Große Such- und Rettungsaktion: 20-jährige Hagenerin im Auto eingeklemmt

Dortmund. Polizei und Feuerwehr haben am Mittwoch mit vereinten Kräften nach einem
verunfallten Auto gesucht. Bei der Rettungsleitstelle war gegen 14.45
Uhr der Notruf einer Frau eingegangen, die angab, im Bereich der
Hohensyburg in einen Abhang gerutscht zu sein.

Eine erste Suche auf den dortigen Straßen war jedoch ergebnislos
verlaufen, so dass schließlich zunächst ein Rettungshubschrauber und
dann ein Polizeihubschrauber, der über eine Wärmebildkamera verfügt,
hinzugezogen wurden. Durch die Zusammenarbeit der Kräfte am Boden und
in der Luft konnte der Pkw schließlich entdeckt werden. Er befand
sich ca. 500 Meter hinter der Abzweigung der Hengsteystraße von der
Hohensyburgstraße an einem Abhang, mehrere Meter von der Straße
entfernt. Das Auto befand sich in Seitenlage.

Die 20-jährige Fahrerin aus Hagen war in ihrem Fahrzeug
eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie befreien. Ein
Rettungshubschrauber brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Die
Frau hatte Glück und trug nur leichte Verletzungen davon.

Wie die Frau von der Straße abgekommen ist, ist derzeit noch
unklar.

An ihrem Pkw entstand ein Totalschaden.

Während der Bergungsmaßnahmen musste die Hengsteystraße
zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Gegen 17.50 Uhr konnte der
Verkehr wieder störungsfrei laufen.

Suche mit Hubschrauber: Verunfallte PKW-Fahrerin setzte Notruf ab

Herdecke. Eine PKW Fahrerin setzte am Nachmittag nach einem PKW-Unfall einen Notruf ab. Die Fahrerin konnte jedoch nicht angeben, wo sie sich genau befand. Sie konnte angeben, dass sie sich an einem „steilen Hang“ befinde. Daher bat die Leitstelle der Feuerwehr Dortmund auch die Herdecker Feuerwehr um Unterstützung bei der Suche. „Die Leitstellen kommunizieren untereinander und entsenden ohne Rücksicht auf Stadtgrenze sofort Hilfe“, so ein Feuerwehrsprecher. Es bestand der geringe Verdacht, dass die Fahrerin im Waldgebiet am Herrentisch verunfallt war. Daher rückten gegen 15:43 Uhr zwei Einsatzfahrzeuge zur Suche des PKWs aus. Es wurde der Wald um die „Teufelskanzel“ (Waldfriedhof) sowie um das Speicherbecken soweit wie möglich abgesucht. Auch das Waldgebiet zum Hengsteysee sowie der Wienbergweg wurden abgefahren. Die Dortmunder Kollegen konnten die Unfallstelle auf ihrem Stadtgebiet (Hohensyburgstraße) ausmachen. Bei der Suche war auch ein Hubschrauber beteiligt.

