Jörg Dehm wieder ins Hagener Rathaus eingezogen

© Michael Kaub
© Michael Kaub

Hagen. Die Bildergalerie der ehemaligen Hagener Oberbürgermeister ist um ein weiteres Exponat reicher geworden. Als 23. Porträt ziert nun Jörg Dehm die Lobby im Rathaus an der Volme. Dehm war zwischen 2009 und 2014 Oberbürgermeister der Volmestadt. Für die künstlerische Umsetzung konnte die Stadt wieder den bekannten Hagener Künstler Uwe Will gewinnen. Das Porträt von Jörg Dehm, der die Einweihung gemeinsam mit dem amtierenden Oberbürgermeister Erik O. Schulz und dem Künstler vornahm, ist nach Ewald Sasse, Renate Löchter, Dietmar Thieser, Wilfried Horn und Peter Demnitz das sechste Porträt, welches Uwe Will malte. Die so genannte „Ahnengalerie“ erfreut sich insbesondere bei Rathausbesuchen von Schülerinnen und Schülern sowie bei Gästen aus den Hagener Partnerstädten großer Beliebtheit.

Bücherei to go

Foto: TV58.de
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Hagen  – Rund um die Uhr kostenlos eBooks entleihen: Die „Onleihe“ der Stadtbücherei Hagen macht es möglich. Am Donnerstag, 28. Mai, findet um 16 Uhr in der Bücherei auf der Springe eine Schulung zur Nutzung der Onleihe statt. Sie ist besonders geeignet für Einsteiger oder andere, die sich einfach über die neue Möglichkeit der Ausleihe informieren möchten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bücherei für Anfänger

Foto: TV58.de
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Hagen – Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele. Nicht mitgerechnet die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich in der Stadtbücherei auf der Springe nur zurechtfinden? Eine Führung durch die Bücherei am Donnerstag, 28. Mai, um 16 Uhr gibt einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot. Nach einer anschließenden kleinen Schulung an den Computerkatalogen sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen. Auch die Selbstverbucher werden erklärt. Die kostenlose Veranstaltung dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beratung für Senioren

Wetter(Ruhr) – Eine Beratung über altersgerechtes Wohnen sowie die Pflegeversicherung findet am kommenden Mittwoch, 27. Mai, um 15 Uhr im Vereinsheim Wengern, Elbscheweg, statt. Wie kann ich mein Badezimmer barrierefrei umbauen? Wie finde ich den für mich besten Treppenlift? Viele Menschen im Alter beschäftigen sich mit solch praktischen Fragen. Konkrete Antworten geben Rainer Zott und Hans-Werner Geburek, Wohnberater des Forschungsinstituts Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein. Zum Beratungstermin bringen sie auch kleine Hilfsmittel für den Alltag mit – beispielweise einen besonderen Flaschenöffner, den u.a. Rheumakranke nutzen können. Über die Pflegeversicherung informiert bei dieser Veranstaltung Axel Fiedler, Seniorenbeauftragter der Stadt Wetter. Dabei geht es vor allem um die verschiedenen Pflegestufen.

Die Beratung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Wetter, des FTB sowie des AWO-Seniorenclubs Wetter.

Chris de Burgh & Band – The Hands of Man – Live 2015

Siegen – Am kommenden Donnerstag, 28. Mai, ist es endlich soweit: in der Siegerlandhalle, Siegen, gastiert der irische Weltstar Chris de Burgh im Rahmen seiner „The Hands of Man“ Tour. Wer noch kein Ticket für die mitreißende Show erstanden hat, sollte jetzt noch schnell zugreifen. So schnell wird es keine Gelegenheit mehr geben, den charismatischen Singer/Songwriter, mit den vielen großen Hits, live zu erleben. Wer schon einmal eine Show des begnadeten Entertainers mit der großen Stimme erlebt hat, weiß, was das Publikum erwartet: exzellente Unterhaltung und große Emotionen. Noch gibt es Karten für das Showereignis bei den bekannten Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse, die am Veranstaltungstag ab 19 Uhr geöffnet sein wird, sind auch noch Restkarten erhältlich.

