Phoenix Hagen verpasst Sensation

Die Feuervögel von Phoenix Hagen haben zwar eine Sensation verpasst, aber mit 74:78 (40:52) letztlich nur knapp bei ALBA BERLIN verloren. Am 30. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga kämpfte sich eine junge Hagener Mannschaft nach zwischenzeitlichem 20-Punkte-Rückstand auf bis zu drei Punkte im letzten Viertel zurück. Vor 7.277 Zuschauern in der Berliner o2 World gingen am Mittwochabend aber dennoch die Albatrosse als Sieger vom Parkett.

Das Personal:

David Bell unterzog sich am Montag einer Operation am Ellbogen und wird daher für den Rest der Saison ausfallen. Im ersten Spiel ohne den Kapitän in dieser Spielzeit berief Headcoach Ingo Freyer Dino Gregory, Keith Ramsey, Todd Brown, Larry Gordon und Niklas Geske in die Starting Five. ALBA BERLIN begann mit Alex Renfroe, Leon Radosevic, Jamel McLean, Clifford Hammonds und Alex King.

Der Spielverlauf:

Phoenix Hagen startete gut in die Partie. Mit viel Sicherheit im Abschluss und einer ordentlichen Defense-Leistung präsentierten sich die Feuervögel in den ersten Minuten des Spiels. Die erste Hagener Führung besorgte Larry Gordon per Dunking zum 2:4. Nach zwischenzeitlichem Führungswechsel brachte Keith Ramsey die Gäste wieder nach vorn (2.). Ein Dreier von Todd Brown zum 9:15 bedeutete einen Sechs-Punkte-Vorsprung (4.). Danach allerdings geriet die Hagener Offensiv-Maschine ins Stocken. Erst nach über zwei Minuten gelangen den Feuervögeln in Person von Dino Gregory wieder Punkte (6.). Die Führung war inzwischen aufgrund eines 9:0-Laufes der Albatrosse dahin. Auf bis zu sieben Punkte zogen die Hausherren, die jetzt besser in die Partie fanden, im ersten Spielabschnitt davon. Gegen Ende des Viertels wechselte Ingo Freyer Nachwuchsspieler Jonas Grof zu dessen drittem Beko BBL-Einsatz ein.

Per Korbleger und Extra-Freiwurf nach einem Foul sorgte Radosevic mit dem 33:23 für einen erstmaligen zweistelligen Vorsprung der Hauptstädter. Dank eines starken Larry Gordon, der dreimal hintereinander punktete, konnten die Feuervögel den Rückstand in kurzer Zeit halbieren (13.). Hagen hielt sich im Spiel, auch weil Berlin nicht mehr so stark punktete wie zu Beginn. Nach Browns Korbleger zum 38:34 war der Ausgleich wieder in Reichweite (15.). Ab Mitte des zweiten Viertels kehrte die Berliner Treffsicherheit allerdings zurück, während Phoenix schwächelte. ALBA gelangen elf Punkte in Serie. Wie bereits im ersten Viertel blieben die Feuervögel erneut über zwei Minuten ohne einen Treffer, bis Brown zum 49:36 scorte (17.). Jonas Grof holte sich mit einem krachenden Dunking zum 50:40 seine ersten Punkte des Spiels (20.). Mit der Halbzeit-Sirene gelang Alex Renfroe auf der Gegenseite noch ein Tip-in.

Die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit gehörten Phoenix: Todd Brown traf beide Freiwürfe zum 52:42. In den nächsten Minuten tat sich Phoenix aber schwer und ließ ALBA weiter davonziehen. Reggie Reddings Freiwürfe zum 64:44 sorgten für die mit 20 Punkten höchste Differenz des Spiels (26.). Wie durch einen Weckruf meldete sich Phoenix mit Treffern von Grof, Gregory und Brown zurück (27.). Beim Stand von 64:50 blieb es dann für knapp drei Minuten, bis Gordon zwei Freiwürfe traf (30.). Ein Dreier von Niels Giffey beendete den 8:0-Lauf der Gäste, bevor Niklas Geske noch zwei Treffer per Freiwurf nachlegte.

Anders als es der 20-Punkte-Rückstand im dritten Viertel erwarten ließ, wurde es noch einmal spannend. Nach Freiwürfen von Fabian Bleck (33.) und einem Dreier von Todd Brown zum 69:61 (34.). waren die Hagener wieder auf acht Punkte dran. Diesen Abstand stellten erneut Brown (35.) und später Dino Gregory (38.) nach Treffern von ALBA wieder her. Browns Wurf zum 73:67 zwei Minuten vor Ende des Spiels ließ Phoenix zumindest an einer Sensation schnuppern. Gregory und Gordon vergaben jedoch wichtige Würfe, während Hammonds zwei Freiwürfe traf (40.). Die letzten Sekunden waren hoch rasant: Zunächst traf Jonas Grof, dann Larry Gordon per Dreier und schließlich wieder Grof. King, Hammonds und McLean trafen jeweils nur einen von zwei Freiwürfen, dennoch blieb es beim Sieg für Berlin.

Das Fazit:

Nach dem Aus in der Euroleague und im Halbfinale des Beko BBL TOP FOUR fuhr ALBA BERLIN wieder einen Sieg ein. Dass es am Ende noch einmal dermaßen knapp wurde und der Rückstand von 20 auf bis zu drei Punkte schmolz, zeugt vom enormen Kampfgeist der Feuervögel. Topscorer Todd Brown (21 Punkte) und Larry Gordon (18) gaben in der Offense ordentlich Gas. Bei den jungen deutschen Spielern überzeugten nicht nur Niklas Geske und Fabian Bleck, sondern besonders Jonas Grof, der mit acht Punkten einen Karriere-Bestwert aufstellte. Auch Arber Tolaj und Moritz Krume bekamen ihre Einsatzzeiten. Dass es am Ende nicht zu einem Sieg reichte, lag unter anderem an den Rebounds. Mit 32 zu 43 war Phoenix unter den Körben unterlegen. Die Wurfquote war nicht der entscheidende Faktor: Die Feuervögel trafen 59 Prozent ihrer Würfe aus der Nahdistanz, die Albatrosse nur 47 Prozent. Die Werte bei den Distanz- und Freiwürfen lagen bei beiden Teams in ähnlichen Bereichen.

