren Auftritten im In- wie Ausland auch zahlreiche CDs produziert hat. Ihr vielseitiges Repertoire enthält auch viele Volkslieder, und diese wollen sie im Rahmen von“ SCRATCH 2015“ mit allen sangesfreudigen Hagenern zum Besten geben. Amacord war maßgeblich an der Programmgestaltung beteiligt und hat mehrere Arrangements für dieses ‚Projekt‘ verfasst.

Innerhalb eines Tages wird eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter Lieder einstudiert und am Abend in einem großen Konzert mit den Profis des Ensemble Amarcord und des philharmonischen orchesterhagen unter der Leitung von GMD Florian Ludwig in der Stadthalle aufgeführt. Mitmachen und singen kann jeder, auch und gerade ohne Vorkenntnisse. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt. „Alle, die gerne singen, und alle, die sonst Angst haben, alleine zu singen, sind herzlich eingeladen. Beim ‚SCRATCH‘ wird man an die Hand genommen und kann gar nicht anders als mitsingen“ – so Florian Ludwig.

Anmelden kann man sich noch an der Theaterkasse. In der Teilnahmegebühr sind sämtliches Notenmaterial sowie das Mittagessen in der Stadthalle eingeschlossen. Lerndateien stehen auf http://www.theaterhagen.de/scratch2015 zum Üben bereit. Bei Fragen können Sie sich an 02331/207-3257 oder poh@stadt-hagen.de wenden.

Vorprobe | Fr 29.05.2015 / 19:00 Uhr
Teilnahme freiwillig, verschiedene Orte je nach Stimmlage

Hauptprobe | Sa 30.05.2015 / 09:30 Uhr
Stadthalle Hagen

Generalprobe | Sa 30.05.2015 / 14:00 Uhr
Stadthalle Hagen

Konzert / Sa 30.5. 2015 / 18.00 Uhr
Stadthalle Hagen

Karten für das Konzert (10,. Euro, ermäßigt 5,- Euro) unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de und an der Theaterkasse.

Technische Rettung aus Berghang in der Nacht

IMG_4766Witten – Halbzeitbilanz am Kemnader See: 93 Hilfeleistungen am Freitag und Samstag. 18 Patienten wurden bisher in umliegende Krankenhäuser transportiert. Bereits seit Freitagmorgen sind täglich 85 Einsatzkräfte am Kemnader See ehrenamtlich im Dienst, um für die Sicherheit der Veranstaltungsbesucher zu sorgen. Bisher leisteten die Sanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte 93 Bürgerinnen und Bürger Erste-Hilfe, versorgten kleinere und größere Verletzungen und transportierten 18 Patienten in die umliegenden Krankenhäuser.  „Als Erstversorgungs- und Notfallteams sind unsere Helferinnen und Helfer permanent auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs, für die Besucher ansprechbar und jederzeit bereit, Erste-Hilfe zu leisten.“, berichtet Einsatzleiter Stefan Ebner, der mit dem bisherigen Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden ist. „Einsatzschwerpunkte waren vor allem die Abendstunden am Freitag und Samstag, in denen die meisten Behandlungen und Transporte in die Krankenhäuser zu absolvieren waren.“  Ein Veranstaltungsbesucher wurde am frühen Sonntagmorgen durch Einsatzkräfte des DRK und der Berufsfeuerwehr Bochum mit technischem Gerät  aus misslicher Lage an einem bewaldeten Abhang gerettet, ein Abstürzen und schlimmere Verletzungen konnten so verhindert werden. „Leider ist ein Großteil der Erkrankungen und Verletzungen, die unsere motivierten und gut ausgebildeten Helferinnen und Helfer versorgen mussten, auf den übermäßigen Genuss von Alkohol zurückzuführen.“, so Ebner weiter.  Insgesamt 18 Besucher wurden zur weiteren Behandlung und diagnostischen Maßnahmen mit Rettungs- und Krankenwagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert, in fünf Fällen mussten die Patienten durch einen der DRK-Notärzte begleitet werden.  Für Sonntag und Montag gehen Ebner und sein Team von einem ruhigen Einsatzverlauf aus, denn „Sonntag und Montag sind traditionell vor allem von Familien besucht, dennoch sind unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit den Helfern der DLRG und der Johanniter Unfallhilfe ganztägig vor Ort und auf allesvorbereitet.“, so Ebner abschließend.

