Jugendliche aufgepasst!

Hagen – Unter diesem Motto bietet der Kinderschutzbund im wahrsten Sinne des Wortes einen Kurs für Jugendliche an, die Kinder gerne betreuen möchten. Doch das ist  – manchmal –  leichter gesagt als getan.  Was ist zu tun, wenn ein Kind absolut nicht mit dem Schreien aufhören will? Wie werden Babys eigentlich richtig gewickelt? Wie bekommt man den Wutanfall einer Vierjährigen in den Griff? Dieses und vieles mehr ist das Thema eines Babysitterkurses, der Jugendlichen ab 14 Jahren die wichtigsten Grundlagen der Kinderbetreuung vermitteln soll. Für die Eltern, die ihr Kind einem Babysitter anvertrauen, ist es wichtig, dass der Babysitter nicht nur nett und freundlich ist, sondern sich auch mit Kindern auskennt. Schließlich möchten sie ihren Nachwuchs nicht in schlechte Hände geben. Darum bildet der Kinderschutzbund Jugendliche ab 14 Jahre aus. Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an dem Kurs ein Babysitterzertifikat. Das trägt zum Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den Babysittern bei und kommt natürlich den Kindern zugute, die betreut werden sollen.  Damit die „frisch gebackenen“ Babysitter ihre Ausbildung anwenden und sich etwas Taschengeld dazu verdienen können, übernimmt der Kinderschutzbund einen Babysitter-Vermittlungsdienst.  Der Babysitterkurs findet am Samstag, 25. April 2015 und Sonntag, 26. April 2015 jeweils von 11-18 Uhr statt. Treffpunkt ist das Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes in Hagen, Potthofstr. 20. Die Kursgebühr beträgt inklusive Materialkosten 18,- Euro. Information und Anmeldung im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0.

VHS-Vortrag: „Korfu – 250 km zu Fuß über die grüne Insel Griechenlands“

Hagen – Zu einem 3D-Vortrag von Rüdiger Schneider zum Thema „Korfu – 250 km zu Fuß über die grüne Insel Griechenlands“ lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen der Vortragsreihe mit der Deutsch-Griechischen Gesellschaft am Dienstag, 21. April, um 20 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Eine griechische Insel intensiv kennenlernen gelingt am besten, wenn man sie „per Pedes“ durchschreitet. Auf der Ionischen Insel Korfu bietet der Weitwanderweg „Corfu-Trail“ dazu beste Voraussetzungen. Um die Schönheiten von Natur und Kultur zu ergründen, geht es überwiegend auf historischen, uralten Wegen und Maultierpfaden von insgesamt 250 Wanderkilometern auf eine 18-tägigen Reise quer über die Insel. Referent Rüdiger Schneider macht es mit 3D-Bildern möglich, Korfu hautnah zu erleben. Der Vortrag ist kostenlos, nähere Informationen zur Reservierung unter der Kurs-Nr. 1320 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter 02331/2073622.

VHS-Abend zur Rente bei Erwerbsminderung

Hagen – Zum Thema gesetzliche Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit informiert die Volkshochschule am Dienstag, 21. April, von 18 bis 20.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, durch einen fachkundigen Referenten der Deutschen Rentenversicherung. Eine Situation, die möglicherweise jeder Beschäftigte fürchtet, kann jederzeit eintreten: Der Gesundheitszustand lässt eine weitere Erwerbstätigkeit nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr zu. Jetzt stellen sich für die Betroffenen viele Fragen: Muss ein Rentenantrag gestellt werden? Wenn ja, wo? Oder bekommt man die Rente automatisch? Wie viel Rente hat man überhaupt zu erwarten? Darf noch hinzu verdient werden? In den vergangenen Jahren hat der Gesetzgeber bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhebliche Änderungen vorgenommen. Diese sowie die Auswirkungen durch die Verschiebung der Altersgrenzen werden bei dem kostenlosen Infoabend dargestellt und erläutert. Das Serviceteam der VHS bittet um eine rechtzeitige Platzreservierung unter 02331/2073622.