Die Trainerstimmen:

Sasa Obradovic (ALBA BERLIN): „Nach den letzten Niederlagen hatten wir uns ein stärkeres Statement für heute vorgenommen. Aber vielleicht stecken meinem Team immer noch die letzten Spiele in der Euroleague und beim TOP FOUR in den Knochen. Es ist nur drei Tage her und meine Spieler sind keine Maschinen. Wir haben heute nicht so gespielt, wie ich es erwartet habe, aber wir haben gewonnen und stehen insgesamt gut in der Liga da.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „ALBA hat die Qualität, auch nach so einer harten Woche, wie sie sie hinter sich haben, dieses Spiel zu gewinnen. Allerdings waren wir so nah dran wie nie zuvor, einen Sieg in Berlin zu holen. In der ersten Halbzeit sahen wir nicht gut aus und hatten auch etwas Pech mit unseren Würfen. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir konstant unseren Rhythmus gehalten und ALBA durch das konsequente Doppeln aus dem Tritt gebracht. Kompliment auch an unsere jungen Spieler, die heute sehr gut für unseren verletzten Routinier David Bell in die Bresche gesprungen sind.“

Die Statistik:

ALBA BERLIN – Phoenix Hagen 78:74 (52:40)

ALBA BERLIN: Giffey (14/4, 7 Reb.), McLean (12, 7 Reb.), Banic (12), Hammonds (11/2), Redding (10, 7 Ass.), Radosevic (9), Renfroe (6), King (3), Freese (1), Vargas, Wohlfarth-Bottermann, Akpinar.

Phoenix Hagen: Brown (21/2, 7 Reb.), Gordon (18/2), Gregory (11, 7 Reb.), Grof (8), Geske (5/1), Bleck (5), Igbavboa (4), Ramsey (2, 6 Ass.), Nixon, Tolaj, Krume.

Zuschauer: 7.277

Schiedsrichter: Clemens Fritz, Mathias Rucht, Carsten Straube

Technischer Kommissar: Jörg Gitzler

Stationen: 14:15 (5.), 30:23 (10.), 42:34 (15.), 52:40 (20.), 62:44 (25.), 67:54 (30.), 71:63 (35.), 78:74 (40.).

Stadtmarketing startet mit dem „Schnadegang“

Wetter(Ruhr) – Die Wandersaison 2015 des Stadtmarketing Wetter e. V. ist eröffnet und startet mit der „Grenzgängertour“ dem Schnadegang rund um Wetter am Donnerstag, 23. April um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Lidl-Parkplatz in der Bahnhofstraße in Alt-Wetter, Dauer der Wanderung ca. 3-4 Stunden. Diese Wanderung, zum Teil entlang der Grenzen unserer Harkortstadt, ist in vier Teilabschnitte unterteilt und wird von unserem Wanderführer Helmut Schuchardt durchgeführt. Die erste Tour führt entlang des „Schnodderbachs“ hoch hinauf auf den Harkortberg, weiter in Richtung Stadtgrenze Herdecke, anschließend wieder bergab, um entlang des Harkortsees über die Brücke in die Ruhraue zu gelangen. Von dort aus wandern wir zum Endpunkt der ersten Etappe, welcher auch gleichzeitig der Ausgangspunkt für den zweiten Teil der Tour ist, die Ecke Bachstraße/Hagener Straße in Volmarstein. Alle vier Wanderungen finden an einem Donnerstag statt und starten um 14 Uhr.

Hier die weiteren Daten und Startpunkte:

2. Tour 7. Mai Volmarstein – Bachstraße
3. Tour 28. Mai Silschede – Haltestelle „Am Büffel“
4. Tour 4. Juni (Fronleichnam) Wengern – Wengern Kirche

Bitte gutes Schuhwerk tragen!

Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person/Wanderung

Erfahrungsgemäß sind unsere Wanderungen sehr beliebt, deshalb unsere Bitte an alle Interessierten, um rechtzeitige Voranmeldung beim Stadtmarketing für Wetter e. V. unter der Tel. 02335-802092 oder
per E-Mail an
kontakt@stadtmarketing-wetter.de

Enervie: Ivo Grünhagen soll abberufen werden

Hagen. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Enervie AG, Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, hat für den kommenden Freitag, 17. April 2015, eine Sondersitzung des Aufsichtsrates einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt wird die Abberufung des derzeitigen Vorstandssprechers Ivo Grünhagen sein. Laut Oberbürgermeister Schulz gebe es seitens der Anteilseigner kein ausreichendes Vertrauen mehr, dass Ivo Grünhagen die Enervie durch die aktuelle Unternehmenssituation führt. Das teilte die Stadt Hagen am späten Mittwoch Nachmittag mit.

Sperrung der Auffahrtsrampe Delstern/Volmetalstraße

Hagen. Am Brückenbauwerk Volmetalstraße/Anschlussrampe von Delstern zur Innenstadt führt der Wirtschaftsbetrieb Hagen in der Nacht von Montag, 20. April, auf Dienstag, 21. April, eine gesetzlich vorgeschriebene Brückenprüfung durch.

Das Rampenbauwerk wird für die Dauer der Prüfung zwischen 20 Uhr am Montagabend und 5.30 Uhr am Dienstagmorgen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Auf der Volmetalstraße in Fahrtrichtung Lüdenscheid wird zudem der Verkehr für die Dauer der Prüfung vorübergehend eingeengt. Als Umleitung steht die Eilper Straße als Verbindung von der Innenstadt nach Delstern und in Gegenrichtung zur Verfügung. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen ist bemüht die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bittet um Verständnis.