Karten gibt es noch bei der Siegerlandhalle, Koblenzer Straße 151, Tel.-Nr. 0271/2330727; Konzertkasse Siegener Zeitung, Obergraben 39, Tel. 0271/5940-350; WP/WR Ticketservice in der Mayerschen Buchhandlung, EuroTicketStore Weidenau, Musicbox Dillenburg, sowie bei allen bekannten CTS- und Reservix-Vorverkaufsstellen

Noch Plätze im Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Hagen frei

Hagen – Bei der Stadtverwaltung Hagen gibt es ab Spätsommer 2015 wieder eine Vielzahl an Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst, die im sozialen, kulturellen oder auch ökologischen Bereich zu finden sind. Die Freiwilligen werden in verschiedenen Kindertagesstätten, Jugendzentren und Schulen, im Tierheim, im Kulturbüro und im Osthaus Museum eingesetzt. Die attraktiven Einsatzstellen der Stadt Hagen bieten den Freiwilligen die Möglichkeit, sich wertvolle Kompetenzen für die weitere Berufs- und Lebensplanung zu erwerben.
Alle Freiwilligen werden vor Ort durch eine Fachkraft betreut und angeleitet. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld und Fahrtkostenerstattung sowie die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge. Am Ende des Freiwilligendienstes erhält jeder Freiwillige zudem ein qualifiziertes Zeugnis.
Bewerben kann sich jede/r, die/der die Schulpflicht erfüllt hat und sich für ein Jahr aktiv in gemeinnützigen Bereichen der Stadt im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes engagieren möchte. Ihre Bewerbung richten Interessierte bitte zusammen mit ihrem Lebenslauf an die Stadt Hagen per Post, gerne auch per E-Mail. Interessiert können sich auch über den Direkt-Kontakt im Internet bewerben.
Die Stadt Hagen möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass aktuell vorrangig nur unter 25-jährige Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden können.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auch unter http://www.bundesfreiwilligendienst.de. Alle noch zu besetzende Einsatzstellen bei der Stadt Hagen finden sich auf der Internetseite der Stadt Hagen unter http://www.stadt-hagen.de. Auskunft erteilen Kerstin Küpper (Telefon 02331-2072703) und Kirsten Küchenmeister (Telefon 02331-2073365).

26. Schul- und Jugendtheatertage

Theater1Hagen – „Der Vorverkauf für die 26. Schul- und Jugendtheatertage hat begonnen. Diese finden ganztägig am Montag, 15.6. und Dienstag, 16.6. 2015 im Theater Hagen (Großes Haus, im Lutz und im Opus) statt.
Teilnehmen werden Hagener Schüler aus dem Albrecht Dürer Gymnasium (Mo, 11.15 Uhr und 13.40 Uhr), der Hildegardis Schule (Mo, 16.00 Uhr), Rudolf Steiner Schule (Mo, 17.45 Uhr), Erwin Hegemann Schule (Di, 9.00 Uhr), Grundschule Volmetal (Di, 9.45 Uhr), Offenen Ganztags-Grundschule Kipper (Di, 16.00 Uhr) sowie aus der Berswordt Grundschule Dortmund (Di, 10.30 Uhr), der Jugendkunstschule Unna (Di, 14.00 Uhr und 17.45 Uhr) und eine Theater-AG des AWO-Jugendcafé Real (Mo, 19.30 Uhr) sowie eine Produktion der Studiobühne (Theater im Musischen Zentrum) der Ruhr Universität Bochum (Di, 19.15 Uhr).

Einzelkarten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.
Die Tageskarten sind NUR an der Theaterkasse erhältlich.“

Europa neu begründen! – Investieren oder sparen?

