Lkw-Unfall auf der A 45: 50-Jähriger Fahrer schwer verletzt

Bei einem Lkw-Unfall auf der A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt ist
heute (22. Mai) ein 50-jähriger Mann aus Gerolzhofen (Landkreis
Schweinfurt) schwer verletzt worden. Wie bereits berichtet, sorgt der Unfall seit dem Morgen
für Verkehrsbehinderungen im Bereich Lüdenscheid-Nord.

Der Lkw war gegen 6.15 Uhr im Bereich der Talbrücke Sterbecke auf
dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als der Fahrer offenbar aus
bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Zeugenaussagen zufolge kam der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab
und prallte gegen eine Betonwand. An dieser Wand driftete er noch ein
Stück weiter, bevor er zum Stehen kam. Im Anschluss fing der Lkw
Feuer.

Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen aus dem Lkw geborgen.
Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Sein Fahrzeug, das mit Lebensmitteln beladen war, brannte komplett
aus. Den am Fahrzeug entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf ca.
100.000 Euro.

Die A 45 war an der Unfallstelle in Fahrtrichtung Frankfurt bis
ca. 12 Uhr komplett gesperrt. Seitdem ist die Strecke wieder
einspurig befahrbar. Die Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen dauern
derzeit weiterhin an.

Auf den Spuren der Indianer im Kinderschutzbund

Hagen – Sommerferienprojekt für Kinder von 7 – 13 Jahren. Es ist wieder soweit: der Wigwam im Kinderschutzbund öffnet sich. Trommeln erklingen und Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren folgen den Spuren der Indianer. Sie werden dem Gesang der Indianer zuhören und sich mit ihren spannenden Geschichten und Mythen vertraut machen. Wer in die Welt der Indianer eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen, eine kreative, stärkende und freudige Woche im Kinderschutzbund zu verbringen.  Die Indianerwoche findet statt im Kinderschutzbund von Montag 29.06. bis Freitag 03.07.2015, jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr. Die Ferienwoche kostet 40,00 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen ist selbstverständlich inbegriffen.  Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung im Mehrgenerationenhaus

„Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, 58095 Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0.

Garenfelder Schüler lernen Leben retten

IMG_4936_2Garenfeld – Sich in Notfällen ruhig zu verhalten und die richtigen Schritte einzuleiten, ist einfacher als gedacht. Denn Leben retten können ist wichtig. Genau aus diesem Grund werden am Dienstag, den 2. Juni 2015 in der Zeit von 13:15-15:35 Uhr ca. 60 Schüler/innen der Sekundarstufe I des Gymnasiums Garenfeld an insgesamt 8 verschiedenen Stationen lernen sich in medizinischen Notsituationen richtig zu verhalten.
Dabei werden unter Anderem Themengebiete wie schnelles Handeln bei Herzinfarkt, Schlaganfall sowie fachgerechte Wiederbelebung behandelt. Bereits ausgebildete Schulsanitäter des Gymnasiums berichten, worin der Vorteil der Ausbildung liegt und welche Aufgabenreiche auf Schulsanitäter im Alltag zu kommen.
In Kooperation mit Herrn Dr. med. Wallmeyer, der Wallmeyer GmbH und seinem Team werden die Garenfelder Schülerinnen und Schüler lernen, warum helfen so wichtig ist. Herr. Dr. Wallmeyer ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Er ist seit mehr als 20 Jahren sowohl in der Notfallmedizin als auch im Bereich der Entwicklung und Durchführung von medizinischen Notfallseminaren tätig und somit ein qualifizierter Ansprechpartner für dieses Projekt.
Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Gymnasiums Garenfeld sowie unter http://www.wallmeyer.de/wallmeyer-gmbh-25.html

