Weichensteller oder Chancenkiller – treffsicheres Arbeitszeugnis

IMG-20150423-WA0004Hagen – Am Mittwoch, 6. Mai, beginnt von 18 bis 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, wieder ein Kurs der Volkshochschule Hagen zum Thema „Arbeitszeugnisse“. In diesem Kurs wird Rechtsanwältin Julia Grey ein möglichst umfassendes Bild über die Zeugnissprache und über die Interpretation von Zeugnissen gegeben werden. Der Kurs erstreckt sich über insgesamt drei Mittwochtermine und wendet sich sowohl an die Empfänger von Zeugnissen als auch an die, die Zeugnisse ausstellen dürfen und wollen.
Dem Arbeitszeugnis kommt gerade in Zeiten schwieriger Arbeitsmarktverhältnisse eine besondere Bedeutung zu. Es begleitet einen das ganze Berufsleben und kann Weichensteller oder Chancenkiller sein. Der Gesetzgeber hat vorgegeben, dass ein Zeugnis wohlwollend geschrieben sein muss, um den Arbeitnehmer in seinem beruflichen Fortkommen nicht ungebührlich zu behindern, gleichzeitig muss der Inhalt aber auch wahr sein. In diesem Zielkonflikt hat sich eine Zeugnissprache herausgebildet, mit der selbst durchschnittliche oder schlechte Beurteilungen nett verpackt und diskret zum Ausdruck gebracht werden.
Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1916 sind beim Serviceteam der VHS erhältlich unter Telefon 02331/2073622.

Klimaexkursion durch Hagen

Hagen – Mit einer Veranstaltung zum Thema „Klima und Energie“ werden die diesjährigen Hagener Europawochen am Samstag, 2. Mai, um 10 Uhr am Tierheim Hagen, Hasselstraße 15, eröffnet. Die Kooperationspartner rund um das Europe Direct Büro der Stadt Hagen laden zu einem kostenlosen „Klima-Spaziergang“ ein. An den einzelnen Station, dem Tierheim Hagen, dem Wirtschaftsbetrieb Hagen und in der Rathausgalerie, beantworten fachkundige Referenten wie die Klimaexpertin Birgit Peter Fragen rund um die Erzeugung und Nutzung von Sonnenenergie, Geothermie sowie die europäische Klimapolitik. Die Veranstaltung endet gegen 16.30 Uhr an der Rathausgalerie. Für das leibliche Wohl während der spannenden Exkursion ist gesorgt. Um eine verbindliche Anmeldung beim Europe Direct Büro bis zum 27. April unter 02331/2073186 oder per Mail an sabine.krink@stadt-hagen.de wird gebeten.

