Mehr Stellen sind nicht automatisch mehr gute Arbeitsplätze

Hagen. Fast 60 Prozent mehr Stellenangebote zum Vormonat in Hagen stoßen beim Hagener DGB nicht auf ungeteilte Freude. Während in den Medien und im Bericht der Agentur vor allem der deutliche Zuwachs von 560 Stellen mitgeteilt wird, schauen die Gewerkschaften etwas genauer hin und melden sich mit kritischen Tönen. Für Stadtverbandsvorsitzenden Jochen Marquardt fehlen Hinweise darauf, dass rund die Hälfte der neu gemeldeten Stellen in befristeter Leiharbeit liegen und bei den zusätzlichen Stellen im Einzelhandel ist zu befürchten, dass es vor allem Teilzeitbeschäftigungen sein werden. Marquardt: „Selbstverständlich sind wir froh darüber, dass es mehr Stellenangebote gibt. Allerdings ist ein großer Anteil an diesen Stellen nicht mit unseren Forderungen nach guter Arbeit unter fairen Bedingungen und mit ausreichendem Einkommen in Einklang zu bringen. Es ist zu befürchten, dass vor allem junge Menschen, die nach der Ausbildung nicht übernommen wurden, nun in befristete und unsichere Beschäftigungen vermittelt werden.“ Für den DGB ein Zustand, der unter weiterer kritischer Beobachtung stehen wird.

Rundweg um die Hasper Talsperre gesperrt

Hagen. Orkan „Niklas“ hat in der Nacht vom 30. auf den 31. März rund um die Hasper Talsperre zahlreiche Bäume umgeworfen und angeschoben. Bis die Aufarbeitung und Räumung der Wege und Waldflächen abgeschlossen ist, bleibt der Rundweg um die Hasper Talsperre aus Sicherheitsgründen ab der Staumauer gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Ende der 15. KW.

Auch wenn es zunächst den Anschein hat, dass nicht viele Bäume umgefallen sind, so wurden viele Bäume angeschoben. Das bedeutet, dass diese akut drohen umzufallen. Daher müssen diese noch durch Mitarbeiter des WBH gefällt und aufgearbeitet werden.

Der gesperrte Abschnitt ist in der Örtlichkeit deutlich gekennzeichnet. Das Betreten der gesperrten Wege und Waldflächen ist strengstens untersagt. Es besteht Lebensgefahr. Für die auftretenden Behinderungen und Unannehmlichkeiten bittet die Forstverwaltung des Wirtschaftsbetriebs Hagen um Verständnis.

„Copy & Paste?“ startet im lutzhagen

copy&pasteHagen. (TV58.de / HL.) Eine weitere Herausforderung des lutzhagen geht mit großen Schritten seiner Uraufführung entgegen: „Copy & Paste?“, ein Jugendstück mit Drogenpatientinnen und -Patienten der AWO-Klinik im Deerth, hat am 11. April im Lutz Uraufführung. Das Stück unterscheidet sich von den bisherigen Projekten mit Menschen aus dem Maßregelvollzug allein schon durch die besonderen Musik- und Tanzelemente, die allesamt durch die Protagonisten entstanden und live ins Theater gebracht werden. Grob beleuchtet geht es um die unterschiedlichen Lebensmodelle und sozialen Umfelder, und ob diese miteinander umgesetzt werden können. Viele Details dazu erfahren Sie in den nächsten Tagen hier bei TV58.de. Die Premiere am 11. April ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen folgen am 14./15./16. und 17. April, jeweils um 19:30 Uhr im Lutz. Tickets und Infos unter http://www.theaterhagen.de

Hoher Schaden, trotzdem Glück

polizei-hagen-pol-ha-100000-euro-unfallHagen. Glücklicherweise ohne Verletzte, dafür mit einem Sachschaden in
sechsstelliger Höhe, ging ein Verkehrsunfall in Haspe aus. Ein Lkw,
gesteuert von einem 45-jährigen Fahrer, wollte gegen 11.30 Uhr aus
einer kleinen Stichstraße im Bereich der Haltestelle Köcking nach
links in die Voerderstraße einbiegen. Dabei übersah er den Gelenkbus
der Linie 511 auf seiner Fahrt in Richtung Ennepetal. Der 48 Jahre
alte Busfahrer konnte den Zusammenprall nicht mehr verhindern und so
traf der Lkw kurz hinter der Vorderachse den Bus und demolierte die
Beifahrerseite bis zur Hinterachse. Obwohl sowohl die mittlere als
auch die hintere Tür und die fast komplette Fensterreihe eingedrückt
und zersplittert waren, verletzte sich keiner der etwa zehn
Fahrgäste.  Sowohl der Bus als auch der Lkw waren nicht mehr
fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Erste Schätzungen
beziffern den allein Schaden am Bus auf einen Betrag über 100000
Euro.

