Gedenken an 70. Jahrestag der Befreiung

Hagen – Mit einer Mahnwache erinnert der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN am Freitag, den 8. Mai, an den 70. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom Faschismus. Dabei greifen die Mitglieder des Vereins auf das Wort Richard von Weizsäckers zurück: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ Und weiter: „Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen.“ Die Mahnwache beginnt um 16 Uhr am Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße.
Aus Anlass des historischen Tages hat der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN einen Bürgerbrief an die Menschen in der Hagener Partnerstadt Smolensk angeregt, der in dieser Woche dort übergeben wird. Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen der EU, Deutschland und Russland soll dieser Brief die Botschaft vermitteln, dass Frieden ein hohes Gut ist, das von uns allen bewahrt werden muss. (Brief im Wortlaut siehe Anhang)
Am Montag, den 11. Mai, hat der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN den Zeitzeugen Fritz Faeskorn zu Gast. Der Vater von Fritz Faeskorn wurde von den Faschisten als Widerstandskämpfer verhaftet und überlebte das KZ Dachau. Er selbst erlebte als Kind die Bombennächte in Hagen, unter anderem den Bombenabwurf auf den Bunker in der Körnerstraße. Die Veranstaltung findet im Kulturzentrum Pelmke statt, Beginn: 19 Uhr.

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