#hinsehen und die Musiker

Eine kurze Zusammenfassung der Musiker und Bands, die am Freitag und Samstag bei der #hinsehen-Aktion von Beba Ilic in der Volme Galerie in Hagen aufgetreten sind und zugunsten der guten Sache auf ihre Gage verzichteten.

Bunte Farben auf dem Schulhof

DSCN2414-GruppenfotoHagen – Der Förderverein Grundschule Boloh e.V. hat mit Kindern und Eltern den Schulhof farbenfroh neu gestaltet. Mit Pinseln und Farben entstanden neue Spielflächen für den Freizeitspaß in den Schulpausen. Der Schulhof ist zugleich als öffentlicher Raum ein starker Lebensmittelpunkt für unterschiedliche Generationen. Hier treffen sich Jung und Alt, pflegen vielfältige Begegnungen und spielen gemeinsam. Für zahlreiche Eppenhauser Vereine wird dieser auch als Festgelände für Sommer- und Stadtteilfeste genutzt. Der Förderverein DSCN2425Grundschule Boloh e.V. unterstützt eine ereignisreiche Aktionswoche in Kooperation mit dem Stadtteilforum Eppenhausen e.V.. Am Mittwoch können Kinder von 17 bis 18 Uhr unter fachlicher Anleitung an einem Tanz-Workshop teilnehmen, am Samstag, den 25.04. wird von 11 bis16 Uhr der 3. Stadtteiltrödel zugunsten des Aufbaus einer Mobilen Jugendarbeit in Eppenhausen veranstaltet und am Sonntag, 26.04. können nicht nur Kinder in der Zeit von 15 bis 17 Uhr an der 1. Sammelkarten-Tauschbörse in der Grundschule Boloh teilnehmen. Der Schulchor probt bereits eifrig für seinen großen Auftritt am 1. Mai. Dann feiert die Kulturgemeinschaft Eppenhausen das große Maifest auf dem bunten Schulhof. Die Grundschule Boloh ist hierin ein aktives Mitglied und mit seiner offenen Schulkultur und engagierten Elternarbeit bei kulturellen Stadtteilaktivitäten eng vernetzt. Bei gutem Wetter findet auch  ein Kinder-Flohmarkt statt.

„Tanzen für Teens“

Hagen – Das Stadtteilforum Eppenhausen bietet am Mittwoch, den 22.04. und am Mittwoch, den 29.04. in der Zeit von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Grundschule Boloh, Weizenkamp  „Tanzen für Teens“ an. Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren können mit Sophie Fordt coole Tanzbewegungen einzuüben. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

 

MUSIK IM KARREE Jubiläumskonzert: 35 Jahre Hagener Frauenchor

SparkassenKarree FrühlingHagen – Die Sparkasse  freut sich am kommenden Samstag,den 25.042015 um 11.00 Uhr den Hagener Frauenchor bereits zum zweiten Mal im Sparkassen-Karree zu begrüßen zu  können. Taggenau vor 35 Jahren, am 25.04.1980 wurde der Hagener Frauenchor gegründet. Dieses Jubiläum soll nun besonders gefeiert werden. Nachdem der Chor das Karree-Publikum im Jahr 2013 mit einem Musical-Konzert begeisterte, bietet das diesjährige Programm musikalische Kostbarkeiten zu den wichtigsten Themen des Lebens: „Frühling“, „Urlaub“ und natürlich „Liebe“. Viele große Künstler haben sich hierzu zum Schreiben, Dichten und Komponieren hinreißen lassen. Die Zuhörer dürfen sich auf bekannte und weniger bekannte Weisen
freuen.
So reicht der musikalische Bogen von „Frühling lässt sein blaues Band“ über „Bella Bionda“ und das „Chianti“ Lied bis hin zu „Tulpen aus Amsterdam“ und zeigt damit die ganze Vielfalt poetischer Gedanken auf. Der Hagener Frauenchor, unter der Leitung von Peter Manteufel, freut sich darauf, die Hagener Chormusikfreunde mit gefühlvollen und heiteren Momenten auf den Wonnemonat einzustimmen.

Offener Informationstag 2015

Vorlage Offener Tag zur Lernperspektive hochkantGarenfeld – Das Stiftungsgymnasium Garenfeld informiert am Freitag, 24. April 2015, ab 15:30 Uhr interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 – 11 aller Schulen im Städteviereck Hagen, Dortmund, Herdecke und Schwerte über die Vielfalt der Fachdifferenzierungen in allen Jahrgangsstufen des Gymnasiums. Ferner besteht die Möglichkeit, sich hinsichtlich eines Schulwechsels an das Gymnasium zu erkundigen und die studienorientierten Lernperspektiven der Schule kennenzulernen. „Wir sind trotz unserer geringen Größe und Schülerzahl ein voll ausgebautes Gymnasium mit einem im direkten Vergleich zum Teil größeren Fächerangebot als manch öffentliches Gymnasium,“ unterstreicht Oberstudiendirektor Gregor Späte die Motivation der Schule neben dem Tag der Offenen Tür im November eines jeden Jahres zusätzlich noch einen Offenen Informationstag im Frühjahr eines jeden Jahres anzubieten. „So bieten wir z.B. das Fach Spanisch bereits ab Klasse 6 an“, so Späte weiter.
Info: Eine Anmeldung zum Informationstag ist nicht erforderlich. Details finden Interessierte auf der Homepage der Schule unter: http://www.gymnasium-garenfeld.de.

