Kinder in Gevelsberg gehen mit Microsoft Schlaumäusen auf Sprachmission

Gevelsberg – Tour-Stopp in der Kindertageseinrichtung „Vogelnest“ – MdB Cemile Giousouf übergibt Lernsoftware-Paket die bundesweite Tour der Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ von Microsoft Deutschland macht Halt in Gevelsberg. Mit Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf stattet das Unternehmen die Kindertageseinrichtung „Vogelnest“ mit einem ElitePad 1000 G2 von Hardware-Partner HP sowie der neuesten Version der Schlaumäuse-Lernsoftware aus. „Das Schlaumäuse-Programm unterstützt die Kinder nicht nur in Sachen Sprachentwicklung: Der frühe Umgang mit einem modernen Tablet oder PC stärkt die Medienkompetenz, die zu den Schlüsselqualifikationen in unserer heutigen Informationsgesellschaft zählen“, erklärt Cemile Giousouf, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Deutschen Bundestages und prominenten Unterstützern wie Fußballtrainer Felix Magath oder Moderatorin Bettina Cramer setzt Microsoft bei seiner vierten Deutschland-Tour der Schlaumäuse Sprachförderung, Medienkompetenz und Integration auf den Bildungsplan.

Schlaumäuse unterstützen auf dem Weg in die digitale Zukunft
Aktuelle Studien wie das LBS-Kinderbarometer zeigen, dass moderne Kommunikationsmittel in Deutschlands Kinderzimmern auf dem Vormarsch sind. Auf ihrer Reise durch die Kindergärten haben die Schlaumäuse deshalb ein umfangreiches Förderpaket im Gepäck, das die Kinder mit Sprache und Medienkompetenz für die digitale Zukunft rüstet. „Bereits im Kindergarten werden die Weichen für einen erfolgreichen Bildungsweg gestellt. Mit den Schlaumäusen möchten wir die Kinder spielerisch an die deutsche Sprache heranführen und einen Beitrag dazu leisten, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben, erläuterte Inger Paus, Leiterin gesellschaftliches Engagement Microsoft Deutschland. „Mit den Schlaumäusen zeigen wir, wie man technologische und sprachpädagogische Expertise zusammenbringen kann, um Erzieher wie auch Eltern in der frühkindliche Sprachförderung sinnvoll zu unterstützen.“

Die Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen, die während der Tour besucht werden, erhalten Tipps zur frühkindlichen Sprachförderung, eine professionelle Einführung durch Medienpädagogen in die Schlaumäuse-Software und in den Einsatz der Tablets. Das ElitePad 1000 G2 von HP für die Kindertageseinrichtung „Vogelnest“ eignet sich besonders für den Einsatz in Kindergarten und Schule, da es robust, schmutzresistent und leicht zu reinigen ist. „Produktdesign, Software, Inhalte und Lehrmethoden müssen ineinander greifen, um beispielsweise den Unterricht in Grundschulen wirklich zu bereichern. Als IT-Hersteller und Lösungsanbieter steht für HP deshalb auch die Schulung der ErzieherInnen und Lehrkräfte im Vordergrund. Werkzeuge wie der HP Classroom Manager unterstützen die Gestaltung des Unterrichtsablaufs und spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der Lehrkräfte auf die Digitalisierung in Bildungseinrichtungen“, kommentiert Carsten Schröder, Business Development Manager Enterprise Mobility bei HP Deutschland.

Schlaumäuse – eine Erfolgsgeschichte seit zwölf Jahren
Die im Jahr 2003 von Microsoft Deutschland GmbH gegründete Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ unterstützt inzwischen mehr als 11.000 Kindertagesstätten und Kindergärten bei der Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und soll Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern ermutigen, für die Kinder ein sprachanregendes Umfeld zu schaffen, um deren Neugier und natürliches Interesse an der Sprache sowohl im Kita- als auch im Familien-Alltag aufzugreifen. Eigens dafür wurde eine Lernsoftware entwickelt, mit der Kinder bereits im frühen Alter spielerisch die Welt der Sprache entdecken können. Die aktuelle dritte Version der Schlaumäuse-Software wurde von Didaktikexperten mit wissenschaftlicher Begleitung der Universität Erfurt entwickelt und wurde mit mehreren Bildungspreisen ausgezeichnet. Sie steht kostenfrei als Windows 8-App im Windows Store, als Desktop-Version zum Download für Windows 7 sowie als Web-Applikation zur Nutzung im Browser bereit.

