Herdecke: Eiche versperrt Straße

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Foto: Christian Arndt, Feuerwehr

Herdecke. Eine massive Eiche blockierte am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr
die Gederner Straße. Zum Glück stürzte der Baum nicht auf einen PKW.
Der 15 Meter lange Baum blockierte die ganze Straße. Eine Durchfahrt
für den Straßenverkehr war über eine Stunde nicht möglich.

Die Feuerwehr Herdecke wurde gegen 19:44 Uhr zur Unterstützung der
Feuerwehr Witten auf die Gederner Straße gerufen. Die Kollegen der
Nachbarstadt wurden zuerst gerufen und hatten festgestellt, dass es
sich um Herdecker Stadtgebiet handelte. Bis zum Eintreffen der
Blauröcke aus Herdecke fingen die Wittener schon mal an den Baum zu
zerteilen. Dies gestaltete sich, aufgrund des sehr dicken
Stammdurchmessers, nicht so einfach.

Nach Eintreffen der Feuerwehr Herdecke rückten die Wittener
Kollegen wieder ein und der der Baum wurde schließlich mit drei
Motorsägen zerteilt. Die dicken Baumstücke mussten mit mehreren
Personen von der Straße getragen werden. Im Hang wurden bei der
Erkundung des Einsatzleiters noch weitere Gefahrenbäume ausgemacht.
Diese mussten gefällt werden. Dies war für den erfahrenen
Motorsägenführer, im steilen und unwegsamen Hang, keine einfache
Angelegenheit. Kurz hintereinander schlugen zwei massive
Gefahrenbäume mit einem heftigen Knall auf die gesperrte Straße auf.
Die beiden Bäume wurden ebenfalls zerteilt und zur Seite geräumt.
Abschließend wurde die Straße noch grob von Sägespänen gereinigt.

Die Polizei sperrte währenddessen mit zwei Fahrzeugen über eine
Stunde die Straße. Der Verkehr wurde am Kohlensiepen sowie an der
Ender Talstraße frühzeitig abgeleitet.  Einige Auto- und LKW Fahrer
zeigten für die schwierigen Maßnahmen der Feuerwehr und die Sperrung
der Straße wenig Verständnis. Sie meckerten und forderten die
ehrenamtlichen Kräfte in einem „scharfen Ton“ auf, endlich schneller
zu machen.

„Es kann von Glück gesprochen werden, dass die massive Eiche auf
der vielbefahrenen Gederner Straße keinen PKW getroffen hat“, so der
Einsatzleiter. Die Feuerwehr war mit einer Löschgruppe über zwei
Stunden im Einsatz.