VHS-Kurs zur Makrofotografie

Hagen – Viel Wissenswertes zum Thema Makrofotografie erhalten ambitionierte Fotografen am Samstag, 25. April, von 10 bis 17 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. In einem theoretischen Teil werden verschiedene Makro-Techniken sowie Fragen nach Ausrüstung thematisiert: Was brauche ich wirklich? Was kostet das alles? Welche Alternativen gibt es? Anschließend werden die erlernten Abläufe unter Einsatz von zur Verfügung gestelltem Makro-Zubehör in die Praxis umgesetzt, wobei die Teilnehmer ganz alltägliche Dinge aus einem neuen Blickwinkel wahrnehmen. Mitzubringen sind eine digitale Spiegelreflexkamera, ein Stativ und falls vorhanden, Makro-Zubehör. Weitere Informationen zum Kurs mit der Nr. 5016 unter 02331/2073622 oder im Internet unter http://www.vhs-hagen.de.

Umbau der Bushaltestellen „Bettermannshof“ und „Lützowstraße“

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen beabsichtigt, ab 13. April im Auftrag der Stadt Hagen, die Bushaltestellen „Bettermannshof“ und „Lützowstraße“ umzubauen. Die Bushaltestelle „Bettermannshof“ befindet sich auf der Haldener Straße und betrifft die Fahrtrichtung stadtauswärts. Die bestehende, gepflasterte Busbucht wird dabei im Vollausbau erneuert und anschließend mit einer Asphaltdecke verschlossen. Die angrenzende Fahrspur der Haldener Straße wird im Zuge der Umbaumaßnahme auf einer Länge von ca. 50 Metern saniert. Die Sanierung umfasst dabei die Neuherstellung einer Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht. In den Gehwegflächen werden taktile Leitelemente eingebracht. Die vorhandenen Naturbordsteine bleiben jedoch bestehen. Die Abgrenzung zwischen Busbucht und Fahrbahnspur wird durch eine zweireihige Flussbahn realisiert.

Die Bushaltestelle „Lützowstraße“ befindet sich auf der Lützowstraße Fahrtrichtung stadtauswärts. Der Umbau betrifft lediglich die Busbucht, die ebenfalls im Vollausbau erneuert wird. Der Abschluss zur Fahrbahn erfolgt über einen Tiefbord mit vorgesetzter einreihiger Flussbahn. Im Gehweg werden taktile Leitelemente eingebracht und der vorhandene Plattenbelag wieder verlegt. Die bestehenden Bordsteine bleiben erhalten und werden nicht erneuert. Für die Bauausführung sind ca. sechs Wochen vorgesehen.

Flowerpower, Popopcola – Auf Plateausohlen durch die 70er

Flowerpower, PopopcolaDer zweite Teil der 70er-Jahre-Revue feiert Premiere am 24. April

Hagen. Wer die 70er-Jahre-Revue „Ein Bett im Kornfeld“ mochte, sollte sich den Nachfolger „Flowerpower, Popopcola – Auf Plateausohlen durch die 70er“ auf keinen Fall entgehen lassen. Die Revue mit Dario Weberg feiert am Freitag, dem 24. April, um 19:30 Uhr Premiere im Theater an der Volme. Gute Musik und gute Laune sind garantiert. Die 70er Jahre, Zeit der Hippies, Flowerpower und sexuellen Revolution. „Sex, drugs and Rock ’n‘ Roll“ galten als Schlagwörter für eine Hippie-Jugendbewegung, die in San Francisco als aktive Friedensbewegung ihren Anfang nahm. Eine Jugend, die gegen gesellschaftliche Zwänge und bürgerliche Tabus antrat. Auch musikalisch war diese Zeit sehr vielfältig, von Psychedelic Rock über Folk-Balladen bis hin zu lyrischen Liedern. Dario Weberg nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch diese unvergleichliche Zeit, die wie keine andere für Frieden und Freiheit stand.

Die Premiere ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen finden statt am 17.05., 30.05., 13.06. (Theater und Barbecue) und 16.07. Karten gibt es an der Theaterkasse, unter 02331 6958845 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Nähere Informationen unter http://www.theaterandervolme.de.

109 Kinder bei der Academy

phoenixMehr als 100 Kinder kamen zum Start in die Osterferien am Samstag, 28. März, zum großen offenen Event der kinder+Sport Basketball Academy in die Sporthalle Altenhagen. Anders als ursprünglich geplant gibt es noch vor den Sommerferien ein weiteres offenes Event in Hagen, bei dem fünf Allstar-Anwärter ihre Chance wahrnehmen können. Zudem begibt sich die kinder+Sport Basketball Academy mit Stationen in Kamp-Lintfort und Soest im Mai „on tour“.

