Navi vertraut – Fahrt endet auf Freitreppe

© Polizei

Dortmund – Unerwartet abrupt endete am frühen Samstagmorgen, um 06:20 Uhr, die Fahrt eines 47-jährigen Mannes an der Katharinenstraße in Dortmund. Navi vertraut – Fahrt endet auf Freitreppe weiterlesen

Bowling, Basteln, Halloween

Wetter(Ruhr) – Ein Tagesausflug in die Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen, eine Fahrt zum Moviepark oder Bowling: die städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen haben in den Herbstferien findet im Kindertreff Wengern am Elbscheweg 2 täglich von 9 bis 16 Uhr ein umfangreiches Programm für Kinder ab … Bowling, Basteln, Halloween weiterlesen

„Quint as Sense“

Foto:theaterhagen
Foto:theaterhagen

Hagen – Zweites Kammerkonzert des philharmonischen orchesterhagen Das Programm des zweiten Kammerkonzertes des philharmonischen orchesterhagen am 5. Oktober 2014 spannt den Bogen vom ersten Werk eines Komponisten, bis zum letzten … „Quint as Sense“ weiterlesen

Karriere machen im Pflegeheim

Vom Azubi zum Manager – beste Zukunftsaussichten für Berufe in Pflege, Betreuung und Versorgung 

Der Start ins eigene Arbeitsleben beschäftigt in diesen Wochen wieder Deutschlands Schulabsolventen. Was sind die Jobs von morgen, was liegt einem wirklich? Studenten oder Azubis suchen Berufe, die zufrieden machen, in denen sie aufgehen und Karriere machen können ­und … Karriere machen im Pflegeheim weiterlesen

SPD Hagen: CargoBeamer muss sich klar positionieren

Hagen. (SPD Hagen) Die Befürchtung von Günter Mosch (SPD), dass das Interesse des Leipziger Unternehmens CargoBeamer am Standort Hagen drastisch nachgelassen hat, scheint sich immer mehr zu bewahrheiten.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende hatte in der Bezirksvertretung Nord von einer Hängepartie gesprochen, die nicht nur bei den Politikern im Hagener Norden für Ratlosigkeit sorge. Zwar hatte Geschäftsführer Dr. Imad Jenayeh erst kürzlich in der Lokalpresse das Festhalten am Standort und am Bau des Terminals beteuert, sein persönliches Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden Günter Mosch vom 16. September hat aber einen ganz anderen Tenor. „Wie Sie wissen“, schreibt Dr. Jenayeh, „ist das Vorhaben auf Widerstand in der Bevölkerung gestoßen.“ Auch habe die von der Verwaltung vorgeschlagene Brückenlösung nicht zur Beschleunigung des Planungsverfahren und der Akzeptanz des Projekts geführt. Wörtlich heißt es zum Schluss: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass angesichts solcher eher zwiespältiger Reaktionen CargoBeamer sein weiteres Engagement in Hagen gründlich prüfen muss.“
Die Politik, die Verwaltung und auch den Regionalverband Ruhr mit derart unterschiedlichen Äußerungen in einem Schwebezustand zu halten, bezeichnet Günter Mosch als unfair. „Wer den Brief zweimal liest, der weiß, was gemeint ist“, so Mosch. Es ist doch ganz normal, wenn ein Unternehmen ein Vorhaben verwirft, wenn es zu der Einschätzung kommt, dass es aus welchen Gründen auch immer nicht durchführbar ist. „Dann muss man das aber auch deutlich sagen, damit wir hier im Norden die Freizeitenwicklung am See ungestört vorantreiben können“, fordert Mosch.
„Der damalige Ratsbeschluss ist eindeutig. Der Beschluss hat die nunmehr von CargoBeamer kritisierten Rahmenbedingungen bereits als Grundlage“, ist auch Jörg Meier, SPD Ratsmitglied und Sprecher im Stadtentwicklungsausschuss, über das Schreiben verwundert. „Auch wenn der Ratsbeschluss pro CargoBeamer seinerzeit mit der Mehrheit von CDU, FDP und Grünen getroffen wurde, fühlte sich auch die SPD-Ratsfraktion bislang daran gebunden. Unsere damaligen Bedenken scheinen sich aber mittlerweile zu bestätigen“, so Meier.
Daher fordern die SPD-Nordpolitiker sowie die Verantwortlichen der SPD-Ratsfraktion den Geschäftsführer von CargoBeamer auf, sich nunmehr klar zu positionieren. Sollte dies bis zur nächsten Ratssitzung nicht passieren, dann würde die SPD-Ratsfraktion das Thema erneut auf die Tagesordnung setzen