Polizeipräsident Gregor Lange begrüßt Generäle und Abteilungsleiter aus Afghanistan

polizei-dortmund-pol-do-polizeipraesident-gregor-lange-begruesst-generaele-und-abteilungsleiter-aus-Dortmund –  Am heutigen Tag (29. April) begrüßte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange sechs Generäle und Abteilungsleiter aus Afghanistan im Polizeipräsidium Dortmund. „Ich bin hoch erfreut, die afghanischen Gäste in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums empfangen zu können und hoffe, einen Beitrag zur Afghanistan-Hilfe leisten zu können“, so Gregor Lange. In der Zeit vom 26. April bis zum 2. Mai 2015 besucht diese
Delegation von Generälen der polizeilichen Führungsebene des afghanischen Innenministeriums die Deutsche Hochschule der Polizei, um sich über die Ausbildung von Führungskräften der deutschen Polizei zu informieren. In diesem Zusammenhang verschafften sich die afghanischen Gäste heute im Polizeipräsidium Dortmund einen Einblick in die Bewältigung größerer Einsatzlagen.

Neue Schulleiterin an der katholischen Grundschule Overberg

20150421_085240Hagen –  Nach den Osterferien hat Frau Stephanie Holberg von der Schulrätin der Stadt Hagen Ihre Ernennungsurkunde zur Rektorin ausgehändigt bekommen. Somit ist Frau Holberg auch offiziell  die neue Schulleiterin, nachdem Frau Jutta Liese zum Schuljahresende 2013/14 in den Ruhestand gegangen ist.  Frau Holberg (35)  ist Schwerterin und kam nach Stationen im Bergischen Land und Ostwestfalen zum Schuljahr 2012/13 als Lehrerin an die katholischen Grundschule Overberg.  Mit einem dicken Blumenstrauß und einer schönen Karte gratulierten Kinder und Eltern der Grundschule Overberg der beliebten Lehrerin und neuen Rektorin.

René Röspel spendet Diätenerhöhung an Luthers Waschsalon

LuthersWaschsalonHagen – Die Diätenerhöhung, die der Deutsche Bundestag im vergangenen Jahr beschlossen hat, trägt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel nicht mit. Da er die Steigerung trotz seiner Gegenstimme aber nicht ablehnen kann, hat er sich entschlossen, den Erhöhungsbetrag an gemeinnützige Einrichtungen in seinem Wahlkreis zu spenden. Nachdem Röspel bereits im Januar 1000 Euro an die Hagener Suppenküche übergeben hatte, bekam jetzt „Luthers Waschsalon“ einen 1000-Euro-Scheck. Im Bundestag wurde eine Erhöhung in zwei Stufen beschlossen, so dass die Abgeordnetenentschädigung in Höhe von 8252 Euro ab dem 1. Juli 2014 um 415 Euro und ab Anfang 2015 um noch einmal 415 Euro erhöht worden ist. „Ich hätte eine Erhöhung um jeweils 100 € für in Ordnung gehalten, was etwa 1,2 Prozent bedeuten und sich noch unter den Erhöhungen des öffentlichen Dienstes im Bund bewegen würde“, erklärt René Röspel. Weil das Gesetz jedoch im Eilverfahren und gegen seine Nein-Stimme beschlossen worden ist, spendet René Röspel konsequenterweise den seinen Vorstellungen überschreitenden Nettobetrag.
„Ich verfolge die Arbeit von Luthers Waschsalon seit etlichen Jahren und kann nur meinen großen Respekt vor den Ehrenamtlichen ausdrücken, die wichtige Arbeit am Nächsten verrichten“, sagt Röspel. Luthers Waschsalon, eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr, bietet einen offenen Treffpunkt für Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen oder Menschen mit geringem Einkommen. Neben der Möglichkeit, Wäsche zu waschen und zu duschen, bietet die Einrichtung kostenlose Hilfsangebote wie Frühstück, Kleiderkammer und medizinische und zahnmedizinische Behandlung an. Ilona Ladwig-Henning, Leiterin von „Luthers Waschsalon“, begrüßt im Schnitt 180 Gäste pro Besuchstag, in Einzelfällen auch deutlich über 200 – bei steigender Tendenz.

