Zukunft schnuppern im Rathaus und bei der Feuerwehr

girls boys day rathausWetter(Ruhr) – „Was passiert eigentlich alles im Rathaus?“ Hannah Weng, Dennis Hildebrant und Dmitrij Golub machten sich am Donnerstag im Rahmen des „Girls and Boys-Days“ ein Bild von den Aufgaben des Bürgermeisters und der Arbeit einer kommunalen Verwaltung. Bürgermeister Frank Hasenberg berichtete den Schülern von einem typischen Tag im Leben eines Bürgermeisters und brachte ihnen die Arbeit der städtischen Verwaltung näher. Im Gespräch mit weiteren Mitarbeitern schnupperten die Drei noch jede Menge Verwaltungsluft und lernten die Geschichte des historischen Rathausgebäudes näher kennen. Natürlich durfte auch der Panorama-Rundblick vom Rathausturm nicht fehlen.
Lea Knoblauch, Fiona Zawaldi und Viola Engelke erfuhren in der städtischen Druckerei viel über die Geschichte des Druckens und die heutigen modernen Drucktechniken. Anschließend produzierten sie noch ihre eigenen Visitenkarten. Die beiden Schülerinnen der städtischen Sekundarschule „Schule am See“, Frieda Hentrich und Vivien Wisbar, besuchten am Donnerstag die Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Blauröcke erläuterten den beiden Schülerinnen die Aufgaben und Geräte der Wehr und des Rettungsdienstes. Dabei lernten Vivien und Frieda, was ein Spreizer ist, wie man einen Löschangriff vornimmt, wie eine Rettungsschere funktioniert und wie man einen Pressluftatmer benutzt. Anschließend ging es noch mit der Drehleiter auf luftige 30 Meter hinauf. Am Girls Day, dem jährlich stattfindenden Mädchen-Zukunftstag, können Schülerinnen Einblicke in Berufsfelder gewinnen, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Parallel zum Girls Day findet auch der Boys Day statt, der Jungen Einblicke in Dienstleistungsberufe bietet.

Bilder: Hannah Wenig, Dmitrij Golub, Dennis Hildebrant und Bürgermeister Frank Hasenberg. Foto: Stadt Wetter (Ruhr)

