Phoenix schließt Saison auf Platz 13 ab

Phoenix Hagen hat die Saison 2014/2015 der Beko Basketball Bundesliga auf dem 13. Tabellenplatz abgeschlossen. Daran änderte auch die 87:66 (42:38)-Niederlage am letzten Hauptrundenspieltag bei den Basketball Löwen Braunschweig nichts. Vor 2.364 Zuschauern in der Braunschweiger Volkswagen Halle kämpften sich die Feuervögel nach zweistelligem Rückstand bis auf einen Punkt zurück. Letztlich mussten sie sich aber dennoch deutlich geschlagen geben. Wieder einmal setzte Phoenix-Headcoach Ingo Freyer stark auf die eigene Jugend.

Das Personal:

Die Basketball Löwen Braunschweig mussten auf Shooting Guard Trent Lockett (Handgelenksverletzung) verzichten. Den Feuervögeln fehlte wie bereits in den letzten vier Partien Kapitän David Bell (Ellbogenverletzung). Auch Zamal Nixon (Magen-Darm-Grippe) war nicht einsatzbereit, sodass Freyer nur vier Importspieler zur Verfügung standen. Dafür waren die Nachwuchsspieler Jonas Grof und Marcel Keßen wieder an Bord, die am Sonntag mit einem Sieg der Phoenix Juniors gegen die Young Dragons den Einzug in das NBBL TOP4 in eigener Halle am 16. und 17. Mai gesichert hatten.

Der Spielverlauf:

Die Partie begann sehr ausgeglichen und mit vielen Führungswechseln. Kyle Visser eröffnete das Spiel mit einem Sprungwurf aus der Halbdistanz. Die Feuervögel gingen nach den Treffern von Todd Brown zum 2:3 (2.), Dino Gregory zum 8:9 (4.) und 11:13 (6.) sowie von Larry Gordon zum 13:15 (7.) in Führung. Mehr als drei Punkte Vorsprung konnte Phoenix sich jedoch nicht erarbeiten. Immer wieder kam Braunschweig zurück. Zum letzten Mal im ersten Viertel lagen die Feuervögel vorne, als Jonas Grof nach Assist von Niklas Geske einen sehenswerten Dreier zum 17:18 im Korb unterbrachte (8.). Danach geriet die Hagener Offense ins Stocken. In der Defense ließen sie zu leichte Abschlüsse für die Braunschweiger um Top-Scorer Tim Abromaitis und Spielmacher Dru Joyce zu. Mit 27:18 nach Korbleger von Abromaitis endete das erste Viertel.

Erst nach über einer Minute im zweiten Spielabschnitt gelang es Fabian Bleck per Freiwurf, den viertelübergreifenden 12:0-Lauf der Hausherren zu stoppen. Doch auch danach blieb Braunschweig spielbestimmend, erreichte bis in die Mitte des Viertels hinein immer wieder eine zweistellige Führung. Die Feuervögel ließen insbesondere von der Dreierlinie die Treffsicherheit vermissen. Nach Vissers Freiwurf zum 42:28 (17.) übernahmen die Feuervögel die Partie. Sie verzichteten jetzt weitestgehend auf Wurfversuche aus der Distanz und suchten sich den Weg durch die Braunschweiger Verteidigung. Die Schüsse, die sie nahmen, saßen, und so schmolz der Vorsprung der Löwen, die knapp vier Minuten nicht trafen, auf vier Zähler.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst so ausgeglichen zu wie zu Beginn der Partie. Phoenix schnupperte jetzt am Ausgleich. Nach Geskes Korbleger zum 49:48 (25.) waren die Hagener nur noch einen Punkt von den Gastgebern entfernt. Doch die gaben noch einmal Gas und setzten sich wieder ab. Abromaitis sorgte mit einem Dunking zum 58:48 für die erneute zweistellige Führung (27.). Bei den Feuervögeln standen mit Niklas Geske, Jonas Grof, Fabian Bleck und Marcel Keßen zwischenzeitlich vier junge deutsche Spieler gleichzeitig auf dem Parkett. Kurz darauf wurde Geske durch Moritz Krume ersetzt, es blieb also bei den vier Nachwuchsspielern. Die letzten zehn Minuten begannen beim Stand von 62:53.

Im Schlussviertel schien Dino Gregory per Korbleger nach Offensiv-Rebound zu einer Aufholjagd wie gegen Bonn anzusetzen. Doch die Braunschweiger ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Mit viel Sicherheit im Abschluss schraubten sie ihren Vorsprung in die Höhe. Dominique Johnson sorgte mit dem Korbleger zum 84:62 für den größten Abstand der Partie (39.). Bei den Feuervögeln lief offensiv nicht mehr viel, aus dem Feld trafen sie kaum noch. Die letzten sechs Hagener Punkte waren Freiwürfe von Geske. Den 87:66-Endstand besorgte Johnson per Dreier.

Das Fazit:

Für beide Mannschaften ging es am letzten Hauptrundenspieltag nicht mehr um viel. Phoenix Hagen hatte besonders an den schwachen Wurfquoten zu knacken. Nur zwei von 17 Dreiern trafen die Feuervögel. Auch aus der Nahdistanz sah es nicht viel besser aus: Der Quote von 47 Prozent standen 59 Prozent bei den Braunschweigern gegenüber. Da half es auch nicht, dass Phoenix von der Freiwurflinie mit 83 zu 71 Prozent deutlich sicherer war. Bei den Feuervögeln übernahmen die jungen deutschen Spieler wieder viel Verantwortung. Allen voran schritt Niklas Geske, der mit knapp dreißig Minuten Spielzeit von allen Akteuren am längsten auf dem Feld stand. Jonas Grof stellte mit über 20 Minuten Einsatzzeit ein Career-High auf. Auch Fabian Bleck, Marcel Keßen, Moritz Krume und Arber Tolaj bekamen ihre Einsatzzeiten. Top-Scorer der Partie wurde Braunschweigs Tim Abromaitis mit 23 Punkten, während bei Hagen Dino Gregory mit 16 Zählern bester Werfer war.

Die Trainerstimmen:

Raoul Korner (Basketball Löwen Braunschweig): „Es war heute eine gute Gelegenheit, noch einmal tief in die Bank zu gehen und allen Spielern die Chance auf Minuten zu geben. Und ich hoffe, es war für die Fans ein unterhaltsames Spiel. Ich muss aber meinen Jungs ein Kompliment machen, was die ganze Saison anbelangt. Das Team hat einen guten Job gemacht. Sicherlich tut es weh, dass am Ende sieben Punkte zum Playoff-Einzug gefehlt haben. Das zeigt allerdings auch nur, wie knapp es letztendlich war. Wir beenden die Saison auf dem neunten Platz und das war nahe am Maximum von dem, was wir erwarten durften.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Braunschweig, sie haben heute verdient gewonnen. Wir haben heute unter den Voraussetzungen und mit den schlechten Quoten keine Chance gehabt. Die Trefferquoten lagen bei 37 Prozent für uns und 51 Prozent für die Löwen. Außerdem waren 18 Ballverluste zu viel. Und wenn man alleine auf die Wurfquoten schaut, dann geht die Niederlage mit 20 Punkten Differenz am Ende auch in Ordnung.“

Die Statistik:

Basketball Löwen Braunschweig – Phoenix Hagen 87:66 (42:38)

Basketball Löwen Braunschweig: Abromaitis (23/2), Visser (14), Allen (12), Adler (10/2), Joyce (7/2, 10 Ass.), McElroy (5/1), Pluskota (5), Johnson (5/1), Simon (3/1), Bogdanov (3), Gertz, Theis.