MK: Amphetaminküche entdeckt

kreispolizeibehoerde-maerkischer-kreis-pol-mk-amphetaminkueche-entdecktMeinerzhagen –  Am Dienstag vergangener Woche meldete ein Zeuge der Polizei Meinerzhagen eine verdächtige Flüssigkeit im Kellerraum eines Wohnhauses in der Breslauer Straße. Die anrückenden Beamten stellten im Keller verschiedenste Chemikalien sowie zahlreiches Zubehör wie zum Beispiel Glaskolben fest. Noch vor Ort wurde eine der Flüssigkeiten mit einem Drogenvortest überprüft. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um Amphetamin handelte. Als Eigentümer konnte ein 42-Jähriger Meinerzhagener ermittelt werden. Dieser war bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden zwei Tütchen
Amphetamin sowie BtM-typische Utensilien (Feinwaage, Verpackungsmaterial) aufgefunden.    Sämtliche Betäubungsmittel, Chemikalien und Utensilien wurden
sichergestellt. Wie sich bei den späteren Ermittlungen herausstellte, handelt es sich bei den aufgefunden Chemikalien um Stoffe, die zu einer Amphetaminsynthese genutzt werden.  Die Ermittlungen dauern an.

Norwegisch lernen – ein seltenes Angebot

Hagen – Bei der Volkshochschule Hagen können Interessierte die Grundlagen der norwegischen Sprache erlernen. Ein Angebot, das sich nicht allzu oft findet. Der Kurs orientiert sich an dem Wortschatz, den man als Tourist in Alltagssituationen benötigt. Darüber hinaus erhält man Infos zu Land und Leuten. Für einfache alltägliche Gesprächssituationen in Norwegen ist man danach gut gerüstet. Das Seminar findet an drei Wochenenden statt und beginnt am Samstag, 18. April, 9.30 bis 12.30 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Nähere Informationen sind erhältlich unter Telefon 02331/207-3622.

Verkaufsgespräche erfolgreich führen

Hagen – In einem Kurs bei der VHS Hagen (Kursnummer 4034) am 18. und 19. April, jeweils von 9 bis 16 Uhr, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, erfahren Interessierte, wie Spitzenverkäufer auch schwierige Situationen bei Kundengesprächen meistern und einen Abschluss nach dem anderen erzielen. Der Kurs wendet sich an alle, die mit dem Thema Verkaufen zu tun haben. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet http://www.vhs-hagen.de.

VHS-Vortrag zum Nachbarrecht

Hagen/Hohenlimburg – „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Friedrich von Schiller formulierte den wohl bekanntesten Leitsatz zu diesem Thema, mit dem sich ein Vortrag der VHS am Mittwoch, 15. April, von 18 bis 21.15 Uhr in der Pestalozzi-Schule, Oeger Straße 64, in Hohenlimburg, beschäftigt. Wie oft darf der Nachbar grillen, wie laut und wie lange darf gefeiert werden? Wer muss die Kosten des gemeinsamen Grenzzauns tragen? Wie nah darf an der Nachbargrenze gepflanzt oder gebaut werden? Wer muss den Schnee oder die Blätter fegen? Was ist ein Grenzbaum? Darf man für Reparaturarbeiten das Nachbargrundstück betreten? In diesem Kurs sollen die Nachbarrechte in NRW anhand von Praxisbeispielen erläutert und so die rationale Konfliktbearbeitung gefördert werden. Die Teilnehmenden erhalten eine umfangreiche Broschüre zu diesem Thema, die im Kursentgelt enthalten ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1921 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