Hagen – Leider hatten sich nur wenige Besucher ins „Trauzimmer“ des Hagener Rathaus getraut, um an der Informations- und Diskussionsveranstaltung des „europe-direct“-Büros und des örtlichen DGB teilzunehmen. Bedauerlich fanden die Veranstalter und Anwesenden, denn sowohl der Wissenschaftler Dr. Steffen Lehndorff als auch Birgit Ladwig-Tils vom Redner-Team Europe starteten mit interessanten Beiträgen und profundem Hintergrundwissen. Ladwig-Tils erläuterte die Situation in der EU anhand aktueller Entwicklungen aus dem Rat der EU und der Darstellung eines Überblicks über die Ausrichtungen der europäischen Entwicklungen anhand des Dreiklangs aus Schuldenkonsolidierung, Finanzstabilität und wirtschaftlicher Konsolidierung durch Strukturreformen. Sie machte deutlich, dass auch mit dem amtierenden Chef Juncker an der grundsätzlichen Orientierung festgehalten würde. „Allerdings“, so die Rednerin, „mit einer verstärkten Ausrichtung auf mehr Investitionen und Veränderungen in der Arbeitsweise. So sind die bisherigen 28 Kommissionen auf 7 Ressorts konzentriert worden, um eine bessere Zusammenarbeit und Abstimmung zu ermöglichen. Ziel der Arbeit ist es unter anderem bis zum Jahr 2020 Dreiviertel aller 20 – 64jährigen in Arbeit zu bringen. Dabei soll ein Investitionsprogramm von 21 Mrd. dienen. Der Kommissionspräsident verspricht sich über einen Hebel durch private Investoren einen Volumen von 315 Mrd. Euro.“ Gewissheiten darüber, ob das so funktionieren wird, gibt es bisher allerdings nicht. Lehndorff, Autor des Buches „Spaltende Integration“, in dem in verschiedenen Länderstudien, z.B. aus Spanien, Griechenland, Irland und Italien die Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgezeigt und abgeglichen werden, eröffnete einen eher kritischen Blick auf die Entwicklungen. Einerseits müsse es darum gehen die Lage in Europa und die Entwicklungen zur Krise, wie auch die Versuche sie zu bewältigen, sauber zu analysieren und andererseits Wege in eine erfolgreiche Zukunft der EU zu gestalten. Dabei schnitten die bisherigen Lösungsversuche nicht gut ab. Verantwortlich seien vor allem, die als Lösungen dargestellten Spardiktate für die besonders betroffenen Länder, die durchgängig nicht zur Lösung, sondern zum weiteren Aufbau von Staatsschulden geführt hätten. Während die Banken und Finanzakteure gerettet worden sind, sind die Schulden auf die Staaten übertragen worden. Durch die so genannten Strukturreformen, vor allem in den Arbeitsmärkten, beim Abbau tariflicher und sozialer Rechte, sowie in der Reduzierung von Löhnen und Renten ist die Wirtschaftsleistung rückgängig und somit keine Hilfe bei der Bewältigung der Krisenlagen. Anschließend an die Vorträge fand eine rege Diskussion statt, die von Jochen Marquardt, DGB moderiert wurde und in der beide Referenten deutlich machten, dass die Zukunft Europas mehr brauche als eine Sparpolitik ohne Augenmaß, wenn sie die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern wolle. Vielmehr seien Wachstumsimpulse erforderlich, die die Wirtschaft wieder in Gang setzen können und zum Rückbau der Schulden beitragen kann. Einig waren sich Vortragende und Moderation, dass dazu eine grundlegende Veränderung der EU-Politik notwendig wäre. Für Lehndorff, eine, die von einer Umverteilung im eigenen Land gestützt werden müsse, um die deutsche Exportstärke zu sichern und durch mehr Kaufkraft dazu Beiträge zu leisten, um Importe aus anderen Ländern zu befördern. Mögliche Perspektiven wurden in einem Aufruf der deutschen Gewerkschaftsvorsitzenden ausgemacht, der dazu aufruft, die Wahlen in Griechenland als Ausdruck des demokratischen Willens der Griechen ernst zu nehmen und eine Kursänderung in ein soziales und zukunftsfähiges gemeinsames Europa zu vollziehen. http://www.europa-neu-begruenden.de/ Für Sabine Krink vom „europe-direct“-Büro eine erkenntnisreiche Veranstaltung und trotz geringer Teilnehmerzahl Grund für weitere gemeinsame Diskussionen um die Politik in Europa, die im Laufe des Jahres folgen sollen.

