Fachtag zum Thema Biografiearbeit für Adoptiv- und Pflegeltern

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHagen – Mit dem Thema Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen haben sich am zurückliegenden Wochenende rund 50 Besucher des Fachtags für Adoptiv- und Pflegeltern im Wichernhaus der … Fachtag zum Thema Biografiearbeit für Adoptiv- und Pflegeltern weiterlesen

Zwei Verletzte nach Glatteisunfall

Foto: Feuerwehr Herdecke
Foto: Feuerwehr Herdecke

Herdecke. Am Dienstagmorgen um 6:46 Uhr wurde der Freiwilligen Feuerwehr
Herdecke ein Verkehrsunfall auf der Ender Talstraße gemeldet. Auf der
Brücke der Ausfahrt nach Kirchende waren zwei PKW auf eisglatter
Fahrbahn fast frontal zusammengestoßen. Eine 23-jährige wurde bei dem
Unfall schwer verletzt.

Zunächst lautete die Meldung, dass noch eine Person in einem PKW
eingeklemmt sein sollte. Diese Meldung bestätigte sich nach
Eintreffen des Einsatzleitdienstes zum Glück jedoch nicht. Zwar ließ
sich die Fahrertür eines PKW nicht mehr öffnen, jedoch konnte der nur
leicht verletzte Hagener seinen Renault über die Beifahrerseite
verlassen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten
zunächst die Unfallstelle ab und Unterstützten den Rettungsdienst bei
der Rettung der schwer am Kopf verletzten jungen Herdeckerin. Sie
wurde mit dem Notarzt in das Herdecker Krankenhaus eingeliefert. Die
Feuerwehr klemmte im Anschluss noch die Batterien der Unfallfahrzeuge
ab und nahm auslaufende Betriebsmittel auf.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Löschzug
ausgerückt war, waren zwei Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei
an der Einsatzstelle. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz
für alle beendet. In dieser Zeit musste die Ausfahrt Kirchende für
die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme voll
gesperrt werden. Einige Verkehrsteilnehmer missachteten die
Absperrungen von Polizei und Feuerwehr. Sie wurden vor Ort direkt von
der Polizei verwarnt.

Sport ist besser als Gewalt

Von links: Wilfried Horn (1. Vorsitzender des Vereins), Petra Hocks-Rabe (Geschäftsführerin), Markus Kaiser (2. Vorsitzender und Leiter des Trial-Projektes), Thorsten Irmer (Sparkasse Hagen)
Von links: Wilfried Horn (1. Vorsitzender des Vereins), Petra Hocks-Rabe (Geschäftsführerin), Markus Kaiser (2. Vorsitzender und Leiter des Trial-Projektes), Thorsten Irmer (Sparkasse Hagen)

Hagen. Dass Sport allemal besser ist als Gewalt, ist eigentlich selbstverständlich. Dennoch hat es sich der Verein „Aktion Sport statt Gewalt e. V.“ in dem Namen geschrieben. So wird unmissverständlich klar, welchem Anliegen sich die Akteure hier widmen. Diesem Motto folgend setzt der Verein präventiv bei Jugendlichen mit schwierigem sozialen Hintergrund an. Auch bereits auffällig gewordene Jugendliche können teilnehmen. Sie werden eben nicht nur bestraft, sondern erhalten hier Hilfestellungen zum Aufbau eigener sozialer Kompetenzen. Weitere Infos sind zu finden unter: www.aktion-sport-statt-gewalt.de.

Die Stiftung der Sparkasse Hagen hat es dem Verein nun ermöglicht, ein neues sogenanntes Trial-Motorrad anzuschaffen, da eines der bisher benutzten altersbedingt nicht mehr zu reparieren war. Beim Übergabetermin des neuen Zweirades überbrachte Thorsten Irmer, Vorstandsmitglied der Stiftung der Sparkasse Hagen, den symbolischen Scheck. Das Vehikel wurde dann auch sofort von den teilnehmenden Jugendlichen in Betrieb genommen.