Gewerbeflächen als Arbeitsplatz-Faktor & bedeutende Säule der Stadtfinanzen

Ennepe-Ruhr-Kreis – Im Ennepe-Ruhr-Kreis sind 50 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Gewerbeflächen angesiedelt. In Wetter liegt dieser Wert sogar bei 52 Prozent – der durchschnittliche Wert im Ruhrgebiet liegt bei 43 Prozent. Das macht deutlich, welche Bedeutung Gewerbeflächen für die Stadt Wetter als Arbeits- und Ausbildungsort haben. Das waren die Kernaussagen einer Gesprächsrunde im Rathaus, die sich mit den Ergebnissen der Studie „Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr“ beschäftigte. Börje Wichert von der „Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr“ stellte die Studie vor Vertretern der Verwaltung, des Regionalverbandes Ruhr, des DGB, des Landratskandidaten Olaf Schade, der FDP und der SPD vor. Bürgermeister Frank Hasenberg begrüßte die Gäste im historischen Sitzungssaal des Rathauses. „Das Thema Gewerbeflächen liegt uns sehr am Herzen und beschäftigt uns im Moment auch sehr aktuell mit dem geplanten Gewerbegebiet Am Stork. Daher freue ich mich sehr, dass wir mit dieser Studie grundlegende Daten zur Gewerbeflächenentwicklung vorliegen haben. Das trägt zu einer sachlichen Diskussion bei.“ Wichert ging bei seiner Präsentation insbesondere auf die Verhältnisse im EN-Kreis und in der Stadt Wetter ein. In Wetter wie im Kreis liegt der Schwerpunkt auf dem verarbeitenden Gewerbe. Im Kreis stehen 152, 2 ha an Flächen mit gewerblich-industriellem Potential zur Verfügung, das ist der geringste Wert aller Kreise im Ruhrgebiet. Wetter kommt auf eine entsprechende Fläche von 16,68 ha. Davon macht ein Großteil (ca 12 ha) das geplante Gewerbegebiet „Am Stork“ aus. Vor allem gehen nach der vorgelegten Studie die sogenannten „restriktionsfreien“ Flächen zurück. Der Anteil an restriktionsbelasteten Flächen (etwa durch schwierige Besitzverhältnisse, Altlasten, hohe Preise etc) liegen im EN-Kreis und in Wetter deutlich über dem Ruhrgebiets-Durchschnitt.“ „Da wir keine Schlüsselzuweisungen erhalten, sind wir auf die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle der Stadt angewiesen“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Die vorgestellten Zahlen belegen ausdrücklich, dass wir in Wetter durch die Entwicklung der Gewerbegebiete Erfolge erzielt haben. Die Hälfte der Gewerbesteuer entsteht in von der Stadt entwickelten Gewerbeflächen. Das zahlt sich also schlussendlich für die Stadt aus.“ Daher sei es sehr wichtig, den erfolgreichen heimischen Unternehmen gute Rahmenbedingungen vor Ort zu bieten. „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen uns weiter entwickeln. Das ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“ Denn immer wieder fragen nicht nur heimische Unternehmen nach Erweiterungsmöglichkeiten, sondern auch von Seiten auswärtiger Unternehmen herrscht eine große Nachfrage nach Ansiedlungsmöglichkeiten in Wetter. Derzeit finden Unternehmen in der Harkortstadt keine freien Gewerbeflächen mehr vor. Ein Problem, das so auch Martin Tönnes, Planungsleiter beim Regionalverband Ruhr für das gesamte Revier sieht: „Wir müssen Perspektiven schaffen, um die heimischen Unternehmen vor Ort zu halten. Daher müssen wir passgenaue Lösungen für die jeweiligen Standorte entwickeln.“ Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie: Die Stadt Wetter ging bei der Entwicklung von Gewerbeflächen sehr sparsam mit Freiflächen um. Seit der Ausweisung des Gewerbegebietes „Schöllinger Feld“ in den 1990er Jahren wurde keine großräumige Freifläche mehr für Gewerbeansiedlungen genutzt. Die Entwicklung der Gewerbeflächen in Wetter lief vor allem über die Revitalisierung von Industriebrachen – als Beispiel seien hier die Flächen von Reme und Knorr Bremse genannt. Das ist vor allem vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung in zurückliegenden Jahren (Umwandlung des ehemaligen Rheinform-Geländes zur „Neuen Mitte“ in Alt-Wetter) bemerkenswert. Die Studie der „Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr“ identifiziert überdies mehrere „regionale Flächen“, die als potentielle interkommunale Gewerbeflächen genutzt werden könnten. In Wetter ist das die Vordere Heide. Bürgermeister Hasenberg betonte in der Runde, dass „wir mit diesem Thema sehr zurückhaltend umgehen. Mit dem Stork arbeiten wir gerade an einem anderen Schwerpunkt, daher ist die Vordere Heide gar nicht aktuell im Blick.“ Da die Studie Potentiale bis ins Jahr 20130 beleuchte, könne man sich allerdings auch nicht gänzlich aus der Diskussion heraushalten. „Was ist in 15 Jahren? Das lässt sich von heute aus schwer sagen, deshalb bleiben wir in diesem interkommunalen Prozess weiterhin solidarisch mit dabei.“ Eine Entscheidung über konkrete Gewerbeflächen könne ohnehin nur die örtliche Politik fällen, so abschließend Landratskandidat Olaf Schade.

Nur zwei Fahrstreifen zwischen Westhofen und Schwerte-Ergste

VerkehrBannerHamm (straßen.nrw) –  Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm teilt mit, dass auf der A45 zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und der Anschlussstelle Schwerte-Ergste in Fahrtrichtung Frankfurt vorerst weiterhin nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Ende letzter Woche hatte der Landesbetrieb die rechte Spur gesperrt. Anlass ist ein Schaden an einem Brückenlager der Talbrücke „Rettelmühle“. Der Schaden soll zeitnah behoben werden. Derzeit arbeitet die Autobahnniederlassung Hamm deshalb an einem Sanierungskonzept.

