Phoenix Hagen verliert gegen Trier

Mit 70:77 (44:34) hat Phoenix Hagen am 31. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga gegen die TBB Trier verloren. Über weite Strecken des Spiels hatten die Feuervögel vorne gelegen. Aufgrund einer langen Trefferflaute im Schlussviertel gaben sie ihre Führung vor 3.145 Zuschauern in der ausverkauften ENERVIE Arena am Ende doch noch her.

Gewerkschaften im Bündnis aktiv gegen TTIP

Der DGB in der Region zeigt sich zufrieden mit den Aktionen gegen das Freihandelsabkommen „TTIP“ am weltweiten Aktionstag am Samstag. In den Städten Bochum, Hagen und Witten haben sich die Gewerkschaften aktiv an den Aktivitäten beteiligt. In Hagen wurde bereits am Vortag eine 20 Meter lange Unterschriftenrolle gegen das Abkommen und zur Unterstützung des Beschlusses des örtlichen Stadtrates an die Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf und Renè Röspel übergeben um die Forderungen mit nach Berlin zu nehmen. In Bochum nahmen die Gewerkschaften GEW, IG Metall, ver.di und der DGB an einem vom „Bündnis für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ initiierten Markt gegen TTIP in der Innenstadt teil. In Witten war der DGB Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt einer der Redner auf einer Bündnisveranstaltung. Marquardt: „Mehrere Hundert Menschen, darunter viele Gewerkschaftsmitglieder haben an den Aktionen teilgenommen und ein deutliches Zeichen gegen die vorliegenden Planungen des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU gesetzt. Wir freuen uns über diesen starken Zuspruch und hoffen, dass die Gegenwehr noch stärker wird.“ Mit Interesse und positiv aufgenommen haben die Gewerkschaften die Informationen des EU-Abgeordneten Prof. Dr. Dietmar Köster (SPD) über die klare Haltung in vielen SPD-Bereichen der Region und die aktiven Bemühungen des Abgeordneten in Brüssel den Widerstand gegen TTIP zu stärken, solange Arbeitnehmerrechte, Umweltbestimmungen und die Sicherheit für Verbraucher nicht gewährleistet sind. Im Schulterschluss mit den Gewerkschaften und anderen Widerständlern versprach Köster sich weiterhin konsequent gegen die beabsichtigte Einrichtung von private Schiedsgerichten einzusetzen.

Enervie: AfD fordert Zweier-Vorstand

(TV58.de) Die AfD-Fraktion Hagen hat einen Dringlichkeitsantrag für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gestellt. Darin fordert sie Oberbürgermeister Schulz auf, sich dafür einzusetzen, dass die Position des Enervie-Vorstandssprechers nicht mehr besetzt wird und dass der Vorstand dauerhaft durch zwei Mitglieder besetzt bleibt. Die Aufgaben sollen dann dauerhaft auf zwei Vorstandsmitgleider verteilt werden.

In der Begründung schreibt die AfD: „Bekanntermaßen befindet sich die ENERVIE AG in einer wirtschaftlich angespannten Phase und vor enormen Umstrukturierungsprozessen. Derzeit ist geplant, sich in Teilen von der konventionellen Stromversorgung zu verabschieden. Rund 350 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Es ist langfristig nicht mehr einzusehen, warum sich ein kommunales Versorgungsunternehmen den Luxus einer Dreierspitze erlaubt. Bekannt ist, dass die AfD Hagen seit Längerem einen Unternehmens- und Beschäftigungspakt für die ENERVIE AG fordert. Leider hat sich die Mehrheit des Rates der Stadt Hagen gegen eine weitere Beteiligung der Politik zur Rettung der ENERVIE ausgesprochen. Gerade in einer Zeit, in der ein kommunales Versorgungsunternehmen vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen steht, müssen Kosteneinsparungen auf allen Ebenen des Unternehmens durchgesetzt werden.“

Das Bild der ENERVIE AG in der Bevölkerung habe, laut AfD, enormen Schaden erlitten. Nun sei es an der Zeit, die strategischen Fehler der Enervie zu korrigieren und sich im Wesentlichen auf das Kerngeschäft des Energieversorgers zu konzentrieren, nämlich die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und Geld zu verdienen. Eine Dreierspitze im Vorstand werde nach Ansicht der AfD dafür nicht benötigt. Die AfD Hagen fordert darüber hinaus den dauerhaften Abbau von Privilegien des Vorstandes.