Bildung – Gemeinschaft – Tradition und Zukunft sind die Leitideen des Gymnasiums Garenfeld am Nordrand der Stadt Hagen, Dorfstr. 1 oberhalb der Ruhr gelegen. Das Gymnasium wurde im Jahre 1907 in der Tradition der deutschen Reformpädagogik gegründet und unterhielt über viele Jahrzehnte eine Internatsschule für Jungen und ist heute eine Tagesschule für Jungen und Mädchen mit freiwilligen Angeboten bis 18:00 Uhr. Seit Januar 2010 befindet sich das staatlich genehmigte Gymnasium Garenfeld in der Trägerschaft der Dr. Hermann und Katharina Hille – Stiftung. Das private Gymnasium ist weltanschaulich offen und ungebunden.

Ein Rucksack voller Kultur

kulturrucksack_logo_300dpiWetter(Ruhr) – Singen, Tanzen und Theater spielen: Dank der finanziellen Unterstützung der Landesinitiative „Kulturrucksack“ ist in diesem Jahr wieder für viel Kultur für Kinder und Jugendliche in Wetter gesorgt.
Seit März bringt Professor Kléber Batista da Silva Capoeira und brasilianische „Beats & Moves“ in die Harkortstadt. Nachdem er bereits mit seinem Capoeira–Kurs die Teens in Wetter begeisterten konnte, legt er nun mit brasilianischen Tänzen wie Samba und Maracatú nach. In der Turnhalle am See lernen die Jugendlichen traditionelle Tänze, Musizieren mit Trommeln und anderen Musikinstrumenten sowie viele Hintergründe über Sprache und Geschichte Brasiliens. Der Kurs findet jeden Montag (außer in den Ferien und an Feiertagen) von 16.45 bis 18 Uhr statt, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Anmeldungen und weitere Infos bei Anne-Kathrin Forke unter Tel.: 840364.
„Be happy“, der Jugendchor des Kinderschutzbundes, bietet zur Vorbereitung auf sein Weihnachtskonzert am 20. Dezember ein Workshop-Wochenende im November an. Wer Interesse hat, den Chor kennen zu lernen und beim Workshop mitmachen will, kann sich melden beim Kinderschutzbund unter Tel.: 4117 oder bei der Chorleiterin Frau Ludwig unter Tel.: 02337 4856230.
Ebenfalls durch Mittel des Kulturrucksacks finanziert wird das Kreativwochenende „Mit Kalle Wirsch unter die Erde“, das im Rahmen des Theaterkurses „Young Actors Club“ von der Lichtburg Wetter organisiert wird. Dieses Projekt läuft bereits, Abschlussveranstaltungen finden am 19. Und 20. Juni in der Lichtburg statt.
Die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendlichen zu öffnen – das ist seit Ende 2011 das Ziel der Landesinitiative „Kulturrucksack“. Mit diesem Projekt fördert das Land kulturelle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in den NRW-Kommunen. In der Harkortstadt werden in diesem Jahr die drei oben vorgestellten Projekte aus den Fördermitteln des „Kulturrucksacks“ (rund 5.545 Euro) finanziert. Weitere Informationen rund um den Kulturrucksack beantwortet Anne-Kathrin Forke vom Fachdienst Jugend unter Tel. 840364.

IT-Systemausfall bei der Bundesagentur für Arbeit behoben

Ein technischer Defekt an einer Netzwerkkomponente führte am Montag zu einem IT-Systemausfall bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Dies bewirkte eine Überlastung des Netzes und verhinderte den Zugriff auf die IT-Anwendungen. Alle
Dienststellen der BA, insbesondere die Agenturen für Arbeit und die
gemeinsamen Jobcenter waren davon betroffen. Die speziell für den
Kundenkontakt benötigten Anwendungen konnten nicht aufgerufen werden,
so dass alle erforderlichen Informationen per Hand aufgenommen wurden
und nachträglich in die IT-Systeme eingegeben werden.

Seit Dienstag Nachmittag sind in allen Dienststellen die Anwendungen
wieder abrufbar, allerdings gibt es bei manchen Anwendungen noch
Einschränkungen, die jedoch im Laufe des heutigen Tages behoben
werden.

Die Zahlungen an Kunden, die gestern nicht überwiesen werden
konnten, sind am 21. April 2015 nachgeholt worden und
werden taggleich gut geschrieben. Den Kunden entstehen durch den
Systemausfall keine Nachteile. Sollten dennoch bei dem einen oder
anderen Kunden Unannehmlichkeiten entstanden sein, möchte sich die BA
ausdrücklich dafür entschuldigen.

Weibliche Auszubildende fühlen sich in Männerberufen wohl

Kompetenzz_4878_IMG_3193-scrNach wie vor haben junge Frauen ein engeres Berufswahlverhalten als junge Männer. Gerade in technisch-gewerblichen Ausbildungsberufen sind junge Frauen noch immer eine Minderheit. Eine Sonderauswertung des DGB Ausbildungsreports 2014 für das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Erfahrungen die jungen Frauen machen, die sich für eine solche Ausbildung entschieden haben. Ein Ergebnis der Auswertung: „Junge Frauen sind als Auszubildende in männlich dominierten Berufen genau so zufrieden mit ihrer Ausbildung wie die jungen Männer“, sagt Florian Haggenmiller, Bundesjugendsekretär des DGB. Laut DGB-Daten bewerten 79% der weiblichen Azubis ihre Ausbildungssituation mit sehr gut und gut, bei den jungen Männern sind dies 74%.