Am Wochenende in Oldenburg und gegen Bonn

unnamed phoenixHagen – Mit einem Doppelspieltag am kommenden Wochenende und einem Auswärtsspiel in Braunschweig am 30. April endet die Beko BBL-Saison 2014/2015 für Phoenix Hagen. Am Freitag um 20 Uhr geht es in die EWE-Arena zu den EWE Baskets Oldenburg, bevor am Sonntag um 17 Uhr die Telekom Baskets Bonn in die ENERVIE Arena kommen.
Beide Gegner bereiten sich schon auf die Beko BBL Playoffs vor. Während die Bonner um die Absicherung des vierten Platzes kämpfen, müssen sich die Oldenburger erst noch endgültig qualifizieren. Mit vier Punkten Vorsprung auf das Niemandsland der Tabelle belegen die Norddeutschen den siebten Platz – und können noch Fünfter werden, aber eben auch nur Neunter. Der Trainerwechsel von Sebastian Machowski zu Mladen Drijencic und der Gewinn des Pokals in eigener Halle haben den Oldenburgern zuletzt Auftrieb gegeben.
Für Phoenix Hagen geht es sportlich nicht mehr um viel in den letzten drei Partien. Weder der Abstieg noch die Playoffs sind ein Thema. „Es war wahrlich keine einfache Saison“, sagt Trainer Ingo Freyer. Elf Siege stehen bislang auf dem Hagener Konto. „Vor der Saison hätte ich gesagt: Wenn wir ohne die ganz großen Abstiegssorgen durch die Saison kommen, dann unterschreibe ich das sofort.“ Die Probleme vor Saisonbeginn hatten Freyer und seinem Assistenten Steven Wriedt schwer zu schaffen gemacht. „Als wir nur mit drei Ausländern in die Vorbereitung gestartet sind, hatten wir schon unsere Zweifel. Sportlich, aber auch wirtschaftlich war diese Phase nicht leicht für den Klub“, so Freyer. Die Hagener spielten die Hinrunde dann mit fünf Amerikanern.
Es folgte ein kurioser Saisonverlauf. „Elf Siege sind für uns absolut okay. Dass wir davon neun Siege auswärts eingefahren haben, ist natürlich mehr als ungewöhnlich. Das tut mir gerade für die Fans sehr leid. Hätten wir jetzt neun Heimsiege und zwei Auswärtssiege, dann wäre das Ergebnis zwar gleich, aber das Gefühl ein anderes. Es ist wirklich schwer zu erklären.“ Sportliche Baustellen sieht Freyer rückblickend einige: „Wir haben keine Spieler für ein echtes Innenspiel und hatten auch schon einmal mehr gute Werfer. Wir sind darum sehr von unserer Verteidigung und von Schnellangriffen abhängig“, weiß Ingo Freyer. Hinzu kommen neue Probleme: „Wir gehörten früher zu den besseren Freiwurfteams, aber das ist in dieser Saison ins Gegenteil umgeschlagen. Wir haben insgesamt zu viele leichte Punkte liegen lassen.“
Dass es trotzdem für den Klassenerhalt gereicht hat, führt der Hagener Cheftrainer nicht zuletzt auf den ungewöhnlichen Spielstil zurück: „Unser Ziel ist es immer, dem Gegner den Rhythmus zu nehmen und ihn in unsere Spielweise zu zwingen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir häufig eine Chance.“ Auch die Einstellung hat gestimmt, so Freyer: „Wir hatten einen besseren Teamgeist und mehr Erfahrung im Umgang mit der Situation als in einigen anderen Spielzeiten, allen voran in unserer ersten BBL-Saison 2009/2010.“
Herz und Seele auf dem Feld war Kapitän David Bell. Der wird allerdings die letzten Spiele nach einer Ellbogenoperation verpassen. Der Rest der Feuervögel ist fit und macht sich am Freitag auf den Weg nach Oldenburg. „Wir haben gut trainiert. Einige Spieler, wie etwa Todd Brown, haben gerade ein Hoch“, berichtet Ingo Freyer. Am Sonntag gegen Bonn muss Phoenix Hagen auf seine NBBL-Spieler verzichten. Die Phoenix Hagen Juniors spielen dann bei den Young Dragons um den TOP4-Einzug. Jonas Grof und Marcel Keßen werden dem Beko BBL-Team darum nicht zur Verfügung stehen.