Hygiene-Initiative: Keine Keime

1504 Keine Keime Haspe 3Hagen – Das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe beteiligt sich an der Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“. Es ist eine Kampagne der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW). „Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten. Damit auch die Patientinnen und Patienten ihren Teil dazu beitragen, die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, ist es wichtig, sie zu informieren und zu sensibilisieren“, erklärte Dr. Harald Hoselmann, Ärztlicher Leiter des Krankenhauses.
Das Krankenhaus in Haspe informiert die Patienten und Besucher mit ausliegenden Broschüren und Plakaten unter anderem über die Verbreitungswege von Keimen und das Desinfizieren der Hände. Im Juli wird zusätzlich eine Wanderausstellung zu sehen sein, die Krankheitskeime und deren Behandlung mit Antibiotika medizingeschichtlich einordnet.
Zusammen mit den Geschäftsführern Olaf Heinrich und Frank Bessler, der Pflegedienstleitung Christoph Fedder und Stefanie Fischer sowie Jörn Hasenclever Fachpfleger für Hygiene und Infektionsprävention   stellte Dr. Hoselmann der Öffentlichkeit jetzt die Initiative vor. „Multiresistente Erreger sind ein weltweites Problem, dem sich auch das medizinische Versorgungssystem in Deutschland stellen muss“, betonte Frank Bessler. „Das tun wir: Unsere geschulten Mitarbeiter nehmen diesen Kampf täglich mit großem Einsatz auf. Unsere Krankenhaus ist Mitglied im MRE-Netzwerk Nordwest, unterliegt damit höchsten Hygienestandards und nimmt die Sorgen von verunsicherten Patienten sehr ernst.“ Hygienefachkraft Jörn Hasenclever sagte:  „Zu den Aufgaben der Abteilung für Krankenhaushygiene gehören unter anderem die Überwachung der umfangreichen Schutzmaßnahmen , regelmäßige Begehungen aller Bereiche, die Bewertung und Dokumentation der Mikrobiologischen Laborbefunde, regelmäßige Schulungen der verschiedenen Berufsgruppen aber auch der regelmäßige Austausch in regionalen Netzwerken und mit  dem Hagener Gesundheitsamt.“
Weitere Infos unter: http://www.keine-keime.de

Sparkassenstiftung ermöglichen Klettergerüst

PausenhofHagen. Das Theodor-Heuss-Gymnasium ist eine Schule mit Ganztagsbetrieb. Die Schülerinnen und Schüler verbringen daher mehr Zeit in der Schule, wodurch auch der Aufenthaltsqualität an der Schule abseits des Unterrichts eine deutlich höhere Bedeutung zukommt. Eine Schülerinitiative hatte daher vorgeschlagen, einen Teilbereich des Außengeländes für ein „bewegungsfreundliches Pausenkonzept“ umzugestalten: U. a. sollte eine Kletterseilanlage installiert und große Teile der Asphaltversiegelung aufgebrochen werden. Der erste Bauabschnitt konnte nun in Betrieb genommen werden.

In Zeiten leerer öffentlicher Kassen, war allerdings die Realisierung nicht ganz einfach. So sagte die Stadt Hagen zwar zu, den Hauptanteil der Kosten zu übernehmen, um aber starten zu können, musste auch ein Rest von € 11.000,00 über Dritte dargestellt werden. Der auch an vielen anderen Stellen sehr aktive Förderverein des THG konnte selbst immerhin € 3.000,00 beisteuern. Es fehlte also die stolze Summe von € 8.000,00.

Das Kuratorium als Entscheidungsgremium der Stiftung der Sparkasse Hagen würdigte bei der Anfrage insbesondere das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Die Zusage über den kompletten fehlenden Betrag fiel dem Gremium daher leicht.

Heute wurde zur Einweihung des neuen Außengeländes auch der symbolische Scheck übergeben. Wolfgang Röspel, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, und Frank Walter, Vorstandsvorsitzender des Stifters, der Sparkasse Hagen, freuten sich zusammen mit Silke Kettling, 1. Vorsitzende des THG-Fördervereins und Dr. Elke Winekenstädde, Schulleiterin des Theodor-Heuss-Gymnasiums, über die gelungene Umsetzung des Projektes. Und die anwesenden Schüler nahmen die neue Anlage auch gleich begeistert in Betrieb.

Festnahme nach Verfolgung

Hagen. Polizeibeamte bemerkten am Dienstagabend auf der
Streifenfahrt durch Altenhagen einen jungen Mann, der ihnen durch
etliche Einsätze bekannt war, der aber seit einigen Wochen abgetaucht
war, weil ein Haftbefehl gegen ihn bestand.

Der 21-Jährige war aufgrund seiner Situation aufmerksam, erkannte
die „Gefahr“ und flüchtete zu Fuß ins Berghofviertel. Mehrere
Polizeifahrzeuge konzentrierten nun ihre Suche in diesem Bereich,
konnten den Gesuchten wieder erblicken und verfolgten ihn in einen
Hinterhof. Der war eine Sackgasse, der Gesuchte ließ sich festnehmen
und muss nun für ein Jahr und vier Monate wegen verschiedener
Eigentumsdelikte ins Gefängnis.

MUSIKALISCHE SCHNITZELJAGD

Hagen – Der Bär ist los beim philharmonischen orchesterhagen. Das Stück „The Wild Bears“ von Edward Elgar steht im Mittelpunkt der diesjährigen musikalischen Schnitzeljagd. Wie funktioniert eigentlich so ein Orchester? Das kann man hier herausfinden. Es gilt, die verschiedenen Instrumentengruppen zu erkunden und spannende Fragen zu lösen. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Es lohnt sich also. Mitmachenkönnen alle SchülerInnen bis einschließlich der Unterstufe.

   20. April 2015 · 11.00 Uhr – Großes Haus/Opus/Lutz

Kartenbestellungen nimmt Tillmann Schnieders entgegen: tillmann.schnieders@stadt-hagen.de.

Biker mit 162 durch 50er-Zone

Hagen. Das wird teuer für einen Motorradfahrer und der
Führerschein ist auch noch weg. Mit Tempo 162 und Soziusfahrer im
Rücken raste der Mann am Dienstagnachmittag auf der Voerder Straße in
eine Radarkontrolle von Beamten der Verkehrspolizei. Erlaubt waren in
diesem Bereich aber nur 50 km/h.