„Wir haben die Daten speziell unter dem Gesichtspunkt möglicher Diskriminierungserfahrungen von jungen Frauen in gewerblich-technischen Berufen analysiert und waren überrascht, wie positiv die Ausbildungsbilanz der jungen Frauen ausfällt“, sagt Lore Funk von der Bundeskoordinierungsstelle des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstages beim Kompetenzzentrum.

Junge Frauen sind heute besser gebildet und ausgebildet denn je. Sie erzielen in ihrer Schullaufbahn bessere Abschlüsse als die Jungen. Dennoch haben sie bei ihrer Berufswahl noch immer ein deutlich engeres Berufswahlverhalten als junge Männer. Obwohl es knapp 330 duale Ausbildungsberufe gibt, konzentriert sich mehr als die Hälfte der Mädchen bei der Wahl ihrer Ausbildung auf ein Spektrum von nur zehn Berufen. Um das Blickfeld von jungen Frauen und Männern auch jenseits eines stereotypen Berufswahlverhaltens zu öffnen, ist eine umfassende und ganzheitliche Berufs- und Arbeitsweltorientierung, die frei von Rollenzuschreibungen ist, zentral. Um dies überall in ausreichendem Umfang zu gewährleisten, braucht es den Ausbau der Berufsorientierung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Wichtig ist, dass sich junge Frauen und Männer mit ihren eigenen Interessen und Begabungen auseinandersetzen, um dann eine gute Entscheidung für die eigene berufliche Zukunft treffen zu können“, so Haggenmille
r.

Weit verbreitet scheint die Vorstellung zu sein, dass Mädchen in gewerblich-technischen Branchen ein Akzeptanzproblem haben oder gar schlecht behandelt werden. So glaubt mehr als die Hälfte (51%) der im Rahmen des Girls’Day 2013 befragten Lehrerinnen und Lehrer (über 650 Lehrkräfte), dass die Gefahr einer möglichen Diskriminierung die Orientierung von Mädchen hin zu handwerklich-technischen Berufen negativ beeinflusst. Die Ergebnisse des Ausbildungsreports unterstützen diese Einschätzung nicht, sie weisen positive Ausbildungserfahrungen von jungen Frauen in männlich dominierten Ausbildungsberufen auf: Mit 84% fühlt sich der weitaus größte Teil der weiblichen Auszubildenden immer oder häufig von ihren Ausbilderinnen und Ausbildern korrekt behandelt. Damit ist auch hier die Bewertung nicht schlechter als bei den jungen Männern, von denen 80% diese Aussage treffen. „Das gängige Vorurteil, dass Frauen, die sogenannte Männerberufe ergreifen, pauschal mit Diskriminierungserfahrungen rechne
n müssen, stimmt so nicht“, sagt Lore Funk. „Viele Unternehmen haben inzwischen das Potenzial von jungen Frauen in gewerblich-technischen Berufen erkannt und werben um diesen qualifizierten Nachwuchs.“

Die Ergebnisse des Ausbildungsreports laden ein, Klischeevorstellungen von Berufen zu hinterfragen, sich umfassend mit den eigenen Interessen und Begabungen auseinanderzusetzen, den Blick bei der Wahl nach der beruflichen Entwicklung weiter zu fassen und sich breit über die eigenen Möglichkeiten und zur Auswahl stehenden Berufe zu informieren. Der Girls’Day am 23. April bietet dafür wieder vielfältige Angebote an.

Hintergrundinformationen:
Die DGB Ausbildungsstudie 2014 beruht auf einer standardisierten schriftlichen Befragung, die mit Auszubildenden in Berufsschulklassen vor Ort im Zeitraum von September 2013 bis April 2014 meist klassenweise durchgeführt wurde. Insgesamt wurden die Angaben von 18.357 Auszubildenden aus den laut Bundesinstitut für Berufsbildung 25 meistfrequentierten Ausbildungsberufen des Jahres 2012 in die Auswertung aufgenommen.

Unter den befragten Auszubildenden sind insgesamt 11.528 männlich und 6.829 weiblich.
Die Sonderauswertung für männlich und weiblich dominierte Ausbildungsberufe beruht auf folgenden Fallzahlen:
Befragte Azubis in männlich dominierten Ausbildungsberufen: weiblich n=478, männlich n =7.702
Männlich dominierte Ausbildungsberufe (> 80 Prozent): Anlagenmechaniker/in, Elektroniker/in, Fachinformatiker/in, Fachkraft Lagerlogistik, Industriemechaniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Mechatroniker/in, Metallbauer/in, Tischler/in, Zerspanungsmechaniker/in

Konzert im Hohenlimburger Ratssaal

Corinne BahiaHagen – Die städtische Max-Reger-Musikschule lädt am Samstag, 9. Mai, um 19 Uhr zu einem Konzert mit Corinne Bahia (Gesang) und Peter Held (Klavier und Komposition) in den Ratsaal im Rathaus Hohenlimburg, Freiheitsstraße 3, ein. Das Duo wird Auszüge aus dem neuen Konzept-Album präsentieren. Die dazu ausgewählten englischen Texte stammen aus der Feder des visionären Religionsstifters Bahá’u’lláh.
Peter Held ist seit 30 Jahren Dozent an der Max-Reger-Musikschule. Neben seinen Kompositionen für Klavier und Jazztrio widmet er sich der Vertonung von Gedichten und Heiligen Schriften. Corinne Bahia stammt aus den USA, ist Songwriterin und lebt und arbeitet seit zwei Jahren in Bonn.