Feierliche Einbürgerung im Rathaus

Hagen – Das Bekenntnis zur deutschen Verfassung haben insgesamt 42 Frauen und Männer im Rahmen einer Einbürgerungsfeier im Rathaus an der Volme gemeinsam gesprochen. Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer überreichte ihnen im Anschluss feierlich die Einbürgerungsurkunden sowie eine druck­frische Ausgabe des deutschen Grundgesetzes. Der Erhalt der Einbürgerungsurkunden war für die Neubürger der Höhepunkt eines oft langen Gedanken- und Verwaltungsprozesses. Mit musikalischen Klängen von Udo Hartlmaier und Horst Raabe (Max-Reger-Musikschule) wurde die festliche Veranstaltung umrahmt.

 

Müllcontainerbrand und Person hinter Tür am Mittwochabend

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Foto: Michael Tillmanns, Feuerwehr

Herdecke -Die Feuerwehr Herdecke rückte am Mittwoch zu zwei Kleineinsätzen
aus: Gegen 20:47 Uhr brannte ein freistehender PVC-Müllcontainer in der
Straße „Im Grund“. Der Brand wurde mit einem C-Rohr unter Atemschutz
gelöscht. Zeugen hatten dort zuvor Jugendliche wahrgenommen. Die
anwesende Polizei ermittelt. In der nahen Vergangenheit kam es immer
wieder zu Containerbränden in der Straße „Im Grund“. Löschfahrzeug
und Drehleiter waren 45 Minuten im Einsatz.
Weiter ging es um 21:48 Uhr: Aus der Straße „Weg zum Poethen“
wurde eine hilflose Person hinter einer Wohnungstür gemeldet. Die
Feuerwehr demontierte den Briefkasten und konnte somit die Tür von
innen öffnen. Der in der Wohnung gestürzte Patient wurde vom
Rettungsdienst zunächst behandelt. Die Feuerwehr leistete
anschließend dem Rettungsdienst noch Tragehilfe. Einsatzdauer: für
Löschfahrzeug und Drehleiter 60 Minuten.
Die Feuerwehr weist im Sinne der Sicherheit daraufhin, dass
Gebäude stets mit deutlichen Hausnummern zu kennzeichnen sind. Stehen
Gebäude in zweiter Reihe oder sind diese von der Straße nicht einfach
zu finden, sind weitere Wegweiser erforderlich.

Bürgerinfo zur Obergrabenbrücke am 18. Juni in der Villa Vorsteher

Wetter(Ruhr) – Anfang der Woche haben die Vorarbeiten für den Neubau der Obergrabenbrücke begonnen. Die Arbeiten erfolgen laut Straßen NRW im bahnseitigen Randbereich der B 226. Der Fußweg wird eingeengt, ist aber noch begehbar. Zwischen Friedrichstraße und Bahn wird eine Rampe für die Baufahrzeuge hergestellt, außerdem wird im Bereich der Ruhr von einem Ponton aus nach Kampfmitteln gesucht. Die Vollsperrung der Friedrichstraße im Bereich des Brückenbauwerkes wird voraussichtlich ab dem 4. Juli erfolgen.
Die Stadt Wetter (Ruhr) lädt daher gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag, 18. Juni, zu einem Informationsabend rund um den Neubau der Obergrabenbrücke ein. Die Veranstaltung, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, beginnt um 18 Uhr im Bürgerhaus Villa Vorsteher, Kaiserstraße 132. Vertreter des Landesbetriebes Straßen NRW stellen an diesem Abend die Baumaßnahme vor und informieren über den konkreten Ablauf der Arbeiten. Im Anschluss an die vorgestellten Planungen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen anbringen.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Schwerte- Verkehrsunfall mit lebensgefährlich verletztem Radfahrer bei Probefahrt unter LKW geraten +++ Dortmund Präsenzstreifen – Polizei kontrolliert Personen und Fahrzeuge in der Nordstadt  +++ Dortmund: Borsigstraße Raubüberfall auf Lebensmittelsupermarkt – Täter von Zeugen gestellt +++ Dortmund: Vorsicht: Erneut falsche Wasserwerker am Werk – Lassen Sie sich von Experten der Polizei beraten +++ Hagen: Kellereinbruch in Altenhagen – Anwohner verjagen Täter +++ Hagen: Kind löst Vollbremsung aus +++ Hagen: Schrottsammler entpuppten sich als Diebe +++ Ennepetal: Defekte Zugmaschine verliert Hydrauliköl +++ Dortmund: Lkw nimmt Linienbus die Vorfahrt und flüchtet – Polizei sucht Hinweisgeber +++ Hagen: Einbruch in Café +++ Hagen: Einbruch in Vorhaller Firma +++ Ennepetal: Wohnungsbrand +++ Breckerfeld: Wohnungseinbruch scheitert +++ Breckerfeld: Versuchter Diebstahl scheitert +++MK: Mann fährt Polizisten an und flüchtet   +++ Schwerte: Firmeneinbruch – hochwertige Werkzeugmaschinen entwendet +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