Akkordeonale – das internationale Akkordeon-Festival

ThiloPlaesser2_Fotoby_MariaBeatePohlWetter(Ruhr)Am Sonntag, dem 03.05.15 ist die ‚Akkordeonale – das internationale Akkordeon- Festival‘ zu Gast im Werner Richard Saal in Herdecke. Mehr oder weniger liebevoll tituliert als Quetschkommode, Schifferklavier, Schweinorgel, Blasebalg der Hölle oder asthmatischer Wurm, besitzt das Akkordeon mindestens ebenso viel Charme wie Namen. Seine Popularität und Vielseitigkeit zeigt sich durch alle Musiksparten: nicht nur in der Volksmusik oder im Folk, auch in Rock, Pop, Klassik und Jazz ist es mittlerweile selbstverständlich zu Hause – sogar der Rap hat es für sich entdeckt.
Am Sonntag bekommt man den musikalischen Reichtum zu hören: von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, jazzig, virtuos und temperamentvoll!. Zum siebten Mal hat der Niederländer Servais Haanen ein Ensemble von Musikern aus verschiedensten Ländern zusammengestellt um das Publikum in die facettenreiche Welt des Akkordeons zu entführen. Bereits zum zweiten Mal ist das Festival in Herdecke zu Gast.
Das diesjährige Programm bietet eine Mischung aus avantgardistischem Akkordeon aus dem Kaukasus, Virtuosität mit Herz und Charme auf irischer Konzertina, feinsinnigen Akkordeon-Grooves aus den finnischen Wäldern, einem aus der Art geschlagenen deutschen Bajan und niederländischer Klangästhetik auf Ziehharmonika, garniert mit Posaune, Geige und Drehleier. Sehen, hören und genießen Sie: Teija Niku (feinsinnige Grooves aus den finnischen Wäldern, Finnland), David Yengibarian (Tango-Avantgarde aus dem Kaukasus, Armenien), Niamh Ní Charra (exquisite Virtuosität mit Herz und Charme aus Irland), Thilo Plaesser (Bajan aus der Art geschlagen, Deutschland), Servais Haanen (der Meister der feinen Klänge aus den Niederlanden). Begleitmusiker sind: Sigrún Kristbjörg Jónsdottir Posaune und Violine aus Island und Elke Rogge an der Drehleier aus Deutschland)
Kennzeichnend für die Akkordeonale ist nicht das Vorführen und Aneinanderreihen einzelner Akkordeon-Stile, sondern die Begegnung der Musiker in einem lebendigen Wechsel aus Solos und Ensemblestücken. Im Zusammenspiel verweben sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust an einem schönen gemeinsamen Konzert lassen die Musiker wie von selbst zu einer Einheit werden und etwas neues, bis jetzt noch nicht gehörtes entsteht. Ein einzigartiges Fest der Klänge, ein Ereignis der ganz besonderen Art.
Dieses einzigartige Fest der Klänge findet im Werner Richard Saal an der Wetterstraße 60 in Herdecke um 19 Uhr bei freier Platzwahl statt. Einlass ist ab 18 Uhr.
Der Eintritt beträgt 10,- €, Schüler und Studenten haben – wie bei allen Konzerten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung – freien Eintritt. Nach dem Konzert haben die Besucher noch die Möglichkeit, im Foyer zu verweilen und die Künstler näher kennenzulernen.
Weitere Konzertinfos gibt es telefonisch unter: 02330-10615 (Wendland). Dort oder über die Website der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung: www.doerken-stiftung.de können auch Reservierungen vorgenommen werden. (Bitte beachten: Über das Internet können Reservierungen nur bis 12 Uhr des Konzerttages berücksichtigt werden).
Vor dem Konzert präsentiert die angrenzende Dr. Carl Dörken Galerie bis 18.30 Uhr die aktuelle Ausstellung ‚Farbdinge – Farbräume‘ eine Werkauswahl aus der Sammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Schutzwände gegen Gaffer

Sie gehen vom Gas, beobachten das Geschehen, anstatt zu helfen, oder filmen sogar mit dem Smartphone: Schaulustige erschweren die Arbeit der Einsatz- und Rettungskräfte bei Unfällen auf Autobahnen. Dabei ist die Neugier Schaulustiger nicht nur für die Unfallopfer belastend, sie sorgt zudem für gefährliche Abbremsmanöver auf der Gegenfahrbahn und zusätzliche Staus. Mit mobilen Sichtschutzwänden beteiligt sich der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am Kampf gegen so genannte „Gaffer“. Rund 470.000 Euro aus Bundesmitteln hat der Landesbetrieb in insgesamt zwölf Sichtschutzsysteme investiert. Landesverkehrsminister Michael Groschek hat die mobilen Wände am Freitag (24.4.) in der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Kaarst präsentiert.

Jedes der zwölf Systeme besteht aus einem Anhänger mit 40 einzelnen Stahlrahmen (aufgestellt jeweils 2,5 Meter lang und 2,1 Meter hoch), in denen jeweils eine grüne, blickdichte Folie verspannt ist. Vor Ort angekommen, können die Mitarbeiter der jeweiligen Autobahnmeisterei somit eine bis zu 100 Meter lange, undurchsichtige Wand errichten. Die zwölf Anhänger sind so auf die Meistereien im Land verteilt, dass das rund 2.200 Kilometer umfassende Autobahnnetz in Nordrhein-Westfalen komplett abgedeckt werden kann.