Nonnweiler gibt Zugabe im Kulturhof

Hagen – Nach dem wunderbaren Konzertauftakt und der guten Resonanz am 21.02.15 im Kulturhof Emst, spielt Björn Nonnweiler am 24.04.15 eine Zugabe von seinem Konzertprogramm „EINFACH SO – LIVE“.
Zu hören gibt es eigene Lieder und speziell arrangierte Coversongs, untermalt mit brillianter Gitarrenbegleitung und Stompin´ Bass. Auch Instrumentalstücke sind Teil des Programms.
Freitag, 24.04.2015  –  Kulturhof Emst  –  Auf dem Kämpchen 16  –  58093 Hagen

Einlass: 19.00 Uhr | Beginn: 19.30 Uhr  –  Eintritt: 6,00 Euro inkl. VVK-Gebühr

Konzertkarten sind an den bekannten ProTicket-Vorverkaufsstellen, sowie an der Abendkasse erhältlich oder unter: www.proticket.biz/go/kulturhofemst

 

Ladendieb steckt Handy in Brand

Hagen. Mit einem ganz besonders cleveren Ladendieb hatte es
die Polizei am Montagnachmittag zu tun. Der 20-jährige Verdächtige
hatte sich gegen 16.00 Uhr in einem Geschäft in der Rathausgalerie
ein Mobiltelefon ausgeguckt, das sich allerdings in einer Verpackung
befand, die mit einem reißfesten Kunstoffband gesichert war. Der
junge Mann zückte nun sein Feuerzeug und schmorte auf kleiner Flamme
die Diebstahlssicherung durch, setzte dabei aber die Verpackung in
Brand und beschädigte so auch das Telefon. Trotz dieser Panne
versuchte der Bursche den Kassenbereich mit seiner angesengten Beute
zu verlassen, wurde dabei aber von dem Ladendetektiv erwischt und ins
Büro gebeten. Da er sich nicht ausweisen konnte und widersprüchliche
Angaben machte, rief der Detektiv die Polizei hinzu und die Beamten
nahmen den 20-Jährigen fest. Erst nach der Identitätsfeststellung
konnte der polizeilich bekannte Dieb am Abend das Gewahrsam
verlassen, ohne Telefon, dafür mit einer erneuten Anzeige.

Durch Tai Ji/Qi Gong zu mehr Gelassenheit und Vitalität

Hagen – Am Dienstag, 28. April um 15.00 Uhr startet der Kurs „Tai Ji/Qi Gong“ im Therapiezentrum am Evangelischen Krankenhaus Haspe, Brusebrinkstraße 20 in Hagen. Qi Gong ist ein chinesisches Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationssystem. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die sanften Bewegungen und Techniken führen zu mehr Lebensenergie und körperlicher und seelischer Ausgeglichenheit. Die Bewegungen werden ohne Anstrengung durchgeführt. Damit eignet sich Qi Gong für viele Menschen und ohne Altersbeschränkung. Informationen zur Anmeldung und zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen erhalten Sie im Therapiezentrum am Mops, Telefon: 02331-476 2940.

VHS-Kursangebote in Hohenlimburg

Hagen/Hohenlimburg – In den kommenden Tagen starten an der Pestalozzi-Schule, Oeger Straße 64, wieder einige neue Kursangebote der Volkshochschule der Stadt Hagen. In dem Kurs 4308 mit dem Titel „Kaufentscheidungen“ am Mittwoch, 29. April, wird Dozentin Elke Fischer den Teilnehmenden von 14 bis 17:15 Uhr einen Überblick über den Markt der Möglichkeiten geben. Denn die Auswahl ist groß, die Gerätetypen sind so unterschiedlich wie noch nie. Was ist und kann ein PC, Notebook, Ultrabook, Tablet oder Smartphone? Und was genau braucht man überhaupt? Die Dozentin erläutert Unterschiede, Einsatzmöglichkeiten und Vor- bzw. Nachteile der verschiedenen Gerätetypen und die Teilnehmer erhalten einen Leitfaden, der ihnen als Hilfestellung bei einer Kaufentscheidung dienen wird.
Ebenfalls am Mittwoch, 29. April, wird Elke Fischer von 17:30 bis 20:45 Uhr in dem Kurs 5071 „Einführung in die Digitalfotografie 1“ Fragen rund um das Thema beantworten. Wer bereits eine Digitalkamera besitzt, sollte diese aufgeladen mit Bedienungsanleitung und Anschlusskabel mitbringen. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Schüler sorgen für ein sauberes Wetter

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Foto: Stadt Wetter (Ruhr).