Damit hat der Raser das Höchstmaß des Bußgeldkatalogs für
Geschwindigkeitsverstöße ausgereizt. Auf ihn kommt eine Geldbuße von
680 Euro, sowie 2 Punkte im Verkehrszentralregister und 3 Monat
Fahrverbot zu. Radarfoto und Bußgeldbescheid werden ihm in Kürze per
Post zugestellt.

Harmonische Jahreshauptversammlung beim VfL Eintracht

MEDION Digital Camera
(Foto Kirsten Müller)

Hagen – (ktr) Im Mittelpunkt der überaus harmonischen Jahreshauptversammlung des VfL Eintracht Hagen in der Gaststätte Humpert am Höing standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Allen voran von Kurt Sänger. Der inzwischen 92-jährige, der sich als Leichtathlet und Handballer beim VfL Eintracht Hagen, aber auch als sechsfacher deutscher Meister im Kegeln mit der KSK Germania Hagen einen Namen machte, gehört dem Wehringhauser Traditionsverein mittlerweile seit stolzen 80 (!) Jahren an. 70 Jahre im Verein sind Karl-Heinz Thimm und Rolf Hengstenberg. Auf bemerkenswerte 60 Jahre bei den Grüngelben konnte derweil Handballikone Bernd Lückel, Wolfgang Schölling, der Leiter der Leichtathletik-Abteilung, sowie Handballer Karl-Heinz Linne blicken. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Manuel Schewe, Frederik Kowalski und Sebastian Klempt geehrt und für zehn Jahre im VfL Eintracht Sydney Quick, Oliver Kedzia, Jonas Queckenstedt, Ulrich, Brebach, Jens Jaschewski, Sven Scholz, Friedrich Hoffmann, Dorothea Timmermann, Anna Filmar, Andre Bauer und Philipp Müller sowie Patrik Schwarzer aus der Tischtennisabteilung. Letzterem wurde zudem gemeinsam mit Handballer Manfred Steinhoff eine besondere Ehre zu Teil: beide wurden für ihre großes Engagement im Verein zu „Mitgliedern des Jahres“ gekürt.
Wahlen zum Vorstand standen turnusgemäß nicht auf der Tagesordnung. Lediglich für den nach zwei Jahren turnusgemäß ausgeschiedenen Kassenprüfer Rolf Ashauer wurde ein Nachfolger gesucht. Diese Aufgabe übernimmt nun Hans Marker gemeinsam mit Tanja Schäfer, die noch ein Jahr lang im Amt ist.
Für große Freude sorgte vor allem die Tatsache, dass der VfL Eintracht Hagen entgegen dem allgemeinen Trend in der hiesigen Vereinslandschaft weiter wächst und mittlerweile über 670 Mitglieder zählt. Ein Trend, den die Vereinsführung um den Vorsitzenden Detlef Spruth gerne fortsetzen würde. Angepeilt ist in diesem Jahr die 700-Mitglieder-Marke. Dazu könnte natürlich beitragen, wenn die erste Handballmannschaft tatsächlich den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen würde.

Zum Bild: Der 2. Vorsitzende Ralf Wilke (rechts) überbrachte Jubilar Kurt Sänger die Glückwünsche zur 80-jährigen Vereinsmitgliedschaft. (Foto Kirsten Müller)

Informationsabende für Eltern: Einschulung

Wetter(Ruhr) – Regelmäßig im Frühjahr bieten die Grundschulen in Kooperation mit den Kindertagesstätten Informationsveranstaltungen rund um das Thema Einschulung an. Ziel der gesetzlich vorgeschriebenen Veranstaltung ist es, die Eltern ausführlich über vorschulische Fördermöglichkeiten im Vorfeld der anstehenden Einschulung und über die notwendigen Voraussetzungen für die Schulfähigkeit zu informieren und zu beraten. Auch erhalten die Eltern aktuelle Informationen über das Verfahren zur Feststellung des Sprachstandes.
Eingeladen sind die Eltern/Erziehungsberechtigten, deren Kinder im Zeitraum vom 1. Oktober 2010 bis einschließlich 30. September 2011 geboren sind und somit zum 1. August 2017 schulpflichtig werden.

Die Termine und Veranstaltungsorte im Überblick:

Grundschulverbund Volmarstein-Schmandbruch
Dienstag, 21. April 2015, 19:00 Uhr
Hauptstandort Volmarstein: Schulstr. 9 -11 – 58300 Wetter (Ruhr)
in Kooperation mit dem Ev. Kindergarten Volmarstein, der Kindertagesstätte Pusteblume und der AWO – Kita – Schmandbruch

Grundschulverbund Esborn-Wengern
Mittwoch, 29. April 2015, 19:30 Uhr
Teilstandort Wengern: Stollenweg 4 – 58300 Wetter (Ruhr)
in Kooperation mit dem Ev. Kindergarten Esborn „Die kleinen Strolche“,
dem Ev. Kindergarten Wengern „Unterm Regenbogen“ und der AWO – Kita – Wengern

Die Veranstaltungen der Grundschulen in Alt-Wetter und Grundschöttel haben bereits stattgefunden.

Gruppe Uni 50 plus tagt im Rathaus an der Volme

Hagen – Die Gruppe Uni 50 plus Hagen trifft sich unter der Moderation des Regionalen Bildungsbüros Hagen am Freitag, 17. April 2015, um 10 Uhr im Rathaus an der Volme, Raum 201, zur Entscheidung über einen EU-Förderantrags, in dem die Kooperation mit Gruppen aus Polen, Rumänien, Ungarn und Österreich angestrebt wird. Zudem gibt es Informationen zum Seniorenstudium an der TU in Dortmund und Berichte aus den Themengruppen Migration, Stadtentwicklung und Gesundheit. Neueinstiege oder Wiedereinstiege in die Seminarveranstaltungen sind jederzeit möglich!