Phoenix Hagen: Gregory (16, 7 Reb.), Geske (14), Gordon (10, 8 Reb.), Brown (7/1), Grof (7/1), Bleck (5), Ramsey (3, 10 Reb.), Keßen (2), Igbavboa (1), Krume (1), Tolaj.

Zuschauer: 2.364

Schiedsrichter: Toni Rodriguez Soriano, Anne Panther, Michael Gutting

Technischer Kommissar: Ingo Holsten

Stationen: 11:11 (5.), 27:18 (10.), 33:24 (15.), 42:38 (20.), 53:48 (25.), 62:53 (30.), 77:60 (35.), 87:66 (40.).

Stadtmarketing Wanderung Schnadegang 2. Teil

Hagen – Der zweite Teil der Wanderung „Schnadegang“ des Stadtmarketing Wetter e. V. entlang der Grenzen unserer Harkortstadt startet am Donnerstag, 7. Mai um 14 Uhr.
Treffpunkt ist der Endpunkt der ersten Etappe Ecke Bachstraße/Hagener Straße in Volmarstein. Hier nimmt Wanderführer Helmut Schuchardt die Teilnehmer in Empfang und startet zur ca. 3-4-stündigen Wandertour.
Die Route führt entlang der Grenzen unserer Harkortstadt und ist in insgesamt vier Teilabschnitte unterteilt. Zuerst geht es steil bergauf über den Volmarsteiner Berg zur Burgruine anschließen durch das Dorf Volmarstein, um dann vom Brandstöcken aus zur Reithalle zu gelangen, von hieraus geht es weiter über Wiesen und Felder und durch Wälder in Richtung Silschede. Ziel und gleichzeitig Ausgangspunkt für den 3. Teilabschnitt der Wanderung ist die Haltestelle „Am Büffel“.
Die anschließenden Wanderungen finden ebenfalls donnerstags am 28. Mai und 4. Juni statt und starten um 14 Uhr.
Bitte gutes Schuhwerk tragen und Trinkflasche nicht vergessen!
Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person/Wanderung

1. Sparkassen-Kreditkarte jetzt selbst gestalten

20150429_sparkasse-2aHagen – Ab dem 01. Mai 2015 bietet die Sparkasse Hagen ihren Kunden die Möglichkeit, ihre neue Kreditkarte mit einem Lieblingsfoto individuell zu gestalten. Wer dazu kein persönliches Bild nutzen möchte, hat die Auswahl aus über 100 Motiven. Zusätzlich gibt es neun Hagener Motive, die eigens für diesen Zweck abgelichtet wurden: beispielsweise der Hasper Kirmesbauer mit seinem Esel, das Theater Hagen, das Wasserschloss Werdringen, das Schloss Hohenlimburg oder der Hengsteysee. Alle Hagener können ab sofort und bis zum 31. Mai auf http://www.sparkasse-hagen.de abstimmen, welches der neun Motive aus unserer Stadt ihnen am besten gefällt. Mit ein bisschen Glück wird dieser Klick mit einer von drei Städtereisen für zwei Personen belohnt. Als erster Sparkassen-Kunde erhielt heute Udo Röhrig, seines Zeichens Hasper Kirmesbauer, in der Geschäftsstelle in Haspe „seine“ MasterCard. Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen, ließ es sich nicht nehmen, diese persönlich zu überreichen und sich bei ihm für seine Bereitschaft, sich als Hasper Symbolfigur ablichten zu lassen, zu danken. Seinen Esel hatte Herr Röhrig leider nicht dabei.

Infoveranstaltung „Studieren in Europa“

Hagen – Eine Informationsveranstaltung rund um das Thema Auslandsstudium findet im Rahmen der Hagener Europawochen für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 am Dienstag, 5. Mai, von 12 bis 14 Uhr in der Aula des Fichte-Gymnasiums statt. Fragen wie: „Wozu brauche ich ein Auslandsstudium? Welche Möglichkeiten habe ich, ein oder zwei Auslandssemester in mein Studium zu integrieren? Was muss ich tun, um einen Studienplatz im Ausland zu bekommen und dazu noch gefördert zu werden? Was habe ich von einem europäischen Freiwilligendienst?“ beschäftigen Eltern, Lehrer und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen. Laura Hope vom Referat Internationales der Technischen Universität Dortmund gibt einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Chancen eines Auslandsstudiums und berichtet auch über Erfahrungen aus Auslandsemestern und Praktika. Ute König und Aleksandra Makarova von der eSw stellen kurz den Europäischen Freiwilligendienst vor, über den die ehrenamtliche Mitarbeit in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten im Ausland gefördert wird. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sind herzlich eingeladen.

Hospizversorgung: René Röspel begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung

Hagen – Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel lobt diese Initiative: „Hier werden wichtige Punkte verankert, um die pflegerische und medizinische Versorgung von sterbenskranken Menschen zu verbessern.“
Mit dem Gesetzentwurf werden auch Forderungen umgesetzt, die zuletzt in einer von Röspel im Hagener Sparkassenkarree am 11. März organisierten Diskussionsveranstaltung mit Franz Müntefering und dem Palliativmediziner Lukas Radbruch deutlich wurden: Sterbebegleitung, Pflege und ärztliche Versorgung werden besser miteinander verknüpft. Zudem erhalten schwerstkranke Menschen und deren Angehörige eine verbesserte Beratung.
Die stationäre Hospizarbeit wird finanziell besser unterstützt: Die Einrichtungen erhalten künftig 95 statt bisher 90 Prozent der Kosten durch die Krankenkassen refinanziert. Ambulant tätige Palliativmediziner werden besser honoriert. Und auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen sind Verbesserungen vorgesehen: In den Heimen wird sichergestellt, dass in Kooperation mit Ärzten und Hospizdiensten die Bewohnerinnen und Bewohner auf Wunsch ein individuelles Angebot für ihre letzte Lebensphase bekommen. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Hospiz-Arbeit in die Pflegeheime zu bringen und das auch zu bezahlen“, erläutert René Röspel.
Zudem erhalten Versicherte einen Rechtsanspruch darauf, von der Krankenkasse umfassend zum Thema Palliativ- und Hospizversorgung beraten zu werden. „Solche Informationen sind wichtig für Menschen, die fürchten, in ihrer letzten Lebensphase allein zu sein, Schmerzen zu leiden oder anderen zur Last zu fallen“ verdeutlicht Röspel: „Niemand soll in den letzten Tagen seines Lebens leiden müssen.“

„Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“

Hagen – Über „Die Idee der Freiheit und ihre aktuellen Gefährdungen“ spricht der renommierte Heidelberger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Paul Kirchhof am Montag, 4. Mai, in der. Seit Jahrzehnten bestimmt er die Steuerrechtsdiskussion mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung entscheidend mit. Hierdurch ist er in der Öffentlichkeit bekannt. Zu der Veranstaltung sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. Sie beginnt um 17 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097, Räume 4 und 5. Gemeinsame Veranstalter des Vortrags sind das Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften und die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit ihren Vortragsreihen Europäische Verfassungswissenschaften und Colloquia Iuridica im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität. Paul Kirchhof ist Professor für öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Seit Jahrzehnten bestimmt er mit seinen Vorschlägen für eine tiefgreifende Reform und Vereinfachung des Steuerrechts sowie für einen radikalen Abbau der öffentlichen Schulden die öffentliche Diskussion entscheidend mit. Als Richter am Bundesverfassungsgericht wirkte Kirchhof an zahlreichen Entscheidungen mit, die für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlich waren und sind, etwa den Karlsruher Beschlüssen zum Euro, zur Vereinbarkeit des Grundgesetzes mit dem EU-Vertrag von Maastricht sowie zum Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern.

