Basarteam Helfe spendet

20150410_Spende KSA und KBSHagen. „Beide Einrichtungen leisten eine sehr wichtige Arbeit in Hagen, deswegen unterstützen wir sie gerne“, sind sich Isa Rinke und Gesine Kellermann vom Basar-Team des ökumenischen Zentrums Hagen-Helfe einig. Am Donnerstag (9. April) überreichten sie 600 Euro an die Kinderschutzambulanz der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen und 500 Euro an die Krebsberatungsstelle Hagen.
„Wir sind hierfür sehr dankbar, wir werden die Spende für die Einzelfallhilfe verwenden“ sagt Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle. Katharina Schulze berichtete, dass die Spende in der Kinderschutzambulanz für Kinder von Flüchtlingsfamilien eingesetzt wird. „Wir müssen leider immer häufiger feststellen, dass viele Kinder auf der Flucht Schlimmes erlebt haben, wir können dank der Spende im Bereich der Diagnostik verstärkt Hilfe anbieten“, so Katharina Schulze.

„Bahnsteig 42“ im Bahnhof Letmathe

Bahnsteig TitelIserlohn-Letmathe. Man kann zweifelsfrei von einem echten Highlight für den Iserlohner Stadtteil Letmathe sprechen. Denn der Bahnhof Letmathe ist in Kürze wieder voller Leben! Und das auf ganz besondere Art und Weise, denn die Iserlohner Werkstätten halten nicht nur ein umfangreiches Angebot für Besucher und Bahnreisende vor, sondern ermöglichen Menschen mit Beeinträchtigung auch Teilhabe am Arbeitsmarkt.
„Bahnsteig 42“ – so heißt das neue Café/ Bistro im Bahnhof Letmathe, das ab dem 13. April von Mitarbeitenden der Iserlohner Werkstätten in Kooperation mit dia-service, dem Dienstleister für Gastronomie der Diakonie Mark-Ruhr betrieben wird. Im Bahnhof werden außerdem die Redaktion des hauseigenen Magazins caput, ein Kiosk mit Fahrgastinformationen zu den ABELLIO Zügen und verschiedene Kulturangebote integriert. „Unser Wunsch ist es, dass der Letmather Bahnhof zum Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger wird. Die Rahmenbedingungen haben wir hierfür gesetzt“, freut sich Martin Ossenberg, Geschäftsführer der Iserlohner Werkstätten, der gemeinsam mit Projekt-Koordinator Christophe Hessling und Dirk Wetjen-Schneider (dia-service) den „neuen Letmather Bahnhof“ im Rahmen eines Pressegesprächs vorstellte.
In guter Kooperation mit dem Architekten Manfred Kissing und dem Ressort Soziales der Stadt Iserlohn, sind Räumlichkeiten entstanden, die sich sehen lassen können und Innen wie Außen ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität versprechen. Unter Begleitung servieren und kochen Beschäftigte der Iserlohner Werkstätten im Café „Bahnsteig 42“. Dabei handelt es sich um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und besonderen Fähigkeiten. Die Speisekarte des Cafés/ Bistros kann sich ebenso sehen lassen und liest sich viel versprechend. Vom Frühstück, Speisen für den „kleinen Hunger“, über Hausgemachtes und Salate bis hin zu Letmather Krüstchen und Räucherlachs auf Reibekuchen – es bleibt kein Wunsch offen. Auch Kaffee und verschiedene Kuchen werden täglich frisch angeboten. Das Café ist montags bis freitags von 5.30 bis ca. 21 Uhr, samstags von 8 bis 21 Uhr und sonntags von 8 bis 16 Uhr geöffnet.
In der Bahnhofshalle öffnet ein Kiosk neu seine Pforten, der von Zeitungen, Zeitschriften, Snacks und Getränken alles bietet, was das Reiseherz begehrt. Der Kiosk hat montags bis freitags von 5.30 bis 16 Uhr geöffnet. Am Wochenende können die Produkte aus dem Kiosk über das Café/ Bistro bezogen werden
Die Iserlohner Werkstätten laden alle Interessierten herzlich zur großen (offiziellen) Eröffnung am Freitag, 17. April, ein! Während am Vormittag mit geladenen Gästen angestoßen wird, ist ab 15 Uhr alles für ein zünftiges Fest organisiert, „wir bieten Kaffee, Kuchen und Herzhaftes zu Preisen wie zu Dampflok-Zeiten“, lädt Martin Ossenbeg ein. Vor dem Bahnhof wird eine Bühne aufgebaut, von der bis in den frühen Abend (das Ende ist für 20 Uhr geplant) live-Musik erklingt. Neben „Workers-Delight“ spiele das Akustik-Duo „JonaLisa“ (Gitarre und Gesang) und die Nachwuchsmusikerin Kristine Römer, die einen Mix aus Pop Rock Coverstüücken verspricht.
Es soll mit der Eröffnung aber nicht beim einzigen kulturellen-Highlight im Bahnhof Letmathe bleiben, denn unter dem Motto „KAB42“ planen die Iserlohner Werkstätten ab sofort regelmäßig (Kultur-)Veranstaltungen im Letmather Bahnhof. Die erste ist schon geplant: „blind & lame“, das sind Kika und Lucy Wilke, die blinde Mutter und die Tochter im Rollstuhl, treten am 7. Mai auf. Das Repertoire umfasst eine Reihe internationaler Musikperlen, die die beiden Münchnerinnen von ihren Reisen in Südamerika, Frankreich und Afrika mitgebracht haben. Auf der Bühne sorgen blind & lame mit ihrer temperamentvollen Performance trotz minimaler Besetzung für maximal magische Momente. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Karten gibt es ab dem 13. April im Bahnhof Letmathe.