Leserbrief zum Thema soziale Wohltaten

Beim Lesen der Tagespresse bekam ich in der letzten Woche den Eindruck, als lebte ich in einem sozialpolitischen Schlaraffenland. Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel und die Wirtschaftsverbände kündigten einen Kurswechsel an, weg von „sozialen Wohltaten“. Dabei hatte ich immer gedacht, dass ein Mindestlohn von 8,50 Euro keine Wohltat, sondern eine Selbstverständlichkeit ist in einem Land, dem es wirtschaftlich gut geht und in dem der private Reichtum stetig wächst. Und die kleinen Verbesserungen bei den Renten, die einer begrenzten Gruppe über eine kurze Frist gewährt wurden, rühren nicht daran, dass die Renten stetig weiter sinken und die Altersarmut wachsen wird. Der Vorschlag von Familienministerin Schwesig für eine Elternarbeitszeit von 30 Wochenstunden trifft den Wunsch vieler Eltern, wie Umfragen belegen. Aber laut ihrem Vorschlag sollen Unternehmer einen Anteil der Kosten tragen – weg mit dieser sozialen Wohltat! Dafür fordern die Unternehmerverbände mehr staatliche Investitionen in die Infrastruktur, was zweifellos nötig ist und an der sie verdienen würden (was ja nicht verkehrt ist). Dafür braucht der Staat mehr Geld. Aber es soll keinesfalls der Spitzensteuersatz erhöht werden! Dafür schlagen die Unternehmerverbände vor, die Mehrwertsteuer zu vereinheitlichen – soll das heißen, dass die Steuer auf Lebensmittel von 7 auf 19 Prozent gesteigert werden soll? Da müsste man aber schleunigst die Hartz-IV-Sätze und den Mindestlohn entsprechend erhöhen!

 

Ruth Sauerwein, Hagen

Polizeibericht am Samstag

+++ Hagen: Aufmerksamer Zeuge überführt Einbrecherin in Hagen +++ Wetter: Brandmeldealarm in der Jugendarrestanstalt +++ Schwelm: Kind bei Unfall leicht verletzt +++ Breckerfeld: Ölspur in Zurstraße +++ Gevelsberg: Kradfahrer stürzt im Kruiner Tunnel +++ Herdecke: Einbruch in ein Einfamilienhaus am Schraberg +++ MK: Tatverdächtiger vorgeführt +++  Polizeibericht am Samstag weiterlesen