„Die Sichtschutzzäune sind ein Element, um Staus und Unfälle zu vermeiden. Schaulustige oder Autofahrer, die sich reflexartig vom Geschehen auf der Gegenfahrbahn ablenken lassen, bekommen nichts mehr zu sehen. Gleichzeitig werden die Persönlichkeitsrechte von Unfallopfern und Rettungskräften geschützt. Es ist gut, dass Straßen.NRW dieses System zusammen mit der Polizei getestet und ausgewertet hat, und dass die Sichtschutzelemente jetzt für alle Autobahnabschnitte verfügbar sind“, sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek.

In den Niederlanden sind mobile Sichtschutzzäune bereits ein gewohnter Anblick. Seinen Weg nach Deutschland fand das System durch den Wettbewerb „Gute Ideen gegen den Stau“ bei Straßen.NRW. Gerd Klems, Mitarbeiter des Landebetriebes, schlug die grünen Wände vor. Zunächst startete ein einjähriges Pilotprojekt im Zuständigkeitsbereich der Autobahnmeisterei Kaarst. Insgesamt sieben Mal kam der Sichtschutz dabei zum Einsatz.
„Wenn es für die anderen Verkehrsteilnehmer durch die grüne Wand im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu sehen gibt, haben sie auch keinen Anlass, ihre Neugier zu befriedigen“, erläutert Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW. „Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass dieser Grundgedanke nicht nur theoretisch funktioniert. Der Verkehr fuhr bei den Tests flüssiger am Unfallort vorbei, da die Autofahrer nicht abgelenkt waren. Staus bauten sich nach dem Errichten der Wände schneller wieder ab. Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Polizei-, Rettungs- und Bergungskräfte, die hinter dem Sichtschutz tätig waren, fühlten sich subjektiv sicherer.“

Ob und wann die zuständige Autobahnmeisterei von Straßen.NRW künftig nach einem Unfall eine Sichtschutzwand aufbaut, entscheidet die Polizei am Ort des Geschehens. Ausschlaggebend ist dabei nicht nur die Frage, wie „spektakulär“ – und somit potenziell ablenkend für andere Verkehrsteilnehmer – ein Unglück ist. Da  es je nach Tageszeit und Unfallstelle bis zu 100 Minuten dauern kann, bis die Elemente vor Ort und aufgebaut sind, muss der Einsatzleiter zuvor abschätzen, wie lang Rettung und Räumung an der Unglücksstelle voraussichtlich laufen. Hinzu kommen äußere Umstände, so darf die Windstärke maximal Stufe fünf erreichen.

Die einzelnen Standorte der zwölf Sichtschutzsysteme:
Autobahnmeisterei (AM) Dortmund, AM Herford, AM Isselburg, AM Kaarst, AM Leverkusen, AM Lüdenscheid, AM Münster, AM Ratingen, AM Recklinghausen, AM Titz, AM Weilerswist, AM Werl

David Bell bleibt bei Phoenix Hagen

Der Kapitän bleibt an Bord: Der US-Amerikaner David Bell hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei Phoenix Hagen um zwei Jahre bis 2017 mit einer Option auf ein weiteres Jahr verlängert. Der 33-Jährige spielt mit einer einjährigen Unterbrechung bereits seit 2010 für das Beko Basketball Bundesliga-Team der Feuervögel.
Die Statistik der laufenden Saison spricht Bände: 17,7 Punkte, 2,7 Rebounds, 3,8 Assists, 1,7 Steals – und all das in knapp 33 Minuten Einsatzzeit. Die Bedeutung von David Bell für Phoenix Hagen ist immens. In 131 Beko BBL-Spielen hat er insgesamt 2.153 Punkte erzielt. In der am Donnerstag endenden Saison 2014/2015 hatte David Bell, der derzeit am Ellbogen verletzt ist und sich einer Operation unterziehen musste, entscheidenden Anteil am vorzeitigen Klassenerhalt.
Der 1,86 m große Guard soll auch in Zukunft der Leader der Hagener Korbjäger sein. „Ich freue mich sehr darüber, dass David bei uns bleibt. Er ist ein echtes Vorbild, hat große Verdienste um Phoenix Hagen und ist längst zum Teil der Familie geworden“, sagt Geschäftsführer Oliver Herkelmann. Nicht zuletzt für die vielen jungen Spieler ist Bell ein wichtiger Anker: „Unseren Jugendweg wollen und werden wir weitergehen. Auch darum ist die Weiterverpflichtung von Dave ein Meilenstein in unseren Planungen.“