TSV HAGEN 1860 RICHTET TOP 4 NORD 2015 AUS

TSV_WNBL_TeamphotoDer Standort Hagen präsentiert im Frühjahr neben der Endrunde von JBBL und
NBBL ein weiteres, überregional bedeutendes Highlight des Jugendbasketballs: Am
Samstag, den 18.04. und Sonntag, den 19.04.2015 richtet der TSV 1860 das TOP 4
Nord der Weiblichen Nachwuchsbundesliga (WNBL) aus.
Der Deutsche Meister des Jahres 2013 blieb in der laufenden Saison sowohl in der
Gruppenphase wie auch in der Hauptrunde bis zur Niederlage in Chemnitz am
vergangenen Sonntag in den ersten 17 Spielen ungeschlagen, so dass die
Ausrichtung des TOP 4 Nord an die Volmestadt mit ihrer langjährigen, sehr
erfolgreichen Basketballtradition fällt. Weitere Teilnehmer sind die Girls Baskets
Braunschweig/Wolfenbüttel, der Herner TC sowie die am Sonntag siegreichen
ChemCats Chemnitz. Sollte sich der TSV 1860 Mitte April vor heimischer Kulisse
abermals durchsetzen, spielen die Westfalen kurze Zeit später um die Meisterschaft.
In der Karl-Adam-Halle in Vorhalle (Voßacker 23, 58089 Hagen) werden am
Samstag die beiden Halbfinalspiele ausgetragen, am Sonntag das Spiel um Platz 3
und das Finale. Der TSV 1860 präsentiert den teilnehmenden Mannschaften, den
Fans und allen Interessierten neben den vier hochkarätigen Partien an beiden Tagen
ein interessantes Rahmenprogramm mit vielen Attraktionen, die
abwechslungsreichen Speisen und Getränke werden zu moderaten Preisen
angeboten. Dieses gilt auch für die fan- und familienfreundlichen Eintrittspreise als
Tages-, bzw. Turnierticket zum Vorteilspreis.
Die gleichermaßen talentierte wie auch ambitionierte Mannschaft des jungen Soester
Headcoaches Sajeevan Sarangan hat die in sie gesetzten Erwartungen bisher nicht
enttäuscht: Trotz starker Konkurrenz zahlreicher hoch veranlagter Gegner gelang es
bisher, 17 von 18 Partien der Saison 2014/2015 für sich zu entscheiden,
streckenweise wurde herausragender Basketball gezeigt. Schlüssel zum Erfolg ist
dabei nicht nur die beeindruckende individuelle Qualität einzelner Akteure (z.B.
WNBL-Topscorer Leonie Schütter), sondern auch die geschlossene
Mannschaftsleistung einer homogenen Einheit an beiden Enden des Feldes und
auch darüber hinaus.
Die Damenbasketballabteilung sowie der Stammverein freuen sich auf ein
spannendes und hochklassiges TOP 4 und begrüßen am Wochenende des
18.04./19.04. alle Spielerinnen, Angehörigen, Fans und Basketballfreunde sehr
herzlich in Hagen-Vorhalle.

Osterspaziergang mit Eiersuche Am Stork

StorkWetter (Ruhr). Zum traditionellen Familienspaziergang am Ostermontag laden die Freunde des Stork auch in diesem Jahr wieder ein. Für die Kinder hat sich der Osterhase viel Mühe gegeben und im Wald und auf den Wiesen Ostereier versteckt. Alle, die im Naherholungsgebiet Am Stork mitwandern möchten, sind herzlich zum Treffpunkt am Ostermontag um 11 Uhr auf dem Parkplatz des BBW eingeladen.

 

Stadtteilforum Eppenhausen baut Jugendarbeit auf

Tanzen für Teens 01042015 - 9Hagen. Die Planungen für das neue Angebot „Mobile Jugendarbeit in Eppenhausen“ laufen auf Hochtouren. Jeden Mittwoch werden ab sofort in der Zeit von 17 bis 19 Uhr in und rund um die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 attraktive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gemacht. Am 01. April begeisterten sich 15 Mädchen und Jungen bereits bei einem Tanzprojekt. Das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. hatte zu einem Workshop im Rahmen des KulturRucksacks NRW eingeladen. Unter Anleitung der 22 jährigen ausgebildeten Übungsleiterin Sophie Fordt wurden nicht nur Tanzbewegungen geprobt und einstudiert, sondern auch als Krönung den Eltern zum Abschluss mit einer Choreographie präsentiert. Nach der durchweg positiven Resonanz wurden als Folgekurse direkt zwei weitere Mittwochtermine am 22.04. und am 29.04.2015 in der Zeit von 17 bis 18 Uhr festgelegt. Für einen Kinder-Trommelkurs am 11. und 12.04. gibt es nur noch einen freien Platz. Interessierte Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren können gerne an den kostenfreien Angeboten teilnehmen. Wer mitmachen oder das gemeinnützige Stadtteilforum Eppenhausen e.V. personell, ideel oder finanziell unterstützen möchte kann sich informieren unter www.hagen-eppenhausen.de.

Phoenix Hagen verliert gegen MCB

Phoenix Hagen muss eine unnötige Heimniederlage gegen den Mitteldeutschen BC verkraften. Trotz 18-Punkte-Führung zu Beginn des dritten Viertels setzte es am 29. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga eine 65:70 (42:27)-Niederlage gegen die Wölfe aus Weißenfels. Vor 3.026 Zuschauern in der ENERVIE Arena konnten die Feuervögel in der zweiten Hälfte nicht mehr ausreichend punkten, während der MBC seine Dreier-Quote in die Höhe schraubte.