109 Kinder durchliefen insgesamt den Parcours mit den Stationen Werfen, Passen, Dribbeln und Koordination. „Alle Teilnehmer hatten wie immer sehr viel Spaß und waren mit viel Eifer dabei“, sagt Phoenix-Jugendkoordinator und Projektleiter Matthias Grothe. Gleich vier Allstar-Anwärter versuchten ihr Glück. „Unter ihnen waren auch Spieler aus der JBBL-Mannschaft der Phoenix Hagen Youngsters. Leider sind sie aber an den Herausforderungen gescheitert“, so Grothe. Dafür schaffte ein Teilnehmer das Master-Level und kann sich nun ebenfalls an der höchsten Stufe probieren. Der einzige Träger des schwarzen Trikots in Hagen bleibt damit vorerst Liam Ben Pauli. Im Alter von erst neun Jahren hatte Liam im Dezember das Allstar-Level der kinder+Sport Basketball Academy gemeistert und wurde dadurch nicht nur zum jüngsten Allstar überhaupt, sondern auch zum ersten außerhalb des Standortes Berlin.

Für alle basketballverrückten Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und 15 Jahren bietet die kinder+Sport Basketball Academy noch vor den Sommerferien ein zusätzliches offenes Event in Hagen an. „Den Termin und den genauen Ort werden wir dann schnellstmöglich bekanntgeben. Alle bisherigen Teilnehmer erhalten wie immer eine entsprechende Einladungsmail“, verspricht Matthias Grothe. Außerdem gastierte die kinder+Sport Basketball Academy am Mittwoch, 8. April, beim Ostercamp des SV Haspe 70 sowie am Donnerstag, 9. April, beim Ostercamp von Phoenix Hagen. Auch im Mai begibt sich die Academy „on tour“: Am Samstag, 23. Mai, findet ein offenes Event in Kamp-Lintfort statt. Eine Woche später, am 30. Mai, ist die kinder+Sport Basketball Academy in Soest zu Gast.

Weitere Informationen und Videos gibt es online unter kinderplussport.de. Dort sind auch Neuanmeldungen für alle Veranstaltungen möglich. Schriftliche Anmeldeformulare liegen zudem in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen in der Funckestraße aus oder können unter grothe@phoenix-hagen.de angefordert werden. Kinder und Jugendliche, die schon teilgenommen haben, brauchen lediglich ihren Teilnehmerausweis mitbringen. Projektleiter Matthias Grothe beantwortet unter der angegebenen E-Mail-Adresse auch gerne weitere Fragen.