Phoenix Hagen Dauerkartenverkauf startet am Mittwoch

Hagen. Am 27. Mai 2015 startet bei Phoenix Hagen der Dauerkartenverkauf für die Saison 2015/2016 der Beko Basketball Bundesliga. Am Mittwoch ab 10 Uhr erhalten zunächst die Dauerkartenbesitzer der Vorsaison die Gelegenheit, ihr Abonnement zu verlängern. Gleichzeitig können sich Neuinteressenten auf die Warteliste für Dauerkarten setzen lassen.

Die Saisontickets können in der Geschäftsstelle an der Funckestraße 38/40 direkt mitgenommen werden. Bezahlt werden kann in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte. Auch das Bestellen per E-Mail an tickets@phoenix-hagen.de oder per Fax an 02331-3060285 ist möglich. Bei diesen Varianten wird zunächst eine Rechnung gestellt. Nach Zahlungseingang werden die Dauerkarten dann per Einschreiben verschickt. Dabei fallen Versandkosten in Höhe von fünf Euro an. Achtung: Ein telefonisches Verlängern der Saisontickets ist leider nicht möglich!

Die Dauerkartenpreise entsprechen denen der Saison 2014/2015. Das Standardmotiv beruht auf dem Artwork-Poster der vergangenen Saison. Darüber hinaus gibt es Wunschmotive, die gegen eine Gebühr von fünf Euro geordert werden können.

Neugegründete IuK-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Ennepetal besteht ihre Feuerprobe

feuerwehr-ennepetal-fw-en-neugegruendete-iuk-einheit-der-freiwilligen-feuerwehr-ennepetal-besteht-ihEnnepetal – Am getrigen Samstag, dem 23. Mai,  haben 15 ehrenamtliche Mitglieder der Feuerwehr Ennepetal ihr erlerntes Wissen und ihre neuen Fähigkeiten eindrucksvoll in verschiedenen Übungen unter Beweis gestellt. An drei Wochenenden hat Brandoberinspektor Jens Asbeck gemeinsam mit seinem Ausbilderteam die Feuerwehrfrauen und -männer aus den Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zu einem schlagkräftigen Team ausgebildet und zusammengeschweißt. Das Beherrschen der umfangreichen
Fernmelde- und Computertechnik sowie die Vermittlung taktischer Führungskenntnisse bildeten Kernelemente des Seminars.
Unter der Leitung von Maic Braselmann und Kevin Schwerdt wird die SEG IuK Ennepetal (Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation der Feuerwehr Ennepetal) in Zukunft an Einsatzstellen größeren Umfangs
die Führungsunterstützung sicherstellen.
Die Kommunikation mit der Leitstelle sowie den Einsatz- und
Abschnittsleitern und die umfassende Dokumentation des
Einsatzgeschehens bilden den Schwerpunkt der Tätigkeiten. Hierzu
stehen den engagierten Ehrenamtlern ein technisch hochwertig
ausgestatteter Einsatzleitwagen (ELW 1) sowie zwei Mehrzweckfahrzeuge
zur Verfügung.
„Alle 16 ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wirken
zusätzlich zu ihren Tätigkeiten und Funktionen in ihren Einheiten in
der neugegründeten SEG-IuK mit. Dafür ein herzliches Dankeschön für
dieses Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in Ennepetal“,
so Frank Schacht, Leiter der Feuerwehr und größter Nutznießer dieser
schlagkräftigen Truppe.