„Anbaggern“ am Bahnhof

Bahnhofshinterfahrung03_copyright Michael Kaub
Fotos: Michael Kaub/Stadt Hagen

Hagen –  Die Hagener Bahnhofshinterfahrung liegt gut in der Zeit: Laut Plan beginnt ab Mai Bauabschnitt Nummer 2. Den Startschuss hat

Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Donnerstag, 30. April, mit dem Bagger gegeben.
Teil 1 der Baustelle ist so weit abgeschlossen, sieht man einmal von den Maßnahmen rund ums „Rosa Haus“ ab, das seit Montag dieser Woche abgebrochen wird. Der verzögerte Bau der Ennepebrücke an dieser Stelle hält aber den Fortschritt der Arbeiten keineswegs auf: Die Brücke, für die das Gebäude weichen muss, braucht erst dann zu stehen, wenn auf der anderen Seite der Großbaustelle auch die Brücken über die Ennepe, Volme und die DB-Gleise entstanden sind und die Bahnhofshinterfahrung durchgängig genutzt werden kann.
Bereits jetzt schreibt das ehrgeizige Unterfangen, das der Feinstaubverringerung dient und das Verkehrschaos rund um das Nadelöhr Hauptbahnhof entzerren soll, Erfolgsgeschichte: Nach Abschluss der Bauarbeiten erobern sich die Wehringhauser Bürger gerade ihren verkehrsberuhigten, plötzlich wieder attraktiven Stadtbezirk neu. Die sogenannte Varta-Insel wird als begehrter Standort nicht nur für Gewerbeansiedlung gehandelt, und hinter dem Bahnhof soll in den nächsten Jahren eine neue, urbane Mitte entstehen, die mit ihrer zentralen Lage am Wasser und schnellen Verkehrswegen vielversprechende Möglichkeiten eröffnet.
Durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen wurde nun der zweite Bauabschnitt – wie alle Teillose der Bahnhofshinterfahrung – EU-weit ausgeschrieben. Das Auftragsvolumen beträgt etwa zehn Millionen Euro. Es sind insgesamt zehn verschiedene Fachlose, von denen die Enervie eines selbst vergibt. Zunächst konzentrieren sich die Arbeiten auf den Knotenpunkt hinter dem Hauptbahnhof, an dem dreidimensional alles zusammenläuft: Straßen, Gleise, Brücken und Versorgungsleitungen, die teils sogar unterhalb der Volme verlaufen – eine hoch komplexe Angelegenheit, wie sie nur wenige Unternehmen gestemmt bekommen. Die Wahl ist nun auf eine Arbeitsgemeinschaft von den entlegenen Zipfeln Westfalens gefallen: Die Firmen Depenbrock und Echterhoff aus Stemwede und Westerkappeln sind spezialisiert auf solch komplexe Maßnahmen und haben gemeinsam den Zuschlag erhalten.
Die Stützkonstruktionen für das Teilstück der neuen Trasse zwischen der geplanten Ennepebrücke in Bauabschnitt 1 und dem Knotenpunkt hinter dem Bahnhof werden gerade gesondert ausgeschrieben; es handelt sich hier um einen relativ geradlinig verlaufenden Abschnitt der Hinterfahrung auf der ehemaligen Gleistrasse entlang der Ennepe. Hier sieht der WBH auch für mittelständische Unternehmen gute Chancen, als Auftragnehmer zum Zuge zu kommen.
Das Gelände hinter dem Bahnhof ist vorbereitet: In mehreren Stufen wurden bis zum Ende des 1. Quartals 2015 die Gebäude abgebrochen und planiert. Die Schuttmassen hat man an Ort und Stelle eingelagert, man wird sie noch brauchen. Jetzt ist die Bodensanierung dran: Ähnlich wie in Bauabschnitt 1 gibt es kontaminierte Einzelbereiche, in denen die belasteten Bodenmassen vorsichtig aus dem Grundwasser geholt, durch sauberes Erdreich ersetzt und am Rand der Baugrube gelagert werden. Sie werden – eingekapselt und oberhalb des Grundwasserspiegels – später vor Ort unterhalb der Straße wieder verbaut. So sieht es der Sanierungsplan vor, an dem auch das Umweltamt beteiligt war: Nichts kommt auf die Deponie, alles verbleibt an Ort und Stelle. Insgesamt werden im Bauabschnitt 2 etwa 80.000 Kubikmeter Boden bewegt. Alle Flächen, die nicht für den Straßenbau erforderlich sind, werden für eine künftige Nutzung vorbereitet: Sie werden von der äußeren Erschließung her auf die Gründungshöhe der künftigen Ansiedlungen gebracht und sind somit für eine Bebauung hergerichtet.
In der kommenden Woche beginnen nun die Arbeiten an Abschnitt 2 zunächst mit der Erschließung des Baufeldes. Die Baustellenzufahrt erfolgt von zwei Seiten: von Eckesey aus über die Sedanstraße und in der Verlängerung über eine bereits erstellte Baustraße zum Baufeld; die andere Zufahrt verläuft von der Eckeseyer Straße über die Brücke, die über die Gleise führt, in die Plessenstraße. Da sich schon aus Sicherheitsgründen im gesamten Baufeld weder Pkw noch Fußgänger aufhalten dürfen, wird in der kommenden Woche die Plessenstraße ab der Brücke über die Ennepe gesperrt, ebenso wie die Bahnunterführung Werdetunnel. Das bedeutet, dass die Verbindung zwischen Kuhlerkamp und Eckesey über die Philippshöhe für den fließenden Verkehr nicht mehr nutzbar sein wird. Wer zur Sedanstraße möchte, muss die Eckeseyer Straße (B 54) bis in Höhe Bauhaus benutzen, um über die Grüntaler Straße hinter die Schienen zu gelangen. Fußgänger können die Verbindung von der Plessenstraße über die Eisenbahn-Fußgängerbrücke zur Sedanstraße vorläufig weiter benutzen. Voraussichtlich im Herbst wird diese Brücke jedoch im Zuge der Bauarbeiten abgerissen. Dann muss auch der Fußgängerverkehr zur Sedanstraße über die Grüntaler Straße kommen.