„Kommunaler Rettungsschirm“ gefordert

Fotograf: Walter Schernstein/Stadt Mühlheim
Fotograf: Walter Schernstein/Stadt Mühlheim

Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ zeigt sich nach Gesprächen im Bundestag erwartungsvoll und kämpferisch
Berlin/Hagen, 24. Februar 2015 – Bei ihrem Ringen um die Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit sehen mehr als 50 Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister, Landräte und Finanzdezernenten (unter ihnen auch Hagens Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann) von Kommunen in Finanznot vom parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ optimistischer in die Zukunft: Bei Gesprächen mit allen Fraktionen des Deutschen Bundestages stellten prominente Bundespolitiker mehr Bundeshilfe zur kommunalen Selbsthilfe in Aussicht.
Die Kommunalpolitiker – an ihrer Spitze Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) aus Mülheim an der Ruhr und Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) mit ihren Kämmerern Uwe Bonan und Stadtdirektor Johannes Slawig – hatten eine baldige Plenardebatte des Deutschen Bundestages zur nicht mehr gegebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen reichen und um ihre Zukunft kämpfenden Städten und Gemeinden sowie eine politische Initiative zur grundlegenden Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems noch in dieser Legislative des Deutschen Bundestages gefordert.
Für die Annahme beider Forderungen sowie eine Reihe weiterer konkreter Erwartungen zur Einhaltung von Bundeszusagen zur Unterstützung der Kommunen gaben ihre Gesprächspartner in Fraktionen, Parteien und Regierung eindeutige Zusagen. Das versprachen für die CDU-CSU-Fraktion ihr Vorsitzender Volker Kauder und ihr kommunalpolitischer Sprecher Ingbert Liebing, für die SPD-Fraktion ihr Vorsitzender Thomas Oppermann und ihr kommunalpolitischer Sprecher Bernhard Daldrup, für „Die Linke“ der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch, die Sprecherin für Kommunalpolitik Kerstin Kassner und die Sprecherin für Kommunalfinanzen Susanne Karawanskij, und für die Fraktion „Bündnis 90 / Die Grünen“ die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt und die parlamentarische Geschäftsführerin und kommunalpolitische Sprecherin Britta Haßelmann sowie weitere Bundestagsabgeordnete.
Offiziell hatte Bundestagsvizepräsident Peter Hintze die Delegation des Aktionsbündnisses mit Mitgliedern aus 7 Bundesländern vor dem Reichstag zu einem Fototermin empfangen. Dabei verlangten die Kommunalpolitiker vom Bund einen „Kommunalen Rettungsschirm“.
Im Aktionsbündnis haben sich bundesweit 52 Städte mit mehr als acht Millionen Einwohnern und Kassenkrediten von insgesamt 22,5 Milliarden Euro zusammengeschlossen. Diese Summe können die Städte trotz eisernen eigenen Sparens niemals zurückzahlen. Das Bündnis begründet seine Appelle an die Bundespolitik mit einer Vielzahl von Gesetzen, die in der Vergangenheit ohne ausreichende Gegenfinanzierung zu Lasten der Kommunen erlassen wurden. „Deshalb traten wir heute in Berlin nicht als Bittsteller, sondern mit der Forderung nach Gerechtigkeit auf“, erklärten alle Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister und Kämmerer. Dass ihr gemeinsamer Auftritt in Berlin ernst genommen wurde, bewies eine zusätzliche Begegnung am Abend mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.
Die Oberbürgermeister und Kämmerer, allesamt politische Profis, wollen sich allerdings mit wohlmeinenden Ankündigungen allein nicht zufrieden geben. OB Dagmar Mühlenfeld und OB Peter Jung formulierten: „Wir sind guten Mutes, dass die Bundespolitiker Wort halten, dennoch bleiben wir weiter kämpferisch. Immerhin sprechen wir für zehn Prozent der deutschen Bevölkerung. Wird den notleidenden Kommunen nicht konkret geholfen, ist der soziale Frieden in Gefahr. Soweit darf es nicht kommen.“
Was die Kommunen als Erstes konkret erwarten, sagt Stadtkämmerer Bonan: „Die versprochene Entlastung in der Eingliederungshilfe ‎muss schnell und mit einem Dynamisierungsfaktor kommen. In 2018 sind durch die üblichen Kostensteigerungsraten von den 5 Mrd. Euro Entlastung nur noch 1,5 Mrd. Euro effektiv – netto- übrig. Wir brauchen nachhaltige Entlastungslösungen, um aus der Vergeblichkeitsfalle herauszukommen.“

Berliner Erklärung

zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse durch ein gerechtes Gemeindefinanzsystem

Eine Neuordnung der Soziallastenfinanzierung, eine Strategie zur Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit und ein Sondertilgungsprogramm zum Abbau überproportionaler Verschuldung sind zentrale Forderungen, um Haushaltsausgleich und Schuldenabbau realisieren zu können!