Begriffsbestimmung IuK:
Iuk-Einheiten, früher Fernmeldedienst des Katastrophenschutzes, haben
die Aufgabe, die Einsatzleitung bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu
den Aufgaben gehören u.a.:
–       Dokumentation des Fernmeldebetriebs
–       Unterstützung der Einsatzleitung durch
–       Beschaffung und Pflege einsatzrelevanter Informationsgrundlagen und
Daten als Entscheidungshilfen
–       Führen von Einsatzmittel- und Einsatzkräfteübersichten
–       Dokumentation des Einsatzverlaufs
–       Betrieb von Daten- und Netzwerktechnik

Drei Einsätze für die Feuerwehr in Gevelsberg

feuerwehr-gevelsberg-fw-en-drei-einsaetze-fuer-die-feuerwehr-am-samstagGevelsberg –  Gegen 18:40Uhr wurde die Feuerwehr zur Kontrolle eine bereits gelöschten Feuers gerufen. Daraufhin rückten vier Einsatzkräfte mit dem  Hilfeleistungslöschfahrzeuge zur Strasse Am Susewind aus.
Vermutlich durch eine explodierte Batterie, brannte ein Modellauto. Durch das schnelle handeln des Hauseigentümers konnte schlimmeres verhindert werden. Dennoch war eine Verrauchung im Gebäude bemerkbar.
Mit Hilfe eines Lüfters konnte weitestgehend der Rauch aus dem
Gebäude entfernt werden. Der Bereich, in dem das Feuer ausbrach,
wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Der Einsatz war um
19:34Uhr beendet. Weiter ging es dann um 20:35Uhr. Dieses Mal musste
der Rettungsdienst unterstützt werden. Die vier Einsatzkräfte rückten
aus zum Auf dem Hövel, wo ein Patient aus dem ersten Obergeschoss zum
Rettungswagen getragen werden musste. Um 21:20Uhr waren die
Einsatzkräfte wieder zurück auf der Wache.

Um 04:17Uhr alarmierte die
Leitstelle des EN-Kreises die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall. Bei
der Meldung war bereits klar, dass keine Person eingeklemmt war.
Dennoch hätten Betriebsmittel auslaufen können. Neben dem HLF rückte
auch noch der Gerätewagen Umweltschutz aus. An der Einsatzstelle, auf
der Geerstr. im Bereich der Einmündung zur Untere Geerstr., lag ein
PKW auf dem Dach. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig
verlassen. Durch den Rettungsdienst wurde er untersucht, ein
Transport in ein Krankenhaus war aber nicht erforderlich. Lediglich
Absicherungs- und Ausleuchtmaßnahmen wurden durch die Feuerwehr
vorgenommen, bis das Fahrzeug durch einen Abschleppunternehmer
abtransportiert worden ist. Gegen 05:19Uhr konnte dieser Einsatz dann
beendet werden.

Nach Unfall und kurzem Gespräch vom Unfallort entfernt

Hagen. Am Sonntag, gegen 10:45 Uhr, kam es auf der Volmetalstr. unterhalb der Stadthalle zu einem Auffahrunfall. Der Fahrer des verursachenden Fahrzeugs stieg kurz aus und sprach mit der anderen Unfallbeteiligten. Danach setzte er sich in seinen Pkw und fuhr in Richtung Innenstadt davon. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen Kombi mit einem Kennzeichen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis (EN-) gehandelt haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Hagen unter Tel. 02331/986-2066 in Verbindung zu setzen.

Täter nach Überfall auf Kiosk in Altenhagen gestellt

Hagen. Am Freitag, gegen 16:50 Uhr, betrat ein Mann einen Kiosk in Altenhagen und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Er erbeutete ca. 400,- Euro Bargeld, verletzte den Kioskbetreiber mit seinem Messer leicht und flüchtete. Im Rahmen der Fahndung konnte der erst 16 Jahre alte Täter aufgrund konkreter Zeugenaussagen in Tatortnähe gestellt und festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.