Phoenix Hagen verlängert mit Geske und Grothe

Beko Basketball Bundesligist Phoenix Hagen setzt die Zusammenarbeit mit Aufbauspieler Niklas Geske bis mindestens 2016 fort. Der 21-jährige Point Guard ist damit der zweite Spieler nach Kapitän David Bell, der seinen auslaufenden Vertrag verlängert hat. Auch Jugendkoordinator Matthias Grothe bleibt ein Feuervogel.

Geske absolvierte 2013 sein erstes Beko BBL-Spiel für Phoenix Hagen und kam seitdem auf 52 Einsätze. In der Saison 2014/2015 stand der 1,84 m große Aufbauspieler im Schnitt knapp 17 Minuten auf dem Parkett. In dieser Zeit sammelte er 4,8 Punkte, 2,6 Assists und 1,5 Rebounds. Niklas Geske wurde zudem von Bundestrainer Henrik Rödl zu einem vom 30. Mai bis zum 8. Juni 2015 andauernden Lehrgang der A2-Nationalmannschaft in Heidelberg eingeladen.

„Wir freuen uns, dass Niklas Geske auch in der kommenden Saison für uns auflaufen wird. Wir sind stark an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert und haben vereinbart, dass wir frühzeitig in der kommenden Saison genau darüber sprechen werden“, erklärt Hagens Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Ebenfalls verlängert hat Phoenix Hagen den Vertrag mit Jugendkoordinator Matthias Grothe. Der 36-Jährige, der auch die JBBL-Mannschaft der Phoenix Hagen Youngsters sowie die ProB-Mannschaft von NOMA Iserlohn betreut, wird seine erfolgreiche Arbeit in den kommenden beiden Jahren fortsetzen. „Wir sind auf einem guten Weg. Zwei Teams im NBBL/JBBL TOP4 sprechen ebenso Bände wie die vielen Nachwuchsspieler, die den Sprung in den Seniorenbereich geschafft haben“, so Herkelmann. Matthias Grothe wird beim TOP4, das am 16. und 17. Mai 2015 in der ENERVIE Arena stattfinden wird, die Phoenix Hagen Youngsters an der Seitenlinie betreuen.

Polizeieinsatz in Hagen-Boele

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Boele. Heute wandte sich ein 52-jähriger Mann telefonisch an seine Schwester und teilte ihr mit, sich umbringen zu wollen. Die Schwester informierte sofort einen anderen Bruder (Zeuge), der in der Nähe des 52-Jährigen wohnhaft ist. Der Zeuge begab sich gegen 16.30 Uhr zu seinem Bruder in die Pillauer Straße und versuchte, ihn zur Rede zu stellen. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung richtete der 52-Jährige plötzlich eine Langwaffe auf den Zeugen. Der Zeuge flüchtete aus der Wohnung seines Bruder und hörte hierbei noch einen lauten Knall. Er informierte daraufhin
sofort die Polizei. Aus Eigensicherungsgründen wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert. Die Beamten verschafften sich Zutritt zur Wohnung des 52-Jährigen und konnte ihn unverletzt und schlafend in seinem Bett antreffen. Neben dem Bett des Mannes lag ein Luftgewehr. Der 52-Jährige wurde in ärztliche Obhut übergeben. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefährdung weiterer Personen.

KULTURHOF-Tanztee

Hagen –  „Wenn die Sonne scheint, dann macht das Tanzen noch mehr Spass“ – aus diesem Grund freuen sich die Ehrenamtlichen der Emster Arbeiterwohlfahrt auf den nächsten Tanztee am kommenden Samstag, 09. April 2015. Gegen 14:00 h wird der Alleinunterhalter Egon Müller für die musikalische Begleitung in Hagens „schönster Begegnungsstätte „der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sorgen. Die Ehrenamtler stehen dann in bewährter Form mit Kaffee, Kuchen und einem herzhaften Speiseangebot parat. Der Tanztee erfreut sich einem enormen Zuspruch und ist für alle Tanzbegeisterte geöffnet. Neue Gäste und Tänzer sind auch im Kulturhof immer gerne willkommen…