Werkhof-Pilotprojekt soll Flüchtlingen helfen

WerkhofHagen. Einen Überblick über die vielfältigen Integrations- und Beschäftigungsmaßnahmen verschafften sich jetzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner und seine Stellvertreterin Nesrin Öcal bei der Werkhof gGmbH. An verschiedenen Standtorten in Hagen und Hohenlimburg bietet der Werkhof langzeitarbeitslosen Menschen verschiedenste Beschäftigungen in Sozialkaufhäusern und Werkstätten an. Ziel ist und bleibt dabei die Annäherung an den ersten Arbeitsmarkt.
Wie die beiden Kommunalpolitiker bei ihrer Rundreise in der Obernahmer von Werkhof-Geschäftsführer Ralph Osthoff erfuhren, möchte sich der Werkhof auch bei der Betreuung von Flüchtlingen mit einem besonderen Programm einbringen. „Wir haben hier in Hohenlimburg eine hervorragend ausgestattete Werkstatt. Hier wurden in erster Linie Fahrräder repariert, hier kann aber auch geschweißt und sogar geschmiedet werden. Es gibt sicherlich unter den Flüchtlingen Handwerker oder zumindest handwerklich begabte Menschen, die sich hier betätigen könnten“, so die Idee von Ralph Osthoff. Die Nähe zu der Flüchtlingsunterkunft in der Regenbogenschule biete sich geradezu an für ein solches tagesstrukturierendes Projekt. Nesrin Öcal und Mark Krippner sagten dafür ihre volle Unterstützung zu. „Für die Menschen ist doch das Schlimmste, dass sie in solch einer Unterkunft zunächst einmal zum Nichtstun verdammt sind. Sie dürfen nicht arbeiten und haben kaum Zugang zu Freizeitangeboten. Da ist solch ein Projekt mehr als sinnvoll. Möglicherweise entwickeln sich daraus ja auch Zugänge zum Arbeitsmarkt“, so Mark Krippner
Bereits zu Weihnachten hatte sich der Werkhof um Flüchtlingskinder gekümmert. Im Rahmen einer Weihnachtsfeier gab es Spielzeug-Geschenke, die ebenfalls aus einem Werkhofprojekt stammen. Hinter dem Projektnamen „Rückspiel“ stehen Menschen mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit, die gebrauchtes Spielzeug in Werkstätten restaurieren, das anschließend kostenlos an Sozialeinrichtungen weitergegeben wird. Darunter befinden sich der Warenkorb Hagen, die Dortmunder Tafeln oder auch die Russlandhilfe in Altena. Bei diesem Projekt mit bis zu 50 Arbeitsplätzen handelt es sich gleichzeitig um eine komplette Übungsfirma mit Werkstätten, Verwaltung, Logistik und Kantine.
Natürlich warfen Nesrin Öcal und Mark Krippner auch einen Blick ins „Nähstübchen“, wo unter dem Leitmotto „Integration durch Kreativität“ Frauen mit Migrationshintergrund durch eine kreative Tätigkeit in den Berufsalltag integriert werden. Nicht fehlen durfte zum Schluss der Besuch der Werkstätten und Ausstellungsräume von Möbel & Mehr in Eckesey. An der Eichendorffstraße werden gut erhaltene Gebrauchtmöbel für Menschen mit einem kleinen Geldbeutel aufgearbeitet und wieder zum Verkauf angeboten. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass in den Werkstätten des Werkhofs hervorragende Arbeit geleistet wird, um mit der Unterstützung des örtlichen Jobcenters Jugendliche und langzeitarbeitslose Menschen wieder an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen. Dieses Zusammenspiel muss fortgeführt und noch ausgebaut werden“, so Nesrin Öcal, die Mitglied der Trägerversammlung des Jobcenters ist.

Hohenhof in „Iconic Houses Network“ aufgenommen

Der Hagener Hohenhof, 1908 von dem belgischen Architekten Henry van de Velde erbaut, ist seit April Mitglied im internationalen „Iconic Houses Network“. Als erstes Haus im Ruhrgebiet und in Westfalen wurde das Wohnhaus für den Hagener Folkwang-Museumsgründer Karl Ernst Osthaus in die bedeutende Riege der Iconic Houses aufgenommen. Bei diesen handelt es sich um außergewöhnliche Architektenhäuser des 20. Jahrhunderts, die einen besonderen Stellenwert in der Geschichte der modernen Architektur haben und für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Alle Häuser werden auf der website http://www.iconichouses.org präsentiert, eine einzigartige Informationssquelle für alle interessierten Architekturliebhaber. Auf einer Weltkarte werden rund 150 Architektenhäuser, mit entsprechenden Daten, Fotos, Hintergrundinformationen und aktuellen Hinweisen angezeigt. „Teil dieses Netzwerks zu sein, bedeutet für den Hohenhof eine wesentliche Anerkennung und ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die weltweite Verbreitung des Werkes von Henry van de Velde,“ so Dr. Birgit Schulte vom Fachbereich Kultur der Stadt Hagen, die den Hohenhof betreut. „Vor dem Hintergrund der Einbindung in den Welterbeantrag ‚Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ ist dieser Status für den Hohenhof ein Gewinn“, unterstreicht Dr. Tayfun Belgin, Leiter des Fachbereichs Kultur.

Der Beigeordnete für Kultur der Stadt Hagen, Thomas Huyeng, verweist auf die Problematik, ein solch herausragendes Denkmal für die Nachwelt zu bewahren: „Eine große Herausforderung für die Gesellschaft wird der dauerhafte Erhalt des Hohenhofes für alle Generationen sein. Dies wird der Stadt Hagen nur mit der Hilfe Dritter in einer gesellschaftlichen Gesamtverantwortung zukünftig gelingen können.“

Zwei weitere van de Velde-Bauten in Deutschland haben ebenso den Rang als Iconic House: van de Veldes Wohnhaus Hohe Pappeln in Weimar sowie die Villa Esche in Chemnitz.