Das Personal:

Ex-Feuervogel Mark Dorris feierte nach einem knappen Jahr seine Rückkehr in die ENERVIE Arena – allerdings im Trikot der Gäste. Wie auch der zweite ehemalige Hagener in Diensten des MBC, Kapitän Malte Schwarz, wurde er bereits im ersten Viertel eingewechselt. Anstelle von Dorris blieb Darryll Webb als überzähliger siebter Importspieler draußen. Die Hausherren konnten die Partie ohne Verletzungssorgen angehen: Headcoach Ingo Freyer schickte zu Beginn neben Larry Gordon, Dino Gregory, Keith Ramsey und David Bell auch wieder Youngster Niklas Geske aufs Parkett.

Der Spielverlauf:

Larry Gordon verpasste einen frühen Korberfolg nach wenigen Sekunden. Auf der Gegenseite lochte Djordje Pantelic ein. Nach Ausgleich von Dino Gregory besorgte Kapitän David Bell per Freiwurf die erste Hagener Führung zum 3:2. Die mussten die Feuervögel zunächst auch nicht an die Gäste aus Weißenfels abtreten. Dafür gelang denen umso häufiger und in konstanter Abfolge der Ausgleich: Pantelic traf zum 6:6 (4.), Vilhjalmsson zum 8:8 (5.), Christian Standhardinger erst zum 10:10 (6.). und schließlich zum 12:12 (7.). Nach knapp acht Minuten brachte Pantelic die Wölfe mit zwei Freiwürfen wieder in Führung. Dass die Freude der Gegner nur kurz währte, war einem jungen Mann namens Fabian Bleck zuzuschreiben: Per Korbleger erzielte er erst den Ausgleich, dann die Führung und traf nach Foul von Wyrick auch noch den Extra-Freiwurf (10.).

Im zweiten Viertel brauchte Phoenix zwei Minuten bis zum ersten Treffer. Der erfolgreiche Schütze war Fabian Bleck (13.), der mit sieben Punkten nach gut vier Minuten Spielzeit zwischenzeitlich bester Hagener Werfer war. Nun enteilten die Feuervögel den Wölfen erstmals ein wenig: David Bell traf per Freiwurf zum 26:19. Nachdem der MBC durch Standhardinger bis auf zwei Punkte herangekommen war (14.), erhöhte Bell den Vorsprung – wieder per Freiwurf – auf acht Zähler (16.). Niklas Geske kämpfte sich im Alleingang durch die Defense der Wölfe und sorgte mit seinem Korbleger zum 36:26 kurz vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr für die erstmalige zweistellige Führung (17.). Mit konsequenter Verteidigung und viel Tempo in der Offense ließ Phoenix die Distanz zu den Gästen weiter wachsen: Mit 42:27 ging es in die Pause.

Geske eröffnete die zweite Hälfte mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Danach taten sich die Feuervögel in der Vorwärtsbewegung deutlich schwerer gegen die besser verteidigenden Gäste. Erst dreieinhalb Minuten danach erlöste David Bell Phoenix mit einem weiteren Distanztreffer (25.). Die Trefferflaute der Gastgeber schlug sich auch im Ergebnis nieder: Massenats Dreier zum 48:39 ließ das Hagener Polster wieder auf einen einstelligen Wert schrumpfen (26.). Während die Wölfe in der ersten Hälfte nur einen einzigen von 15 Dreiern im Netz unterbringen konnten, trafen sie jetzt hochprozentig aus der Distanz – und in Person von Patrick Richard, Malte Schwarz und erneut Richard gleich dreimal hintereinander. Damit wechselte erstmals seit dem ersten Viertel die Führung (30.). Den 11:0-Lauf der Gäste beendete erst Niklas Geske eine halbe Minute vor Ende des dritten Viertels, der seinem Team damit die Führung zum 51:50 zurückholte.