Grüne zu Straßenbeitragssatzung

Wetter(Ruhr) – Zur aktuellen Beratung über eine neue Straßenbeitragssatzung schreibt Grünen-Ratsmitglied Jürgen Uebelgünn: „Es ist schon ein starkes Stück, dass die Verwaltung nach über einem Jahr genau denselben Satzungsentwurf vorgelegt hat, der damals im Rat mit nur einer Ja-Stimme gegen 23 Nein-Stimmen abgelehnt wurde. Es ist weiterhin ärgerlich, dass die Verwaltung sich schlichtweg geweigert hat, dem von allen Fraktionen gemeinsam gestellten Antrag auf Klassifizierung der Straßen nachzukommen. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist diese so eindeutig, dass sie sich vom Schreibtisch aus entscheiden lässt. Sicher gibt es strittige Fälle, aber soll deren Entscheidung wirklich ein Jahr Arbeitszeit in Anspruch nehmen? Es erstaunt uns überdies, dass diese Klassifizierung nicht ohnehin als Arbeitsgrundlage vorliegt. Entscheidet die Verwaltung denn im Einzelfall willkürlich und ohne klare Kriterien?. Uns geht es nicht darum, die Verwaltung in Arbeit zu bringen. Wir wollen Transparenz und klare Berechnungsgrundlagen für die Erstellung der Satzung. Und wir brauchen Sicherheit für die BürgerInnen, nach welchen Maßstäben Beiträge von ihnen erhoben werden.
Es ist im Übrigen falsch, dass der Satzungsentwurf der Verwaltung nur eine gerechtere Verteilung der Kosten bringt, Mit dem vorgelegten Entwurf würden BürgerInnen finanziell deutlich stärker belastet. Dies betrifft nicht nur den Außenbereich, sondern über die Vergrößerung der beitragspflichtigen Breiten bei Gehwegen, Parkstreifen und Radwegen auch innerstädtische EigentümerInnen. Das wäre in Zeiten der Haushaltssicherung vermittelbar, aber man sollte es wenigstens ehrlich sagen. Über ein verantwortbares Maß hinaus würden die Landwirte belastet. Die Vollberechnung von Flächen und die neue Veranschlagung von Wirtschaftswegen kann Landwirte, die ja nicht nur an einer Straße Felder besitzen, in den Ruin treiben. Sie geht weit über die angestrebte gerechte Beteiligung an den Kosten hinaus. Daran ändert auch der neue FDP-Vorschlag nichts. Er bedeutet nur, dass dieselbe Belastung der Landwirte anders verteilt wird. Wer weniger für den Wald bezahlt, zahlt jetzt mehr am Feld. Bislang stand die FDP fest an der Seite derer, die sich für Transparenz und Beitragsgerechtigkeit eingesetzt haben. Wir hoffen daher, dass der Auftritt von Herrn Peschel nur ein Intermezzo war. Damit der Stadt kein Schaden entsteht, wollen auch wir eine rechtsfähige Satzung. Da aber noch zu viele Fragen offen sind, werden wir uns weiter dafür einsetzen, zunächst die bestehende Satzung rechtsfest zu machen. Danach, wenn die Verwaltung ihre Hausaufgaben gemacht hat, kann auf Faktengrundlage entschieden werden, ob tatsächlich eine Satzung Beitragsgerechtigkeit für alle unterschiedlichen Fälle bringen kann, oder ob wir für den Außenbereich dem Einzelfall angemessene Sondersatzungen brauchen.