Wetter(Ruhr) – Bei der traditionellen Frühjahrsputzaktion der Schulen sind in diesem Jahr insgesamt 930 Schüler am Freitag, 24. April, mit von der Partie, wenn es gilt, gemeinsam für ein „frühjahrsfittes“ und sauberes Wetter zu sorgen. Insbesondere rund um die jeweiligen Schulen schwingen die Kinder und Jugendlichen die Besen und Kehrbleche und lesen den Müll auf. Von der Cola-Dose bis zum Lederstiefel räumen die Schüler dabei genau das aus den Büschen, was andere acht- und rücksichtslos wegwerfen. Mit dem Kindergarten Abenteuerland sind am 24. April auch rund 20 Kita-Kinder beim Frühlingsputz dabei. Der Stadtbetrieb hat diese Aktion im Jahr 2002 initiiert und unterstützt dieses traditionsreiche Projekt seit Jahren,, stattet die Kinder mit Müllsäcken, Handschuhen, Besen und Müllpieksern aus und sorgt anschließend für eine fachgerechte Entsorgung der Abfälle. Und da der fleißige Einsatz für die Umwelt durstig macht, versorgt der Stadtbetrieb die Kids an diesem Tag natürlich auch mit Getränken. Mit der langjährigen Frühjahrsputzaktion der Schulen beteiligt sich der Stadtbetrieb Wetter in diesem Jahr an der europaweiten Kampagne „Let`s clean up Europe.“ Denn achtlos weggeworfener Müll ist ein großes, europaweites Problem. Die Kampagne zielt darauf ab, bereits bestehende Aufräuminitaitiven wie die in Wetter mit weiteren in Deutschland und Europa zu verbinden und neue Akteure zum Mitmachen zu bewegen. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter http://www.letscleanupeurope.de.
Bild: Besen hoch: Die Klasse 6c des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Lehrerin Annette Böhmer, Hausmeister Roberto Garrido und Armin Rischel vom Stadtbetrieb Wetter freuen sich schon auf den Frühjahrsputz am Freitag.

FÜHRUNG DURCH DIE ANDACHTSHALLE DES KREMATORIUMS

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Foto: Tobias Roch

Hagen – Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor. Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke. Dr. Elisabeth May bietet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle ohne Besichtigung der Einäscherungsanlage. Im Anschluss findet eine Rundgang zu den Prominentengräbern statt.
Verbindliche Anmeldungen zur Führung am Mittwoch, den 29. April, um 16.00 Uhr werden unter der Telefonnummer 207 2740 entgegen genommen. Für die Führung wird eine Teilnahmegebühr von 4 € erhoben, zehn Teilnehmer sind erforderlich.

Endlich fit und Spaß dabei!

Hagen – Mit dem Frühling kommt das Salsa Feeling und wer jetzt Lust auf Bewegung, Musik und Fitness hat, ist bei Zumba genau richtig. Fitness, Rhythmus und Spaß – unter diesem Motto steht das Bewegungsangebot in der Villa Post der VHS Hagen, das freitags von 18 bis 19 Uhr Spaß und Kondition bringt. Im Kurs mischen sich Elemente aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Musik und Tanzschritte haben Ihren Ursprung in den Tanzstilen Merengue, Salsa, Cumbia und Reggae. Ein perfektes Ganzkörpertraining für alle, die Spaß an Musik und Bewegung haben. Dozentin Nadine Kuhnt ist zertifizierte Zumba-Trainerin. Informationen zur Anmeldung zum Kurs 3197 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

19-Jähriger in Soest erstochen

Am Montag, gegen 20:30 Uhr, kam es in Soest zu einer
Auseinandersetzung zwischen einem 30-Jährigen und einem 19-Jährigen.
Beide sind pakistanische Staatsangehörige. Im Verlaufe der
Streitigkeiten verletzte der 30-Jährige seinen Kontrahenten mit einem
Messer. Der 19-Jährige erlag noch am Tatort seinen schweren
Verletzungen. Der Tatverdächtige ist zur Zeit flüchtig. Das
Tatgeschehen wurde durch Zeugen beobachtet.

Aktion der Freiwilligen-Agenturen

Am 22. April findet eine kurzweilige Aktion der Freiwilligen Agenturen aus der Umgebung statt.  Der Aktionstag stellt das Thema Ehrenamt und Flüchtlingshilfe in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Mach mit!“ möchten die Mitarbeiter der Freiwilligenagenturen mit Menschen aus der Region ins Gespräch kommen.

Das Forum Ehrenamt, die FreiwilligenAgentur Dortmund, die Börse Schwerte, Focus aus Witten und die Freiwilligenzentrale Hagen wollen mit einer Aktion auf die Bedeutung der ehrenamtliche Arbeit in unserer Gesellschaft, aber gerade auch für die große Anzahl von Flüchtlingen, sichtbar zu machen..

Dabei macht die Aktion jeweils eine Stunde in den vier Innenstädten halt. Bunte, große Treff-Punkte und Mitarbeiter aus den fünf Agenturen bieten den Rahmen um zum Beispiel über die Chancen des Ehrenamtes zu sprechen, um zu diskutieren was es heißt, auf der Flucht zu sein und oder wie kann ich mich in diesem Bereich engagieren? Auf der Reise durch die Innenstädte werden anregende und informative Gespräche mit Passanten, Neugieren und Interessierten geführt.

In Hagen werden die Treff-Punkte von 16 bis 17 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz zu finden sein.

Spielekreis in der Stadtteilbücherei Haspe

Hagen – Am Dienstag, 28. April, findet ab 16 Uhr in der Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus, Kölner Straße 1, wieder der beliebte Spielekreis statt. Kinder ab sechs Jahren können dann Brett- oder Kartenspiele ausprobieren und unter Anleitung spielen – oder einfach mit Freunden selbst in einer Spielrunde loslegen. Ob Klassiker wie „Mensch ärgere Dich nicht“, das „verrückte Labyrinth“ (auch in der Star-Wars-Version) oder Kartenspiele wie „Schwarzer Peter“ und „Phase 10“ – es gibt genug Auswahl! Angeleitet werden die Kinder von Freiwilligen des Fördervereins Lesezeichen e.V. Der Spielekreis findet an jedem vierten Dienstag im Monat statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr Informationen gibt es während der Öffnungszeiten in der Stadtteilbücherei Haspe oder telefonisch unter 02331-2074297.