Trödelmarkt für Jedermann im Jugendzentrum

Wetter(Ruhr) – Am Samstag, 18. April, findet von 10 bis 16 Uhr ein Trödelmarkt für Jedermann im Jugendzentrum an der Kaiserstraße 118 statt. Es sind keine kommerziellen Händler zugelassen, es gibt keine Standgebühr und der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Team des Jugendzentrums. Wer sich für einen Stand interessiert kann sich melden unter Tel.: 840380 oder 840381. Hier gibt es auch weitere Informationen rund um den Trödelmarkt.

Blätterhöhle und Hünenpforte

Hünenpforte 005-169Hagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen bietet in Zusammenarbeit mit GeoTouring am Sonntag, 26. April, um 14 Uhr eine spannende Exkursion rund um die Hünenpforte an. Bei der Erkundung zu den geologischen und archäologischen Besonderheiten im Bereich um Hagen-Holthausen werden spannende Fragen geklärt. Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Teil des Ausflugs ist auch einen Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle – es ist nicht möglich in die Höhle zu gehen. Die Entdeckung der Blätterhöhle und ihrer Umgebung vor einigen Jahren war wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle sind im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen.  Die Kosten für die etwa dreistündigen Exkursion betragen 12 € für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Exkursion erforderlich! Eine Anmeldung für die Exkursion ist zwingend erforderlich und wird unter den Telefonnummern 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

Von Met und Magd – eine kulinarische Zeitreise

Met+MagdHagen – Exotische Früchte aus aller Welt – kein Problem, gibt es beim Supermarkt um die Ecke. Die tägliche Verfügbarkeit von noch so ausgefallenen Obst- oder Gemüsesorten ist für uns heute selbstverständlich. Im Mittelalter sah es da ganz anders aus. Es konnte nur das gegessen werden, was in der Natur gerade reif war und für den Winter mussten rechtzeitig Vorräte angelegt werden. Mehr über die Speisen und Getränke sowie das Leben im Mittelalter erfährt man am Samstag, 25. April, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bei einer kulinarischen Zeitreise ins Mittelalter. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang um das idyllische Wasserschloss. Dabei erfährt man vieles über die spannende Vergangenheit der Wehranlage und das oft gar nicht so angenehme Leben auf einer Burg. Auch das Geheimnis, was sich hinter dem „heimlich Gemach“ verbirgt, wird gelüftet. Außerdem wird ein mittelalterliches Katapult vorgeführt. Im Museum lassen dann interessante Funde aus der Umgebung die große Zeit Hagener Burgen sowie der tapferen Ritter und holden Burgfräulein wieder auferstehen. Die im Museum befindliche Ritterfigur mit ihrer authentischen Rüstung aus der Zeit um 1250 darf bei der interessanten Führung natürlich nicht fehlen. Hier besteht auch die Gelegenheit, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren, einen Helm aufzusetzen und das Schwert zu führen wie ein Ritter. Danach geht es zum kulinarischen Teil der Veranstaltung. Bei einem kurzweiligen Vortrag mit zahlreichen Bildern und Anekdoten über Speisen, Getränke und Tischsitten des Mittelalters kann Gebäck aus dieser Zeit gekostet werden. Zu diesen nach alten Rezepten hergestellten Spezialitäten wird ein Becher Honig-Met gereicht.
Die Veranstaltung dauert knapp 2,5 Stunden und kostet pro Person 10 € zuzüglich Eintritt. Im Preis ist alles enthalten: Führung, Vortrag mit Bildern, mittelalterliches Gebäck und Met. Anmeldungen werden bis zum 22. April unter der Telefonnummer 02331/207-2740 entgegen genommen.

PAARUNGEN DES TOP 4 NORD SIND FIX

(v.r.n.l.) Mannschaftskapitän Ayşe Çolakoǧlu, Pressereferent Stephan Schmidt und Headcoach Sajeevan Sarangan bei der Präsentation des offiziellen Plakates des TOP 4 Nord.
(v.r.n.l.) Mannschaftskapitän Ayşe Çolakoǧlu, Pressereferent Stephan Schmidt und Headcoach Sajeevan Sarangan bei der Präsentation des offiziellen Plakates des TOP 4 Nord.

Hagen. Am Samstag, den 18.04. und Sonntag, den 19.04.2015 findet im westfälischen
Hagen das TOP 4 Nord der Weiblichen Nachwuchsbundesliga (WNBL) statt.
Ausrichter in der Karl-Adam-Halle (Voßacker 23, 58089 Hagen) ist der heimische
TSV Hagen 1860.
Nachdem der Deutsche Meister des Jahres 2013 die laufenden Saison sowohl in der
Gruppenphase wie auch in der Hauptrunde mit nur einer Auswärtsniederlage in
Chemnitz über weite Strecken dominierte, stehen mit dem Ende des letzten
Spieltages und der Abschlusstabelle die konkreten Paarungen und Terminierungen
der Finalrunde fest.
Am Samstag, den 18.04. werden die beiden Halbfinalspiele ausgetragen. Ab 15.30
Uhr treffen die Damen der Heimmannschaft als Tabellen-1. im „Derby“ auf den
Tabellen-4. Herner TC. Ab 18.00 Uhr spielen die Girls Baskets
Braunschweig/Wolfenbüttel (2.) gegen die ChemCats Chemnitz (3.). Am Sonntag
wird das Spiel um Platz 3 ab 11.00 Uhr und das Finale um 13.30 Uhr ausgetragen.
Tickets werden als Tageskarte zu 4 € und als kombinierte Wochenendkarte für 6 €
angeboten, für Jugendliche ermäßigt zum halben Preis. Für das leibliche Wohl ist an
beiden Tagen gesorgt, für beste Unterhaltung sorgt ein attraktives
Rahmenprogramm.
Die Damenbasketballabteilung sowie der Stammverein freuen sich auf ein
spannendes und hochklassiges TOP 4 und begrüßen am Wochenende des
18.04./19.04. alle Spielerinnen, Angehörigen, Fans und Basketballfreunde sehr
herzlich in Hagen-Vorhalle.