Ladendieb verletzt Detektivin und Polizist

Hagen. Aufmerksamen Ladendetektiven fielen am
Donnerstagabend drei Ladendiebe in einem Supermarkt in der
Mittelstraße auf. Die Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren betraten
das Geschäft und nahmen mehrere Flaschen Alkohol aus dem Regal. Als
sie ohne zu bezahlen wieder gehen wollten, wurden sie von den
Ladendetektiven angesprochen und ins Büro gebeten. Der 25-jährige
Dieb beleidigte daraufhin eine 42-jährige Ladendetektivin und
versuchte zu flüchten. Bei dem Versuch den Mann festzuhalten wurde
die 42-Jährige  geschubst und verletzte sich leicht am Arm. Mit Hilfe
ihrer Kollegen gelang es ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu
fixieren. Die beiden anderen Diebe kamen ohne Widerspruch mit ins
Büro. Alle drei Männer waren deutlich alkoholisiert und mussten zur
Identitätsfeststellung mit zur Polizeiwache. Der 25-Jährige war
derart aggressiv, dass er für mehrere Stunden in das Polizeigewahrsam
musste. Während der Fahrt dorthin beleidigte er die Polizisten. Im
Polizeigewahrsam versuchte er sie anzugreifen. Dabei verletzt sich
ein Polizeibeamter leicht am Finger. Die Kripo hat die Ermittlungen
aufgenommen.

„Dumm gelaufen“ – Komödie von Ulla Gericke

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Foto: Klaus Lefebvre

Hagen – Die letzte Vorstellung von „Dumm gelaufen“, der Komödie rund um einen 90. Geburtstag von Ulla Gericke, findet am Donnerstag, 30.April mit Beginn um 19.30 Uhr im Lutz statt. Bei dieser Produktion des Seniorenclubs Hagen, in der Inszenierung von Werner Hahn, begegnen sich Lebensweisheit mit Übermut, Besinnlichkeit mit Ausgelassenheit, Lachen und Weinen in immer neuen Geschichten.
Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

K II für eine saubere Stadt

K II, Saubere StadtAusgerüstet mit Gummihandschuhen, Müllzangen und -säcken gingen Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern durch die Nachbarschaft in Hohenlimburg-Elsey. Etliche Müllsäcke wurden mit Unrat aus Hecken, Büschen und vom Wegesrand befüllt. Hohenlimburgs stellvertretender Bezirksbürgermeister, Marc Krippner, sprach den Schülerinnen und Schülern der Kaufmanns-schule II im Namen der Bezirksvertretung Hohenlimburg seinen Dank für den Einsatz im Sinne der Umwelt und der Nachbarschaftspflege aus.

