Vorbereitungen für stationäres Hospiz abgeschlossen

20150522_Hospiz für Presseinfo2Hagen. Die Vorbereitungen für den Bau des stationären Hospiz für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis laufen auf Hochtouren. „Wir freuen uns, dass wir jetzt den Bauantrag stellen können“, berichtete Brigitte Passoth, Vorstand der Hospiz Klaus Korte Stiftung, am Freitagmorgen (22.Mai) Gemeinsam mit Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer des stationären Hospiz Hagen gem. GmbH, und Dr. Dieter Jaenckner, Vorsitzender des Fördervereins des Hospizes, wurden im Rahmen eines Pressegesprächs die Baupläne vorgestellt, die am Dienstag bei der Stadtverwaltung Hagen zur Genehmigung eingereicht werden. Dazu Brigitte Passoth: „Die technische und bauliche Konzeption sieht vor, moderne Gebäudetechnik- und ausstattung mit hochwertigem Materialeinsatz zu kombinieren. Die Herausforderung, aber auch das Besondere der Planungsaufgabe ist sicherlich die Einbindung des Altbestandes mit seiner Mehrgeschossigkeit in Verbindung mit der Vorgabe der Ebenerdigkeit für den Bereich der Gästezimmer im Neubaubereich.“ Sensibel betrachtet und behandelt werden müsse darüber hinaus die Einbindung der gesamten Anlage in die vorhandene Wohnumgebung. „Damit sind wir dem ersten Spatenstich wieder einen Schritt näher gekommen“, freut sich Fördervereins-Vorsitzender Dr. Dieter Jaenckner. „Die Gäste sollen weiterhin das Gefühl des Wohnens erleben und dies möglichst in der gewohnten Struktur und Umgebung. In ein Hospiz kommen nicht Lebende, um zu sterben, sondern Sterbende um zu leben.“ Verantwortlich für die Planung ist das Architekturbüro Bernd und Mirko Schäfer unter Mitarbeit von Dipl. Architektin Petra Leue aus Sprockhövel. Das bestehende zweigeschossige Vordergebäude fließt in die Hospiznutzung ein und wird dafür zweckgebunden umgebaut und durchrenoviert. In diesem Gebäudebestand werden Räumlichkeiten für Mitarbeitende, zwei Angehörigenzimmer mit Bad und WC, eine Küche mit angegliedertem Gemeinschafts-Essraum, ein Andachtsraum sowie ein Pflegebad, sanitäre Anlagen und Technikräume untergebracht. An der Gebäuderückseite wird ein eingeschossiger Trakt mit abgewinkelter Grundfläche angebaut, in dem sich die acht Gästezimmer befinden. Jedes dieser acht Gästezimmer hat einen Wohnbereich von gut 20 Quadratmetern und ein Bad von rund 5,5 Quadratmetern sowie eine barrierefrei erreichbare Terrasse mit großen lichtdurchfluteten Fenstern. Die Erschließung der Gesamtanlage wird über die Rheinstraße erfolgen. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, plant die Stationäres Hospiz Hagen gem. GmbH auch eine breit angelegte Information der Öffentlichkeit. So ist beispielsweise geplant, einen 3D-Film der Architekten sowie ein Musterzimmer vorzuführen, beispielsweise im Sparkassenkarree. Weitere Informationen hierzu werden in nächster Zeit veröffentlicht. Zur Realisierung des Um- und Neubaus sind auch Spenden willkommen. Die Hospiz Klaus Korte Stiftung bittet daher um Spenden auf das Konto:
Hospiz Klaus Korte Stiftung -Spendenkonto-
Konto-Nr. 235012319, Sparkasse Hagen, BLZ 45050001
IBAN: DE23450500010235012319, BIC: WELADE3HXXX

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