DLRG: Strand-Flaggen online „sehen“

Foto: obs/DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Foto: obs/DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Rechtzeitig zu den Pfingsttagen startet die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ein neues Serviceangebot. Ab
sofort können die Badegäste den aktuellen Flaggenstatus vieler
Strandabschnitte an der Nord- und Ostseeküste bereits von zu Hause,
ihrer Urlaubsunterkunft oder unterwegs aus abrufen. „Vergangenes Jahr
mussten vor allem Tagesgäste oft erst vor Ort feststellen, dass das
Baden aufgrund gefährlicher Wetterbedingungen nicht möglich ist“,
sagte Alexander Paffrath vom DLRG Präsidium.

In der App „DLRG Info“ (erhältlich für Android oder iOS) sowie auf
der Webseite http://k.dlrg.de/stationen geben die Rettungsschwimmer
nun online Auskunft: Ist eine Wasserrettungsstation der DLRG besetzt,
sind also Retter vor Ort, und wie sind die Gefahrensituationen und
Wetterverhältnisse an den Stränden? Weht beispielsweise die gelbe
Warnflagge, die Gefahren für Kinder und ungeübte Schwimmer beim Baden
signalisiert? „Unser Angebot wird Stück für Stück ausgebaut, um die
Urlauber bestmöglich zu informieren“, so Projektleiter Christoph
Wilhelms, der mit seinem Team für die technische Umsetzung
verantwortlich ist. Wie alle Rettungsschwimmer am Strand arbeitet
auch er ehrenamtlich.

Im Jahr 2014 herrschten besonders an der Ostsee oft schwierige
Wetterverhältnisse. Ablandiger Wind und gefährliche Unterströmungen
haben dazu geführt, dass die Rettungsschwimmer der DLRG an den
Stränden häufiger als gewohnt – auch bei vermeintlich gutem Wetter –
die gelbe oder gar die rote Flagge hissen mussten. Die gelbe Flagge
weist darauf hin, dass ungeübte Schwimmer das Baden vermeiden
sollten; die rote Flagge signalisiert gar Lebensgefahr. „Wir bitten
alle Badegäste die Warnflaggen ernst zu nehmen und sich im Zweifel
direkt bei den Rettungsschwimmern vor Ort zu informieren“, so
Paffraths dringender Appell.

Derzeit läuft die Saison an, und es werden wieder über 2.000
ehrenamtliche Rettungsschwimmer an der Küste eingesetzt. Bundesweit
stehen ab sofort insgesamt gut 45.000 Retter der DLRG bereit.

Die DLRG ist mit rund 1.250.000 Mitgliedern und Förderern die
größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im
Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem
Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck.
Die DLRG ist die Nummer eins in der Schwimm- und
Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Von 1950 bis 2013 hat sie
knapp 22 Millionen Schwimmprüfungen und über viereinhalb Millionen
Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In über 2.000 Gliederungen
leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr über sieben Millionen
Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die
Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und
Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie
der Wasserrettungsdienst. Rund 50.000 Mitglieder wachen jährlich mehr
als 2,2 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und
Wassersportlern.