Keynote – Präsentationen mit Apple an der VHS

Hagen – Am Mittwoch, 29. April, und Mittwoch, 6. Mai, findet jeweils von 17:30 bis 20:45 Uhr im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, ein VHS-Kurs 4346 statt, in dem Interessierte lernen, mit ihrem Applegerät, Mac oder iPad mit iPhoto, Präsentationen zu erstellen. Die Teilnehmer bringen bitte ein MacBook oder iPad inklusive Netzteil mit. Weitere Informationen unter Telefon 02331/ 2073622.

Girls´und Boys´Day – Zukunftstage 2015

Am 23. April ist es wieder so weit: Jugendliche erleben Berufe und Betriebe. Im Rahmen der Zukunftstage für Mädchen und Jungen engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit bundesweiten Aktionen.

Heinrich Alt, Vorstand Arbeitsmarkt: „Die Herausforderungen für
viele Jugendliche ist, ihr ganz eigenes Talent zu erkennen und daraus
für sich eine erfolgreiche Berufsperspektive zu entwickeln. Dafür
brauchen sie klare Vorstellungen über die reale Arbeitswelt inklusive
aller Chancen und Möglichkeiten. Aber nicht nur Schüler müssen so
früh wie möglich mit der bunten Vielfalt der Berufe im positiven
Sinne konfrontiert werden. Auch die Eltern müssen wir als wichtige
Berater beim Thema Berufsorientierung stärker in den Blick nehmen.“

Im Rahmen des Girls´Day ermöglichen viele Unternehmen und
Einrichtungen jungen Frauen Einblicke in Berufe aus Technik,
Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Junge Männer haben am
Boys´Day die Gelegenheit, sich in den Bereichen Pädagogik, Erziehung,
Pflege sowie medizinische Versorgung und Dienstleistung zu erproben.
Dabei entdecken die Jugendlichen häufig ungeahnte Talente und damit
neue Berufswünsche. Dieses Erweitern der beruflichen Perspektiven
gibt den Jugendlichen später die Chance, sich gemäß ihrer Stärken und
damit bestmöglich in den Arbeitsmarkt einzubringen. Davon profitieren
alle Beteiligten – die jungen Menschen und die Arbeitgeber.

Der Girls´Day findet dieses Jahr zum fünfzehnten Mal und der
Boys´Day zum fünften Mal statt. Die Zukunftstage sind eine Initiative
des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die aktuellsten Informationen zum Girls´Day finden Sie unter
http://www.girls-day.de/ und zum Boys´Day unter
http://www.boys-day.de/. Hier sind im Girls’Day-Radar sowie
Boys’Day-Radar auch die Angebote der Agenturen für Arbeit zu finden.

Einführung ins Internet für über 75-jährige

Hagen – An Interessierte ab 75 Jahren wendet sich der Internet-Einführungskurs der VHS Hagen, der von Montag, 20. April, bis Mittwoch, 22. April, täglich von 14 bis 17:15 Uhr im Haus des DBB, Schwanenstraße 6-10, angeboten wird. Interessierte können ihr Notebook mitbringen. Weitere Informationen beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de

„Bollywood“ in Volmarstein

Elvira gesucht BSP Abschlussfest 2014Wetter(Ruhr)/Volmarstein – „Toben, bauen, spielen“ heißt es auch in diesem Jahr wieder, wenn die kreativen Kids aus Wetter in den ersten drei Wochen der Sommerferien auf dem traditionellen Bauspielplatz aktiv sind. In diesem Jahr geht es auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes an der Grünewaldstraße in Volmarstein um die farbenprächtige und mythenumrankte „Bollywood-City“. Der Bauspielplatz wird gemeinsam von der Stadt Wetter (Ruhr) und der Ev. Stiftung Volmarstein organisiert und findet vom 29. Juni bis 16. Juli (jeweils von 10 bis 16 Uhr) als inklusiver Bauspielplatz zum dritten Mal auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes an der Grünewaldstraße in Volmarstein statt. Dort können sich die Kinder zwischen sieben und 13 Jahren auf eine faszinierende und abenteuerliche Zeit freuen.
Denn die Kinder machen sich auf die Suche nach der Elefantendame Elvira. Auf dem letzten Bauspielplatz hatten die Bewohner der Holzstadt „Wood City“ herausgefunden, wohin Elvira verschwunden war: Sie suchte ihre Verwandtschaft in Indien. Da liegt es doch nahe, dass nun alle Kids hinterher reisen und Elvira auf ihrer Reise durch Indien begleiten…
Anne-Kathrin Forke vom Fachdienst Jugend, die gemeinsam mit ihrem Team aus pädagogischen Fachkräften den Bauspielplatz betreuen wird, ist sich sicher: „In unserer Bollywood-City gibt es viel zu erleben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Kids erwartet wieder viel Spaß und tolle Abenteuer.“
Das ist nicht zuviel versprochen, denn mit der Nähe zum Hochseilgarten der ESV können sich die Kinder auch auf einige Kletterangebote freuen. Die Kids können sich in diesem Jahr noch auf ein weiteres tolles Angebot freuen, denn während der Zeit des Bauspielplatzes steht auch ein Ausflug zu einem Reiterhof auf dem Programm.
Zum bewährten und beliebten Programm des Bauspielplatzes gehören natürlich auch der „Hütten-TÜV“ des THW und das Fußballturnier, das in diesem Jahr auf den Namen “Bollywood City Cup“ hört.
Eltern, die ihre Kinder in den ersten Ferienwochen in diese „Traumstadt“ locken wollen, sollten beachten: Anmeldetag für den Bauspielplatz ist Samstag, der 25. April, von 11 bis 13 Uhr im Jugendzentrum, Kaiserstraße 118. Eine Woche Bauspielspaß kostet 29 Euro, alle drei Wochen kosten 70 Euro, für Geschwisterkinder gibt es Ermäßigungen. Der Preis beinhaltet Bustransfers aus und in die Ortsteile, alle Mahlzeiten, Material und Ausflüge. Restplätze werden ab dem 27. April im Fachdienst Jugend, Bornstraße 2 (Zimmer 51) vergeben. Alle Infos auch unter http://www.stadt-wetter.de/8283.html sowie unter http://www.wetter-kidz.de. Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket in Verbindung mit der Anmeldung (Beantragung einer Kostenübernahme) gibt es unter Tel. 840334