Die Aufnahme in das im November 2012 gegründete Iconic Houses Network folgt strengen Aufnahmekriterien. Es werden ausschließlich herausragende Bauten ausgewählt. So dürfen große Namen wie Fallingwater von Frank Lloyd Wright oder das UNESCO-Welterbe Villa Tugendhat von Mies van der Rohe nicht fehlen. Doch auch Entdeckungen wie Mart van Schijndel‘s Wohnhaus in Utrecht /NL sowie weitere Häuser, die sogar Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste anbieten, werden aufgenommen.

Die website iconichouses.org verdankt sich der Initiative der Architekturhistorikerin Natascha Drabbe, Eigentümerin und Direktorin des van Schijndel Hauses in den Niederlanden. Daraus entwickelte sich das Netzwerk der Träger und Kuratoren berühmter Architektenhäuser, das dem Erfahrungsaustausch über Betrieb und Erhalt der denkmalwerten Bauten dient.

Zum Organisationskommitee des Network gehören Susanna Pettersson, die frühere Direktorin der Alvar Aalto Stiftung; Lynda Waggoner, Direktorin des Fallingwater House; Kimberli Meyer, Direktorin des Schindler House und Iveta Cerna, Direktorin der Villa Tugendhat. „Bisher gab es keine Quelle, die Reisenden half, die Häuser aufzufinden und zu besuchen“, merkt Drabbe an. „Nun kann man, wenn man z.B. Paris besucht, feststellen, dass in der Nähe das einzige Haus von Alvar Aalto außerhalb Finnlands liegt. Zuvor waren gezielte Informationen dieser Art nicht gebündelt.“ Derzeit wird eine App für mobile Anwendungen entwickelt.

Das Iconic Houses Network verbindet den Tourismus mit der Entdeckung und Wertschätzung der Architektenhäuser des 20. Jahrhunderts. So sollen auf der einen Seite Besucher angelockt werden, auf der anderen Seite soll ein Bewusstsein geschaffen werden dafür, dass die Häuser, deren Unterhalt und Betrieb in Zeiten personeller und finanzieller Engpässe oftmals nicht gesichert ist, „am Leben erhalten werden,“ wie Drabbe formuliert. Darum sei es so wichtig, diese Häuser erleben zu können, und die website für diese Iconic Houses dient dazu, diese Erfahrung machen zu können.

Polizeibericht am Donnerstag

Foto: TV58.de
Foto: TV58.de

+++   Hagen: Dreimal Ladendiebe in Drogeriemarkt +++ Hagen: Einbruch in Kiosk +++ Hagen: Einbruch in Einfamilienhaus +++ Ennepetal:  Unbekannte dringen in ehemaliges Seniorenheim ein +++ Ennepetal: Sachbeschädigung an Pkw +++ Gevelsberg: Silbernen Mercedes beschädig +++ Wetter: Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus +++  Herdecke:  Diebstahl auf Baustellengelände +++ MK: Einbruch in Wohnhaus und Juwelier +++
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Tauchfahrt in die Vergangenheit

Hagen – Eine interessante Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit Geotouring am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr an. Mit Unterstützung der Hohenlimburger Kalkwerke GmbH geht es auf eine spannende Zeitreise 380 Millionen Jahre in die Vergangenheit, als Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres lag, das von einem mächtigen Korallenriff beherrscht wurde. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen. Das Programm beginnt vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39, mit einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk. Anschließend geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Dort besteht die Gelegenheit, selbst auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen. Die Veranstaltung endet gegen 15 Uhr.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet. Sie kostet 15 € für Erwachsene und 10 € für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs unbedingt erforderlich. Außerdem sollte an Hammer und Lupe sowie Taschen für die Fossilien und Mineralien gedacht werden. Alles was getragen werden kann, darf mitgenommen werden. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich und wird unter der Telefonnummer 02331/2072740 oder 0178/1964177 entgegengenommen.