EMIL SCHUMACHER – 1945 – WIEDERSEHEN IN DEN TRÜMMERN

Emil Schumacher MuseumHagen – Am Sonntag, den 5. April um 11.15 Uhr findet eine öffentliche Führung in der aktuelle Ausstellung “ Emil Schuamcher – 1945 – Wiedersehen in den Trümmern“ im Emil Schumacher Museum statt. Zum ersten Mal seit der Nachkriegszeit vereint die Ausstellung rund sechzig Blätter und Bilder aus dem Frühwerk Emil Schumachers. Ihre historische Brisanz ist bis heute spürbar und immer noch aktuell. Für Emil Schumacher gab es nach dem Ende des Krieges kein Halten und in beeindruckenden Holz- oder Linolschnitten berichtet der Künstler von den „Schrecken des Krieges“ (1945) oder vom „Wiedersehen in den Trümmern“ (1946) sowie auch von der bitteren Armut der Zeit. In der auch für Kenner des Werkes überraschenden Ausstellung deuten sich kunsthistorische Bezüge zu den Entwicklungen in der Geschichte der Malerei des 20. Jahrhunderts an. So scheint die Ärmlichkeit der Stillleben die viel spätere Arte Povera der späten 1960er-Jahre bereits anzudeuten. Die Komposition des Holzschnittes „Bombenangriff auf eine Stadt“ (1946) dagegen kann wie eine Reaktion des Künstlers auf das bereits 1937 entstandene monumentale Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso gesehen werden, das in den 1940er-Jahren vor allem Einfluss auf die Künstler des Abstrakten Expressionismus in den USA hatte. Formale Merkmale in den Kolorierungen der Holzschnitte sowie in den gezeichneten oder geschnittenen Details machen nachvollziehbar, wie der Künstler seinen Weg hin zum Informel entwickelte. Das Informel ist das Ziel in der Erzählung der Ausstellung und durch Gemälde wie „Sodom“ von 1957 und „Acheron“ von 1959 mit frühen Hauptwerken repräsentiert.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Hagener Kunstquartier Ostermontag und 1. Mai geöffnet

roch_hundertwasser_gr_W1Hagen – Am Ostermontag, 6. April, ist das Kunstquartier am Hagener Museumsplatz 1 von 11 bis 18 Uhr geöffnet.  Aufgrund des hohen Besucherandranges zur Ausstellung „Hundertwasser- Lebenslinien“ im Osthaus Museum Hagen wurden für diesen Tag sowie für den 1. Mai Sonderöffnungszeiten eingerichtet. Über öffentliche Führungen und weitere Angebote wird unter www.kunstquartier.de informiert.

Grundausbildung erfolgreich beendet! – 21 neue Feuerwehrkräfte

Bildquelle: Till Michael Tillmanns
Bildquelle: Till Michael Tillmanns

Herdecke –  Die Feuerwehren Breckerfeld und Herdecke verfügen seit dem
vergangenen Wochenende über 21 frisch ausgebildete Feuerwehrangehörige (elf aus Herdecke und zehn aus Breckerfeld). Sie hatten seit Anfang Februar an einer Feuerwehr Grundausbildung in Herdecke teilgenommen. Diese endete nun erfolgreich mit der Prüfung.  Am vergangenen Wochenende fand die Abschlussprüfung des 100-stündigen Lehrganges statt. Am Freitag mussten 40 Fragen im Rahmen der theoretischen Prüfung beantwortet werden. Am Samstag stand dann die praktische Prüfung mit acht Übungen auf dem Stundenplan. Beide Prüfungsteile wurden von allen Teilnehmern, darunter vier Feuerwehrfrauen, erfolgreich und vorbildlich absolviert. Die drei Prüfer konnten abschließend gute Noten erteilen.    In den vorangegangenen acht Wochen wurden verschiedene Grundlagen des Feuerwehrdienstes vermittelt. Einsatzrecht, Erste ‚Hilfe, Brand- und Löschlehre, Gefahren der Einsatzstelle, Psychosoziale Unterstützung, tragbare Leitern und viele praktische Übungen standen auf dem abwechslungsreichen Stundenplan. In der Summe wurden 371 Ausbilderstunden für den Lehrgang abgeleistet.
„Die Ausbildung war sehr interessant und abwechslungsreich. Ein großer Dank geht an die Ausbilder für ihr großes Engagement“, schreibt eine Teilnehmerin. Zum Abschluss überreichte der Lehrgang zum Dank ein selbstgebasteltes Löschfahrzeug. In diesem befand sich für jeden Ausbilder ein kleines Geschenk. Auch ein selbst gezeichnetes Bild von einem Löschfahrzeug wurde überreicht.  Die beiden Lehrgangsleiter Stefan Baska und Christian Arndt zogen ebenfalls eine positive Resonanz: „Die Ausbildung war für unser Team neben dem normalen Feuerwehralltag anstrengend und leider hat uns das Wetter manchmal im Stich gelassen. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Die Kooperation mit der Feuerwehr Breckerfeld, die seit 2008 besteht, hat sich wieder bewährt“.  Abschließend wurden alle Herdecker Kameraden mit einem
Funkmeldeempfänger ausgestattet. Sie stehen nun für Einsätze zur Verfügung. Der zweite Teil der Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Technische Hilfeleistung“ startet nach den Sommerferien. Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke sucht auch weiterhin Bürger für den ehrenamtlichen Dienst. Wer Interesse hat, kann sich über die Homepage
www.feuerwehr-herdecke.de oder telefonisch unter 02330-303-1 melden.