Mitgliederversammlung des Fördervereins Stadtbücherei Hagen

Stadtbücherei_FördervereinHagen – Bei der jährlichen Mitgliederversammlung in der Stadtbücherei auf der Springe konnte der Förderverein Stadtbücherei Hagen e.V. die Erfolge der Förderarbeit 2014/2015 resümieren.
Die Stadtbücherei in der Erfüllung ihres Bildungs- und Informationsauftrags zu unterstützen – diesem Anliegen gilt auch weiterhin das Engagement des Vorstands und aller Mitglieder des Fördervereins Stadtbücherei Hagen e.V. Mit Stolz konnte die 1. Vorsitzende des Vereins, Hildburg Oberste-Berghaus, von den erfolgreichen Förderaktivitäten im Jahr 2014/2015 berichten: Neben Bemühungen um Leseförderung stand die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Stadtbücherei Springe sowie die Förderung der Veranstaltungsarbeit für Kinder und Erwachsene im Fokus. Bei den anschließenden Wahlen wurde der bewährte Vorstand, bestehend aus Hildburg Oberste-Berghaus (weiterhin 1. Vorsitzende), Rita Krause (weiterhin 2. Vorsitzende) und Axel Kantimm (weiterhin Schatzmeister), im Amt bestätigt.

Foto: Stadtbücherei Hagen
Personen auf dem Foto von links: Charlotte Lehmann, Andrea Steffes, Julia Timmerbeil (alle Stadtbücherei), Axel Kantimm, Hildburg Oberste-Berghaus, Eva Ochs, Rita Krause, Jutta Schröder (alle Förderverein)

KLASSIK & JAZZ IM ESM

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Matthias Nadolny Quartet
„Drei hinterm Berg“
23. April 2015, 18 Uhr

Das Quartett – ein Glücksfall – mit Musikern, die wunderbar aufeinander eingespielt sind und für die Improvisation und Kommunikation an erster Stelle stehen. Vier starke Egos mit Teamgeist treffen sich zum lustvollen Improvisieren: ruppig-elegant, ironisch-melancholisch, arktischkaribisch, in rauschhafter Einsamkeit und lyrischem Chaos. Mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und seiner melodischen Phantasie ist der Tenorsaxophonist Matthias Nadolny zu einer festen Größe in der deutschen Jazzszene geworden. Mit dem Posaunisten Henning Berg, dem Kontrabassisten Christian Ramond und dem Schlagzeuger Peter Weiss hat er kongeniale Partner gefunden, die zum Besten gehören, was der deutsche Jazz zu bieten hat.
Die Jazzfreunde des ESM können sich auf einen explodierenden Jazz-Abend mit Werken von
Thelonious Monk, Cole Porter, Ornette Coleman und vielen anderen freuen.
Mit der Reihe Klassik & Jazz im ESM öffnet sich das Emil Schumacher Museum auch anderen
Kunstsparten und setzt damit einen eigenen musikalischen Akzent. Veranstaltet wird die Reihe
durch den Förderverein Emil Schumacher Museum e.V mit Unterstützung durch den Kulturverein
Westfalen e.V. Spielort ist das Auditorium des Emil Schumacher Museums oder das Foyer des
Kunstquartiers.
Im Rahmen der beliebten Reihe erleben Sie am kommenden Donnerstag, 23. April 2015, das
Matthias Nadolny Quartett.
Was: Klassik & Jazz im ESM, Matthias Nadolny Quartett
„Drei hinterm Berg“
Wann: Donnerstag, 23. April 2015, 18 Uhr
Wo: Foyer im Kunstquartier Hagen
Eintritt: Frei

ADAC – Stauprognose

VerkehrBannerMünchen – Wer an diesem Wochenende zwischen der Ostsee und
den Alpen unterwegs ist, sollte sein Ziel weitgehend ohne größere
Störungen erreichen. Nur am Freitagnachmittag kommt es im
Berufsverkehr der Ballungszentren zu örtlichen Behinderungen. Auch in
den Baustellenbereichen kann es vereinzelt zu kürzeren Staus kommen.
Baustellenstrecken:
– A 1 Köln – Dortmund und Osnabrück – Bremen
– A 3 Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
– A 4 Heerlen/Aachen – Köln
– A 5 Heidelberg – Darmstadt
– A 6 Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Ulm – Würzburg und Kassel – Hannover – Hamburg
– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München
– A 13 Schönefelder Kreuz – Dresden
– A 45 Hagen – Gießen
– A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach

Bis zum Redaktionsschluss wurde eine Vollsperrung auf folgender
Autobahn gemeldet:
– A 8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Merzig-Schwemlingen
und Perl-Borg von Montag, 20. April, 7 Uhr, bis Samstag, 25.
April, 20 Uhr
Wegen Sanierungsarbeiten ist der Arlbergtunnel bis November
gesperrt, der Verkehr wird über den Arlberg- oder den Fernpass
umgeleitet. Abgesehen von Baustellen sollte es im übrigen Autobahn-
und Bundesstraßennetz in Österreich, genauso wie in der Schweiz und
in Italien, zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen kommen.