Wissenswertes zur Bahnhofshinterfahrung
Die Bahnhofshinterfahrung verläuft westlich des Hauptbahnhofs etwa parallel zu den Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Im Norden schließt sie an die Eckeseyer Straße (B 54) an und bindet in Höhe der Dieckstraße wieder in die Wehringhauser Straße (B 7) ein.
Die Gesamtlänge der Trasse beträgt etwa 1650 Meter.
Im 1. Bauabschnitt (Beginn: Februar 2013) wurde der südliche Teil der Bahnhofshinterfahrung als Umgehung des Ortskerns Wehringhausen zwischen Wehringhauser Straße und Weidestraße ausgebaut.
Die Bauabschnitte 2 und 3 umfassen den Verbindungsabschnitt westlich des Hauptbahnhofs und den Anschlussbereich Eckeseyer Straße. Sie laufen teilweise zeitlich parallel: Der 2. Bauabschnitt ist von Mai 2015 bis zum 2. Quartal 2018 terminiert, der 3. Bauabschnitt beginnt im 4. Quartal 2016 und soll im 3. Quartal 2019 fertig gestellt sein.
Für Abschnitt 2 der Hagener Bahnhofshinterfahrung werden etwa 15 Millionen Euro an Baukosten veranschlagt, es werden etwa 80.000 Kubikmeter Boden bewegt.

 

Theater im Karree – „Dein Lied erklang, ich habe es gehöret“

csm_Klier2_f3c4ed916dcsm_Hannappel_09b164fc28Hagen – Zu einem besonderen Liederabend laden Solisten des Theater Hagen ein ins Sparkassen-Karree am Dienstag, 05. Mai 2015, 18.00 Uhr.  
Die Sängerinnen und Sänger des Theaters sind den Hagenern wohl vertraut: In den Aufführungen des Theaters erweisen sich Stimmenvielfalt und Wandlungsfähigkeit des Opernensembles stets aufs Neue. Nun ist der abendliche Auftritt im Karree der Sparkasse ein Anlass, noch eine ganz andere Facette ihrer Kunst zu zeigen. Eine Auswahl von Kunstliedern steht auf dem Programm mit Kompositionen von Schubert, Schumann und Wolf und Brahms  bis zu R. Strauss und Tschaikowsky. 
Diesem besonderen Genre widmen sich Maria Klier (Sopran), Kejia Xiong (Tenor) und Malte Kühn (Klavier). Durch das Programm führt Dorothee Hannappel, Dramaturgin am Theater Hagen.

Hilfe vor Ort statt Altkleider-Spenden

Vortrag Flüchtlingsdorf NRWHagen – Der Konflikt mit dem sogenannten „Islamischen Staat“ wird wohl noch ein Jahrzehnt dauern. Damit rechnet der Bochumer SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel, der auf Einladung der beiden SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer sowie des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel im „Alten Stadtbad“ in Haspe über die Lage im Nordirak und Syrien, die Situation der Flüchtlinge in der Region und sein Projekt „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet/NRW im Nordirak“ berichtete. Serdar Yüksel hatte sich im März ein Bild der verheerenden Lage vor Ort gemacht, mehrere Flüchtlingscamps besucht, mit Flüchtlingen, Geistlichen und Politikern gesprochen und einen Frontabschnitt bei Mossul besucht. Sein spannender Reisebericht liefert Eindrücke von der schwierigen humanitären und militärischen Lage in den autonomen irakischen Kurdengebieten, in denen der Kampf gegen die IS-Truppen tobt.
Deutschland hat seit Juni 2014 über 100 Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereit gestellt. Deswegen und weil sie mit Waffen der Bundeswehr versorgt wurden, seien die Kurden sehr dankbar und sehr bemüht, rechtsstaatliche Standards in ihren Gebieten einzuhalten, berichtete Serdar Yüksel: „Die Hilfe würde sofort eingestellt, wenn die Kurden genau so totalitär vorgingen wie der IS.“
In den Flüchtlingslagern, die der Abgeordnete besuchte, leben 2,3 Millionen Menschen, teilweise schon seit 1992, als einer der Golfkriege tobte. 5000 Kinder in diesen Lagern haben keine Eltern mehr. Kurdistan mit seinen fünf Millionen Einwohnern ist damit völlig überfordert, rechnete Yüksel vor: „Das ist so, als wenn Deutschland 37 Millionen Flüchtlinge aufnehmen müsste.“ Eine „legale“ Möglichkeit, aus den Kriegsgebieten nach Europa zu kommen, gibt es nicht. Auch deshalb sterben Tausende auf der Flucht über das Mittelmeer. Deshalb sei Hilfe vor Ort dringend erforderlich. „Charity-Tourismus“ und Altkleider im LKW dorthin zu schicken, sei aber „nicht hilfreich“.
Im Dezember 2014 hat Serdar Yüksel gemeinsam mit der Caritas Flüchtlingshilfe Essen die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ ins Leben gerufen, die sich auch dank prominenter Unterstützung so rasant entwickelt hat, dass sie inzwischen auf ganz NRW ausgedehnt wurde. Ziel ist es, ein Flüchtlingsdorf aus Container-Unterkünften in der Region Dohuk zu errichten. Die Caritas übernimmt die Organisation und Realisierung. Die wärmeisolierten Container bieten je zwei Familien Schutz, werden direkt im Nordirak hergestellt und sollen vor allem Familien mit Kindern zur Verfügung gestellt werden. „Ein Container kostet dort 5000 Euro, hier würde die Herstellung 25000 Euro kosten zuzüglich Transport“, rechnet Serdar Yüksel vor. Die ersten 200 000 Euro hat die Initiative bereits zusammen.
Spenden sind möglich auf das Konto IBAN DE75 3606 0295 0000 0144 00 mit dem Stichwort „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“. Das Geld kommt zu 100 Prozent der Initiative zugute“, versichert Serdar Yüksel.
Informationen gibt es unter www.fluechtlingsdorf-nrw.de

Jung trifft Alt

KinderschutzbundHagen – Die Seniorennachmittage im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes dienen der Begegnung zwischen den Generationen. Am Dienstag, den 05. Mai sind Interessierte jeden Alters herzlich eingeladen, über das Thema Gesundheit zu diskutieren. Das Mehrgenerationenhaus bekommt an diesem Tag Besuch vom Fitness – Studio InJoy, welches mit einem Vortrag über Ernährung und Bewegung nützliche Tipps und Denkanstöße geben wird. Der Eintritt ist frei. Wie jeden Dienstag gibt es auch Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen. Die Veranstaltung dauert von 15.00 bis 17.00 Uhr.  Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und – helfern. Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kursus absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen, aber auch zu zeigen, wie ein Handy funktioniert oder das Email-Programm auf dem Computer. 

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

Achtung! Gefährliche „Spice-Produkte“ im Umlauf!

polizei-bochum-pol-bo-achtung-gefaehrliche-spice-produkte-im-umlauf„Spice“ ist eine Droge, die als Ersatz für Cannabisprodukte zum
großen Teil illegal verkauft wird. Seit dem gestrigen 29. April ist
es nun zu zwei Vorfällen in der Bochumer Innenstadt gekommen, bei
denen Konsumenten nach der Einnahme durch Rauchen über Krämpfe und
Übelkeit klagten. Zwei Personen mussten sich in örtlichen
Krankenhäusern ambulant behandeln lassen. Das Bochumer
Rauschgiftkommissariat (KK 16) warnt dringend vor der Einnahme der
gesundheitsgefährdenden „Spice-Produkte“! Die Ermittler des KK 16
bitten unter den Rufnummern 0234/909-4160 oder – 4441 (Kriminalwache)
um Hinweise zur Herkunft der gefährlichen Drogen.

