Mutter mit Baby wird von Auto erfasst

Hagen – Eine 36-jährige Mutter überquerte am Donnerstag gegen 16.30 Uhr den Fußgängerüberweg  im Bereich der Haldener Straße Ecke Erikastraße. Sie hatte ihre 5 Monate alte Tochter bei sich und trug das Baby in einem Maxi Cosi an der rechten Hand. Mutter mit Baby wird von Auto erfasst weiterlesen

„SPD kippt die Sportstätten-Nutzungsgebühr“

Zu den Ergebnissen der vergangenen Hagener Ratssitzung nimmt die SPD Hagen wie folgt Stellung:

Hagen – (Andreas Reitmajer, SPD Hagen) >>„Was wir versprochen haben, das halten wir auch!“ Mit diesen Worten kommentierte am Donnerstagabend SPD-Fraktions-Chef Mark Krippner den Applaus und die Freudenrufe von der Besuchertribüne des Ratssaals. Kurz zuvor war die von der Verwaltung geforderte und von CDU, Grüne und FDP befürwortete Sportstätten-Nutzungsgebühr gekippt worden. „Diesen Strafzoll auf das Ehrenamt wird es in unserer Stadt nicht geben“, freute sich Krippner nach der Abstimmung den Ausgang der Abstimmung. Versprochen und gehalten Seit Monaten hatte die SPD-Fraktion auf diese Stunde hingearbeitet und versucht, die Verwaltung im Vorfeld einer Ratsentscheidung von ihrem Vorhaben abzubringen und Alternativen für die Konsolidierung des Haushaltes zu präsentieren. Leider vergeblich. Vielmehr preschte Hagens neue Sportdezernentin Margarita Kaufmann schon vor Wochen gemeinsam mit Kämmerer Christoph Gerbersmann vor und stellte das Konzept der neuen Gebühr, die die Sportvereine ab dem kommenden Jahr für die Nutzung von Hallen und Sportplätzen hätten zahlen sollen, zunächst der Presse vor. Und das, bevor das Thema überhaupt im Sportausschuss beraten werden konnte. „Das ist nicht nur bei der SPD auf große Kritik gestoßen. Wir hätten von Frau Kaufmann erwartet, dass sie zunächst einmal auf die Vereine und auf die Politik zugeht, um die umstrittene Nutzungsgebühr vielleicht doch noch vom Tisch zu bekommen. Stattdessen hat sie Pflöcke eingehauen und damit den Unmut der gesamten Sportfamilie auf sich gezogen“, so Krippner. Im Rat hatte sie aber selbst nicht die Traute, die umstrittene Gebühr zu vertreten und ließ stattdessen ihren Amtsleiter das Konzept vorstellen. Der Unmut machte sich am Donnerstag in Form einer Demonstration gegen die Einführung der Sportstätten-Nutzungsgebühr vor dem Rathaus breit. Und das, obwohl Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Kämmerer Christoph Gerbersmann mit einer Ablehnung des Haushaltssicherungsplans (HSP) durch den Regierungspräsidenten gedroht hatten, sollte die Sportstätten-Nutzungsgebühr nicht eingeführt werden.

Vertrauen nicht verspielen
Dietmar Thieser, Ex-Oberbürgermeister und sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, warf
der Verwaltungsspitze in der Ratssitzung wenig Fingerspitzengefühl beim Umgang mit den
Bürger vor: „Was nützt es, wenn Sie mit ihrem städtischen Haushalt Vertrauen bei der
Aufsichtsbehörde in Arnsberg gewinnen, das Vertrauen der eigenen Bürger in unserer Stadt aber immer mehr verlieren?“, fragte Thieser. Die für die Nutzungsgebühr veranschlagte Summe von 180 000 Euro wird nunmehr durch eine Erhöhung der Spielhallensteuer und mit zwei kleineren Beiträgen aus der Sportumlage und dem Haushalt der Beschäftigungsagentur Mark finanziert.

Schulen bleiben geöffnet
Das von Dietmar Thieser angesprochene Vertrauen habe die neue Dezernentin Margarita Kaufmann aber nicht nur auf dem Sport- , sondern auch auf dem Schulsektor verspielt, kritisiert die SPD-Fraktion nach der letzten Ratssitzung des Jahres. Auch auf diesem wichtigen Themenfeld erfuhren Schulpolitiker und Eltern aus der Zeitung über anstehende Schulschließungen in Hohenlimburg und in Haspe. „Wir haben mit unseren Argumenten und unseren Stimmen im Rat verhindern können, dass die Grundschulen in Reh und Berchum geschlossen werden und dass Haspe in zwei Jahren eine Sekundarschule bekommt“, so Mark Krippner. Das sei ein deutliches Zeichen dafür, dass das übereilte und vor allem undurchsichtige Handeln der Verwaltung weder bei der Politik noch bei den Bürgern gut ankommt. „Wir erwarten in Zukunft vom Oberbürgermeister und von der Verwaltung, dass frühzeitig über Maßnahmen informiert und dann auch ausgiebig diskutiert wird.“