Volme Galerie sucht Baustellenchampions

Bausstellenchampions kleinHagen. Während die Umbauarbeiten zur Modernisierung sichtlich voranschreiten, sucht die Volme Galerie in einem einmaligen Wettbewerb die schnellsten zweier Teams, die getreu ihrem Motto: „Das Beste in Hagen“ einen Baustellenparcours mit Modellbaustellenfahrzeugen schnellstmöglich bewältigen. Alle Baustellenchampions gewinnen attraktive Einkaufsgutscheine der Volme Galerie.
An den ersten beiden Wochenenden im Mai können sich Kunden und Besucher auf der Aktionsfläche im Erdgeschoss der Volme Galerie der Herausforderung Baustelle stellen. Markus Scheer, Centermanager der Volme Galerie, erklärt: „Ganz im Sinne der echten Baustelle ist für diesen Wettbewerb Teamgeist gefragt, denn gespielt wird immer in 2er-Teams. Die Teams sollen auf einem ca. 30 m² großen Parcours per Fernsteuerung mit einem Modell-Bagger Erde in einen Modell-Kipplaster füllen und den Laster anschließend per Fernsteuerung zur angezeigten Abladestelle fahren“.
Um allen Teilnehmern, vor allem auch Familien, die Möglichkeit zu geben,

Baustellenchampions zu werden, gibt es drei verschiedene Teamkategorien:

KIDS: 2 Kinder bis 13 Jahre
FRIENDS: 2 Jugendliche ab 14 Jahre oder Erwachsene
FAMILY: 1 Erwachsener und 1 Kind

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnehmerurkunde. Die jeweils schnellsten Teams in jeder Kategorie werden per Bildschirm am Parcours angezeigt. Am Ende eines jeden Spieltages gewinnt das schnellste Team aus jeder Kategorie einen 100 € Einkaufsgutschein der Volme Galerie. Unter allen teilnehmenden Teams verlost die Werbegemeinschaft zusätzlich pro Spieltag einen weiteren 100 € Einkaufsgutschein der Volme Galerie.
Teilnahmebedingungen erfahren Interessierte auf der Website der Volme Galerie, unter http://www.volme-galerie.com oder auf den ausliegenden Flyern im Center.

An dem „Hagen blüht auf“-Wochenende (Samstag, den 02. Mai & verkaufsoffener Sonntag, den 03.Mai) bespaßen zusätzlich lustige Walking Acts „Frühlingswiese“ und „Miss Flora“ die Besucher der Volme Galerie mit Musik und Ballonmodellage.

Frühlingswiese

TERMINE:
Samstag, 2. Mai von 12 bis 17 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag, 3. Mai von 13 bis 18 Uhr
Freitag, 8. Mai von 14 bis 18 Uhr
Samstag, 9. Mai von 12 bis 17 Uhr

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Wetter(Ruhr) – Es war ein Abend der Mitmenschlichkeit: Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte Ende März gemeinsam mit dem Netzwerk „Soziale Kooperation“ (SoKo) Vertreter von Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden eingeladen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge in der Harkortstadt engagieren möchten. Die Hilfsbereitschaft war überwältigend. Um diese Bereitschaft in konkrete Hilfen gießen zu können, laden Stadt und SoKo nun zu einem zweiten Treffen am 5. Mai um 19 Uhr in das Bürgerhaus Villa Vorsteher (Kaiserstraße 132) ein, zu dem auch weitere Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Bei der Auftaktveranstaltung Ende März wurden bereits einige Ideen entwickelt, die nun am 5. Mai in Kleingruppen konkretisiert werden sollen. So können etwa Paten die Flüchtlinge als neue Mitbürger in der Stadt begleiten. Eine weitere Möglichkeit ist ein Café als Treffpunkt und Ort für erste Gespräche. Wie Geld-und Sachspenden zu den Flüchtlingen kommen können, ist ein weiteres Thema des Abends. Interessierte können sich bis zum 4. Mai anmelden bei Sören Noll unter Tel.: 840345 oder per Mail: soeren.noll@stadt-wetter.de.

„Was man mit der Haut alles machen kann!“

Hagen – Der Hagener Hautarzt und Allergologe Dr. Johann-Christian Kingreen referiert am Dienstag, 5. Mai, in einer offenen Veranstaltung der Themengruppe „Gesundheit“ der Uni 50 pluszum Thema „Was man mit der Haut alles machen kann!“. Die Veranstaltung findet von 16.30 Uhr bis 19 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt. Der Eintritt ist frei.