Hospizversorgung: René Röspel begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung

Hagen – Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel lobt diese Initiative: „Hier werden wichtige Punkte verankert, um die pflegerische und medizinische Versorgung von sterbenskranken Menschen zu verbessern.“
Mit dem Gesetzentwurf werden auch Forderungen umgesetzt, die zuletzt in einer von Röspel im Hagener Sparkassenkarree am 11. März organisierten Diskussionsveranstaltung mit Franz Müntefering und dem Palliativmediziner Lukas Radbruch deutlich wurden: Sterbebegleitung, Pflege und ärztliche Versorgung werden besser miteinander verknüpft. Zudem erhalten schwerstkranke Menschen und deren Angehörige eine verbesserte Beratung.
Die stationäre Hospizarbeit wird finanziell besser unterstützt: Die Einrichtungen erhalten künftig 95 statt bisher 90 Prozent der Kosten durch die Krankenkassen refinanziert. Ambulant tätige Palliativmediziner werden besser honoriert. Und auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen sind Verbesserungen vorgesehen: In den Heimen wird sichergestellt, dass in Kooperation mit Ärzten und Hospizdiensten die Bewohnerinnen und Bewohner auf Wunsch ein individuelles Angebot für ihre letzte Lebensphase bekommen. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Hospiz-Arbeit in die Pflegeheime zu bringen und das auch zu bezahlen“, erläutert René Röspel.
Zudem erhalten Versicherte einen Rechtsanspruch darauf, von der Krankenkasse umfassend zum Thema Palliativ- und Hospizversorgung beraten zu werden. „Solche Informationen sind wichtig für Menschen, die fürchten, in ihrer letzten Lebensphase allein zu sein, Schmerzen zu leiden oder anderen zur Last zu fallen“ verdeutlicht Röspel: „Niemand soll in den letzten Tagen seines Lebens leiden müssen.“

Stressfrei durch den Alltag

GymnastikHagen – Das Therapiezentrum am Ev. Krankenhaus Haspe, Brusebrinkstraße 20 in Hagen, bietet einen neuen Kurs Autogenes Training an. Der Kurs beginnt am 6. Mai und findet immer mittwochs um 17.00 Uhr statt. Zeitdruck, Stress und ein hektischer Lebensstil sind immer häufiger die Ursache für psychische und auch physische Erkrankungen. Autogenes Training kann Sie durch Selbstsuggestion zu Entspannung führen, bietet Ihnen so eine Auszeit und willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Das Training wird geleitet von der fachkundigen und langjährig erfahrenen Ergotherapeutin und Gesundheitsmanagerin Anette Heimann. Informationen zur Anmeldung und zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen erhalten Sie im Therapiezentrum am Mops, Telefon: 02331-476 2940.

Jugendrat Hohenlimburg tagt

Hagen/Hohenlimburg – Der Jugendrat Hohenlimburg lädt zur Sitzung am Dienstag, 5. Mai, um 17 Uhr in das Jugendzentrum Hohenlimburg, Jahnstraße 2, ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem neue Anträge und Anregungen, das Budget 2015, die „Lennebad-Aktion“, Infos und Aktionen des Gesamtstädtischen Jugendrates sowie Aktuelles aus Jugendhilfeausschuss und Bezirksvertretung. Interessierte sind herzlich willkommen.

„DIE REISE ZUM MOND“ im Lutz

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Fotograf: Klaus Lefebvre

Hagen – Ab Mittwoch, 6. Mai 2015 (Beginn 11.00 Uhr) steht wieder die Märchenoper „Die Reise zum Mond“ mit Musik von Jacques Offenbach (Texte von Bettina Bartz) in der Inszenierung von Guta Rau und der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik auf dem Spielplan im Lutz.
Prinz Übermut geht seinen Eltern, Königin Basteline und König Bauch, ziemlich auf die Nerven. Also beschließen sie, ihn auf den Mond zu schießen. Durch ein Versehen sind sie aber selbst auch in der Rakete und landen mit auf dem Mond. Dort trifft Übermut auf Prinzessin Fantasie, die dabei ist, ihre Eltern zu erziehen (auf dem Mond erziehen die Kinder ihre Eltern). Da Übermuts Eltern auch nicht sehr viel miteinander anfangen können, beschließen die Kinder, dass Abhilfe geschaffen werden muss. Dazu brauchen sie Paradiesäpfel! Wer von diesen isst, muss den Menschen, den er als nächstes sieht, lieben. Leider kann man aber nicht so genau vorhersehen, wer dieser nächste sein wird…
Bettina Bartz hat eine Kinderoper geschrieben, die überschäumt vor Ideen und mit der schönen Musik von Offenbach auch den jüngsten Theaterbesuchern die Oper auf witzige und spannende Weise nahezubringen vermag.
Die Darsteller sind Fabienne Hahn, Christina Heuel, Benjamin Hoffmann und Philipp Werner.

Märchenoper für Kinder
Musik von Jacques Offenbach, eingerichtet von Erik Kross
Texte von Bettina Bartz

Musikalische Leitung: Ana-Maria Dafova
Inszenierung: Guta Rau
Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik

Weitere Termine:
7.5., 20.5., 27.5., 28.5., 2.6., 3.6. 2015 – jeweils 11 Uhr im Lutz

Restkarten unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.
Auch hier gibt es die Möglichkeit, eine der Vorstellungen im Rahmen von „Jeder Schüler ins Theater“ kostenlos zu besuchen.

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Schwangerschaft1Hagen – Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind: Am Montag, 04. Mai, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe  –  Frauenklinik  –  Brusebrinkstr. 20  –  Tel.: 02331 – 476 2601

Chefarzt Dr. Jacek Kociszewski

Am 1. Mai ist Hagen im Volkspark bunt und solidarisch

Hagen. (TV58.de / HL.) Wenn an diesem Freitag Vormittag wieder viele Menschen aus Hagen und der Region den Hagener Volkspark füllen um gemeinsam die vom DGB ausgerichtete Kundgebung zum Tag der Arbeit und das damit verbundene Solidaritäts- und Kinderfest besuchen, dann ist das für viele bereits eine Tradition. Für den DGB ist es aber auch ein besonderes Jubiläum an dem die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf 125 Jahre Gewerkschaftsarbeit zurückblicken. „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!“, ist diesmal das zentrale Motto. So wird an diesem Tag auch so mancher auf die Vielzahl der Jahre schauen können, die er gewerkschaftlich tätig ist oder war. Immer wieder unterstreicht Jochen Marquardt vom DGB die wichtige ehrenamtliche Arbeit von gewerkschaftlich organisierten Menschen, z.B. auch den Betriebsräten, die oft nicht entsprechend anerkannt wird. Der 1. Mai ist aber nicht nur ein Tag der Parolen. Viel mehr ein Tag des gemeinsamen Feierns. Solidarität eben. Gerade mit allen Menschen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder mit welcher Kultur. Deshalb ist das Solidaritätsfest seit Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur in Hagen.