Während die ENERVIE Arena zu einem Hexenkessel wurde, korrigierten die Feuervögel ihre Leistung aus dem dritten Viertel. Mit mehr Aggressivität erkämpften sie sich Bälle, wurden vorne gefährlicher und machten hinten dicht. Erst nach über vier Minuten gelang den Wölfen ein Treffer: ein Dreier von Beckham Wyrick, der den 53:53-Ausgleich markierte. Auch die Hagener ließen zunächst noch ein paar sichere Körbe liegen, wurden dann aber sicherer im Abschluss. Geskes Korbleger zum 60:53 verschaffte die nötige Sicherheit für die Crunchtime (36.). In der Defense hatte Phoenix den MBC für über drei Minuten aus dem Spiel genommen, bis Richard aus der Distanz traf (37.). Die letzten Minuten boten Hochspannung. Marc Liyanage per Dreier und Pantelic per Korbleger sorgten für den Ausgleich, Massenat mit zwei Freiwürfen für die Führung (39.). Jetzt lief bei Phoenix nichts mehr zusammen. Vilhjalmsson setzte den Schlusspunkt per Freiwurf.

Das Fazit:

Bitter machte diese Niederlage besonders der große Hagener Vorsprung zur Pause. Aber der MBC schaffte es, Phoenix Hagen sein Spiel aufzuzwingen und das Tempo zu drosseln. Bemerkenswert waren die in beiden Halbzeiten extrem variierenden Dreier-Quoten der Gäste: Versenkten die Wölfe in der ersten Hälfte gerade einmal sieben Prozent ihrer Distanzwürfe im Netz, waren es in der zweiten satte 62 Prozent. Unter den Körben war Phoenix mit 30 zu 44 Rebounds unterlegen. Bei den Feuervögeln trugen die jungen deutschen Spieler viel Verantwortung. Moritz Krume und Fabian Bleck spielten mehr als solide. Niklas Geske, der mit 17 Punkten und über 28 Minuten Spielzeit Karriere-Bestwerte aufstellte, wurde zweitbester Scorer hinter David Bell mit 19 Zählern.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. Auch nach der Pause war die Defense okay. Es lag vor allem an unserer Offensive im dritten Viertel. Wir hatten 15 Punkte Vorsprung, die Verteidigung war gut. Man hatte nicht das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte. Dann haben wir einfache Korbleger vergeben und der MBC hat begonnen, seine Dreier zu treffen. Davon haben wir uns nicht mehr erholt. Ich hatte auch den Eindruck, dass viele meiner Spieler auf dem Zahnfleisch gehen. Unsere Bank konnte uns heute keine Energie geben. Dazu haben wir den Rebound krass abgegeben. Es gab heute viele Gründe für die Niederlage.“

Silvano Poropat (Mitteldeutscher BC): „Es war das gleiche Spiel wie in Weißenfels, zum Glück für uns auch mit dem gleichen Ausgang. Mir war klar: Wenn es einen hohen Score gibt, dann verlieren wir. Wenn es ein niedriges Ergebnis gibt, sind unsere Chancen gut. Wir haben es heute geschafft, Hagen auf 65 Punkte zu halten. Das ist eine große Leistung. Nach der Pause haben wir zu 100 Prozent unser Spiel gemacht. Es war weder schnell noch schön, aber effektiv und klug. Vor der Pause hatten wir zu viel Respekt vor der Hagener Aggressivität, das haben wir in der zweiten Hälfte verbessert. Gratulation an meine Mannschaft, der Klassenerhalt ist fast geschafft.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Mitteldeutscher BC 65:70 (42:27)

Phoenix Hagen: Bell (19/1), Geske (17/2), Gordon (8), Bleck (7), Gregory (6), Nixon (3), Brown (3/1), Ramsey (2), Krume.

Mitteldeutscher BC: Richard (14/4), Standhardinger (13), Vilhjalmsson (11/1), Pantelic (9, 14 Reb.), Massenat (7/1, 8 Ass.), Wyrick (7/1), Schwarz (3/1), Clay (3), Liyanage (3), Dorris.

Zuschauer: 3.026

Schiedsrichter: Nesa Kovacevic, Johannes Hack, Tamer Arik

Technischer Kommissar: Volker Coners

Stationen: 8:8 (5.), 20:16 (10.), 30:24 (15.), 42:27 (20.), 48:34 (25.), 51:50 (30.), 58:53 (35.), 65:70 (40.).