Ein Hauch von Robinson-Club

Bild4Volmarstein – Klettern im Volmarsteiner Hochseilgarten, Sterne gucken im Bochumer Planetarium, Schwimmen im Hagener Westfalenbad: Schöne Abwechslung vom Alltag gab es eine Woche lang für Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen der Ev. Stiftung Volmarstein. Die Teams um Freizeit-Koordinator Daniel Starosta und Erlebnispädagoge Frank Maihoff hatten das attraktive Programm ausgetüftelt – als Angebot für selbstbestimmten Urlaub, den viele Beschäftigte wegen ihrer Behinderung nicht eigenständig planen und antreten können. „Das war eine Art Robinson-Club – also Unterhaltung und Entspannung in zwangloser Atmosphäre“, erklärte Frank Maihoff den Ablauf der Woche. Er betreute die Gruppen im Hochseilgarten auf dem Stiftungs-Zentralgelände. Dort gehörte Mut dazu, um sich per Seilzug auf den Baum in sieben Metern Höhe befördern zu lassen und die Aussicht zu genießen. Besonderheiten wie der Hochseilgarten oder die Trecking-Tour waren ebenso eine Attraktion wie Ausflüge – typisch Urlaub halt! Aber auch an den kleinen Dingen des Alltags wie gemeinsames Singen, Kochen und Filme gab es beachtliches Interesse. Für ein Drittel der 260 Werkstatt-Beschäftigen war der Aktiv-Urlaub des Projektes „Maiwoche“ ein Angebot, weil sie ihren Tagesablauf kaum selbst gestalten können. Im Vorfeld waren sie einzeln befragt worden, um das individuelle Urlaubs-Programm zu erstellen. Bislang hatte es ein solches Freizeitangebot nur zwischen Weihnachten und Neujahr gegeben. Viele Beschäftigte fragten nun beim Abschlussgrillen an der Martinskirche: „Machen wir das im nächsten Jahr wieder?“ Weil das Mai-Programm, bei dem Werkstatt und Wohnbereiche eng zusammen gearbeitet haben, so gut ankam, soll es 2016 wiederholt werden – allerdings schon in den Osterferien. Außerdem ist im nächsten Jahr ein Sommercamp in Holland geplant.

Vorbereitungen für stationäres Hospiz abgeschlossen

20150522_Hospiz für Presseinfo2Hagen. Die Vorbereitungen für den Bau des stationären Hospiz für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis laufen auf Hochtouren. „Wir freuen uns, dass wir jetzt den Bauantrag stellen können“, berichtete Brigitte Passoth, Vorstand der Hospiz Klaus Korte Stiftung, am Freitagmorgen (22.Mai) Gemeinsam mit Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer des stationären Hospiz Hagen gem. GmbH, und Dr. Dieter Jaenckner, Vorsitzender des Fördervereins des Hospizes, wurden im Rahmen eines Pressegesprächs die Baupläne vorgestellt, die am Dienstag bei der Stadtverwaltung Hagen zur Genehmigung eingereicht werden. Dazu Brigitte Passoth: „Die technische und bauliche Konzeption sieht vor, moderne Gebäudetechnik- und ausstattung mit hochwertigem Materialeinsatz zu kombinieren. Die Herausforderung, aber auch das Besondere der Planungsaufgabe ist sicherlich die Einbindung des Altbestandes mit seiner Mehrgeschossigkeit in Verbindung mit der Vorgabe der Ebenerdigkeit für den Bereich der Gästezimmer im Neubaubereich.“ Sensibel betrachtet und behandelt werden müsse darüber hinaus die Einbindung der gesamten Anlage in die vorhandene Wohnumgebung. „Damit sind wir dem ersten Spatenstich wieder einen Schritt näher gekommen“, freut sich Fördervereins-Vorsitzender Dr. Dieter Jaenckner. „Die Gäste sollen weiterhin das Gefühl des Wohnens erleben und dies möglichst in der gewohnten Struktur und Umgebung. In ein Hospiz kommen nicht Lebende, um zu sterben, sondern Sterbende um zu leben.“ Verantwortlich für die Planung ist das Architekturbüro Bernd und Mirko Schäfer unter Mitarbeit von Dipl. Architektin Petra Leue aus Sprockhövel. Das bestehende zweigeschossige Vordergebäude fließt in die Hospiznutzung ein und wird dafür zweckgebunden umgebaut und durchrenoviert. In diesem Gebäudebestand werden Räumlichkeiten für Mitarbeitende, zwei Angehörigenzimmer mit Bad und WC, eine Küche mit angegliedertem Gemeinschafts-Essraum, ein Andachtsraum sowie ein Pflegebad, sanitäre Anlagen und Technikräume untergebracht. An der Gebäuderückseite wird ein eingeschossiger Trakt mit abgewinkelter Grundfläche angebaut, in dem sich die acht Gästezimmer befinden. Jedes dieser acht Gästezimmer hat einen Wohnbereich von gut 20 Quadratmetern und ein Bad von rund 5,5 Quadratmetern sowie eine barrierefrei erreichbare Terrasse mit großen lichtdurchfluteten Fenstern. Die Erschließung der Gesamtanlage wird über die Rheinstraße erfolgen. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, plant die Stationäres Hospiz Hagen gem. GmbH auch eine breit angelegte Information der Öffentlichkeit. So ist beispielsweise geplant, einen 3D-Film der Architekten sowie ein Musterzimmer vorzuführen, beispielsweise im Sparkassenkarree. Weitere Informationen hierzu werden in nächster Zeit veröffentlicht. Zur Realisierung des Um- und Neubaus sind auch Spenden willkommen. Die Hospiz Klaus Korte Stiftung bittet daher um Spenden auf das Konto:
Hospiz Klaus Korte Stiftung -Spendenkonto-
Konto-Nr. 235012319, Sparkasse Hagen, BLZ 45050001
IBAN: DE23450500010235012319, BIC: WELADE3HXXX