Um 09.45 Uhr gibt es wieder eine Andacht in der Johanniskirche am Hagener Markt. Ab 10:00
startet der Demonstrationszug auf dem Johanniskirchplatz. Er führt dann über den Märkischen Ring, die Rathausstraße, die Holzmüllerstraße, das Sparkassen-Karree und die Körnerstraße in den Hagener Volkspark. Angeführt wird der Demo-Zug von der Marching-Band „Blau-Weiß“ Haspe. Um 10:30 Uhr begrüßt Jochen Marquardt die Besucherinnen und Besucher vor der Konzert-Muschel und anschließend hält Franz-Josef Möllenberg die Mairede. Möllenberg ist gewissermaßen Hagener Urgestein, auch wenn er seit Jahren in Hamburg lebt. Er begann seine hauptamtliche Gewerkschaftslaufbahn 1975 als Sekretär und ab 1978 als Geschäftsführer in der Verwaltungsstelle Hagen/Westfalen. Im September 1990 wurde er zum Hauptkassierer in den geschäftsführenden Hauptvorstand gewählt. Ab dem Außerordentlichen Gewerkschaftstag 1992 in Düsseldorf war Franz-Josef Möllenberg Vorsitzender der NGG. Auf dem Gewerkschaftstag 2013 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur.

Auch die Jugendvertreter werden einiges zum Programm beitragen, bis um 12:00 Uhr das Solidaritätsfest mit der Formation „Kollektiv WortRock“ startet. Bis 14:00 Uhr gibt es dann zudem Musik und Tanz von und mit verschiedenen Gruppen.

Ein buntes Fest also, das nicht nur bei strahlendem Sonnenschein ein kurzweiliges Programm für Jung und Alt im Volkspark verspricht.

Kühne und Nass im Doppel erneut vorn

David Zentarra, Copyright Karsten-Thilo Raab (17)
(Foto Karsten-Thilo Raab)

Hagen – (ktr) Zwei absolut gleichwertige Doppel standen sich im Finale des zweiten DFFB-Doppelranglistenturniers der Saison im Federfußball in Lippstadt gegenüber. Zwei Doppel, die ohne Satzverlust durch die Vor- und Zwischenrunde marschiert waren. Im Endspiel trafen die amtierenden Vizeeuropameister David Zentarra vom FFC Hagen und Sven Walter vom TV Lipperode auf ihre Nationalmannschaftskollegen Philip Kühne und Torben Nass von Flying Feet Haspe. Letztere hatten schon beim ersten Ranglistenturnier des Jahres die Nase vorn. Und auch diesmal neigte sich die Waage wenn auch nur hauchdünn zu ihren Gunsten. Nachdem die jungen Hasper den ersten Satz mit 21:18 für sich entschieden hatten, mussten sie den zweiten Durchgang mit 19:21 abgegeben, so dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Und dieser war ebenso wie die gesamte Partie komplett ausgeglichen und konnte erst in der Verlängerung mit 24:22 und somit dem engst möglichen Resultat zugunsten von Philip Kühne und Torben Nass entschieden werden.
Derweil verpassten Marcel Scheffel und Giulia Pinnau von Flying Feet Haspe den dritten Rang knapp. Im kleinen Finale unterlagen sie Noah Wilke und Christopher Berges vom Cronenberger BC unglücklich 21:23, 21:17, 13:21. Platz 7 erkämpften Daniel Nass und Wolfgang Nass von Flying Feet Haspe gefolgt von Arne Twer und Nathalie Kröner vom FFC Hagen, die als Achte ihre bislang beste Ranglistenplatzierung überhaupt erkämpften. Platz 9 ging an ihre Vereinskollegen Sarah Rüsseler (ehemals Walter) und Christopher Zentarra, die durch einen abschließenden 17:21, 21:17, 21:16 Erfolg Florian Krick und Karsten-Thilo Raab auf Rang 10 verwiesen, während die beiden Nachwuchstalente Robin Weber und Fabian Stammnitz (alle FFC Hagen) als Elfte gewertet wurden.

Zum Bild:
Der Hasper Torben Nass (rechts) versucht im Endspiel einen Angriff von Europameister David Zentarra abzublocken.

Erste-Hilfe-Kurs im Familienzentrum Emst

Hagen – Einen Erste-Hilfe-Grundkurs bietet das Familienzentrum Emst, Cunostraße 106, am Mittwoch, 6. Mai, und Donnerstag, 7. Mai, jeweils von 17 bis 21.30 Uhr in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst an. Die Kosten betragen 10 € pro Person. Anmeldungen werden montags bis freitags von 7.30 bis 15.30 Uhr unter Telefon 02331/53647 entgegengenommen.

Bustour rund um Geologie, Archäologie und Geschichte Hohenlimburgs

Frau Selter und Gruppe IMG_5957klHagen/Hohenlimburg –  Eine etwa vierstündige Bustour mit Themen aus Geologie, Archäologie und Geschichte rund um Hohenlimburg bietet das Historische Centrum Hagen in Kooperation mit Geotouring erstmalig am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr an. Das neue Programm richtet sich an Heimat- und Naturfreunde, die während der Busfahrt und auf den kurzen Wanderungen auf unterhaltsame Weise Interessantes über Land und Leute, Kultur und Geschichte erfahren möchten. Der weite Bogen spannt sich von Fossilienfunden aus dem Erdaltertum über 60.000 Jahre Menschheitsgeschichte im Raum Hagen bis heute.  Die Rundfahrt führt zunächst nach Holthausen und von dort zur Blätterhöhle, wo die Teilnehmer Informationen zur Geologie des Gebietes sowie den neusten Stand zur Grabung an der Blätterhöhle erhalten. Weiter geht die Fahrt über einen kurzen Abstecher am Barmer Teich bis zur Donnerkuhle. Dort kann man die fantastische Aussicht über den Steinbruch genießen. Über die Hohenlimburger Innenstadt erreicht der Bus den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke, einem ehemaligen tropischen Korallenriff, von dem man heute noch viele fossile Überreste findet. Mineralien- und Fossilienfunde vor Ort dürfen mit nach Hause genommen werden. Anschließend führt die Exkursion vorbei an der Oeger Höhle bis zum Hasselbach. Das kleine Tal des Hasselbachs bei Hohenlimburg-Reh hätte beinahe weltweite Wissenschaftsgeschichte geschrieben: Hier finden sich die Überreste von einem großen Massenaussterben in der Erdgeschichte. Treffpunkt für die Abfahrt ist der Marktplatz Hohenlimburg, wo die kurzweilige Fahrt gegen 15 Uhr auch wieder endet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in ein Café einzukehren. Die etwa vierstündige Fahrt ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet pro Person 19,50 €. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Eine Anmeldung für die Bus-Exkursion ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Schwerer Arbeitsunfall

Hagen.Bei einem Arbeitsunfall wurde am Mittwoch ein
41-jähriger Mann im Lennetal schwer verletzt. Gegen 17.20 Uhr war er
mit der Reinigung eines Baggers auf einem Betriebsgelände in der
Dolomitstraße beschäftigt. Als der 58 Jahre alte Baggerführer die
schwere Arbeitsmaschine wieder in Betrieb nahm und das Führerhaus
schwenkte, befand sich der Arbeiter im Gefahrenbereich und wurde so
schwer verletzt, dass er nach erster medizinischer Versorgung vor Ort
mit einem Rettungshubschrauber nach Dortmund in ein Unfallklinikum
geflogen werden musste.

Kriminalpolizei und Amt für Arbeitsschutz haben die weiteren
Ermittlungen übernommen.

Stadtmarketingbüro geschlossen!

