Hagen Aktiv begrüßt Bahnhofsplanungen

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Hagen. Die Ratsfraktion Hagen Aktiv begrüßt, dass nunmehr die Planungen für die „Westside Hauptbahnhof“ in den Fokus der Stadtplaner rücken.

„Für besonders wichtig halten wir dabei die Verknüpfung der verschiedenen Verkehre, insbesondere des Öffentlichen Personen Nahverkehrs mit dem Individualverkehr“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Bücker. „Aber auch die Chancen, die sich aus der Vermarktung der Flächen hinter dem Bahnhof ergeben, müssen unbedingt genutzt werden“.

Hier sei es ein ausgesprochen positives Zeichen, dass die Stadt sich für die Vermarktung der Varta-Insel, einer hochproblematisch mit Schwermetallen belasteten Teilfläche, über den Flächenpool NRW professionelle Unterstützung gesichert habe. „Wir erwarten davon eine Verringerung des Entwicklungsdrucks auf den Außenbereich, diesem Druck ist zum Beispiel die aktuelle Diskussion rund um das Böhfeld geschuldet. Zusätzlich erhoffen wir uns über präzise ermittelte Aktivierungskosten und einer Co-Finanzierung durch das Land durchaus auch finanzielle Vorteile für die Stadt“, so Dr. Bücker weiter. Insgesamt müsse man bei der Aktivierung aller Flächen hinter dem Bahnhof mit Augenmaß vorgehen und ein Qualitätsniveau für Nutzung wie für Bauten definieren. Sonst bestehe die Gefahr, dass die reizvolle Umgebung hinter hässlichen Blechwänden verschwindet.

„Bei aller Vorfreude darf jedoch die „Eastside“ nicht vergessen werden“, warnt Dr. Bücker vor weiterem Attraktivitätsverlust im Bahnhofsumfeld. „Wir haben den großen Bahnhofsvorplatz, der gut für Feste genutzt werden könnte. Auch die Bahnhofstraße sollte schon mehrfach aufgewertet werden“.

Dies gelte es durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen. Eine solche könnte die Schließung des Graf-von-Galen-Rings für den Durchgangsverkehr darstellen. Auf Initiative von Hagen Aktiv hatte deshalb der Stadtentwicklungsausschuss in seiner letzten Sitzung diesbezüglich der Verwaltung einen umfassenden Prüfauftrag erteilt.

„Hagen Aktiv sieht hier gute Aussichten, den Zusammenhalt der Anwohner an der Bahnhofstraße und im Bahnhofsviertel zu fördern. Und das wird nicht zuletzt auch zu mehr Identifikation und erhöhter Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement führen können“, so Dr. Bücker abschließend.

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