Entspannung & Genuss in der Natur – Wandern am Freitagabend

IMG-20150423-WA0003Hagen – Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und die Natur lockt ins Freie. Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen entspannt ins Wochenende zu wandern, kann das mit der VHS Hagen am Freitag, 8. Mai, ab 17 Uhr im Flyer Wald tun. Treffpunkt ist der Parkplatz im Bogen der Universitätsstraße. Die Wanderungen, bei denen man Umgebung, Untergrund, Geräusche, Gerüche und Farben bewusst wahrnimmt, finden unter der kundigen Führung der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Kathrin Lenz statt. Hektik und Stress können an die Natur abgegeben werden. An fünf Terminen können die Teilnehmer unterschiedliche Earth Walks, so der Titel der Wanderungen, kennen lernen. Auf leichten Sohlen oder barfuß werden kurze Wegstrecken zurückgelegt. Die Freitagstermine bieten einen idealen und entschleunigenden Einstieg ins Wochenende. Ideal für alle, die Entspannung in der Natur lieben. Weitere Informationen zum Kurs 3587 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Ruhrknappen feiern zehnjähriges Jubiläum mit Gaststar Olaf Thon

SONY DSCWetter(Ruhr) – Es war ein Abend des blau-weißen Lebensgefühls: Mit einer stimmungsvollen Party in der Elbschehalle feierten die Schalker Ruhrknappen kürzlich gemeinsam mit zahlreichen Gästen ihr zehnjähriges Bestehen. Wie es sich für echte Schalke-Fans gehört, begann der Abend standesgemäß mit dem gemeinsamen Singen der Vereinshymne „Blau und Weiß, wie lieb ich Dich.“ Bürgermeister Frank Hasenberg gratulierte den Ruhrknappen in einem Grußwort zum Jubiläum und würdigte das ehrenamtliche und soziale Engagement des Vereins. „Die Ruhrknappen sind ein fester Bestandteil des Dorflebens. Sie zeigen Herz und Leidenschaft auch über den Fußball hinaus.“ Das gelte für die Mitarbeit im Vereinsring und im Verein Elbschehalle sowie für die Spendenbereitschaft für soziale Einrichtungen, etwa für die Unterstützung des Offenen Ganztages an der Osterfeldschule.
Freuen konnten sich die wengerschen Schalke-Fans auf ihrer Jubiläumsparty über einen ganz besonderen Gast: Olaf Thon brachte als Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, Weltmeister und vor allem als Schalker Eurofighter-Held Glanz in die Elbschehalle. In einem lockeren Talk plauderte Thon über seine Erlebnisse mit der Nationalmannschaft, sein Verhältnis zu Lothar Matthäus und natürlich über seine Zeit im blau-weißen Trikot „auf Schalke.“ Dabei erfuhren die Schalke-Fans übrigens auch, dass Olaf Thon nicht nur aufgrund seiner Erfolge ein großer Spieler war: „Ich bin knapp zwei Meter groß. Ich bin zumindest näher an den zwei Metern dran als an dem einen Meter“, schmunzelte Thon.
Die Schalke-Legende stellte sich den Fragen der Fans, schrieb zahlreiche Autogramme und ließ keinen Fotowunsch unerfüllt.
Übrigens sind die Ruhrknappen seit der Jubiläumsfeier um ein Mitglied reicher, denn Olaf Thon wurde als erstes Ehrenmitglied in die Reihen der wengerschen Schalke-Fans aufgenommen. Als Ehrenmitglied zeichnete er anschließend noch die 17 anwesenden Gründungsmitglieder der Ruhrknappen mit Ehrenurkunden aus, die er mit seinem Autogramm signierte. Als Gastgeschenk nahm Thon eine Spende über 200 Euro für die Organisation „Schalke hilft“ mit nach Gelsenkirchen. Die Organisation unterstützt schnell und unbürokratisch Menschen in Not in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet.

Foto: (v.li.) Bürgermeister Frank Hasenberg, Jürgen Meyer (Bezirksleiter des Schalker Fanclubverbandes), Jörg Küper (Vorsitzender der Ruhrknappen) und das Ehrenmitglied Olaf Thon

Capek-Ausstellung auch eine Zeitreise

(TV58.de / JenFon) Die Besucher der „Capek-Auststellung“ wurden von Dr.Ulrich Grochtmann zu einer Zeitreise in die Vergangenheit eingeladen.

Dr. Grochtmann hat beim Zuhörer vielfältige Gefühle entstehen lassen, indem er auf informative und ansprechende Weise zum einen die Zustände der Geschichte , sowie auch das Wirken der Brüder Capek`s lebendig werden ließ.