Jahreshauptversammlung des Polizeisportverein Iserlohn

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-jahreshauptversammlung-des-polizeisportverein-iserlohnIserlohn –  Am 26.03.2015 fand die Jahreshauptversammlung (JHV) des Polizei-SV Iserlohn statt. Der Vorsitzende Freddy Klahold konnte auf ein
erfolgreiches Jahr in allen Abteilungen zurückblicken. Besonders
erfreulich: im vergangenen Jahr konnte eine neue Fußballabteilung
gegründet werden. Die neue Homepage des Polizei-SV wurde sehr gut
angenommen und bietet Interessierten nun wieder alle wichtigen
Informationen.    Alle Stellen des Vorstandes konnten im Rahmen der JHV neu besetzt werden. Freddy Klahold wurde wiederholt einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Bernd Quasnewski  wurde im Amt des Schatzmeisters bestätigt. Markus Müller von der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis wurde als Geschäftsführer sowie Alexander Hesse aus der Fußballabteilung als Schriftführer gewählt.    Freddy Klahold stellte zum Abschluss die für das kommende Jahr
bevorstehenden Planungen vor. Wichtig war ihm herauszustellen, dass der Polizei-SV sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bevölkerung versteht. Der Polizei-SV ist ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten mehr Informationen auf www.psv-iserlohn.de.
Anlage: Foto (v.l.n.r.: PSV Vorsitzender Freddy Klahold, Geschäftsführer Markus Müller,  Leitender Polizeidirektor Johannes Stappert)

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
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+++ Dortmund: Polizei sucht Zeugen nach Wohnungseinbruch in Dortmund-Mitte +++ MK: Schwerer Verkehrsunfall: Frau eingeklemmt +++ Hagen: Über 50 Radnabendeckel gestohlen +++ Hagen: Versuchter Einbruch +++ Hagen: Auffahrunfall mit einer Leichtverletzten +++ Hagen: Tageswohnungseinbruch +++ MK: Am Loh ist was los +++ Lüdenscheid: Mehrere Einbrüche angezeigt +++ MK: Navigationsgerät sucht seinen Besitzer +++ MK: Einbrecher in Moschee   +++ Ennepetal: Einsätze für die Feuerwehr +++ Dortmund: Ungewöhnlicher Einbruch in Autos – Unbekannte knacken zwei Porsche-Dächer +++ Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen

Spannend statt trocken: Versammlung des Theaterfördervereins

Hagen. (TV58.de / Hans Leicher.) Mitgliederversammlung des Theaterfördervereins Hagen. Was in der Einladung trocken klingt, entpuppt sich als spannender Sonntag Vormittag. 180.000 Besucher haben das theaterhagen in der vergangenen Spielzeit besucht, berichtet Klaus Hacker, Vorsitzender des Theaterfördervereins Hagen, bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Sonntag, 12. April, im LUTZ. Hacker unterstreicht damit ein Alleinstellungsmerkmal für das theaterhagen. Die genannte Besucherzahl ist der Einwohnerzahl Hagens nah, dennoch wird nicht jeder Hagener Bürger das Theater besucht haben. Bedenken muss man die nicht unerhebliche Zahl der Menschen aus der Region oder aus dem ganzen Land, die hier die Vorstellungen besuchen und natürlich auch diejenigen Kulturinteressierten, die gewiss mehr als einmal pro Spielzeit ins Theater kommen.

Mitglieder

Vereinsintern stagniert die Mitgliederzahl bei knapp unter 500. 21 Neuzugänge gab es im vergangenen Jahr, jedoch gibt es auch immer wieder entsprechende Abgänge. „Jüngere Menschen täten uns gut“, stellt Hacker fest. Damit meint er nicht die 17-Jährigen, sondern die unter 60-Jährigen. Gerade die, die auch bereit sind, sich in der Führung zu engagieren. Mitgliederwerbung ist also das Stichwort und auf das 500. Mitglied wartet eine große Überraschung. Wie diese aussieht, da lässt sich der Vereins-Vorsitzende nicht in die Karten schauen. Ein großer Dank von Klaus Hacker an das große, nicht selbstverständliche Engagement der Vereinsarbeit bleibt nicht aus.

Aktivitäten

Führte im vergangenen Jahr die jährliche Theaterfahrt nach Hannover, ist in diesem Jahr eine Fahrt nach Düsseldorf geplant. Aber auch die regelmäßigen Treffen der Vereinsmitglieder macht Hacker schmackhaft. So trifft man sich z.B. jeweils am letzten Freitag im Monat im Hagener Kolpinghaus. Vorgestellt werden jeweils Menschen, die auf und hinter der Bühne arbeiten.
Was wäre ein Theaterförderverein, wenn er nicht entsprechende Aktivitäten für das Theater und die Bürger nachweisen kann? So hat der Verein wiederum 3.000 Eintrittskarten für das Projekt „Jeder Schüler ins Theater“ finanziert. Die angebotenen Vorstellungen richten sich nach den Altersstufen. Gerade jungen Menschen will man ja seit Jahren zeigen, was Theater alles bieten kann. Die positive Resonanz auf diese Aktion ermutige zum Weitermachen. 10.300 Euro sind dafür aufgewendet worden, berichtet später der Schatzmeister. Über 3.600 Euro aber auch für Geschenk-Eintrittskarten an Paare, die sich in Hagen vermählt haben. Auch damit will man neues Publikum ins Theater führen. 3.000 Euro gingen als Theaterförderpreis an Raymond Ayers und nicht unerhebliche Beträge an das LUTZ, das Orchester, an das Große Haus für eine neue Titelanlage, für Blumensträuße und für 45.000 Euro wurde eine neue (gebrauchte) Harfe für das Orchester erstanden. Der finanzielle Aufwand für eine neue Harfe liegt übrigens im sechsstelligen Bereich. Mit Jahreseinnahmen von knapp 31.000 Euro ist das alles für den Verein nicht zu schaffen. Hier spielen auch große Einzelspenden und Rücklagen eine wichtige Rolle. Dass man mittlerweile an die Grenzen des finanziell Machbaren stößt, hielt Klaus Hacker nicht hinter dem Berg. Sieht man diese Beträge, so wird einem schwindelig, wenn man an die Millionenbeträge denkt, die in Zukunft fehlen werden.