A45: Zusätzliche Stellplätze für LKW zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen

Hagen (Straßen.NRW). Zum verkehrsstarken Pfingstwochenende wurden heute an der Autobahn A45 die Parkplätze „Schwiendahl“ und „Brenscheid“ zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen wieder freigegeben. Auf dem Parkplatz „Brenscheid“ in Fahrtrichtung Frankfurt ist nun Platz für 18 LKW (zuvor 15), zwei Busse, elf PKW und zwei PKW von Menschen mit Behinderung. Außerdem gibt es dort jetzt einen 100 Meter langen Aufstellbereich für Schwertransporte. In den Nachtstunden können die elf PKW-Parkplätze durch LKW genutzt werden, so dass dann bis zu 23 LKW abgestellt werden können.

Auf dem Parkplatz „Schwiendahl“ in Fahrtrichtung Dortmund stehen nun Parkplätze für 23 LKW (zuvor 15), zwei Busse, 16 PKW und zwei PKW von Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Auch hier können die 16 PKW-Parkplätze nachts durch LKW genutzt werden, so dass dann bis zu 29 LKW abgestellt werden können.

Auf beiden Parkplätzen wurden WC-Anlagen gebaut. Straßen.NRW investierte im Rahmen der Verbesserung der Parkplatzsituation auf der A45 rund 3,3 Mio Euro aus Bundesmitteln in die Kapazitätserweiterung dieser beiden Anlagen.

Live-Vortrag & Sonnenbeobachtung

jubi_logoLive-Vortrag: „Saturn – Der Herr der Ringe“ 

 Sie erfahren mehr über DEN Ringplaneten des Sonnensystems und seine faszinierenden Monde. Zusätzlich Besichtigung der Sternwarte und Begehung des Eugen-Richter-Aussichtsturmes. (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen).

Referent: Erich Herms    –  Termin: Mittwoch, 27. Mai 2015, 19 Uhr 

Der Eintritt ist frei.

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 Jeden Sonntag Sonnenbeobachtung! 

Zwischen April und September ist die Sternwarte Hagen jeden Sonntagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.  Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Es wird  mit einen speziellen Filter beobachtet, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt, und  gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche bestaunt.

Bei bewölktem Himmel wird  ein Alternativprogramm angeboten, bei dem viel Wissenswertes über die Sonne erfahren werden kann . Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte und zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen und Umgebung).

 Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

 

OB erkundet Hagener Norden mit dem Rad

Foto: Clara Berwe
Foto: Clara Berwe

Hagen. Gemeinsam mit dem ADFC und dem Radsportclub Hagen ist Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie ein Teil des Verwaltungsvorstands der Stadt Hagen am heutigen Freitagvormittag zu einer Fahrradtour durch den Hagener Norden aufgebrochen.

Gilt Hagen in erster Linie nicht als sichere und viel befahrene Fahrradstadt, suggeriert Erik O. Schulz dennoch gemeinsam mit dem Abgeordneten Thomas Grothe ein großes Interesse an der Verkehrsanbindung, Sicherheit und dem Komfort für Hagens Radfahrer. Die Hagener Stadtspitze begibt sich zum wiederholten Mal auf Erkundungstour durch die Volmestadt, um Vor- und Nachteile bezüglich der Verkehrssicherheit für Radler im Stadtgebiet aufzudecken und eventuelle Verbesserungsvorschläge von ADFC und Radsportclub Hagen zu realisieren. Führte die Radtour beim letzten Mal vor rund anderthalb Jahren durch Hagens Innenstadt, startete die sportliche Gruppe unter Leitung von ADFC-Tourleiter Michael Schröder dieses Mal bei strahlendem Sonnenschein am Hagener Rathaus, um über die Springe und Wehringhausen in die Pedale auf nach Haspe zu treten.