Morkommission Hagen ermittelt nach Messerstecherei in Freudenberg

In der Nacht zu Sonntag kam es nach Polizeiangaben in einer Asylbewerberunterkunft in Freudenberg zu einem Streit zwischen einem Nordafrikaner und einem Mann aus Eritrea. Bei dem Streit erlitt der 22-jährige Nordafrikaner eine lebensgefährliche Stichverletzung, er wurde notoperiert. Aktuell besteht weiterhin Lebensgefahr. Motivlage und Grund des Streites sind noch unklar. Die Ermittler aus Hagen sind damit beschäftigt, das genaue Tatgeschehen zu rekonstruieren und die Hintergründe aufzuhellen.

Polizeibericht am Sonntag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++  Hagen: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen +++ Hagen: Versuchter Einbruch in Bäckerei +++ Dortmund: Falschfahrerin an den Folgen des Verkehrsunfalles verstorben +++ Dortmund: Schwerpunkteinsatz der Polizei gegen Wallraser +++ Dortmund: Versuchter Raub – 2 Tatverdächtige festgenommen +++ Hagen: Einschlägig bekannte Taschendiebin auf frischer Tat festgenommen +++ Dortmund: PKW landete auf der Seite – Vier Verletzte +++ Dortmund: Rentnerin bei Raubüberfall verletzt – Polizei sucht Zeugen +++ Breckerfeld: Brandnachschau an der Glörtalsperre +++ Hagen: Verkehrsunfallflucht +++ Schwerte: Verkehrsunfall mit Flucht +++ Ennepetal: Motorradfahrerin verletzt sich beim Überholen +++ Schwerte: Verkehrsunfall mit Personenschaden – Fahrer eines Quad erlitt bei Alleinunfall schwere Kopfverletzungen +++ Dortmund: Schwerer Verkehrsunfall durch Falschfahrerin +++ Ennepetal: Einsätze für die Feuerwehr  +++ Dortmund: Filmreife Flucht über den Königswall endet im Justizvollzugskrankenhaus +++ Dortmund: Sicherungshaftbefehl – Bundespolizei nimmt 61-Jährigen vor der Ausreise fest +++ Polizeibericht am Sonntag weiterlesen

#‎hinsehen‬ – was war das denn bitte? (Kommentar)

gruppe header(TV58.de / Hans Leicher.) Was war das denn, bitte? Die geballte Ladung Solidarität. Menschen die sich einer fast frisch geborenen Initiative des bekundenden Hinsehens anschließen. Die kaum zufällig, sondern extra in die Volme Galerie kommen, für den guten Zweck spenden und ohne zu murren lange Wartezeiten in Kauf nehmen um von Beba Ilic fotografiert zu werden. Die sich nicht verstecken, sondern ihr Gesicht zeigen und dem Wegsehen Einhalt gebieten. Ein Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern, das keine Kosten und Wege scheut um für diese gute Idee einzutreten, um mit dem persönlichen Bekanntheitsgrad Zeichen zu setzen und der menschlichen Kultur des Hinsehens den Weg in die Welt ebnet. Ein hochkarätiges Musikprogramm, das mit seinen Beiträgen in Hagen seinesgleichen sucht. Menschen die von überall kommen, sich begegnen und neue Bekanntschaften und Freundschaften finden… Wer es sich gegönnt hat, die beiden von Beba Ilic initierten Nachmittage mit zu erleben, auf den wird die Spendenaktion #hinsehen nicht nur eine Veranstaltung gewesen sein. Eher ein in Hagen stattfindendes Leuchtturmprojekt das auf vielen Ebenen nachhaltig wirkt. Die Art und Weise, wie Beba Ilic ihre Idee (die sie nach eigener Aussage schon lange im Kopf hatte) realisiert, wie sie auf Menschen zugeht und es schafft, Menschen für ihr Projekt zu gewinnen, hat sie allein schon an zwei Nachmittagen zum Vorbild gemacht. Sie hat gezeigt, wie man Menschen bewegt. Alle Beteiligten, Beba Ilic, die Künstlerinnen und Künstler aber insbesondere die spontan bekennenden Hinseherinnen und Hinseher haben etwas in Gang gesetzt, von dem man sicher sein kann, dass es nun stetig immer weniger Wegseher gibt. Wir leben in einer Zeit und in einer Welt, die Schreckensnachrichten auf der Tagesordnung haben. #hinsehen bringt da eine große und wichtige Zuversicht auf eine Wende zur Menschlichtkeit und des Aufeinander Zugehens.