70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Hagen – „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“ war der Schwur von Buchenwald vor 70 Jahren. VHS, DGB und Arbeit und Leben laden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Professor Dr. Hajo Schmidt am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Der Frieden sollte zum Normalfall der europäischen, ja, der menschlichen Entwicklung werden. Wie sehr dieser Friede zu Zeiten des „Kalten Krieges“ auch immer gefährdet erschien, so wurde er doch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und den daran geknüpften Hoffnungen für viele Menschen in Deutschland und Europa zu einer nicht mehr problematisierten, selbstverständlichen Erfahrung. Dabei ist die Rechtsentwicklung durch die parlamentarischen Erfolge der AfD sowie die Gruppierungen gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ und damit verbundene Fremdenfeindlichkeit mit erschreckendem Zuwachs rassistischer Prägungen mit großer Sorge zu betrachten. In seinem Vortrag wird sich Hajo Schmidt nach einem Blick in die Geschichte mit der Notwendigkeit des Erinnerns beschäftigen und aktuelle Bezüge herstellen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Bilderbuchkino „Das Traumfresserchen“

Das TraumfresserchenHagen – Wie man seine Angst vor bösen Träumen und dem Einschlafen überwindet, erfahren Kinder ab vier Jahren am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr in der Stadtteilbücherei im Hasper Torhaus, Kölner Straße 1, beim Bilderbuchkino mit Michael Endes „Das Traumfresserchen“. Angst vor bösen Träumen zu haben und nicht einschlafen zu können, ist schon für große Leute schlimm – für kleine ist es noch viel schlimmer. Aber am schlimmsten ist es für eine kleine Prinzessin, die Schlafittchen heißt und in Schlummerland lebt. Die kostenlose Vorstellung dauert circa 45 Minuten, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos unter 02331/2074297.

Finger weg vom „Messer-Geld“

 

Messer_HIGHKeine „8,50-Euro-Tricksereien“: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Arbeitgeber in Hagen davor gewarnt, ihren Beschäftigten weniger als den gesetzlichen Mindestlohn zu bezahlen. Jedem Versuch, den untersten Lohnsockel von 8,50 Euro pro Stunde durch die Hintertür auszuhebeln, erteilt die NGG Südwestfalen eine klare Absage: „Unternehmer, die ihre ‚Kreativität‘ ins Lohndrücken stecken, werden auf dem Arbeitsmarkt keine Perspektive haben“, sagt Helge Adolphs von der NGG.

Immer dann, wenn Chefs keinen Tariflohn zahlen, werde es unschön, so die NGG Südwestfalen. Es sei dabei nicht auszuschließen, dass auch Arbeitgeber in Hagen in vielen Branchen zu „Mindestlohn-Killer-Methoden“ greifen könnten. Dazu gehöre etwa das so genannte „Messer-Geld“. Dabei werde Beschäftigten in Küchen oder in der Schlachtindustrie eine Art „Messer-Miete“ berechnet, die dann direkt vom Lohn abgezogen werde. „Mit diesem Winkelzug schaffen es Arbeitgeber dann, den tatsächlich gezahlten Stundenlohn unter die gesetzlich vorgeschriebene Höhe von 8,50 Euro zu drücken. So eine Zwangsabgabe für die Nutzung von gängigem Arbeitsmaterial ist die maximale Unverfrorenheit. Das wäre so, als wenn von Sekretärinnen ein ‚Computer-Euro‘ verlangt würde“, sagt NGG-Geschäftsführer Adolphs.

Auch die Einführung eines „Reinigungsgeldes für das Waschen von Arbeitskleidung“ gehöre in den „kreativen Trickserei-Katalog“ von Arbeitgebern, mit dem sie den gesetzlichen Mindestlohn zu unterlaufen versuchten. Ebenso wie kostenloses Betriebsessen, das plötzlich berechnet werde. „Es geht dabei immer nur um das Eine: Darum, durch die Hintertür den gesetzlichen Mindestlohn auszuhebeln. Darum, weniger als die ohnehin mageren 8,50 Euro Lohn zu zahlen“, sagt Helge Adolphs. Überraschungen könne es auch mit den Lohn-Abrechnungen im Juni und November geben. Dann nämlich, wenn einzelne Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld streichen sollten.

Der Geschäftsführer der NGG Südwestfalen spricht von einer „ausgefuchsten Mindestlohn-List der Arbeitgeber“, mit der Beschäftigte in Hagen, die ohnehin wenig verdienten, konfrontiert werden könnten. Verständnis dafür hat Helge Adolphs nicht: Wer beim Mindestlohn ausgetrickst werde, solle sich an seine Gewerkschaft wenden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) habe hierfür auch eine Mindestlohn-Hotline geschaltet:
0391 / 4 088 003 (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr zum Festnetztarif).

