Plantage entdeckt

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-plantage-entdecktMenden – Im Rahmen einer Routinekontrolle eines ehemaligen Fabrikgeländes bewiesen zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Menden ihr richtiges Näschen.
Eine neue Raumabteilung im Obergeschoss des Gebäudes und die auffällige Geruchsentwicklung führten folgerichtig zum Schluss, hier stimmt was nicht. Der anwesende Gebäudeeigentümer wurde blass und schon war eine Indoorplantage entdeckt. Die anschließend alarmierten Rauschgiftfahnder der Iserlohner Polizei konnten anschließend über 600  Pflanzen in unterschiedlichen
Reifegraden sicherstellen. Die Anlage der Plantage erwies sich hinsichtlich Beleuchtungs- Belüftungs- und Bewässerungssysteme als äußerst professionell. Während der Gebäudeeigentümer nach seiner
Einlassung nur für die Vermietung der Räume verantwortlich ist, laufen die Ermittlungen zu den tatsächlichen Betreibern, die zumindest wirtschaftlich jetzt schon eine Fehlinvestition verbuchen
können. Die Ermittlungen dauern an.

Röspel gedenkt der Opfer von Krieg und Naziherrschaft

Hagen – Vor 70 Jahren, am 8. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos – nach über 2000 Kriegstagen und mehr als 50 Millionen Toten. Der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel gedachte in diesem Jahr in Belarus der Opfer von Krieg- und Nazi-Barbarei. Aus diesem Grund nahm er Anfang Mai zusammen mit seinem Kollegen Oliver Kaczmarek an einer Gedenkveranstaltung in Trostenez bei Minsk, Belarus teil.
Trostenez war während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944 der größte Vernichtungsort in Belarus. Zwischen 50 000 und 200 000 Menschen wurden dort getötet und verscharrt. Es ist aber auch das letzte große Vernichtungslager der Nazis ohne eigene Gedenkstätte. Mit deutschen und belarussischen Mitteln entsteht dort aktuell ein würdiger Erinnerungsort. Röspel und sein MdB-Kollege Oliver Kaczmarek aus Unna unterstützen diesen Bau und legten bei der offiziellen Gedenkveranstaltung am Erschießungsort des ehemaligen Vernichtungslagers im Wald von Blagowtschina Blumen nieder. „Wenn die Zeitzeugen irgendwann verstummen und der nächsten Generation nicht mehr von ihrem Schicksal berichten können, braucht es Stätten des Gedenkens, die für sich sprechen“, ist Röspel überzeugt.
Für große Beachtung sorgte der ebenfalls anwesende Gernot Erler (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und u. a. Belarus, der sich im Rahmen der Gedenktage im Namen der Bundesregierung für die deutschen Verbrechen entschuldigte und um Vergebung bat.
Röspel und Kaczmarek zeigten sich nach der Veranstaltung und der Besichtigung der Mordstätte beeindruckt und bestätigt in der Aufgabe, die Versöhnungsarbeit der Zivilgesellschaft in Belarus und Deutschland politisch weiter zu begleiten.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden sich auch auf der Seite des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) Dortmund: www.ibb-d.de

Vortrag über Islamismus und Rechtsextremismus

Hagen – Über die Ursachen, Formen und Symbole für Rechtsextremismus und Islamismus in der Einwanderungsgesellschaft referiert Dr. Kemal Bozay am Dienstag, 2. Juni, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Lobby des Rathauses an der Volme. Rechtsextremismus, Rassismus und Islamismus sind im Einwanderungsland Deutschland sehr verbreitete und bekannte Phänomene. Derartige menschenverachtende, ungleichwertige und antidemokratische Tendenzen und Einstellungen finden sich nicht nur unter Menschen der Mehrheitsgesellschaft, sondern haben auch einen Verbreitungsgrad unter der migrantischen Bevölkerung. In vielen Studien zu Rechtsextremismus und zur antirassistischen Bildungsarbeit bleiben antidemokratische und rassistische Einstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund unberücksichtigt. Dr. Kemal Bozay lehrt als Vertretungsprofessor an der Fachhochschule Dortmund am Institut für Angewandte Sozialwissenschaften und hat verschiedene Praxisfelder der interkulturellen Kinder-, Jugend- und Elternarbeit kennengelernt. Bozay beschäftigt sich seit längerer Zeit mit den Ursachen und Formen von Re-Ethnisierung, Re-Islamisierung und Re-Nationalisierung in der Einwanderungsgesellschaft. In seiner Studie „…ich bin stolz, Türke zu sein! – Ethnisierung gesellschaftlicher Konflikte im Zeichen der Globalisierung“ (Wochenschau Verlag, 2005/2009) geht es um die Ursachen und Faktoren für Re-Ethnisierung und Nationalismus unter Migrationsjugendlichen. Nach dem aufschlussreichen Vortrag besteht die Möglichkeit zur weiteren Diskussion der Thematik im Plenum. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hagener Wochenmärkte: Ihre Meinung ist gefragt

Wochenmärkte_Copyright Markus Schmidt
Die Projektgruppe: (v.l.). Diana Naumann (Stadt Hagen), Sophia Berndt (Stadt Wuppertal), Markus Schmidt (Ennepe-Ruhr-Kreis), Alina Menne (Stadt Ennepetal), Sebastian Schulte (Ennepe-Ruhr-Kreis) und Ann-Kathrin Reich (Stadt Hagen). Foto: Markus Schmidt

„Entwicklungschancen Hagener Wochenmärkte“ heißt das Praxisprojekt mit dem sich aktuell sechs Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Hagen beschäftigen. Die Projektgruppe verfolgt das Ziel, die Wochenmärkte besser an die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner Hagens anzupassen und eine zeitgemäße Entwicklung zu erarbeiten. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Stadt Hagen als Auftraggeberin und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.

In der rund zehnwöchigen Projektphase betrachten die Studierenden die Wochenmärkte in den Hagener Stadtteilen Emst, Hohenlimburg und auf der Springe. In einem Anschlussprojekt der FH Südwestfalen sollen weitere Wochenmärkte in Hagen untersucht werden. In den vergangenen Wochen wurden bereits Markthändler und Besucher auf den jeweiligen Märkten sowie in der Innenstadt befragt und so Meinungsbilder erstellt, um Informationen über die Wochenmärkte, ihre Attraktivität und Chancen zur Verbesserung zu gewinnen.

Damit ein möglichst großer Teil der Hagener Bevölkerung mit seinem Kaufverhalten und seiner Einstellung zu den Wochenmärkten berücksichtigt wird, hat die Projektgruppe eine Online-Umfrage gestaltet. Zu finden ist diese unter http://www.umfrageonline.com/s/52624c9 und als Link auf der Homepage der Stadt Hagen (www.hagen.de).
Die Studentinnen und Studenten bitten alle Bürgerinnen und Bürger um eine rege Teilnahme an der Umfrage –insbesondere auch dann, wenn die Hagener Wochenmärkte nur selten oder gar nicht besuchen werden. Für zusätzliche Anregungen ist die Projektgruppe per Mail unter hagener.wochenmaerkte@yahoo.de zu erreichen.

Kräutertour am romantischen Wasserschloss

2015-05-07 KräutertourUschi StratmannHagen – Am Wasserschloss Werdringen können Natur- und Kräuterliebhaber eine besondere Tour der VHS Hagen erleben: Am Samstag, 16. Mai, startet die Biologin und Autorin Ursula Stratmann von 11 bis 14 Uhr eine spannende Entdeckertour.
Hier hat ein Baumliebhaber einst 15 verschiedene Bäume um das Schloss gepflanzt. Wollte er damit sein Überleben sichern? Oder seine Schönheit und Jugendlichkeit ? Oder eine Apotheke anlegen? Lindenblütentee jedenfalls hätte ihm gegen Falten geholfen, der daran hoch kletternde Efeu gegen Cellulite. Hier lassen sich Geheimnisse der Natur entdecken, schmackhafte Kräuter und heilsame Blätter finden.
Anmeldung und Informationen zum Kurs 3579 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder online unter http://www.vhs-hagen.de.

Spanisch für Touristen

Hagen – Am 20. Mai beginnt bei der Volkshochschule Hagen ein Kurs für Interessierte, die als Touristen in Spanien unterwegs sein werden. Ob ein verlängertes Wochenende oder für einen richtigen Urlaub – ein paar Spanischkenntnisse können für einen Aufenthalt im Land ganz nützlich sein. In dem Kurs werden effektiv die notwendigen Redemittel für typische Urlaubs- und Reisesituationen vorgestellt. Das Seminar findet sechs Mal mittwochs von 17:30 von 19:00 Uhr in Hohenlimburg an der Pestalozzi-Schule statt. Nähere Infos sind erhältlich unter 02331-2073622.

Handballer trauern um „Torfabrik“

Bernd LückelHagen – (ktr) Die Handballer des VfL Eintracht Hagen trauern um einen der besten Spieler, die der Verein je hervorgebracht hat: Nach schwerer Krankheit ist Bernd Lückel am Freitag, 8. Mai 2015, im Alter von 70 Jahren verstorben. Fast zwei Jahrzehnte hatte der Ausnahmespieler das Angriffsspiel der Grüngelben geprägt und sich den Ruf eines Torgaranten erarbeitet. Mehr als 3.500 (!) Tore hatte Bernd Lückel im Laufe seiner Karriere markiert.
„Bernd war ein ganz famoser Spieler, ein toller Trainer und Mensch, dem der Verein viel zu verdanken hat“, würdigte der Vorsitzende Detlef Spruth den Verstorbenen. Mehr als 60 Jahre war Bernd Lückel Mitglied beim VfL Eintracht Hagen. Schon als 18-jähriger gehörte er zur Handball-Oberligamannschaft des VfL Eintracht, mit der er 1971 als Westdeutscher Meister den Sprung in die Feldhandball-Bundesliga schaffte. Zweimal nacheinander stand er 1972 sowie 1973 mit dem Traditionsverein jeweils im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.
In den 1970er Jahren gehörte Bernd Lückel unumstritten zu den besten Feldhandballern Deutschlands. Wohl nur die Tatsache, dass der Feldhandball Mitte der 1970 mehr und mehr vom Hallenhandball verdrängt wurde, verhinderte seine Berufung in die Nationalmannschaft. Dafür vertrat Bernd Lückel auf dem Feld und in der Halle mehrfach die Farben Westfalens und Westdeutschlands.
Unabhängig davon gehörte Bernd Lückel, auch in der Halle über viele Jahre zu den herausragenden Werfern in Westdeutschland und verpasste mit den Grüngelben zweimal nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Sprung in die Bundesliga. Immer wieder schlug Bernd Lückel attraktive Angebote verschiedener Topclubs aus, trug stattdessen mit insgesamt 18 Jahren so lange das Trikot der ersten Mannschaft im VfL Eintracht wie kein anderer.
Nach Stationen als Jugendtrainer löste Bernd Lückel 1980/81 als Interimstrainer der ersten Regionalliga-Mannschaft des VfL Eintracht Lajos Keller ab, um diese Amt bis 1983 inne zu haben. 1987 stieg er als Spieler mit der 2. Mannschaft in die Verbandsliga auf und stand von 1989 bis 1993 als Trainer in deren Dienst. Die dritte Mannschaft des Vereins führte er als Trainer von der Kreisliga bis in die Landesliga, um sich dann in den Jahren 2000 und 2001 nochmals als Co-Trainer der Regionalliga-Handballer zu engagieren. Zudem wirkte Bernd Lückel beim Lokalrivalen TS Selbecke viele Jahre als Trainer – zuletzt von 2006 bis 2010.
Über zehn Jahre fungierte Bernd Lückel zudem als stellvertretender Abteilungsleiter bei den Handballern des VfL Eintracht, widmete sich parallel dazu immer wieder der Jugendarbeit im Verein. Die Arbeit mit Jugendlichen lag ihm auch beruflich stets am Herzen. So fungierte er lange Jahre als Ausbilder bei der Akkumulatorenfabrik (Varta) in Wehringhausen. Zudem engagierte er sich auf Bitten einer Haftanstalt als Bewährungshelfer.
Honoriert wurden die Leistungen des ehemaligen westdeutschen Junioren-Auswahlspielers unter anderem mit dem Landesehrenbrief sowie der Ehrennadel in Silber. Zudem verlieh ihm der VfL Eintracht mit dem „Goldenen Handball“ die höchste Auszeichnung, die im Bereich Handball vergeben wird.

Reifendiebe machen fette Beute

polizei-hagen-pol-ha-reifendiebe-machen-fette-beuteHagen – Garenfeld. Gleich zweimal schlugen Reifendiebe in der Nacht zum Donnerstag in Garenfeld zu und leisteten hierbei ganze Arbeit. Als ein 18-jähriger Fahrer am Donnerstag zu seinem am Steinbergweg geparkten Golf zurückkehrte, traute er seinen Augen kaum. Der Golf
war auf Steinen aufgebockt, alle vier Reifen fehlten. Doch damit nicht genug. Das gleiche Schicksal erlitt ein 52-jähriger Autofahrer, als er gegen 07.00 Uhr in der Straße Am Kolfacker zu seinem BMW zurückkehrte. Auch der BMW war nämlich auf Steinen aufgebockt. Die 4 hochwertigen 18-Zoll Felgen mitsamt der Reifen fehlten. Der Gesamtwert der geklauten Räder beträgt rund 2.000,00 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu

Bürgersprechstunde und Muttertagsaktion der SPD Boele-Kabel-Garenfeld

Hagen. Der SPD Orstverein ist am Samstag, 09. Mai 2015 von 11.00 bis 12.30 Uhr wieder
im Herzen von Boele, vor Ort. Er lädt herzlich wieder alle Boeler, Kabeler und
Garenfelder ein, mit mit den SPD-Mitgliedern ins Gespräch zu kommen, z. B. über kommunalpolitische und
stadtteilspezifische Themen.
Seit einigen Jahren ist es eine schöne Tradition, dass der SPD-Ortsverein die Mütter am
Tag vor dem Muttertag mit Rosen beschenkt. Auf diese nette Geste des Muttertagsgrußes
können sich alle Mütter am Samstag, 09. Mai auf dem Boeler Marktplatz vor Edeka Still
wieder freuen.

Notplan für bestreikte Kindergärten

Hagen – Mit Blick auf den bevorstehenden Kindergartenstreik ab Montag, 11. Mai, konnte der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen in Abstimmung mit den städtischen Kindertagesstätten einen Notplan erarbeiten. Dieser sieht vor, dass in drei Einrichtungen Notgruppen für insgesamt 150 Mädchen und Jungen angeboten werden – drei Gruppen für Ein- bis Sechsjährige in der Kiindertagsstätte am Quambusch, vier Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige in der Kita an der Konkordiastraße sowie zwei Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige in der Kita Eckesey. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Rücksprache mit der jeweiligen Kindertagesstätte, in der das Kind angemeldet ist. Priorität wird berufstätigen Alleinerziehenden sowie Elternpaaren, bei denen beide berufstätig sind und die keine alternative Betreuungsmöglichkeiten haben, eingeräumt.

Zusatzvorstellung von „Ballett? Rock it!“

Rock1142Hagen – Aufgrund der enorm großen Nachfrage kann das Theater Hagen eine Zusatzvorstellung von „Ballett? Rock it!“ am 18. Juni 2015 (Beginn 19.30 Uhr) anbieten. Das ist dann definitiv die letzte Gelegenheit, dieses so beliebte Ballett zu erleben. Präsentiert werden drei Choreographien, die Rock- und Popmusik, u.a. von David Bowie, Jimi Hendrix und Amy Winehouse, vertanzen: „Heroes – H“ von Marguerite Donlon, „Drift“ von James Wilton und „Club 27“ von Ricardo Fernando.
Eintrittskarten sind ab sofort im Freiverkauf erhältlich.

am Donnerstag, 18. Juni 2015, 19.30 Uhr, Großes Haus

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Wetter(Ruhr) – Café Miteinander: So soll ein regelmäßiger Treffpunkt für Gespräche zwischen Flüchtlingen und Bürgern in Wetter heißen. Das ist eines der Ergebnisse des zweiten Treffens „Ehrenamtliches Engagement Flüchtlingshilfe“, zu dem die Stadt Wetter (Ruhr) gemeinsam mit dem Netzwerk „Soziale Kooperation“ (SoKo) Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und interessierte Bürger eingeladen hatte. Nach der Auftaktveranstaltung Ende März ging es nun darum, ersten Ideen konkretere Formen zu geben. Die Hilfsbereitschaft der Bürgerschaft war erneut überwältigend. „Die Wetteraner zeigen eine offene Tür für Flüchtlinge“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger entwickelten in drei Kleingruppen Ideen und Konzepte zu den Punkten „Treffpunkt / Café“, „Patenschaften“ sowie „Sach- und Geldleistungen.“ So soll etwa das „Café Miteinander“ als erste Anlaufstelle vor Ort dienen, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und sich näher kennen zu lernen. Dabei heißt „Miteinander“ nicht nur, sich auf Augenhöhe zu begegnen, sondern auch zu erkennen, „was wir gewinnen können, wenn wir uns mit den Menschen auseinander setzen und von ihren Erfahrungen lernen“, so Bürgermeister Hasenberg weiter.
Mit dem Patenschaftsprojekt sollen einerseits Bürger gefunden werden, die Flüchtlinge als neue Mitbürger in der Stadt begleiten. Gedacht ist in diesem Zusammenhang auch an den Aufbau eines Netzwerkes von Experten. So kann je nach Bedarf schnell auf Wünsche der Flüchtlinge eingegangen werden. Ein weiteres Ergebnis des Treffens: Es soll ein Spendenkonto eingerichtet werden. Für Sachspenden aus der Bürgerschaft (etwa Geschirr, Elektrogeräte, Bettwäsche) soll ein zentraler Lagerraum eingerichtet werden, in dem diese Sachspenden abgegeben werden können. Die einzelnen Arbeitsgruppen treffen sich in nächsten Wochen erneut, um die vorgestellten Projekte weiter vertiefen und realisieren zu können.
Wer sich ehrenamtlich für Flüchtlinge in Wetter engagieren möchte, kann sich melden bei Sören Noll unter Tel.: 840345 oder per Mail: soeren.noll@stadt-wetter.de.

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++    MK: Schöner Erfolg der zivilen Fahnder
+++ Dortmund: Auto geklaut, Unfall gebaut -keine Spur vom Autodieb
+++ Hagen: Ganze Fußballmannschaft beklaut +++ Hagen: Red Bull verlieh keine Flügel +++ Hagen: Zwei Autos beschädigt und abgehauen +++ Herdecke: Fahrrad kommt zu Fall +++ Herdecke:  Pkw prallt gegen geparkte Fahrzeuge +++  Herdecke: Diebstahl an Fahrzeugen +++ Gevelsberg : Pkw streift Mofa +++ Ennepetal: Bedrohung im Mehrfamilienhaus +++ MK: Werkzeugkoffer geklaut +++ MK: Tages- und Wohnungseinbrecher unterwegs +++ MK: Einbruch in Fotogeschäft +++ MK: Diesel und Anhänger geklaut +++ MK: Einbrecher in Wohnhaus +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Ausstellung Hundertwasser verlängert

Zentrale Halle BD8A6697Hagen – Die Erfolgsgeschichte geht weiter. 50.000 Besucher haben die eindrucksvolle Schau mit Werken des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) im Hagener Osthaus Museum bereits gesehen. Ursprünglich sollte am kommenden Sonntag Schluss sein. Doch nun ist es dem Museum gelungen, die Leihgeber zu überzeugen, ihre Werke noch für weitere zwei Wochen in der Ausstellung zu belassen. Die große Resonanz, die Hundertwasser in Hagen hervorruft, hat nicht zuletzt mit dazu beigetragen, dass die Verlängerung zustande gekommen ist. So sind nun noch bis Montag, 25. Mai, Hundertwassers Werke in der einmaligen Schau zu bewundern. Damit alle noch bis zum Schluss die Gelegenheit haben, die Ausstellung zu besuchen, bricht das Museum sogar mit der Tradition, die in allen deutschen Museen gilt. So ist das Museum ausnahmsweise auch am Pfingstmontag, 25. Mai, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Danach ist dann definitiv Schluss. Eine weitere Verlängerung ist ausgeschlossen.

Wer also den ganzen Hundertwasser sehen möchte, hat durch die Verlängerung der Ausstellung jetzt zusätzliche Zeit gewonnen. Aber auch für die nicht wenigen Besucher, die von der Schau so begeistert sind, dass sie schon mehrmals dort waren, haben nun noch einmal die Gelegenheit, den Künstler in dem einmaligen Ambiente zu erleben.
Denn für die Ausstellung wurde das Museum komplett umgestaltet und ein eigenes Farbkonzept entwickelt. Die Räume wurden in den Farben gestrichen, wie Hundertwasser sie liebte. Auf über 1.200 qm werden circa 130 Werke des im Jahr 2000 verstorbenen österreichischen Künstlers gezeigt. Die breit angelegte Retrospektive umfasst die Sparten Malerei, Druckgraphik, Tapisserien, Architektur und ökologische Projekte. In jedem dieser Felder hat Friedensreich Hundertwasser eine individuelle Sprache gefunden, die unverkennbar seine Züge trägt, eigenwillig und konsequent, mahnend, Beispiel gebend und neue Wege aufzeigend.