Die „Capek-Gesellschaft“ für Völkerverständigung und Humanismus e.V., deren Vorsitzender Dr.Grochtmann ist, bietet in der Villa Post eine umfangreiche und beeindruckende Auststellung an, in der das Wirken und die Arbeiten Josef Capeks von 1933 – 1938 anschaulich gemacht werden.

Die Konfrontation mit den Grafiken „unserer“ Geschichte macht deutlich in wie vielfältiger Weise die Botschaften dieser Zeichnungen bis heute zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Die Ausstellung beschäftigt sich also nicht mit „alter, verstaubter Geschichte“, sondern die Auswirkungen sind auch „im Heute lebendig“.

Josef Capek hat mit Ironie und Sarkasmus die Grausamkeiten der Zeitgeschichte verarbeitet.

Er hatte aber auch eine andere gestalterische Seite, diese zeigt er in den Kindergrafiken, die er „Für seine Tochter Alena und alle Kinder“ gemacht hat. Mit liebevollen, detailierten Bildern stellt er „Die Geschichte vom Hund und der Katze“ dar und bildet somit starken Kontrast zu seinen geschichtlich politisch orientierten Grafiken.

Ein besonderer Ausdruck hat „Wer wird es schaffen?“.

Capek

Josep Capek trifft damals – wie heute die zentrale Frage der Weltgeschichte nach Frieden – eine sehr aktuelle und nicht unwesentliche Frage – auch heute.

Es besteht die Möglichkeit weiterer Führungen, zu der sich Dr.Grochtmann gerne zur Verfügung stellt. Es ist ein Erlebnis vom ihm „mitgenommen“ zu werden.

Daher kann man nur herzlich zu diesem informativen, sowie wertvollen Besuch einladen.

Kontakte:

Dr.Grochtmann – 02331/54028

VHS                     – 02331/2073622

http://www.capek-gesellschaft.de

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband

Hohenhof - Eingangstor © Dieter Faßdorf
© Dieter Faßdorf

Hagen – Zu einer Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 7. Mai, von 11 bis 13 Uhr ein.

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874–1921) sein privates Museum Folkwang in Hagen 1902 eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen. Hierfür lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen. Er ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. In der Gruppe der kurz nach der Jahrhundertwende entstandenen Gebäude zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Bauwerken Europas. Zudem ist er eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“. Um den Hohenhof herum gruppieren sich zahlreiche weitere architektonisch bedeutende Bauwerke, welche die interessante Führung ebenfalls in den Blick nimmt.

Der Treffpunkt zur gemeinsamen Begehung ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 € wird vor Ort in bar entrichtet. Eine vorherige Anmeldung zu der Veranstaltung mit der Kurs-Nr. 1045B ist erforderlich und wird beim Serviceteam der VHS unter 02331/2073622 entgegengenommen.

VHS-Vortrag „Iss dich fit“ fällt aus

Hagen – Der für den heutigen Freitag, 24. April, angekündigte Gesprächsabend der Volkshochschule Hagen zum Thema „Iss dich fit: gesunde Fette und Salz“ im Erzählcafé „Altes Backhaus“ muss wegen Erkrankung der Referentin leider ausfallen und wird zu einem späteren Termin im Herbst nachgeholt. Die VHS wird hierzu rechtzeitig informieren.

Hör mal! – Hörstation in der Kinderbücherei

Stadtbücherei017_copyright Michael Kaub
(Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Hagen – In der Kinderbücherei auf der Springe gibt es ab sofort was auf die Ohren: Kinder können nun CDs vor Ort an der Hörstation anhören. Der Förderverein der Stadtbücherei Hagen e.V. spendete eine Musikanlage mit zwei Funkkopfhörern. Aufgrund der Funkverbindung können es sich die Kinder irgendwo in der Kinderbücherei gemütlich machen und einer CD lauschen. Es ist auch möglich, zu zweit gleichzeitig derselben CD zu folgen. Die Hörstation kann während der Beratungszeiten der Kinderbücherei (montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr) genutzt werden. Die Kopfhörer werden gegen Pfand ausgegeben.