Pläne, das Mindestlohngesetz aufzuweichen, lehnt die NGG Südwestfalen strikt ab. Der Mindestlohn sei auf einem guten Weg. Es komme nun darauf an, ihn mit seinen positiven Effekten sozial und wirtschaftlich wirken zu lassen. „Das zusätzlich verdiente Geld fließt jetzt nahezu eins zu eins in den Konsum. Es sorgt damit für mehr Kaufkraft in Hagen und dadurch für eine Stärkung der Wirtschaft“, so Adolphs. Um zu garantieren, dass auch tatsächlich der Mindestlohn gezahlt werde, sei es notwendig, die Arbeitsstunden festzuhalten. Um eine korrekte Entlohnung zu sichern, müssten die Arbeitszeiten dokumentiert werden. Helge Adolphs: „Arbeitgeber, die dazu nicht bereit sind, müssen sich die Frage gefallen lassen, wie sie denn eine korrekte Lohnabrechnung hinbekommen wollen?“

Das Jammern über die Dokumentationspflicht im Arbeitgeberlager sei „zwar ausgesprochen laut, aber völlig grundlos“. Im Gastgewerbe sei das Dokumentieren von Arbeitszeiten längst gängige Praxis – schon deshalb, um Überstunden oder Nachtzuschläge ordentlich zu bezahlen. Der NGG-Geschäftsführer fordert die heimischen Bundestagsabgeordneten deshalb auf, jetzt „keine Arbeitgeber-Reparaturen am Mindestlohngesetz vorzunehmen“. Ein „Mindestlohn light“, der etwa durch eine fehlende Dokumentation der Arbeitszeiten nicht kontrolliert werden könne, werde „zum Flopp“.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

In den vergangenen Tagen kam es in Iserlohn zu zwei versuchten Betrugsfällen. Beide Male riefen unbekannte Männer am späten Abend bei älteren Damen an und gaben sich als Kriminalbeamte aus. Sie gaben vor, einen Täter festgenommen zu
haben, der einen Zettel mit der Anschrift der Damen mitgeführt habe.
Daraufhin forderten sie ihre Opfer auf, ihr Geld „in Sicherheit zu
bringen“ und es nötigenfalls bei der Bank abzuheben und daheim zu
deponieren. In beiden Fällen kam es glücklicherweise zu keinem
Schadenseintritt.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor derartigen Anrufen.
Polizeibeamte werden niemals derartige Forderungen stellen oder mit
Ihnen auf diese Weise in Kontakt treten. Lassen Sie sich nicht auf
zweifelhafte Forderungen ein! Wählen Sie im Verdachtsfall den
Polizei-Notruf 110!

Die Polizei im Märkischen Kreis berät kostenlos zum Thema
Trickbetrug. Die Fachleute der Kriminalprävention sind erreichbar
unter der Rufnummer 02373/9099-5513 oder -5510.

Vorlesestunde für Senioren

Hagen – Bei der nächsten Vorlesestunde für Senioren präsentiert Veronika Bonefeld das ernste Thema „Als der Krieg zu Ende war – Erinnerungen an 1945“ am Donnerstag, 7. Mai, um 15.30 Uhr in der neuen Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6–8, im Gebäude der Sparkasse Hohenlimburg. Fast jährt sich das Kriegsende zum siebzigsten Mal – manch ein Zuschauer erinnert sich vielleicht noch daran und kann sich am anschließenden Gedankenaustausch beteiligen. Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren, denen das Zuhören Freude macht und welche die Bücherei in ihren neuen Räumen erkunden möchten. Für das leibliche Wohl sorgen die Damen vom Hohenlimburger Förderverein in Form von Kaffee und Kuchen. Die kostenlose Veranstaltung findet im Lesecafé der Bücherei statt und dauert circa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Fest verankert“ im Lutz