Wetter(Ruhr) – In der Zeit vom 5. Mai bis einschließlich 15. Mai ist unser Büro in der Kaiserstraße 78 urlaubsbedingt geschlossen, während der Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts MO bis MI und FR 9 – 13 Uhr sowie DO von 14 – 18 Uhr kann man weiterhin Informationsmaterial über Veranstaltungen sowie Wanderkarten über Wetter und naher Umgebung erhalten. Für alle weiteren Fragen steht Ihnen Frau Melanie Auras (Wirtschaftsförderung der Stadt Wetter) als Ansprechpartnerin für den Stadtmarketing Wetter e. V. unter der Ruf-Nr. 02335 / 840183 zur Verfügung.

„Gartenreich Wehringhausen“

Gartenreich_PlakatHagen – „Wehringhausen wächst zusammen und soll grüner werden!“ – unter diesem Motto sind alle Gartenfreunde herzlich zum Gärtnern, Spielen, Träumen und Feiern am Montag, 4. Mai, ab 14 Uhr auf das Gelände der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, eingeladen.
Hier gestalten alle Interessierten das „Gartenreich Wehringhausen“ und pflanzen gemeinsam Gewürze, Gemüse, Färberpflanzen und Blumen an. Materialien zum Aufbau der Hochbeete werden gestellt, ebenso ist für Verpflegung in Form von Kaffee und Kuchen gesorgt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Wehringhausen“ statt und wird durch die EU, den Bund und das Land gefördert. Weitere Infos unter https://gartenreichwehringhausen.wordpress.com.

Endlich kommt das Rudelsingen zurück nach Hagen!

HagenDas 5. Hagener Rudelsingen am Mittwoch, 6. Mai 2015 um 19.30 Uhr im Atrium der Grundschule Boloh ist fast ausverkauft.  Endlich kommt das Original – Rudelsingen zurück nach Hagen. „Rudelsingen macht süchtig“ so die einhellige Meinung der Sängerinnen und Sänger. Mit monatlich über 5.000 Rudelsingen in vielen Städten in NRW, Bremen und Niedersachen ist mit dem Rudelsingen ein neuer Trend entstanden. Für alle, die in einer großen Gruppe ungehemmt Hits von gestern bis heute singen wollen und sich dazu nicht unbedingt auf einen bestimmten Chor mit festen Probenzeiten festlegen wollen, ist das Rudelsingen optimal. Denn „Singen sei nun mal gemeinsam am schönsten“, sagt der Leitwolf des Singe-Rudels, David Rauterberg. Gemeinsam mit Matthias Schneider hat er ein gut zweistündiges Programm entwickelt. Ein Beamer strahlt jeweils die Verse an die Leinwand, die Sänger werden am Klavier begleitet und David Rauterberg geleitet mit Charme und Witz von Lied zu Lied. „Alte Schätzchen“, die neuesten Radio-Songs, ewige Gassenhauer – alles ist dabei und das Publikum singt aus vollem Hals! Das 5. Hagener Rudelsingen startet mit neuem Programm am Mittwoch den 6. Mai 2015 um 19.30 Uhr im Atrium der Grundschule Boloh, Weizenkamp 3, Hagen. Für das leibliche Wohl sorgt das Stadtteilforum Eppenhausen. Die letzten Karten können noch schnell reserviert werden auf der Website: www.rudelsingen.de Der Eintritt beträgt 9,- EUR, der Einlass ist ab 18.45 Uhr.

Polizei „knackt“ Einbrecherbande

Dortmund. Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund haben in enger Abstimmung
in der vergangenen Wochen eine georgische Einbrecherbande
zerschlagen. Insgesamt acht mutmaßliche Mitglieder dieser Bande
sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Nach dem derzeitigen
Ermittlungsstand können den acht Tatverdächtigen aus Georgien mehr
als 40 Einbrüche zugeordnet werden. Polizeipräsident Gregor Lange
zeigte sich hoch zufrieden über die erfolgreiche Zusammenarbeit der
Staatsanwaltschaft und der Ermittlungskommission „EK Schmelze“ des
Dortmunder Polizeipräsidiums. Die Zerschlagung der georgischen
Einbrecherbande ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen mobile Täter
und organisierten Wohnungseinbruch. Er zeigt, dass sich die
verstärkten Anstrengungen der kriminalpolizeilichen Ermittlungsarbeit
lohnen“. So Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange. Wohnungseinbruch
ist und bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der Polizeiarbeit in
Dortmund, da Einbrüche tief in die Intimsphäre der Bürgerinnen und
Bürger eingreifen.  „Am erfolgreichsten können wir sein, wenn die
Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit uns zusammenarbeiten. Helfen sie
mit Einbrüche zu verhüten – seien auch sie ein fürsorglicher und
aufmerksamer Nachbar. Rufen Sie bei verdächtigen Beobachtungen den
Notruf der Polizei“, so der Polizeipräsident.

Die akribischen Ermittlungen, die sich über mehrere Wochen
erstreckten, führten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zu den
Tatverdächtigen aus Georgien im Alter von 21-39 Jahren. Die Täter
hielten sich illegal in Wohnungen in der Dortmunder Innenstadt und
Dortmund-Kley auf, von wo sie Wohnungseinbrüche in den Städten
Dortmund, Duisburg, Essen, Bochum, Witten und Herdecke begingen. Die
mutmaßliche Einbrecherbande wurde in den Räumen einer 38-jährigen
Dortmunderin beherbergt. Die Tätergruppe spezialisierte sich
offenkundig auf Einbrüche in Mehrfamilienhäusern. Dort brachen sie,
vornehmlich in der Vormittagszeit, die Wohnungstüren auf und stahlen
Schmuck, Bargeld und Elektrogeräte. Bisher konnten den
Tatverdächtigen gut 40 Einbrüche mit einer Schadenssumme in einem
hohen fünfstelligen Bereich zugerechnet werden. Bei der Durchsuchung
der Wohnung in Kley wurden neben einer Münzsammlung aus
BRD/DDR-Münzen zwei PTB-Schusswaffen aufgefunden. Insgesamt nahmen
die Ermittler seit März 2015 bis zum 25. April 2015 in mehreren
Zugriffen 12 Personen fest. Gegen acht Personen wurde ein
U-Haftbefehl vollstreckt. Im Rahmen einer Kontrolle auf der Ruhrallee
in Dortmund konnten Spezialkräfte drei Tatverdächtige direkt nach
Einbrüchen in Bochum im Tatfahrzeug festnehmen. Die Tatbeute – in
Form von Schmuck – versteckten die Täter im Fahrzeug. Neben dem
aktuellen Erfolg, konnte die Ermittlungskommission in der jüngsten
Vergangenheit eine Gruppe von Passfälschern zerschlagen, die eine
Einbrecherbande mit gefälschten Pässen versorgte. Auch die Festnahme
einer Bande albanisch / kosovarischer Einbrecher im Oktober 2014, die
sich durch Einbrüche in Wohnung hervortaten während die
Wohnungsinhaber noch schliefen, stellt einen wichtigen Schritt zur
Bekämpfung der MOTIV Täter dar.

Agentur für Arbeit Hagen mit neuem Chef

weichertEinen intensiven Arbeitsmarktausgleich, die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, die Steigerung der Inklusionskompetenz, weitere Verbesserung der Ausbildungssituation und Innovationen bei der Berufsorientierung hat sich Marcus Weichert, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, zum Ziel gesetzt. Er folgt Thomas Helm, der nach fast fünf Jahren an der Spitze der Hagener Agentur die Leitung der Arbeitsagentur Hamm übernommen hat.