Vortrag zum „Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich“

Armenier auf der Flucht 1915Hagen – Ein Vortrag mit dem Titel „Im Schatten des Weltkriegs. Der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich“ von Referent Prof. Dr. Mihran Dabag findet am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1, statt. Im Schatten des Ersten Weltkriegs ereignete sich in den Jahren 1915/16 der Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich, das am 29. Oktober an der Seite Deutschlands und Österreichs in den Krieg eingetreten war. Von regierungsoffizieller Seite wurden die Deportationen der Armenier als kriegsnotwendige Vorkehrungen erklärt. Eingebunden waren die Maßnahmen jedoch in eine ideologisch bestimmte, nationalpolitische Vision, die auf eine Homogenisierung der Bevölkerung des Osmanischen Reichs zielte. Der Weltkrieg selbst bot hierbei eine günstige Gelegenheit, diese Vision radikal zu verwirklichen.
Prof. Dr. Mihran Dabag ist Direktor des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr Universität Bochum. Im Rahmen seines Vortrags sollen einerseits die einander überlagernden Dynamiken kriegerischer und genozidaler Gewalt diskutiert werden. Andererseits wird die Politik der Vernichtung gegenüber den Armeniern in den Kontext der Transformation des Osmanischen Vielvölkerstaates in einen „modernen“ türkischen Nationalstaat eingeordnet. Abschließend stellt der Referent die Frage nach der erinnerungspolitischen Dimension der Erfahrung des Völkermords von 1915/16. Der Eintritt zum Vortrag beträgt 5 €. Aus Platzgründen ist eine Kartenreservierung unter 02331/2073138 bzw. die Nutzung des Kartenvorverkaufs an der Kasse des Kunstquartiers sinnvoll.
Hinweise zu den Bildern:
Armenier auf der Flucht 1915. Fotografie von Ariel Vardges. Imperial War Museum, London (Lizenzfrei/Public Domain)

Motorradsaison: Gute Vorbereitung wichtig

(straßen.nrw) Die steigenden Frühlingstemperaturen haben in den letzten Wochen die Menschen ins Freie und viele Biker auf ihr geliebtes Gefährt gelockt. Motorradfreunde sollten sich und ihre Maschine gewissenhaft auf die ersten Ausfahrten nach der langen Winterpause vorbereiten. Um schwere Unfälle zu vermeiden, setzt der Landesbetrieb zudem auf zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen an viel befahrenen Strecken.

Als effektives Mittel gegen zu hohes Tempo haben sich etwa die so genannten Rüttelstreifen auf einzelnen Streckenabschnitten bewährt.  Diese etwa 1,5 Zentimeter hohen Erhebungen quer zur Fahrbahn sollen Raser vor Gefahrenstellen dazu bringen, vom Gas zu gehen. Insgesamt gibt es derzeit zwölf Stellen mit Rüttelstreifen im Land. 2003 hatte der Landesbetrieb auf der B514 bei Kalldorf erstmals einen Streckenabschnitt mit Rüttelstreifen ausgestattet, allein in der Saison 2014 kamen die L856 bei Hirschberg, die L707 bei Herscheid und die L687 bei Rönkhausen hinzu. „Die kleinen Wölbungen aus Gussasphalt auf der Strecke erhöhen – in Kombination mit entsprechenden Warnhinweisen – tatsächlich die Aufmerksamkeit. Nach über zehn Jahren Erfahrung zeigt sich, dass auf Abschnitten mit Rüttelstreifen die Unfallzahlen zurückgehen und die Geschwindigkeit sinkt“, so Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW.

Bewährt haben sich ebenso Schutzplanken, die mit einem so genannten Unterfahrschutz ausgerüstet sind, damit die Verletzungen der Fahrer bei einem Sturz und einem „Durchrutschen“ möglichst gering ausfallen. Fast 60 Kilometer Bundes- und Landesstraßen sind auf diese Weise bereits sicherer geworden, vor allem auf populären Zweiradstrecken im Rheinland sowie im Sauer- und Siegerland. Ein weiteres Element sind spezielle Anpralldämpfer für Motorradfahrer an Schutzplanken in unfallträchtigen Kurven. 15.000 Stück stehen mittlerweile in Nordrhein-Westfalen. Rot-weiße Leiteinrichtungen erhöhen ebenfalls die Sicherheit, genauso wie Poller aus Kunststoff, weil sie im Gegensatz zu den üblichen Stahlpfosten beim Aufprall nachgeben.

Gefahrenstellen per Mail-Hotline melden
„Unsere Abteilung Verkehrssicherheit wertet das Unfallgeschehen kontinuierlich aus, und wenn sich bei Motorradfahrern beliebte Strecken als Unfallschwerpunkt entpuppen, ergreifen wir gezielt Maßnahmen, um vor Ort Abhilfe zu schaffen“, erläutert Winfried Pudenz. Um potenzielle Gefahren noch besser identifizieren zu können, hat Straßen.NRW zusätzlich eine Mail-Hotline eingerichtet. Aufmerksame Biker können unter heinrich.bergerbusch@strassen.nrw.de Stellen melden, die ihnen kritisch erscheinen.