Polizeibericht am Freitag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ MK: Einbruch in Tankstelle +++ Hagen: Farbschmierereien an Schule +++ Hagen: Betrunkener nach Unfall festgenommen +++ Hagen: Fußgänger verursacht Unfall +++ Hagen: Leergutdiebstahl am Krankenhaus +++ Hagen: Randalierer in Altenhagen +++ MK: Einbruch misslungen +++ Hagen: Randalierender Ladendieb +++ Witten: Auffahrunfall auf der Pferdebachstraße +++ MK: Einbrecher stehlen Tabakwaren   +++ MK: Wohnungsbrand – Firmeneinbruch und Dieb beobachtet +++ MK: Tresor gestohlen +++ MK: Einbruch angezeigt +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

Saisonauftakt im Renngeschehen – Aylienz am Start

Hagen- Der erste große Marathon der neuen MTB-Saison fand am vergangenen Sonntag, dem 19.04.2015 im hessischen Gilsberg statt – zum Auftakt mit diesem ältesten Bike-Marathon Deutschlands gleich ein Saisonhöhepunkt: der 18. Kellerwald-Bike-Marathon.
Bei optimalen Bedingungen und anfangs frischen 12 Grad fanden sich pünktlich um 9:00 Uhr selbstverständlich auch zwei Mitglieder des Zee-Aylienz e. V. – MTB Hagen am Start ein. Lukas Müller stieg mit der 40 km-Kurzstrecke in den Rennsommer ein. Sein Vereinskollege Oliver Kahl musste diesen Rundkurs mit jeweils 1000 Höhenmetern gleich zwei Mal zurücklegen, da er für die Mitteldistanz gemeldet war.
Mit rund eintausend anderen begeisterten Radsportlern aus ganz Europa hieß es für die beiden ambitionierten Hagener Mountainbiker nach der ersten, etwa siebenminütigen Einführungsrunde in einem 3 km langen Bogen rund ums Dorf, den Startbogen ein zweites Mal zu durchfahren und ab da mit voller Energie in das Rennen einzusteigen. Die Rennstrecke bestand im wesentlichen aus einem stetige Auf- und Ab: auf die erste Bergaufpassage von 240 hm folgte nach einer rasanten Abfahrt direkt der nächste Anstieg mit weiteren 340 hm. Dessen nicht genug folgten im weiteren Verlauf noch zwei weitere, sehr steile Anstiege von 80 und 150 hm, die in der erste Runde noch recht gut zu erklimmen waren, aber schon in der zweiten Runde selbst im kleinsten Gang in den Beinen schmerzten, so dass sie manchen Fahrer zum schieben der Räder zwangen.
Die teilweise von Fortstfahrzeugen stark zerplügte und kreuz und quer mit Kleinholz übersäte Strecke über Wiesen und Schotter wurde von hunderten begeisterter Zuschauer gesäumt, die mit lauten Rufen, Pfeifen und Rasseln die Rennfahrer anfeuerten.
Nach den abschießenden engen Schlenkern im Zielbereich verfehlte Lukas Müller mit Platz 4 der Gesamtwertung knapp einen Podiumsplatz, wurde jedoch mit einer gefahrenen Zeit von 1:36:45 h Altersklassenzweiter.
Der zweite Aylien in diesem Rennen, Oliver Kahl, der sich auf die längere Distanz gewagt hatte, erreichte nach 5:11:47 h die Ziellinie und platzierte sich damit auf Platz 229 der Gesamtwertung.
Dank einer guten Organisation und über 200 ehrenamtlichen Helfer wurde die größte Radsportveranstaltung in Hessen zu einem gelungenen Saisonauftakt.
(Weitere Informationen zum Verein Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen finden sich auf der homepage unter: http://www.mtb-hagen.de)