10-Jähriger an Felswand abgestürzt

Brilo/Feuerwehr Hattingen
Brilo/Feuerwehr Hattingen

Hattingen. Am heutigen Donnerstag wurde um 18.20 Uhr ein Junge gemeldet der
an einem Hang abgestürzt ist. Die Einsatzstelle befand sich am
Leinpfad in Höhe der Straße Im Westenfeld. Hier war ein zehnjähriger
Junge beim Spielen ca vier Meter tief an einer Felswand abgestürzt.
Hier lag er noch in 12 Metern Höhe oberhalb des Leinpfads.

Die Einsatzkräfte führten zunächst den Rettungsdienst und Notarzt
zur unwegsamen Einsatzstelle. Nach dem der schwer verletzte Junge
erstversorgt und stabilisiert war, konnte er mit einer speziellen
Schleifkorbtrage abgeseilt werden. Dabei begleitete ihn ein besonders
gesicherter Feuerwehrmann. Anschließen wurde der Junge mit dem
Rettungswagen zu einem zwischenzeitlich gelandetem
Rettungshubschrauber gebracht. Dieser flog ihn dann in eine
Spezialklinik nach Essen. An der Einsatzstelle wurden die
Einsatzkräfte der Feuerwehr durch Kräfte der DLRG unterstützt. Neben
dem Hilfeleistungszug der Hauptwache waren die freiwilligen Einheiten
aus Mitte und Welper eineinhalb Stunden im Einsatz.

Das beigefügte Bildmaterial darf unter Nennung Brilo/Feuerwehr
Hattingen verwendet werden.

Hagener grüßt Polizisten mit Hakenkreuz und beleidigt sie als „Pisser“

bundespolizeidirektion-sankt-augustin-bpold-sta-bundespolizisten-mit-hakenkreuz-begruesst-und-als-piWas einen 25-jährigen Hagener am Donnerstag Morgen dazu bewogen
hat, eine Streife der Bundespolizei mit einem auf seine Hand gemaltes
Hakenkreuz zu begrüßen und sie anschließen als „Pisser“ zu
titulieren, konnte nicht geklärt werden.

Einsatzkräfte hatten den 25-Jährigen schon länger beobachtet, weil
er gegen 00:20 Uhr, Reisende im Dortmunder Hauptbahnhof aggressiv
anbettelte. Als die Beamten den Hagener daraufhin ansprechen wollten,
hob dieser die Hand und zeigte ihnen ein in seine Hand geschmiertes
Hakenkreuz.

Daraufhin wurde er zur Wache begleitet. Auf dem Weg dorthin
beleidigte er die Bundespolizisten als: „Pisser, Arschlöcher und
Wichser“. Auf der Wache stellte sich dann heraus, dass der 25-Jährige
nicht nur ein Hakenkreuz auf der Hand hatte, sondern auch auf seiner
Stirn. Auf dieser prangte neben dem Hakenkreuz die Zahlen 88 und 18.
Die Schmierereien waren jedoch durch sein langes Haar bedeckt.

Ob er sich mit den verbotenen Symbolen selber beschmiert hatte,
dazu verweigerte er jegliche Angaben. Die Bundespolizei leitete gegen
ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen
verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung ein.

Nicht nur Vollblut-Mutter, sondern auch wieder voll im Beruf sein

Hagen „Nicht nur Vollblut-Mutter, sondern auch wieder voll im Beruf sein. Das bringt mich weiter!“ lautet das Motto des landesweiten Telefonaktionstags am
Donnerstag, 21. Mai 2015. Von 9 bis 15 Uhr gibt Regine Bleckmann, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, der Agentur für Arbeit Hagen, Wiedereinsteigerinnen Informationen dazu, wie die Rückkehr in das Berufs-leben gelingt. Am Telefon (02331 202-237) zeigt sie ihnen individuelle und maßgeschneiderte Möglichkeiten zum Wiedereinstieg und zu beruflichen Perspektiven auf und informiert über Unterstützungsleistungen der Agentur für Arbeit sowie weiterer Partner. Angesprochen sind Frauen, die bislang noch keinen Kontakt zur Agentur für  Arbeit hatten und nach einer Familienphase in den Beruf zurückkehren möchten. Bis heute unterbrechen überwiegend Frauen ihre Erwerbstätigkeit, um Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen. Die Rückkehr in das Berufsleben ist häufig nicht leicht und wirft viele Fragen auf. „Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? Welche Chancen habe ich auf dem heutigen Arbeitsmarkt? Gibt es in meiner Region und in meinem Berufsfeld überhaupt Teilzeitstellen? Ist das Wissen, das ich mitbringe, noch aktuell?“
In Berufsfeldern mit hohem Fachkräftebedarf wie im Pflegebereich können Wieder-einsteigerinnen momentan über Förderungsprogramme qualifiziert werden.