(TV58.de / JenFon) „Das gibt es doch gar nicht ?!“ Doch – im lutzhagen, unserem Jugendtheater ist alles möglich!  Das neue Stück „fest verankert“ von Werner Hahn zeigt es . Die offiziellen Werbetrommeln sind noch nicht geschlagen und trotzdem sind die Premiere, sowie die drei Folgetermine bereits ausverkauft. Entstanden ist diese Idee zu „Fest verankert“ in Kooperation mit „Kurve Kriegen“ – eine Initiative des Landes NRW und dem Beratungszentrum „Rat am Ring“ vom Fachbereich für Jugend und Soziales der Stadt Hagen.  Aber worum geht es überhaupt? „Fest verankert“ ist ein Inputtheater  zur „Elterlichen Präsenz“ und der Erkenntnis wie hilflos man sein kann, wenn man eigentlich „alles richtig machen“ möchte. Aber auch darüber, wie positiv sich diese Situation auch verändern kann und welche Wege  möglich sind. Aus dem Resignieren und Stagnieren hin zu lebendigem Dialog – ohne das Machtgefälle in den Vordergrund zu rücken. Vater und Tochter sind im Beziehungsstreit miteinander – eine Situation wie sie realitätsnaher nicht sein . Wer kennt als Familie nicht die kleineren und größeren Reibereien, die gerade im Zusammenleben zweier doch so unterschiedlicher Generationen entstehen können – gewollt oder ungewollt? Verschieden Auffassungen und Sichtweisen  prallen aufeinander, wie kann die Situation entschärft werden? Wie gelingt ein Herauskommen ohne eine „Sieger-und Verlierer-Mentalität“? Wo sind wem Grenzen gesetzt und warum? In dem  etwa 30minütige Stück, agieren Vater, Tochter und deren Freundin. Es entsteht ein Dialog der verdeutlicht, wie das „Beziehungsbarometer“ tickt; wie schnell es bei Spannungen zu einer explosionsgeladenene Stimmung kommen kann. Das Publikum wird angeregt  sich selbst wieder zu finden – Jugendliche und sowie  Eltern – kommt mir das bekannt vor? Kenne ich solche Art der Dialoge ? Ganz sicher kommt es zu dem einen oder anderen  „Aha, geht uns also nicht alleine so“-Erlebnis. Das Konzept ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum die Karten förmlich aus den Händen gerissen wurden. Das Thema geht uns alle an, sei es als Jugendliche, Eltern, Familienangehörige, Pädagogen und als Fachleute. Das Publikum wird mit diesen Gedanken aber nicht aus dem Lutztheater entlassen, sondern hat die Möglichkeit in einer Podiumsdiskussion über das im Stück angesprochene Thema ins Gespräch zu kommen, moderiert von den Fachleuten.  Aber nicht Sinne von „Wir veraten Euch und Ihnen jetzt das Patentrezept“, sondern im Hinblick auf Austausch in Augenhöhe – mal den Blick von der anderen Seite auf die Situation zu werfen und auch anzunehmen das sich Unterstützung und Hilfe dazuholen nicht gleichbedeutend mit Unfähigkeit einhergeht. Vielmehr mit der großen Chance miteinanander „fest verankert“ zu bleiben . Neugierig geworden? Achtung : eventuelle Restkarten sind NUR unter 02331/207 4450 zu erfragen! Aber keine Sorge, das lutzhagen hat dieses aktuelle und ansprechende Stück schon im nächsten Spielplan „fest eingeplant“. Lassen Sie sich – laßt Euch –  auf das gemeinsame Abenteuer  miteinander ein, mit gegenseitigem Respekt und Akzeptanz in die „Alltags-See“ zu stechen .

Giousouf: Experten bestätigen, „Deutschland bietet Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine gute Perspektive!“

Hagen – Der Jahresbericht des Sachverständigenrates bestätigt die erfolgreiche Politik in den Bereichen Einwanderung und Integration. So gehört Deutschland im internationalen Vergleich zu den Vorreitern zwischen den Einwanderungsländern. Der SVR-Bericht zeigt zudem eindrucksvoll, dass Deutschland sich für immer mehr Menschen zu einem attraktiven Einwanderungsland entwickelt hat. Gelobt wird Deutschland auch im Bereich Studierendenmigration. Die Kombination von besseren Arbeits- und Bleibebedingungen ist erfolgreich. Deutschland lockt mehr Studierende und immer mehr wollen nach dem Studium hier bleiben. Diese Erfolge dürfen dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Steuerung der Fachkräftezuwanderung mehr Potenziale birgt. Unsere Gesetze für die Anwerbung sind sehr gut aufgestellt. Was wir brauchen ist stärkere Öffentlichkeitarbeit im In- und Ausland. Auslandsvertretungen, die Wirtschaftskammern aber auch inländische Arbeitgeberverbände sollten zusammenarbeiten. Ich wünsche mir, dass der Bundesaußenminister Steinmeier und die Bundesarbeitsministerin Nahles an einem Strang ziehen um den inländischen Bedarf mit qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland zu unterstützen. In Zeiten von Terror und Krieg übernimmt Deutschland auch Verantwortung für Schutzsuchende aus aller Welt. Dennoch erwarten uns in Europa weitere Herausforderungen. Die dramatischen Seeunfälle im Mittelmeer letzte Woche zeigen die Dringlichkeit. Die europäische Asylpolitik steht vor einem Wendepunkt. Wir brauchen eine verbindliche Neuverteilung der Lasten. Die fundierten Vorschläge des SVR in diesem Sinne werden den Prozess konstruktiv begleiten. In Deutschland hat sich die Willkommens- und Anerkennungskultur etabliert. Der Jahresbericht des SVR ist auch eine Bestätigung der Integrationspolitik der Union. Seit 2005 ist die Integrationspolitik in Deutschland kein Randthema mehr, sondern ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Seitdem gilt der Grundsatz: Deutschland bietet Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine gute Perspektive!“