„Die Zufriedenheit unserer Kunden auf Bewerber- und Arbeitgeberseite ist mir ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ich daran weiter arbeiten. Die Erfahrungen, die ich auch in ganz anderen Bereichen im In- und Ausland gemacht habe, können dabei sicher nützlich sein“, so Weichert. Bei seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe setzt er auf eine vertiefte Kooperation mit Arbeitgebern, Gewerkschaften, Kommunen, Kirchen und anderen Akteuren am Arbeitsmarkt.

Weichert (39) ist nach Ausbildung, Studium und Geschäftsführungstätigkeiten in verschiedenen Unternehmen der Forschung und Industrie seit 2014 als Senior-
Experte bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt. Zuletzt leitete er in Nürnberg ein zentrales Projekt für Unternehmensentwicklung und strategisches Controlling.

Thomas Helm wurde als neuer Chef der Agentur für Arbeit Hamm berufen. „Einer-seits freue ich mich auf die neue Aufgabe mit einem noch größeren Verantwor-tungsbereich, andererseits fällt es mir nicht leicht, Hagen zu verlassen. Die
Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Hagen, den Verbänden und der Arbeitgeberschaft sowie auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Arbeitsagentur war ausgezeichnet und von großem Vertrauen geprägt. Ich wünsche Marcus Weichert einen guten Start und viel Erfolg“, so Helm zum Abschied.

Ausbildungsmarkt in Hagen

Trotz eines Anstiegs bei den betrieblichen Ausbildungsstellen sind nach wie vor viele Jugendliche auf der Suche. Gleichzeitig stehen bei der Berufsberatung noch 500 Stellen zur Vermittlung bereit.

„Die zweite Halbzeit auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat bereits begonnen. Wie immer zu diesem Zeitpunkt ist die Stimmung zweigeteilt: während sich viele Jugendliche und Arbeitgeber bereits entspannt zurücklehnen können, da sie eine Ausbildungsstelle oder den passenden beruflichen Nachwuchs gefunden haben, schauen andere noch unsicher in die Zukunft“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. „Wer jetzt noch eine Ausbildung sucht, hat besonders gute Chancen unter anderem in den Metall- und Elektro- berufen sowie im Handwerk und im Handel.“

Von den seit Oktober 2014 gemeldeten 928 Berufsausbildungsstellen sind derzeit rund 500 Ausbildungsplätze noch unbesetzt. Gegenüber 2014 sind in der Stadt
Hagen 5,8 Prozent (51 Stellen) weniger gemeldet worden.

Dem Ausbildungsstellenangebot stehen 1657 Jugendliche gegenüber (drei mehr als im Jahr zuvor), die sich seit Oktober 2014 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hagen gewandt haben, um einen Ausbildungsplatz zu finden. 900 von ihnen sind aktuell noch unversorgt, 14 oder 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Sorge bereitet uns neben der Ausbildungsplatzlücke die Tatsache, dass häufig die Anforderungen der Arbeitgeber und die Bewerberqualifikation nicht zusammenpassen. Hier bieten wir mit dem neuen Instrument der assistierten Ausbildung eine kontinuierliche Begleitung an. Dies ist insbesondere für Kleinbetriebe wichtig, da spezielle Coaches die Aufgabe haben, Betrieb und Jugendliche zu unterstützen, die Ausbildung zum Erfolg werden zu lassen“, so Weichert weiter. „Wie immer sind mehr Bewerber als Stellen gemeldet, so dass wir unsere Aufmerksamkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch auf die Rekrutierung weiterer Stellen legen, um die noch suchenden Jugendlichen mit einer passenden Ausbildungsstelle versorgen zu können. Mein Appell richtet sich daher an alle Arbeitgeber, die mit dem Gedanken spielen, in diesem Jahr noch auszubilden: Melden Sie uns frühzeitig Ihre Ausbildungsstellen für dieses und auch schon für das kommende Jahr!“

Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, können sich immer bei der Berufs-beratung der Agentur für Arbeit Hagen informieren. Termine für eine ausführliche Beratung können unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 00 vereinbart werden.

Unternehmen, die eine freie Ausbildungsstelle melden möchten, erreichen den
Arbeitgeber-Service kostenlos unter der Rufnummer 0800 4 5555 20.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Hagen: Autofahrerin überfallen –  Zeugen gesucht +++ Hagen: Randalierer in Vorhalle +++ Hagen: Einbrecher knapp entkommen +++ Dortmund: Juwelier mit Schusswaffe bedroht – Täter in die Flucht geschlagen +++ Dortmund: 10-jähriges Kind verstirbt nach Verkehrsunfall  +++ MK: Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall +++ Hagen: Unfall unter Alkoholeinwirkung +++ Hagen: Blutprobe nach Verkehrsunfall +++ Hagen: Arbeitsunfall +++ Hagen: Pkw Aufbruch – Hoher Schaden, nichts entwendet +++ Herdecke:  Sachbeschädigung an Pkw +++  Schwerte:  Diebstahlsdelikte – Einbruch durch aufmerksamen Zeugen verhindert, Kupferrohre und Navigationsgerät entwendet +++ Breckerfeld: Brand auf der Straße Brauck +++ Herdecke: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Herdecke: Betrunkener in Gewahrsam genommen +++ Gevelsberg:  Wartehäuschen beschädigt +++ Dortmund: Autoscheibe eingeschlagen – Navi entwendet – Zivilcourage führte zur Festnahme eines Tatverdächtigen +++ Herdecke: Schwarzer BMW beschädigt +++ MK: Vier Einbrüche am Bierbaum +++ MK: Streitsüchtiger Fahrgast bedroht Polizisten und landet im Gewahrsam +++ MK: Einbruch in Lottoladen +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

Schreinerei brennt in Breckerfeld

© Feuerwehr Breckerfeld
© Feuerwehr Breckerfeld

Breckerfeld. (hb) In der Nacht zu Donnerstag kam es aus bislang unklarer Ursache in einer  Schreinerei in der Ortschaft Brauck zu einem Brand. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehr-Einsatzkräfte befand sich das Gebäude, welches vormals als Gärtnerei genutzt wurde, in Vollbrand. Ein Teil war bereits eingestürzt, so dass sich ein Innenangriff für die Feuerwehr ausschloss. Zur Brandbekämpfung wurden insgesamt 4 Strahlrohre durch Atemschutztrupps eingesetzt. Das Feuer konnte so relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da Dämmwolle in dem eingestürzten Gebäudeteil ebenfalls in Brand
geraten war, wurde dieser Bereich zusätzlich mit Schaum abgedeckt. Die Polizei hat die Einsatzstelle in der Nacht beschlagnahmt und wird die Brandursachenermittlung aufnehmen. Die Feuerwehr Breckerfeld war mit insgesamt 40 ehrenamtlichen und der Rettungsdienst mit 2 Einsatzkräften vor Ort. Ein Fahrzeug der Löschgruppe Delle ist zur Zeit weiterhin an der Einsatzstelle und stellt eine Brandsicherheitswache. Die Einsatzstelle wird mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und auflodernde Glutnester abgelöscht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.