Allerdings: Ein Patentrezept gegen Motorradunfälle gibt es nicht und nicht jede Strecke kann man durch passive Sicherheitsmaßnahmen entschärfen. Rüttelstreifen können zum Beispiel nur auf Geraden zum Einsatz kommen. Sie müssen zudem ausreichend von der Gefahrenstelle entfernt sein, damit der Motorradfahrer die Chance hat, sein Verhalten zu korrigieren. Umfahren können sollte der Biker die Erhebungen auch nicht, das würde den Gegenverkehr gefährden.

Videoclips mit Fahrtipps von Hannes Jaenicke Am Ende hat es aber vor allem jeder selbst in der Hand. Jeder kann aktiv dafür Sorge tragen, dass Begeisterung nicht in Leichtsinn umschlägt. „Runter vom Gas – Mach dich fit für die Landstraße“ fordern deshalb auch das Bundesverkehrsministerium und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einer Kampagne. Schauspieler und Biker Hannes Jaenicke zeigt in drei kurzen Videoclips, worauf es für einen guten Start in die Motorradsaison ankommt. Mehr unter: www.runtervomgas.de

Vorlesespaß mit „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“

Bild Löwe (2)Hagen – Zum Welttag des Buches lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 23. April, um 16 Uhr alle Kindergarten- und Vorschulkinder zu einem Nachmittag auf der Lesetreppe der Kinderbücherei ein. Dort erzählt eine Vorlesepatin die spannende, aber auch lustige Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte. Vorher lernen die Kinder mit der Musikbibliothekarin Juliane Streu das Lied „Alle Kinder lernen lesen“. Das gemeinsame Basteln eines Lesezeichens rundet den bunten Vorlesenachmittag ab. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Polizeibericht am Dienstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++ Ennepetal: Böschung fing Feuer +++ Hagen: Firmeneinbruch +++ Hagen: Einbruch in Buchhandlung +++ Hagen: Familie bei Wohnungseinbruch doppelt betroffen +++ Dortmund: Schwerer Unfall -Drei Fahrzeuginsassen zum Teil schwerstverletzt +++ Wetter: Einbruch in Tankstelle +++ Dortmund: Streitigkeit unter Verwandten führte zu Smartphone-Verpackung mit Betäubungsmittel  +++ Dortmund: Lagerhalle in Brand geraten – Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus +++ Gevelsberg: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Wetter:  Hochwertiges Werkzeug aus Lieferwagen entwendet +++ MK: Zwei PKW bei Einbruch entwendet +++ MK: Baucontainer aufgebrochen +++ Gevelsberg:  Tauchpumpe von Baustelle entwendet +++ Dortmund: Bewaffneter Überfall auf Spielhalle – Täter flüchtig +++ Dortmund: Sechs Autos in Verkehrsunfall auf der B 236 verwickelt +++  Dortmund: Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Lkw – Hoher Sachschaden und ein Verletzter +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

Aylienz eröffnen die Saison

Am vergangene Samstag eröffnete der Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen offiziell die Mountainbike-Saison 2015.
Die Vereinsmitglieder trafen sich bei herrlichstem Sonnenschein am beliebten Startpunkt, dem Waldlustsportplatz an der Deerthstraße., wo sie wie in jedem Jahr auch ihre Gäste empfingen. Nach einer kurzen Begrüßung und Ansage durch den Vereinsvorstand Maik Schumacher fanden sich alle Teilnehmer erwartungsvoll in der für sie leistungsgerechten Gruppe bei den jeweiligen Guides ein. Je zwei ausgebildete Touren-Guides standen jeder Formation zur Verfügung, um die Radkollegen sicher durch die umgebenden Wälder zu führen. Einer zum wegweisenden Voranfahren und ein weiterer als Schlusslicht. Hintereinander weg starteten dann auch zügig die Sport-Tour für die konditionsstarken und technisch versiertesten, schnellen Fahrer des Vereins, die Larifari-Tour für alle, die es bergauf etwas gemütlicher und bergab nicht ganz so ruppig mögen und eine weitere Gruppe für die nicht ganz so trailerfahrenen Einsteiger. Um auch der jüngsten Gruppierung des Zee-Aylienz e. V. – MTB Hagen, dem Gravity-Team eine leistungs- und interessenkonforme Möglichkeit zu bieten, startete als vierte Formation die Enduro-Tour, auf der alle etwas wilder vor allem bergab durch den Wald flogen.
Während die aktiven Radsportler sich bei ihren zwei- bis dreistündigen Touren durch den Wald ordentlich austobten und sich unterwegs auch immer mal wieder begegneten und ein Stück des Weges gemeinsam fuhren, wurden unterdessen auf dem Sportplatz viele fleißige Hände aktiv. Biertischgarnituren wurden in die Sonne gerückt, Kuchen und Salate dekoriert, die Getränke kalt gestellt und der Grill für die bald hungrig einfahrenden Kollegen angeheizt. Besonderer Dank sei an dieser Stelle der in ihrem Amt neuen Veranstaltungskoordinatorin Gianna Smurra und auch dem altbewährten Grillmeister Frank Esser sowie allen anderen fleißigen Helfern gesagt.
Nicht zuletzt aufgrund des sommerlichen Wetters feierten die Aylienz und ihre Gäste noch bis spät in die Abendstunden bei ausführlichen Gesprächen rund um Rad und Trails.
Somit ist die Saison 2015 für den Hagener Mountainbike-Verein offiziell eröffnet und alle sehen einem kilometerreichen Sommer auf dem Rad entgegen.
(Weitere Informationen zum Verein Zee Aylienz e. V. – MTB Hagen finden sich auf der homepage unter: http://www.mtb-hagen.de)