Keine Querdenker gefragt

Hagen – Studie der FernUniversität: Was Führungskräfte von idealen Mitarbeitenden erwarten. Verlässlich, produktiv, loyal – und angepasst: So sollen ideale Mitarbeitende für viele Unternehmen sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dr. Andrea Derler von der FernUniversität in Hagen: „Die meisten der untersuchten Unternehmen bevorzugen angepasste Beschäftigte.“ Unter den zehn am meisten erwünschten Eigenschaften finden sich daher auch noch Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit. Unerwünschte Eigenschaften sind dagegen: Selbstbewusstsein, Unbelehrbarkeit und Abweichung von Firmentrends. „Es ist ein Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis. Denn die meisten der befragten Unternehmen sehen sich als innovativ und offen für Neues“, fand Derler heraus. Was macht die ideale Mitarbeiterin oder den ideale Mitarbeiter für Personalverantwortliche aus? Das untersuchte Dr. Andrea Derler in einer Studie für ihre Dissertation. Andrea Derler war bis vor kurzem Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation (Prof. Dr. Jürgen Weibler) an der FernUniversität in Hagen. Seit März 2015 arbeitet sie als Research Managerin bei einem Beratungsunternehmen in Oakland (Kalifornien). Die Resultate der Studie helfen Unternehmen, ihre Personalpolitik besser einzuschätzen. Sie beleuchten auch, warum manche Unternehmen flexibler und innovativer auf Marktveränderungen reagieren und legen die Grundlage für weitere Untersuchungen in diesem neuen Forschungsfeld. Repräsentativer Querschnitt „Über persönliche und fachliche Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden haben Führungskräfte implizite Idealvorstellungen. Zum Beispiel bei der Personalauswahl“, fasst Derler den Forschungsstand zusammen. Offen ist hingegen: „Welche Idealvorstellungen das genau sind.“ Um diese Frage zu klären, wertete Derler die statistischen Daten aus 138 Online-Fragebögen aus.

Führungskräfte aus Deutschland und Österreich hatten sich an der Studie beteiligt. Die Teilnehmenden waren Führungsverantwortliche aus dem mittleren (52,9 Prozent) sowie dem unteren (33,3 Prozent) und Top-Management (13,8 Prozent). Die Befragten arbeiten in der Dienstleistungs-, Automobil- und IT-Branche sowie im Ingenieur-Bereich.

Verlässlich … „Die Top-drei-Angaben sind Verlässlichkeit, Produktivität und Loyalität“, resümiert Derler. Vor allem Führungskräfte in sogenannten Konzern-Kulturen, vor allem Großunternehmen, fordern von ihren Beschäftigten viel Leistung und schnelle Resultate. „Konzern-Managerinnen und -Manager hatten in den Befragungen auch die umfassendsten Vorstellungen von ihrem idealen Mitarbeitenden.“ Sogenannte „Flexible Organisationen“ stehen „Konzern-Kulturen“ diametral entgegen. Die Führungskräfte dieser Unternehmen hatten kein konkretes Ideal-Profil. Der Grund: „Sie sind innovationsorientiert und bieten Mitarbeitenden Raum, das eigene Potential zu entfalten. Diese Unternehmen passen sich nicht einfach nur dem Markt an, sie gestalten ihn auch aktiv“, erklärt Andrea Derler.