Schüler mit Teppichmesser bedroht und drei Euro erbeutet

Hagen. Ein 15-jähriger Schüler wurde am
Mittwoch von einem Mann mit einem Teppichmesser bedroht. Der
15-Jährige befand sich gegen 13.30 Uhr auf der Buscheystraße. In Höhe
der Christian-Rohlfs-Straße griff ein Mann plötzlich an seinen
Rucksack. Der Täter drohte dem Schüler mit einem Teppichmesser und
forderte die Herausgabe eines Handys und von Bargeld. Da der Schüler
kein Handy mit sich führte, händigte er dem Täter lediglich drei Euro
Bargeld aus. Daraufhin entfernte sich der Räuber über die
Christian-Rohlfs-Straße in Richtung Lange Straße. Die Tat könnte im
Zusammenhang mit einem gleichgelagerten Raub aus März dieses Jahres
stehen. Am 13.03.2015 hatte der Täter einem 13-jährigen Jungen in der
Buscheystraße unter Vorhalt eines Teppichmessers ein Handy geraubt.
Der Räuber soll Zeugen schon mehrfach im Bereich der Lange Straße, Pelmkestraße und angrenzender
Straßen aufgefallen sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der
Rufnummer 0231/986-2066 zu melden.

Wetter erhält kein Geld aus den Leader-Fördermitteln

Wetter(Ruhr) – Die Ideen waren kreativ und das Engagement groß: Gemeinsam mit Gevelsberg, Sprockhövel, Ennepetal und Breckerfeld hatte sich die Stadt Wetter (für den Bereich Esborn) beim sogenannten „Leader-Projekt“ um Fördermittel für den ländlichen Raum beworben. Das für die Fördermittel zuständige Umweltministerium in Düsseldorf hat nun mitgeteilt, dass die Bewerbung leider nicht berücksichtigt wird.
„Es ist schade, dass es mit der Leader-Bewerbung nicht geklappt hat, insbesondere vor dem Hintergrund des leidenschaftlichen Engagements der vielen ehrenamtlichen Mitstreiter“, bedauert Bürgermeister Frank Hasenberg die Entscheidung aus der Landeshauptstadt. „Ich möchte allen Beteiligten für ihren großen Einsatz danken. Die Leader-Bewerbung war ein tolles Beispiel bürgerschaftlichen Engagements und interkommunaler Zusammenarbeit. Hier sind in der recht kurzen Bewerbungsphase viele kreative Ideen entwickelt worden.“ Beispiele waren etwa ein „kultureller Handwerkerhof“ auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs Külpmann oder die Ehrenamtstenne „Dieters Dele“ als kultureller Treffpunkt für Nachbarschaftstreffen mit Café und musikalisch-kulturellen Veranstaltungen.
Ideen, die eigentlich zu gut sind, um jetzt einfach zur Seite gelegt zu werden. Vielmehr müsse man überlegen, wie man die formulierten Vorschläge vielleicht anders umsetzen und dann innerhalb der Lenkungsgruppe diskutieren könne, so Hasenberg weiter. „Das durch den Bürgerverein Esborn an den Tag gelegte große bürgerschaftliche Engagement sollten wir weiter nutzen.“

Das Julian & Roman Wasserfuhr-Ensemble mit „Running“

wasserfuhr_©joergsteinmetz_05Wetter(Ruhr) – Am Freitag, dem 29.05.15 findet im Werner Richard Saal an der Wetterstraße in Herdecke das letzte Jazzkonzert mit dem ‚Wasserfuhr-Ensemble‘ in der Saison 2015 der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung statt.

Seit ihrem Debüt-Album „Remember Chet“ (2005) avancierte das Julian & Roman Wasserfuhr-Ensemble aus dem beschaulichen Bergischen Land zu Ausnahmeerscheinungen des Young German Jazz. Nach drei erfolgreichen Alben sind sie dem Etikett längst entwachsen und zählen heute mit zu den renommiertesten Jazz-Musikern in Deutschland.