Ja! Die Kommunen stehen momentan gut da. Hilfreich waren dabei sicherlich die Entlastungen durch den Bund bei der Grundsicherung im Alter sowie die temporären Konsolidierungshilfen einiger Bundesländer.

Das positive Bild ist aber eine Durchschnittsbetrachtung – und der Durchschnitt ist eher selten real!

Der Blick hinter den Mittelwert offenbart eine stark wachsende Disparität unter den Städten und Gemeinden. Haushaltsüberschüsse dort, wo die Wirtschaft auf Wachstumskurs ist – Defizite in jenen Städten und Gemeinden, in denen der wirtschaftliche Strukturwandel seine Spuren hinterlassen hat und wo die sozialen Probleme auch in Zeiten guter Konjunktur und immer neuer Beschäftigungshöchststände nicht nachlassen oder sich zum Teil sogar verfestigen. Durchschnitt wäre hier schön. Davon ist man vielerorts weit entfernt – und die Schere wird immer größer.

Deshalb: Es kommt nicht auf den Durchschnitt an. Es gilt, dort die Probleme zu lösen, wo die Chancengerechtigkeit in Deutschland immer stärker in Frage gestellt ist. Es steht nicht weniger auf dem Spiel als die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, ein Gut, das in der Vergangenheit mit eine der Stärken Deutschlands war und seine Standortqualität auszeichnete.

Das war bisher auch ein wesentlicher Verdienst der Kommunen, die mit ihrer Lösungskompetenz vor Ort viel zum Ausgleich sozialer Probleme und zur Sicherung der Lebensqualität sowie der Standortattraktivität Deutschlands beigetragen haben. Diese Kompetenz droht aber angesichts der fiskalischen Belastungen, die sich in den zahlreichen Kommunen in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben, verloren zu gehen. Die Ursache der fiskalischen Probleme kann im Wesentlichen auf zwei große Bereiche zurückgeführt werden:

  • anhaltender wirtschaftlicher Strukturwandel mit in der Folge lokal hohen und ungelösten sozialen Folgen bei gleichzeitig oftmals geringen Steuereinnahmen und
  • die Übertragung neuer Aufgaben (zuletzt z. B. Inklusion, U-3 Betreuung) und dem – oft schleichenden – Ausbau von Standards ohne ausreichende konnexitätsorientierte Finanzierung.

Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ tritt in Berlin nicht als Bittsteller auf, sondern fordert mit allem Nachdruck vom Bund, dass

  • zeitnah eine Plenardebatte des Deutschen Bundestages zur Wiederherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Kommunen stattfindet.
  • in der laufenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages die Initiative zur grundlegenden Neuordnung des kommunalen Finanzsystems ergriffen wird.
  • die große Koalition ihre Zusagen aus dem Koalitionsvertrag einhält und u. a. eine tatsächliche Entlastung der Kommunen von 5,0 Mrd. € bei den Kosten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung bis 2017 in den Kommunalhaushalten wirksam wird. Die Reform der Eingliederungshilfe darf nicht zu neuen Kostenbelastungen führen, die die fiskalische Entlastung der Kommunen wieder aufbrauchen. Kostensteigerungen müssen in jedem Fall vom Bund zusätzlich übernommen werden.
  • der Bund die Reform des Länderfinanzausgleichs nutzt, um die Struktur- und Investitionsförderung an die tatsächliche Bedarfslage in den Kommunen anzupassen und beispielsweise die Solidarpaktmittel zur Stärkung der Standortqualität in die kommunale Infrastrukturerneuerung- und -instandhaltung einfließen.
  • der Bund gemeinsam mit den Ländern eine stärkere Beteiligung an den Sozial- und Jugendhilfeausgaben vor dem Hintergrund der gesamtstaatlichen Verantwortung sicherstellt. Hier bedarf es aktuell einer vollständigen Kostenentlastung im Hinblick auf die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern.
  • der Bund zusammen mit den Ländern insbesondere die hoch verschuldeten Kommunen beim Abbau der Altschulden unterstützt, um dort die Abwärtsspirale aus steigenden Zinslasten und zunehmender Steuerbelastung von Bürgern und Wirtschaft stoppt.
  • der Bund in Abstimmung mit den Ländern zuverlässige und verbindliche Regelungen findet, dass die für die Kommunen angedachten Finanzmittel auch tatsächlich vor Ort ankommen.

Wir selbst machen unsere Hausaufgaben und sind zu weiteren Konsolidierungsschritten bereit. Eine fiskalisch nachhaltige Kommunalpolitik, die Einnahmen und Ausgaben zum Ausgleich bringt, ist für uns keine Worthülse. Dazu brauchen wir aber auch eine aufgabengerechte Finanzverteilung und keine Aufgaben- und Ausgabenzuwächse, die die Konsolidierungsmaßnahmen wieder aufzehren. Wir sind mit unseren Erfahrungen und unseren lokalen Kompetenzen in der Lage, neben unseren kommunalen Selbstverwaltungsaufgaben auch viele gesamtstaatlich relevante Aufgaben – von der lokalen Arbeitsmarktpolitik bis zur Integration von Zuwanderern – zu erfüllen.

Handlungsfähige Kommunen sind das Fundament unseres Staatsaufbaus. Damit diese Handlungskompetenz vor Ort auch erhalten bleibt, bedarf es der Umsetzung unserer Forderungen.

Bund fördert „Demokratie leben“ in Hagen

Hagen – Die Stadt Hagen ist in das neue Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ aufgenommen worden. Das teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit: „Für dieses Jahr werden 55 000 Euro bereitgestellt, die Stadt selbst muss … Bund fördert „Demokratie leben“ in Hagen weiterlesen

AWO BITTET DAMEN ZUM GENUSSTREFF AM WELTFRAUENTAG

alsmHagen –  Mal entspannen, die Seele baumeln lassen, sich etwas Gutes tun – das sind die Überschriften, die sich das Hauptamt der AWO-Begegnungsstätten für Hagens Damenwelt anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages im … AWO BITTET DAMEN ZUM GENUSSTREFF AM WELTFRAUENTAG weiterlesen

Zuhause für Teddybär gefunden

image 2Dortmund – Wie bereits mitgeteilt, retteten Beamten einen obdachlosen Teddy von der B236. Jetzt hat er ein neues Zuhause für gefunden. Leider hat sich der Besitzer des geretteten Fellknäuls nicht gemeldet. Jedoch sind viele Zuschriften von Menschen gekommen, die den Teddy adoptieren wollten. Am Ende hat man sich  für das schöne Projekt Bär und Zwiebel aus Bochum entschieden (www.baer-und-zwiebel.de). Unter der Überschrift „Lernen mit Bär und Zwiebel“ werden kleine lehrreiche Geschichten für Kinder erzählt und unter anderem als App für das Handy oder Tablet bereitgestellt. Der Bär wird dort mit seiner spannenden Vorgeschichte als Maskottchen engagiert und dient bei Besuchen in Kindergärten und Schulen als pelziger Begleiter.
Die Polizei Dortmund wünscht der pelzigen Gestalt viel Erfolg und alles Gute!

Schulgebäude mit Graffiti beschmiert

Bild0004Hagen – Unbekannte Täter beschmierten im Laufe des vergangenen Wochenendes ein Schulgebäude in der Lindenstraße mit mehreren Graffitis. Der 39-jährige Hausmeister der Schule informierte die Polizei über die Schmierereien. In mehreren Farben wurden Schriftzüge an die Hauswände gesprüht. Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, nimmt jede Polizeidienststelle entgegen oder können unter der Tel. 02331-9862066 gemeldet werden.

Kunst Mal(l) Anders in der Volme Galerie

Kunstausstellung PlakatHagen. Unter dem Motto: „Das Beste in Hagen“ präsentiert die Werbegemeinschaft Volme Galerie in Kooperation mit dem Osthaus Museum Hagen ab sofort Werke von insgesamt 13 bildenden Künstlerinnen und Künstlern, die in Hagen leben und arbeiten. Alle ausgewählten Künstler haben in den vergangenen Jahren Originalwerke im Osthaus Museum Hagen ausgestellt. Für diese besondere Ausstellung im öffentlichen Raum haben sie ihre Originale einmalig digitalisiert zur Verfügung gestellt, um diese den Besuchern der Volme Galerie als großflächige Reproduktionen präsentieren zu können.

Als innerstädtisches Einkaufszentrum bietet die Volme Galerie seit jeher Raum für Handel, Gastronomie und Begegnung. Nun finden Kunden und Besucher aufgrund der Modernisierung Woche für Woche einen veränderten und ungewohnten Raum vor: Da, wo ehemals Schaufenster die Blicke auf sich zogen, werden nun vorübergehende Wände gestellt. Die über 100 Meter lange Staubschutzwand im Erdgeschoss bietet somit die einmalige Gelegenheit Anderes zu entdecken: Die Shopping-Mall wird zur Kunstgalerie!

Centermanager Markus Scheer ist überzeugt, dass diese besondere Kunstschau eine positive Überraschung für die Besucher darstellt: „Hier wird Kunst für jeden Besucher zum plötzlichen Erlebnis. Die Bilder regen zum Innehalten oder zur Betrachtung an. Kunst bewegt die Gemüter und weckt im besten Fall Lust auf Mehr. Den Hagener Künstlern bietet diese Ausstellung die Möglichkeit, neues Publikum mit ihren Werken zu konfrontieren“.

Am Freitag, 27.02.2015 um 15.30 Uhr, begrüßt die Werbegemeinschaft Volme Galerie die beteiligten Hagener Künstler im Beisein des Leiters des Osthaus Museum Herrn Dr. Tayfun Belgin, zu einem kleinen Umtrunk und lädt alle interessierten Hagener Bürgerinnen und Bürger ein, dabei zu sein.

Die Volme Galerie in Hagen freut sich, an Freitag 13 Künstler zu präsentieren, die sich alle mit einem der drei großen Themenkomplexen: Mensch, Natur und Raum beschäftigen.

Die starkfarbige Malerei von Uwe Nickel setzt sich mit dem Gestaltwert der Farben und deren psychologischer Wirkung auseinander.

Die Menschen aus Edgar Buschs Reihe „Faces“ und „Weiss/White“ sprechen auch ohne erkennbares Gesicht den Betrachter an und hinterfragen die menschliche Psyche.

Die Collagen von Christine Laprell kombinieren unterschiedlichste Materialien mit gestisch bestimmter Malerei, Zeichnung und dem geschriebenen Wort.

Auch Nuri Iraks Kunst ist gestisch bestimmt: seine expressiven Kompositionen sprengen mit ihrer außerordentlichen Dynamik fast den Bildraum und lenken trotzdem den Blick immer wieder gezielt auf Einzelheiten.

Barbara Wolff thematisiert das Grundbedürfnis des Menschen nach kultureller Schöpfung und kulturellem Genuss.

Dirk Leupolds Fotografien stellen die Frage „Was bleibt?“ und appellieren damit an Veränderung und Erinnerung.

Die Fotografin Inka Vogel dokumentiert in Momentaufnahmen emotionale und physische Anspannung bei Tänzern und Schauspielern des Theater Hagen.

Auch bei Karl-Friedrich Fritzsche ist die menschliche Figur seit Jahren zentrales Thema seiner sowohl plastischen wie auch zeichnerischen Arbeiten.

Bei Julia Dettmann werden Fotografien von welken Blättern oder Blüten zu neuen ästhetischen und ornamentalen, floralen Gebilden zusammengefügt.

Matthias Andres stößt bei seiner unermüdlichen Suche nach interessanten Motiven in seinen Fotografien auf leuchtende Kontrastwerte.

Literaturtage in der Stadtbücherei Hagen

2014-04-11 09.23.00Hagen– Die Stadtbücherei Hagen ist ein öffentlicher Begegnungs- und Kommunikationsort mit hoher Aufenthaltsqualität in Hagens Kultur- und Bildungslandschaft. Zu dieser Funktion gehört es auch, eine wichtige Lücke im Veranstaltungsportfolio der städtischen Angebote zu schließen. Mit den 1. Literaturtagen in der Stadtbücherei ist es auch … Literaturtage in der Stadtbücherei Hagen weiterlesen

Als Hagen am Äquator lag

Steinbruch VorhalleHagen – Vor etwa 319 Millionen Jahren lag Hagen am Rande einer Bucht, die von einem sumpfigen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen umgeben war. Die Sumpfwälder, Flüsse und Seen waren der Lebensraum einer uns heute fremdartig anmutenden Tierwelt. Beherrscht wurde dieser Urwald von riesigen Insekten und … Als Hagen am Äquator lag weiterlesen

Musik im Karree – Die französische Musik im Impressionismus

SparkassenKarree FrühlingHagen – Am kommenden Montag, 02. März 2015, ist  wieder die Max-Reger-Musikschule zu Gast im Sparkassen-Karree. 
„Die Konturen verschwimmen, die Motive lösen sich auf in unbestimmte harmonische Fortschreitungen …“. So stellt sich die französische Musik – parallel zur gleichzeitigen Malerei – dar. Ein gutes Beispiel dafür gibt das Konzert, das die Musikschuldozenten Tetsuo Kugai (Flöte) und Michael Zieschang (Klavier) im Forum des Sparkassen-Karrees veranstalten. Kompositionen des berühmten französischen Flötisten und Komponisten Philippe Gaubert kommen zu Gehör wie auch Klaviersoli („L’isle joyeuse“ von Claude Debussy, dem Hauptvertreter des französischen Impressionismus, und die berühmte „Pavane pur une enfante“). Wie sich der Impressionismus auf die japanischen Komponisten auswirkt, zeigt dann zum Abschluss die Sonatine für Flöte und Klavier von Kishio Hirao.
Beginn der Veranstaltung ist um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Workshop zur Hundertwasser-Ausstellung

NATUR-KUNST UNTER DEM MIKROSKOP

roch_hundertwasser_gr_W1Hagen – Am Samstag, den 28. Februar findet um 11.30 Uhr ein Workshop zur Hundertwasser-Ausstellung statt. Ein Blick auf die Bilder, die sich dem Betrachter durch ein … Workshop zur Hundertwasser-Ausstellung weiterlesen

Mit aufgeklapptem Messer in der U-Bahn eingeschlafen

imageDortmund –  Weil er in der U-Bahn eingeschlafen war und sein aufgeklapptes
Messer neben sich gelegt hatte, löste ein 29-jähriger Dortmunder gestern Abend (23. Februar) einen Einsatz der Bundespolizei aus. Gegen 22:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei … Mit aufgeklapptem Messer in der U-Bahn eingeschlafen weiterlesen

Als Ritter im Wasserschloss

HelmaufsetzenHagen – Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr eine spannende Erlebnisführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und … Als Ritter im Wasserschloss weiterlesen

Tierischer Besuch im Jungen Museum

Nachwuchs beim „Tierischen Besuch im Jungen Museum“

IMG_1368Der „Tierische Besuch im Jungen Museum“ bleibt bis zum 26. April 2015 und hofft noch auf weiteren Nachwuchs. In der didaktisch aufgearbeiteten Mitmach-Ausstellung tummeln sich inzwischen unzählige Phantasietiere, die kleine und große Besucher geschaffen haben. Inspiriert sind sie von den oft wundersamen Wesen aus … Tierischer Besuch im Jungen Museum weiterlesen

Türkisch-deutsche Vorlesestunde in Haspe

Hagen – Am Montag, 2. März, heißt es um 16 Uhr: Merhaba! Hosgeldiniz! Hallo! Herzlich willkommen. Dann liest im Rahmen der Türkisch-Deutschen Vorlesestunde in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1 (Torhaus), eine türkische Vorlesepatin erstmals Kindern zwischen vier und neun Jahren Geschichten in türkischer und deutscher Sprache vor. Diese Vorlesestunde findet ab dann an jedem 1. Montag im Monat, jeweils um 16 Uhr, statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Eintritt frei. Weitere Informationen unter Telefon 02331-2074297.