SPD Hagen: „Beteiligungsrichtlinien müssen beachtet werden“

Hagen. Die jetzt durch den Aufsichtsrat beschlossene fünfjährige Vertragsverlängerung von Enervie-Vorstand Erik Höhne hätte in der ersten Sitzung der Kommission für Beteiligungen und Personal am 26. August angekündigt und beraten werden müssen, kritisiert die SPD-Fraktion.
Immerhin ist die Stadt mit 42,6 Prozent größter Gesellschafter an dem Unternehmen, das zurzeit wegen der geplanten Schließung des Wasserwerkes Hengstey in der Kritik steht.
„Transparenz sieht anders aus. Das haben wir kürzlich mit Blick auf die Wasserversorgung erlebt und werden jetzt mit der plötzlichen Vertragsverlängerung eines hoch dotierten Technikvorstands erneut vor vollendete Tatsachen gestellt“, sieht Werner König als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender die Beteiligungsrichtlinien verletzt. „Was nützen diese Richtlinien, wenn sie immer wieder umgangen oder schichtweg ignoriert werden?“, fragt König.
Denn vor der Entscheidung einer Wiederbestellung sind die Gesellschafter rechtzeitig durch den Aufsichtsratsvorsitzenden zu informieren. Es sei Aufgabe des Beteiligungscontrollings darauf zu achten, dass diese Regeln auch eingehalten werden. „Oberbürgermeister Erik O. Schulz ist Vorsitzender dieses Aufsichtsrates und gleichzeitig Vorsitzender der Kommission für Beteiligungen und Personal. Das wäre es doch ein Leichtes gewesen, die Politik über die anstehende Vertragsverlängerung zu informieren“, so König.
Die SPD-Fraktion legt Wert auf die Feststellung, dass die Kritik keinesfalls auf die Person und die Arbeit von Erik Höhne gerichtet ist, sondern auf das Verfahren. Die SPD-Fraktion wird daher für die nächste Sitzung der Kommission unter dem Tagesordnungspunkt „Bestellung von Geschäftsführern und Prestigeaktionen“ einen Antrag stellen, in dem die die Geschäftsführer und Aufsichtsräte der städtischen Töchter und Beteiligungen aufgefordert werden, die vom Rat verabschiedeten Beteiligungsrichtlinien unter den strengsten Gesichtspunkten einzuhalten. Darüber hinaus, so die SPD-Fraktion, hätten sie vor dem Hintergrund von Sparmaßnahmen, Personalkürzung und Lohnverzicht insbesondere dafür zu sorgen, dass Prestigeaktionen unterbleiben und Repräsentationsmaßnahmen in einem angemessenen und sparsamen Rahmen stattfinde

Kipperschule feiert Jubiläum und freut sich auf Ehemalige und Aktive

KipperjUBILÄUMHagen – Die offene Ganztagsgrundschule Kipper (Regenbogenhaus) feiert ihr 10jähriges OGS Jubiläum an diesem Samstag, 27.09.2014, 11.00 – 15.00 Uhr in der Grundschule Kipper, Gabelsbergerstr.50 in Hagen. Es gibt ein Buffet, Präsentationen der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, Kreativangebote und es soll geklönt werden. Zu der Feier sind alle ehemaligen Kinder und Mitarbeiter/innen herzlich eingeladen.

„Alice im Wunderland“ als Uraufführung im theaterhagen

Ricardo Fernando choreographiert mit dem balletthagen einen verrückt-phantastischen Tanzabend

Foto: Klaus Lefebvre

Das fängt ja gut an: Das balletthagen startet an diesem Samstag gleich mit einer Uraufführung in die neue Spielzeit 2014/2015. Aus Lewis Carrolls Märchen „Alice im Wunderland“ hat Ballettdirektor Ricardo Fernando ein verrückt-phantastisches, buntes und witziges Handlungsballett für die ganze Familie choreographiert. Grinsekatze, Hutmacher, Weißes Kaninchen… all die phantasievollen Schöpfungen des weltberühmten Buches tanzen auf der Bühne des theaterhagen, als ob oben unten und unten oben wäre.