Zum Hintergrund
Die Motivation und Unterstützung der Berufsrückkehrenden ist ein wichtiger Baustein zur Vermeidung eines Fachkräftemangels. Ziel ist es daher, die Erwerbsbeteiligung der Frauen zu erhöhen. Durch einen höheren Beschäftigungsgrad von Frauen könnten in ganz Deutschland 0,7 bis 2,0 Millionen mehr Fachkräfte dem
Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

In der Stadt Hagen waren zum Stichtag 30.09.2014 insgesamt fast 68 900 Menschen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung tätig. Davon waren gut 31 100 Frauen (45,2 Prozent), 370 mehr als ein Jahr zuvor. Über 17 000 aller Beschäftigten waren teilzeitbeschäftigt (24,8 Prozent).

Im Ennepe-Ruhr-Kreis waren es insgesamt 102 900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Hier waren es 44 000 Frauen, was einem Anteil von 42,8 Prozent entspricht, 833 mehr als ein Jahr zuvor. 24 700, also 24 Prozent von allen Beschäftigten, arbeiteten in Teilzeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite Frauen und Männern am
Arbeits- und Ausbildungsmarkt NRW unter dem Punkt „Frauen und Männer – Deutschland, West/Ost, Länder, Kreise, Regionaldirektionen und Arbeitsagen-turen“.

Neuntes Sinfoniekonzert & Klangrede

Hagen – Das Neunte Sinfoniekonzert am 19. Mai 2015 in der Stadthalle Hagen (Beginn: 20.00 Uhr) ist dem Andenken an Jon Lord gewidmet, der dem Hagener Publikum bestens bekannt ist als Grenzgänger zwischen Rock („Deep Purple“), Jazz und Klassik sowie als Komponist für Hagen 2011/2012.
Der Gastdirigent Paul Mann ist ein langjähriger Wegbegleiter und enger Vertrauter von Lord, der im Juli 2012 starb. Mit dem Philharmonischen Orchester Hagen bringt er die überarbeitete Fassung des „Durham Concerto“ erstmals in Deutschland zur Aufführung. Das Werk ist eine Auftragskomposition anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der University of Durham und zeichnet sich durch den Einsatz einiger Instrumente aus, die im Konzertsaal sonst eher selten zu hören sind, darunter Northumbrian Pipes (eine Art Dudelsack) und Hammond-Orgel. Die Interpreten dieser Instrumente sind Kathryn Tickell und Ralph Breitenbach. Davor erklingt eine andere Komposition, die ebenfalls eine englische Stadt zum Beinamen hat und zu ihrer Entstehungszeit in ähnlicher Weise mit musikalischem Einfallsreichtum das Publikum verblüffte: Joseph Haydns „Oxford“- Sinfonie (Nr. 92 G-Dur).

Unter dem Titel „Philharmonikus“ wird vor dem Konzert um 18.45 Uhr im Clubraum der Stadthalle eine Konzerteinführung für Kinder (7-13 Jahre) und Eltern zu Haydns „Oxford“-Sinfonie angeboten. Eintritt: 8,- / 6,Euro.