SelbstSelbsthilfegruppe für Menschen mit Tumoren im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Halsbereich

Hagen/ EN-Kreis – Die Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen, die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd und der Regionalverband der Kehlkopfoperierten bieten eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Tumoren im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Halsbereich an, die sich am 28. April das nächste Mal trifft.
„Dank des Fortschritts und den Möglichkeiten der Medizin können heute hoch spezialisierte Mediziner durch Transplantationen und neue Operationstechniken den Betroffenen Hilfe anbieten. Wie aber kommt der Patient nach der Operation, Chemotherapie, Bestrahlung mit den Nebenwirkungen und Folgeschäden der Therapien zurecht?“, merkt Gisela Reinhardt von der Krebsberatungsstelle der Diakonie an. So können beispielsweise Probleme bei der Nahrungsaufnahme oder, der Sprache entstehen.
Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe kann daher eine wichtige Ergänzung und Hilfe bei der Krankheitsbewältigung sein. „Es ist ein Ort, an dem offen über Probleme und Erfahrungen gesprochen werden kann. Es ist auch ein Ort, an dem wir uns zurücklehnen können und uns verstanden fühlen.“
Das nächste Treffen findet am Dienstag, 28. April, um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr (Martin-Luther-Str. 9-11, 58095 Hagen) statt. Das Gruppenangebot richtet sich auch überregional an Betroffene und ihre Angehörigen und findet im Wechsel mal in Gevelsberg und mal in Hagen statt. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02332/ 664029 oder 02331/ 3064621.

„Faust“ – Oper von Charles Gounod

IMG_9406Hagen – Am Mittwoch, 29. April 2015 mit Beginn um 19.30 Uhr, gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit, die Oper „Faust“ von Charles Gounod (in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln) im Theater Hagen zu besuchen. Für die Inszenierung zeichnete Holger Potocki verantwortlich, für die Ausstattung Lena Brexendorff. In den Solopartien sind Marilyn Bennett, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Paul Jadach, Kenneth Mattice, Paul O‘Neill und Rainer Zaun zu erleben. Es singt der Chor und Extrachor des Hagener Theaters, es spielt das Philharmonische Orchester Hagen. Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Steffen Müller-Gabriel.

Karten im Freiverkauf unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Bunter Nachmittag zur Hagener Stadtgeschichte

Personen+PorzellanDSC_5000Hagen – Zu einer interessanten Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen lädt das Stadtmuseum Hagen am Mittwoch, 29. April, um 15 Uhr ein. Zu Beginn der Veranstaltung geht es mit der „Zeitmaschine“ in mehreren Etappen 380 Millionen Jahre durch die Hagener Geschichte. Während der Führung im Anschluss werden die einzelnen Stationen noch einmal in der Dauerausstellung aufgesucht und näher erläutert. Von versteinerten Vorzeitfunden bis zum Strukturwandel der 1970er Jahre erstreckt sich dabei die breite Palette der Themen. Unzählige Objekte, angefangen beim mittelalterlichen Kettenhemd über eine Dampfmaschine bis hin zum Motorroller sowie etliche Fotos und Gemälde vermitteln einen guten Einblick in die Hagener Stadtgeschichte. Nach der anregenden Führung kann in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen über die Ausstellung und die Hagener Geschichte geplaudert werden. Genug Anlass dafür bieten Kopien einer Hagener Zeitung von vor 100 Jahren, die allen Teilnehmenden ausgehändigt werden.

Der bunte Nachmittag im Museum mit Führung sowie Kaffee und Kuchen kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder 2,50 €, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, die bis zum 28. April unter 02331/2072740 angenommen wird.

Führung über technisches Spielzeug

Eisenbahn schwarz IMG05766Hagen – Höhepunkt des Rundgangs durch die Ausstellung „Technisches Spielzeug – Heimliche Botschaften ins Kinderzimmer“ am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr im Stadtmuseum Hagen ist die Vorführung einer alten Dampfmaschine.