In ihrer jungen Karriere können sie auf erfolgreiche Konzerte, Zusammenarbeiten mit Nils Landgren, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner zurück blicken. Durch ihre Kooperationen mit Musikern wie den DJs Blank & Jones, für die sie 2012 ein Jazz-Album produziert haben oder auch Bertil Mark & Thomas D (u.a. Fanta Vier) blicken die beiden Brüder gern über den Tellerrand und sammeln neue Eindrücke und Erfahrungen.

Erstmals produziert haben sie ihr viertes, eigenes Album ‚Running‘ mit ihrer Band, mit der sie seit vielen Jahren unterwegs sind. Es ist ihr persönlichstes Album geworden. Ein Großteil der Kompositionen, Aufnahmen und der Produktion lag in den Händen von Julian und Roman Wasserfuhr. Dass sie dieses Wagnis auf sich genommen haben, zeugt von einer erstaunlichen Reife, die die beiden Musiker in ihren immer noch jungen Jahren mittlerweile gewonnen haben.

Überzeugung, Entschlossenheit, Vertrauen und Leidenschaft – das braucht man dazu und das hört man in jedem Ton. Das verbindende Element heißt „Reichtum durch Reduktion“. Wie ein roter Faden durchziehen schlichte Melodien ihre Musik und entfalten dabei überwältigende Wirkungen.

Begleitet werden die beiden von Schlagzeuger Oliver Rehmann, dem Bassisten Benjamin Garcia Alonso, dem Sänger David Rynkowski und einem Streichquartett. Weitere Infos über das Ensemble finden sich auf der Website: www.wasserfuhr-jazz.com.

Dieses besondere Live-Erlebnis der Konzertreihe ‚Jazz‘ beginnt um 20 Uhr bei freier Platzwahl, der Einlass findet ab 19 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 10,- €, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Nach dem Konzert haben die Besucher die Möglichkeit, im Foyer zu verweilen und die Künstler näher kennenzulernen.

Weitere Infos und Reservierungsmöglichkeiten gibt es telefonisch unter: 02330-10615 (Wendland) oder über die Website der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung: www.doerken-stiftung.de. (Bitte beachten: Reservierungen über das Internet können nur bis 12 Uhr am Konzerttag berücksichtigt werden).

A 45 nach Unfall in Richtung Frankfurt gesperrt – Ausweichstrecken überlaufen

Seit einem Lkw-Unfall am heutigen Morgen (22. Mai) um 6.14 Uhr auf
der A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt, in Höhe der Talbrücke Sterbecke,
ist die Fahrbahn derzeit immer noch komplett gesperrt.

Aus bislang ungeklärter Ursache, vermutlich aber aufgrund eines
medizinischen Notfalls, kam zur Unfallzeit ein Sattelzug von der
Fahrbahn ab und geriet anschließend in Brand.

Der Fahrer wurde aus seinem Führerhaus gerettet und zur
stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Fahrbahn wurde aufgrund des brennenden Fahrzeuges und der
Unfallaufnahme gesperrt. Diese Sperrung dauert auch weiterhin an.
Durch den Brand wurde die Fahrbahn schwer in Mitleidenschaft gezogen,
so dass eine baldige Freigabe eher unwahrscheinlich ist.

Der kilometerlange Stau hat trotz frühzeitig angekündigter
Umleitungen für Überfüllungen der anliegenden Straßen und
Verkehrswege geführt.

Eine Warnung an die Autofahrer im Stau: Bitte wenden Sie nicht
eigenmächtig und fahren zur nächstgelegenen Ausfahrt zurück!
Rückführungen sind gefährlich für Sie und andere! Riskieren Sie keine
weiteren Unfälle! Ausschließlich die Polizei wird Ihnen die
Möglichkeit geben, zur Anschlussstelle zurück zu fahren!

Bitte beachten Sie die Verkehrshinweise!