„Klangrede“
Zu diesem Sinfoniekonzert findet am 17. Mai um 11.30 Uhr die „Klangrede“ im Forum der Märkischen Bank statt. Zu Gast von GMD Florian Ludwig sind der Dirigent Paul Mann und Hermann Backhaus, Vorstandsvorsitzender der Märkischen Bank. Neben Gesprächen über Jon Lord und einer Einführung in die im neunten Sinfoniekonzert erklingenden Werke werden Paul Mann und Florian Ludwig mit vierhändiger Klaviermusik diese Veranstaltung musikalisch bereichern.
Der Eintritt dazu ist frei.
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Neuntes Sinfoniekonzert
TRIBUTE TO JON LORD
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 92 G-Dur – “Oxford”
Jon Lord: “Durham Concerto”
Philharmonisches orchesterhagen
Leitung: Paul Mann
19. Mai 2015 – 20.00 Uhr – Stadthalle Hagen

Klangrede zum neunten Sinfoniekonzert
mit Generalmusikdirektor Florian Ludwig, Paul Mann und Hermann Backhaus
17. Mai 2015 – 11.30 Uhr – Forum in der Märkischen Bank
Eintritt frei

Karten unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Diskussionsrunde über Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU

Hagen – Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU diskutieren Dr. Steffen Lehndorff, Autor des Buches „Spaltende Integration – europäische Länderstudien“ und Birgit Ladwig-Tils vom Redner-Team Europe am Dienstag, 19. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Trauzimmer im Rathaus an der Volme, Rathausstraße13. Nachdem die Griechen einen Politikwechsel gewählt haben, steht die bisherige europäische wirtschaftspolitische Ausrichtung mit Austeritätspolitik und Spardiktaten auf dem Prüfstand. Bleibt es bei der bisherigen Reformpolitik oder gibt es alternative Lösungswege? Auch in den anderen Ländern der EU gerät das Konzept, sich aus der Krise heraus zu sparen, ins Wanken. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker reagiert in seinen politischen Leitlinien auf die Entwicklungen. Er schlägt eine Innovationsinitiative vor, mit der mehr als 300 Milliarden Euro bewegt werden sollen. Zudem sei zukünftig bei Hilfs- und Reformprogrammen eine soziale Folgenabschätzung zu bedenken. Die Diskussionsrunde hinterfragt, inwiefern diese Vorgehensweisen mit einer sozialen Marktwirtschaft zu vereinbaren sind. Während in einer Krise Spekulanten noch reicher werden, kommen zum Beispiel Rentnerinnen und Rentner nicht mehr über die Runden. Ein genauer Blick in die einzelnen Länder und die europäische Politik offenbart gravierende Unterschiede. Diesbezüglich geben die Referenten einen informativen Lagebericht und stellen abschließend Fragen wie: Welche Medizin wirkt für welches Land und wie können die Herausforderungen angegangen werden?

Versteigerung bunter „Mülltonnenwerke“

Hagen – Eine Kunstpräsentation der besonderen Art mit anschließender Versteigerung findet am Dienstag, 19. Mai, um 12.30 Uhr im ehemaligen Bürgeramt Hagen-Haspe statt. 24 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 13 Jahren haben in den letzten Wochen die Räumlichkeiten des ehemaligen Bürgeramts als Atelierraum umfunktioniert und dort Altpapiertonnen geschliffen, gereinigt sowie aufwändig und kreativ bemalt. „Vor gut zwei Jahren sind die Schülerinnen und Schüler mit dem Wunsch und der Absicht an uns herangetreten, Hagen zu verschönern. Das dies nun durch selbstbemalte, farbenfrohe Altpapiertonnen tatsächlich realisiert werden konnte, verdanken wir in erster Linie den Kindern selbst. Aber auch viele Unternehmen aus Hagen und der Region sowie eine Landesförderung im Rahmen des Kulturrucksacks machten das Projekt, welches aus dem Kulturentwicklungsprozess hervorging, erst möglich,“ berichtet Bibiane Stein-Majewski vom neu gegründeten Bereich „Partizipation und Bürgerbeteiligung“ der Stadt Hagen.
Hagener Bürgerinnen und Bürger haben ab 12.30 Uhr vor Ort die Gelegenheit an der offiziellen Enthüllung der Mülltonnen durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz teilzunehmen und die kleinen Kunstwerke für den privaten Gebrauch zu ersteigern. Der Erlös kommt auf Wunsch der Kinder der Hagener Flüchtlingsarbeit zugute. Alle Mülltonnen werden auf der Internetseite der Stadt Hagen unter http://www.hagen.de präsentiert, ein entsprechendes Gebot kann per E-Mail an bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de abgegeben werden. Die „Mülltonnenwerke“ sollen nicht das letzte Projekt der Schülerinnen und Schüler sein. Wie die Mission um Hagens Verschönerung weitergeht, verraten die jungen Bürgerinnen und Bürger allen Besuchern gerne im Rahmen der Präsentation.