Pflegekinder erlebten „Schnuppertag“ am Harkortsee

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Bild: privat

Wetter(Ruhr)- Einen ereignisreichen Tag auf und am Harkortsee erlebten kürzlich zehn jugendliche Pflege- und Adoptivkinder aus Wetter. Der Yacht-Club Harkortsee e.V. hatte – wie bereits im Vorjahr – erneut zu einem Schnuppertag eingeladen. Unter der Anleitung von erfahrenen Skippern und mit Unterstützung durch die DLRG Wetter konnten die Jugendlichen ihre Seetüchtigkeit in großen Segelbooten erproben. Für große Begeisterung sorgte auch eine Fahrt auf dem Motorboot der DLRG. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gut gesorgt. Waffeln und Grillwürstchen leisteten ihren Beitrag zu der guten Stimmung in der Jugendgruppe. Das erlebnispädagogische Angebot für jugendliche Pflege- und Adoptivkinder gehört zum Rahmenprogramm der Pflegekinderdienste und der Adoptionsvermittlungsstelle. Bei Interesse zur Aufnahme eines Pflegekindes stehen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Jugend Wetter (Ruhr) gerne zur Verfügung: Elvira Ahlburg-Lemke 02335/840-354 elvira.ahlburg-lemke@stadt-wetter.de und Rahua Ijob 02335 / 840-311 rahua.ijob@stadt-wetter.de

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

VerkehrBannerHagen –  Auch in der Zeit vom 2. bis 13. Mai finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die Änderung der Vorschriften zur Einrichtung von Messstellen gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer). Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

02.05.2015
Altenhagener Straße
Schwerter Straße
Neue Straße
Volmeabstieg

04.05.2015
Minervastraße
Elseyer Straße
05.05.2015
Alexanderstraße
Schwelmstück
Im Kley
Wilhelmstraße
Eugen-Richter-Straße
Bergischer Ring

06.05.2015
Friedensstraße
Lange Straße
Blumenstraße
Funckestraße
Berliner Allee
Königsberger Straße

07.05.2015
Iserlohner Straße
Am Karweg
Hasselbach Am Berge
Beethovenstraße
Altenhagener Straße

08.05.2015
Im Sonnenwinkel
Oststraße
Brahmsstraße
Feithstraße
Lenneuferstraße
Auf dem Lölfert

09.05.2015
Eppenhauser Straße
Hohenlimburger Straße
Schälk
Haldener Straße
11.05.2015
Buschstraße
Eckeseyer Straße
Am Karweg
Gabelsberger Straße

12.05.2015
Heubingstraße
Altenhagener Straße
Vorhaller Straße
Krambergstraße
Kapellenstraße
Vossacker
Preußer Straße
Grundschötteler Straße

13.05.2015
Am Bügel
Sonntagstraße
Volmeabstieg
Dahler Straße
Harkortstraße
Schlesierstraße
Selbecker Straße
Hüttenbergstraße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden.
Die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen, sowie die möglichen mobilen Messplätze sind unter http://www.stadtplan.hagen.de/geschwindigkeitsmessung_standorte/html/de/800×600.html einzusehen.

Bücherei für Anfänger

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

Hagen – Romane, Sachbücher, DVDs und Musik-CDs für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Spiele, Noten, Zeitungen und Zeitschriften, Brett- und Konsolen-Spiele – all dies findet sich in der Stadtbücherei auf der Springe. Nicht mitgerechnet sind dabei die Angebote, die nur online erhältlich sind. Wie soll man sich da zurechtfinden? Eine einstündige Führung am Dienstag, 5. Mai, um 11 Uhr durch die Bücherei gibt Interessierten einen Überblick in das 170.000 Medien umfassende Angebot der Stadtbücherei. Nach einer anschließenden kleinen Schulung am Computer sind die Teilnehmer in der Lage, selbst nach ihrem Lieblingsbuch zu suchen und ihre Medien später dann selber am Selbstverbucher zu verbuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