Dahmsheide für den Schulsport
Gegen Schließungsabsichten durchgesetzt hat sich die SPD-Fraktion auch in Altenhagen. Bereits nach der Sommerpause sprach sich die Fraktion mit entsprechenden Anträgen im Schul- und Sportausschuss deutlich gegen die Schließung der Turnhalle Dahmsheide aus, in der die Grundschulkinder aus der nahen Erwin-Hegemann-Schule ihren Schulsport treiben können. Bis zur letzten Ratssitzung des Jahres hatte die Verwaltung aber immer wieder versucht, mit Vorlagen und neuen Berechnungen die von der SPD Hagen hochgehaltene Formel für Grundschüler „Kurze Beine, kurze Wege“ zu torpedieren und die Halle zu schließen.
„Ich bin froh, dass der Rat uns in diesem und in den vielen anderen Punkten gefolgt ist. Die Sportstätten-Nutzungsgebühr ist vom Tisch, die Schulen und die Turnhalle bleiben geöffnet und nicht zuletzt, und das sollte nicht vergessen werden, ist es uns gelungen, die wichtige Arbeit der freien Kulturzentren für die kommenden fünf Jahre zu sichern.“

Mit diesem Ergebnis, zu Krippner, könne die SPD-Fraktion Hagen zufrieden in die Weihnachtspause gehen um im neuen Jahr dann dafür zu sorgen, dass die Trinkwasser-Erzeugung auf Hagener Boden verbleibt. Ein wichtiges Anliegen, das der Rat am Donnerstag noch einmal vertagt hat.<<

Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Kinderarztvortrag im Ev. Krankenhaus Haspe

händeIm Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:
Am Montag den 15. Dezember, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und … Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern weiterlesen

Essen – Leverkusen: Zu viel Glühwein? – Volltrunkene 19-Jährige aus Leverkusen „strandet“ in Essen

306914-preview-pressemitteilung-bundespolizeidirektion-sankt-augustin-bpold-sta-zu-viel-gluehwein-volltrunkene-19-jaehrige-aus-leverEssen –  Ob zu viel Glühwein die Ursache für den Zustand einer 19-Jährigen war, konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Nachmittag (11. Dezember) nicht klären.
Reisende alarmierten gegen 16:30 Uhr die Bundespolizei auf Grund einer hilflosen Person in der S-Bahn 6 (Köln – Essen). Im Essener Hauptbahnhof trafen Einsatzkräfte der Bundespolizei, in dem Zug, auf eine junge Frau, die kaum ansprechbar war. Mit Mühe konnten die Beamten die Frau wecken. Die Reisende, die in Leverkusen wohnt, war der festen Überzeugung sich in Olpe bzw. Wermelskirchen zu befinden.  Sie wurde daraufhin in Gewahrsam genommen und zur Wache gebracht. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass sie mit 1,94 Promille erheblich alkoholisiert war. Bundespolizisten informierten die Mutter der 19-Jährigen, welche ihre Tochter später von der Bundespolizeiwache abholte.

Polizeibericht am Freitag

+++     Dortmund: Verkehrsunfall – Eine Person unter Straßenbahn +++ Dortmund: Fahndung nach Handtaschenräubern +++ Dortmund: Verkehrsunfallflucht auf der Universitätsstraße – Polizei sucht Zeugen +++ Hagen: Autofahrer verschwindet, nachdem er eine Frau angefahren hat +++ Dortmund: Raub in Wohnung – Polizei fahndet nach Tätern +++  MK: Polizei warnt erneut vor „verdächtigen“ Damen +++ Herdecke: Rentnerin fällt auf Trickdiebe herein +++ Herdecke: Geschäftseinbruch misslingt +++ Wetter:  In Sportlerheim eingedrungen +++ Hattingen: Diebstahl in Fotogeschäft +++  Dortmund:  Polizei schnappt offenbar dreiste Diebe: Tatverdächtige transportierten gestohlene Waschmaschine im Taxi +++  Dortmund: Dreiste Einbrecher ignorieren anwesenden Bewohner +++ Dortmund: Mit 860,50 Euro die Ausreise nach Rumänien erkauft – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl am Dortmunder Flughafen +++ Ennepetal: Diverse Einsätze für die Feuerwehr  +++ Dortmund – Herten – Holzwickede: Sehbehinderten Mann bestohlen – Bundespolizisten nehmen dreiste Taschendiebe fest +++ Dortmund: Führungsspitze der Polizei besucht die Steinwache und erörtert polizeiethische Fragestellungen +++ Breckerfeld: Dieselspur auf der Prioreier Straße und Äste auf der Fahrbahn +++ Polizeibericht am Freitag weiterlesen

AfD begrüßt Ratsentscheidung zur Sportumlage

Hagen – Zur Sportumlagen-Entscheidung im Hagener Rat an diesem Donnerstag bezieht die Hagener AfD wie folgt Stellung:

„Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen begrüßt, dass die von den Parteien bereits in der letzten Ratsperiode beschlossene Energie- und Bewirtschaftungsumlage für die Sportvereine, wenn auch mit knappem Ergebnis, abgelehnt wurde. Eine Umlage hätte nach Ansicht der AfD die Sport- und Schwimmvereine nur unnötig und unangemessen belastet, zumal der Vereins-und Breitensport eine gesellschaftliche Pflichtaufgabe darstellt. Um die berechnete Einsparsumme zu kompensieren, hatte die AfD in einem Antrag eine Erhöhung der Spielhallensteuer vorgeschlagen. Tatsächlich waren alle anderen Fraktionen und Mitglieder im Rat bereit, diese Idee aufzugreifen und die Steuer zumindest auf 21 % zu erhöhen. Mit der Anhebung der Vergnügungssteuer für Spielhallenbetriebe ist der Rat dem Antrag der AfD gefolgt. Damit konnte eine weitere Belastung sowohl für die Sportvereine, als auch für die Gaststättenbetriebe in Hagen verhindert werden.“