Geologische Wanderung im Hasselbachtal

Hagen – Eine äußerst interessante Exkursion durch das Hasselbachtal, in welchem Hinweise auf das weltweite Artensterben vor etwa 360 Millionen Jahren zu finden sind, bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Freitag, 8. Mai, um 15 Uhr an. 40 bis 50 Prozent der Tiere und Pflanzen sind damals in kurzer Zeit ausgestorben. Überreste dieser globalen Katastrophe sind im Hasselbachtal bei Hagen-Hohenlimburg einzigartig in Deutschland und nur dreimal weltweit zu entdecken. Die Wanderung der besonderen Art lädt ein, auf den Spuren aus einer anderen Zeit zu wandeln und dabei fachkundige Erläuterungen von geologischen Phänomenen aus dem Erdaltertum zu erhalten. Die etwa dreistündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 10 € pro Person. Festes Schuhwerk ist für die Wanderung empfehlenswert. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Bunte Mülltonnen für ein sauberes Hagen

Foto: Michael Kaub
Foto: Michael Kaub

Hagen. Ohne Scheu vor schmutzigen Fingern, mit Pinsel bewaffnet und hochgekrempelten Ärmeln sorgt eine Gruppe von jungen Hagenerinnen und Hagenern unter dem Namen „Interessengemeinschaft Mülltonnenwerk“ am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 13 Uhr im ehemaligen Bürgeramt Haspe, Hüttenplatz 67, für die Aufpolierung des Hagener Stadtbilds – und setzt sich gleichzeitig für Flüchtlinge ein.

Aus einem Bürgerbeteiligungsverfahren ging dieses besondere Projekt hervor, welches vom Bereich „Partizipation und Bürgerbeteiligung“ im Fachbereich des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen unterstützt wird. Seit dem Jahr 2013 beteiligen sich engagierte Nachwuchs-Hagener im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses an unterschiedlichen Aktionen und Projekten, die das Hagener Stadtbild optisch verschönern. So erhielten die 12- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schüler im Vorjahr bereits die Auszeichnung „Hagener des Jahres“ vom Unternehmerverein Hagen.
Angespornt durch diesen Verdienst findet nun das Projekt „Der Müll gehört in die Tonne“ statt – eine Aktion, welche unsere Volmestadt durch farbenfrohe Altpapiertonnen einerseits bunter macht, andererseits gegen die Verschmutzung von Straßen, Parkanlagen und anderen öffentlichen Orten wirbt. Mit dieser Idee begeistern die Junghagener viele Bürgerinnen und Bürger, die sich am Kulturentwicklungsprozess beteiligen.
Der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) stellt der 30 Mülltonnen für das Projekt zur Verfügung, die Firma Dörken spendet die Farben und durch eine Landesförderung im Rahmen des sogenannten „KulturRucksackes“ werden weitere notwendige Materialien finanziert.
Von Anfang an ist es dem Team für Bürgerbeteiligung der Stadt Hagen sowie den jungen Projektteilnehmern wichtig gewesen, dass letztere die Verantwortung für die Aktion tragen und ihre Ziele und Zwecke als selbstverständlich betrachten. So wird die Aufgabe, die eigene Stadt zu verschönern, in die Hand jeder Bürgerin und jedes Bürgers persönlich gelegt. Höhepunkt der Aktion ist der anschließende Verkauf der „Mülltonnenwerke“, deren Erlös der Flüchtlingshilfe zu Gute kommt. Interessierte können die großen bunten Altpapiertonnen bei der Malaktion am Samstag anschauen und reservieren oder die Verkaufsaktion demnächst auf der Homepage der Stadt Hagen im Fachbereich des Oberbürgermeisters unter „Partizipation und Bürgerbeteiligung“ verfolgen. Ansprechpartnerin für Reservierungen und Kaufwünsche ist Bibiane Stein Majewski unter Telefon 02331/2072596 oder Bibiane.Stein-Majewski@stadt-hagen.de.