30 Engpässe auf Autobahnen

Foto: Pixelio
Foto: Pixelio

Mit dem Ende der Osterferien setzt zum Wochenende der Rückreiseverkehr ein. Autofahrer müssen dabei mit 30 Engpässen auf Autobahnen rechnen. Eine gute Nachricht gibt es für den Verkehr auf der A45: Pünktlich zur Heimkehr aus dem Urlaub endet am Freitag (10.4.) gegen 5 Uhr die Vollsperrung für Arbeiten an Hochspannungsleitungen zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Witten und der Anschlussstelle Dortmund-Süd.

Über das letzte Ferienwochenende hinaus bestehen bleibt die Teilsperrung auf der A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg. Hier steht wegen der aktuellen Sanierungsarbeiten nur ein Fahrstreifen in Richtung Essen zur Verfügung, Fahrzeuge und Gespanne, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, können die Brücke Richtung Ruhrgebiet gar nicht passieren. Ursprünglich sollten die Arbeiten in diesen Tagen nach fünfwöchiger Dauer beendet werden, sie werden aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil sie umfangreicher sind, als ursprünglich angenommen.

Die größten Baustellen im Überblick:

•             A1: Greven bis Münster-Nord, Fahrbahnreparatur

•             A1: Remscheid bis Wermelskirchen, Ausbau

•             A1: Wuppertal-Langerfeld bis Wuppertal-Ronsdorf, Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wg. Gewichtsbeschränkung

•             A1: Burscheid bis Köln-Niehl, Brückenarbeiten und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

•             A1: Kreuz Köln-Nord bis Köln-Bocklemünd, sechsstreifiger Ausbau

•             A3: Kreuz Ratingen bis Kreuz Hilden, Deckenarbeiten

•             A3: Opladen bis Leverkusen, Fahrbahnverengung wg. Gewichtsbeschränkung

•             A4: Vetschau bis  Kreuz Aachen, Deckenarbeiten (nur FR Niederlande)

•             A4: Aachen-Zentrum bis Eschweiler-West, Umbau Autobahnkreuz Aachen

•             A4: Weisweiler bis Merzenich, Umlegung der Verkehrsführung auf den neuen Streckenabschnitt der A4, Neubau Anschlussstelle

•             A4: Elsdorf bis Kerpen, Umlegung der Verkehrsführung auf den neuen Streckenabschnitt der A4

•             A4: Frechen-Nord bis Köln-Klettenberg, Umbau

•             A31: Heek bis Gescher/Coesfeld, Deckenarbeiten

•             A40: Duisburg-Rheinhausen bis Duisburg-Häfen, Brückenarbeiten

•             A40: Dreieck Essen-Ost bis Essen-Frillendorf, Schallschutz

•             A40: Bochum-Dückerweg bis Bochum-Hamme, Ausbau

•             A42: Duisburg-Beeck bis Kreuz Duisburg-Nord, Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverengung wegen Gewichtsbeschränkung

•             A44: Aachen-Brand bis Broichweiden, Umbau Autobahnkreuz Aachen

•             A45: Schwerte-Ergste bis Kreuz Hagen, Brückeninstandsetzung

•             A45: Lüdenscheid bis Lüdenscheid-Süd, Umbau, Schallschutz

•             A45: Olpe bis Freudenberg, Brückeninstandsetzung

•             A46: Vollsperrung im Kreuz Mönchengladbach-Wanlo

•             A46: Grevenbroich bis Kreuz Neuss-West, Deckenarbeiten, Schallschutz

•             A46: Haan-Ost bis Wuppertal-Cronenberg, Brückenarbeiten

•             A46: Sonnborner Kreuz bis Wuppertal-Katernberg, Deckenarbeiten

•             A52: Kaarst-Nord bis Büderich, Brückenarbeiten

•             A52: Essen-Kettwig bis Essen-Rüttenscheid, Deckenarbeiten

•             A57: Bovert bis Holzbüttgen, Ausbau Autobahnkreuz Kaarst

•             A57: Kreuz Neuss-Süd bis Dormagen, Brückenarbeiten (Behelfsbrücke)

•             A59: Kreuz Düsseldorf-Süd bis Düsseldorf-Benrath, Umbau

Innerhalb der Baustellen werden immer möglichst viele Fahrstreifen für den Verkehr freigehalten. Um den Reiseverkehr so wenig wie möglich zu verzögern, verzichtet der Landesbetrieb zudem ab Freitagmittag auf Tagesbaustellen – es sei denn, es müssen bestimmte Arbeiten aus Verkehrssicherheitsgründen ausgeführt werden.