Theaterzukunft

Ausführungen zur neuen gGmbH verschaffen einen personellen Überblick und die Sitze im Aufsichtsrat. Unverschönt zeigt Hacker die zu befürchtenden, weiteren Kürzungen und ihre Folgen auf. Innovative Vorschläge sind da gefragt. So wird auch der Nachfolger des 2017 ausscheidenden Intendanten, Norbert Hilchenbach, vor große Aufgaben gestellt. Später wird dann auch von einzelnen Mitgliedern gefordert, frühzeitig die Aufgabenstellungen eines neuen Intendanten zu formulieren. Hacker erinnert daran, dass die Fachzeitschriften und die Lokalpresse stets mit Lob über das theaterhagen berichten. Er zeigt hohe Auszeichnungen auf. So z.B. der Kommunale Klimaschutzpreis für das LUTZ, Bestes Konzertprogramm für das Philharmonische Orchester Hagen, Deutscher Tanzpreis für Ricardo Fernando. „Wer will verantworten, das aufzugeben?“ stellt Hacker die Frage in den Raum.
Das Theater in einer Stadt nehme eine besondere Stellung ein, auch im Zeitalter des Digitalen. „Es ist live“, stellt Bürgermeister Horst Wisotzki in seinem Grußwort der Stadt Hagen fest. Oberbürgermeister Eric O. Schulz hatte sich aus terminlichen Gründen entschuldigt. Auch Wisotzki sieht das theaterhagen in seiner Spartenvielfalt gefährdet. Dankbar sei er aber dafür, dass Klaus Hacker mit in die Aufgaben der Entscheidungen eingebracht werden könnte. Wisotzki hoffe, dass durch die Möglichkeiten der gGmbH die Vielfalt der Sparten gehalten werden können. Er sicherte zu, dass er im Rat der Stadt Hagen auf der Seite des Theaters sei.

Entlastung des Vorstands
Mit einer Gegenstimme wurde der Vorstand von den rund 130 anwesenden Vereinsmitgliedern entlastet.

Ausblick auf die neue Spielzeit

Werde er nach der der Zielgruppe des Theaters gefragt, so antworte Intendant Norbert Hilchenbach „alle“. Ein Stadttheater müsse viele erreichen und für die ganze Stadt dasein, so Hilchenbach. Das Theater handele von Menschen, Möglichkeiten und Grenzen. Es sei ein Ort der Möglichkeiten und der Freiheiten. In zwei getrennten Umfragen durch Fachzeitschriften sei das theaterhagen als beliebtestes Theater und als beliebtestes Opernhaus gewählt worden.
Im kommenden Jahr feiert das LUTZ seinen 15. Geburtstag. Der Senioren-Club zugleich sein 10-Jähriges. Grund genug für ein schönes und aufregendes Programm. Uraufführungen wird es geben aber auch Wiederaufnahmen wertvoller Stücke aus den vergangenen zehn Jahren. Das Große Haus wartet z.B. mit „Das Land des Lächelns“, „Die Zauberflöte“, „Madame Butterfly“ und „Fidelio“ (Wiederaufnahmen) sowie einer eigenen Produktion „Von Babelsberg bis Hollywood“ mit Filmmusik-Titeln auf. Die Produktion lehnt sich an die erfolgreiche Produktion „Fly me to the moon“ an. Die Musical-Fans dürfen sich freuen: auch die „Rocky Horror Show“ kommt wieder ins theaterhagen. Zudem kündigt Hilchenbach ein Feuerwerk an erstklassigen Kabarettisten an. Natürlich gibt es wieder die Weihnachts-Show mit Guildo Horn. Aber auch Größen wie Götz Alsmann und Bastian Pastevka werden die Theaterbühne bespielen. Nicht zu vergessen: ein umfangreiches theaterpädagogisches Programm. Der Intendant bedankt sich beim Theaterförderverein für die Verbundenheit und „…dass ihr immer da seid, gerade da, wo man nicht nur von Freunden umgeben ist“.

Versteigerung

Mit einer Versteigerung wartet die Bürgerstiftung auf: Dinge die man nicht kaufen kann werden durch den mittlerweile zum Profi-Auktionator mutierten Werner Hahn unter den Hammer kommen. Der Erlös soll dann dazu dienen, dass sich die Bürgerstiftung an der gGmbH beteiligen kann.

Stimmen

Auch kritische Stimmen gab es: So solle man Vorurteile hinsichtlich der Theaterbesucher auflösen und dem Vorwurf der „Oberschichtveranstaltungen!“ entgegenwirken. Es solle zudem schnell an einer Zielsetzung für den neuen Intendanten gearbeitet werden. Dieser müsse auch wissen, welche Voraussetzungen er hier vorfinde.

Ehrungen

Lediglich eine Mitglieder-Ehrung gab es in diesem Jahr: Klaus Friedrich Schütz wurde in Abwesenheit die Anerkennung für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft ausgesprochen.

Alles in allem, wie bemerkt, ein wirklich spannender Sonntag Vormittag. Zudem mit ungeschönten Worten über die ungewisse Zukunft des theaterhagen, über die sich viele Köpfe nicht im Klaren sind. Für einige Menschen scheinen die Auswirkungen weiterer Kürzungen auf dem Hagener Kultursektor und damit auch für das theaterhagen noch in weiter Ferne oder Schwarzmalerei. Die Tränen fließen erst dann, das hat die Vergangenheit auch in Hagen gezeigt, wenn Entscheidungen gefällt und die Dinge unabwendbar sind.

Sehen Sie dazu folgende Videos: