Diskussionsabend „Sterbehilfe“

Wie werden meine letzten Stunden aussehen? Werde ich leiden müssen? Wer wird bei mir sein? Diese Fragen und die Debatte um die so genannte Sterbehilfe bewegen viele Menschen. Auf Initiative des Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel findet am 11. März um 19 Uhr im Sparkassen-Karree ein Diskussionsabend statt. Referenten sind Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, und Franz Müntefering, Bundesminister a. D. und Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes. Viele Menschen fürchten, in ihrer letzten Lebensphase allein zu sein oder anderen zur Last zu fallen und haben Angst vor Schmerzen. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass durch eine gute ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativversorgung der Wunsch nach Sterbehilfe oder Tötung auf Verlangen zurückgedrängt werden kann. Eine flächendeckende Versorgung mit Hospizarbeit und Palliativmedizin und -pflege sollte daher vordringliches gesellschaftliches Ziel sein, bevor Fragen nach einer möglichen Unterstützung zur Selbsttötung beantwortet werden können. Mit den Besuchern sowie Vertretern von verschiedenen Hospizeinrichtungen wird an diesem Abend über medizinische, politische und ethische Fragen des Themas „menschenwürdiges Sterben“ diskutiert. Daneben berichtet Frau Helga Grams, Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes „Emmaus“ in Gevelsberg über die Arbeit ihrer Einrichtung. Der Eintritt ist wie immer frei. Zur besseren Organisation wird um eine Anmeldung per E-Mail an rene.roespel@bundestag.de oder per Telefon 02331/919458 gebeten.

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