Polizeipräsident Lange bedankt sich bei engagierten Ersthelfern

polizei-dortmund-pol-do-polizeipraesident-lange-bedankt-sich-bei-engagierten-ersthelfernDortmund –  Für die drei Männer war es vollkommen selbstverständliches Handeln. Für die Polizei ist es eine lobenswerte Leistung, die es hervorzuheben gilt. Am 16. März stürzte in Lünen an der Bebelstraße
ein 66-jähriger Mann mit seinem Fahrrad. Offenbar aufgrund eines medizinischen Notfalls. Mit einer Platzwunde am Kopf blieb der Mann bewusstlos auf dem Boden liegen. Harald B., Stefan E. und André L. waren an diesem Tag alle unabhängig voneinander im Bereich der Unfallstelle unterwegs. Sie alle sahen den Schwerverletzten – und entschlossen sich zu helfen. Sofort leiteten die Männer in gemeinsamer Arbeit Reanimationsmaßnahmen ein, führten unter anderem eine Herzdruckmassage durch. Und belebten den 66-Jährigen so wieder – noch bevor der Notarzt eintraf.
Dieser stellte später fest: Mit ihrem schnellen und engagierten Eingreifen hat das Trio ihm das Leben gerettet. Er befindet sich heute auf dem Weg der Besserung.
Polizeipräsident Gregor Lange erfuhr durch den Beauftragten für Verkehrsunfallopferschutz, Rüdiger Siegel, von dem Engagement der Ersthelfer. „Für mich haben die Männer sehr vorbildlich gehandelt.
Sie haben nicht weggeschaut und einem Menschen in Notlage sofort Erste Hilfe geleistet. So wie wir es uns von jedem Unfallzeugen wünschen“, erklärte er bei einem Treffen im Polizeipräsidium heute.
„Deshalb wollte ich mich unbedingt persönlich bei ihnen bedanken und sie kennen lernen.“
Im Gespräch beeindruckten ihn die Ersthelfer mit ihren Schilderungen darüber, wie gut und selbstverständlich sie bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen zusammenarbeiteten. Gregor Lange: „Diese Männer haben uns ein absolut positives Beispiel für couragiertes Handeln geliefert. Ich hoffe, dass sie viele Nachahmer finden.“

Pferd in Notlage

Ennepetal – Am Mittwoch, den 13.05.2015 um 09:37 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal in die Hembecker Talstraße gerufen. Dort war ein Pferd in ein Teichbett gefallen und hatte sich dabei in einem Maschendrahtzaun verfangen. Das Pferd wurde mittels Bolzenschneider vom Zaun befreit und in eine Aufstehposition gebracht. Dadurch konnte das Tier selbständig aufstehen. Nach dem die Teichwand  mit Erde abgeschrägt war, konnte das Pferd aus dem Teich geführt und seiner Besitzerin übergeben werden. Der Einsatz endete um 10: 42 Uhr.

Turbulenzen nicht nur in der Luft

Boeing BoeingHagen –  Am Freitag, dem 29. Mai 2015, um 19:30 Uhr feiert die Komödie „Boeing Boeing“ von Marc Camoletti Premiere und verbreitet Chaos und Turbulenzen auf der kleinen Bühne des Theaters an der Volme.
Der Innenarchitekt Bernhard ist ein Frauenheld. Er ist mit drei Stewardessen gleichzeitig verlobt und plant sein Liebesleben nach den Flugplänen der Fluggesellschaften. Dass die drei Frauen nichts voneinander erfahren, erfordert ungeheuren logistischen Aufwand, der ihm ohne die Hilfe seiner Haushälterin Bertha auch über den Kopf wachsen würde. Dann kommt Bernhards Freund Robert aus der Provinz zu Besuch und quartiert sich vorübergehend bei ihm ein. Er ist von Bernhards Lebensweise so angetan, dass er ihm prompt nachzueifern beginnt. Leider kommt es, wie es kommen muss: Die Flugpläne der drei Stewardessen ändern sich und das Chaos ist nicht mehr zu vermeiden.
Unter Regie von Dario Weberg stehen erneut, wie zuvor schon bei „Zeugin der Anklage“ und „Die Mausefalle“, Amateure und Profi-Schauspieler gemeinsam auf der Bühne und bieten dem Publikum mit dieser turbulenten Komödie Unterhaltung vom Feinsten.
Karten für die Premiere gibt es an der Theaterkasse, unter 02331-6958845 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Vorstellungen finden statt am 19.06., 05.07., 25.07. und 13.08..
Nähere Informationen unter http://www.theaterandervolme.de.

Teller oder Tank: wo sollen unsere Ackerfrüchte landen?