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

Hagen – Der alte Petterson kann nicht nur Geburtstagskuchen backen oder Feuerwerk machen, er kann auch richtig schlechte Laune haben. Zum Beispiel im Herbst, wenn es draußen nass und … Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe weiterlesen

„Vorlesen und begeistern“

Hagen – Die nächste Vorlesestunde für Senioren findet unter dem Motto „Vorlesen und begeistern“ am Donnerstag, 5. März, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8 (Sparkasse), statt. Seniortrainerin Veronika Bonefeld präsentiert diesmal …  „Vorlesen und begeistern“ weiterlesen

Polizeibericht am Dienstag

Polizei
Polizei

+++      MK: Forsthaus ausgebrannt +++ Dortmund: Zinkhüttenweg 24-Jähriger nach Auseinandersetzung durch Messerstich verletzt +++ Hagen: Einbruch in Dachgeschosswohnung +++ Hagen: Portmonee aus Handtasche geklaut +++ Hagen: Unfälle mit Verletzten +++ Hagen: Schulgebäude mit Graffiti beschmiert +++ Dortmund: Raub in U-Bahn Station +++ Dortmund: 20-Jähriger wehrt sich gegen Diebstahl – Diebe prügeln auf ihr Opfer ein – Zivilcourage verhinderte Schlimmeres +++ Herdecke:  Sachbeschädigung an Pkw +++ Herdecke:  In zwei Wohnungen eingebrochen +++ Wetter:  In Firma eingedrungen +++ Wetter:Schwarzer Jaguar beschädigt +++ Gevelsberg: In Einfamilienhaus eingebrochen +++ Schwerte: Wohnungseinbruch – Diebesgut unbekannt +++ Ennepe-Ruhr-Kreis: Trotz glatter Straßen kaum Unfälle +++ Herdecke: Frontalunfall bei glatter Fahrbahn +++ MK: Polizei sucht Zeugen für Einbrüche +++ MK: Diebe könne Alles gebrauchen +++ MK: Zwei Einbrüche angezeigt +++ MK: Tages- und Wohnungseinbrecher aktiv +++ Polizeibericht am Dienstag weiterlesen

SPD-Ortsverein sammelt für Jugendcafé

Jugendcafe Kabel 2015
(Foto: SPD Ortsverein) Von links nach rechts. Vorne: Lea Schumann, Milena Neumes. Hinten: Dirk Schmidt, Andreas Schumann, Milazim Jusaj.

Kabel. Vorstandsmitglieder des SPD Ortsvereins Boele-Kabel-Garenfeld, unternahmen in diesen Tagen eine Ortsbegehung im Jugendcafe Kabel um sich über die pädagogische Arbeit im Haus und die aktuelle Besuchersituation zu sprechen.
Nachdem der Ortsverein, tatkräftig unterstützt von der 15 jährigen Lea Schumann, sowie der 11 jährigen Milena Neumes, im Rahmen einer Spendensammlung bei einer Bürgersprechstunde Ende Dezember den stolzen Betrag von EUR 200,- gesammelt hatten, konnte die Summe dem Jugendhilfemitarbeiter Daniel Schwebe die Summe persönlich überreicht werden.
Daniel Schwebe zeigte sich sehr dankbar. Das Geld fließt in die pädagogische Arbeit im Haus mit ein.
Der SPD wolle die Träger der Jugendhilfe und Sozialarbeit auch in Zeiten leerer Kassen bei der Stadt nicht im Regen stehen lassen, so der 1. Vorsitzende Andreas Schumann, der sich bei dem Vertreter des Jugendcafes Daniel Schwebe für das interessante und gute Gespräch bedankte.
Auch für die Zukunft werden wir als SPD Boele-Kabel-Garenfeld den Kontakt zu den Sozialeinrichtungen suchen. Unser Ziel ist es, diese in den Quartieren weiter zu stärken, kündigte Andreas Schumann abschließend an.

Das Medizinstudium und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Hagen. Am Donnerstag, 26. Februar 2015, dreht sich bei der studienkundlichen Inforeihe der Agentur für Arbeit Hagen alles um das Medizinstudium. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr im Berufsinformationszentrum, Körnerstraße 98-100 in Hagen.

Die Berufsaussichten für Mediziner sind hervorragend. Daher verwundert es nicht, dass die Zahl der Interessenten hoch ist: Mehr als 35 000 Abiturientinnen und Abi-turienten bewerben sich jedes Jahr um die knapp 8500 Medizinstudienplätze in Deutschland. Nur wer gute Noten hat oder lange genug wartet, hat eine Chance auf einen dieser begehrten Plätze.

Der Studiengang wird ausführlich dargestellt, die ausgesprochen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden aufgezeigt. Sinnvolle Überbrückungsmöglichkeiten und Alternativen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten und die Berufsaussichten werden ebenso thematisiert. Referent ist Prof. Dr. Joachim Fandrey von der Universität
Duisburg-Essen. Fragen zum Arbeitsmarkt beantwortet auch Berufsberater Gerald Gruhn.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich speziell an Schulabgänger der
Sekundarstufe II. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die studienkundliche Reihe wird am 12. März 2015 mit den Wirtschaftswissenschaften fortgesetzt.

Geschichten & Gerichte – ein Projekt mit und für Flüchtlinge in Hagen

STORYTELLER TEAM
(Foto v.l.n.r.): S.L. Dechêne (Soroptimist Intern. Hagen), Projektinitiatorin Silke Pfeifer (SI Hagen), Gürkan Callar (Diakonie Mark-Ruhr und QM Wehringhausen), Dorothea Wenning (Soroptimist Intern. Hagen), Petra Krahforst (CARITAS Hagen und QM Wehringhausen), Michael Gebauer (Sozialdienst kath. Frauen), Faiza Ziane und Elisabeth Wader vom Flüchtlings-Sprachprojekt der CARITAS St. Philippus in Herdecke. Foto: Silke Pfeiffer

Eine Brücke soll zwischen Fremden und Bewohnern der Stadt Hagen gebaut werden, das ist die Motivation zum Projekt „StoryTELLER“.

Zur Verwirklichung dieses Projektes in Hagen organisiert und begleitet Silke Pfeifer ehrenamtlich mit dem Soroptimist International Club Hagen und weiteren Projektpartnern seit September 2014 bis zum Juni 2015 Koch- und Erzähl-Workshops mit und für Menschen mit Flüchtlingshintergrund. Am Projektende soll eine außergewöhnliche Dokumentation in Form eines Buches entwickelt werden. Diese Idee wurde inspiriert von der ursprünglichen Koch-Aktion Berliner Studenten unter dem Namen ‚Über den Tellerrand kochen‘.

Da es schwierig ist, diese Kochworkshops für viele BürgerInnen zu öffnen, bietet das STORY-TELLER-Team ein begleitendes öffentliches Rahmenprogramm (Lesungen, Podiumsdiskussionen, Kinobesuche, u. V. m.) an, um Begegnungen zwischen Fremden und Einwohnern zu ermöglichen.

Alle sind – zur ersten Programmaktion – herzlich eingeladen am Sonntag, dem 01.03.2015 von 15- 17.30 Uhr zu einem öffentlichen Kaffee- & Kuchenbuffet mit der ‚StoryTeller-Familie‘ im Café Mundial im AllerWeltHaus Hagen, Potthofstraße 22 (gegenüber des Rathauses an der Volme).

Dort gibt es Projektinfos zu den bisher schon stattgefundenen Koch- und Erzählworkshops. Ebenso ist die Finissage der Ausstellung „Hoffnungsbilder“ zu sehen. „Hoffnungsbilder“ ist das Ergebnis des auf mehrere Jahre angelegten Projektes „Therapie für Flüchtlinge“ der Diakonie-Mark-Ruhr, gefördert mit Mitteln des Europäischen Flüchtlingsfonds.

Weitere Infos und die gesamte Veranstaltungsübersicht zum Projekt ‚Story-Teller‘ gibt es unter: http://www.soroptimist-international-hagen.de/STORYTELLER.html