Hafturlauber mit Bagger unterwegs

Hagen. Am frühen Samstagmorgen erhielt die Polizei Hinweise
auf eine Ruhestörung an einer Baustelle in der Kölner Str., da dort
nach Angaben der Mitteiler gearbeitet würde. Auf dem Weg zum
Einsatzort staunten die Beamten nicht schlecht, als ihnen ein Bagger
entgegen kam. Herkömmliche Versuche, den Fahrer zum Anhalten zu
veranlassen, schlugen fehl. Der Baggerführer drückte statt dessen mit
dem Bagger einen Baum am Straßenrand nieder und fuhr auf das Gelände
der Bezirkssportanlage in Haspe. Dort konnte die Weiterfahrt unter
Zuhilfenahme technischer Mittel dann verhindert werden. Als der
24jährige ausstieg, wurde festgestellt, dass dieser stark
alkoholisiert war. Es wurde daher eine Blutprobe angeordnet. Ferner
wurde festgestellt, dass der Fahrer als Hafturlauber unterwegs war.
Der Hafturlaub wurde unmittelbar widerrufen und die Person der JVA
zugeführt.

Nothilfeeinsatz: Rückkehr aus Liberia

Rückkehr TitelMalte Engelhard aus Witten kehrt nach erfolgreichem Nothilfeeinsatz aus Liberia zurück

Witten. Malte Engelhard aus dem DRK-Kreisverband Witten hatte sich am 11.März im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes in die liberianische Hauptstadt Monrovia auf den Weg gemacht, um für vier Wochen als Hygieneexperte in der Infektionsklinik zu arbeiten, lokale Kolleginnen und Kollegen zu schulen und sich um sie Sicherheit des medizinischen Fachpersonals zu kümmern.

Am Samstagmorgen wird Malte Engelhard nach seinem erfolgreichen Nothilfeeinsatz mit dem Flugzeug aus Monrovia in Brüssel eintreffen. Seine Freundin Katharina, die sich ebenfalls beim DRK engagiert, und eine kleine Delegation ehrenamtlicher Rotkreuzler werden ihn anschließend am Bahnhof empfangen. Am Samstagabend erwarten ihn Freunde und Familie wieder zurück in der Heimat.

Malte Engelhard, der die Wittener Rotkreuzler in kurzen Emails über seine wichtigen Aufgaben und abwechslungsreichen Tätigkeiten informiert hatte, kann auf einen sehr erfolgreichen ersten Auslandseinsatz zurückblicken: “Die Zusammenarbeit mit den insgesamt 116 lokalen Kolleginnen und Kollegen im „Hygieneteam“ hat mir großen Spaß gemacht, täglich haben wir eine Menge voneinander gelernt und eine Menge geschafft im täglichen Klinikbetrieb. Auch die Weiterentwicklung der Notfallpläne, zum Beispiel im notfallmäßigen aber dennoch sicheren Ablegen der lebensrettenden Schutzanzüge, ist uns gemeinsam hervorragend gelungen.“

Wittener Rotkreuzler freuen sich über „neuen“ Rettungswagen

RTW TitelWitten. Mit der Indienststellung des gebraucht gekauften, selbst ausgebauten und jetzt fertig ausgerüsteten Rettungswagens haben die Wittener Rotkreuzler ihr großes Ziel aus dem Jubiläumsjahr 2014 nun erreicht: Ein „neuer“ Rettungswagen musste her, um das mittlerweile 17 Jahre alte Vorgängermodell ersetzen zu können.