Abenteuer „Inputtheater – fest verankert“

5_fest verankert. Leandra Stampoulis, Werner Hahn, Nora Wolff
Foto: theaterhagen

Hagen. (TV58.de / Petra Weigert) Premiere im Lutz, der Jungen Bühne am theaterhagen. Das grandios gespielte Theaterstück „Fest verankert“ hat das Publikum in seiner doch ungewöhnlich kurzen Spielzeit von 30 Minuten da abgeholt, wo wir stehen: mitten in einem Geflecht von Beziehungen innerhalb einer Familie. In den Rollen der Tochter und deren Freundin glänzen Nora Wolff und Leandra Stampoulis. Mit unglaublicher Leichtigkeit schlüpfen sie in ihre Rollen und machen die Bühne zu ihrem Zuhause – die beiden 18jährigen spielen wie absolute Profis und begeistern das Publikum. Werner Hahn spielt seine Rolle des Vaters brilliant und gibt alle Facetten von „unbeherscht und machtvoll“ bis gleichzeitig „rat – und hilflos“ wieder. Das Publikum fühlt die Ohnmacht des Vaters und erlebt jede Emotionswelle hautnah mit. Das Stück spiegelt eine klassische Konfliktsituation wieder – mit Macht und Ohnmacht, leisen und lauten Tönen … Sprüchen, die uns an unsere Eltern erinnern … und wie wir eigentlich niemals werden wollten… Klar geht am Schluß hervor, daß es ohne Hilfe nicht wieder aus dieser verfahren Situation heraus geht. Aber alle sind sich ohne große Worte einig, es gemeinsam angehen zu wollen. Eine Grundvorraussetzung, sich zu begegnen und miteinander auf den Weg zu machen. Ist die Erkenntnis erst einmal da, stellen sich viele Fragen: „Wie kann Hilfe aussehen, an wen kann man sich wenden? Woher kann ich mir Unterstützung holen?“ Im Anschluß an das Stück präsentieren verschiedene Fachleute ihren Bereich der konkreten Unterstützung und Hilfe in einer Art Talkrunde. Sie stellen sich den Fragen aus dem Publikum und bringen den pädagogischen Ansatz der „elterlichen Präsenz“ und dem positiven Miteinander von Institutionen und Eltern zum Wohle der Kinder zum Ausdruck. Eine wichtige Kernaussge, die Eltern ihren Kindern immer wieder anbieten können und sollten ist, dass die „Eltern-Kind-Beziehung“ unaufkündbar ist – für immer verankert bleibt … ein vertrautes Bündnis für’s Leben. Im Foyer gibt es dazu noch verschiedene Fleyer vom Beratungszentrum „Rat am Ring“ und dem Projekt „Kurve kriegen“ einer Initiative des Landes NRW. Ein weiteres Angebot sind die „Gesprächsinseln“, dort besteht die Möglichkeit mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Wer sich näher mit dem interessanten Thema beschäftigen will, hat die Gelegenheit sich etwas am Büchertisch mit nach Hause zu nehmen. Mit dem Zitat zum Thema „Reden ist silber – Handeln ist gold“ ist der tolle „Inputtheater – Abend“ zu Ende gegangen – und eines ist ganz sicher: das Erlebnis hat für viel nachhaltigen Gesprächsstoff gesorgt!

Erlebnisführung – steinzeitlich Feuer machen

Hagen  – Wie in der Steinzeit ohne Streichholz oder Feuerzeug Feuer gemacht wurde, lernen Groß und Klein am Sonntag, 10. Mai, ab 15 Uhr im Rahmen einer spannenden Erlebnisführung im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle. Bevor es jedoch ans Feuermachen geht, gibt es noch eine spannende Erlebnisführung, bei der das Leben in der Steinzeit den Schwerpunkt bildet. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in einer Höhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben. Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen kurzen Abstecher gibt es auch zu Fossilien wie der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch oder den Saurierknochen. An verschiedenen Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren.
Im Anschluss an die spannende Reise durch die Zeitalter kommen dann verschiedene Feuertechniken wie Feuerstein und Feuerbohrer zum Einsatz. Selbstverständlich können alle neugierigen Kinder selbst die Kunst des Feuermachens ausprobieren. Aber auch so manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne versuchen, ein Feuer nach steinzeitlicher Methode zu entfachen. Die Erlebnisführung kostet für Erwachsene 3 € und für Kinder 1,50 € zuzüglich des Eintritts von 3,20 € für Erwachsene, 1,80 € für Kinder und 7 € für die ganze Familie.

Busverkehr während der Veranstaltung Europawoche

Wetter(Ruhr) – Während der Europawoche wird der Zentrale Omnibusbahnhof am Bahnhof Wetter (Ruhr) in der Zeit von Freitag, 8.5.2015, 14:00 Uhr bis Sonntag, 10.5.2015, Betriebsende, gesperrt. Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

Linie SB 38: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

Linie 541: Ausstieg Haltestelle Ruhrstraße in Fahrtrichtung Volmarstein, Einstieg Haltestelle Ruhr-straße in Fahrtrichtung Hagen.

Linien 553 und 555: Haltestellen Ruhrstraße statt Wetter Bahnhof.

Linie 591: Ersatzhaltestelle Wasserstraße statt Wetter Bahnhof.

Linien 593 und 595 halten auf dem Weg von der Gartenstraße zur Wasserstraße auch am RuhrtalCenter. Ebenso hält der Bürgerbus an der Haltestelle RuhrtalCenter.

Betrügerbande zerschlagen

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft Aachen zerschlagen organisierte Betrügerbande Bahntickets und Waren im Wert von über 1,2 Millionen Euro ergaunert.

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft Aachen haben heute
(05.05.2015) im Rahmen eines Großeinsatzes einer international
operierenden Betrügerbande das Handwerk gelegt. Zeitgleich wurden am
Dienstag 18 Wohnungen und Büros durchsucht, unter anderem in Aachen,
Eschweiler, Essen, Köln, Siegburg, Solingen, Tönisvorst, Bad Vilbel
und Frankfurt/Main.

Sechs Beschuldigte wurden verhaftet und dem Haftrichter
vorgeführt. Zudem wurden immense Mengen Beweismaterial beschlagnahmt.

Die 10-köpfige Bande soll mit illegal erlangten Kreditkartendaten
über 1000 Fahrkarten der Deutschen Bahn AG erworben und über
Onlinebestellungen mehrere Hundert Waren bestellt haben. Es entstand
ein Schaden von über 1,2 Millionen Euro.

Als Kopf der Gruppierung gilt ein 38 Jahre alter angolanischer
Staatsangehöriger, der sich seit 2012 im Bundesgebiet aufhält. Bei
den übrigen Beschuldigten handelt es sich vorwiegend um Frauen und
Männer im Alter von 27 bis 42 Jahre, aus dem engeren Familien- und
Freundeskreis des Haupttäters.

Die Beschuldigten müssen sich wegen banden- und gewerbsmäßigen
Betrug, Computerbetrug und Urkundenfälschung verantworten. Ihnen
drohen mehrjährige Freiheitsstrafen.

Den heutigen Vollstreckungsmaßnahmen gingen intensive Fahndungs-
und Ermittlungsmaßnahmen von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft
voraus. Insgesamt waren heute fast 200  Einsatzkräfte der
Bundespolizei im Einsatz.

Neben den Verhaftungen der sechs Beschuldigten, konnte die
Bundespolizei umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Darunter
hochwertige Bekleidung verschiedener Hersteller / Versandunternehmen
im Umfang von drei Lkw-Ladungen (150 Umzugskartons), 24 Smartphones,
10 Laptops, 99 originalverpackte Prepaid-Simkarten und vieles mehr.

„Fidelio“ mit Gastdirigent im Theater Hagen

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Foto: Klaus Lefebvre

Hagen – Bei der Vorstellung der Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven (mit der neuen Textfassung von Jenny Erpenbeck) am Donnerstag, 7. Mai, Beginn 19.30 Uhr im Theater Hagen, steht als Gastdirigent Johannes Zurl am Pult. Zurl ist ein Kandidat für die neu zu besetzende Stelle des 1. Kapellmeisters für das Philharmonische Orchester Hagen. Der aus Landshut stammende Dirigent, Klarinettist und Pianist absolvierte seine Ausbildung u.a. bei Kurt Masur, war Stipendiat bei den Berliner Philharmonikern, Preisträger u.a. beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München und besuchte mehrere Meisterkurse. Seit 2009 dirigiert er regelmäßig die Hamburger Symphoniker, stand u.a. am Pult des Tonhalle Orchesters Zürich und des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin und wurde als Dirigent einer Jugendkonzert-Reihe in der Elbphilharmonie Hamburg verpflichtet. Ferner ist er sowohl als Dirigent wie Solist auf mehreren CD-Einspielungen vertreten.