Crailsheim-Spiel: Abwicklung vor Abschluss

Phoenix Hagen hat die Abwicklung des am 27. Dezember 2014 ausgefallenen Spiels der Beko Basketball Bundesliga gegen die Crailsheim Merlins fast abgeschlossen. „70 Prozent der bis zum 30. April eingegangen Erstattungsanträge sind bereits abschließend bearbeitet“, erklärt Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Phoenix Hagen hatte den betroffenen Zuschauern unter anderem eine anteilige Rückzahlung des Eintrittsgeldes angeboten.

Die restlichen Anträge auf Auszahlung werden derzeit bearbeitet. Dieser Prozess soll bis Ende Mai abgeschlossen sein. Fans, die sich für einen Fanartikel- oder Ticket-Gutschein als Erstattung entschieden haben, können diesen ab sofort in der Geschäftsstelle an der Fuckestraße abholen.

Aufgrund widriger Wetterbedingungen war es den Crailsheim Merlins im Dezember nicht möglich, rechtzeitig zum Spiel in Hagen zu sein. Phoenix Hagen hatte den Fans, die damals in der Halle gewesen sind, daraufhin diverse Erstattungsmöglichkeiten in Höhe von 70 Prozent des Ticketpreises angeboten. Entsprechende Anträge mussten bis zum 30. April 2015 eingegangen sein.

Hundertwasser-Kunstprojekt mit Nuri Irak in Kinderhaus Arche

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Hagen. Geprägt durch die Eindrücke vom Besuch der Hundertwasser-Ausstellung im Osthaus Museum haben die angehenden Schulkinder der Kindertagesstätte Kinderhaus Arche der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gemeinsam mit dem Hagener Künstler Nuri Irak Hundertwasser-Motive in die Kita gebracht. Einen Tag lang wurde gemeinsam geplant und gepinselt. Zunächst wurde die Ausstellung besprochen. Die Motiv, die den „Jung-Künstlern“ am meisten gefallen haben, wurden zunächst mit Hilfe von Nuri Irak vorgezeichnet und dann auf eine große Leinwand übertragen, eher viele bunte Farben das Kunstwerk vollendet haben. Mehr als zufrieden mit dem Kunstprojekt zeigte sich auch Kita-Leiterin Ellen Schmidt: „Unsere Kinder haben super mitgemacht und haben ganz offensichtlich allesamt eine künstlerische Begabung, selbstverständlich bekommen ‚unser Hundertwasser‘ einen Ehrenplatz.“

kinder+Sport Basketball Academy „on tour“

Die kinder+Sport Basketball Academy am Standort Hagen geht „on tour“. Erstmals ist die beliebte Veranstaltungsreihe für Nachwuchs-Basketballer am Samstag, 23. Mai, in Kamp-Lintfort und am 30. Mai in Soest zu Gast.

„Bei der kinder+Sport Basketball Academy geht es in erster Linie um den Basketball. Wir wollen den Regionen die Chance geben, die Academy kennenzulernen und die Kids vor Ort zu begeistern“, erklärt Projektleiter und Phoenix-Jugendkoordinator Matthias Grothe die Vergrößerung des Einzugsgebietes. Etwas völlig Neues ist ein solches „Auswärtsspiel“ der kinder+Sport Basketball Academy nicht. Erst Mitte Februar dieses Jahres fand mit großem Erfolg ein Event in Herten statt. Für Matthias Grothe ist der Academy-Ausflug in umliegende Regionen ein Konzept mit Zukunft. „In den nächsten Jahren werden weitere Städte folgen“, verspricht der frühere Bundesligaspieler. Natürlich werden aber auch in Hagen weiterhin regelmäßig Academy-Events stattfinden.