Zum Inhalt des Stücks: Alice widersetzt sich den Vorstellungen ihrer Eltern über die notwendige Erziehung eines kleinen Mädchens und flieht aus dem College mit den kopflosen Erziehern in ein wundersames Reich, in dem ein Weißes Kaninchen mit Taschenuhr zu ihrem Führer wird. Ohne Furcht dringt Alice tiefer in die merkwürdige Welt hinein, in der ihr Wasserpfeifen rauchende Raupen, überlebensgroße Grinsekatzen mit und ohne Körper, Mäuse, Fische und Frösche als Diener einer Königin, die über ein Heer von Spielkartenwesen herrscht, begegnen. Und da sind noch das Baby der Herzogin, das sich in Alices Armen als ein kleines Ferkel erweist, oder die Teeparty des verrückten Hutmachers, bei dem es immer fünf Uhr ist, um Tee zu trinken und nicht den Kopf zu verlieren. Ein bisschen mulmig wird es Alice doch in Gegenwart der Herzkönigin, deren Urteil „Kopf ab“ als Endlosschleife aus ihrem Mund kommt. Da hilft auch das ganze Heer der Spielkartenwesen wenig… Alle Naturgesetze sind im Wunderland auf den Kopf gestellt, doch Alice behauptet jederzeit den eigenen Standpunkt. Dorin Gal, der für das balletthagen schon „Giselle“ und „Dornröschen (reloaded)“ ausgestattet hat, schafft für „Alice im Wunderland“ eine wahrhaft phantastische Welt, teilweise auch mit 3-D-Animationen, in die die Zuschauer hineingesogen werden, um eine abenteuerliche, außergewöhnliche und großartige Ballettreise zu erleben.

Choreographie und Inszenierung: Ricardo Fernando| Ausstattung: Dorin Gal | Video/3-D: Lieve Vanderschaeve | Dramaturgie: Maria Hilchenbach

Uraufführung: 27. September 2014 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Weitere Termine: 1.10., 5.10. (15 Uhr), 10.10., 19.10. (15 Uhr), 25.10., 13.11., 5.12., 17.12., 26.12.2014 (16 Uhr), 9.1., 28.1.2015 – jeweils um 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Karten unter 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern,
Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Heute: „!Sing – Day Of Song“ im Volkspark

Alle können mitsingen

 

SING-2012-Hagen(11)Aus einer guten Idee wird eine Tradition, die Kreise zieht. Nach den großartigen Erfolgen im Kulturhauptstadtjahr 2010 und der Neuauflage im Jahr 2012, geht das Gesangsfestival „!Sing – Day Of Song“ am heutigen Samstag in die dritte Runde. Dabei verwandeln erneut tausende Sängerinnen und Sänger aus den Revierstädten die 4.435 qkm große Metropole zu einem singenden und klingenden Netzwerk unterschiedlichster Couleur. In Hagen erklingt an der Konzertmuschel im Volkspark um 12.10 Uhr als Auftakt – so wie in allen teilnehmenden Städten des Ruhrgebiets –das traditionelle Bergmannslied „Glück auf!“.

Viele Hagener Chöre und zahlreiche Sängerinnen und Sänger werden unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig dieses sowie viele weitere Lieder anstimmen. Ludwig wird rund 70 Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chores sowie 16 Musiker des Orchesters mitbringen. Alle Passanten sowie Hagener Bürgerinnen und Bürger sind natürlich ebenfalls aufgerufen mitzusingen – sowohl zum gemeinsamen Lied um 12.10 Uhr als auch danach.

Das Gesangsfestival wird in Hagen vom Kulturbüro des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen und Florian Ludwig gemeinsam koordiniert. Chöre sind weiterhin herzlich willkommen. Noch bis zum 26. September ist es möglich, sich sowohl mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen und anzumelden als auch spontan – ohne vorherige Anmeldung – an dem zentralen Singen teilzunehmen. Alle Veranstaltungen und Auftritte werden auf der Internetseite http://www.dayofsong.de bis zum Schluss aufgenommen. Mitsingen und eine aktive Weiterverbreitung des „!Sing-Virus“ sind ausdrücklich erwünscht. Liederhefte können noch bis zum 26. September nach vorheriger Terminabsprache beim Hagener Kulturbüro, Museumsplatz 3, abgeholt werden. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-4864 oder -4870.