„Der Rabe und der Fuchs“ in der Johanniskirche

Prof. Otfried BüsingHagen – Als Auftragswerk der Johanniskantorei wird am Sonntag, den 21. Juni 2015 um 20.00 Uhr die Komposition „Der Rabe und der Fuchs“ von Otfried Büsing im Rahmes eines Sommerkonzerts in der Johanniskirche Hagen am Markt uraufgeführt. Die Johanniskantorei unter der Leitung von KMD Manfred Kamp studiert zur Zeit das neue Stück für gemischten Chor und neun Instrumente ein. Otfried Büsing, Professor für Komposition an der Musikhochschule Freiburg, hat mit der Vertonung von vier Tierfabeln ein neues Chorwerk komponiert, das mit einer ausgefallenen Bläserbesetzung, darunter u.a. Bassetthorn, Kontrafagott und Wagnertuben, aufwartet, „gewürzt“ mit einer Portion Percussion.
In vier Sätzen werden bekannte Tier-Fabeln von Jean de La Fontaine in einer rhythmisch pfiffigen Tonsprache umgesetzt. Dabei ist Büsing die musikalische Charakterisierung der Tiere, z.B. des schlauen Fuchses, der quakenden Frösche und der schwatzhaften Ratten mit viel Witz und Humor so hervorragend gelungen, daß Ausführende wie Zuhörer gleichermaßen ihren Spaß an dem Stück haben werden. Der Komponist wir zur Uraufführung seines Werkes anwesend sein.
Die Johanniskantorei wird begleitet von Kölner und Hagener Bläsersolisten sowie von Christian Bernhard (Percussion).
Die Uraufführung wird von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert.
Karten zu 10,- € (Schüler 50%) sind an der Abendkasse erhältlich.

Info-Veranstaltung im BiZ – Fit für den Auftritt?

Hagen  – In zwei Stunden  startklar für das Vorstellungsgespräch … Angst vor dem Vorstellungsgespräch? – Alles halb so wild, wenn der erste Eindruck stimmt. Wer wissen möchte, wie man seine persönlichen Chancen bei Vorstellungsgesprächen, Initiativbewerbungen oder Telefonerstkontakten entscheidend verbessern kann, sollte sich den 2. Juni 2015 vormerken. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr findet ein spezieller Workshop im Berufsinformationszentrum (BiZ), Körnerstraße 98-100 in Hagen, statt. Expertin Monika Buttler-Trute gibt viele Tipps und Tricks für Ausbildungssuchende. In lockerer Atmosphäre wird erarbeitet, wie man den ersten Eindruck gestalten kann. Dresscode? Outfit? Sprache? Viele Fragen drehen sich um den perfekten Auftritt. Wer hat schon von der Magie des ersten Eindrucks gehört oder diese selbst erlebt? Oft sind es nur Kleinigkeiten, die sehr wichtig sind. Kleidung, Körperhaltung,
Stimme, Sprache – da gibt es einiges, das man positiv beeinflussen kann. Und was sind absolute „No-Gos“? Der Workshop bietet die Antworten. Noch sind freie Plätze vorhanden. Um Anmeldung unter 02331 202 241 wird
gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos.

SPD-Fraktion hält an Rückerstattung der Elternbeiträge fest

Stellungnahme der SPD-Fraktion Hagen:

>>Hagen. Mit Unverständnis reagiert die SPD-Fraktion auf die ablehnende Haltung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Kämmerer Christoph Gerbersmann (CDU), den Eltern die Kindergartenbeiträge zurückzuerstatten, wenn die Erzieherinnen und Erzieher in Hagen länger als zehn Tage streiken. Ein entsprechender Beschluss wurde im Rat am 7. Mai mit großer Mehrheit auf Anregung der SPD-Fraktion gefällt. Nun will der OB diesen familienfreundlichen Beschluss anfechten, weil die Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für Kinder in Tageseinrichtungen das nicht zulasse.
„Nach dem mehrheitlichen politischen Beschluss, den nur der OB, die CDU und die FDP abgelehnt haben, hätte ich von einem Oberbürgermeister etwas mehr Kreativität erwartet. Er hätte ja auch auf die Satzung hinweisen und dem Rat empfehlen können, diese entsprechend zu ändern“, ärgert sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner über die unangemessene Zurückweisung eines Ratsbeschlusses.
„Jetzt haben wir als SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Satzung entsprechend zu ändern. Wir fordern den OB auf, die Regelung so umzusetzen, dass sie auch für den aktuellen Streik greifen kann“, so Krippner.
„Es ist schon erschreckend, wie wenig Fingerspitzengefühl die Verwaltungsspitze hier an den Tag gelegt hat. Der Rat will den betroffenen Eltern in Hagen eine gerechte Behandlung zukommen lassen und Dezernent Gerbersmann hat nichts anderes zu tun, als sich in Arnsberg als Oberaufpasser von Hagen aufzuspielen. Das ist unfassbar“, konstatiert Mark Krippner. Zumal die Stadt schon Geld einspart, weil sie während des Streiks keine Gehälter an die Erzieherinnen und Erzieher zahlen muss. Das sieht übrigens auch die Aufsichtsbehörde so, die nichts gegen Rückerstattungen einzuwenden hat, wenn an anderer Stelle eingespart wird, die Ziele der Haushaltskonsolidierung dadurch nicht gefährdet werden und die Satzung es zulässt.
Den Hinweis auf die Satzung, die eine Rückzahlung von Elternbeiträgen bei Arbeitskampfmaßnahmen ausschließt, erhielt die Verwaltungsspitze nicht einmal aus dem eigenen Haus, sondern von der Aufsichtsbehörde in Arnsberg. Diesen Hemmschuh wollen die Genossen mit Unterstützung weiterer Ratsfraktionen jetzt beseitigen.<<