Chinesische Künstler zu Gast in Hagen

Auto_IMG_3488Hagen – Im Rahmen des Projektes „China 8“ und der Ausstellung „Paradigmen der Kunst – Installation und Objekte“ stehen die chinesischen Künstler Huang Min und Ma Jun am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr bei einem Künstlergespräch im Hagener Osthaus Museum Rede und Antwort. Acht Städte, neun Museen, rund 120 Künstler und 500 Werke – „China 8“ ist die bislang größte museale Schau zeitgenössischer Kunst aus China. Das Osthaus Museum beteiligt sich daran mit der Ausstellung „Paradigmen der Kunst – Installation und Objekte“. 17 Künstlerinnen und Künstler sind mit zahlreichen Werken vertreten und bringen so ein Stück chinesischer Kunst nach Hagen. Museumsdirektor Dr. Tayfun Belgin und Kuratorin Dan Xu werden gemeinsam mit den Gästen aus China ein angeregtes Gespräch über deren Beitrag zur zeitgenössischen chinesischen Kunst führen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Hoher Sachschaden am Morgen beim Brand einer Lagerhalle in Schwerte

Schwerte. In den frühen Morgenstunden des heutigen Feiertages, gegen 07.00 Uhr, kam es zu einem Brand einer Lagerhalle in der Kuhstraße. Das ca. 500 qm umfassende eingeschossige Flachdachgebäude einer Installationsfirma wurde erheblich beschädigt. Die Brandursache ist bislang nicht geklärt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 50.000,- EUR geschätzt. Personenschaden entstand nicht. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Schwerte unter der Telefonnummer 02304 – 921 – 3320 oder die Polizei in Unna unter 02303-921 0 entgegen.

Einen Zentner Briefmarken übergeben

Bild Pro HaspeHagen/Volmarstein – Einen Zentner Briefmarken hat die Werbegemeinschaft „Pro Haspe“ an die Briefmarken-Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein übergeben. „So viel hatten wir noch nie“, sagt rückblickend Manfred Schürmann, der Vorsitzende der 42 Mitglieder starken Vereinigung von Geschäftsleuten im Hagener Stadtteil Haspe.

Die bitten ihre Kunden seit elf Jahren darum, eingehende Briefe zu sammeln, um sie regelmäßig säckeweise an die Werkstatt zu spenden. Deren Beschäftigte mit Behinderung schneiden die Briefmarken aus und sortieren sie – u.a. nach Motiven wie etwa Jahreszeiten und Leuchttürme oder auch nach Ländern. Anschließend werden die Postwertzeichen an Händler oder Sammler weiterverkauft.

Dass diesmal in Haspe eine Rekordmenge zusammengekommen ist, hat einen Grund: Die Commerzbank ist der Gemeinschaft „Pro Haspe“ beigetreten und hat auch ihre Kunden für die Aktion aktiviert. Auch komplette Briefmarken-Alben von Sammlern waren diesmal dabei und wurden an Lars Ahlborn, Produktionsleiter der Werkstatt, übergeben.

Ganz selten findet sich in einer solch riesigen Menge Briefmarken ein durchaus wertvolles Stück. Beispielsweise gehörte zu einer früheren Hasper Großspende eine Briefmarke der Reichsluftpost von Hermann Göring aus dem Jahre 1943. „Die Marke war 400 Euro wert“, hat Manfred Schürmann nachträglich in Erfahrung gebucht.

Wichtig: Wer Briefmarken für die Werkstatt für behinderte Menschen abgeben möchte, sollte dies am besten mit dem komplettem Briefumschlag tun. Ab einer größeren Menge von etwa einem Karton werden die Marken abgeholt. Ansprechpartner ist Lars Ahlborn, Tel. 02335 / 639 3530.