Hagen – Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit dem Europe Direct Büro Hagen führt das Fichtegymnasium mit einem Teil der Schüler am Dienstag, 19. Mai, ein Planspiel durch. Im Planspiel wird die Erstellung eines „Grünbuches“ zum Einsatz von Biokraftstoffen in der EU simuliert. Ein Grünbuch ist ein Diskussionspapier zu Vorhaben der Europäischen Kommission, das erstellt wird, um eine öffentliche und wissenschaftliche Diskussion herbeizuführen. Die europäischen Mitgliedstaaten haben vereinbart, den Ausstoß der klimaschädlichen Emissionen bis 2020 zu reduzieren. Zur Reduzierung werden erneuerbare Energien und hier, in diesem Beispiel, Biokraftstoffe eingesetzt. Die möglichen Auswirkungen einer solchen Politik geraten vor allem da in die öffentliche Diskussion, wo die Produktion von Biokraftstoffen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion treten könnte. Hier geht es um das Spannungsfeld ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte und um die möglichen Auswirkungen einer nachhaltigen Energiepolitik in den Entwicklungsländern. Die Schülerinnen und Schüler werden zum Beispiel in die Rollen von EU-Kommission, Agrarlobby, Ökobauernverband, Automobilindustrie und Entwicklungshilfeorganisation schlüpfen, um sich zu diesen Fragen zu äußern und zu versuchen, einen Konsens zu finden. In dem anschließenden öffentlichen Abschnitt des Tages haben alle Interessierten die Gelegenheit, mit Birgit Ladwig-Tils vom Redner Team Europe und den Schülerinnen und Schülern des Fichtegymnasiums die Entwicklung der Europäischen Klima- und Energiepolitik von 14 bis 15.30 Uhr in der Aula des Fichte-Gymnasiums, Goldbergstraße 20, zu hinterfragen und zu diskutieren.

GRÜNE fordern Rückgabe der Ehrennadel von Heimatforscher Bleicher

Hagen – Pfefferer: „Heimatverein sollte seine Redaktionspolitik überdenken“. Die Hagener GRÜNEN fordern den Hohenlimburger Heimatforscher Dr. Wilhelm Bleicher auf, die im vorigen Jahr von der Stadt verliehene Ehrennadel zurückzugeben. „Dass sich der Hohenlimburger Heimatverein jetzt von seiner jüngsten Veröffentlichung distanziert, ist notwendig, aber nicht hinreichend. Ich gehe davon aus, dass nach diesem Vorfall eine von Dr. Bleicher verantwortete Redaktion der Heimatblätter nicht mehr stattfinden kann“, meint die grüne Fraktionssprecherin und Hohenlimburger Bezirksvertreterin Nicole Pfefferer. „Es ist schon eine seltene Instinktlosigkeit, pünktlich zum 70. Jahrestag der Befreiung die vollständig unkritische Würdigung eines SS-Manns zu publizieren. Einem solchen Thema hätte man sich wissenschaftlich fruchtbar vielleicht anders nähern können: Indem man zeigt, dass Führungsfiguren im nationalsozialistischen Vernichtungskrieg nicht nur aus einer hauptstädtischen Elite stammten, sondern wie im Fall von Generalmajor Witt eben auch aus der westfälischen Provinz. Der Glaube an die menschenverachtenden Ziele der Nazis war in allen Bevölkerungsschichten und Regionen Deutschlands vorhanden und ließ sich für die Kriegführung mobilisieren. Daran muss man an einem solchen  Jahrestag erinnern. Dr. Wilhelm Bleicher nutzt stattdessen seine unkontrollierte Funktion als Redakteur der Heimatblätter, um ein militaristisches Heldenbild ins Blatt zu schmuggeln. Diese ohne erkennbare Quellenkritik auf der Basis fragwürdiger Sekundärliteratur verfasste Darstellung mündet gar in der Behauptung , Witt habe ‚zeitlebens immer an eine bessere Welt geglaubt‘. Wohlgemerkt: Wir reden vom Befehlshaber einer SS-Division, die nachweisbar an Kriegsverbrechen beteiligt war. Die „bessere Welt“, für die SS-Brigadeführer Fritz Witt aus diesem von Dr. Bleicher diagnostizierten Idealismus getötet hat und gestorben ist, bestand aus Diktatur und Gewaltherrschaft. Diese Ziele seines Wirkens sind grundverschieden von unserem demokratischen Gemeinwesen, das seinem Hagiographen Dr. Bleicher voriges Jahr eine Ehrennadel für seine Verdienste um die Heimatforschung verliehen hat. Wer diesen Unterschied offenbar weder in Wertung noch Begrifflichkeit erkennt, sollte eine solche Ehrung nicht behalten. Dr. Bleicher, geben sie die Nadel zurück!“

 

Neue Hinweise nach Einbruch in Parfumgeschäft

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-neue-hinweise-nach-einbruch-in-parfumgeschaeftIserlohn –  Kürzlich kam es in der Laarstraße zu einem Einbruch in ein
Geschäft für Parfum und Kosmetika.
Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der oder die Täter
ihre Beute in einer oder mehreren Sporttaschen abtransportierten.
Diese stammte ebenfalls aus dem Geschäft. Eine dieser Taschen der
Marke „Hugo Boss“, ist auf dem Foto exemplarisch abgebildet.
Wer kann mit Blick auf die neuen Ermittlungsergebnisse Angaben zum
Tathergang oder den möglichen Tätern des Einbruchs machen?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-6114 oder 9199-0 entgegen.

Das eigene Auge ist manchmal dem Navi vorzuziehen

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-das-eigene-auge-ist-manchmal-dem-navi-vorzuziehenIserlohn – Der Fahrer eines Sattelzuges wird künftig wohl nicht mehr ganz so viel Vertrauen in sein Navigationssystem haben. Er befuhr heute Morgen gegen 3.30 Uhr die Grürmannsheider Straße und wollte nach links in den Papenholzweg abbiegen. So hatte es ihm zumindest sein kleiner elektronischer Helfer vorgeschlagen. Leider stellte sich sehr schnell heraus, dass die Straße für die Größe seines Gefährts eindeutig zu eng ist. Polizei, Abschleppwagen und Kran mussten anrücken und den Fahrer aus seiner misslichen Lage befreien.

DFFB-Auswahl bereitet sich auf WM vor

Trainingslager in Hachen, Foto Sven WalterHagen – Trainingslager im Sauerland absolviert.(ktr) Ergänzend zu den regelmäßigen Trainingseinheiten an den spielfreien Wochenenden bezog die Federfußball-Nationalmannschaft mit Blick auf die Weltmeisterschaft vom 31. August bis 6. September in der italienischen Hauptstadt Rom ein dreitägiges Trainingslager im Sport- und Tagungszentrum Hachen im sauerländischen Sundern. Dort absolvierte die DFFB-Auswahl ein intensives Programm mit Ausdauertraining, Technikeinheiten und Teambuildingmaßnahmen wie Bogenschießen. Mit dabei waren (v.l.) Philipp Münzner, Sven Walter (beide TV Lipperode), Marcel Scheffel, Torben Nass, Max Duchene (alle Flying Feet Haspe), Sarah Rüsseler, Christopher Zentarra (beide FFC Hagen), Giulia Pinnau (Flying Feet Haspe), Noah Wilke (Cronenberger BC), Tanja Schlette (TV Lipperode), Philip Kühne (Flying Feet Haspe) und David Zentarra (FFC Hagen).

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Hagen. Am Mittwoch Morgen befuhr ein 52-jähriger Motorradfahrer mit seiner Yamaha die Feithstraße in Richtung Fernuni. Kurz, nachdem er gegen 08.47 Uhr die Kreuzung an der Eppenhauser Straße überquert hatte, fuhr ein 80-jähriger Autofahrer mit seinem Opel von einer Bushaltestelle auf die Fahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen. Der Motorradfahrer stürzte zu Boden und verletzte sich hierbei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt und verblieb dort stationär. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 4.000,00 Euro. Die Feithstraße musste kurzfristig in beide Richtungen und dann für die Dauer von rund einer Stunde in Richtung Fernuni von der Eppenhauser Straße bis zum Weißdornweg gesperrt werden.

Professionelle Ladendiebe festgenommen

Hagen. Ein aufmerksamer Ladendetektiv beobachtete am Dienstag zwei Frauen und einen Mann, als sie gegen 13.14 Uhr eine Parfümerie in der Elberfelder Straße betraten. Die beiden Frauen erkannte er sofort als Ladendiebinnen aus einer Tat vom 07.02.2015 wieder. Sie hatten seinerzeit Parfüms im Wert von 1.835,00 Euro entwendet und waren unerkannt entkommen. Daher beobachtete der 55-jährige Ladendetektiv das Trio ganz genau. Wie zu erwarten, entnahmen die beiden Diebinnen und ihr männlicher Begleiter 18 hochwertige Parfüms aus den Regalen und verstauten sie in ihrer Oberbekleidung. Nachdem das Trio den Laden verlassen hatte, sprach der Zeuge sie an und rief die Polizei. In der Oberbekleidung der Diebe waren 18 Packungen Chanel-Parfüm im Gesamtwert von rund 1.700,00 Euro verstaut. Die beiden Ladendiebinnen im Alter von 26 und 33 Jahren hatten ihre Oberbekleidung so genäht, dass oben ein großer Ausschnitt zum Einstecken des Diebesgutes vorhanden war. Unten waren die Bekleidungsstücke eng genäht, so dass die Parfüms nicht durchfallen konnten. Die beiden Ladendiebinnen und ihr 25-jähriger Mittäter wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Müll- und Streusalzbehälter abgefackelt

Hagen. Der Hausmeister der Realschule Emst am Schwelmstück bemerkte am Dienstag gegen 19.30 Uhr, dass insgesamt 5 Großmüllbehälter und ein Streusalzbehälter auf dem Schulhof brannten. Die Großmüllbehälter und der Streusalzbehälter brannten vollständig nieder und wurden von der Feuerwehr mit Löschschaum eingedeckt. Es entstand ein Schaden von rund 2.500,00 Euro. Einem weiteren Zeugen waren gegen 19.00 Uhr drei junge Männer im Alter von ca. 20 Jahren aufgefallen, die den Schulhof eilig verließen und hierzu über ein Tor kletterten. Sie seien dann in einem dunklen Kleinwagen zügig davon gefahren. Zu den jungen Männern liegt leider keine konkretere Beschreibung vor. Die Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Schlägerei in der Stresemannstraße

Hagen. Für einen Menschenauflauf sorgte am
Dienstag eine Schlägerei unter Familienangehörigen auf der
Stresemannstraße. Gegen 20.40 Uhr trafen drei Brüder im Alter von 25
bis 34 Jahren auf ihren 28-jährigen Schwager. Nach einer zunächst
verbalen Auseinandersetzung schlugen die Brüder auf ihren Schwager
ein. Mittlerweile hatten sich rund 40 weitere Personen am Ort des
Geschehens versammelt. Einigen dieser Personen gelang es, die
Streithähne auseinander zu bringen. Der 28-Jährige trug leichte
Verletzungen im Gesicht davon und wollte gegenüber der Polizei keine
Aussage machen. Die drei Brüder stritten ab, mit der Sache etwas zu
tun zu haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Ausbau der Sauerlandlinie A 45: CDU -Forderung trägt Früchte

Hagen – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der CDU-Bundestagsabgeordnete Enak Ferlemann, war gestern Mittag Gast in der SIHK. Es war die Auftaktveranstaltung zum Masterplan A 45 der Kammern von Hagen, Dortmund und Siegen, mit dem der Ausbau dieser für die Region wichtigsten  flankiert wird.
Ferlemann erläuterte, daß der sechsspurige Ausbau im Bundesverkehrswegeplan Priorität genießt und durch die zweckgebundenen Einnahmen aus der Maut die Finanzierung nun sichergestellt ist. Eine besondere Schwierigkeit stellen die Brücken dar, die saniert und ausgebaut werden, wie die wichtige Lennetalbrücke. Staatssekretär Ferlemann machte auch deutlich, welche weiteren Herausforderungen zu meistern sind: Damit die Baumaßnahmen bis 2028 planmäßig realisiert werden können, bedarf es vieler Ingenieure, die zur Zeit knapp sind. Außerdem müssen bei jedem Bauabschnitt die Anlieger frühzeitig einbezogen werden, um langjährige Klagen und Verzögerungen zu vermeiden.
„Die Sauerlandlinie ist eine Hauptschlagader der Region. Die gute Verkehrsanbindung das A und O für unsere Wirtschaft“, betonte auf der Veranstaltung die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Giousouf, die die Volmestadt und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundestag vertritt. Der Hagener CDU-Kreisvorsitzende Christoph Purps machte deutlich, dass der sechsspurige Ausbau der A 45 eine langjährige Kernforderung der CDU Hagen ist. „Die Veranstaltung heute hat gezeigt, dass die Forderung an der richtigen Stelle voll angekommen ist und sich unser Einsatz gelohnt hat.“
Giousouf und Purps werden den Ausbau weiter begleiten und bezeichneten den Ausbau als eines der Hauptprojekte für die Infrastruktur in der Region.

Aufbruchsstimmung am Gymnasium Garenfeld

Garenfeld – Dr. Kerstin Guse-Becker wird neue kommissarische Schulleiterin des Gymnasiums Garenfeld. Dies gab Christian Witte, Kurator der Dr. Hermann und Katharina Hille Stiftung, im Rahmen einer Schulvollversammlung am Dienstag, 12. Mai 2015, bekannt. In seiner Funktion beim Träger der Schule sagte Witte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass mit Frau Dr. Guse-Becker eine absolute Fachfrau die kommissarische Schulleiterposition einnimmt und sind glücklich über das positive Signal, das von dieser Entscheidung ausgeht. Frau Dr. Guse-Becker genießt bei den Schülern sowie dem Lehrerkollegium und der Elternschaft ein hohes Ansehen.“ Guse-Becker, die bereits seit dem 1. August 2014 die stellvertretende Schulleitung innehat, ist sowohl mit der Schule, den Schülern als auch dem Lehrerkollegium bestens vertraut. Sie folgt auf den bisherigen Schulleiter Gregor Späte, der auf eigenen Wunsch aus seinem Amt ausscheidet und im Rahmen des sogenannten Bunten Abends am 26. Juni 2015 offiziell verabschiedet wird. Christian Witte dankte dem ausscheidenden Schulleiter für seinen Einsatz am Gymnasium Garenfeld und wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute. „Ich möchte mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich auf die neuen Aufgaben“, so Guse-Becker. „Mein Ziel ist, Impulse zu setzen und bei allen Beteiligten für eine neue Aufbruchsstimmung zu sorgen. Mir liegt das Gymnasium Garenfeld sehr am Herzen, denn an unserer Schule verbinden sich Tradition und modernste Pädagogik aufs Beste – so war es und soll es bleiben.“ Darüber hinaus gab Witte bekannt, dass es zudem gelungen ist, mit Prof. Dr. Thomas Goll, dem Dekan der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie der TU Dortmund, einen national wie international renommierten Wissenschaftler als Kurator zu gewinnen. Prof. Goll ist ausgewiesener Experte für Fachdidaktik und wird die weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung mit seiner Expertise begleiten und unterstützen. Das Gymnasium Garenfeld zählt mit einer konstanten Abitur-Erfolgsquote von 100 Prozent zu den Top-Adressen in der Region. Das Konzept der über 100-jährigen Privatschule umfasst eine ausgewogene Mischung aus Bildung, Erziehung und individueller Betreuung einerseits, aus Tradition und Zukunftsorientierung andererseits. Unterrichtet werden die Jungen und Mädchen von rund 20 Lehrkräften. Das gezielte Förderkonzept und die begrenzten Klassengrößen mit maximal 20 Schülern pro Klasse bieten zudem ideale Rahmenbedingungen. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Privatgymnasium für Schüler sowohl aus Hagen, Schwerte, Hohenlimburg und Iserlohn als auch aus Dortmund, Witten und Bochum interessant.

www.gymnasium-garenfeld.de

 

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Mann mit Hammer-IMG_0032Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Samstag, 23. Mai, an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit: als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt um 11 Uhr vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr. Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Als Hagen am Äquator lag

Steinbruch VorhalleHagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und anderen Gliedertieren, die sich im dichten Farngestrüpp versteckten und auf Beute lauerten. Mit einem besonderen Programm mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion wird diese wundersame Welt fremder Pflanzen und Tiere am Sonntag, 24. Mai, vorgestellt und erläutert. Los geht es um 11 Uhr mit einer spannenden Führung im Museum Wasserschloss Werdringen, dort stehen die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle im Mittelpunkt. Anschließend geht es mit einer Exkursion in diesen Ziegeleisteinbruch, die aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Dort wurden die einmaligen fossilen Überreste der „Hagener Bucht“ gefunden. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. 2006 wurde der Steinbruch als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen. Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologische Wand, an der anschaulich erläutert wird, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden. Die Veranstaltung wird von GeoTouring durchgeführt. Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Diese besondere Veranstaltung kostet 12 € pro Person zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 angenommen.

Verwaltung am Himmelfahrtswochenende geschlossen

Hagen – Die Hagener Stadtverwaltung bleibt 14. Mai (Himmelfahrt) bis einschließlich 17. Mai geschlossen. Ab Montag, 18. Mai, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewöhnten Umfang zur Verfügung. Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen Urlaub einreichen beziehungsweise Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM ESM & HAGENER ARCHITEKTUR

Hagen – Am Sonntag, den 17. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

HAGENER ARCHITEKTUR UM 1900
Am Mittwoch, den 20. Mai beginnt um 16 Uhr an der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, eine Führung von Dr. Elisabeth May durch Wehringhausen. In diesem Stadtteil ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der zweistündigen Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.
Eine verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 207 2740 ist erforderlich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 6 € ist am Treffpunkt um 16 Uhr an der Christian-Rohlfs-Str. 49 zu entrichten. Die Führung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Bunter Nachmittag zur Stadtgeschichte

Roller und SchaufensterHagen – Eine interessante Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen findet am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr im Stadtmuseum, Eilper Straße 71-75, statt.
Zu Beginn der Veranstaltung wird die Zeitmaschine in Betrieb gesetzt. Mit dieser einzigartigen Apparatur geht es in mehreren Etappen 380 Millionen Jahre durch die Hagener Geschichte zurück. Während der anschließenden Führung werden die einzelnen Stationen noch einmal in der Dauerausstellung aufgesucht und näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, vom mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Nach der interessanten Führung kann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über die Ausstellung und die Hagener Geschichte geplaudert werden. Als besonderes Extra erhalten dann alle noch zwei kopierte Seiten der Hagener Zeitung von vor einhundert Jahren. Die Werbeanzeigen werden sicherlich sofort für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Der bunte Nachmittag im Museum mit Führung sowie Kaffee und Kuchen kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder 2,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, die bis zum 18. Mai unter Telefon 02331/207-2740 angenommen wird.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

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