In Kamp-Lintfort begeben sich die Kinder am 23. Mai von 11 bis etwa 14 Uhr in der Glück-Auf-Sporthalle an der Moerser Straße auf die Jagd nach den bunten Trikots. Eine Woche später versuchen sich die jungen Sportler in Soest von 12 bis 16 Uhr in der Sporthalle Aldegrever-Gymnasium an der Pollhofstraße am Parcours. Die Veranstaltungen richtet Phoenix Hagen in Kooperation mit den Vereinen BG Lintfort beziehungsweise BC 70 Soest aus. Teilnehmen können wie immer alle basketballinteressierten Kinder und Jugendlichen von sieben bis 15 Jahren, egal ob Anfänger oder Vereinsspieler. Mitzubringen ist Sportkleidung. Alle Events der kinder+Sport Basketball Academy sind kostenlos.

Weitere Informationen und Videos gibt es online unter kinderplussport.de. Dort sind auch Neuanmeldungen für beide Veranstaltungen möglich. Schriftliche Anmeldeformulare liegen zudem in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen in der Funckestraße aus oder können unter grothe@phoenix-hagen.de angefordert werden. Kinder und Jugendliche, die schon teilgenommen haben, brauchen lediglich ihren Teilnehmerausweis mitbringen. Projektleiter Matthias Grothe beantwortet unter der angegebenen E-Mail-Adresse auch gerne weitere Fragen.

Hattingens Feuerwehrchef übernimmt Aufgaben auf Landesebene

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Hattingen. Der Leiter der Hattinger Feuerwehr nimmt nun auch auf Landesebene
wichtige Aufgaben wahr. In der letzten Mitgliederversammlung  wurde
Tomás Stanke zum stellvertretenden Vorsitzenden der
Arbeitsgemeinschaft Hauptamtlicher Feuerwehren in NRW (AGHF-NRW)
einstimmiggewählt. Die anwesenden Feuerwehrchefs (62
Stimmberechtigte) sprachen ihm durch diese Wahl ihr Vertrauen aus.
Damit ist die Hattinger Wehr auch auf Landesebene in einem für die
Feuerwehr sehr wichtigen Gremium vertreten. Die AGHF nimmt
umfangreiche, beratende Tätigkeiten für Landesministerien wahr und
ist gleichzeitig auch Ansprechpartner für die Leiter der
hauptamtlichen Feuerwehren in NRW. Im besonderen Maße wird hier die
Arbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt gefördert und optimiert. Durch
sein Mitwirken kann Tomás Stanke einerseits sein Fachwissen
einbringen, welches insbesondere im Bereich der Sicherheitskonzepte
hohes Ansehen im Land genießt. „Andererseits wird auch die Feuerwehr
Hattingen von meiner zusätzlichen Tätigkeit profitieren, da viele
besprochene Inhalte auch in die tägliche Arbeit vor Ort einfließen
können“, so TomásStanke. Hinzu kommt, dass der Vorstand der AGHF,
somit auch der Hattinger Feuerwehrchef, ständiges Mitglied in
verschiedensten Gremien sein wird, wodurch wichtige Impulse für das
Tagesgeschäft vor Ort gewonnen werden können.

Fast zeitgleich mit der Wahl in den Vorstand der AGHF erfolgte die
Berufung in den Prüfungsausschuss für den gehobenen
Feuerwehrtechnischen Dienst am Institut der Feuerwehr in Münster.
Einerseits eine Ehre, andererseits auch ein Blick über den
sprichwörtlichen Tellerrand. Stanke wird demnächst Prüfungen
abnehmen, die ein hohes Maß an Wissenstand bei den
Prüflingen(Brandinspektoren) und somit auch bei den Prüfern voraus
setzt. Gleichzeit ist dies aber auch die Möglichkeit, Einblick in die
Ausbildungsarbeit anderer Feuerwehren zu erhalten. Diese gewonnenen
Erkenntnisse stellen für die Arbeit vor Ort einen großen Vorteil dar.

„Ich freue mich auf diese zusätzlichen Aufgaben, möchte aber
gleichzeitig sehr deutlich machen, dass meine originäre Aufgabe in
Hattingen nicht beeinträchtigt wird“, so Stanke. Die Arbeit als
Leiter der Hattinger Feuerwehr wird Tomás Stanke mit unvermindertem
Einsatz fortführen und sich weiterhin für die Sicherheit der
Bürgerinnen und Bürger Hattingens einsetzen.