„Am Ende waren es rund 30.000 Euro und eine Menge ehrenamtliches Herzblut und Zeit, die wir in Anschaffung, Ausbau und in die hochwertige Ausrüstung unseres neuen Rettungswagens investiert haben, der ab sofort 365 Tage im Jahr, jeweils im Einsatzfall in wenigen Minuten durch Ehrenamtliche besetzt, für den Erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz zur Verfügung stehen wird.“, so DRK-Vorstand Wilm Ossenberg-Franzes, der sich gemeinsam mit „seinen“ Ehrenamtlichen über das neue Rettungsmittel freut.

Auf sämtlichen Veranstaltungen, die das Wittener DRK im Jahr des 125-jährigen Jubiläums 2014 ausgerichtet hatte, wurden die Bürgerinnen und Bürger sowie die insgesamt 3.000 Mitglieder um Spenden gebeten, etwa 20.000 Euro sind so zusammengekommen: „Für einen neuen Rettungswagen hat es leider nicht gereicht, aber mit unserem „jungen Gebrauchten“ werden wir einige Jahre bei guter Pflege viele Einsätze zu Wohle von Bürgern in Not fahren können.“, so Ossenberg weiter.

Rettungsdienstleiter Carsten Brandt und Fachdienstleiter Marcel Zierenberg, die für die sanitätsdienstlichen und rettungsdienstlichen Rotkreuzhilfen im Notfall in Witten federführend zuständig sind, führten Interessierte am Donnerstag durch den „Neuzugang“ am Wittener Rotkreuzzentrum.

„Das neue Fahrzeug entspricht nicht  nur den neusten technischen und medizinischen Vorgaben sowie dem aktuellen Stand der Technik sondern ist auch besonders auf unsere lokalen Bedürfnisse abgestimmt. Für besondere Einsätze haben wir zum Beispiel zusätzliches Material an Bord, so auch für unsere Sanitätswachdienste“, erklärt Brandt während Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp ergänzt: „Rotkreuzlöwe Henry Hilfreich taugt nicht nur als Maskottchen auf Stadtfesten, auch als Miniaturausgabe eignet er sich hervorragend, um Kinder mit Schmerzen oder in angstbesetzten Situationen zu betreuen und zu beruhigen. Auch besondere Wörter- und Übersetzungsbücher für Einsätze, in denen wir Sprachbarrieren ausgesetzt sind, befinden sich an Bord!“

Hausbesetzer festgenommen

Dortmund. Am Freitag Abend, gegen 21.30 Uhr, sammelten sich zunächst ca. 30
Personen des politisch linksgerichteten Spektrums im Bereich der
Straße Lütgenholz an einem leer stehenden ehemaligen
Geschäftsgebäude. Ein Teil dieser Personengruppe verschaffte sich im
weiteren Verlauf gewaltsam und unberechtigt Zutritt zu diesem
Gebäude. Eine Fensterscheibe wurde dabei zerstört. Ein Banner mit der
Aufschrift „Besetzt“ wurde zudem an der Außenfassade des Objektes
angebracht.

Der zugehörige Gebäudeverantwortliche konnte durch die Polizei
zeitnah ermittelt werden. Dieser stellte Strafantrag wegen
Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Es folgte das Betreten und
die Durchsuchung des Objektes durch Polizeikräfte. In diesem
Zusammenhang konnten 10 tatverdächtige Personen angetroffen und
zunächst vorläufig festgenommen werden. Sie wurden dem zentralen
Polizeigewahrsam zwecks Durchführung von Anschlussmaßnahmen
zugeführt. Zum Zeitpunkt der Räumung befanden sich vor der
Einsatzörtlichkeit ca. 65 Personen, die ebenfalls dem linken Spektrum
zuzuordnen waren. Eine durch diese Gruppierung kurzfristig
angemeldete Versammlung wurde polizeilich nicht bestätigt. Erst nach
mehrfacher Aufforderung entfernten sich die Personen in Kleingruppen
aus dem Bereich Lütgenholz. Strafanzeigen gegen die vorläufig
festgenommenen Personen wurden vorgelegt. Die Sicherung des
Geschäftsgebäudes wurde veranlasst.