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Musik im Karree: „Deutsch-Finnische Gesellschaft e.V. – Värttinä Vocal Trio

Varttina_trio1Hagen – Am kommenden Donnerstag, 07.05.2015, hat die Sparkasse im Rahmen der Reihe „Musik im Karree“ die Deutsch-Finnische Gesellschaft e. V. mit dem Värttinä Vocal Trio zu Gast.  Wenn die Deutsch-Finnische Gesellschaft e. V. zum Konzert ins Sparkassen-Karree einlädt, bedeutet das immer, dass die Besucher ein sehr erlesenes musikalisches Programm erwartet. „Värttinä“ ist Finnlands berühmtestes Folk-Musikensemble, welches 1983 im Nordkarelischen Rääkkylä gegründet wurde. Das „Värttinä Vocal Trio“ entstand aus dem Wunsch, die Lieder zu singen und zu präsentieren, die aus dem Programm der ursprünglich achtköpfigen Gruppe in Vergessenheit geraten sind. Diese Lieder werden von drei weltbekannten Sängerinnen Karoliina Kantelinen, Susan Aho, Mari Kaasinen kraftvoll vorgetragen, gewürzt mit Kantele und Akkordeon.
Das Konzert beginnt um 18.00 Uhr, der Eintritt ist – wie gewohnt – frei!

Kinderarztvortrag im Ev. Krankenhaus Haspe

händeHagen – Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:
Am Montag den 11. Mai, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U 2, Kinderernährung, Stillen oder Flaschengabe sowie Impfungen und Stoffwechselerkrankungen. Die Frauenklinik im Hasper Krankenhaus kooperiert mit der Kinderklinik des AKH: An jedem Wochentag steht ein Kinderarzt des AKH in der Frauenklinik am Mops zur Verfügung, führt Vorsorgeuntersuchungen durchführt und leitet bei Problemen die notwendigen Schritte ein.
Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

Trödelmarkt auf der Springe

Hagen – Der traditionelle Trödelmarkt auf dem Markplatz Springe wird in diesem Jahr nun zum 17. Mal vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen am Pfingstsonntag, 24. Mai, veranstaltet. Alle interessierten Verkäufer sind herzlich dazu eingeladen, sich zwischen dem 4. und 20. Mai, jeweils von 8.30 Uhr bis 12 Uhr, Rathausstraße 11, Zimmer B.278 oder B.280, gegen Zahlung der Standgebühr für einen Verkaufsstand anzumelden. Die Anmeldung wird mit der Zahlung der Standgebühr verbindlich, das heißt, die Gebühr ist bei der Anmeldung zu zahlen. Die Quittung ist am Veranstaltungstag mitzubringen und gilt als Platzkarte. Die Verkaufszeit geht von 11 bis 18 Uhr. Bis 8 Uhr am Veranstaltungstag können die reservierten Plätze eingenommen und die Stände aufgebaut werden. Die Standplätze sind eingezeichnet und mit Standnummern (Quittungsnummern) versehen. Ab 8 Uhr erfolgt gegebenenfalls die Vergabe der Restplätze. Ein Toilettenwagen steht bereit und es wird für das leibliche Wohl der Marktteilnehmer gesorgt. Für private Trödler beträgt die Gebühr 5 € pro lfd. Meter, Gewerbetreibende zahlen pro lfd. Meter 10 €. Eckplätze kosten 10 € extra. Autos oder Anhänger können hinter dem Stand abgestellt werden, wenn der Stand mindestens eine Länge von fünf Metern hat. Die Standtiefe beträgt grundsätzlich vier Meter. Das Befahren der Marktfläche ist nur nach Anweisung der Mitarbeiter des Fachbereiches und Vorlage der Einzahlungsquittung gestattet.

