Erfolgreiche Großübung bei der Ewald Dörken AG

© lichtkunst.73_pixelio
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Herdecke – Die Feuerwehren Herdecke und Wetter waren am Mittwochabend bei der Ewald Dörken AG im Einsatz. Um für den Einsatz bestmöglich
vorbereitet zu sein, wurde ein Lagerhallenbrand simuliert. Es handelte sich hierbei um eine angekündigte Alarmübung der Feuerwehr. Am Ende konnte eine erste Bilanz gezogen werden. Gegen 18:32 Uhr lief die automatische Brandmeldeanlage bei der Leitstelle auf. Daraufhin wurde die Feuerwehr Herdecke über Funkmeldeempfänger alarmiert. Wenige Sekunden später gingen weitere Notrufe ein und bestätigten einen ausgedehnten Lagerhallenbrand. Daraufhin wurde, wie für den Ernstfall vorgesehen, Stadtalarm mit Sirene sowie ein Löschzug der Feuerwehr Wetter (Ruhr) alarmiert. Bei Eintreffen brannte eine massive Lagerhalle in voller Ausdehnung (simuliert). Sofort wurden mehrere Rohre zur Brandbekämpfung und zur Verhinderung der Ausbreitung auf andere Bereiche vorgenommen. „Es war klar, dass nun außergewöhnlich viel Löschwasser und Schlauchmaterial benötigt wird“, so Einsatzleiter Bernd Elberfeld.
Von mehreren Seiten wurden Wasserwerfer und B-Rohre auf die
„brennende“ Halle vorgenommen. Auch vom Bausenweg wurden zwei Werfer
mit massiver Wasserleistung eingesetzt. Das Löschwasser wurde durch
die Feuerwehr Wetter aus der Ruhr entnommen und über eine
Steigleitung zum Werk weiter gefördert. Auch aus dem öffentlichen
Hydrantennetz wurde weiteres Löschwasser entnommen. „Zu Spitzenzeiten
wurden 6.000 Liter pro Minute auf die Halle abgegeben. Das ist ein
sehr guter Wert“, so Bernd Elberfeld.
Insgesamt wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Zwei Abschnitte
kümmerten sich um die Brandbekämpfung und ein Abschnitt um die
Löschwasserversorgung (Wetter). Im Einsatzleitwagen liefen alle
Kommunikationswege zusammen. Hier wurde u.a. ein taktisches Lagebild
geführt. Insgesamt waren 3 Löschzüge mit über 80 Einsatzkräften vor
Ort. Das DRK Wetter stellte mit einem Rettungswagen den Eigenschutz
der Einsatzkräfte sicher.
Auch der Digitalfunk wurde das erste Mal in einer Übung
eingesetzt. Hier besteht aber noch eingehender Ausbildungsbedarf und
es müssen taktische Vorplanungen erfolgen. Der reibungslose
Übungsablauf war jederzeit über den Analogfunk sichergestellt.
Am Ende der Übung zogen die Vertreter der Ewald Dörken AG sowie
die beiden Leiter der Feuerwehr der Städte Wetter und Herdecke eine
erste durchaus positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit und Kommunikation
mit der Feuerwehr Wetter sowie mit der Ewald Dörken AG hat
vorbildlich funktioniert. Die Übung hat heute einen der
größtmöglichsten Fälle dargestellt. Insbesondere in der Anfangsphase
fehlte uns Löschwasser und Schlauchmaterial. Nachdem die
Wasserversorgung von der Ruhr aufgebaut war, wurde eine sehr hohe
Wassermenge erreicht und es gab keine Probleme. Es müssen nun,
gemeinsam mit dem Unternehmen, Lösungen zur Verbesserung gefunden
werden. Aber genau dafür sind solche Übungen da, bilanzierte
Übungsleiter und Leiter der Feuerwehr Hans-Jörg Möller.
„Das primäre Ziel für die Ewald Dörken AG war, die
betriebsinternen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu überprüfen und die
Kommunikation zwischen uns und der Feuerwehr noch weiter zu
verbessern. Sowohl zu den betriebsinternen Verfahrensabläufen wie
auch zur Zusammenarbeit mit der Wehr können wir ein durchweg
positives Fazit der Übung ziehen. Ein herzliches Dankeschön gilt den
Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr für deren
Unterstützung, so Stefan Ganzke von der Abteilung Arbeitssicherheit
und Umweltschutz von der Ewald Dörken AG.

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