HUNDERTWASSER-WORKSHOP – Hagener Diamanten

IMG_1593Hagen – Am Sonntag, den 3. Mai um 15.00 Uhr können die TeilnehmerInnen auf eine neue und faszinierende Art entdecken, was man aus einem Stein, den man irgendwo gefunden hat, anstellen kann. Antje Selter von GeoTouring zeigt, wie ein Stein/Kristall mit Draht umwickelt oder mit Garn umhäkelt wird. Anschließend wird eine farblich passende Kordel mit Verschluss hergestellt. So entsteht ein schönes persönliches Gebrauchsstück oder Geschenk. Je nach TeilnehmerInnen liegt der Schwerpunkt beim Basteln oder Häkeln. Inspiriert von den farbenfrohen Bildern von Friedensreich Hundertwasser können die TeilnehmerInnen ihre Ideen in einer kreativen Atmosphäre umsetzen. Häkelkenntnisse werden vorausgesetzt. Mitzubringen sind Schere, Häkelnadel Stärke 1,25 bis 1,5, ggf. eigener Stein, Stopfnadel (kann auch ausgeliehen werden).
Maximal 15 Personen können daran teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 12 € inkl. Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.
Bildnachweis: Hagener Diamanten, Foto: Privat

Führung im ESM und Buschey-Friedhof Führung

Buschey_MayHagen – Am Sonntag, den 3. Mai um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schumacher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Weitere Informationen zur Ausstellung und auch Abbildungen in Druckqualität zum Download finden Sie hier: www.esmh.de/web/de/esmh/presse/aktuellvorschau/1945wiedersehenindentruemmern.html

FÜHRUNG ÜBER DEN BUSCHEY-FRIEDHOF
1810 wurde der Buschey-Friedhof eingeweiht. Dank seiner über 200 Jahre währenden Belegung erlaubt er ungewöhnliche Einblicke in Lebensgeschichten und ästhetische Vorlieben verschiedener Epochen. Vom Klassizismus und Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Einige sind sogar von hohem künstlerischen Rang, wie die Werke Georges Minnes und J.L.M. Lauweriks`. Dr. Elisabeth May eröffnet am 6. Mai ab 16.00 Uhr bei einem Rundgang über den Buschey-Friedhof Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur. Die Teilnahmegebühr von 6 € ist vor Ort zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt. Der Treffpunkt ist der Seiteneingang an der Grünstraße.
Bildnachweis: Engelsfigur auf dem Buschey Friedhof, Foto: Privat

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++   Hagen: Wer hat den Smart umgekippt? +++ Hagen: Sprinter entwendet +++ Hagen: Küchengeräte aus Verkaufsfahrzeug und aus Restaurant gestohlen+++ Hagen: Bitte um Mithilfe bei Pkw-Fahndung nach Unfallflucht +++ Hagen: Tageswohnungseinbrecher auf frischer Tat erwischt +++ Dortmund: Körperliche Auseinandersetzung an der Katharinentreppe – Bundespolizei ermittelt Tatverdächtigen +++ Dortmund: In abgestellten Schlafwagen eingeschlossen – Bordbistro geplündert +++ Wetter: Einbruch in Vereinsheim +++ Gevelsberg:  Einbruch in JugendwerkstattGevelsberg: Auseinandersetzung auf Bahnhofgelände +++ MK: Einbrecher klauen Spardose +++ MK: Einbruch in Friseursalon +++ MK: Einbrecher klauen leeren Tresor +++ MK: Bargeld und Bohrmaschine entwendet +++ MK: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen   +++ MK: Anhänger gestohlen +++ Dortmund: Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 – Fünf LKW in Unfallgeschehen verwickelt +++ Dortmund: Brambauerstraße Erstmeldung – Verkehrsunfall – Mädchen schwer verletzt +++  Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

„Hagen blüht auf“ 2015

(TV58.de) Es geht wieder los in der Hagener City. Gemeint sind die zahlreichen Veranstaltungen. Traditionell ist es immer die Auftaktveranstaltung „Hagen blüht auf“, mit der der Stadtschuss fällt. In diesem Jahr wird „Hagen blüht auf“ am kommenden Freitag, dem 1. Mai um 15 Uhr, auf der Bühne am Friedrich-Ebert-Platz durch OB Schulz eröffnet. Bis Sonntag Abend werden dann wieder tausende von Besuchern aus Hagen und der Region in die Hagener City ströhmen. Die Organisatoren haben ein interessantes Programm zusammengestellt. Musik und Show gibt es an drei verschiedenen Punkten zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Adolf-Nassau-Platz. Auch Walking-Acts gehören zum Programm. Die Schausteller halten für Groß und Klein einiges bereit und am Sonntag ist verkaufsoffener Sonntag. An allen drei Tagen mit eingebunden: die Volme Galerie mit besonderen Highlights. Mehr verrät uns Dirk Wagner vom Hagener Schaustellerverein und noch mehr zu „Hagen blüht auf“ gibts in den nächsten Tagen hier bei uns.