Cemile Giousouf: „Bundestag hat Förderung von Investitionen für finanzschwache Kommunen beschlossen – die Stadt Hagen sollte über die Verwendung der Mittel nachdenken“

Hagen / Berlin. 1,126 Mrd. Euro erhält allein das Land NRW vom Bund, um in finanzschwachen Kommunen Projekte in den Bereichen energetische Sanierung, Klimaschutz, frühkindliche Infrastruktur, Lärmbekämpfung, ÖPNV und Städtebau zu fördern. Dazu schreibt die Hagener Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf:

>>Besonders erfreulich ist, dass die Aufstellung der förderfähigen Investitionsprojekte – im Rahmen des verfassungsmäßig Zulässigen – ergänzt werden konnte. Dabei ist insbesondere die Aufnahme der Brachflächenrevitalisierung in den Katalog der förderfähigen Maßnahmen für strukturschwache Kommunen eine große Hilfe. Zudem ist es gelungen, den Barriereabbau im Öffentlichen Personennahverkehr, der im ersten Gesetzentwurf noch ausdrücklich ausgeschlossen war, ebenfalls in den Katalog der förderfähigen Maßnahmen zu integrieren.

„Jetzt muss Hagen überlegen, wie möglichst viel von den Mitteln in der klammen Volmestadt ankommen könnten,“ erklärt die Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, die in dem Programm auch ein Konjunkturpaket für die heimische Wirtschaft sieht.

Außerdem appelliert die Hagener Abgeordnete, die Hagen und den südlichen  EN-Kreis im Deutschen Bundestag vertritt, erneut an die Landesregierung, die immense Summe – wie vom Bund gewollt – an finanzschwache Kommunen wie Hagen weiterzureichen und nicht mit der Gießkanne zu verteilen. „Wenn plötzlich Städte wie Köln und Münster profitieren würden, wäre unser Ziel pervertiert worden. Gerade das Ruhrgebiet hat sich für Sonderhilfen besonders benachteiligter Städte unabhängig von der Himmelsrichtung stark gemacht. Jetzt muss das Geld auch da ankommen, wo die Finanznot am größten ist“, unterstreicht die CDU-Politikerin. <<

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Herdecke: Brandmeldealarm im Seniorenheim und Tragehilfe mit Drehleiter +++ Hagen: Ladendiebe im Modehaus – eine Festnahme +++ Hagen: Diebisches Pärchen festgenommen +++ Hagen: Räder von zwei BMW in Halden entwendet +++ Hagen: Handtaschendiebstähle +++ Dortmund: Festnahme nach Laubeneinbruch – 17-Jähriger als Tatverdächtiger für 12 Laubeneinbrüche und einen Geschäftseinbruch ermittelt  +++ Dortmund: Radfahrerin in Lünen von Lkw angefahren und schwer verletzt +++ Dortmund: Zeugin erwischt Handtaschendieb +++ Dortmund: 39-Jähriger baut zwei Unfälle und will flüchten – Festnahme +++ Ennepetal: Sprockhövel – Fahrrad überfährt Rampe +++ Wetter: Verkehrsunfallfluchten auf der Kaiserstraße +++ Ennepetal: Hattingen – Pkw prallt gegen Poller +++ Ennepetal: Hattingen – Auffahrunfall im Kreuzungsbereich +++ Gevelsberg: Einbruch in Tankstelle +++ MK: Angelausrüstung geklaut  +++ MK: Einbruch in Döner-Imbiss +++ Dortmund: Radfahrerin übersehen – schwerverletzt +++ Dortmund: Unfall – internistischer Notfall +++  Breckerfeld: Wieder Brandmeldealarm durch Wasserdampf einer Waschmaschine +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen