Massenaussterben im Hasselbach?

Hagen/Hohenlimburg –  Am Samstag, 16. Mai, erfahren Interessierte von 11 bis 14 Uhr im Rahmen der Exkursion der Volkshochschule Hagen, warum das kleine Tal des Hasselbaches bei Hohenlimburg-Reh beinahe weltweite Wissenschaftsgeschichte geschrieben hätte, wie sich die Grenze Devon- und Karbonzeitalter bestimmen lässt und was sich hinter dem Massenaussterben im Hasselbachtal verbirgt. Darüber hinaus erläutert die Dozentin Antje Selter, wie sich das Rheinische Schiefergebirge mit den verschiedenen Aufschlüssen entwickelt hat. Der recht unauffällige Aufschluss im Hasselbach genießt aufgrund seiner wissenschaftlichen Bedeutung ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Es sind nur noch zwei Aufschlüsse in Frankreich und China bekannt, an denen die Zeitmarke Devon/Karbon dokumentiert ist. Ganz anders die Situation in Frankreich und vor allem in Nanbiancun in China: Hier führte der Stolz der Chinesen über die internationale Anerkennung ihres Aufschlusses und der zu seiner Erforschung geleisteten wissenschaftlichen Arbeit dazu, dass er in der Art eines Denkmals hergerichtet und für die Öffentlichkeit erschlossen wurde. Interessierte können sich auf eine spannende Exkursion freuen, zu der sie bitte wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk tragen sollten. Treffpunkt ist der Parkplatz Ecke Hasselbach/Alter Reher Weg. Weitere Informationen unter Telefon 02331-2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

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