SPD-Fraktion begrüßt den neuen Vorsitzenden des Integrationsrates

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2014.10. - Vorsitzender Integrationsrat S. Budak 2
Mark Krippner (l.) und Nesrin Öcal begrüßen den neuen Vorsitzenden des Integrationsrates Sükrü Budak in der Fraktionsgeschäftsstelle. © SPD Hagen

Hagen – (SPD Hagen) „Auf eine gute Zusammenarbeit!“ Sükrü Budak (52), Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Hagen, kam jetzt auf Einladung der SPD-Fraktion ins Rathaus und wurde dort vom Fraktionsvorsitzenden Mark Krippner und seiner Stellvertreterin Nesrin Öcal herzlich empfangen.
Der Genosse gehört dem Hagener Integrationsrat, der die Interessen der nicht deutschen Einwohnerinnen und Einwohner und Personen mit Migrationshintergrund vertritt, bereits seit 2009 an. Nach der Kommunalwahl wurde der türkischstämmige Hagener in der konstituierenden Sitzung des Integrationsrates zum Vorsitzenden gewählt. Für die Hagener SPD-Fraktion, so Krippner, nehme die Arbeit des Integrationsrates einen hohen Stellenwert ein. Der Rat äußert sich zu Fragen, die das Zusammenleben von deutschen und zugewanderten Einwohnern in Hagen betrifft und wirkt so an den kommunalen Willensbildungsprozessen mit. Noch effektiver sei es, wenn Menschen mit ausländischen Wurzeln direkt in die politische Arbeit eingebunden werden. „Wir sind daher stolz darauf, dass für die SPD als einzige Fraktion sowohl im Stadtrat als auch in den Bezirksvertretungen Mandatsträger mit Migrationshintergrund tätig sind“, so Mark Krippner. Mark Krippner und Nesrin Öcal sagten dem Vorsitzenden des Integrationsrates bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe auch vollste Unterstützung zu. „Wichtige Themen gibt es wahrlich ausreichend“, nahm Sükrü Budak das Angebot der SPD-Fraktion gerne an. Man werde in der nächsten Sitzung des Integrationsrates am 21. Oktober nach einem Termin für eine Klausurtagung suchen, auf der eine erste Themenliste in Ruhe besprochen und abgearbeitet werden kann. Dem Vorsitzenden liegen dabei besonders die Bildung und die Beschäftigung aller Menschen mit Migrationshintergrund am Herzen. „Ich finde es zum Beispiel sehr schade, dass bei der Stadtverwaltung selbst so wenige Menschen mit Migrationshintergrund ausgebildet und beschäftigt werden“, so Budak. Mark Krippner pflichtete ihm bei: „Wir müssen darauf hinwirken, dass sich das ändert und damit ein Zeichen setzen. Besonders in einer Stadt, in die immerhin fast 15 Prozent der Bevölkerung aus den verschiedensten Ländern zugereist sind.“ Mit einer Städtepartnerschaft, so sind sich die Gesprächspartner einig, könnte eine Brücke zwischen Hagen und der „alten Heimat“ geschlagen werden. Nun soll zunächst einmal geprüft werden, in welcher Region die Partnerstadt liegen könnte. Denkbar wäre es auch, eine Partnerschaft mit einem Stadtteil Istanbuls zu organisieren. Eine enge Zusammenarbeit suche der Integrationsrat auch mit der heimischen Polizei. So machten im Internet- und Facebookzeitalter unschöne Auswüchse auch vor Kindern mit Migrationshintergrund nicht halt. Hier werde mit Hilfe der Experten von der Polizei für Information und Aufklärung gesorgt. Nach einem regen Austausch in der SPD-Fraktionsgeschäftsstelle im Rathaus heißt es jetzt für die kommenden sechs Jahre: Daumen hoch für eine effektive Arbeit des Integrationsrates mit seinem Vorsitzenden Sükrü Budak.

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