Die Musik der griechischen Subkultur

Hagen – Im Rahmen der Vortragsreihe mit der Deutsch-Griechischen Gesellschaft lädt die VHS Hagen am Dienstag, 12. Mai um 20 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, zu einem Diavortrag mit Musikbeispielen ein. Diesmal geht es um Rembetiko, die Musik der griechischen Subkultur.
Rembetiko ist die Musik vom Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1955. Entstanden ist sie in einigen Hafenstädten Griechenlands wie Piräus und Thessaloniki und im östlichen Mittelmeerraum. Die Blütezeit war zwischen 1930 und 1940 in Piräus. Sie hat wesentlich die neue Musik Griechenlands beeinflusst. Viele Lieder sind heute immer noch populär. Die Entstehung (Lebensumstände, Musik, Instrumente, Lieder, Tanz und Interpreten) und die Entwicklung dieser Musikrichtung wird Referent Loukas Lymperopoulos an Beispielen erläutern. Der Eintritt ist frei; nähere Informationen zur Reservierung unter der Kurs-Nr. 1322 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

Vorlesespaß mit dem Zauberbett

-Das Zauberbett_7.5.Hagen – Am Donnerstag, 7. Mai, um 16 Uhr erleben alle Kindergarten- und Vorschulkinder im Rahmen des Vorlesespaßes der Stadtbücherei wieder einen tollen Nachmittag und können es sich ausnahmsweise mal in der Musikbücherei in der Stadtbücherei Hagen gemütlich machen. Eine Vorlesepatin liest die spannende Geschichte „Das Zauberbett“ vor und zeigt in einem großen Buch die Bilder zu der Geschichte: Timmi hat ein ganz besonderes Bett. Kaum sagt er sein Zauberwort, schon entführt es ihn in ferne Länder. Nacht für Nacht hebt er ab und geht auf abenteuerliche Reisen. Timmi hängt sehr an seinem Bett, doch als er aus den Ferien zurückkommt, hat Oma eine große Überraschung für ihn.
Im Anschluss haben die Kinder die Gelegenheit, zu der Geschichte ein Bild zu malen, das dann in der Leseecke der Kinderbücherei aufgehängt wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bilderbuchkino in Hohenlimburg

Hagen – Die Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6 – 8 (in der Sparkasse), lädt am Dienstag, 19. Mai, um 16 Uhr zu einem Bilderbuchkino. Im Mittelpunkt steht das Grimm-Märchen „Dornröschen“: Dornröschen muss schon als Säugling den Streit ihrer Eltern mit der wütenden Fee „ausbaden“ .Wie es dann aber doch noch gut ausgeht, erzählen die Vorlesepatinnen des Fördervereins HohenlimBuch Kindern ab vier Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten.

Einführung in die Onleihe nun auch in Haspe

Hagen – Die Stadtteilbücherei im Torhaus in Haspe lädt am 18. Mai um 10 Uhr zu einer Einführung in die Onleihe. Bibliothekarin Kirstin Stephan erklärt Interessierten die Onleihe und wie man sie nutzt, zeigt wie eBooks und andere elektronische Medien von zu Hause über die Onleihe ausgeliehen werden können und erläutert den Ablauf sowie die technischen Voraussetzungen. Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde und ist kostenfrei.

Vorlesestunde in der Stadtteilbücherei Haspe

Hagen –  Am Dienstag, 12. Mai, lädt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1 (Torhaus), um 16 Uhr zur Vorlesestunde für Kinder ab vier Jahren. Im Mittelpunkt steht dabei Geschichte „Ein halber Nudelhund“: Adrian hätte gern einen Hund. Im Kindergarten freundet er sich mit einem kleinen, knuddeligen Hund an, dessen Fell in langen Locken herabhängt – wie Nudeln. Und nicht nur im Kindergarten, auch zu Haus spielt er mit ihm. Doch niemand glaubt, dass es den Hund wirklich gibt! Anschließend können die Kinder zur Geschichte noch ein Bild malen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

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