Das detailgetreue Spielzeug, mit dem sich schon Generationen von Kindern beschäftigt haben, wird extra für große und kleine Technikfans angeheizt und in Betrieb gesetzt.
Zuvor gibt es noch einen interessanten Rundgang durch die Ausstellung mit zahlreichen Informationen zu technischem Spielzeug wie Eisenbahnen, Autos, Baukästen, Schiffe, Flugzeuge und Co.
Besonders die zahlreichen montierten Baukastenmodelle aus Metall sind in dieser Zusammenstellung sicherlich einmalig und sonst nirgendwo zu sehen. Riesige Kräne, Brücken, Schiffe und sogar ein Nachbau des Riesenrades im Wiener Prater sind zu bewundern. Eisenbahnspielzeug der Spur II, I und 0 lässt die Zeit der Dampflokomotiven wieder lebendig werden. In zahlreichen Vitrinen sind wertvolle Lokomotiven zu bestaunen, die nicht nur das Herz eines jeden Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Einzigartig ist auch der viergliedrige Triebwagen von 1937, der unter dem Namen „Fliegender Hamburger“ bekannt wurde. Unter den zahlreichen Modellautos sind die drei Alfa Romeo P2 in verschiedenen Farben die absoluten Stars, gelten sie unter Experten als die schönsten Spielzeugautos, die je hergestellt wurde.
Eine Spielecke in der Ausstellung lädt begeisterte Kinder ein, selbst zu spielen – allerdings natürlich mit heutigem Spielzeug. Die Führung mit Vorführung der Dampfmaschine kostet für Kinder 1,50 € und für Erwachsene 3 € zuzüglich 2 € Museumseintritt für Kinder und 3,20 € für Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Dortmund: Fahrräder suchen Besitzer! +++ Gevelsberg:  Vor Haus geparkter PKW Audi A5 entwendet ++ Gevelsberg: Kinderfahrrad vor der Haustür gestohlen +++ Herdecke: Einbruch in Familienzentrum +++ Wetter: Seniorin fällt nicht auf Betrugsmasche rein +++ MK: Armaturen aus Kleintransporter geklaut   +++ Hagen: Hoher Schaden bei Pkw-Aufbruch +++ Hagen: Tageswohnungseinbruch in Priorei +++ Hagen: Gaststätteneinbruch in Halden +++ Wetter:  Unbekannte randalieren vor Restaurant +++ Hagen: Diebisches Pärchen festgenommen +++ Dortmund: „Polizisten schlachten“ +++ MK: Drei Einbrüche im Stadtgebiet +++ Dortmund: Triebfahrzeugführer verspürt Schlag am Regionalexpress  +++ Dortmund: Straßenraub – Polizei stellt zwei Tatverdächtige +++ MK: Brand an der Ziegelstraße – Polizeibeamte verhindern Schlimmeres +++ Polizeibericht am Donnerstag weiterlesen

800,– Euro für den „Suppenkasper“

ScheerHagen. Mit einer besonderen Oster-Malaktion engagierte sich die Werbegemeinschaft Volme Galerie in diesem Jahr für benachteiligte Kinder und spendete heute 800 Euro an den Mittagstisch „Suppenkasper“ des Hagener Kinderschutzbundes.
Bei der Aktion an den letzten beiden März-Wochenenden bot die Volme Galerie allen Hagener Kindern die Gelegenheit, ihr schönstes Osterei zu bemalen. Für jedes bemalte Osterei spendete die Werbegemeinschaft 1 Euro. Durch die rege Teilnahme an der Aktion kamen am Ende 800,00 € zusammen. Die offizielle Scheckübergabe fand am Mittwoch in der Volme Galerie statt. Centermanager Markus Scheer übergab als Geschäftsführer der Werbegemeinschaft Volme Galerie den Scheck an Christa Burkhardt und Manuela Pischkale-Arnold, Geschäftsführerinnen des Hagener Kinderschutzbundes e.V.
Beide freuten und bedankten sich herzlich bei allen Beteiligten: Christa Burkhardt erklärte: „Unser Mittagstisch `Suppenkasper´ wird ausschließlich über Spenden finanziert und bietet bedürftigen Kindern eine warme Mahlzeit. Hierbei achten wir besonders auf eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit, die nicht unbedingt teuer sein muss. Es werden Werte wie `Achtung vor Lebensmitteln´ und das Erlernen und Einhalten von Tischmanieren vermittelt“.
Centermanager Markus Scheer bedankte sich besonders bei der scheidenden Geschäftsführerin Christa Burkhardt, die im Juli 2015 in den Ruhestand gehen wird, für ihre jahrelange, unermüdliche Arbeit für den Kinderschutzbund in Hagen, den sie mit großer Ambition und einem weitreichenden Engagement für Eltern und Kinder geleitet hat. „Mit Frau Pischkale-Arnold wird diese großartige Arbeit weiterhin aufs Beste fortgeführt und so freuen wir uns auch in Zukunft den Kinderschutzbund Hagen mit weiteren Aktionen zu unterstützen.“