… und angepasst „Die meisten der untersuchten Unternehmen bevorzugen angepasste Beschäftigte.“ Unter den zehn erwünschtesten Eigenschaften finden sich daher auch noch Fleiß, Höflichkeit und Teamfähigkeit. Unerwünschte Eigenschaften sind dagegen: Selbstbewusstsein, Unbelehrbarkeit und Abweichung von Firmentrends. „Es ist ein Widerspruch zwischen Außendarstellung und gelebter Praxis. Denn die meisten der befragten Unternehmen sehen sich als innovativ und offen für Neues“, fand Derler heraus.

Innovationshemmnis –„Den meisten Führungskräften sind ihre impliziten Anforderungen nicht bewusst.“ Doch diese führen dazu, dass immer ähnliche Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt werden, die das Unternehmen im Zweifelsfall kaum voranbringen. Derler schlägt daher vor: „Unternehmen sollten bei der Personalauswahl auch prüfen, welches Innovationspotential Beschäftigte mitbringen.“

Angaben zur Publikation: Andrea Derler: The Ideal Employee. The influence of work context, personality and organizational culture on leaders´ prototypical implicit follower theories. 2015.

Geführte Wanderung über den Drei-Türme-Weg

Hagen – Die HAGENagentur bietet am kommenden Samstag, 4. April, um 13 Uhr eine geführte Wanderung über den Drei-Türme-Weg an. Die Tour ist auch für weniger geübte Wanderer geeignet, da es sich um überwiegend über gut begehbare Waldwege handelt. Der Wanderweg führt vorbei am Bismarck-, Kaiser-Friedrich- und Eugen-Richter-Turm und bietet einen herrlichen Ausblick über die Stadt Hagen und die umliegenden Waldflächen. Während der Wanderung werden Naturphänomene erläutert und interessante Einblicke in die Flora und Fauna gegeben. Am Kaiser-Friedrich-Turm kehrt die Gruppe zu Kaffee und Kuchen in die Waldgaststätte ein. Im Anschluss geht es weiter zum Eugen-Richter-Turm, wo bei einem einstündigen Rundgang die Volkssternwarte erkundet werden kann. Insgesamt dauert die Wanderung ca. 5 – 6 Stunden bei eine Weglänge von 8 km. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Der Preis beträgt 18 € pro Person inklusive Eintritt in die Sternwarte, ohne Verpflegung. Anmeldungen nimmt die HAGENinfo, Körnerstr. 27, unter der Telefonnummer 02331/80999-80 entgegen. Bei der Anmeldung wird der Treffpunkt bekannt gegeben.

Polizeibericht am Mittwoch

Foto: TV58.de
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+++  Dortmund: Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Brambauer +++ Wetter: Sturmtief „Niklas“ verschont auch Wetter nicht – Freiwillige Feuerwehr 17 Stunden im Einsatz +++ Wetter: Polizei sucht grauen 3er BMW nach Unfallflucht +++ MK: Taschendiebin gesucht +++ Hagen: Durstige Diebe brechen Gartenhäuser auf +++ Hagen: Einbrecher kletterten mit Leiter in Lokal +++ Hagen: Einbruchsalarm in Tankstelle +++ Hagen: Ladendiebe kurzfristig festgenommen +++ Hagen: Fahranfänger zerlegt Pkw +++ Herdecke: Wohnungseinbruch scheitert +++ Wetter:  Seitenscheibe an PKW eingeschlagen +++ Wetter: Wohnungseinbruch scheitert  +++ Breckerfeld:  Einbruch in leerstehendes Firmengebäude +++ Schwelm: Radfahrer und PKW stoßen zusammen  +++  Schwelm : Einbruch scheitert an gesicherter Haustür +++  Dortmund: Angestellte nehmen Dieb in der Dortmunder Nordstadt fest +++ Dortmund: Schwerer Raub in der Dortmunder Innenstadt – Polizei sucht Zeugen! +++ MK: Am Geldautomaten beklaut +++ MK: Da wird der Dieb zum Hobbygärtner +++ MK: Spardose geklaut +++ Breckerfeld: Weitere Sturmeinsätze für die Feuerwehr  ++++ MK: Gaststätteneinbruch angezeigt  +++ MK: Einbruch einmal erfolgreich, einmal misslungen +++ MK: Dieseldiebe am Westhang +++ MK: Versuchter Diebstahl im Kaufland – Geschädigte gesucht +++ Ennepetal: Weitere Feuerwehreinsätze +++ Polizeibericht am Mittwoch weiterlesen